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Radtouristen sind Besser-Esser!
Radurlaub macht den Deutschen immer mehr Spass. Im Sattel werden sie über kurz oder lang hungrig und müde. Dann schlägt die Stunde der Gastronomie und Hotellerie, denn für sportliche Gäste darf es gern etwas mehr sein: denn die geben 20 Prozent mehr aus ...
Immer mehr Deutsche erkunden ihr eigenes Land mit dem Fahrrad. Davon profitiert zunehmend auch das Gastgewerbe, das mit speziellen Arrangements, Serviceleistungen und Kooperationen aufwartet. Grosse Investitionen sind dafür nicht unbedingt notwendig. Auf den Service kommt es an, und darauf, dass der Betrieb selbstverständlich in der Nähe eines Radwanderweges liegt.
Gaby Conrad hat Glück. Nur ein paar 100 Meter entfernt von ihrer Herberge "Zur Traube" in Bad Wimpfen führen gleich drei Radfernwege vorbei. Bevor die Heilpädagogin 2002 ihr Hotel eröffnete, konzipierte sie Behinderteneinrichtungen im In- und Ausland. Das Potenzial für den Radtourismus habe sie sofort erkannt.
Folgerichtig schloss sie sich der ADFC-Kooperation Bett u. Bike an, der bereits 4300 Gastbetriebe angehören. Seitdem verzeichne sie jedes Jahr 50 Prozent Umsatzplus mit radelnden Urlaubern.
Ausser für Bett u. Bike müsse sie nicht viel in Marketing investieren. Sie gibt jedem Gast gleich mehrere Visitenkarten mit, da sich Radtouristen auch auf der Strecke gern mit ihresgleichen austauschen und sich übernachtungstipps geben. Bei Gaby Conrad können die Gäste ihre Fahrräder einschliessen, auch nur eine Nacht bleiben, bekommen Ersatzteile, Lunchpakete und Tipps zur umweltfreundlichen An- und Abreise. Zudem reserviert Conrad die Unterkünfte für die nächste Etappe.
© (Quelle: aR Recherche/Gaststätten u. Hotel-Verband)
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