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Kurzübersicht & Bigpoints
Basics zum Regental-Radweg
Chronolog. Streckendokumentation, 1. Tagesetappe
Chronolog. Streckendokumentation, 2. Tagesetappe
Chronolog. Streckendokumentation, 3. Tagesetappe
Kombinationsmöglichkeiten
Bezugsquellen für Infomaterial & Anreise
 
   
   

BASICS ZUM REGENTAL-RADWEG


> Streckencharakteristik, Natur, Landschaft
> Schwierigkeitsgrad-Differenzierung
> Zeitmanagement
> Bekanntheitsgrad contra Beliebtheitsgrad
> Übernachtungs, - Einkehrmöglichkeiten
> Wegweisung
> Lage, Natur und Landschaft
> Fernradwegenetzanbindung
> Landschaftlich herausragende Streckenabschnitte
> Bahnanbindung
> Kombiniertes Rad- und Bootswandern

 
   

Streckencharakteristik, Natur und Landschaft

Der Regental-Radweg führt den Tourenradler von der historischen Reichsstadt Regensburg auf ausgedehnten Flussauen ins beschauliche Regental, durch grandiose Mittelgebirgslandschaft des „Grünen Dach Europas“ bis in die Grenzlandregion nach Bayerisch – Eisenstein.

Begleitet von wildromantischer Flusslandschaft, bewaldeten Berghängen, geheimnisumwitterten Burgruinen und sagenumwobenen Schlössern begibt man sich auf eine abwechslungsreiche „Entdeckungstour. Beste Möglichkeiten, Land und Leute, Kultur, Brauchtum und landestypisch kulinarische Spezialitäten kennen zu lernen.
Die Route tangiert 4 ostbayerische Landkreise und verläuft durch die - an landschaftlichen Naturschönheiten - reich gesegnete Ferienregion <Bayerischer Wald>.

Rastplätze mit Bayernbike – Gütesiegel

  • KM 37.0
  • KM 46.3
  • KM 55.6
  • KM 57.5
  • KM 74.4
  • KM 95.3
  • KM 104.7
  • KM 118.7
  • KM 122.6
  • KM 136.1
  • KM 160.4

Empfohlene Mindestfahrzeit: 3 Tagesetappen + X

Sicherheitstipps:
Im Falle von Hochwasser empfiehlt sich eine vorherige Info bei örtlichen Behörden. Der Hochwasser-Nachrichtendienst Bayern bietet für 40 bayerische Flüsse (5000 Flusskilometer) tagesaktuelle Pegelstände, sowie bereits erreichte Meldestufen unter www.hnd.bayern.de. Insbesondere unasphaltierte Abschnitte bleiben nach längeren Regenperioden, Stürmen etc. von witterungsbedingten „Streckenmängeln“ manchmal nicht verschont.
Das bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft informiert über mögliche, bayerische Überschwemmungsgebiete – wodurch insbesondere "Flüsseradler" mit tagesaktuellen Daten eine wichtige Planungshilfe erhalten.
Mehr Infos unter www.bayern.de/lfw/iug
Wer die Radtour für die Frühjahrsmonate plant, sollte sich bei den örtlichen Tourismusbehörden vorher über die aktuelle Schneelage und Radwege-Befahrbarkeit informieren. Insbesondere auf höher gelegenen Abschnitten bzw. innerhalb schattiger Waldpassagen muss im März/April ggf. mit unbefahrbarer, schneebedeckter / vereister Fahrbahnoberfläche in den Mittelgebirgsregionen gerechnet werden.

Schwierigkeitsgrad-Differenzierung

Tagesetappen Strecken
länge
Kumul. Strecke HM Schwierigk.

