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Inhaltsverzeichnis
 Streckencharakteristik
Streckeneinteilung
Chronologische
Streckenbeschreibung
Haidmühle
Sehenswürdigkeiten
Regionale
Radtouren
Aktivitäten
Roadbooks
Fahrtrichtung Fürsteneck
Gesamte Weglänge: 48 km, 600 hm
Haidmühle - Waldkirchen
100 hm
Schwierigkeitsgrad: 1,5 |
     |
Waldkirchen - Fürsteneck
500 hm
Schwierigkeitsgrad: 3,5 |
     |
Fahrtrichtung Haidmühle
Gesamte Weglänge: 48 km, 1.062 hm
Fürsteneck - Waldkirchen
682 hm
Schwierigkeitsgrad: 3,5 |
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Waldkirchen - Haidmühle
380 hm
Schwierigkeitsgrad: 2,0 |
     |
Start/Zielort Haidmühle
Streckencharakteristik / Oberflächenbeschaffenheit:
Streckenenprofil:
Wer im Einklang der Natur gemächlich ohne viel Anstrengung
dahin Cruisen möchte, das Ganze im malerischen Flusstal
bei verwittertem Urgestein in satt riechendem Wald einen Naturgenuss
von besonderer Güte erleben will, wird beim Befahren der
ehemaligen Bahnstrecke seine besondere Freude haben.
Der Adalbert-Stifter-Radweg verläuft 26,6 km zwischen
Haidmühle und Waldkirchen auf einer unasphaltierten, ehemaligen
Bahntrasse, davon 21 km als sanfte Gefällstrecke. Dabei
erwartet einem eine idyllische Hügellandschaft, ausgedehnte
Bergwälder, liebliche Bachtäler, weitflächige
Wiesenhänge, urige Felsformationen – alles in allem
eine bezaubernd ursprüngliche Kulturlandschaft.
Prädikat:
sehr empfehlenswert!
Ab dem Bahndamm-Ende vor Waldkirchen, geht die Gefällstrecke
dann unvermittelt in ein bergiges Streckenprofil über.
Die restlichen 21 km führen auf bergigen Forstwegen und
schwach befahrenen Nebenstraßen weiter zum Zielort nach
Fürsteneck.
Radwegecharakter
und Eignungsempfehlung:
Grundsätzlich lässt sich der Adalbert-Stifter-Radweg
in 2 verschiedene Etappen einteilen, die sich sowohl landschaftlich,
als auch vom Schwierigkeitsprofil sowie der verkehrsmäßigen
Erschließung stark voneinander unterscheiden.
Den ersten Streckenteil von Haidmühle bis Waldkirchen
kann man verkehrsbefreit (Ausnahme Straßenüberquerungen)
und fast gänzlich ohne Steigungen genießen.
Auch landschaftlich zählt dieser Streckenabschnitt zum
attraktiveren Teil.
Streckeneinteilung:
Möchte man den Radweg an einem Tag in beide Fahrtrichtungen – also
hin-, u. zurück befahren – so muss man zwangsläufig
in Anbetracht der Streckenlänge 96 km und 1 662 Höhenmeter
sich sehr früh aufmachen, um beim Zurückfahren noch
Tageslicht zu haben. Empfehlenswert ist dies jedoch nur für
sportlich versiertere Biker, die aufgrund von ermittelten Durchschnittsgeschwindigkeiten
in der Lage sind ein persönliches Zeitprofil zu erstellen.
 Streckenchronologie:
Beginnend in Haidmühle radelt man bis Frauenberg größtenteils
neben dem plätschernden Mirasatbach in einer idyllischen
und sauerstoffreichen Waldpassage. Die Bäche Mirasat, Kreuzbach
und Weberaubach bilden zusammen die Kalte Moldau. Im südböhmischen
(CZ) Borova - Lada (Ferchenhaid) entspringt die warme Moldau.
Ab dem Zusammenfluss der Kalten Moldau und warmen Moldau trägt
der Fluss den Namen Moldau.
Der Radweg ist großzügig
angelegt (mehrere Meter breit) top ausgeschildert und ab und
zu von einem Rastbänkchen
gesäumt.
Auffallend ist der sehr gepflegte Oberflächenbelag – die
Gemeinden lassen sich die Instandhaltung offenbar einiges kosten.
Fernab
von jeglichem Verkehrslärm kann man sich – ob allein,
in der Gruppe oder mit der Familie – von der Ruhe der
Natur, der gesunden Waldluft, sowie dem Rauschen des Mirasatbaches
die Sinne anregen lassen.
