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Kurzübersicht & Bigpoints
Basics zum Regental-Radweg
Chronolog. Streckendokumentation, 1. Tagesetappe
Chronolog. Streckendokumentation, 2. Tagesetappe
Chronolog. Streckendokumentation, 3. Tagesetappe
Kombinationsmöglichkeiten
Bezugsquellen für Infomaterial & Anreise
 
   
   

CHRONOLOGISCHE STRECKENDOKUMENTATION

 
   

2. Tagesetappe
Cham, 374 m.ü.NN. nach Regen, 536 m.ü.NN., 67 km / 880 hm
Radwegeknotenpunkt Janahofstraße, KM 75:

Startpunkt des Chambtal-Radwegs nach Furth im Wald (GSG 1.0; 22 km), welcher die kommenden 5 km Wegbegleiter des Regental-Radwegs ist. Nähe der Quadfeld-Mühle passiert man einen großen Abenteuerspielplatz sowie einen Biergarten (gegenüberliegendes Regenufer). Auf abwechselnd asphaltierter und unasphaltierter Streckenoberfläche geht es in gewohnt flacher Manier z.T. parallel zur lokalen Bahnstrecke Cham – Furth im Wald weiter. Ab dem östlich liegenden Chamer Vorort Altenstadt radelt man nicht – wie viele irrtümlicherweise meinen – am Regen, sondern dem kleinen Flüsschen Chamb entlang, die in der Nähe in den Regen mündet. Im Ort Kammerdorf verzweigen sich nach dem ehemaligen Bahnhofsgebäude (Infotafeln, Gedenksteine) 3 Fernradwege.


Radwegeknotenpunkt Kammerdorf, KM 80
Links: : Fortsetzung Chambtal – Radweg nach Furth im Wald 17 km – Grenzübergang Schafberg 4 km, Domazlice (Tschechien), 17 km
Fernradweg Regensburg – Prag: Grenzübergang Vseruby/Neuaign 29 km, Prag 203 km

Nachdem man rechts abgebogen ist, findet nach Satzdorf wieder ein „Treffen“ mit dem Regenfluss statt. Allmählich verlässt man die weite flache Ebene des Chamer Umlandes, der Regentaleinschnitt wird enger, die Gegend bewaldeter und bergiger.

Bei KM 86 erreicht man die wundervoll angelegte Flusspromenade des idyllisch liegenden Fremdenverkehrsortes Chamerau. Die Hotel-, u. Gastronomiebranche konzentriert sich auf den Sanften Tourismus. So zählt das Radwandern, Wandern, Inlinern, Nordic-Walking und Angeln zu den wichtigsten Freizeitaktivitäten. Sehenswert ist die Kirche St. Peter u. Paul.
Nach Überquerung der Gleisanlagen (Lokalbahn Cham – Miltach) hat man einen eher untypischen 250 m langen Berganstieg zu bewältigen, danach geht es vollkommen abseits des Straßenverkehrs durch das naturbelassene Regental.

die Besichtigung des Schlosses Miltach, erbaut im 16./17. Jhrd. ist sehr empfehlenswert. Nach aufwendiger Sanierung strahlt das Schloss wieder in seinem alten Glanz. Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen finden großen Zuspruch www.schloss-miltach.de.

die Gemeinde Miltach eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt familiengeeigneter Radwandertouren, da der Ort im Schnittpunkt mehrerer Fernradwege liegt. Nach Überqueren einer Holzbrücke am Ortsrand von Miltach (382 m.ü.NN.) befindet man sich an der Fernradwege – Drehscheibe.
Von hier an eignet sich der Regental-Radweg bis zum Blaibacher See (6 km) hervorragend auch für Inliner.

KM 93
Geradeaus: Donau – Regen – Radweg nach Bogen, 38 km (Anschluss an den Donau-Radweg), sehenswert Schloss Altrandsberg, 6 km

Der Regental – Radweg bekommt hier auf 4.5 km den Lamer-Winkel-Arber-Radweg als weiteren „Radwegebegleiter“ bis nach Blaibach-Kreuzbach,. Beide Fernradwege zweigen unmittelbar nach der Holzbrücke in Miltach (Infotafeln) links ab. Je weiter man in den Bayerischen Wald radelt, desto stärker nimmt die Zivilisationsdichte ab, analog dazu wirkt die unberührte Naturlandschaft immer beeindruckender auf den Betrachter.

