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Radfernweg Bayern-Thüringen-Sachsen-Böhmen

»RADFAHREN IM HERZEN EUROPAS - BÄDER UND BERGBAU«

++Grenzenloser Radwanderspaß in der Region nördliche Oberpfalz - Fichtelgebirge - Thüringen - Sachsen - Westböhmen (CZ)++ 

Radwandern ist in den letzten Jahren zunehmend beliebter geworden - immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad, um sich aktiv in reizvollen Landschaften zu erholen. Der Fahrradtourismus hat dadurch seine Bedeutung für die Freizeitgestaltung deutlich verstärkt und sich zu einem dynamischen Trend entwickelt. Gerade vor dem Hintergrund der Leitvorstellung eines „sanften Tourismus“ bietet die Erweiterung der Radfahrangebote einer Region die Chance, die umweltverträglichen Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten ansprechender zu gestalten.

Um dem umweltverträglichen Tourismus im Dreiländereck Bayern-Böhmen-Sachsen/Thüringen neue Impulse zu verleihen, wurde ein grenzüberschreitender Radfernwanderweg durch die EUREGIO EGRENSIS konzipiert. Der „Radfernwanderweg EUREGIO EGRENSIS“ ist eine touristische Route für Radwanderer durch Sachsen, Thüringen, Bayern und die Tschechische Republik und erstreckt sich über eine Distanz von rund 600 km. Das Routensignet ist das Logo der EUREGIO EGRENSIS. Die Route ist individuell befahrbar und wegen der Mittelgebirgslage zum Teil recht anspruchsvoll. In Abhängigkeit von den persönlichen Interessen kann der Radfahrer die Strecke je nach Belieben einteilen. Es steht ihm also frei, die gesamte Route zu fahren oder auch nur die eine oder andere Teilstrecke. Die offizielle Eröffnung des EUREGIO-EGRENSIS-Radfernwegs fand im Juli 2000 statt.

Streckenverlauf 

Bayern

Startort: Marktredwitz (529 m.ü.NN.) → Bad Alexandersbad (581 m.ü.NN.; KM 8.3) → Wunsiedel (537 m.ü.NN.; KM 9.9) → Luisenburg (660 m.ü.NN.; KM 10.3) → Nagel (580 m.ü.NN.; KM 18.4) → Fichtelberg (720 m.ü.NN.; KM 26.0) → Bischofsgrün  (670 m.ü.NN.; KM 36.3) → Goldkronach  (442 m.ü.NN.; KM 49.4) → Bad Berneck (370 m.ü.NN.; KM 55.4) → Marktschorgast  (490 m.ü.NN.; KM 62.8) → Wirsberg  (380 m.ü.NN.; KM 67.9)  → Kupferberg (380 m.ü.NN.; KM 73.1) → Marktleugast (540 m. ü. NN.; KM 80.5) → Presseck (642 m. ü. NN.; KM 89.3) → Wallenfels (370 m. ü. NN.; KM 99.9) → Steinwiesen (360 m. ü. NN.; KM 105.9) → Neumühle (540 m. ü. NN.; KM 122.3) → Bad Steben  (580 m.ü.NN.; KM 130.0) → Naila (485 m.ü. NN.; 133.8) → Lichtenberg (425 m.ü.NN.; KM 137.5) →

Thüringen

Blankenstein (415 m.ü.NN.; KM 139.2) → Harra (450 m. ü. NN.; KM 139.2) → Saaldorf (440 m. ü. NN.; KM 149.0) → Saalburg (430 m.ü.NN.; KM 165,9) → Plothen (475 m. ü. NN.; KM 179.5) → Zeulenroda (432 m.ü.NN.; KM 210,8) → Pöllwitz (410 m. ü. NN.; KM 216.4) → Greiz (260 m.ü.NN.; KM 244,7) →

Sachsen

Netzschkau / Göltzschtalbrücke (284 m.ü.NN.; KM 257,8) → Mylau (290 m. ü. NN.; 258.6) → Talsperre Pöhl (380 m.ü.NN.;KM 269,6) → Droßdorf (500 m. ü. NN.; KM 288.8) → Schöneck (730 m.ü.NN.; KM 301,2) → Mühlleithen (850 m. ü. NN.; KM 316.4) → Morgenröthe-Rautenkranz (620 m.ü.NN.; KM 324,9) → Eibenstock (640 m. ü. NN.; KM 338.9) → Sosa (600 m. ü. NN.; KM 344.7) → Johanngeorgenstadt (685 m.ü.NN.; KM 357,7) →

