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Dem Drachen auf der Spur
 
Kurzübersicht & Bigpoints
Basics zum Chambtal-Radweg
1. Streckenabschnitt
 2. Streckenabschnitt
 3. Streckenabschnitt
Bezugsquellen für Infomaterial & Anreise
 
   

CHRONOLOGISCHE STRECKENDOKUMENTATION

 
   
 Cham, 374 m.ü.NN. Cham, Radwegeknotenpunkt Janahoferstraße  
   

 1. STRECKENABSCHNITT

Cham - Furth im Wald 21.7 km / 66 hm ISP 1.0
 

 

Der Startpunkt des Chambtal-Radwegs in Fahrtrichtung Furth im Wald (gegenüber des neuen Radpavillons Stadellohe) führt zunächst 5 km deckungsgleich auf dem Regental-Radweg nach Kammerdorf. Seit Frühjahr 2005 verläuft auf der 22 km langen Chambtal – Radwegetrasse zusätzlich der Fernradweg Regensburg – Prag.

Radpavillon Cham-Stadellohe
Vor Tourstart ist eine kurze Überblicksinformation im neu erbauten Radpavillon Cham-Stadellohe vorteilhaft. Mit dem Radpavillon Cham-Stadellohe beim „Flugplatzweg“ in unmittelbarer Nähe des Radknotenpunktes Cham-Janahofer Straße neben dem Großparkplatz P 2 Altstadt Süd I (Stadellohe) zeigt die Stadt Cham einmal mehr ein Herz für Radfahrer! Neben den Kartographieschautafeln (visualisiertes Radwegenetz des Landkreises Cham) die das dichtmaschige Fernradwegenetz widerspiegeln, vermitteln nützliche Entfernungsangaben in Etappenziele aller Himmelsrichtungen einen anschaulichen Orientierungsüberblick. Und bei Schlechtwetter genießt man wertvollen Wetterschutz.
 Der Radpavillon bietet zudem die Möglichkeit, Räder und Gepäck dort sicher und geschützt zu deponieren. Die einzelnen Boxen sind mit handelsüblichen Fahrradkabelschlössern absperrbar. So steht einem unbeschwerten Stadtbummel bzw. gemütlichen Cafe- oder Gaststättenbesuch kein „Ballast“ im Wege! Die Benutzung des Radpavillons ist kostenfrei!.

Westlich der Quadfeldmühle passiert man ein großzügig angelegtes Freizeitgelände. Neben Freizeitsportflächen und Abenteuerspielplatz gibt es Streetball-Platz, Beach-Volleyballfeld. Bocciaanlage, Kletterwand Wasserbecken, Spielturm und Sandspielflächen. Ruhige Rückzugsbereiche laden dagegen Erholungssuchende ein. Bei Regen- Gewitterschauer erfüllt auch hier ein Wetterschutzpavillon wertvolle Dienste. Am gegenüberliegenden Regenufer befindet sich ein beliebter Traditionsbiergarten.

Auf asphaltierter Streckenoberfläche geht es z.T. parallel zur lokalen Bahnstrecke Cham – Furth im Wald anfangs durch die Regentalauen. Bis zum Chamer Vorort Altenstadt radelt man nicht – wie irrtümlicherweise oft vermutet – neben dem Chamb sondern entlang des Regen. An der Holzbrücke (KM 2.4 km) gabelt sich ein Flussarm des Regens. Während man in der Ferne bereits den Hohenbogen erblickt, bietet sich in der Gegenrichtung nochmals ein schöner Ausblick auf die Stadt und die Regenauen.
Nach 500 m überquert man eine weitere Brücke, wo sich die Flussmündung des Chamb in den Regen befindet. Ab dem Chamer Vorort Altenstadt ist nun der Chamb Wegbegleiter des Radlers bis zum Zielort.

Cham - Altenstadt markiert den Start/Zielpunkt für Rollsport- und Inlineliebhaber, die Richtung Arnschwang ihrer Leidenschaft „freien Lauf“ lassen können. Die relativ breite und übersichtliche Chambtaltrasse bietet auf 12 km Distanz einer der längsten Rollsport- und inlinefähigen Radwegetrassen Ostbayerns! Auf den äußerst kurzen Straßenabschnitten bzw. Kreuzungsbereichen ist erhöhte Vorsicht geboten.

Nach knapp 5 km zweigt in Kammerdorf beim ehemaligen Bahnhofsgebäude (Infotafeln, Gedenksteine) der Regental-Radweg rechts Richtung Südosten ab. Der Chambtal-Radweg verläuft dagegen schräg versetzt gemeinsam mit dem Fernradweg Regensburg – Prag in nordöstlicher Richtung geradeaus weiter. Entfernungshinweise: Miltach 12 km, Straubing 56 km.