KM 95.3 Rastplatz









3 km nach Miltach erreicht man den staatlich anerkannten Erholungsort Blaibach (380 m.ü.NN.) mit 2 060 Einwohnern. Viele Hotel- und Gastromiebetriebe, Campingplatz, Freibad usw. verdeutlichen, dass die Gemeinde Blaibach sich auf den Tourismus eingestellt hat. Auch Blaibach eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt familiengeeigneter Radwandertouren, da der Ort im Fadenkreuz mehrerer Fernradwege liegt. Seit über 15 Jahren trägt der schmucke Ort die Auszeichnung „Schönstes Dorf im Landkreis Cham“. Touristen steht ein reichhaltiges Freizeitangebot zur Verfügung. Von wunderschönen Radwanderrouten, Bahntrassenradeln nach Viechtach (Regental-Radweg), Bootswandern, Kanufahrten auf dem Blaibacher See, Angeln, Inlinern auf dem Regental-Radwegabschnitt bis hin zu einem Modellflugplatz reicht das Angebotsspektrum hier im „Bad Kötztinger Land“.
Eine schöne Waldpassage führt hinter dem Ortsteil Kreuzbach zu einem Pavillon und Infotafeln, welche den Verzweigungspunkt dreier Fernradwege ankündigen. Nun heißt es erst mal „absteigen“, und sein Rad rechts den steilen Radweg 100 m hinaufschieben.

KM 98
Geradeaus: Lamer-Winkel-Arber-Radweg via Bad Bad Kötzting, Hohenwarth, Arrach, Lam, Lohberg, Arber-Brennes, Bayerisch-Eisenstein, ca. 47 km. Nur 1.5 km entfernt: Blaibacher See, Badegelegenheit, Bootsverleih, Biergarten
Einer der größten Hochseilparks Europas
www.die-erlebnis-akademie.de

Der „Weisse Regen“ und „Schwarze“ Regen
Der Ursprung des „Schwarzen Regens“ liegt in Westböhmen. Der „schwarze Regen“ speist den Höllensteinsee sowie den Blaibacher See. Bis Bayerisch-Eisenstein folgt der Regental-Radweg abschnittsweise diesem Flussverlauf.
Der „Weisse Regen“ entspringt dagegen aus den Gewässerzuflüssen des Arber- u. Ossermassivs und ist streckenweise „Wegbegleiter“ des Lamer-Winkel-Arber-Radweges.
Die „Zubringerflüsse“ Weisser Regen u. Schwarzer Regen vereinigen sich beim Stauwehr am Blaibacher See. Von hier ab trägt der Fluss bis zur Donaumündung in Regensburg den Namen Regen. Gleichzeitig bildet das Stauwehr beim Kraftwerk Pulling den Startpunkt der 108 km langen Bootswanderstrecke von Blaibach bis Regensburg. Der Blaibacher See erfreut zahlreiche Naturfreunde, Radler, Bootswanderer und Wassersportler und ist in den Sommermonaten ein stark frequentiertes Ziel von Touristen aus Nah und Fern.

Das Radwandererlebnis besonderer Güte
Oben auf der ehemaligen Gleistrasse angekommen beginnt ein 14 km langes, genüssliches Natur-Radwanderhighlight nach Viechtach – „Bahntrassenradeln“ ist „in“. Auf topgepflegtem Streckenbelag mit aufgekiester, wassergebundener Oberfläche radelt man umsäumt von Fichten-, und Tannenwäldern. Das dicht bewaldete Gebiet weist immer wieder Sitzgelegenheiten und Rastplätze – vorzugsweise in Lichtungen - auf, welche zum „Innehalten“ einladen.

Sicherheitstipp: Vorsicht in den Kreuzungsbereichen: die eingelassenen Eispoller stellen vor allem in der Dunkelheit eine Gefahr dar – wer hier ohne Beleuchtung unterwegs ist, setzt sich einem erhöhten Sicherheitsrisiko aus.

Die ehemalige Bahnstrecke, welche von 1928 bis 1993 in Betrieb war, wurde nach der Streckenstillegung zu einer der schönsten Bahntrassen-Radwege Bayerns umgebaut. In abwechselnden sauerstoffreichen Waldpassagen „cruist“ man mit einer unmerklichen, nivellierten Steigung (1%) dem Scheitelpunkt auf 425 m.ü.NN. entgegen. Kinderspielplätze, Pavillons, Infotafeln, Rastplätze u. Einkehrmöglichkeiten säumen diesen attraktiven und für Familien ganz besonders geeigneten Streckenteil. Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten konzentrieren sich auf die Orte Prackenbach, Krailing und Fichtental sowie die Stadt Viechtach.

