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Gotik Tour Ost
 
Ausgangspunkt Bad Birnbach
Tourencharakterisierung Auf größtenteils ruhigen Nebenstraßen mit vielen Steigungen jedoch nur wenig steilen Anstiegen.
Schwierigkeit mittelschwer
Streckenlänge und Streckenverlauf 1. Etappe ca. 27 km
Bad Birnbach - Lengham - Luderbach - St. Veit - Hölzlberg - Kirn - Münchham
2. Etappe ca. 18 km
Münchham - St. Anna - Ering - Pildenau - Stubenberg - Prienbach
3. Etappe ca. 38 km
Prienbach - Erlach - Neukirchen - Triftern
4. Etappe ca. 22 km
Triftern - Anzenkirchen - Hirschbach - Aunham - Bad Birnbach
Beschilderung
 
  Beschreibung

1. Etappe

Von Birnbach Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Ursprünglich wohl aus der zweiten Hälfte des 15. Jh. Nach dem Brand 1675 teilweise zerstört und wieder aufgebaut. Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus. zeitenkapelle 1735 als Familiengrabstätte des bayerischen Kanzlers Franz Caspar Frh. v. Schmid errichtet. Turm an der Ostseite des Chores (1828-1831), Einrichtung neugotisch. Grabsteine.
aus starten wir in östlicher Richtung los nach Lengham, wobei wir bei der Einmündung in die PAN 11 am Ortsrand den Radweg benützen. In Lengham führt uns der Weg direkt an der Kirche vorbei in Richtung Bundesstr., die am Ortsrand gefahrlos unterquert werden kann.
Kirche St. Ulrich. Kleiner Bau, wohl aus dem 14. Jh., Langhausmauerwerk vermutlich älter. Chor mit Rippengewölbe, Langhausflach gedeckt. Altar Mitte des 17. Jh., spätgotische Holzfigur St. Ulrich, weitere Figuren, z.B. hl. Georg und hl. Sebastian.
Anschließend bei Luderbach sollte ein kleiner Abstecher zu den Kirchen in Sankt Veit Kirche St. Vitus. Im Kern romanische Anlage (wohl 13. Jh.). Spätgotisches Netzrippengewölbe mit Rankenmalerei im Langhaus (Anfang des 16. Jh.). Dachreiter neugotisch. Altäre barock um 1700-1740. Gotische Beschläge am Eingangsportal) und Huckenham St. Margareta. Spätgotischer Bau aus der 2. Hälfte des 15. Jh., unter Einbeziehung von Mauerwerk eines romanischen Vorgängerbaues (Bruchsteinmauerwerk an
Südwand). Kirchenweihe 1468. Mächtiger quadratischer Südturm, im Unterbau noch romanisch. Barocker Hochaltar (1680), mit spätgotischer Madonna mit Kind (Ende 15. Jh.), Seitenaltar 1724.

eingeplant werden, bevor es auf Kieswegen nach Bleichenbach und von dort einen steilen Anstieg hinauf geht nach Weinberg. Ganz in der Nähe kann man von hier auch den Krokodilfelsen bestaunen, der über einen Feldweg leicht zu erreichen ist. Vom Bergrücken aus hat man nun einen herrlichen Ausblick auf Bad Birnbach und Bad Grießbach und das
entgegengesetzt liegende Asenhamer Tal. Den Kirchturm der Hölzlberger Wallfahrtskirche unserem nächsten Ziel, sieht man schon von weitem über den Wipfeln des Hochwaldes hinausragen. Auf dem Weg dorthin müssen wir bei dem alten Gehöft in Hahnöd einen Abstecher an der Kreuzung nach links machen, ehe nach einer kurzen Wegstrecke der Wald den Blick auf die herrlich gelegene Wallfahrtskirche freigibt.
Wallfahrtskirche St. Georg. Frühgotische Anlage, im Kern 13. Jh., jetziger Bau wohl 15. Jh., ursprünglich Spitzturm, heutige Zwiebelhaube neuzeitlich. Wandgemälde und Ornamentbemalung (Mitte 15. Jh.). Hochaltar barock um 1690, mit Figuren hl. Georg, hl. Barbara, hl. Katharina.
Auf unserer weiteren Strecke die uns durch die Wälder bei Sturzholz und Hoisching weiter nach Biering führt, haben wir noch etliche Male die Gelegenheit, die schönen Ausblicke teilweise bis weit in den Bayerischen Wald zu genießen. Bei Biering mündet der Weg in die Kößlarner Straße in die wir nach links einbiegen, diese aber schon an der nächsten
Abzweigung wieder nach recht´s abiegend verlassen und nach Pranz weiterradeln. Dort schwenkt man an der Kreuzung nach links ein und verlässt nun die Anhöhen, es geht bequem hinunter in den herrlich im Tal eingebetteten Ort Kirn. Auf dem Weg dahin kann sich wer möchte, an dem idyllisch im Wald zwischen riesigen Felsbrocken dahinschlängelnden Bächlein, dem „Ameringgraben“ erfrischen. Wer sich etwas Zeit nimmt kann in diesen Wäldern auch den sog. „Teufelsstein“ oder das „Steinerne Rössl“ bestaunen. Unser Weg führt uns weiter an der Kirche
Pfarrkirche St. Ulrich. Spätgotischer, 1468 geweihter Bau, 1883 Langhaus nach Westen erweitert und Turm neu gebaut. Chor und Langhaus mit
Netzrippengewölbe. Altarkomposition von 1962 unter Verwendungspätgotischer Figuren wie der Heiligen Ulrich, Valentin, Wolfgang, Maria und Johannes Evangelist.