Böhmen

Pot??ky (695 m.ü.NN.; KM 357,7) → Horní Blatná (888 m. ü. NN.; KM372.7) → Pernink (855 m. ü. NN.; KM 375.9) → Ostrov (400 m. ü. NN.; KM 400.6) → Karlovy Vary (370 m.ü.NN.; KM 429,5) → Loket (400 m. ü. NN.; 443.4) → Be?ov nad Teplou (500 m.ü.NN.; KM 462,0) → Teplá (683 m. ü. NN.; KM 477.5) → Mariánské Lázn? (550 m.ü.NN.; KM 496,8) → Broumov (560 m. ü. NN.; KM 509.4) → 

Bayern

Mähring (648 m.ü.NN.; KM 515,7) → Bad Neualbenreuth (550 m.ü.NN.; KM 532,4) → Waldsassen (477 m.ü.NN.; KM 552,2) → Arzberg (460 m.ü. NN.; KM 565.6) → Zielort: Marktredwitz (529 m.ü.NN.; KM 580,8)

Bild oben: Grenzlandturm Neualbenreuth, der 1960 errichtet und durch eine Renovierung 2003 vor dem Verfall gerettet wurde.

Bild oben: Aussichtspunkt beim Luisenburg-Felsenlabyrinth nahe Wunsiedel

Streckengrafik mit Höhenprofil - Streckengrafik mit Höhenprofil - Radfernweg Bayern-Thüringen-Sachsen-Böhmen


Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

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Radeln in der EUREGIO EGRENSIS – abwechslungsreiche Landschaft ohne Massentourismus 

                                                      

Die Schätze einer Region müssen gehoben werden. Dies ist einer der Gründe für die Ausweisung dieses grenzüberschreitenden Radfernwegs in der EUREGIO EGRENSIS. Ziel ist es, mit diesem Radweg die Attraktivität der Region sowohl interessierten Touristen, als auch der einheimischen Bevölkerung vor Augen zu führen. Das Fahrrad ist hierfür das geeignetste Fortbewegungsmittel.

Bild oben: Bischofsgrün (Fichtelgebirge), am Fuße des Schneeberg und Ochsenkopf

Gerade das Gebiet der EUREGIO EGRENSIS bietet dem Radwanderer eine wunderschöne landschaftliche Umgebung, die vom Massentourismus bislang noch weitgehend verschont blieb. Auf dem EUREGIO-EGRENSIS-Radfernweg mit seiner leicht hügeligen Strecke findet sowohl der sportlich-orientierte Radfahrer die nötige Herausforderung als auch der Genussfahrer die erwünschte Erholung. Vor allem die Heil- und Kurbäder entlang der Strecke bieten ausreichend Gelegenheit, sich nach der Anstrengung des Tages verwöhnen zu lassen. 

Bild oben: von Bischofsgrün aus Blick zum Schneeberg (1051 m ü. NN.) - höchster Berg im Fichtelgebirge und zugleich höchster Berg Frankens.

Bild oben: von Bischofsgrün aus Blick zum Ochsenkopf (1024 m ü. NN.).

Radwandern im Herzen Europas – Heilbäder und Bergbau 

So lautet das Motto des EUREGIO-EGRENSIS-Radfernwegs. Nicht nur der geographische Mittelpunkt Europas soll in dieser Region liegen, am Tillenberg (Dyle?) (östlich von Bad Neualbenreuth an der bayerisch-tschechischen Grenze), in diesem Gebiet treffen auch östliche und westliche Kulturen Europas seit Jahrhunderten aufeinander. Seit der Zeit der Völkerwanderung griffen hier die Siedlungsräume slawischer und germanischer Völker ineinander und verwoben sich zu einer gemeinsamen Geschichte. 

In dieser Region grenzten schon immer verschiedene Macht- und Herrschaftsbereiche aneinander. Vor allem prägte das unmittelbare Zusammentreffen des östlichen und des westlichen Wirtschaftsblockes in den Zeiten des Kalten Krieges dieses Grenzland in besonderem Maße.

Abgesehen davon sind weite Teile der EUREGIO EGRENSIS aber auch mit der Geschichte des Bergbaus verbunden: Die geologischen Gegebenheiten vor allem im Erzgebirge, aber auch andernorts, ließen die Menschen die Erze abbauen, um daraus wertvolle Metalle zu gewinnen. Doch die Höhepunkte dieses Erwerbszweiges sind in diesem Teil Europas Vergangenheit. In der Landschaft erkennbare Spuren, in Museen zusammengetragene Sammlungen und zu Schaubergwerken umfunktionierte Gruben legen jedoch auch heute noch Zeugnis ab von seiner Geschichte und seiner ehemaligen Bedeutung. 

Ein weiteres Charakteristikum dieser Region, das mit den geologischen Voraussetzungen unmittelbar zusammenhängt, ist die hohe Heil- und Kurbäderdichte. Die zahlreichen prunkvollen Kurbäder laden zum Verweilen und Erholen ein und führen dem Reisenden die einstige zentrale Bedeutung dieser Region vor Augen. Im „Kurherz Europas", wie die Region auch genannt wird, gibt es Heilwässer und Anwendungen für nahezu jede Indikation. 

