Im Hinblick des größten Fahrradmarkts Europas mit ca. 70 Millionen Fahrrädern bzw. 45 Millionen regelmäßig Rad fahrenden Menschen in Deutschland ist es verwunderlich, wenn die Schlagworteingabe „Schwierigkeitsgrade" nur Skifahren, Felsklettern, Wandern, Bergsteigen, Tauchen und Wildwasser googelt – kurioserweise aber bis auf die etablierte Singletrail-Skala keine Suchtreffer für Radwege oder Mountainbike – Routen listet.
Die Erklärung liegt im fehlenden, disziplinären Bewertungssystem für Genussradler, Rennradsportler und Mountainbiker. Anstatt verlässlicher Schwierigkeitsgradskalen – basierend auf objektiven Bewertungsmaßstäben - sind gefühlsmäßige Streckenbewertungen an der Tagesordnung. Mit Fehlbewertungen, die einer lapidaren Beurteilungspraxis entspringen mögen Sportskanonen klarkommen, doch leistungsschwächere Gelegenheitsradler, Kinder, Senioren, Gehandikapte oder technisch überforderte Mountainbiker büßen es bitter, wenn Topographie bzw. unerwartete Geländeverhältnisse überraschend zuschlagen.
Um Überforderungsrisiken von vornherein auszuschalten, ermöglicht das Klassifizierungsschema nach dem EUROBIKE–SYSTEMSTANDARD eine leistungsbezogene Streckenwahl, bei der das Anforderungsprofil einer Route das persönliche Leistungs- vermögen möglichst nicht übersteigt. Mehr Infos samt neu entwickelter Maßskalen in Kürze.
Aktuell erfolgt in Rheinland Pfalz eine Streckennetz – Qualifizierung. Anfang 2013 werden sowohl für Rennrad- als auch Mountainbike-Routen auf der 5. größten Mittelmeerinsel Kreta umfangreiche Schwierigkeitsgrad – Klassifizierungen vorgenommen.
Radwandern ist gesund, hipp, umweltfreundlich, bereitet riesig spaß und vermittelt ein Lebensgefühl der besonderen Art. Allesamt Argumente, warum das Rad als schadstofffreies Fortbewegungsmittel eine ungeahnte Renaissance erlebt und mittlerweile über 21 Millionen Deutsche in ihrem Urlaub das Fahrrad nutzen. Ob Kurztrip, Wochenendausflug, Tourhäppchen in beliebiger Länge, Rundtouren oder Sternfahrten vom Urlaubsdomizil aus – naturverbundener als mit dem Rad lässt sich die wildromantische, bayerische Naturlandschaft kaum erkunden. Flach, wellig, bergig verlaufen atemberaubende Premiumrouten durch das Radreiseland Bayern. Weiterlesen
Schnell, sicher, ohne Stau, Abgase und nervige Tankstopps ausgeruht im Urlaubsdomizil ankommen – das bietet als Massenverkehrsträger nur die Bahn. Auf Mehrzweckabteile weist an der Waggon – Außenseite ein optisch auffälliges Fahrradsymbol hin (i.d.R. Zuganfang oder Zugende). Einfach seinen Zug besteigen, das Rad am Stellplatz mit Spanngurten sichern, Platz nehmen und von Anfang an Urlaubsfeeling auskosten. Egal, ob man gedankenversunken die vorbeiziehende Landschaft wahrnimmt, am Tablet interaktiv durchs Web surft, leckere Snacks schnabuliert oder ein Nickerchen macht - am Zielbahnhof steigen Bahnreisende jedenfalls entspannt aus. Weiterlesen
Falls sie zu den Glückspilzen zählen die leidenschaftlich gerne Radfahren, können sie sich die folgenden Zeilen getrost schenken. Sie erfahren nichts Neues, weil ihnen die Freude am Radeln bestens bekannt sein dürfte. Wer dagegen mit Radfahren wenig am Hut hat, womöglich an Bewegungsmangel, Burnout – Syndrom oder Antriebslust leidet, kann sich mit dem folgenden Text gerne die Motivationsspritze setzen, um den inneren Schweinehund eichter zu überwinden. Tauchen sie ein in die unerschöpfliche Erlebniswelt des Radfahrens und bringen sich ins seelische Gleichgewicht, bei dem die beiden Kräftepole Yin und Yang im Einklang zueinander stehen. Weiterlesen
Die 34. Bayern Rundfahrt macht vom 21. bis 26. Mai 2013 Station in Pfaffenhofen a.d. Ilm, Mühldorf a. Inn, Viechtach, Kelheim, Schierling und Nürnberg. Deutschlands einziges Profi – Etappenrennen verläuft über 755 km in 5 Etappen von der Hallertau über den Bayerischen Wald bis nach Mittelfranken. Neu ist, dass die Frankenmetropole Nürnberg bis 2015 dreimal in Folge als Final – Austragungsort fungieren wird. Die Zuschauer wird's freuen: Profis, die im Aufgebot der Tour de France stehen, begreifen die Bayern Rundfahrt beileibe nicht als Alibi-Event geschweige spulen sie als reines Vorbereitungstraining für die Grande Boucle ab, sondern kämpfen ergebnisorientiert. Will heißen, dass Toppfahrer bzw. jeder, der sich für größere Aufgaben in seinem Team empfehlen möchte, auf Platz und Sieg fährt.
Streckengrafik und Logo / Quellenangabe: Bayern Rundfahrt
Bereits zum 15. Mal veranstaltet der SV - Lupburg am 9. Juni mit Herz & Seele sein beliebtes Radsportfest. Immer mehr Radsportler / Mountainbiker kringeln sich das Date dick in ihrem Terminkalender an. Kein Wunder, denn 1 a – Orga, günstige Startgebühr, reichhaltiges Verpflegungsangebot und tolle Atmosphäre spricht sich herum. Bei aller Naturidylle des Bayerischen Jura, sollte die sanft gewellte Topographie jedoch nicht unterschätzt werden. Stetiges Auf und Ab fordert auf Dauer nämlich richtig Körner – außer man begibt sich mit Kind und Kegel auf die flache Family-Tour. Der Natur noch einen Ticken
näher sind zweifellos die Mountainbiker, welche von der kupierten Juralandschaft durch Wald und Wiesen über wurzelübersäte (Flow-) Passagen in den höchsten Tönen schwärmen. Ob genussorientierte Freizeit- und Hobbyradler oder ambitionierte Leistungssportler – Road oder
Offroad – jeder genießt den Fahrspaß auf seinen ureigene Art und Weise. Und zum Schluss wartet im Ziel eh das Beste: Riesenfest mit allem was dazugehört, damit Magen, Leber und Nieren nach vollbrachter Leistung auch zu ihrem Recht kommen. Roadbike: 30 km / 130 hm, 80 km / 500 hm, 118 km / 900 hm, 156 km / 1 300 hm, Supercup-Marathon 206 km / 2 000 hm. Mountainbike: 30 km / 500hm, 44 km/800 hm, 56 km / 1 100 hm, 94 km / 1 700 hm. Feine Sache: zahlenstärkste Vereine werden mit Pokalen prämiert und erhalten obendrein Freibierfässer (2012 heimste den 1. Platz das Biketeam Regensburg ein). Kids unter 12 Jahren radeln in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei. Anreise: A 3 Regensburg – Nürnberg, Ausfahrt 94 Parsberg, dann der Ausschilderung folgen. Rasch anmelden, denn zuliebe der geschätzten Qualität greift dieses Jahr erstmalig ein Teilnehmerlimit (1 500).