des Ortes vorbei, durch eine herrliche Gegend unweit des Kirner Baches entlang nach Müncham unserem letzten Ziel auf dieser Etappe.
Pfarrkirche St. Mauritius. Spätgotischer Bau (1491), wohl dem Meister Hans Wechselberger von Burghausen zuzuordnen, Turm älter. Netzrippengewölbe im Chor (Rankenmalerei) und Langhaus, Chorbogendatierung 1496. Hochaltar Frührokoko um 1740, Seitenaltäre Rokoko um 1750, Kanzel Manierismus frühes 17. Jh. Figurengruppe Anna selbdritt. Fresken. Spätgotische Eisenbeschläge an der Eingangstüre).

2. Etappe

Wir verlassen das friedlich im Talbecken gelegene Münchham in Richtung Ering. Nach wenigen Kilometern bei Prenzing verlassen wir diese Strasse, biegen nach links in einen Kiesweg ein der zur Wallfahrtskirche St. Anna führt, die obwohl nicht mehr weit entfernt, durch der vor uns liegenden Hangkante noch verborgen bleibt. Doch nach kurzer Strecke gibt der Weg den Blick frei auf die herrlich am Waldrand gelegene Wallfahrtskirche.
Wallfahrtskirche St. Anna. Spätgotischer Bau um 1520 unter Verwendung von Mauerwerk eines Vorgängerbaues. Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei, Einrichtung vorwiegend um 1680. Drei Glasgemälde 1523, zwei Tafelbilder eines spätgotischen Altars (Ende 15 Jh.)Spätgotische Ornamentbemalung und Fresko. Votivbilder, Grabdenkmäler. Von Ering aus weisen Kreuzwegstatioen und Kapellen den Wallfahrtsweg zur Kirche.
Entlang des Kreuzweges geht´s Richtung Ering weiter, dabei unterqueret man die Bundesstr. und radelt anschließend im Schatten der Lindenallee an der Kreuzbäckerkapelle vorbei, auf das Eringer Schloss und der Kirche im Ortskern zu.
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Bedeutender spätgotischer Bau (wohl 1478), vermutlich von Hans Wechselberger aus Burghausen. Hochaltar und Seitenaltäre barock um 1700. Altar in der Seitenkapelle und Kanzel 1709, Taufstein von 1408. Die zwölf Apostel im Chor um 1730. Beachtenswerte Grabdenkmäler der Grafen von Baumgarten. In der Vorhalle Schutzmantelmadonna von 1441.
Hier ändert der Weg nun seine Richtung und im Becken des Inntales entlang, geht es nach Pildenau zu einer weiteren interessanten kleinen Kirche. Kirche St. Johannes und Paul. Spätgotischer Bau von 1468, im Kern noch romanisch (13 Jh.). Netzrippengewölbe. Spätgotischer Flügelaltar um 1470 (bedeutende Schöpfung, Salzburger Schule), weiterer Altar 1621, Siebenschläferbild. Einer Überlieferung nach war Pildenau die Heimat von Bischof Poppo, der als Papst Damasus II. 1048 auf dem Stuhl Petri saß.
Dabei muss man jedoch bei Pildenau die B 12 überqueren, (Vorsicht) bevor der Weg uns dann wieder die Anhöhen hinauf über Rafau weiter zur Bertenöder Kapelle schickt. Hier geizt der Weg nicht mit herrlichen Ausblicken ins Inntal, auf der herrlichen Strecke nach Stubenberg. Von weitem schon sieht man die auf einem Hügel stehende Pfarrkirche,
die umliegenden an den Hängen eingeschmiegten Gehöfte mit den Obstgärten Viehweiden Feldern und den bewaldeten Hängen, die dieses herrliche Bild abrunden.
Pfarrkirche St. Georg (und St. Urban). Spätgotischer Bau gegen Ende des 15. Jh., 1740 nach Brand barockisiert. Fresken von 1773 in Chor und Langhaus. Madonna mit Kind in der Frauenkapelle um 1600, ehemalige Wallfahrt. Kanzel 1773. Bedeutende Epitaphien).f
Der Weg führt unterhalb der Kirche über eine schmale Straße in den Ort, schwenkt dann an der Kreuzung beim Gasthof nach links ab und schickt uns in südlicher Richtung dem Inntal zu nach Prienbach.
Pfarrkirche St. Stephan. Spätgotischer Bau wohl des ausgehenden 15. Jh.,Turmunterbau vermutlich aus der zweiten Hälfte des 13. Jh. Hauptschiff und Chor mit Rippengewölbe. Hochaltar um 1680, Seitenaltäre um 1700, Kanzel um 1680. Figuren aus der Mitte des 16. Jh., z.B. hl. Petrus.