Geographische Gliederung der Region 

Westlich von Marktredwitz führt der Radfernweg zuerst einmal in das Fichtelgebirge, das die europäische Wasserscheide bildet: Nach Westen sammelt sich das Wasser im Weißen Main, nach Norden in der Sächsischen Saale, nach Osten in der Eger und nach Süden hin in der Fichtelnaab. Früherer Erzreichtum ließ den Bergbau im Fichtelgebirge zu Beginn des 14. Jh. eine Blütezeit erleben, der heute aber nicht mehr rentabel ist. Auch Mineralquellen wie in Bad Alexandersbad kommen hier vor. 

Als nächstes durchquert die Route den Frankenwald, das Bindeglied zwischen Thüringer Wald und Fichtelgebirge, das eigentlich einen Teil des Thüringischen Schiefergebirges darstellt. Das Thüringer Schiefergebirge geht im Süden in den Frankenwald über. Auch hier war seit dem 11. Jh. der Bergbau bodenständig. In den tief eingeschnittenen Tälern wurde zudem die Wasserkraft in Säge- und Schneidmühlen sowie Hammerwerken genutzt. 

Den östlichen Teil des sich anschließenden Thüringer Schiefergebirges durchzieht der Saale-Radwanderweg dann ein Stück lang gemeinsam mit der Route des EUREGIO EGRENSIS-Radfernweges. Ausgeprägte Hochflächen wechseln sich hier ab mit markanten Flusstälern. Das Gebiet der Oberen Saale wies einst wildromantische, enge Täler mit Mahl- und Schneidmühlen, Poch- und Hammerwerken auf. Doch nach strengen Wintern blockierten übereinander getürmte Eisschollen die Täler und verursachten verheerende Hochwässer. Nach dem Katastrophenhochwasser von 1890 wurde der Plan gefasst, den Fluss zu regulieren und ihn wasserwirtschaftlich zu nutzen. Von 1926 bis 1944 entstanden daraufhin die fünf wie Kaskaden aufeinanderfolgenden Staustufen und ließen viele Naturschönheiten verschwinden, gleichzeitig aber auch neue entstehen. 

In seinem nördlichen Teil führt der Radwanderweg durch das hügelige und waldreiche Thüringische und Sächsische Vogtland. Die heutigen geographischen Bezeichnungen des Sächsischen, Thüringischen, Bayerischen und Böhmischen Vogtlandes gehen auf die Vögte von Weida zurück. Sie gaben einst der Landschaft ihren Namen. In dieser von Tälern zerteilten Hochfläche zwischen Thüringer Schiefergebirge und Erzgebirge, in die sich vor allem das Tal der Weißen Elster tief eingeschnitten hat, gab es im Mittelalter nur vereinzelt Bergbau. 

Ganz anders war dies im Erzgebirge (Krušné Hory), dem Grenzgebirge zwischen Sachsen und Böhmen. Schon sein Name verweist auf die reichen Erzfunde, die auf Lagerstätten von mehr als 20 Metallen und anderen Rohstoffen beruhen, die sich im Lauf der Erdgeschichte hier gebildet haten. Ab dem 12. Jh. wurde vor allem Silber abgebaut, später auch Zinn, Blei, Zink und Kobalt. In jüngerer Zeit kam dann noch die Uranpechblende dazu. Heute gibt es aber praktisch nur noch Schaubergwerke. Verbunden ist der Name dieses Gebirges aber auch mit den kunsthandwerklichen Produkten wie Weihnachtspyramiden, Räuchermännchen und Schwibbögen. Geschichtlich sind diese eng verbunden mit dem Bergbau, ebenso wie die Spitzenproduktion und das Klöppeln. 

Südlich schließt sich das Becken von Sokolov (Falkenauer Becken) mit reichen Braunkohle- und Kaolinlagern an, ein von der Eger (Ohre) durchflossenes Vorgebirge zwischen Erzgebirge und Kaiserwald (Slavkovský les). In diesem wiederum treten als Reste tertiärer Vulkantätigkeit vielerorts Gasausströmungen und Mineralquellen zu Tage. Die böhmischen Bäder verdanken diesem Umstand ihre Existenz. Denn um Marienbad (Mariánské Lázne) und Königswart (Lázne Kynžvart) gibt es ein Gebiet kalter Säuerlinge und um Karlsbad (Karlovy Vary) herum warme bis heiße Thermalquellen. Vor der Entwicklung der böhmischen Bäder war jedoch auch diese Region im Mittelalter vom Eisen- Zinn- und Kupferbergbau geprägt. 