Bei Frauenberg zweigt links der Dreiländer-Radweg ab.
An dieser Position hat man den Scheitelhochpunkt der ehemaligen
Bahnstrecke mit 872 m erreicht. Ab jetzt führt die ehemalige
Bahntrasse in sanftem Gefälle und geschwungenen Kurven
22 km hinab nach Waldkirchen.
Bei KM 6.0 lädt ein Rastplatz mit Panoramaaussicht zum
Verweilen ein.
Im
Folgeverlauf verengt sich die Trasse, tief einschneidende Felsformationen
geben eine Vorstellung davon, wie hart die
Menschen sich im 19. Jahrhundert mit denen ihnen damals zur
Verfügung stehenden Arbeitsmittel durch die Felsen arbeiteten,
um die Bahnverbindung mit Tschechien zu schaffen.
Der einzige Wehrmutstropfen zum Radwegebau gilt der Vielzahl
der eingelassenen Eisenpfosten (wir zählten über
80 "Behinderungspfähle" auf 10 km Streckenlänge),
dessen Abstände nicht viel größer als eine
Lenkerbreite ist. Der Sinn und Zweck solcher Investitionen
wird wohl weiterhin für Diskussionsstoff sorgen.
In
diesen Bereichen ist große Vorsicht geboten, da unmittelbar
hinter den eisernen Pfosten i.d.R. eine Verkehrsstraße
zu überqueren ist , bei der während der Pfostendurchfahrt
gleichzeitig die Konzentration auf möglichen Verkehr ausgerichtet
sein muss, um die Vorfahrt zu beachten. Wer nachts mit einem
(unbeleuchteten) Drahtesel die Strecke in leichtem Gefälle
mit höherer Geschwindigkeit befährt, sieht sich einem
erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt.
Nach Neureichenau ändert sich das Landschaftsbild und das
weitflächige Hügelprofil gibt immer häufiger
schöne Panoramablicke auf den Bayerischen Wald frei.
Kurz
hinter dem Jandelsbrunner Bahnhof zweigt der Donau-Wald-Radweg
links ab, der nach Obernzell ins Donautal führt.
Bei
KM 24,6 erreicht man einen wunderschön angelegten
Rastplatz, mit schöner Aussicht auf Waldkirchen. Hier
findet man noch ein 100 m langes belassenes Gleisstück
der früheren
Waldbahn sowie Informationstafeln, die die Historie näher
beleuchten – deshalb
eine Bayernbike–Stern–Auszeichnung.
Kurz
darauf endet die ehemalige Bahnstrecke und somit der verkehrsfreie
und leicht zu befahrene Abschnitt – und damit auch die
Familieneignung.
Im Folgeverlauf bis ins knapp 22 km entfernte Fürsteneck
gilt es, auf mittleren, aber auch schweren Steigungen 500 Höhenmeter
zu überwinden.
Außerdem bewegt man sich zu 95 % auf schwach befahrenen
Nebenstraßen.
Unvermittelt
mündet man in ein kurzes Strassengefällstück
und muss dann eine viel befahrene Straße überqueren
(516 m), um kurz darauf in Serpentinen und mit etwa 5% Steigung
hinauf zum Marktplatz (sehenswert) von Waldkirchen (Scheitelhochpunkt
588 m gegenüber der Kirche) zu gelangen.
Je weiter man sich nun Richtung Fürsteneck bewegt, desto
anspruchsvoller werden die Steigungen.
Röhrnbach ist der nächste größere Ort,
von wo es dann hinauf nach Höhenberg, dann hinunter in
eine Talsohle mündet, um in der Schlussetappe wiederum
bergauf nach Fürsteneck zu kommen. Zeigt der Kilometerzähler
48 km an, so steht man vor der Schlossgaststätte in
Fürsteneck
und kann sich je nach Belieben mit kulinarischen Spezialitäten
verwöhnen lassen.

Streckenchronologie
für die umgekehrte Fahrtrichtung:
Die nivellierte, im Durchschnitt 1%ige, maximal 2%ige Steigungsphase
beginnt am Startpunkt der Bahntrasse bei Waldkirchen in 521
m Höhe und erreicht sein höchstes Niveau in Frauenberg
bei 872 m Höhe, das zugleich auch der Scheitelhochpunkt
des Adalbert-Stifter-Radweges darstellt. Obwohl der Höhenunterschied
immerhin 351 m beträgt, ist man verwundert, mit welcher
relativen Leichtigkeit dieser überwunden wird.