Radwegeknotenpunkt Kammerdorf, KM 4.8

Rechts: Fortsetzung Regental – Radweg nach Blaibach 16 km – Viechtach 31 km – Regen 60 km – Bayerisch-Eisenstein 89 km

Weitläufige Wiesen – oft in Flussnähe des Chamb bzw. der Bahnlinie folgend radelt man nach Nordosten. Die Ostbahnstrecke Cham - Furth im Wald wurde bereits am 20. September 1861 eröffnet und blieb von den Rationalisierungsmaßnahmen der Bahn gottlob verschont.
Was Genuss- und Familienradler besonders freut: obwohl die Berge fast zum Greifen nah sind und der Hohenbogen, Schwarzriegel und Haidstein mit jeder Kurbelumdrehung prägnanter im Blickfeld erscheinen - beeinflusst das Mittelgebirge das flache Streckenprofil des Chambtal – Radwegs nicht. Trotz Sichtweite des Bayerischen-, u. Böhmischen Waldes bleibt man also von Steigungen gänzlich verschont.
Unterscheidungsmerkmalshilfe zweier Berge derselben Bergkette: die markanten Doppel-Radartürme kennzeichnen den Hohenbogen, während der schlanke Fernsehturm auf dem Berggipfel des Schwarzriegels steht. Die Erhebung  des 742 m hohen Haidstein liegt etwas abseits in Blickrichtung Osten.

Ein weiterer Rastplatz mit Wetterschutz bietet bei KM 5.7 sich zur Verschnauf- bzw. Verpflegungspause an. 600 m darauf passiert man eine Gedenkkapelle.

Direkt an der Straßenkreuzung Kothmaißling bevor man von der Steinmetzstraße links bergab abbiegt, liegt eine sehenswerte Gedenkkapelle (erbaut 1977). Nun heißt es auf 100 m aufgepasst, da es in 3% igem Gefälle auf einer Verkehrsstraße bergab geht, bevor sich die Radwegetrasse rechtsseitig fortsetzt.

Bei KM 12 kündigt das Bahnhofsgebäude den Gemeindebereich Weiding (2534 Einwohner) an. Sehenswert ist dort ein altes Bauernhaus, die Marienkirche, das Kriegerdenkmal und Waldlerhaus.

 Sehenswert: Europaallee in Weiding (Nähe Schulhaus, ca. 1 km vom Radweg entfernt). Für jeden EU-Mitgliedsstaat wurde ein Baum gepflanzt und mit einer entsprechenden Informationstafel versehen – lehrreich für Groß und Klein!

Wenn man sich der Kilometermarke 15 nähert, markiert ein Bänkchen die Abzweigung zum LBV-Zentrum. Gleichzeitig endet an dieser Stelle, kurz vor Arnschwang die Rollsport- und inlinergeeignete Radwegetrasse.

Wer das Verständnis für die Natur vertiefen möchte, besucht das Natur- und Kulturzentrum "Alte Mühle" in Nößwartling. Das LBV-Zentrum (Landesbund für Vogelschutz) mit Bio-Reservat und seltener Pflanzen- und Tierwelt erlaubt Einblicke in die schützenswerte „Mutter Natur“. Neben interessanten Führungen und Diavorträgen gibt es einen Bohlen- und Tunnelweg über Feuchtwiesen und Auwald. Eine "gläserne" Imkerei, Streicheltiere, Sandspielplatz, regenerative Energiequellen, Floßfahrten und Wathosen-Wanderungen ergänzen das Angebot. Für Kinder u. Schüler – aber auch Erwachsene -  unterhaltsam und lehrreich zugleich. Details: www.lbvcham.de

KM 15.6

Wenn man bei KM 15.6 am Ortsbeginn Arnschwang rechts in die Kirchgasse einbiegt, sollte jedenfalls vom Rad gestiegen werden. In direkter Nachbarschaft zur Kirche Sankt Martin wurde hier liebevoll ein Jubiläumspark mit Gewürz- und Kräutergarten errichtet. Grund genug entweder auf einer der aufgestellten Parkbänke Platz zu nehmen, oder den kleinen Rundweg zwischen Teichen und Bachläufen in Muße abzuschreiten und sich z.B. über die Vogelwelt am Chambufer zu informieren. Im Frühjahr brüten in dem Vogelschutzgebiet seltene Vogelarten wie z.B. Brachvogel und Kiebitz. 100 m danach befindet sich die Tourismusinformation.

Arnschwang das "Tor zum Hohenbogenwinkel" beging 1995 seine 1200-Jahrfeier. Urlaub in Arnschwang zwischen den Bayerwaldgipfeln Gibacht und Hohenbogen darf man mit Fug und Recht als „Urlaub auf  dem Lande“ bezeichnen. Sehenswert sind das Schrazlloch, die „Alte Mühle“, sowie die Pfarrkirche.

