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Gesamte
Weglänge: 27
km

Streckencharakteristik
/ Oberflächenbeschaffenheit:
Streckenprofil:
Schwierigkeit:
nicht besonders für
Familien mit Kindern geeignet
Tourencharakterisierung:
viel Autoverkehr
Von Mamming fahren wir entlang
der Kreisstraße über
die Isar, überqueren Bahn
und die alte B 11, bevor wir
an einem natürlichen Badesee
und einem Campingplatz angelangen.
Der "Mossandl-See" empfiehlt
sich an heißen Sommertagen
mit seinen Bade- und Surfmöglichkeiten.
Nach einer Einkehr oder Erfrischung
im kühlen Nass geht
es über die Autobahn nach
Töding weiter. Hier biegt
man rechts auf die Kreisstraße
DGF 10 ab, auf der wir etwa 3
km bleiben. Der starke Verkehr
ist hier besonders zu beachten.
Es geht vorbei an Leonsberg,
dem alten Sitz des herzöglichen
Landgerichts mit Schloßruine,
der prächtigen, in den Jahren
1994-96 restaurierten Schloßkirche
und herrlichem Biergarten in
Leonsberg.
Am östlichen
Ortsausgang von Großköllnbach
zweigt die Straße ab nach
Waibling und Parnkofen. Hier
geht es weiter nach Wirnsing,
dann über den sogenannten
Heuweg zur alten B 11, diese überqueren
wir und fahren über eine
neugebaute Ortsstraße bis
zur Reitstraße. Hier biegen
wir nach Westen in Richtung Pilsting
ab. Über die Pflegau und
Färberstraße erreichen
wir den Marktplatz von Pilsting.
Hier fahren wir in Richtung Landshut
und biegen bei der Einfahrt zum
Neoplanwerk nach links in Richtung
Harburg ab. Auf der Kreisstraße überqueren
wir die Autobahn und erreichen
Harburg, das wir in Richtung
Landau durchqueren. Dann geht
es rechts zur Isarstaustufe, über
die wir zum Isarradweg gelangen.
Am südlichen Flußufer
geht es schließlich zurück
nach Mamming.
Achtung: ein
3 km langes Stück
ist mit starkem Verkehr belastet!
Verehrung
des heiligen Leonhard:
Zu den
interessantesten Gotteshäusern
unserer Heimat zählt die
St. Leonhard-Kirche in Ganacker.
Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert,
der Turm wurde 1750 bis 1752
erhöht und mit einer reichgegliederten
Rokokokuppel versehen. Die Verehrung
des heiligen Leonhard als Viehpatron
hatte hier einst ein besonderes
Zentrum. Davon zeugen eiserne
Votivgaben - zum Teil im Landauer
Museum - und eindrucksvoll die
den gesamten Bau außen
umspannende Eisenkette.
Domizil
für Hofjagden im
Isartal:
Die aus der Oberpfalz
stammenden Grafen von Leonsberg
unterhielten seit dem hohen Mittelalter
am namengebenden Ort eine mächtige
Burg. Zusammen mit umfangreichem
Landbesitz gelangte sie aus der
Hand nachfolgender Adelsgeschlechter
in diejenigen des bayerischen
Herzogs. Als bevorzugtes Domizil
für die im Isartal abgehaltenen
Hofjagden erfuhr die Anlage 1536/37
eine großzügige Erweiterung.
Während der zweiten Hälfte
des 18. Jahrhunderts verfiel
das Schloß allerdings wegen
mangelnden Bauunterhalts. Nach
dem Brand von Pilsting 1789 überließ es
der Kurfürst den dortigen
Bürgern umsonst zum Abbruch.
Erhalten blieb das Untergeschoß mit
den sehenswerten Schloßkellern
und auch die spätgotische
Schloßkapelle mit frühbarocker
Ausstattung.
Pilsting,
Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt:
Der quadratische,
64m hohe Turm, der einen romanisch
- gotischen Aufbau hat, wahrscheinlich
stammt dieser von einer früheren
Kirche aus dem Ende des 13. Jahrhunderts
(1280, wie der Taufstein),
wurde 1996 außen mit dem
Kirchenschiff renoviert und erstrahlt
nun im neuen Glanze. Er grüßt
weit in die Isar- und Gäubodenebene
hinein. Er ist ein würdiges
Zeichen für die sehenswerte
spätgotische Hallenkirche
Maria Himmelfahrt.

© Bike-Event-Medienagentur
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