Von 25 km Streckenlänge der ehemaligen Bahnstrecke Waldkirchen – Haidmühle – Wallern
/ Volary in Böhmen benötigte man von Waldkirchen
21 km Schienenstrecke zur Überwindung des Niveauunterschiedes
bis Frauenberg.
Dies kommt nun dem Radler zugute, da man schnell seinen Rhythmus
findet und somit auch unkonditionierte Radler, einschließlich
Familien mit Kindern das Befahren ermöglicht. Auch wenn
man abseits des Straßenverkehrs unterwegs ist, sollte
man bei den vielen Straßenüberquerungen jedoch immer
achtsam sein.
Anbindungsmöglichkeiten
in Fürsteneck:
Radwege-Anbindung nach Passau u. Hauzenberg in Planung
- Tourist-Info: 94145 Haidmühle, Schulstr.
39, Tel. 08556/19433
- Tourist-Info: 94089 Neureichenau, Dreisesselstr.
8, Tel. 08583/960110
- Tourist-Info: 94118 Jandelsbrunn, Hauptstr.
31, Tel. 08583/9600-11 od. -15
- Tourist-Info: 94065 Waldkirchen, Ringmauerstr.
14, Tel. 08581/19433
- Tourist-Info: 94133 Röhrnbach, Rathausplatz
1, Tel. 08582/9609-40
- Tourist-Info: 94157 Fürsteneck, Unterer
Markt 3, Tel. 08555/961910
Start-/Zielort
Haidmühle (staatl. annerkannter Erholungsort)
Die
im Dreiländereck, Bayern, Südböhmen
(Tschechien) und Mühlviertel (Österreich) liegende
Ortschaft Haidmühle kann mit einem Radwander-, und Mountain-
Bike-Netz aufwarten, das seinesgleichen sucht. Das Dreiländer-Radparadies,
weitgehend im Tal der Kalten Moldau oder des Mirasatbaches
verlaufend,
wurde von den "Naturfreunden Internationale" zur
europäischen Landschaft des Jahres 1999/2000 gewählt.
Der
Bayerische Wald bildet gemeinsam mit dem Nationalpark Sumava
den größten
Wald-Nationalpark Europas.
Zur Haidelregion zählen die Ortschaften Grainet, Haidmühle,
Hinterschmiding, Jandelsbrunn, Neueichenau und Philippsreuth.
Wahrzeichen ist der 1.167 m hohe Haidel mit seinem Aussichtsturm,
von dem man einen atemberaubenden Rundblick über die
bayerisch-böhmischen Grenzwälder bis in die Alpen
hat.
Der öffentliche Busnahverkehr RBO bietet eine Fahrradbeförderung
auf der Strecke Passau – Waldkirchen – Haidmühle
– Bischofsreut in den Sommermonaten Juni bis Oktober an
Sonn-, u. Feiertagen an.
Reservierung unter: 0851/756370.
Ein besonderes Prädikat mit Seltenheitswert ist, dass
man beim Radfahren im Dreiländereck auch kulinarischen
Spaß mit landestypischen Spezialitäten aus drei
Ländern genießen kann. Mit aufgefüllten Kohlehydratspeichern
lässt sich die bergige Topographie leichter bewältigen.
Die Schwierigkeitsgrade der Radwanderwege rund um Haidmühle
schwanken von familienfreundlich (z.B. Adalbert-Stifter-Radweg
auf ehemaliger Bahntrasse) bis hin zu anspruchsvollen Mountain-Bike-Touren,
die allgemeinhin als Herausforderung für ambitionierte
Biker gelten.
So bietet der Start-, bzw. Zielort des Adalbert-Stifter-Radweges
exzellente Anbindungen in alle Himmelsrichtungen:
- Nationalpark-Radweg 108 km/1.400 hm nach Ferdinandstal
via Bucina (Buchwald)
- Donau-Wald-Radweg 65 km/800 hm Obernzell
- Dreiländer-Radweg 55 km/450 hm (Rundkurs,
Anbindung an Grenzlandweg Kollerschlag)
- Sumava-Tour (Pendant
zum Nationalpark-Radweg
auf böhmischer Seite) 102 km/1.100 hm nach Bayerisch-Eisenstein
(z.T. deckungsgleich mit Nationalpark-Radweg und
Nationalpark-Radrundweg
- Radtour entlang des 42 km
langen Schwarzenbergischen Schwemmkanals, der aufgrund
seines flachen Streckenprofils (durchschnittliches
Gefälle 0,2 Prozent!) auch leicht mit Kindern zu bewältigen
ist. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges rückte auf
den Höhen des Böhmerwaldes mit dem Schwarzenbergischen
Schwemmkanal ein bis dahin eher verborgenes kleines Weltwunder
in das Blickfeld des neuen Europas: "Das (s)achte
Weltwunder"
- Radtouren in der Peripherie Böhmerwald/Österreichisches
Mühlviertel
- Moldaustausee-Tour, Plöckensteinersee-Tour,
Böhmerwald-Achter und viele mehr
- Hartgesottene
Mountain-Biker können auch den Dreisesselgipfel
auf 1 332 m Höhe bezwingen.