3. Etappe

Wir starten in Prienbach, vor uns in südlicher Richtung liegt der Inn mit seinem breiten Talbecken und dem Europareservat und im Hintergrund die Hügelkette die wir gestern durchstreiften. Nach überqueren der Bundesstr. biegt man gleich anschließend nach rechts in einen Radweg, der teilweise direkt am Ufer des Inns oder seinen Altwässern entlang nach Erlach zu der sehenswerten Kirche führt.
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Spätgotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jh., gehört zu den bedeutendsten Kirchen des Landkreises. Baumeister vermutlich Stephan Krumenauer. Unterbau des Turmes wohl aus dem 13. Jh. Kreuzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei. Hochaltar von 1676-1677, nördlicher Seitenaltar 1649,
südlicher Seitenaltar 1675. Altar in der Frauenkapelle aus der ersten Hälfte des 18. Jh. mit spätgotischer Madonna mit Kind, Kanzel 1724. Holzfiguren aus verschiedenen Jahrhunderten, Grabsteine. Hölzerner Palmesel mit Christus um 1500, er kam aus der abgebrochenen Kirche von Winklham nach Erlach.

Von dort geht´s nach Simbach, das wir nach wenigen Minuten Fahrt erreichen weiter. An der Kreuzung mitten in der Stadt biegen wir nach rechts ein in die Pfarrkirchner Straße, der wir aus dem Ort hinaus folgen, bis uns die Beschilderung nach einer Ampel nach rechts in einen
Fuß und Radweg weist. Nur ein kurzes Stück den Siedlungshäusern entlang, dann mündet dieser Weg in eine Straße, die uns über Kirchberg und von dort wieder die Anhöhen hinauf nach Ranzenberg Weiding und Fatzöd bringt. Dort verlassen wir die Teerstraße und auf
einer gut ausgebauten Kiesstraße schickt uns die Beschilderung über Schusterberg und Piering nach Opping. Dort biegen wir an der Querstraße nach links ein, verlassen diese an der nächsten Abzweigung wieder nach rechts und steuern nun Ulbering entgegen. Am Ortsende beim Gasthof schwenkt man links ein, gleich anschließend an der Kreuzung wieder
nach rechts, folgen der Straße bis Wolkertsham und verlassen diese dort links abbiegend wieder. Der Weg schlängelt sich nun an abgeschiedenen Gehöften vorbei bis Kienberg, von wo aus eine Sandstraße ins Gerteshamer Tal führt. Dort mündet der Weg in einer Querstraße in die man nach links einbiegt, aber schon nach wenigen Metern diese rechts
abbiegend in Richtung Rabensham wieder verlässt. Nach Überqueren der Statsstraße bei Rabensham geht’s über Elsling, Bruck und Immelsham nach Neukirchen.
Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Spätgotische Anlage
(zweite Hälfte des 15. Jh.), Turm 13./14. Jh., neugotisch erhöht. Netzrippengewölbe im Langhaus und Chor (Rankenmalerei). Erweiterung nach Westen 1914, moderne Altarkomposition mit beeindruckender gotischer Pieta um 1350.