Details
Im Namen des erfolgreichsten Rad-Champions aller Zeiten findet am 8.09.2013 die 7. ++EDDY-MERCKX-CLASSIC++ in Eugendorf im Salzburger Seenland (Oberösterreich) statt. Zur Erinnerung: »Kannibale« Eddy Merckx heimste in seiner einzigartigen Profilaufbahn 530 Siege (z.B. fünfmaliger Gewinner sowohl der Tour de France als auch des Giro d'Italia) ein. Trotz offizieller Zeitnahme spricht das Streckenangebot nicht nur Race - Athleten an – gemächlichere Hobbyfahrer finden auch "softere" Streckenvarianten, sofern das Ego mitspielt: 60 km / 575 hm, 107 km / 1.050 hm, 161 km / 2.450 hm. Auch
wenn's „nur" durchs Alpenvorland geht: giftige Steigungen (max 19%) sind das Salz in der Suppe. Als Dank für Härte und Leidensfähigkeit werden dafür reihenweise Glückshormone freigesetzt die postwendend schmerzende Sinnkrisen vertreiben. Gleichwohl ist das Zeitlimit so großzügig bemessen, dass an den Laben herzhaft Kohlenhydrate nachgetankt werden
können, ohne gleich ein DNF zu riskieren. Die unvergesslich schöne Alpenkulisse entlang der Trumer Seenplatte, Mondsee und Fuschlsee mit Blick auf das Dachstein – Gebirge ist beeindruckend. Erstklassige Verpflegung, übersichtliche Ausschilderung, Chip-Zeitnehmung,
Startblockeinteilung, Teilnehmerurkunde (Online), personalisierte Startnummer und fetzige Finisherparty mit Siegerehrung unter Schirmherr Eddy Merckx zeichnen die Veranstaltung aus. Details
Im Grunde braucht die populäre Wendelstein-Rundfahrt nicht mehr groß vorgestellt werden, denn Kenner der Szene melden sich routinemäßig sofort nach Online-Anmeldefreischaltung – i.d.R. Anfang Mai - an. Nur schade, dass eine extrem hohe Nachfrage auf ein "verknapptes" Angebot trifft. Will heißen, dass das offizielle Teilnehmerlimit von 2000 Radsportfans innerhalb kürzester Zeit erschöpft ist.
Wer noch nicht dabei war, dem macht die Mund zu Mund Propaganda in der Szene im wahrsten Sinne des Wortes den Mund wässrig – sportlich wie kulinarisch. Das Routenspektrum spricht sowohl Familien und Genussradler wie auch leidensfähige Radsportler an, um im Angesicht des 1 838 m hohen, markanten Wendelsteingipfels mit erhobenen Hauptes sein Stelldichein zu geben. So werden 50 km / 625 hm, 115 km / 1 630 hm, 165
km / 2 195 hm, 202 km / 2 960 hm auf dem alpenländischen Silbertablett serviert.
Topographischer Höhepunkt ist der Sudlfeldpass (1123 m) der satte 810 hm am Stück die Waden- und Oberschenkelmuskulatur piesackt. Ab Niederaudorf (475 m) sollte man jedenfalls mental vorbereitet sein, dass es nun 15 km knackig aufwärts geht. Glücklicherweise befindet sich der selektive Höhenmeter - Löwenanteil (Maximalsteigung 15 %) gleich im ersten Drittel. Im Folgeverlauf schlängelt sich die Straße zur Passhöhe leicht abflachend gleichmäßig gen Passhöhe (Steigung max. 12 %.). Der Legende nach hauste früher hier der Tatzlwurm - ein Feuer speiender Drache. Sofern man nicht gerade im anaeroben Bereich das Tretlager knetet und keuchend am Hinterrad des Vordermanns klebt, der kann oben die Aussicht auf das ausladende Sudelfeld - größtes zusammenhängendes Almgebiet Deutschlands – in vollen Zügen genießen, die anschließende rauschende Abfahrt nach Bayrischzell sowieso Details
Wer sich allzu ehrgeizig verausgabt hat und in den Bergen zu verglühen droht – de facto die kräftezehrende Topographie unterschätzte - oder unterwartet eine Schlechtwetterfront aufzieht, der kann an mehreren Streckengabelungen spontan Plan B aktivieren und mir nichts dir nichts die Route abkürzen. Das reichliche Verpflegungsangebot ist gleichermaßen beliebt wie gefürchtet, da genüssliches „Schlemmen" mit der leidlichen Konsequenz einhergeht, die Energiebilanz Häppchen für Häppchen bis zur Zielankunft ins Negative zu kehren. Insofern stehen die Zeichen nicht schlecht, bei der Wendelstein – Rundfahrt trotz mühsamer Kurbelarbeit mehr Kalorien aufzunehmen als in den Kraftzellenwerken – den Mitochondrien - zu verbrennen. Um einige lukullische Sünden beim Namen zu nennen: Rühreier und Gemüsesuppe in Sachrang, Kässpatzen bei der Krugalm und Schweinswürstl wie Mohrenköpfe in Reichersdorf stehen am Kalorien – Pranger. Doch reißender Absatz beweist eindeutig, wie lecker die regionaltypischen Schmankerl munden. Und im Ziel - Biergarten bei zünftiger Musi heißt es abschließend: „the same procedure as everytime". Nährstoffreiche Speisen bzw. kalt gestelltes Bier/Radler/Wasser wartet auf durstige Kehlen.
