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Gesamte
Weglänge: 41
km

Streckencharakteristik
/ Oberflächenbeschaffenheit:
Streckenprofil:
Schwierigkeit:
für die ganze Familie
Tourencharakterisierung:
ohne größere
Steigungen, wenig Autoverkehr
In Landau a.d.Isar starten wir
auf dem gekiesten Isarradweg
und fahren flußabwärts
vorbei an Oberframmering, Zeholfing
und Ettling nach Oberpöring.
Dabei können wir die malerische
Landschaft im Isarstausee bei
Ettling und die Ruhe genießen.
In Oberpöring geht es rechts
auf die asphaltierte Straße
nach Gneiding. Hier zweigen wir
links ab und fahren eine Anhöhe
hinauf, von wo man das Rad bei
Rohrbach laufen lassen kann.
Ein Abstecher nach Zeitlstadt
mit dem gemütlichen Gasthaus
"Tannenzapfen" ist
zu empfehlen. In Rohrbach wird
die Kreisstraße gequert,
so daß man zur Staatsstraße
kommt, wo man nach links abbiegt.
Auf dem Radweg geht es dann weiter
nach Eichendorf. Am Marktplatz
fahren wir links und dann in
Richtung Mariakirchen. An der
Schule geht es weiter westwärts
auf der ehemaligen Bahnlinie
Aufhausen-Kröhstorf. Auf
dem Radweg geht es vorbei an
Adldorf, Prunn, Rengersdorf nach
Aufhausen. Hier befahren wir
ohne größere Steigung
den neuen Radweg auf der früheren
Bahnlinie zurück nach Landau
a.d.Isar, wobei wir die Orte
Wildthurn, Möding und Thalham
passieren. Ein besonderes Erlebnis
ist dabei die Isarquerung auf
der alten "Bockerlbrücke",
einem Industriedenkmal, das nun
für Radler hergerichtet
ist.
Sehenswürdigkeiten
und Freizeiteinrichtungen entlang
der Strecke:
- Stadt
Landau a.d.Isar
Am Unterlauf der Isar, dem
südlichen
Rand des fruchtbaren Gäubodens
liegt auf dem rechten steilen
Flußufer in landschaftlich
prächtiger Lage die "Bergstadt".
Im alten Kulturraum und Siedlungsgebiet
an der unteren Isar hat Herzog
Ludwig der Kelheimer im Jahr
1224 die Stadt Landau a.d.Isar
gegründet.
- Romantische
Gassen:
Die bauliche Einteilung der
Altstadt entspricht auch heute
der Anlage
zur Zeit der Stadtgründung.
Es bestehen noch die engen, verwinkelten,
zum Teil sehr steilen Gassen
und Straßen mit viel
alter Romantik.
- Sehenswertes:
-
Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt: Unter
Verwendung des noch mittelalterlichen
Turms ab 1713 neu gebaut, hervorragende
barocke Ausstattung.
-
Wallfahrtskirche Maria-Steinfels:
Anstelle
eines kleineren Baus 1698 bis
1700
errichtet, geschlossene Barockeinrichtung,
zahlreiche Votivgaben.
-
Friedhofskirche Heilig Kreuz: Spätgotische
Anlage vom Ende des 15. Jahrhunderts,
wertvolle spätgotische
Altäre,
Tafelgemälde und Glasfenster.
-
Ehemaliges Franziskanerhospiz: Erbaut
1726 bis 1727, 1802 aufgehoben,
jetzt Privatbesitz.
-
Mittelalterich herzoglicher
Kastenhof: Beherbergt
das Niederbayerische Archäologiemuseum,
eine Zweigstelle der Prähistorischen
Staatssammlung in München.