Einteilung der Rundroute

Wichtigste Voraussetzung für einen Einstiegsort in diesen als Rundroute konzipierten Radfernweg ist eine gute Bahnanbindung. Marktredwitz bietet hier als Schnittpunkt der Bahnfernstrecken Nürnberg-Prag und München-Hof-Leipzig die besten Bedingungen. Das ortsansässige Egerlandmuseum im Egerland-Kulturhaus bietet zudem für die an geschichtlichen Hintergründen zur Region Interessierten eine gute Informationsmöglichkeit. Aus diesen Gründen startet die vorliegende Routenbeschreibung am Bahnhof in Marktredwitz. 

Als die vom Genussfahrer eher zu bevorzugende Fahrtrichtung hat sich, aufgrund der Topographie der Gesamtroute, die von Marktredwitz im Uhrzeigersinn nach Westen führende Variante erwiesen. Denn von dieser Seite her sind die Anstiege auf die Kammlagen der Mittelgebirge weniger steil, was sich vor allem beim Anstieg ins Erzgebirge kräfteschonend bemerkbar macht. Prinzipiell kann der Radfernweg in beide Richtungen befahren werden, zumal er in beide Richtungen ausgeschildert ist. Somit erhält auch der sportlich orientierte Radfahrer die gewünschte Herausforderung. 

Als Rahmenbedingungen für eine Einteilung in Tagesetappen wurden für ungeübtere Radlerinnen und Radler je nach Gelände ganz grob etwa 30 – 45 km pro Tag kalkuliert. Trainierte schaffen i. d. R. das Doppelte, so dass sie, wenn sie wollen, zwei Etappenabschnitte kombinieren können. Selbstverständlich steht es jedem Radler frei, die Route nach seinen individuellen Vorstellungen einzuteilen. Als Kriterium für die Auswahl der vorgeschlagenen Etappenorte wurde eine ausreichende Infrastruktur für Übernachtung und Verpflegung herangezogen. Orientiert an diesen Vorgaben sieht die empfohlene Etappeneinteilung wie folgt aus: 

Marktredwitz – Fichtelberg (26 km)

Bild oben: Das nach der Königin Luise benannte Felsen-Blockmeer entstand über geologische Zeiträume andauernden Vorgänge von Verwitterung und Erosion. Auch Johann Wolfgang Goethe erkannte dies, als er 1820 schrieb:

„Die ungeheure Größe der, ohne Spur von Ordnung und Richtung, über einander gestürzten Granitmassen gibt einen Anblick, dessen Gleichen mir auf allen Wanderungen niemals wieder vorgekommen, und es ist niemanden zu verargen der, um diese, Erstaunen, Schrecken und Graun erregenden chaotischen Zustände zu erklären, Fluten und Wolkenbrüche, Sturm und Erdbeben, Vulkane, und was nur sonst die Natur gewaltsam aufregen mag, hier zu Hülfe ruft. Bei näherer Betrachtung jedoch, und bei gründlicher Kenntnis dessen was die Natur, ruhig und langsam wirkend, auch wohl Außerordentliches vermag, bot sich uns eine Auflösung dieses Rätsels dar (…)“

Das sehenswerte Naturschauspiel wurde bereits im 18. Jahrhundert touristisch erschlossen und genießt durch die jährlich stattfindenden Luisenburg-Festspiele weit über Bayerns Grenzen hinaus große Popularität.

Über Marktredwitz führt die Route nach Leutendorf und am Wenderner Stein (685 m), einem Felsen aus Phyllitschiefer, vorbei nach Kleinwendern, einem typischen Quellmuldendorf des Fichtelgebirges. Sie passieren den ersten Badeort Bad Alexandersbad und gelangen optional über den „Katharinenberg“ auf einen Abstecher nach Wunsiedel. Entlang der Hauptroute gelangen sie auf die Luisenburg, ein gewaltiges, unter Naturschutz stehendes Felsenlabyrinth (das größte seiner Art in Europa). Weiter fahren Sie durch den Wald unterhalb der Kösseine (939 m), ein lohnender Aussichtsberg des Fichtelgebirges. Der Radweg führt in der Gemeinde Nagel durch ein Stück vielfältiger Fichtelgebirgslandschaft mit mageren Rainen und artenreichen Wiesen. Der Mühlweiher, auch Nageler See genannt, ist im Sommer ein beliebter Badesee mit Biergarten. Über die Abzweigung bei der Brücke über den Gregnitzbach gelangen Sie nach Fichtelberg. Hier sind das Automobilmuseum sowie der 3 km nördlich gelegene Fichtelsee einen Besuch wert. 

