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Ernährungstipps/Sicherheitstipps/Funktionskleidung/ Radwerkzeug- und Fahrrad-Check

Wasser:
Auf einer Fahrradtour, gerade im Sommer, verliert der Körper leicht 5-6 Liter Wasser pro Tag. Es ist also unbedingt notwendig, für jeden Teilnehmer mindestens eine große Fahrradflasche Wasser mitzuführen. Cola und Limonaden enthalten Zucker und machen nur durstig, sind daher ungeeignet. Praktisch sind aber die großen 2-Liter PET-Flaschen, um sie mit Wasser oder Saftschorle zu füllen. Praktisch unzerbrechlich, groß, billig und leicht, sind sie ideal für eine Radtour.

Ernährungstipps für Radler:
Machen Sie sich bewusst, dass eine ausgewogene Ernährung und körperliches Training zusammenwirkende Partner bei der Erhaltung und Steigerung Ihrer Leistungsfähigkeit sind.

Genügend trinken! Auf einer Radtour unbedingt an rechtzeitigen Flüssigkeitsersatz und an verlorengegangene Mineralstoffe (Elektrolyte) denken. Das wirkungsvollste isotonische Getränk ist immer noch die Apfelsaftschorle in der Mischung 1:1. Die notwendige Kaliumzufuhr wird durch den Fruchtsaft gedeckt, das Natrium sollte über das Mineralwasser geliefert werden.

Vollwert hält fit. Die Einnahme von Spezialprodukten kann eine ausgewogene und möglichst vollwertige Ernährung nicht ersetzen.
"Powerfood" für zwischendurch. Zwischenmahlzeiten wie Müsli, Nüsse (v.a. Cashewkerne), Fruchtschnitten sowie Trockenfrüchte können die persönliche Leistungskurve stabilisieren und liefern schnell neue Energie. Sie sollten in keiner Lenkertasche fehlen.

Obst und Gemüse
Natürlich sollte man soviel wie möglich frisches Obst essen, um seinen Vitaminhaushalt auf einem gesunden Level zu halten. Fast überall erhält man frisches Obst im Supermarkt oder auf Märkten. Auch sollte man sich für die Tage, an denen man an keinen Orten vorbeikommt, mit Obst eindecken. So kann man z.B. Äpfel und Bananen für mehrere Tage mit sich führen. Nur allzu sehr quetschen sollte man sie nicht. Mit Gemüse ist es ratsam, ähnlich zu verfahren und soviel wie möglich zu essen. Gurken, Tomaten, Zwiebeln halten sich auch trotz Kälte und bei warmen Wetter ein paar Tage.

Reiseapotheke
Einerseits sollten Reiseapotheke sollten möglichst viele Erkrankungen behandelt werden können, auf der anderen Seite ein geringes Packmaß aufweisen. Die folgende kleine Liste führen "Basics" auf. Je nach individuellen Bedürfnissen und Tourlänge bzw. topographischen u. klimatischen Verhältnissen ist die Liste zu erweitern bzw. abzuspecken.

  • Verbandstoffe (Pflaster, Mullbinde, Hansaplast)
  • Elastische Binde
  • Salbe gegen Muskelschmerzen/Verstauchungen
  • Desinfektionsmittel
  • Antibiotikumpuder (für nässende Wunde)
  • Durchfall (Kohletabletten, Immodium)
  • Tropfen gegen Augeninfektionen (Chibro-Uvelin)
  • Sonnenschutzmittel
  • Mineralien und Vitamine
  • Aspirin o.ä., Salbe gegen Druckstellen und Scheuern, heparinhaltige Salbe (gegen Prellungen)
  • Insektenschutz

Die Medikamente sollten möglichst kühl aufbewahrt werden, sofern das möglich ist. Manche Ausrüster bieten Mini-Apotheken (Hilfe-Set) an, die gut ausgestattet sind.

Kleidung
Gute Funktionskleidung (atmungsaktiv) sollte bei längeren Touren selbstverständlich sein, um die körperliche Leistungsfähigkeit nicht zu beeinträchtigen.

  • Trikot (kurz/lang), Radlerunterwäsche, Windstopper, Helm, Fahrradhandschuhe
  • Wärmeschutzjacke
  • Schuhe mit steifer, harter Sohle, besser Fahrradschuhe mit Klickmechanismus
  • Sonnenbrille und Schirmmütze
  • "Zivilkleidung" einschl. Schuhe
  • Regencape und Regenhose, evtl. Gamaschen
  • Festsitzender Rucksack

Werkzeug
Am Besten rüstet man die Fahrräder vor der Tour auf Imbus-Schrauben um. Die Ausrüstung bezieht sich auf Länder mit Radgeschäften in mittleren Städten, in denen man Standardmaterial nachkaufen kann.

Mindestens einen Ersatzschlauch und die passende Luftpumpe dabei haben, wenn die Biketour ins abgelegene Hinterland geht. Schließlich ist ein "Platten" immer noch Fehlerursache No. 1.

Reifenheber (am Besten aus Plastik) und ein Speichenschlüssel nehmen kaum Platz weg und machen eine Instandsetzung wesentlich leichter.
Ebenso löst ein 5 mm Innensechskantschlüssel fast alle wichtigen Schrauben am Bike.

  • 1 kompletter Satz Brems- und Schaltzüge (längere Züge lassen sich kürzen!)
  • Schläuche und Flickzeug, Reifenheber
  • evtl. 1 faltbarer Reifenmantel
  • Adapter zum Aufpumpen an Tankstelle
  • Sortiment Imbus-Schl üssel
  • kleiner verstellbarer Schraubenschlüssel oder Kombizange (letztere ist universeller aber viel schwerer)
  • Ersatzbirnchen (Halogenbirnchen verpackt lassen, nicht mit den Fingern anfassen)
  • Blumendraht, Isolierband, Kabelbinder
  • Lappen
  • Schweizer Taschenmesser (Schraubenzieher, Klinge, Flaschenöffner)
  • evtl. passender Kurbel- und Zahnkranzabzieher
  • evtl. passende Konusschlüssel, Nietendrücker, Nippelspanner und
  • Ersatzspeichen
  • Ersatzschrauben/Muttern

Fahrrad-Check
Vor Beginn der Tour sollte das Bike sorgfältig gecheckt werden. Das verhindert, dass schon nach wenigen Kilometern der erste Defekt zu einem unfreiwilligen Aufenthalt führt.

Bereifung: Ausreichendes Profil; tiefe Schnitte/Risse im Gummi; Splitter; Luftdruck
Laufräder: Rundlauf des Vorder- und Hinterrades; Zustand der Felgenflanken, Speichenspannung
Bremsen: Bremsbeläge verschlissen; Montage der Bremsbeläge, Zustand der Bremszüge und der Hüllen
Licht: Funktion von Front- und Rückleuchte; Sitz und Lauf des Dynamos; Pedal-, Front- und Rückreflektor, Speichenreflektor oder reflektierende Bereifung
Antrieb: Kette geölt und sauber; Schalthebel gängig und eingestellt; Kettenblätter und Zahnkränze sauber
Sonstige Arbeiten und Anbauten: An allen Fahrradteilen kräftig rütteln und wackeln und dadurch eventuell lose sitzende Schrauben aufspüren.






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