Radlmuseum „Rädlichkeiten aus Bayern und Böhmen“ ab 2008
Mit einer mobilen Fahrradwerkstatt, der einzigen in Bayern, sowie Fahrradbasaren reifte die Idee eines Radlmuseums (Wirtshöhe in Arnschwang). Geplant:

  • Fahrradmuseum mit verschiedenen Abteilungen rund ums Rad
  • Fahrradwerkstatt der Verkehrswacht Furth im Wald für Schulungszwecke
  • Museumsshop
  • Fahrrad-Service-Station durch privaten Unternehmer
  • Fahrradverleih durch Verkehrswacht Furth im Wald
  • Radlwirtschaft
  • Museumsbüro für Ausflugs- und Eventorganisationen



Radweg Nr. 5
(Rundtour, 33 km):  Weiding - Arnschwang - Furth im Wald - Ränkam - Gleißenberg - Döbersing - Dalking – Weiding Details...

 

KM 16.9

Nachdem man Arnschwang verlassen hat, lädt ein Rastplatz wundervoller Naturlandschaft in unmittelbarer Nähe eines Wehres zum Pausieren ein. Das Kleinod eignet sich vorzüglich zum Entspannen, Genießen – das Rauschen des Chamb in der intakten Naturlandschaft lässt einem sicher die Alltagshektik noch schneller vergessen machen.

Dann heißt es nochmals aufgepasst: Auf 300 m Länge muss man kurzzeitig auf die Straße ausweichen, bevor die Radwegetrasse – eingebettet zwischen Chamb und  Oberpfalzbahn – sich nach Furth im Wald fortsetzt.

KM 18.9

Der letzte, direkt am Chamb idyllisch gelegene Rastplatz mit Wetterschutz vor dem Zielort. Ab hier ist die Streckenoberfläche 1 km unasphaltiert, bevor man den Stadtrand Furth im Wald erreicht und rechts in die Grabitzer Straße einmündet. Bei KM 21.5 zweigt man links in die Burgstraße. Wer fit ist,  radelt den 70 m langen, 12 % Anstieg die schmale Burgstraße hinauf – alle anderen schieben einfach ihr Gefährt. Oben angekommen, befindet man sich direkt neben dem Rathaus. Ein Blick nach links sieht man den malerischen Stadtplatz – ein Blick nach rechts, erspäht man am Horizont das Bergmassiv des Schwarzriegel.

Die Tourismusinformation befindet sich am Schlossplatz 1, gegenüber des Further Stadtturms – dem Wahrzeichen der Stadt - (nach dem Rundbogen auf der linken Seite), wo nützliches Informations- und Kartenmaterial angeboten wird.

Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober: Montag bis Donnerstag von 8 - 18 Uhr, Freitag bis 15 Uhr (Juli/August bis 18 Uhr), Samstag und Sonntag von 10 - 12 Uhr
Oktober bis Mai: (außer vom 22.12. bis 02.01.) Montag bis Mittwoch von 8 - 12 Uhr bzw. 13 - 17 Uhr, Donnerstag von 8 - 12 Uhr bzw. 13 – 18 Uhr, Freitag von 8 - 12 Uhr

Nach 22 km endet der Radlspass am Stadtplatz in Furth im Wald (426m.ü.NN.) – zumindest für die nordöstliche Fahrtrichtung.

HOHENBOGENWINKEL – RAD – ELDORADO IM SCHNITTPUNKT DES BAYERISCHEN- UND BÖHMISCHEN WALDES“
- Inmitten des Naturparks Oberer Bayerischer Wald -

Die Orte Furth im Wald, Arnschwang, Neukirchen b.Hl.Blut und Eschlkam bilden die Urlaubsregion Furth im Wald – Hohenbogenwinkel. Die Region befindet sich an der Nahtstelle, wo der Bayerische Wald „unsichtbar“ in den Böhmerwald übergeht. Die Menschen zwischen Gibacht und Hoher Bogen charakterisieren sich über die Natur: still, sanft, einfach, unspektakulär - aber dennoch voller Geheimnisse.
Für Fußgänger/Radler stehen folgende Grenzübergänge zur Verfügung: Furth im Wald - Hochstraße und Prennetriegel Furth im Wald - Dreiwappen Eschlkam - Gaishof [nur für Wanderer) Neukirchen b. Hl. Blut - Hofberg Neukirchen b. Hl. Blut - Helmhof/Rittsteig.