Fichtelberg – Wirsberg (42 km)

Aus Fichtelberg kann auf dem Schmiererweg der Gipfel des Ochsenkopfs (1024 m) befahren werden. Nach dem Verlassen des Ortes befindet sich direkt an der Route das Besucherbergwerk Gleißinger Fels. Entlang der Route gelangen Sie auch nach Bischofsgrün. In der Geschichte Bischofsgrüns spielt die Bergbaugeschichte ebenso eine Rolle, heute ist Bischofsgrün Heilklimatischer Kurort. Bischofsgrün lädt zum Sommerrodeln oder zur Fahrt mit der Seilschwebebahn auf den Ochsenkopf ein. Im ehemaligen Goldbergwerk-Städtchen Goldkronach können Sie Gold waschen oder auf dem Bergbaulehrpfad Humboldtweg gehen, der durch eine schöne Umgebung führt. Nächste Station ist ein weiterer Badeort. Bad Berneck ist staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad und Luftkurort. Ein Abstecher ins historische Stadtzentrum ist lohnenswert. Über Rimlas und den Gondelberg (580 m) führt die Route weiter nach Marktschorgast und Wirsberg.

Wirsberg – Presseck (21 km)

Von Wirsberg ist ein Abstecher nach Neuenmarkt möglich, der vor allem für Eisenbahnfans unverzichtbar ist, denn dort befindet sich das Deutsche Dampflokomotiv-Museum. Auf der regulären Route geht es weiter nach Neufang, hier verläuft die Route bis Kupferberg größtenteils auf einem Teilstück des bergbaugeschichtlichen Wanderwegs Wirsberg-Kupferberg. Auf der Strecke befinden sich Breitenreuth und Marktleugast, zwischen den beiden Orten können Sie einen Abstecher nach Marienweiher zur katholischen Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung mit ihrer prächtigen Barockausstattung unternehmen. Die Route führt direkt durch die Steinachklamm, eine 300 m lange, wildromantische Engstelle des Steinachtals.

Presseck – Bad Steben (41 km)

Von Presseck aus führt die Route hinunter ins einsame Köstenbachtal. Sie überqueren die Brücke über die Wilde Rodach und erreichen Wallenfels. Nach Steinwiesen hat der Schotterweg vor der Ködeltalsperre starkes Gefälle. Die Route überquert die 290 m lange und 9 m breite Dammkrone der Staumauer. Ein kurzer Abschnitt der Route erfolgt entlang der Staatsstraße 2207. Dann geht es weiter durch das Langenautal. Vor der Abzweigung aus dem Langenautal fernab der Route noch 500 m weiter talaufwärts, gelangen Sie zur Max-Marien-Quelle. Sie ist eine der drei Heilquellen des bayerischen Staatsbades Bad Steben. Zurück auf der Route geht es nach Neumühle, hier am Eingang des Dürrenwaider Tals gibt es noch zahlreiche Häuser mit Schieferdächern, wie sie für den Frankenwald typisch sind. In Bad Steben wartet das Bayerische Staatsbad mit Radon, Kohlensäure und Moor als alte Heilmittel auf Sie.

Bad Steben – Saalburg (36 km)

Aus Bad Steben geht es über Hölle (Ortsteil von Naila) auf den nächsten Kilometern durch das wildromantische, vom Flüsschen Selbitz durchflossene Höllental mit seinen ansehnlichen Felsformationen. Unweit der Route befindet sich in Lichtenberg das Besucherbergwerk „Friedrich-Wilhelm-Stollen“. Nach Blechschmidtenhammer (einem Ortsteil von Lichtenberg) überqueren Sie die Landesgrenze nach Thüringen.

Blankenstein ist Ausgangs- bzw. Endpunkt des 168 km langen Rennsteiges, einem der bedeutendsten europäischen Wanderwege. Bei Harra ist ein Abstecher ins Moorbad Lobenstein möglich. Entlang der Saale führt Sie die Route weiter nach Saaldorf und durch den Saalwald weiter nach Saalburg an der Talsperre Bleiloch.

Saalburg – Zeulenroda (44 km)

In Saalburg ist ein Besuch des Märchenwaldes und eine Fahrt auf der Sommerrodelbahn besonders für Familien mit Kindern ein Erlebnis. An der Bleilochtalsperre kann man mit einem der Fahrgastschiffe auf der größten Talsperre Deutschlands „kreuzen“. Ein Abstecher nach Schloss Burgk, eine der ältesten und größten Schlossanlagen Thüringens, lohnt sich auf jeden Fall. Ein kurzer als Rundkurs angelegter Abstecher der Route führt von Plothen aus ins Naturschutzgebiet der „Plothener Teiche“. Sie passieren die Talsperre Zeulenroda, die einen Steinschüttdamm von 307 m Länge und 35 m Höhe umfasst. Eine Straßenbrücke verbindet die Ufer auf einer Länge von 368 m. 

Zeulenroda – Greiz (34 km)

In Zeulenroda wird ein Stopp in der Badewelt Waikiki, an der Talsperre oder ein Besuch des Naherholungsgebiets Rabensleite mit Tiergehege und Gaststätte empfohlen. In Langenwetzendorf lädt eine romantische Parkanlage zum Verweilen ein. In Nitschareuth können Sie Höfe im fränkischen Baustil als typische Fachwerkbauten bestaunen, um nur einige der kleinen Orte entlang der Route zu nennen, die es zu entdecken gilt. Etappenziel ist Greiz im Tal der Weißen Elster, die „Perle des Vogtlandes“, mit ihrem Wahrzeichen, dem Oberen Schloss. 