Eigentlich egal, wenn der Grundumsatz über dem Leistungsumsatz liegt, denn was wirklich zählt ist das bayerische Motto: "Leben und Leben lassen". Diesbezüglich haben die fleißigen Helferhände des Ski-Clubs Au mit dem römischen Feldherrn Lucius Lucullus (*117. v. Chr. †56 v. Chr.) eine Gemeinsamkeit, da dieser für seine üppigen Gastmahle ebenfalls äußerst bekannt war. Am 24.08.2013 ist es wieder soweit: <the show must going on>. Anfahrt: A8 München - Salzburg, Ausfahrt 100, Bad Aibling, Bad Feilnbach. Details
Fotos / Quellenangabe: Wendelstein-Rundfahrt
Liebhaber von Radtourenfahrten (RTF) finden alle Veranstaltungstermine in Bayern gesammelt im aktuellen RTF – Kalender des Bayerischen Radsportverbands:
www.bayerischer-radsportverband.de/rtf_2013/
Vom 13.07. – 20.07. guidet Bayernbike wieder eine Radreisegruppe auf dem Isar-Radweg (mit permanenter Reisebusbegleitung).
Etappen: Seefeld / Tirol – Lenggries (66 km + optional 24 km Abstecher zum Isar-Ursprung); Lenggries – Grünwald (58 km); Grünwald - München (15 km, Sightseeing); München Sightseeing) – Freising (40 km); Freising – Dingolfing (73 km); Dingolfing – Deggendorf (51km). Weiterlesen
Restplätze noch frei – Infos / Buchungsanfragen:
hermann.verleger(at)volksbank-guetersloh.de
Im knallharten Wettbewerb um Marktanteile werfen Hersteller massenweise Produktneuheiten auf den Markt. Der fast
unüberschaubaren Modellflut hat sich das beliebte Genussradlermagazin aktiv Radfahren wieder mit
Akribie gewidmet, und turnusgemäß den Megatest 2013 durchgezogen. Nicht weniger als 68 Testräder aus 6 Kategorien
wurden auf Herz & Nieren getestet, um Erkenntnisse über Fahreignung, Qualität, technische Raffinessen, Spezifikationen
sowie Preis-Leistungsverhältnis zu gewinnen. Den Kaufinteressenten freut es – erhält er doch einen transparenten, sauber
strukturierten Marküberblick über Trekking- Fitness- City- Rennräder, oder Cross- und Mountainbikes samt wertvollen
Kauftipps. Wer im Detail erfahren möchte, wie sich die Neuheiten im Praxistest behaupteten, holt sich die 180 Seiten
umfassende aktiv-Radfahren Jan./Februar am Zeitschriftenkiosk. Ist das emotionale Feuer entfacht, heißt es ab zum
Zweiradhändler. Topp informiert, kann dem selbstbewussten Kunden kein X mehr für ein U vorgemacht werden. Wer weiß,
vielleicht steht das favorisierte Traumrad nach Probesitzen / Parcoursbefahrung, Verkaufsverhandlung und rationalem
Kontencheck schneller zuhause als man denkt.
MARKTÜBERSICHT
Traditionell wurde im oberösterreichisch-niederbayerischen Donautal bislang zwischen Passau und Wesenufer die Radsaison feierlich eröffnet. Am Sonntag, den 14. April 2013 gibt’s ein erfreuliches Zuckerl,
denn das Rad Total wird verkehrsbefreit bis zur Schlögener Schlinge verlängert. Rückblick: der länderübergreifende
Aktionstag Rad Total im Donautal entlang der idyllischen Donauleiten wurde ursprünglich vom
früheren Passauer Landrat Hans Dorfner und dem oberösterreichischen Landtagspräsidenten Friedrich Bernhofer ins
Leben gerufen und jährt sich nun zum 15. Mal. Durchwachsenes Aprilwetter zog den Radlern schon mehrmals einen
gehörigen Strich durch die Rechnung. Insofern bleibt es spannend, ob der Besucherrekord aus dem Jahr 2009 mit
35.000 Teilnehmern getoppt wird. Weiterlesen
Veranstaltungsflyer
Bahn-Fahrradflyer (2013 in Kürze)
http://www.danube.at/de/2-01-2607081/kulturlist-7435/radevents.html
http://www.bahn.de/fahrrad-bayern
Die sanft gewellte Hügellandschaft im Rottal-Inn versprüht auf Genuss- Touren- Trekking- und Familienradler wahre Lockstoffe. Ob Flüsseradeln auf dem Innradweg, bzw. dem Rottal – Radweg, der das bekannte Rottaler Bäderdreieck
mit Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach erschließt – Radfreude in der Ferienregion hat viele Namen.
Dazu sanft nivelliertes Bahntrassenradeln auf dem Bockerlbahn-Radweg oder lehrreiches Themenradeln – kurzum das
Radwegenetz ist vielschichtig, spannend und obendrein relativ steigungsarm. Abgesehen von überregionalen
Fern-Radwegen versprechen 20 abwechslungsreiche Premium-Rad-Rundtouren Erlebnis pur.
Die neu ausgeschilderte Route 13 Rund um Hirschbach verdichtet das Radwegenetz zusehend.
Würde man alle Touren abradeln bräuchte man viel Zeit – denn das Routennetz summiert sich auf über 1300 km
Streckenlänge.
Wer dem schönen Freistaat Bayern doch mal den Rücken kehren möchte: ins österreichische Innviertel
(bis 1779 Bayerisch) ist es nur ein Katzensprung. Süffige Biere nach bester bayerischer Brautradition kann man
als bayerisches (Kultur-) Erbe grenzüberschreitend genauso mit Muße genießen. Der letzte Schrei: E – Bikes,
dessen Wattunterstützung einem ständig das Wohlgefühl vermittelt mit kräfteschonendem Rückenwind zu fahren,
was besonders hügeligen Touren ihren Schrecken nimmt. Neu: kombinierte Rad- und Wanderkarte bei der Tourist-Info
Pfarrkirchen. Details
Für Radsportler wie Mountainbiker zählt Europas südlichste Insel Kreta – 300 km vom afrikanischen Kontinent entfernt – immer
noch als „Buch mit 7 Siegeln“. So ist die lang gestreckte Mittelmeerinsel (260 km) kaum als mediterranes Herbst / Frühjahrsziel
bekannt – zwar zu Unrecht, dafür ein Geheimtipp.
Während in unseren Gefilden die neblig-kaltnasse “Saure-Gurken-Zeit” sportliche
Aktivitäten auf die Indoor - Rolle verbannt, oder gar zum fett- fördernden Couching verführt sind auf Kreta kurze Radhose / Trikot
angesagt. Auf verkehrsarmen (Gebirgs-) Straßen durch grandiose Naturlandschaft radeln, oder tief eingezwängte Schluchten mit dem
Mountainbike abrocken - der Fahrspaß lässt sich nicht lange bitten. Flach, wellig, bergig - Traumstrecken aller Schwierigkeitsgrade
weit weg vom nervigen Massentourismus und warmes Sonnenklima im Angesicht schneebedeckter Gipfel sind das eine. Herzliche
Gastfreundschaft, gesunde landestypische Kost, gute Infrastruktur und eine Flugzeit von nur 2 ½ Std. das andere. Badehose/Bikini
nicht vergessen – kretisches Meer (Nordküste) wie libysches Meer im Süden lockt zur regenerativen Auszeit.
