Bayerischer
Jura
Bayerischer
Wald
Oberpfalzer
Wald
Bay. Golf- & Thermenland
Euregio Egrensis
Landkreise
Donau-Regen
Chambtal
Zellertaler-
Skulpturen
Regental
Lamer Winkel-
Arber
Nationalpark
Donau-Wald
Adalbert-Stifter
Dreiländer


zurück zum Streckenverlauf

In der Hochebene rund um Bucina begegnet man quer über Wiesen u. Felder verlaufende Steinwälle, die folgende Bewandtnis haben (Infotafel bei KM 29,6):
Steinwälle sind sprachlose Zeugen des Kampfes zwischen Mensch u. Natur. Steine, die ewigen Begleiter der Bauern im Böhmerwald.
Als Mauern aufgeschichtet, bildeten sie einst die Eigentumsgrenzen
Ihr ehemaliger Sinn ist heute verschwunden, ihre Schönheit ist geblieben.

Kurz vor Bucina steht eine weiter Infotafel mit folgender Inschrift (KM 30,4):
Die Erde ist ca. 4,3 Milliarden Jahre alt. Den heutigen Menschen gibt es seit 10.000 Jahren. Im Vergleich zum Alter der Erde existiert der Mensch knapp 1 Std. In dieser kurzen Zeit haben wir Menschen unsere Mitwelt nachhaltig gestört und schon viele Mitgeschöpfe ausgerottet.
Nationalparke – wozu:
Aus Verantwortung gegenüber unserer Mitwelt schützen wir in den Nationalparks Reste der ursprünglichen Natur.
In Bucina (Buchwald) kann man heute noch ein Mahnmal aus dem 2. Weltkrieg betrachten, ein zerschossenes ehemaliges Hotel, das laut tschechischer Behörden jedoch 2004 wieder aufgebaut werden soll. In Anbetracht des bevorstehenden EU – Beitritt Tschechiens verdeutlichen diese Kriegsschäden aus der Periode des "Kalten Krieges", wie sehr sich die weltpolitische Lage gewandelt hat, und der "Eiserne Vorhang" hoffentlich für immer der Vergangenheit angehört.
Der mit EU-Fördermittel finanzierte Pavillon u. Rastplatz etwas unterhalb des Höhescheitelpunktes, gibt zahlreiche Informationen über den Nationalpark sowie den Sumava-Park.

Sinn und Zweck des Nationalparks
Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde 1970 als erster Nationalpark in
Deutschland eröffnet, wodurch Bayern erstmalig eine einmalige Wald- und
Mittelgebirgslandschaft an der Landesgrenze zur Tschechischen Republik unter
Schutz stellte. Im Jahr 1997 erweitert, umfasst der Nationalpark nun eine
Fläche von über 24.000 Hektar, die nahezu fast vollständig mit ausgedehnten
Wäldern bedeckt ist. In weiten Teilen bleibt der Nationalpark vom Menschen
weitgehendst seiner unbeeinflussten Entwicklung überlassen. Nur dadurch ist
das Wirken natürlicher Umweltkräfte und eine ungestörte Dynamik der
Lebensgemeinschaften gewährleistet.

Ziel: aus Verantwortung gegenüber unserer Mitwelt schützt damit der Mensch
mit der Einrichtung von Nationalparks die Reste der ursprünglichen Natur.

www.npsumava.cz
www.nationalpark-bayerischer-wald.de

www.sumava-info.cz
www.waldwildnis.de

Info KM 31,2: Inschrift:
"Das grüne Dach Europas, großräumiges Landschaftsschutzgebiet, 1969 Entstehung des Nationalparks, 133 qkm, mit Beschluss des Bayerischen Landtags 1991: 690 qkm Entstehung des Nationalparks mit Beschluss der tschechischen Republik:
Gemeinsames, grenzüberwindendes Schutzgebiet in den wichtigsten zentralen Teilen des Grenzgebirges. Ein Beispiel der gemeinsamen Verantwortung für das europäische Natur-, und Kulturerbe.
Eine Antwort auf die Periode des eisernen Vorhangs.
Ein Angebot für den Menschen zum Kennenlernen von natürlichen Gesetzmäßigkeiten zur Erbauung und Erholung eine Chance zur Völkerverständigung.

Nationalpark Sumava: 85% der Nationalparkfläche ist mit Wald bedeckt. Gemeinsame Fläche von Nationalpark Bayerischer Wald und beträgt 820 qkm

Ziele des Nationalparks: Schutz und Wiederherstellung der Naturwerte der Pflanzen und Tierwelt und des charakteristischen Landschaftsbildes. Schutz u. Wiederherstellung natürlicher Entwicklungen wissenschaftliche Forschung, naturkundliche Bildung und ein naturverträglicher Tourismus, der die Umwelt nicht beeinträchtigt.




Bayerischer Jura
Bayerischer Wald
Oberpfälzer Wald
Bayerisches
Golf- & Thermenland
Regensburg
Fichtelgebirge
Steigerwald
Ferienregion
Waginger See