Greiz – Plauen (34 km)

Wenige Meter weiter wird die sächsisch-thüringische Landesgrenze passiert und die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, die Göltzschtalbrücke, ist Auftakt der Tour durch das sächsische Vogtland. Anschließend führt der Weg nach Netzschkau mit seinem spätgotischen Schloss. Wenige Kilometer weiter wird man bereits von Mylau mit der imposanten Kaiserburg empfangen. Die Radtour führt nun durch Rotschau, Mühlwand und Limbach. In Mühlwand befindet sich ein Alaunschieferbergwerk mitten im Grünen.

 Die Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtlandkreis darf sich mit dem Attribut größte Ziegelstein-Brücke der Welt zu sein schmücken. Das imposante Viadukt mit insgesamt 98 Rundbögen gilt gemeinhin als Wahrzeichen des Vogtlands. Sie überspannt mit der zweigleisigen Bahnstrecke Leipzig–Hof das Tal der Göltzsch zwischen den Orten Reichenbach im Vogtland und Netzschkau. Gemeinsam mit der kleineren Elstertalbrücke begann 1846 die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie mit dem Bau der 78 Meter hohen Bogenbrücke, deren Weiterbau im Folgejahr die Sächsisch-Bayerische Staatseisenbahn übernahm und beide Brücken gleichzeitig am 15. Juli 1851 fertigstellte. Beide Bauwerke gehören heute zu den ältesten Zeugen der Eisenbahngeschichte in Deutschland. 

Nach Herlasgrün hält die Talsperre Pöhl zahlreiche sportliche Aktivitäten bereit. Wer eine Abkühlung benötigt, kann sich in die Fluten der 3,87 Quadratkilometer große Talsperre stürzen. Der inmitten des Landschaftsschutzgebietes Vogtländische Schweiz gelegene See zählt zu den größten Sommererholungsgebieten in Sachsen.  

Plauen – Morgenröthe-Rautenkranz (46 km)

Nach Möschwitz und Voigtsgrün gelangt man in die Spitzenstadt Plauen, deren Wahrzeichen das Rathaus mit Renaissancegiebel und die Johanniskirche sind. Man passiert Oberlosa, Droßdorf, Lottengrün, Tirpersdorf und Korna, ehe man Schöneck, die höchstgelegene Stadt des Vogtlandes, erreicht.

Der Aussichtsfelsen „Alter Söll“ bietet einen fantastischen Ausblick von 2000 Quadratkilometern auf das Obere Vogtland, das Elstertal und den Thüringer Wald. Die Radtour führt weiter in das Flößerdorf Muldenberg und zum Topasfelsen Schneckenstein. Einen Besuch im Besucherbergwerk Grube Tannenberg sollte man unbedingt einplanen. Die bezaubernde und abwechslungsreiche Berglandschaft der nächsten Station, der Gemeinde Morgenröthe-Rautenkranz, zeigt ihre blühenden Bergwiesen sowie den ältesten Fichtenbestand des Vogtlands. 

Morgenröthe-Rautenkranz – Johanngeorgenstadt (33 km)

Der staatlich anerkannte Erholungsort Morgenröthe-Rautenkranz lädt zu einem Besuch in der Deutschen Raumfahrtausstellung ein, ehe der Weg weiter durch herrliche Naturlandschaften des Oberen Westerzgebirges führt. Eibenstock ist eine ehemalige Bergstadt, die heute mit einem deutschlandweit einzigartigen Stickereimuseum aufwartet. Die Route führt anschließend über die Große Bockau, von hier etwa 1 km nördlich liegt der Blauenthaler Wasserfall, der größte Wasserfall Sachsens. Am Riesenberg (900 m) vorbei führt die Route danach am bereits seit 1928 unter Naturschutz stehenden Hochmoor Kleiner Kranichsee vorbei, das bis nach Tschechien reicht. Ziel der Etappe ist der vom erzgebirgischen Bergbau geprägte heutige Erholungs- und Wintersportort Johanngeorgenstadt, der die Staatsgrenze nach Tschechien markiert. 

Johanngeorgenstadt – Máriánska (Mariasorg) (31 km)

Das Lehr- und Schaubergwerk Glöckl lädt ein, sich über die Geschichte des Bergbaus zu informieren. Ein Besuch des Naturfreibads „Am Schwefelbach“ mitten im Wald oder im Hochmoor versprechen einzigartige Naturerlebnisse. Über Pot??ky (Breitenbach), als Grenzort zu Sachsen, gelangen Sie nach Boží Dar (Gottesgab), die höchst gelegene Stadt in Mitteleuropa in 1028 m ü.d.M. In ihrer Umgebung befinden sich 350 km Radfahrwege in wunderschöner Natur. Über bewegte Heidelandschaft/Hochmoor und Einöden geht es mit Blick auf den Plattenberg nach Horní Blatná (Bergstadt Platten). Über das Bergstädtchen Pernink (Bärringen) und Abertamy (Abertham) erreichen Sie den Wallfahrtsort Mariánská (Mariasorg). 