Etappe 1

   
Regensburg-Nittenau 37 km 37 km 70 ISG* 1.5
Nittenau-Cham 37km 74 km 200 ISG** 1.5
      ges. 270

BSG*** 4.5
KM 55,6,
114 hm;
1,5 km Länge,
Anstieg bis 15% (davon
500 m steil)

 
Etappe 2    
Cham-Viechtach 37 km 111 km 200 ISG* 2.0
Viechtach-Regen 30 km 141 km 680 ISG*** 3.5
      ges. 880


Etappe 3
Regen-Bayerisch-Eisenstein
   
westliche Route 29 km 170 km 360 ISG*** 2.5
östliche Route 31 km 172 km 480 ISG*** 3.0

Gesamthöhenmeter Westroute: 1.510 hm

Gesamthöhenmeter Ostroute: 1.630 hm

 

Zeitmanagement

Die Gesamtstreckendistanz von 171 km ergibt im „Genussradlertempo“ eine 3 Tagestour (Stundenmittel zwischen 14 – 20 km/h), will man ausreichende Stand- und Pausenzeiten sowie evtl. Zeit für die Quartiersuche mit einkalkulieren.
Dabei steht für Familien, Genuss-, und Freizeitradler insbesondere der anspruchsvolle Streckenabschnitt zwischen Viechtach und Regen auf dem „Prüfstand“, diesen ggf. mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. In einer der unberührtesten Landschaften Deutschlands sollten die Tagesetappen eher verkürzt werden, um die landschaftlichen Schönheiten und Sehenswürdigkeiten am Wegesrand aufzunehmen. Nach dem Selbstverständnis von Genussradlern ist zwar „der Weg das Ziel“, allerdings erfüllt der Fahrspaß nur einen „monokausalen“ Zweck. Erst eine ausgewogene Mischung von Radlspaß, Naturgenuss, Bildungs-, Erlebnis-, u. Relaxfaktor bereichert gut geplante Fernradtouren. Das Wechselspiel von Beanspruchung und Entspannung macht letztlich eine erlebnisreiche Radltour perfekt und unvergesslich. Daher „belasten“ zwar Ortsbesichtigungen, Badepausen und Erholungszeiten und sonstige Abstecher das Zeitkonto, bereichern dafür aber die Radtour ungemein.
Jeder Tourenradler setzt sich individuelle Ziele, inwieweit am Flussufer geträumt oder gebadet werden kann, und / oder für Kirchen-, Klöster-, Burgen-, und Schlösserbesichtigungen sowie für Museumsbesuche, kulinarische Spezialitäten und abweichende Routen Zeit verbleibt.

Empfehlenswerte Etappenabschnitte:

  • 1. Tagesetappe 75 km überwiegendes flaches Streckenprofil zum "Einrollen"
  • 2. Tagesetappe 67 km, davon 37 km leichtes und im Schlussabschnitt 30 km anspruchsvolles Streckenprofil
  • 3. Schlussetappe ca. 30 km zum genüsslichen "Ausrollen" im "Grünen Dach Europas"

Bekanntheitsgrad contra Beliebtheitsgrad
Trotz der unvergleichlich schönen Landschaftsabschnitte gepaart mit familiengeeigneter Streckenführung liegt der Regental-Radweg im Vergleich zu den großen Radklassikern auf der Bekanntheitsscala deutscher Flussradwanderwege abgeschlagen – nicht aber in der Beliebtheitsscala.
Was die Kriterien Landschafts- u. Erlebnisfaktor, Streckenwartung, einheitliche Radwegebeschilderung bis hin zur radtouristischen Infrastruktur anbelangt so „verdient“ der Regental-Radweg eine Spitzenposition.
Auch deshalb, da Start- u. Zielort über hervorragende Fernradwegenetz-Anbindungen verfügen. Last but not least eröffnen die zahlreichen Verknüpfungsvarianten etlicher Fernradwege-Knotenpunkte ein enormes Potential mannigfacher Variationsmöglichkeiten.
Die mangelnde Popularität bringt es mit sich, dass der „Transit“ durch das größte zusammenhängende Waldgebirge Mitteleuropas bei seinen Anhängern immer noch einen gewissen Geheimstatus genießt – was diese Tour um so liebenswerter macht.
Eine Aufwertung erfolgte durch die offizielle Einweihung 2005 des Fernradwegs Regensburg – Prag, der 80 km die identische Trasse nutzt.
Radverliebte „Bayernfans“ die Flussradrouten bevorzugen, sollten diese herrliche Flussradwandertour unbedingt in ihr Repertoire aufnehmen.