Sehenswürdigkeiten
entlang der Wegstrecke
Neureichenau
- Dreisesselberg (1.339 m), Dreiländereck BRD, CZ, OÖ
- Haidl – Aussichtsturm (1.167 m)
- Heimat-, u. Brauereimuseum
Jandelsbrunn
- Wollaberg mit Wehrkirche
- Motorradmuseum in Linden (2 km
nach Bahnhofsgebäude
auf dem Adalbert-Stifter-Radweg)
Waldkirchen
- Großer Marktplatz
- Mariensäule
- Museum "Goldener Steig"
- Ringmauerturm
- Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul
- Kurpark "Erlauzwieseler
See"
- Karoli Badepark (Frei-, Hallen-, u. Solebecken)
Röhrnbach
- Älteste steinerne Brücke d. Landkreises
- Kaltenbacher
Heimatmuseum im Tourismusbüro
- Pfarrkirche St. Michael
Fürsteneck
- Ohbruck: Hauptachse
der "Goldenen Steige"
- Naturlandschaft Ilz und
Ohetal (Flusslandschaft des Jahres 2003)
- Pfarrkirche
- Schloss
Regionale Radtouren in
der Haidelregion/Böhmen (bei Grenzübertritt Personalausweis
erforderlich)
- Fahrrad-Rundtour Haidmühle – Bischofsreut/ Marchhäuser
– Ceske Zleby – Stozec
– Haidmühle ca. 19 km, Markierung:
52
Einkehrmöglichkeit eventuell
in Ceske Zleby und in Stozec
- Fahrrad-Rundtour
zum Plöckensteiner See/Tschechien
ca. 37 km, Markierung: 54
Einkehrmöglichkeit in Cerny Kriz und Stozec
- Tour in
Böhmen ca. 18 km, Markierung: 55
Einkehrmöglichkeit in Stozec
- Haidmühle – Bischofsreut-Marchhäuser – Krasna
Hora (Schönberg) – Haidmühle
ca. 23 km, Markierung:
56 Einkehrmöglichkeit
in Haidmühle,
Auersbergsreut und Bischofsreut.
- Familien-Radwanderung/Rundtour ca. 25 km, Markierung:
57
Einkehrmöglichkeit in Frauenberg!
- Fahrrad-Rundtour Haidmühle-Duschlberg
ca. 30 km, Markierung: 58
Keine Einkehrmöglichkeit
- geführte Radtour, Fahrradtour nach Horni Plana/Oberplan,
ca. 26 km
- geführte Radtour in Böhmen: Dobra - Cerny Kriz
- mit Einkehr
Sehenswürdigkeiten/Aktivitäten
in der Haidelregion
- Bischofsreuther Waldhufen (auf etwa 1.000 m bedeutend u.
einzigartig Landschaften Mitteleuropas, im bayerisch-tschechischen
Grenzgebiet
- Haidel: Aussichtsturm
- Dreisessel (1.339 m, bizarre
Felsformationen)
- Plöckenstein (1.379 m)
- Waldmuseum
- Hallen-, u. Wellenbad
- Badeseen
- Wanderwegenetz
- Drachenfliegen
- Böhmerwaldmuseum
- Waldmuseum
- Trimm dich Pfad, Waldlehr-Pfad
- Wintersport (Ski, Rodel,
Langlauf, Pferdeschlitten,
- Eisstockschießen,
Wintercamping)
- Schlittenhundesport, jährlich im Februar offizielle
internationale Schlittenhunderennen
(Von
Haidmühle nach Fürsteneck)
(Von
Fürsteneck nach Haidmühle)
Benutzerhinweise zu den Roadbooks
Schwierigkeitsgrad-Scallierung Genuss-, Tourenradler
HAIDMÜHLE
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