Im Kastenhof, dem ehemaligen
Herzogsschloß wurde nach
aufwendiger Renovierung eines
der modernsten Museen Bayerns
eingerichtet. Computerprogramme
zu den Abteilungen erschließen
das Feld der Archäologie,
weit über Niederbayern
hinaus mit den eindruckvollsten
Entdeckungen
der Archäologie aus aller
Welt. Durch die interaktiven
Möglichkeiten dieser Programme
erforschen Sie Bayerns Vorzeit
oder führen selbst eine
große Ausgrabung am Bildschirm
durch.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag
10 bis 16 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage,
10 bis 17 Uhr
Anschrift: Oberer Stadtplatz
20, 94405 Landau, Tel: 09951/2385
- Das
Landauer Heimatmuseum:
In einem der ältesten
noch erhaltenen Gebäude
der Stadt Landau a.d.Isar befindet
sich
im sog. "Weißgerberhaus"
seit 1958 das Landauer Heimatmuseum.
Dieses Haus, das in seinen
Grundfesten bis in das ausgehende
17. Jahrhundert
nachweisbar ist, hat eine wechselvolle
Geschichte hinter sich. Im
Landauer Heimatmuseum werden
laufend besonders
qualitätvolle klassische
Konzerte, Sonderausstellungen,
Vorträge zu unterschiedlichsten
Themen und weitere kulturelle
Angebote durchgeführt.
Lassen Sie sich von der besonderen
Atmosphäre
dieses alten Handwerkerhauses
und von den vielen schönen
Museumsobjekten in eine längst
vergangene Zeit zurückversetzen
und genießen sie einen
Besuch im Landauer Heimatmuseum.
Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag
von 10 bis 12 Uhr,
Mittwoch,
Freitag, Samstag, Sonntag von
14 bis 16 Uhr
und nach
tel. Vereinbarung
Anschrift:
Höckinger Straße
9, 94405 Landau, Tel: 09951/59737
Es
lohnt sich durchaus, Landau
a.d.Isar vor oder nach der
Isar-Vils-Tour zu erkunden.
Der Isarradweg zeigt
auf dieser Strecke eine seiner
schönsten Seiten. So erleben
Sie hier eine hochwertige Natur
(Eisvogel, Silberreiher und
Biber). Der neu angelegte Fischereilehrpfad
gibt Auskunft über das
Leben im Wasser. Im Bereich
Ettling-Maria
Bürg wachsen im Hangwald
Türkenbundlilie und Seidelbast.
Wenn Sie Eichendorf erreicht
haben, befinden Sie sich bereits
im unteren Bereich des Vilstalradweges.
Auf dem Rückweg kommen Sie
am Schloß Adldorf vorbei,
das zwar nicht öffentlich
zugänglich ist, doch ein
Blick durchs Schloßtor
lohnt auf jeden Fall. Zur Gräflichen Güterverwaltung
gehört auch eine Brauerei
in direkter Nachbarschaft. Zwischen
Adldorf und Prunn steht unmittelbar
an der Staatsstraße ein
imposantes Bau- und Naturdenkmal.
Beidseits der schmucken denkmalgeschützten
Kapelle stehen zwei ca. 130 Jahre
alte Eschen mit einer Höhe
von 21 - 25 m. Die Esche ist
seit altersher ein beliebter,
robuster und schnellwachsender
Straßenbaum, dessen Holz
heute noch vielfältig verwendet
wird. Ebenso sieht man auf dem
Weg zurück nach Landau a.d.Isar
von weitem den Turm von Schloß Wildthurn,
das sich ebenfalls in Privatbesitz
befindet.
Schloss Wildthurn:
Die ältesten nachweisbaren
Besitzer des Schlosses waren
die adeligen Waller vom 12. bis
zum Ende des 16. Jahrhunderts.
Von der mittelalterlichen Burg
ist nur der spätgotische
Turm erhalten, die Wohnbauten
und Wirtschaftsgebäude wurden
im 18. und 19. Jahrhundert errichtet.
Nach den Bränden von 1790
und 1910 hat man die jeweils
zerstörten Teile neu eingefügt,
der gesamte Ostflügel entstand
so im Jahr 1911 zusammen mit
der Schloßkapelle.

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