Kreta - Reisetermine
26.04. - 3.05.2013
MTB, Nordküste Rethymno, Singletrails / Schluchten
technisch etwas anspruchsvoll (empfohlene MTB-Gattung: Tourenfully, All-Mountain, FW 100-150 mm)
Technik: Level MEDIUM bis ADVANCED (grob schottrig, z.T. Ausgesetzt)
Kondition: durchschnittlich
Buchungen: www.discoveryweltweit.de
Radstation: www.cretebikes.com
Reiseprogramm
3.05. - 10.05.2013
Rennrad – Trainingscamp, Südküste - Agia Galini (Rennräder ausleihbar)
Buchungen: www.crete-cycling.com
10.05. - 17.05.2013
MTB, Nordküste, Agios Nicholaos, Schotterwege, geringer Trailanteil (MTB ausleihbar)
Technik: Level LIGHT
Kondition: durchschnittlich
www.martinbike.com/de/index.php
Nächste Reisetermine (MTB + Rennrad):
25.10. - 01.11.2013 (Herbstferien Bayern)
12.04. - 26.04. 2014 ab 1 Woche buchbar, optionale Verlängerungen möglich (Osterferien, Bayern)
World Cycling Tour 2013
Nachdem die UCI World Cycling Tour (UWCT) 2012 in Chania (Kreta) Station machte, gab der Weltradsportverband der Creta Cycling Challenge abermals sein OK: 17. - 19. Mai 2013.
Jedermänner wie Amateursportler kämpfen bei den 14 WM – Qualifikationsrennen auf 5 Kontinenten um das begehrte Regenbogentrikot.![]()
Cretan Cycling Challenge ITT - 21.5 km / 166 hm (Einzelzeitfahren)
Cretan Cycling Challenge RR Experience - 59km / 827 hm (1 Lap)
Cretan Cycling Challenge RR Long - 118km / 1 654 hm (UWCT qualifying distance, 2 Laps)
Gemütliche Tourenradler, ambitionierte Rennradler und agile Offroad - Freaks geben sich im Viechtacher Land
- ein wahres Radler-Filetstück des Bayerischen Waldes - buchstäblich die Klinke in die Hand. Waldreiches Bergland wechselt
sich mit flachen Bach- und Flusstälern ab, womit die Topographie allen Leistungsstufen Tür und Tor öffnet.
High Noon für konditionierte Rennradler herrscht bei Breitensportevents wie z.B. der Arber-Radmarathon,
wo jedes Jahr 7 000 Radsportbegeisterte ehrgeizig wetteifern. Am 23.05.2013 gibt sich sogar die Radsport - Weltelite zur 34. Bayern
Rundfahrt in Viechtach ihr Stelldichein. Zuschauer dürfen sich auf spannende Zielsprints sowie ein attraktives Rahmenprogramm freuen.
Seit der Weltradsportverband UCI die Bayern-Rundfahrt in die Hors Categorie (HC) der Europe Tour einstufte, zählt sie de facto
zum wichtigsten Etappenrennen Deutschlands.
Genuss-, Touren- und Familienradler tummeln sich dagegen auf dem Regental-Radweg und cruisen entschleunigt am mäandernden Schwarzen Regen entlang. Die Stadt Viechtach bietet sich auf der beliebten Radwanderachse Regensburg (111 km, flach) - Bayerisch Eisenstein (58 km, hügelig) auch hier als Etappenort an. Eine gänzlich „andere Welt“ finden indes Mountainbiker vor, die ein wenig an kanadische Landschaftsdimensionen erinnert. Was des einen Leid ist des anderen Freud, denn die gebirgige Waldlandschaft ist für Konditionsbolzen ein wahrer Segen. Details
Das dicht gedrängte historische Altstadt - Ensemble von Rothenburg ob der Tauber mit seinen verwinkelten Gässchen, begehbaren
Stadtmauerring, 42 Türmen, trutzigen Toren, herrschaftlichen Patrizier- und malerischen Fachwerkhäusern, gotischen Kirchen
sowie idyllischen Plätzen zieht Touristen aus aller Welt magisch an.
Logisch, dass auch Radtouristen - oft in geführten Pulks -
aus allen Himmelsrichtungen in dieses anmutende Kleinod einströmen. Kreuzt sich doch in Rothenburg o.T. die Romantische
Straße (Würzburg 107 km / Füssen 303 km) mit der Lieblichen Taubertal–Route
nach Wertheim (109 km, Anschluss Main-Radweg), welche vom ADFC in punkto Wegeführung und Infrastruktur mit 5 Sternen
prämiert wurde. Während der Altmühlweg nach Gunzenhausen (87 km – ab hier trägt er den
Namen Altmühltal - Radweg) weiter nach Kelheim (167 km) der mäandernden Altmühl bis zum internationalen
Donau-Radweg überwiegend in flacher Manier folgt, erfordert der Radschmetterling (4 Rundrouten, 70 km) auf
kupiertem Gelände im Naturpark Frankenhöhe etwas mehr Kondition und Wadenschmalz. Demgegenüber weist
der Biberttalweg nach Fürth (80 km) neben Flachpassagen nur moderate Steigungen auf. Zudem verläuft auf
dessen ehemaligen Bahntrasse abschnittsweise der Paneuropaweg Prag – Paris. Im geographischen Schnittpunkt
dieser populären Radwegeachsen komplettieren Tauber-Jagst-Radweg, Aischtal-Radweg, Kneipp-Radweg,
Radweg „Burgenstraße“ und Radweg „Alte Bahnlinie“ das engmaschige Radwegenetz.
Info- und Kartenmaterial sind in der Tourismusinfo am Marktplatz neben dem imposanten Rathaus erhältlich.
www.tourismus.rothenburg.de
Bayernbike guidete wieder eine 26 köpfige Schweizer Radtouristengruppe auf dem Altmühlweg und gastierte zu Beginn der
7 – Tagesetappen-Tour im radlerfreundlichen Romantik Hotel Markusturm. Ehemals ein Zollhaus (1264) diente das Gebäude ab
1488 als Brauereigaststätte und wurde 1975 zum modernen Hotelbetrieb umfunktioniert. Für das leibliche Wohl war bestens
gesorgt, wobei edle Frankenweine sowie selbstgebrautes, würziges Bier natürlich nicht fehlten.
www.markusturm.de
Das prestigeträchtigste MTB – Etappenrennen der Welt – Absa Cape Epic - findet vom 17. - 24.03. 2013
statt. Weltelite, Amateure und lizenzfreie Hobbyathleten kämpfen 8 Tage lang Rad an Rad entweder ums Klassement oder ums „nackte Überleben“ –
sprich Ankommen. Auch deutschsprachige Profis wie Seriensieger Karl Platt mischen kräftig mit. Erst nach 800 km und 15 000 hm
erblicken die Teilnehmer ausgepowert aber überglücklich die erlösende Finisherflagge.