Máriánska (Mariasorg) – Karlovy Vary (Karlsbad) (42 km)

Noch vor Mariánská (Mariasorg) gelegen ist Jáchymov (Sankt Joachimsthal) von der Route abweichend einen Besuch wert. Von der einst hier geprägten Münze „St. -Joachimsthaler“ leiten sich die Bezeichnungen „Taler“ und „Dollar“ ab. Auch Jáchymov ist als einstige Bergstadt zu einem Kur- und Wintersportzentrum geworden. Die Route führt unter anderem weiter nach Ostrov (Schlackenwerth). Die ursprünglich tschechische Gründung wurde ab dem 13. Jh. deutsch besiedelt. Im Zweiten Weltkrieg befand sich hier ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Nach 1945 wurde Ostrov stark industrialisiert. Jedes Jahr im Oktober findet hier ein Kinderfilmfestival statt. Etappenziel ist der bekannte Kurort Karlovy Vary (Karlsbad), den der römische Kaiser und böhmische König Karl IV. im Jahr 1358 am Zusammenfluss von Eger (Oh?e) und Tepl gegründet hat. Die 12 Karlsbader Thermalquellen sind durch ihre Zusammensetzung einmalig. Die Heilquellen kommen aus sehr großen Erdtiefen und sind so absolut rein.

Karlovy Vary – Becov nad Teplou (Petschau) (32 km)

Karlovy Vary (Karlsbad) bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten und lädt auch zu längeren Aufenthalten ein. Entlang der mächtigen Granitfelsen, den Hans-Heiling-Felsen, und entlang der Eger (Ohre) erreichen Sie Loket (Elbogen). Loket bildet mit seiner Burg eine der sehenswertesten Stadtanlagen Böhmens.

Hier empfiehlt sich auch ein Abstecher nach Sokolov (Falkenau), im Mittelalter eine wichtige Bergbaustadt, liegt Sokolov (Falkenau) heute am Rande eines riesigen Braunkohlereviers (Tagebau). Die Etappe endet in Be?ov nad Teplou (Petschau). Der malerisch an einer Krümmung des Tepl-Tales gelegene Ort bietet einige interessante Sehenswürdigkeiten.

Becov nad Teplou (Petschau) – Mariánské Lázne (Marienbad) (35 km)

Neben sehenswerten Orten passieren Sie die Stadt Tepla (Tepl), die eine ursprüngliche Zollstation an der Straße von Eger (Cheb) nach Pilsen und Prag war. Sehenswert ist vor allem das Kloster, das 1193 gegründet wurde. Entlang malerischer Dörfer gelangen Sie nach Plana u Marianskych lazni (Plan). Neben einem slawischen Grenzdorf entwickelte sich ab dem 14. Jh. dieses Kolonistenstädtchen, das unter anderem vom Bergbau lebte. Die Stadt entwickelte sich vor allem in der Renaissance- und Barockzeit, wovon zahlreiche Bürgerhäuser auf dem Ringplatz und das Schloss zeugen. Etappenziel ist der beliebte Kurort Marianske lazne (Marienbad).

Mariánské Lázne (Marienbad) – Bad Neualbenreuth (36 km)

Der im schönen Kaiserwald gelegene Kurort Mariánské Lázne (Marienbad) ist mit seinen insgesamt 40 kohlensäurehaltigen Mineralquellen, seinen zahlreichen bedeutenden Beispielen der „Bäderarchitektur“ und Kolonaden ein beliebtes Ziel. Die Anlage des Ortes inmitten eines weiten Landschaftsparks ist einmalig und zog schon früh prominente Gäste aus allen europäischen Ländern an. Auf der Route ist für Bäderfans ein Abstecher in ein weiteres Bad, Lázn? Kynžvart (Bad Königswart), zu empfehlen. Seit 1822 ist der Ort mit seinen eisenhaltigen Mineralquellen Kurort, vor allem ein bekanntes Kinderheilbad.

Die Route führt Sie über den Grenzübergang Broumov (Promenhof) – Mähring zurück auf die deutsche Seite. Die Route führt direkt am Grenzlandturm vorbei, von dem sich ein weiter Ausblick über das Stiftland und das Egerland bietet. Entlang der Staatsgrenze führt die Route nach Bad Neualbenreuth. 

