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Befreiungshalle
Das an einen antiken Grabtempel bzw. römische Pantheon erinnernde Bauwerk, ließ König Ludwig I zwischen 1842 und 1863 errichten. Über dem Eingangsportal prangt in großen Lettern die Inschrift: „Den Teutschen Befreiungskämpfern Ludwig I. König von Bayern.“ Der Tag der Eröffnung der Befreiungshalle am 18. Oktober 1863 war gleichzeitig der 50. Jahrestag der Völkerschlacht von Leipzig, die im Jahr 1813 die Vorherrschaft Napoleons über Europa beendete.

Um das vorzüglichste Steinmaterial zu erhalten, reiste Leo von Klenze selbst in die Steinbrüche von Carrara.
Beim Transport des Baumaterials bewährte sich der 1846 eröffnete Ludwig-Donau-Main-Kanal. Der italienische Marmor wurde per Schiff von Livorno über Amsterdam rheinabwärts bis in den Kanalhafen von Kelheim befördert - ein weiterer Grund für die Wahl des Standortes der Befreiungshalle am Fuße des Michelsberges "wo Rhein und Donau sich die Hände reichen" wie es Ludwig auf einer Gedenkmünze bildlich darstellen ließ.

Die 48 m hohe Kuppelhalle wird von 34 überlebensgroße marmorne Siegesgöttinnen umsäumt, auf dessen bronzernen Schilde die Schlachten der Befreiungskriege festgehalten sind. 174 Stufen gilt es zu überwinden, um über die Säulengalerie im Obergeschoss zur Aussichtsplattform zu gelangen. Von dort aus hat man einen phantastischen Ausblick auf die Donaustadt Kelheim sowie dessen „Umland“.




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