Direkt an der Kirche vorbei geht´s entlang einer Hangkante weiter, wo uns dann der Altbach weiterbegleitet nach Triftern
(Bild 5) Pfarrkirche St. Stephan. Unterbau des Turmes vermutlich noch romanisch (12./13. Jh.), sonst spätgotische Anlage des ausgehenden 15. Jh., Turmveränderungen in der Spätgotik und 1741 (Zwiebelhaube). Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei. Veränderungen der Seitenschiffe 1860-1861. Qualitätvolle neugotische
Einrichtung. Barockes Kruzifix, Wandmalereien unter der Empore um 1583. Grabsteine. Friedhofskapelle Salvator Mundi. Neugotisch, in Blankziegelbau erbaut 1854.


4. Etappe

Vom Ortskern bei der Kirche starten wir der Hügelwelt entgegen. Über die Pfarrkirchnerstr. Orts auswärts bis zur nächsten Abzweigung, dann in die Berndlbergstr. die Anhöhe „hier ist schieben angesagt“ hinauf. Am Bergrücken angekommen bietet sich ein erster herrlicher Ausblick aufs Altbachtal, die umliegenden Hügel und Täler und den schon hinter uns
gelassenen Ort Triftern. Nach rechts abbiegend geht´s nun gemächlicher weiter den Bergrücken entlang durch die Wälder nach Frauenöd, wo wir die Anhöhe wieder verlassen. Doch vorher genießt man auch hier die herrliche Aussicht, die sich vom Altbachtal bis hinüber ins Rott-Tal nach Pfarrkirchen eröffnet. Anschließend geht´s dem Altbachtal entgegen, bei Loderham überqueren wir die Teerstraße folgen dem Weg die kleine Anhöhe hinauf, am Schloss vorbei und zweigen dann nach links ab. Entlang des Altbaches erreichen wir nach kurzer Fahrt Anzenkirchen.Wir durchqueren den Ort und biegen in Nähe des Bahnhofes nach rechts ein in die Kreuzstraße, die uns in Nördlicher Richtung entlang des Altbaches zur Rott hin führt. Wir überqueren die Rott und biegen an der Bundesstraße nach rechts in den Radweg ein der uns nach Nindorf bringt. Dort unterqueren wir die Bundesstraße und folgen dem Radweg nach Hirschbach. Pfarrkirche St. Martin. Spätgotischer Bau (15. Jh.), 1881 erweitert, Unterbau des Turmes aus der romanisch-gotischen Übergangszeit (13. Jh.). Fresken im Chorraum (1457). Hochaltar barock mit gotischen und barocken Figuren (hl. Hieronymus, hl. Sebastian, hl. Wolfgang, hl. Leonhard, hl. Paulus). Barocker Kreuzweg.
Ein steiler Anstieg den Riederer Berg hinauf steht uns anschließend bevor, ehe wir dann die herrliche Aussicht und den harzigen Duft des Kiefernwaldes entlang des Bergrücken nach Ried genießen. Anschließend geht´s hinunter ins herrliche Tattenbacher Tal, vorbei an alten Vierseithöfen, und einer reizvollen bäuerlich geprägten Landschaft, ein weiterer Lohn dieser Reise. Bei Untertattenbach biegen wir der Vorfahrtsstraße folgend links ab nach Aunham unserem letzten Ziel, bevor wir vielleicht bei einem entspannenden Bad in der Rottal Terme den Tag ausklingen lassen.
Kirche St. Johannes der Täufer. Spätgotischer Bau (Ende des 15. Jh.). Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei. Hochaltar barock um 1707, Seitenaltäre um 1670. Fresken, gotische Glocken.
 
 

Zentrale Informationsstelle für diesen Radweg
Tourist-Information Rottal-lnn
Ringstraße 4, 84347 Pfarrkirchen,
Tel. 08561/ 20-268, Fax 0 85 61/ 2077268
E-Mail: ferienregion@rottal-inn.de

 
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