www.cape-epic.com
Seit 1977 entwickelte sich das Megaevent CAPE ARGUS PICK N PAY CYCLE TOUR in Kapstadt mit 37 000 Teilnehmern zum größten
Jedermann-Rennen weltweit. Die Startplätze sind jährlich binnen weniger Wochen ausgebucht. Flankierend zum Großereignis
wird vom 4.03. - 10.03.2013 wieder ein attraktives Tourenprogramm für Mountainbiker angeboten. Naturreservate, Tafelberg,
Lions Head, Signal Hill, Winelands, Kap der Hoffnung, Tokai – stehen auf dem Programm. Optional geht es per Transfer
vom 11. - 18.03.2013 zur Garden Route am Indischen Ozean. Eingebettet zwischen Wäldern, Bergen und dem Meer an der Knysna Lagune
werden im Tsitstikama – Nationalpark traumhafte Pfade befahren. Nach kräftezehrenden Ausritten kann man sich in
die 22 Grad warmen, türkisblauen Meereswogen stürzen – was im Gegensatz zum 11 Grad kalten Atlantik größte
Überwindung kostet. Krönender Abschluss ist das Cape Agulhas - südlichster Punkt Afrikas und Trennungslinie zwischen
Indischem und Atlantischem Ozean.
http://www.grapeescape.co.za
http://www.cycletour.co.za
http://www.discoveryweltweit.de
http://www.kapstadt.de
RENNRAD – Cape Argus Reisebericht 2011
Reiseprogramm März 2012
Es gibt viele Gründe Israel – das Heilige Land - zu besuchen – steht es doch für Geschichte, Kultur,
Glaubensbekenntnisse, Archäologie, und unberührte Naturreservate. Keine 4 Flugstunden dauert der Touch Down ins Gelobte Land.
Das Land der Bibel ist wahrlich kein alltägliches 0/8/15 Tourenrevier, sondern ein reizvolles Radreiseziel voller landschaftlicher,
historischer, ethnischer und gesellschaftlicher Kontraste. Im Norden Galiläas Eukalyptusbäume, Aleppokiefern, Akazien, Zypressen,
Pappeln, Tamarisken, Oleander und Ölbäume, im fruchtbaren Jordantal bzw. der subtropischen Küstenebene gedeihen Datteln,
Bananen, Oliven, Tomaten, Melonen und Zitrusfrüchte, und im Süden die schroff - karge Wüstenlandschaft.
Details
AKTIV RADFAHREN - Sunshine Reggae im gelobten Land
BIKESPORT - Biken im gelobten Land
Im Fadenkreuz des Altmühltal- (253 km), Limes- (440 km) und Fränkischer Seenland Radweg (67 km) liegt die Markgrafenstadt Gunzenhausen (16 160 Einwohner). Die Beliebtheit des Altmühltal – Radwegs ist allgemein publik - zählt er doch in punkto Nutzerfrequenz immerhin zu den Top – Five der Fernradweg - Magistralen Deutschlands (Rothenburg ob der Tauber 85 km; Treuchtlingen 27 km). Was weniger bekannt ist, welch landschaftliches Radwanderjuwel das Fränkische Seenland tatsächlich verbirgt. Die meisten zielstrebigen Transitradler sind sich dessen nicht bewusst, was ihnen bei zu kurzem Stopp Over durch die Lappen geht. Wer gestresst von Etappe zu Etappe hetzt setzt das Alltags-Hamsterrad fort – dabei können Radtouren durchaus eine beruhigende Seelenreise ins eigene Ich sein. Stichwort: Entschleunigung - sie schafft wundersame Freiräume für Inspiration und sinnstiftende Urlaubserlebnisse. Weiterlesen
Dass Mountainbiking nicht gänzlich konfliktfrei ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass aber das Bundesland Hessen massiv gegen Mountainbiker Front macht, indem u.a. das allgemeine Betretungsrecht ausgehebelt wird, erreicht eine diskriminierende Qualität. Die Hessische Landesregierung beabsichtigt nämlich Radlern und Bikern nur noch Wege freizugeben, die „fest“ sind und „von nicht geländegängigen, zweispurigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können". Ausgedeutscht bedeutet dies schlicht und ergreifend (Single-) trails ade, da der Gesetzentwurf künftig eine Wegesmindestbreite von 3 m vorschreibt. Zudem soll das Fahren in der Gruppe genehmigungspflichtig werden. Anscheinend ist die Spezi Mountainbiker zum Roten Tuch mutiert, anders ist die Unverhältnismäßigkeit nicht zu deuten. Wer dagegen aktiv etwas unternehmen möchte, gibt der Petition Open Trails – Kein Bikeverbot in Hessen seine Stimme.
http://www.dimb.de/
http://openpetition.de/
zum vollständigen Bericht
Der Bayerische Rundfunk räumte in einer “Bergauf-Bergab” - Sendung mit dem nervigen Klischee auf, dass Mountainbiker grundsätzlich die Bösewichte aller „Outdooraktivisten“ seien. Im Gegensatz zur häufig tendenziösen Berichterstattung, welche Vorurteile und Feinbilder schürt dokumentiert der Sendebeitrag wohltuend sachlich und deeskalierend ein friedfertiges Miteinander, das rücksichtsvolle Biker auf der einen Seite und verständnisvolle Wanderer auf der anderen Seite an den Tag legen. Gegenseitiger Respekt ist die gesunde Basis für höfliche Umgangsformen. Dass wenige schwarze Schafe die Harmonie torpedieren und für ein Negativimage sorgen ist mehr als bedauerlich.