Bad Neualbenreuth - Marktredwitz (48 km)

Unbedingt besucht werden sollte in Bad Neualbenreuth das Sybillenbad. Nach einer anstrengenden Tour kann sich der Körper in warmem Mineralwasser oder bei einer Massage so richtig entspannen und erholen. Auf der Route liegt Waldsassen, das Zentrum des Stiftlandes. Die barocke Stiftbasilika stellt eine der bedeutendsten Barockbauten Süddeutschlands dar. Der Name und die Entstehung der Stadt Arzberg hängen mit dem Erz zusammen. Im 19. Jh. trat an die Stelle des Bergbaus die Porzellanindustrie und machte Arzberg zur zweitgrößten Porzellanstadt Bayerns. Aus Arzberg führt die Route zurück nach Marktredwitz. 

Die enge Zusammenarbeit der Heilbäder und Kurorte ist ein besonderes Anliegen der EUREGIO EGRENSIS und geht auf einen Projektvorschlag im „Grenzüberschreitenden Entwicklungskonzept für das Dreiländereck Bayern-Böhmen-Sachsen“ aus dem Jahr 1995 zurück. Mit der Themenstellung für den Radfernweg wird eine Vernetzung des gemeinsamen Heilbäder-Marketings im Sinne des „Kurherz Europas" erreicht.

Was das Thema „Bergbau“ betrifft, so wurde hier eng mit weiteren Partnern in der Region zusammengearbeitet, die sich diesem Thema aus historischer und touristischer Sicht widmen, wie z.B. die Touristinformationen.

Über den EUREGIO-EGRENSIS-Radfernweg Bayern-Böhmen informiert auch das Tourismusportal mitte-europa der EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Böhmen unter der Rubrik „Euregio Aktiv“ / „Radwege“ mit einer interaktiven Karte. 

 Auf der Achse Marienbad-Landesgrenze-Bad Neualbenreuth-Waldsassen-Arzberg-Marktredwitz-Fichtelberg-Bischofsgrün verläuft der EUREGIO-EGRENSIS Fernradweg Bayern-Böhmen (Streckenlänge 525 km) auf identischer Wegstrecke.

Infos

Weitere Informationen über die EUREGIO EGRENSIS erhalten Sie bei:

EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern e.V.

Fikentscherstr. 24
D-95615 Marktredwitz

Tel. 09231 - 6692 - 0

E-Mail: info@euregio-egrensis.de

www.euregio-egrensis.de oder www.euregio-egrensis.eu  

EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Böhmen

Na Vyhlídce 53
360 01 Karlovy Vary (Karlsbad)

Tel. +420 353 034 142

www.euregio-egrensis.cz und www.mitte-europa.eu

EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Sachsen/Thüringen e. V.

Weststr. 13
08523 Plauen

www.euregioegrensis.de

Touristische Informationen sind erhältlich bei:

Tourist Information Fichtelgebirge e.V.

Rathaus
Gablonzer Str. 11
95686 Fichtelberg

Tel. 09272 - 96 903 - 0

E-Mail: info@tz-fichtelgebirge.de

www.fichtelgebirge.bayern

Frankenwald Tourismus Service Center

Adolf-Kolping-Straße 1
96317 Kronach

Tel.: +49 9261 - 6015 - 17

E-Mail: mail@frankenwald-tourismus.de

www.frankenwald-tourismus.de/de

Naturpark Frankenwald e.V.

Klosterstraße 13
96317 Kronach

Tel. 09261 - 678 - 290

E-Mail: naturpark.frankenwald@lra-kc.bayern.de

www.naturpark-frankenwald.de

Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald - Landkreis Tirschenreuth

Mähringer Str. 7
95643 Tirschenreuth

Tel. 09631 - 88223

E-Mail: tourismus@tirschenreuth.de

www.oberpfaelzerwald.de

Tourismusverband Vogtland e.V.

Göltzschtalstraße 16

08209 Auerbach/Vogtl.

Telefon: 03744 - 18886 - 0

E-Mail: info@vogtland-tourismus.de

www.vogtland-tourismus.de

Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Adam Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz

Telefon: +49 (0) 3733 18800 - 0

E-Mail: info@erzgebirge-tourismus.de

www.erzgebirge-tourismus.de

Tourismusverbund Rennsteig-Saaleland e.V.

Geschäftsstelle
Oschitzer Straße 4
07907 Schleiz

Tel: 03663 - 421 466

Fax: 03663 - 42 164

E-Mail: info@rennsteigsaaleland.de

www.rennsteigsaaleland.de

Tschechische Zentrale für Tourismus - Vertretung in Deutschland

Karl-Liebknecht-Str. 34
10178 Berlin

Tel/Fax: 030 - 204 47 70 

E-Mail: ccberlin@czech.cz

www.czechtourism.com 

Živý kraj – Destinationsagentur für den Bezirk Karlsbad 

Závodní 379/84a
360 06 Karlovy Vary – Dvory

E-Mail: info@zivykraj.cz

www.zivykraj.cz/de