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebot in Furth im Wald

Deutsches Drachenmuseum u. Further Landestormuseum (Besteigung des Stadtturms!) Besichtigung des Further Drachen

Further Waffen- bzw. Hammerschmiede (Voithenberghammer)

Further Ausflugs- und Erholungspark am Steinbruchsee, Waldmuseum, Wildgehege, Uhrenmuseum

Further Glockenspiel (Am Schloßplatz), Täglich 11 Uhr Und 18 Uhr

Further Wildgarten mit Unterwasser-Beobachtungsstation
 
Further Museum 'Flederwisch'

Waffenschmiede und Waffenladen

“Japanischer Garten”

Freibad, Hallenbad, Sauna

Das Urlaubsgebiet Furth im Wald liegt im Schnittpunkt des Bayerischen und Böhmischen Wald. Die ostbayerische Grenzstadt wird von den Bayerwaldgipfeln Gibacht (934 m) und Hohenbogen (1079 m) auf der bayerischen und dem ?erchov (1032 m) auf der böhmischen Seite umrahmt. Die etwa 9.500 Einwohner zählende Stadt, wurde im Jahre 1086 gegründet und bietet mit seinen flachen Flußlandschaften und waldreichen Berge beste Erholungs- und Radwandermöglichkeiten. Seit Wegfall des „Eisernen Vorhangs“ eröffnen sich zahlreiche „jungfräuliche“ Radrouten jenseits der Grenze. Radwegeausbau und Wegweisung erreichen in Tschechien mittlerweile „westlichen“ Standard.
Während sich entlang der fischreichen Chamb Familienausflügler, Genussradler und Inliner den Chambtal – Radweg „teilen“, locken die nahen Bayerwald- u. Böhmerwaldgipfel wie Hohenbogen, Gibacht und ?erchov eher die leistungsorientierte Mountainbikefraktion. Dort können „Bergradler“ ihrer Motivation freien Lauf lassen und Höhenmeter in geländetechnisch anspruchsvollem Terrain en masse sammeln.

Deutschlands ältestes Volksschauspiel „Der Further Drachenstich“ trägt zur Popularität der Urlaubsregion Hohenbogenwinkel weit über die bayerischen Grenzen bei. Beeindruckend präsentiert sich das über 500 Jahre alte Festspiel "Drachenstich" inmitten der Stadt. Das historische Festspiel, welches jährlich vom 1. Sonntag bis zum 3. Sonntag im August, mit Festzug und "Ritter-Spektakel" stattfindet, zieht jährlich zehntausende von Besuchern an. Details unter www.drachenstich.de


Mittelschwere, grenzüberschreitende Rundtour (60 km / 500 hm, SG 2.5): Wegweisung: schwarze Radwege-Nr. 2014 mit „Radsymbol“ auf gelbem Hintergrund. Richtung Grenzübergang Schafberg (4 km). Weiter nach Domazlize (Taus) – eine über 1000 Jahre alte Grenz- und "Hauptstadt" des Chodenlandes. Sehenswert sind   Chodenburg, Chodenmuseum, barocke Klosterkirche, Stadturm (Tipp: Besteigung auf Wendeltreppe – herrliche Stadtaussicht) und historischer Stadtplatz mit Laubengängen aus dem 16. Jahrhundert. Weiter führt der hügelige Rundkurs über Kydne zum Grenzübergang Vseruby / Neuaign. Nach Grenzübertritt identischer Streckenverlauf mit dem Chambtal-Radweg nach Furth i. Wald. Natürlich kann die Rundtour auch entgegengesetzt des Uhrzeigersinns befahren werden.

Mountainbiking: leistungsorientierte Mountainbiker finden im 938 m hohen  <Gibacht> ein breit lagerndes Bergmassiv, das sich in  Nord-Süd-Richtung vom Drei-Wappen-Felsen Nahe der bayerisch-tschechischen Grenze über den Kreuzfelsen und das Reiseck bis zur Further Senke erstreckt – ideales „MTB-Terrain“.
Ein 5 km langer Rundwanderweg erschließt dazu den gesamten Bergzug in einer Höhenlage von 845 m.ü.NN. bis 938 m.ü.NN. (Kreuzfelsen).

Radweg Nr. 3 (Rundtour, 29 km): Furth im Wald - Gaishof - Schachten -Eschlkam - Kleinaign - Unterfaustern - Schwarzenberg - Sengenbühl - Furth im Wald Infos...

Radweg Furth im Wald, - Rittsteig (30 km): Furth im Wald -  Öslbühl – Gaishof - Schachten
Reiterdorf – Hofberg – Spandlberg – Rittsteig
Die Grenzstadt Furth bietet eine grenzüberschreitende Bahnverbindung zur westböhmischen Kreisstadt Domazlice (Taus).

 





© Redaktion, Curd Biedermann, Biketouristik Regensburg

Dieses Projekt wird von der
Europäischen Union kofinanziert.
 



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