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Bayerisch – Böhmische Begegnungen

::: tschechisch :::


Inhaltsverzeichnis

> Kurzübersicht - Facts
> Bigpoints
> Einführung
>Seite 2)
>Seite 3)
>Haidmühle Portrait
>Seite Adalbert-Stifter

Kurzübersicht - Facts

     
  • Gesamte Weglänge: 53 km

  • Gesamthöhenmeter: 910 hm (Originalstrecke Rundtour)

  • Tiefster Punkt: Schwarzenberg am Böhmerwald 766m.ü.M.
    Höchster Punkt: Grenzübergang I/10 Plöckensteiner See 1050 m.ü.M.
  • Eignungsklassifizierung
    Der Dreiländer – Radweg – ist in punkto Schwierigkeitsgrad ein Radweg mit „zwei Gesichtern“. Daher lässt sich die Tour prinzipiell in zwei Streckensegmente mit Schwierigkeitsgrad-Differenzen teilen. Während sich die ersten 23 km – bezogen auf den Startpunkt Haidmühle, Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn -  „bedingt familiengeeignet“ (150 hm, ISG 2.0) mit nur einer längeren aber relativ sanften Steigung präsentieren, ist das nachfolgende 17 km Streckensegment doch mit etlichen schwereren Berganstiegen „gespickt“ (760hm, ISG 3.5). Als “Streckenprofilgeschenk” empfindet man den 13 km langen Schlussabschnitt ab der Landesgrenze Österreich-Bayern, wo man von dem Höhenniveau 1 008 m.ü.NN. bis zum Zielort Haidmühle auf 827 m.ü.NN. auf sanfter Gefällstrecke hinabradelt.

  • Schwierigkeitsgrade:
    Startort Haidmühle KM 0,
    bis Arkonsky Potok Rossbach, KM 23
    ISG 2.0
    Arkonsky Potok Rossbach, KM 23 bis Landesgrenze Österreich-Bayern, KM 40.0 ISG 3.5
    Landesgrenze Österreich-Bayern,
    KM 40.0 bis Zielort Haidmühle, KM 53:
    ISG 1.5

  • Einzelberganstiege (Bergfaktor) :
    • KM 1.5 (Nove Udoli) bis KM 4.3,
      147 hm auf 955 m.ü.NN., Bergfaktor 2.5
    • KM 23 (Radwegeknotenpunkt) bis KM 25.8,
      180 hm auf 1 050 m.ü.NN., Bergfaktor 4.0
    • KM 29.5 (Talstation Hochficht) bis KM 31.5,
      100 hm auf 971 m.ü.NN., Bergfaktor 3.0
    • KM 36.2 (Schwarzenberg) bis KM 39.6,
      200 hm auf 966 m.ü.NN., Bergfaktor 4.0

    Details zur Schwierigkeitsgrad-Skalierung

       
    Download Roadbook (Dreiländer -Radweg)
       

Bigpoints

Grandiose Mittelgebirgslandschaft mit weitverzweigtem Fließgewässernetz sagenhaften Bergpanoramen, Stauseen Wildromantische Naturlandschaften im Naturschutzgebiet Sumava

  • Sehenswürdigkeiten direkt am Wegesrand: Rosenauer Denkmal KM 5.3, Kulturhistorisches Baudenkmal (touristisches Highlight) der Hirschbergentunnel KM 16.2; Expo zum „Schwarzenberger Schwemmkanal“ in Jeleni Vrchy, KM  17.0 „Rosenauer Kapelle“ KM 19; Der „Bildhauerort“ Schwarzenberg am Böhmerwald mit seinem 1. österreichischen Skulpturenpark; Adalbert-Stifter-Gedenkräume in der Jugendherberge „Rosenberger Gut“ in Lackenhäuser KM 50.0
  • Sehenswürdigkeiten die einen „Umweg“ erfordern: Adalbert-Stifter-Denkmal, Abzweig bei KM 14.5 in Hucina (Umweg einfache Weg-strecke ca. 5 km); Abstecher nach Nova Pec / Moldaustausee KM 26.7 (Umweg einfache Wegstrecke ca. 5 km)
  • Hervorragende Fernradwegenetz – Anbindung des Start-, u. Zielortes Haidmühle
  • Anbindung an den Lipno-Stausee-Radrundweg, der die größte tschechische Wasserfläche umrundet, und die Verbindung mit dem Böhmerwald herstellt.
  • beliebige Startpunkte
  • Permanente Erfrischungs-, u. Entspannungsmöglichkeiten entlang des Schwarzenberger Schwemmkanals 
  • Zahlreiche idyllisch gelegene Rastplätze mit „Bayernbike-Gütesiegel“
  • Hoher Anteil an verkehrsfreier Radwegestreckenführung, ca. 75 %  unasphaltiert bzw.  asphaltierte Wald-, Wirtschafts-, Forstwege und Nebensträßchen im Raum Schwarzenberg
  • Für die meisten Radgattungen wie Reise-, Touren-, Trekkingräder geeignet, durchschlagsichere Crossbereifung von Vorteil
  • Bayerischer Wald – Böhmerwald beste Luftqualität im „Grünen Dach Europas“ (wissenschaftlich nachgewiesen)
  • Variabilität in Bezug auf Streckenanspruch gegeben: bis zu 3 „Familien-Varianten“ möglich.
  • 90 % der Gesamtstrecke radelt man in bewaldeter Umgebung.