KM 104.7 Rastplatz









Bei KM 105 erreicht man den ehemaligen Bahnhaltepunkt Fichtental, der heute durch ein wunderschön restauriertes Bahnhofsgebäude erkennbar blieb.

Bahntrassenradeln

 

 

Abstecher zum Höllensteinsee – sehr empfehlenswert!

 

 

So sanft wie man bergan radelte, so sanft gleitet man im Folgeverlauf hinunter, der Stadt Viechtach entgegen.
Am Viechtacher Bahnhof bei KM 111 endet abrupt der wunderschöne Radweg. Unvermittelt zweigt man rechts in einen bis dahin eher ungewöhnlichen 17% steilen Bergabschnitt ab. Hiermit kündigt sich für die kommenden 30 km zur Kreisstadt Regen der bergige Streckencharakter an, da man das flache Regental nun verlässt. Von daher bleibt dieser Etappenabschnitt eher konditionierten Radlern und Bikern vorbehalten.
Empfehlenswert ist der wunderschöne Stadtplatz mit vielen Straßencafes, Biergärten etc., die zu einer ausgedehnten Rast einladen.

Der Bayerische Pfahl ist eines der auffälligsten geologischen Naturdenkmäler Bayerns. Wie eine bloßgelegte Wirbelsäule ragt er aus dem Erdboden heraus. Als geradliniger Quarzgang-Zug, erstreckt er sich über 150 km von Nabburg in der Oberpfalz im Nordwesten bis nach Passau im Südosten durch das nordostbayerische Grundgebirge und weiter bis in das oberösterreichische Mühlviertel bis kurz vor Linz. Detailinfos: www.viechtach-tourismus.com
Zwischen Viechtach und Bad Kötzting liegt der äußerst idyllische und waldumsäumte Höllensteinsee im wildromantischen Tal des Schwarzen Regen. Der Höllensteinsee entstand in den Jahren 1923 -1926 durch den Bau des Höllenstein-Kraftwerkes. Zum Zwecke der Stromerzeugung wurde der "Schwarze Regen" auf einer Länge von 5,6 km aufgestaut, wodurch sich das erholsame Kleinod umgeben von herrlicher Naturlandschaft herausbildete.

Der Naturpark Bayerischer Wald hat eine Pfahl-Infostelle mit Dauerausstellung eingerichtet. Hier erfährt man Wissenswertes rund um das Thema Pfahl: Landschaft und Lebensräume, Tiere und Pflanzen, Entstehungs- und Nutzungsgeschichte, Pfahl-Sage, Burgen und Schlösser bis hin zu einer Steinbruch-Inszenierung. Der Pfahl durchquert als uralte Bruchlinie auf einer Länge von nahezu 150 km das Grundgebirge des Bayerischen Waldes. Über 10 Schutzgebiete bewahren seit Mitte des 20. Jahrhunderts dieses Naturerbe, wobei die wichtigsten Gebiete in das Natura 2000 Netz der Europäischen Union aufgenommen wurden.
Evtl. pdf www.naturpark-bayer-wald.de einbinden!!! Siehe Pfahlblatt

Der staatlich anerkannte Luftkurort Viechtach (450 m ü. NN, 8.500 Einwohner) ist ein beliebter Ferienort des Bayerischen Waldes.
An einer Talschleife des Schwarzen Regen reizvoll gelegen, zeichnet sich die Stadt auch durch das mildeste Frühjahrs- und Herbstklima des Waldlandes aus, die durch zwei Hauptkämme des Bayerischen Waldes hervorgerufen werden.
Nebelfreie Lage und geringe Bewölkungsstunden bewog das Institut für angewandte Geodäsie in der Nähe eine Satelliten-Beobachtungsstation einzurichten. Das Signum des Schmetterlings deutet an, daß man bestrebt ist, "Urlaub im Einklang mit der Natur" zu ermöglichen.
Viechtach ist für unterschiedlichste Sportarten bekannt wie z.B. Drachenfliegen, Paragliden, Ballonfahren, Mountainbiken, Radfahren, Scaten im Scaterpark, Reiten, Golfen, Klettern, Angeln, Kanu- und Bootstouren, Schwimmen und Wandern.
Herausragende Sehenswürdigkeiten sind die, Stadtpfarrkirche, die „Gläserne Scheune“, das Kristallmuseum und die "Gewölbe der Geheimnisse".Die „Privat-Wanderbahn“ im Regental verbindet Viechtach mit Gotteszell (Anschluss an Bahnlinie Plattling-Bayerisch-Eisenstein), www.wanderbahn.de

