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Die Geschichte des Steigerwaldes
Schon in der Altsteinzeit, vor 80 000 Jahren, lebten
Menschen im Steigerwald. Die Kelten hinterließen
später ihre Spuren. Zu Zeiten, als die Römer
die Donau überwanden auf der Suche nach Land, behielten
sich die Alemannen den Steigerwald als Wohnsitz vor.
Wie das gesamte Heilige Römische Reich deutscher
Nation fand auch der Steigerwald nicht zu einer Einheit.
Vielerlei geistliche und weltliche Herrschaften teilten
den Landstrich unter sich auf. Der Einfluss des ersten
rechtsrheinischen Zisterzienserklosters Ebrach und des
Bistums Bamberg bestimmte in späteren Jahren die
Geschichte des nördlichen und östlichen Steigerwaldes.
Im Westen hatte der Bischofssitz Würzburg das Sagen.
Die Markgrafschaft Ansbach-Bayreuth und das Fürstentum
Schwarzenberg besaßen die größten Ländereien
im Süden. In den Jahren 1803 bis 1810 war's, als
Bayern den Steigerwald nach und nach mit seinen Grenzen
umschloss.
Das ging nicht reibungslos vonstatten. Heute profitiert
der Steigerwald davon:
Die Landschaft blieb frei von Industrie und frei für
Besucher, die in den grünen Mischwäldern, um
die Teichketten oder in den historischen Altstädten
ihren Urlaub verbringen.
Ob Sie mit dem Auto oder Motorrad auf der Steigerwald-Höhenstraße
unterwegs sind, ob Sie als Radler oder Wanderer durch
die Wälder streifen, der Steigerwald bietet Ihnen
eine Fülle von Ausblicken und Ansichten.
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