Flussradwandern macht Spaß – Flüsseradeln ist In! Fünf Flüsse auf einen Streich, da steht auf 310 km Wegestrecke genüsslichem Radlspaß wahrlich nichts im Wege. Nur wenige Fernradwege bieten ein derart buntes Panoptikum an geschichtsträchtigen, kulturellen und naturkundlichen Raritäten wie der Fünf-Flüsse-Radweg. Auf bestehenden Radwegen wie dem Donau-Radweg, Altmühltal-Radweg, dem denkmalgeschützten Ludwig Donau-Main-Kanal, wird im Naturschutzgebiet Pegnitztal, verträumten Vilstal und lieblichen Naabtal nach Herzenslust sage und schreibe 228 km an Wasseradern, Kanalabschnitten und Seen gekurbelt. Hinzu gesellt sich die sprichwörtlich bayerische Gemütlichkeit mit bodenständiger, weltoffener bayerischer Gastfreundschaft, die jenen Charme versprüht, den man sich als Gast immer so gerne herbeisehnt. Die bayerisch fröhliche Lebensart in den niederbayerischen, oberpfälzischen und fränkischen Regionen lässt Berührungsängste erst gar nicht aufkommen. Hervorragende Infrastruktur mitsamt seinem Potpourri kulinarischer Spezialitäten rundet das Tourenerlebnis gaumenmäßig ab. Jedenfalls sollte genügend Zeit einplant sein (Wochentour), um nicht auf Highlights wie z.B. eine unvergessliche Schifffahrt durch den imposanten Donaudurchbruch zum weltbekannten Kloster Weltenburg verzichten zu müssen.
http://www.bayernbike.de/touren/oberpfalz_west/fuenf-fluesse.shtml
http://www.fuenf-fluesse-radweg.de
http://cms.tourismus-landkreis-kelheim.de
AKTIV RADFAHREN –REPORTAGE
am 3. November geht in Sondershausen (Thüringen) unter Tage wieder die Post ab.
Das MTB-Event im Salzbergwerkstollen 750 m unter der Erdoberfläche
genießt Kultstatus. Wer wirklich mal was Abgefahrenes erleben will, der trifft
hier im wahrsten Sinne des Wortes voll ins Schwarze.
Je Runde gilt es auf 5.3 km Länge 110 hm mit bis zu 18% Rampen und anspruchsvollen
Gefällpassagen zu meistern. Die absolvierte Rundenanzahl ist beliebig - nach 3
Stunden ist Schicht im Schacht. Allein die Fahrt mit dem Förderschachtaufzug,
zusammengepfercht mit 5 "Artgenossen" samt Bikes in 4 min. in die
Tiefe zu rauschen ist äußerst amüsant. Genauso wie die traditionelle
Bergmannsdusche nach dem Intermezzo, wo man seine verschmutzten Klamotten via
mechanischen Seilzug in luftige Höhen lupft. Kurzes Trikot / Hose, Trinkflasche
und gute Beleuchtung nicht vergessen. Im Schacht schwanken die Temperaturen bei
einer Luftfeuchtigkeit von 30% zwischen 15°C - 25° C. Darum reichlich trinken.
Getränkestellen befinden sich auf der Strecke. Das Kali-Salz-Gemisch ist sehr
aggressiv. Tipp: korrosionsempfindliche Partien mit Sprühwachs vorbehandeln und
den edlen Untersatz nach der Action gründlich waschen. Anmeldeschluss:
15.10.2012
www.sc-impuls.de
Das ArberLand im Bayerischen Wald bietet ein Trail-Paradies sondergleichen. Auf dem Streckennetz von 1.200 km wird jeder Cross Country Freak glücklich, denn je nach Kondition und Fahrtechnik sind leistungsabhängige Routen aller Schwierigkeitsgrade variierbar. Von kommoden Einsteigertouren über knackige Singletrails bis hin zu High End Routen – die Auswahl ist gigantisch. 18 Berge übersteigen 1.000 m Marke – manche Filet-Abschnitte sind gewürzt mit Rampen, Downhills, Trage- u. Schiebepassagen - selbst für Konditionsbolzen und Fahrtechnik-Cracks eine prügelharte Ansage. Also nichts für Schnullerbacken bzw. Warmduscher – hier ist ordentlich Schmackes in den Oberschenkeln gefragt und wer trailmäßig sein Fahrkönnen updaten möchte – bitteschön nur zu – Test the Best! Details
"Autofreie Erlebnistage" bieten Radler, Scater, Rollerblader – ob Groß oder Klein - prima Gelegenheit, sich auf verkehrsfreien Straßen nach Herzenslust auszutoben. Passend das Motto von Landrat Dr. Richard Groß (LK Trier-Saarburg): "Lieber ein autofreier Erlebnistag als ein erlebnisfreier Autotag". Das Heidelberger Umwelt- und Prognose-Institut UPI präsentiert jede Menge Termine:
http://www.upi-institut.de/upi37.htm
Die DIMB (Deutsche Initiative Mountain Bike e.V.) leistet wertvolle Lobbyarbeit, um bei gesetzlichen Regelungen die Interessen der Mountainbiker mit Nachdruck zu vertreten. 2010 führte der gemeinnützige Verein erstmalig eine fundierte Umfrage (9 000 Mountainbiker) in Deutschland durch. Aus dem Fragenkatalog hier einige Erkenntnisse: über 2/3 der Befragten verfügen einen Hochschulabschluss bzw. (Fach)- Abitur. Deutschlands bevorzugte Bike-Reviere liegen in Bayern (26.8%), Baden – Württemberg (21 %) und Nordrhein – Westfalen (20.4%). Das Hobby wird hauptsächlich zum "Ausgleich des Alltagsstress (80 %) bzw. Naturgenuss (79%) – Mehrfachnennungen waren möglich – betrieben. Überraschend, die enorme Beliebtheit von Singletrails: 83 % befahren sie gerne. Die Anziehungskraft dürfte im nervenkitzelnden Fahrreiz liegen, der Sensorik – Motorik (Gleichgewichtssinn) und Reaktionsschnelligkeit in wundersamer Weise schult. Erfreulich das Ergebnis, dass nur 1 % den Kontakt mit anderen "Naturnutzern" wie z.B. Wanderer, Spaziergänger, Forstarbeiter etc. als negativ einstufen. Wie die Spezie "Mountainbiker" umgekehrt von "Nichtbikern" bewertet wird, müsste eine weitere Befragung ergeben (Gegenüberstellung von Eigen- und Fremdbild).
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Energiekiller wie Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee und koffeinhaltige Energiedrinks, die harntreibend wirken und dem Körper Wasser und Elektrolyte entziehen sind für erfolgsorientierte Sportler eigentlich tabu! Doch es gibt auch Positives zu berichten. Nachdem wir Radsportler während gepflegten Tourausritten gerne dem süffigen Kulturgut Weizen- und Gerstensaft zusprechen sorgt eine amerikanische Studie für Gewissensberuhigung: das klassische Halbmetall Silizium - elementarer Grundstoff für das Skelett - findet man in Bier, speziell in Hefe-Weizenbier. Das Gesundheitsinstitut NIH (USA) empfiehlt Silizium ausdrücklich als wichtigen Bestandteil für Knochenwachstum und die Entwicklung des Bindegewebes. Was üblicherweise in den Hauptplatinen von Computern steckt, stärkt beim Menschen z.B. die Knochen. Neben Silizium enthält Hefe-Weizenbier besonders viel von der Hopfensubstanz Xanthohumol, das Entzündungen, Rheuma, Arthritis und u.U. die Entstehung von Tumoren bremst. In Maßen getrunken, vermag Weizenbier auch den Vitamin-B-Haushalt zu verbessern. Um den Nachteil des Alkohols zu eliminieren: das Best of ist alkoholfreies Weißbier: isotonisch (hypoton) vitamin- mineralstoffreich und kalorienarm! In diesem Sinne WOHL BEKOMMS - PROST MAHLZEIT!