Übernachtungs-, Einkehrmöglichkeiten
Übernachtungs-, u. Verpflegungsmöglichkeiten bietet der Regental-Radweg in angemessener Dichte. Kaum vergehen mehr als 10 - 15 km Wegstrecke, ohne Einkehr-, und Übernachtungsmöglichkeiten. Je größer jedoch eine Radgruppe ist, desto empfehlenswerter ist in den Sommermonaten eine Vorausbuchung, will man unangenehme Überraschungen vermeiden.
Zahlreich hat sich die Gastronomie mit vielen traditionellen Biergärten niedergelassen, wo man noch bayerisch-kulinarische „Schmankerl und süffiges Bier zu moderaten Preisen genießt.
Trotzdem kann von einer extremen Kommerzialisierung wie das häufig bei Radwege-Klassikern der Fall ist, keine Rede sein.
Besonders an heißen Tagen erfrischen sich die Radler mit einem „kultigen Radler“ in traditionsreichen Biergärten und zelebrieren bayerischen Frohsinn.
Hier zu rasten, verweilen, beobachten und landestypische Kost kennen lernen hat schon „Kultcharakter“. Leberkas, Schweinsbraten, Bier und zünftige Blasmusik lassen sich kaum besser genießen als in Biergärten. Es gibt nur wenige Orte, an denen bayerische Lebensfreude und Traditionsbewusstsein einerseits, sowie moderne Biergartenkultur mit touristischem Flair andererseits in solch harmonischem Einklang vorzufinden sind.

Wegweisung
Der Regental-Radweg besitzt eine durchgängige, einheitliche Beschilderung in beiden Fahrtrichtungen (solange keine Radwegeschilder-Trophäenjäger unterwegs waren).
Tipp: Gutes Kartenmaterial zur Navigationshilfe und fundierte Streckenbeschreibung vermeidet unangenehme Überraschungen. Mehrere Verlagsanstalten bieten präzises Kartenmaterial mit verlässlicher Routenbeschreibung zum Regental-Radweg, die i.d.R. auch umfangreiche Stadt- und Ortspläne, kulturelle und touristisch interessante Infos mit Übernachtungsverzeichnissen, Campingplätzen u.v.m. enthalten. Zudem gibt es downloadbare Roadbooks in pdf-format, welche präzises Navigieren erlauben.
Bezugsquellen für Informationsmaterial wie Literatur, Broschüren u. Radwanderkarten erhält man bei den Tourismusverbänden sowie örtlichen Touristik-Informationsbüros

Lage, Natur und Landschaft

Der Streckenverlauf Regental-Radweg tangiert die 4 Landkreise Regensburg, Schwandorf, Cham und Regen und quert 7 Städte (Regensburg, Nittenau, Roding, Cham, Viechtach, Regen, Zwiesel), wo man übrigens am ehesten „radtechnische“ Hilfe erwarten darf.

Ferienregion "Naturpark Oberer Bayerischer Wald", Landkreis / Stadt Cham

Fernradwegenetzanbindung - Startort Regensburg

  • Donau-Radweg, flussabwärts Richtung Passau – Wien, flussaufwärts Richtung Ingolstadt – Ulm - Donaueschingen (LINK)
  • Naabtal-Radweg Richtung Schwandorf – Luhe-Wildenau
  • Labertal-Radweg Richtung Beratzhausen – Parsberg – Laaber b. Pilsach
  • Falkenstein-Radweg nach Falkenstein
  • Fünf-Flüsse-Radweg (Rundtour) Kelheim – Neumarkt – Nürnberg – Amberg-Sulzbach-Rosenberg - Regensburg
  • Tour de Baroque flussabwärts Richtung Passau z.T. identisch mit dem Donau-Radweg, flussaufwärts Richtung Kelheim (bis hier deckungsgleich mit dem Donau-Radweg) Beilngries (deckungsgleich mit Altmühltal-Radweg + Fünf-Flüsse-Radweg) – Neumarkt (deckungsgleich mit Fünf-Flüsse-Radweg)
  • Via Danubia flussabwärts Richtung Passau z.T. identisch mit dem Donau-Radweg, flussaufwärts Richtung Kelheim, Bad-Gögging (z.T. deckungsgleich mit dem Donau-Radweg)