KM 118.7 Rastplatz









für MTB:
Anschluss an das größte zusammenhängende, markierte Mountainbikenetz (400 km ) des Bayerischen Waldes im Viechtacher Land sowie rund um Sankt Englmar, Neukirchen, Schwarzach, Kollnburg, Achslach, Rattenberg und Konzell ("Biker-Eldorado" im Naturpark Bayerischer Wald). Die längste Sommerrodelbahn des Bayerischen Waldes Nähe St. Englmar.

Nachdem man Viechtach hinter sich gelassen hat fordert das bergige Streckenprofil des Bayerischen Waldes auch von sportlich ambitionierten Radlern/Bikern einen „Schweißtribut“, da die Route bis zur Kreisstadt Regen nicht mehr der Regentalebene folgt.

KM 122.6 Rastplatz









Über Fernsdorf (591 m.ü.NN.) gelangt man über weitflächige grüne Wiesen und Tannenwälder bei KM 124 nach Patersdorf (511 m.ü.NN.). Nach einem schönen bewaldeten Single-Trail beginnt das schwierigste Streckenprofil der gesamten Tour mit knackigen Anstiegen bis zu 20% der gesamten Tour. Der längste durchgängige Berganstieg steht ab dem ehemaligen Bahnhof bzw. Mühle Pratersdorf (468 m.ü.NN.) an, und erreicht in der 5 km entfernten Ortschaft Altenmais das Hochplateau auf 691 m.ü.NN. Da zwischendurch auch Gefällstrecken dazwischenliegen erklimmt man allein in diesem relativ kurzen Abschnitt mehr als 300 Höhenmeter.
Einen Vorteil hat der Schwenk hinauf ins dünn besiedelte Hochland allemahl - man radelt abseits frequentierter „Touristenpfade“ in unberührter Natur in reiner Luft und genießt die Ruhe und Einsamkeit. Oft erschließen sich nur Tourenradlern bzw. Wanderern solch abgelegene bergige Regionen, die fern jeglichen Straßenverkehrs, Hektik u. Trubel liegen. Hochplateaus entschädigen den Radler für die kräftezehrenden Berganstiege fast immer mit beeindruckenden Panoramablicken – tief in den Bayerischen Wald hinein."
Nach der kleinen Ortschaft Sallitz bei KM 135 biegt man in einen gekiesten Forstweg, der anschließend durch einen Wald führt.

KM 136.1 Rastplatz









Am Ende der Waldpassage befindet sich ein Bänkchen, von wo man eine atemberaubende Fernsicht genießt.
Auf einem Nebensträßchen geht’s nun talwärts über Metten der Kreisstadt Regen entgegen, dessen Ortsrand nach 140 km auftaucht. Der anspruchsvollste Radwegabschnitt liegt hinter einem, die Reststrecke weist „humanere“ Steigungsprozente auf.
Die Stadt Regen (536 m.ü.NN.) mit rd. 12 370 Einwohnern, ist Kreisstadt und zugleich wirtschaftliches Zentrum des Landkreises. Das beheizbare Freibad und der schön gelegene Stausee kurz nach dem Ortsende lockt zum Paussieren, um die „Batterien“ von den kräftezehrenden Berganstiegen wieder zu „aufzuladen“.

Landkreis Regen - "Bayerischer Wald"

Burgruine Weißenstein und Museum im fressenden Haus
Die Burgruine Weißenstein mit ihrer exponierten Lage auf einer der höchsten Erhebungen des Pfahls zählt zu den bedeutendsten und größten Burganlagen des Bayerischen Waldes. Die Burg wurde etwa in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts an zentraler Stelle am Handelsweg von der Donau nach Böhmen von den Grafen von Bogen als Ministerialsitz errichtet.

für MTB: Einige Kilometer südlich befindet sich einer der größten Bikeparks Deutschlands bei Bischofsmais (www.bikepark.net)

 

 

© Redaktion, Curd Biedermann, Biketouristik Regensburg

 
   



 

 

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