http://www.welt.de
Im Frühjahr 2011 erscheint im Bruckmann - Verlag das reich bebilderte Fachbuch RADRENNEN FÜR JEDERMANN – DER HOBBY-RADSPORT IN EUROPA. Das Nachschlagewerk bietet umfassende Informationen zu 42 Radevents samt aktueller Termine. Dabei wird die 40 jährige Entwicklung des Hobby – Radsports mit all seinen Facetten aufgezeigt, von dessen Sucht sich in Deutschland über 2 Millionen begeisterte Radler infizierten. Events von Rang und Namen – vom German Cycling Cup 2011, über SCHWALBE – TOUR – TRANSALP bis zur Championsleague der Radmarathonklassiker, 24 Stunden-Rennen, Brevet und Radtourenfahrten (RTF) spiegeln die Spielwiese des Breiten- und Amateur-Radsports wider. Durchlebte Gefühlswelten – angefangen von zermürbenden Sinnkrisen körperlicher Extrembelastungen bis zur Finisher – Ekstase, bei denen die Glückshormone tanzen, kommen zur Sprache. Themen wie Training und Ernährung wurden mitsamt nützlichen Tipps exemplarisch zusammengefasst, damit die "schönste Nebenbeschäftigung der Welt" noch mehr Spaß, Elan und Erfolg bringt. 144 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Preis € 19.90,
ISBN-13: 978-3-7654-5394-6
http://www.bruckmann.de/titel-5394-jedermann_rennen_19.html
RADRENNEN FÜR JEDERMANN
Am 5. August 2012 startet nach der erfolgreichen Premierenveranstaltung die Zweitauflage zum Belchen – Rendezvous. 3 Routenvarianten stehen zur Wahl: 100 / 200 / 300 km. Ambitionierte Radsportler mit masochistischen Genen im Blut können sich die Dröhnung an der Belchen³ - Tour geben: 3 Belchengipfel in 3 Ländern führen über den Belchen im Schwarzwald (1 414 m), der Belchenflue im Schweizer Jura (1 098 m) sowie dem Grand Ballon in den französischen Vogesen (1 424 m). Start- und Zielort ist wieder das radsportverliebte Bad Krozingen (nahe Freiburg im Breisgau). Vorab - Exklusiv - Erlebnisbericht aus dem noch unveröffentlichten Werk RADRENNEN FÜR JEDERMANN – DER HOBBY-RADSPORT IN EUROPA, das im Frühjahr 2011 im Buchhandel erscheint. Details
BELCHENHOCH
Landläufig endet für die meisten Radtouristen
der internationale Donauradweg in Wien oder Budapest.
Mit der knapp 2 000 km langen Fortführung von Budapest
ans Schwarze
Meer eröffnet der „Neue Donauradweg“
durch die Anrainerstaaten Kroatien, Serbien, Rumänien,
Bulgarien, Moldawien und Ukraine eine vollständig
neue Radwanderdimension. Durch die Routenergänzung
bis zum Donaudelta verlängert sich die Gesamtwegstrecke
des Europafernradwegs Nr. 1 von bisher 1 245 km (Budapest)
auf über 3 000 km. Endlich bleibt die Radwegetrasse
entlang des völkerverbindenden Donaustroms in Südosteuropa
nicht mehr ausschließlich Radpionieren und Abenteurern
vorbehalten, sondern kann durchaus von „Normalradlern“
problemlos befahren werden. GPS tracklogs & waypoins
sind in Arbeit. Im Rahmen einer Journalistenreise konnte
sich Bayernbike neben weiteren Medienvertretern ein
umfassendes Bild über die Donauanrainerstaaten
Kroatien, Serbien und Rumänien machen. Insbesondere
die offizielle Donauradweg – Euroveloroute, dessen
Tourismusangebote, sowie die gebotenen Sicherheitsstandards
standen im Mittelpunkt des Medieninteresses. Details
in Kürze.
Am Sonntag den 24.06.2012 jährt sich zum 14. Mal die beliebte Panoramatour. Quer durch einmalige Natur- und Kulturlandschaft des Oberpfälzer Waldes bietet der Veranstalter RSV Concordia Windischeschenbach 5 Streckenvarianten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade an. Wer sich eine längere Distanz zutraut spürt schnell, dass es auch in einer sanften Hügellandschaft schweißtreibende Höhenmeter zu überwinden gilt. Dafür wird man auf den Hochplateaus mit herrlichen Aussichtspanoramen bis hinüber zum Böhmischen Wald entschädigt. Das waldreiche Mittelgebirge ist Teil des größten zusammenhängenden Waldgebirges auch "Grüne Lunge Bayerns" genannt. Details
Am 12. - 14. Juli 2013 steigt wieder das populäre 24 Stunden Rennen in Kelheim / Niederbayern. Die Rundstrecke führt 180 hm hinauf zum „Col de Stausacker“, dessen 2.5 km langer Bergabschnitt von den unermüdlichen Fanclubs rund um die Uhr zur Openair-Spektakelbühne verwandelt wird. Die ohrenbetäubende Kulisse mit Disco- u. Hard-Rock-Musik, Rasseln und Trommeln erzeugt „Alpe d’Huez – Atmosphäre“. Kommentator Armin Wolf – die unverwechselbare Dialektstimme Ostbayerns wird mit seinen reißfesten „Stimmstricken“ wieder die Lautsprecher befeuern und das Publikum euphorisieren. Kulminationspunkt ist der Stadtplatz von Kelheim, wo es im Wechselzonenbereich 24 Std. Non Stopp im wahrsten Sinne des Wortes wieder „rund“ geht. Details
Ideal zum Saisonabschluss: am 16.09.2012 findet die RTF WeltKultTour Regensburg statt. Fünf Strecken quer durch den Bayerischen Jura stehen zur Auswahl: 40 km, 60 km / 500 hm, 95 km / 1 000 hm, 125 km / 1 500 hm, sowie 175 km / 2 200 hm. Einzigartiges Erlebnis: bis auf die 60 km Runde steht eine Donauüberquerung mit einer hölzernen Zille (Matting oder Weltenburg) auf dem Streckenplan. Wertvolle Zeit, um entspannt durchzuatmen, die farbenprächtige Herbstlandschaft mit Muße zu genießen und ein Schwätzchen unter seinesgleichen zu halten.