Einführung

Das Dreiländereck liegt in einem der größten, unberührtesten Waldgebiete Europas und bedeckt Teile des Bayer-ischen Waldes auf ostbayerischer
Seite, des Böhmerwaldes auf süd-böhmischem Territorium sowie des Mühlviertels in Oberösterreich. Alle
drei Landes-regionen werden vom Dreiländer-Rad-weg tangiert, welcher den Touren-radler vom Radler- und Bikermekka Haidmühle über die Landesgrenzen hinweg zum Schwarzenberger Schwemmkanal durch unbeschreiblich schöne und erfrischend unberührte Naturlandschaften des Nationalparks Sumava führt. Schnell zieht einem die grandiose Mittelgebirgslandschaft des „Grünen Dach Europas“ um die Bergmassive des Dreisessel und Plöckenstein in seinen Bann. Nach dem Fall des eisernen Zaunes ist diese Grenzlandregion in das Zentrum eines ausgedehnten Radler-, und Bikernetzes gerückt. So erfreut sich grenzenloses Radeln und Biken durch den Wegfall der ehemals strengen Grenzformalien (bis auf Ausweiskontrolle) größter Beliebtheit. Begleitet von wildromantischen bewaldeten Berghängen, weit verzweigten Fließgewässern und einsamen Mooren begibt man sich auf eine abwechslungsreiche „Entdeckungstour“, wie sie in Industrienationen in dieser Art kaum mehr möglich sind.

Der grenzenlose Radlspass  erschließt die Tschechische Republik mit seinem riesigen Naturreservat Böhmerwald, und hier insbesondere dem Sumava – Nationalpark bzw. Österreich.
Das gemeinsame Areal über 2 Ländergrenzen hinweg ergibt in der Summe ein schier unerschöpfliches Rad-Eldorado, dessen landschaftliche Schönheit für die meisten Rad-touristen immer noch „Neuland“ mit der Unbekannten x ist.
Tourguides wie Tourenradler bewerten den Landschaftsfaktor einhellig mit besten Noten und schwärmen von der Vielfalt der Möglichkeiten. Bilden doch ausgedehnte Waldgebiete und weite Kulturlandschaften von selten gewordener Unberührtheit, naturgeschützten Tieren und Pflanzen die Kulisse der Dreiländer-Tour. Es gibt wohl nicht viele Radwege, die eine solche „Landschaftsbegeisterung“ bei Radtouristen auslösen, wobei der Schwarzenberger Schwemmkanal – oftmals bezeichnet als das „(s)achte Weltwunder“ – den wesentlichen Anteil an der Faszination bildet.

Intakte Natur mit klaren Bächen und Bergseen in reinster Luft - in diesem "Land der Stille", wie einstmals Adalbert Stifter das Dreiländereck bezeichnete- sind die herausragenden Merkmale um effektiv Abstand vom Alltag zu gewinnen. Vielleicht bewegt es manchen sogar soweit, eine neue Sicht der Dinge zu erlangen, wie es schon Adalbert Stifter vor so vielen Jahren widerfuhr. So wie der weltbe-kannte Schriftsteller – berühmte Sohn des Böhmerwalds - früher Grenzgänger war, können es ihm heute Radtouristen „gleichtun“ und auf seinen Spuren der Vergangenheit in der Dreiländerregion folgen.

Mehr nachhaltiges Erleben ist in dieser grenzüberschreitenden Region an-gesagt: weniger die Sensationssuche des Massentourismus steht in dieser zivilisationsarmen Naturlandschaft im Mittelpunkt, sondern eher das Un-scheinbare, die Details am Wegesrand, die es bei der Genuss-radtour zu entdecken gilt. So bereiten die „kleinen Dinge“ in der Stille der Natur ein größeres, ein intensiveres Tourerlebnis, als dies ansonsten hochfrequente, Fernradwegestrecken mit kommerzionalisierter Infrastruktur jemals zu leisten imstande wären.

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gefördert durch die EU-Gemeinschaftsinitiative Interreg III A Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

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