Ernährung
Ausrüstung
Radtipps
Profi Tipps
Regensburg-
Falkenstein
Chambtal-
Radweg
Donau-Regen-
Radweg
Regental-
Radweg
Lam-Arber-
Radweg
Nationalpark-
Radweg
Donau-Wald-
Radweg
Naabtal-
Radweg
Grotten-
Radweg
Dreiländer-
Radweg



„No sports!?" Churchills Rezept für ein hohes Alter ist längst überholt. Heute gilt Sport in Verbindung mit einer ausgewogenen und möglichst vollwertigen Ernährung als die beste Strategie für mehr Lebensqualität in jedem Alter.

Schon in der Antike empfahl man den Olympiakämpfern, viel Fleisch zu essen. Dieser Mythos vom kraftspendenden Eiweiß hat sich bis heute erhalten, obwohl es gerade für Ausdauersportler wesentlich geeignetere Nährstoffe gibt. Zunächst einmal ist es nämlich wichtig, zwischen Ausdauersportarten wie Radfahren, Langlauf, Schwimmen oder Tennis und Kraftsportarten wie Bodybuilding, Rudern oder Bergsteigen zu unterscheiden.

Kraftsportler benötigen zum Muskelaufbau eine eher eiweißbetonte Ernährung. Der Ausdauersportler braucht dagegen vorrangig Kohlehydrate. Kartoffeln, Müsli, Vollgetreideprodukte (wie Vollkornnudeln, Naturreis oder Hirse), Obst und Gemüse sollten reichlich auf seinem Speiseplan stehen. Kohlehydratreiche Lebensmittel sind für die Ausdauerleistung wichtiger als das Steak oder das isolierte Eiweißpräparat.

Die richtige Ernährung trägt viel dazu bei, körperlich und geistig fit zu sein, um das eigene Leistungspotenzial entsprechend ausschöpfen zu können. Die Basis einer guten Ernährung ist grundsätzlich eine hohe Lebensmittelqualität. Wer hier auf Nummer Sicher gehen will, achtet auf Herkunft und Verarbeitung der Produkte

und studiert die Zutatenlisten. Naturbelassene, vollwertige Produkte sind in jedem Fall die bessere Wahl. So unterliegen zum Beispiel Waren aus dem Reformhaus einer ständigen Kontrolle nach den neuform–Qualitätsrichtlinien und sind möglichst naturbelassen.



Ernährungstipps auch für Radler:

Machen Sie sich bewusst, dass eine ausgewogene Ernährung und körperliches Training zusammenwirkende Partner bei der Erhaltung und Steigerung Ihrer Leistungsfähigkeit sind.

Genügend trinken! Auf einer Radtour unbedingt an rechtzeitigen Flüssigkeitsersatz und an verlorengegangene Mineralstoffe (Elektrolyte) denken. Das wirkungsvollste isotonische Getränk ist immer noch die ApfelsaftSchorle in der Mischung 1:1. Die notwendige Kaliumzufuhr wird durch den Fruchtsaft gedeckt, das Natrium sollte über das Mineralwasser geliefert werden.

Vollwert hält fit. Die Einnahme von Spezialprodukten kann eine ausgewogene und möglichst vollwertige Ernährung nicht ersetzen.

„Powerfood" für zwischendurch. Zwischenmahlzeiten wie Müsli, Nüsse (v.a. CashewKerne), Fruchtschnitten sowie Trockenfrüchte können die persönliche Leistungskurve stabilisieren und liefern schnell neue Energie. Sie sollten in keiner Lenkertasche fehlen



Kein Sporttreiben mit “knurrendem” Magen

(VPD-Presse) Sehr ungünstig ist es mit “knurrendem” Magen, also nach mehrstündiger Nahrungskarenz oder direkt nach Arbeitsschluss, Sport zu treiben. Verletzungen sind so fast vorprogrammiert.

Um nachlassender Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit sowie frühzeitiger Erschöpfung vorzubeugen, empfiehlt es sich bis dreißig Minuten vor Sportbeginn kleine kohlenhydratreiche Zwischenmahlzeiten zu verzehren. Zum Beispiel Joghurt mit Früchten, eine Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse, eine Banane oder zwei Milch-Schnitten.

Nährstoffreichere Kost bevorzugen
Für mehr Fun im Sport gilt:
Lebensmittel wählen, die pro Kalorie viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, also eine hohe Nährstoffdichte aufweisen. Dazu gehören beispielsweise frische Pasta, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukte sowie Vollkornprodukte.

Eine hohe Nährstoffdichte kann auch durch eine fettarme Zubereitung erreicht werden. Moderne Schnellkochtöpfe helfen dabei und ermöglichen zusätzlich eine Zeit- und Energieersparnis.
Dem Durst voraus

An Tagen ohne Sport sollte eine Mindest-Trinkmenge von 1,5 Litern eingehalten werden. An Aktivtagen erhöht sich die Trinkmenge entsprechend der körperlichen Aktivität, Außentemperatur und Schweißverlust.

Wenn Sie mit dem Trinken warten, bis sich der Durst einstellt, ist es aber oft schon zu spät. Ein Flüssigkeitsdefizit liegt bereits vor. Fun und Wohlbefinden lassen nach. Bis zu einer Viertelstunde vor Sportbeginn sollte bis zu einem halben Liter getrunken werden.

Aber Trinken ist nicht gleich Trinken. Von Kaffee, schwarzem Tee – auch Eistee ist schwarzer Tee – Cola oder Energie-Drinks ist abzuraten. Das darin enthaltene Koffein führt zu zusätzlichem Flüssigkeitsverlust. Empfehlenswerte Getränke sind Mineralwasser und Schorlen aus Mineralwasser und Apfelsaft. Besonders zu empfehlen ist ein Mineralwasser mit einem Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2 zu 1.