Toller Service: für alle Strecken stehen downloadfähige GPS-Tracks zum Nachfahren bereit. Details
Die druckfrisch veröffentlichte Langversion "Grundlagenuntersuchung zum Fahrradtourismus", vom Deutschen Tourismusverband (DTV) bringt eine ganze Reihe interessanter Erkenntnisse zu Tage. Dies wird sicher auch den einen oder anderen Tourenradler oder Mountainbiker interessieren. So z.B. die Hauptmotive der Destinationswahl, die sich zum einen in der landschaftlichen Schönheit (für 90 % der Radurlauber entscheidendes Kriterium) sowie in der Güte des Radwegeangebots (87 %) gründet. Erstmals stehen zuverlässige detaillierte Marktdaten – belegt durch ökonomische Kennziffern - zum Fahrradtourismus in Deutschland zur Verfügung. Der umfangreiche Maßnahmenkatalog samt Best Practise Beispielen sowie pfiffige Handlungsvorschläge und aufgezeigte Trendentwicklungen ergänzen die solide Datenbasis sinnvoll. Ein jährlicher Bruttoumsatz von ca. € 9,2 Mrd., dessen resultierende Wertschöpfung ein Beschäftigungsvolumen von 186.000 Personen ergibt, beweist den enormen Wirtschaftsfaktor in unserem Land. Kaum vorstellbar: die Deutschen legen sage und schreibe ca. 33 Milliarden Kilometer jedes Jahr mit dem Fahrrad zurück – das einer Streckendistanz von 825.000 Erdumrundungen entspricht. Nicht von der Hand zu weisen, dass die emissionsfreie und fitnessfördernde Mobilität dem Menschen wie der Umwelt in jeder Hinsicht nutzt.
http://www.deutschertourismusverband.de
DTV Fahrradtourismus
in Deutschland, Kurzfassung
DTV Fahrradtourismus
in Deutschland, Langversion
Die größte Radtouristikveranstaltung Deutschlands (ca. 7 000 Teilnehmer, davon etwa 1 000 Mountainbiker) – vom Veloclub Ratisbona e.V. - findet turnusgemäß am letzten Juliwochenende, dem 29.07.2012 statt. Start- und Zielpunkt ist die historische UNESCO-Weltkulturerbestadt Regensburg (Dultplatz).
Ab 6.00 Uhr früh erfolgen die Massenstarts, wo die großen Starterfelder per Pistolenschuss und musikalischer Begleitung - auf die Reise gen Bayerischer Wald geschickt werden. Rad- wie Mountainbike-Routen weisen eine abwechslungsreiche Streckenführung mit teilweise knackigen Berganstiegen und flowigen Gefällstrecken auf. Streckenspektrum Rennrad: 250 km / 3300 hm, 170 km / 2200 hm, 125 km / 1100 hm, sowie die flache 56 km Familienrunde (downloadbare GPS-Tracks stehen zur Verfügung). Mountainbike: 60 km / 860 hm, 112 km / 2 150 hm. Nach den körperlichen Strapazen darf man sich auf Speis & Trank bei der Finisherparty freuen. Details
Der Berg ruft – und das nicht zu knapp. Der Ötzi – wie der ÖTZTAL - RADMARATHON liebevoll in der Radsportszene genannt wird, ist der ganz normale Wahnsinn und das Maß der Dinge in der radsportlichen Ausdauerdisziplin. 238 km und selektive 5 500 Höhenmeter mit bis zu 18 % Rampen heißt die unmissverständliche Ansage für Cracks der Hobbyradsportszene wie Amateure. Eine abgespeckte „Warmduscher-Kurzvariante“? Fehlanzeige! Entweder das knackige Original (102 km nur bergauf!) oder gar nicht! Der Rundkurs führt von Sölden/Tirol aus über das Kühtai (2 020 m) und den Brenner (1 377 m) nach Südtirol/Italien zum Jaufenpass (2 090 m) und via Timmelsjoch (2 509 m) zurück nach Sölden (1 377 m). Passnamen die sich den Fahrern ins Gedächtnis brennen – ob in guter oder schlechter Erinnerung. Der vieldeutige Slogan nach dem gleichnamigen Buch ICH HABE EINEN TRAUM ... wird wohl jeder Teilnehmer nach seiner Facon interpretieren. Wem es gelingt, vor dem „Besenwagen“ in Sölden zu finishen, fühlt sich posthum euphorisch in den siebten Radlerhimmel katapultiert. Der bewegenste Moment ist nun mal die Überquerung der Ziellinie, wenn der Gefühlscocktail von schmerzender Müdigkeit in pure Glückseligkeit umschwenkt.
http://www.oetztaler-radmarathon.com
Streckenprofil, Ötztaler Radmarathon
Hoehenprofil, Ötztaler Radmarathon
Reprtage, Ötztaler Radmarathon.pdf
(Quelle: aktiv Radfahren Spezial "Schönes Wochenende")
Was vielen Radfahrern nicht bewusst ist: auch wer nicht Auto fährt, und per Pedes oder zu Fuß unterwegs ist, kann für Verkehrsdelikte belangt werden.
Besonders heikel: seit die Strafen am 1. Februar 2009 erhöht wurden, kassieren sogar Radfahrer immer häufiger Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei – falls sie im Besitz einer Fahrerlaubnis sind. Denn ab 40 Euro Bußgeld wird in Flensburg ohne Wenn und Aber 1 Punkt fällig. Details
Wer morgens zur Schule radelt, hört gerne per Ohrstöpsel Musik aus dem MP3-Player. Was viele nicht wissen. Dass ist streng genommen ein Verstoss gegen die StVO. Wer erwischt wird, muss im schlechtesten Fall zahlen. Ebenso wie auch bei Erwachsenen gilt: Finger weg vom Handy! Details
Radurlaub macht den Deutschen immer mehr Spass. Im Sattel werden sie über kurz oder lang hungrig und müde. Dann schlägt die Stunde der Gastronomie und Hotellerie, denn für sportliche Gäste darf es gern etwas mehr sein: denn die geben 20 Prozent mehr aus. Details
Radfahrer, die bei Dunkelheit ohne die vorgeschriebene Beleuchtung unterwegs sind, haften bei Unfällen für die auftretenden Schäden. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein (DAV) in Berlin hin. Details
Herbstzeit ist Radlzeit! Doch viele Radfahrer klagen über Rückenschmerzen wenn sie in die Pedale treten. Der Sportmediziner Dr. med. Jörg Ostenda von der ArthroKlinik in Augsburg klärt auf und gibt wichtige Tipps fürs ungetrübte Fahrvergnügen. Details
Im Hinblick des größten Fahrradmarkts Europas mit ca. 70 Millionen Fahrrädern bzw. 45 Millionen regelmäßig Rad fahrenden Menschen in Deutschland ist es verwunderlich, wenn die Schlagworteingabe „Schwierigkeitsgrade"...
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