Landschaftlich herausragende Streckenabschnitte

  • Heilinghausen KM 21.4 – Stefling KM 30.0 (Regental umsäumt v. bewaldeten Hügelketten
  • Ortsende Nittenau KM 36 – Walderbach KM 46 (Regentalauen entlang Biotop-Fischerlehrpfad)
  • Ortsende Kirchenrohrbach KM 49 – Roding KM 60 (waldreich, z.T. parallel zum Regenufer)
  • Ortsende Laichstätt KM 69 – Michelsdorf KM 72 (Naturschutzgebiet)
  • Satzdorf KM 81 – Viechtach KM 111 (schlängelnder Flussverlauf in waldreicher Naturlandschaft, ehemalige Bahntrasse Highlight)
  • Patersdorf KM 124 – Metten KM 136 (bergig, Bergpanoramen)
  • Ortsende Regen / Stausee KM 141 – Schweinhütt KM 145 (z.T. bergig)
  • a) Radwegeknotenpunkt „Bayerischer-Wald“ Westroute: KM 159 – Nähe Bayerisch-Eisenstein KM 166 (idyllische Waldpassage)
  • b) Radwegeknotenpunkt „Bayerischer-Wald“ Ostroute: KM 159 – Scheitelhochpunkt vor Zelezna – Ruda KM 167 (idyllische Waldpassage)

Bahnanbindungen
Eine Bahnanreise nach Regensburg als Bahnknotenpunkt ist durch dichte Zeittakte von ICE-, IC-, EC-, und Schnellzugverbindungen relativ problemlos aus allen deutschen Metropolen möglich.
Auch der Zielort Bayerisch – Eisenstein ist von der Deutschen Bahn zum Knotenpunkt Plattling an das Bahnnetz angebunden. bietet auf der gesamten Regental-Radwegtrasse Fahrradbeförderungsmöglichkeit, so kann man individuell auch gewisse Strecken mit dem öffentlichen Verkehrsträger überbrücken. z.T. mit kostenlosem Fahrradtransport.

Kombiniertes Rad-, u. Bootswandern
Dass das „Urlaubsland am Regen“ nicht nur ein hervorragend ausgebautes Radwanderwegenetz dem Urlauber bietet zeigt sich u.a. auch darin, dass die ausgebaute Bootswanderstrecke auf dem Regen zwischen Blaibacher See /und Regensburg für kombinierte Rad-, u. Bootswanderungen nutzbar ist. Für Boots-Wanderfahrten zählt der Regen zu den schönsten Flüssen Bayerns, und ist von Frühjahr bis Herbst Kanus, Schlauchboote und Zweier-Faltboote geeignet.
Etliche Kanuverleiher haben sich auf diese Urlaubsform spezialisiert und bieten Kanufahrten ab Blaibach über Cham, Nittenau nach Marienthal und weiter bis nach Regensburg flussabwärts an.
Die klassische Strecke beginnt vor Pulling bei Blaibach (großer Parkplatz), an der Mündung des Weißen Regen in den Schwarzen Regen, und führt in fünf bequemen Tagesfahrten auf 108 Flusskilometern nach Regensburg.
Die Bootsfahrt ist auch für weniger Geübte problemlos machbar, da keine nennenswerten Schwierigkeiten bestehen. Umtragestellen, Rast-, Zeltplätze und Übernachtungsmöglichkeiten erleichtern die Wanderfahrt mit Camping- Gepäck.

1. Tagesfahrt: Vom Blaibacher See nach Cham (22 km)
2. Tagesfahrt: Von Cham nach Roding (22,5 km)
3. Tagesfahrt: Von Roding nach Nittenau (23,5 km)
4. Tagesfahrt: Von Nittenau nach Ramspau (19,5 km)
5. Tagesfahrt: Von Ramspau nach Regensburg (20,5 km)

 

© Redaktion, Curd Biedermann, Biketouristik Regensburg

 
   



 

 

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