Streckenabschnitt II Jandelsbrunn - Obernzell

Den abrupt wechselnden Streckencharakter bekommt man gleich an der Steigung auf der Bahnhofstraße zu spüren. Vorgeschmack auf das was den Radler die nächsten 40 km erwartet. Die nivellierte Bahntrasse macht schnell vergessen, dass man sich nichts desto trotz geographisch im Mittelgebirge des Südlichen Bayerischen Waldes befindet. Dementsprechend kumulieren sich auf diesem Abschnitt bis Untergriesbach über 600 hm.  

Aufgepasst: der Abzweig direkt nach dem Bahnhofsgebäude von Jandelsbrunn kann man wegen fehlender Beschilderung leicht verpassen.

Ab der Jandeslbrunner Hauptstraße ist der Donau-Wald-Radweg lückenlos mit eigenem Signet in beiden Fahrtrichtungen ausgeschildert. Die Pfarrkirche Maria Unbefleckte Empfängnis prägt das Ortsbild von Jandelsbrunn.  

Je höher man sich sanft noch oben schraubt, desto beeindruckender wird die Fernsicht über die endlos erscheinenden Hügelketten des Bayerischen Waldes. Vorbei an den Weilern Neuwied und Bognerwies verläuft die verkehrsberuhigte Strecke im permanenten Auf und Ab.

Irgendwo im Nirgendwo wird kurz vor dem Freizeitzentrum Gegenbach die Landkreisgrenze zwischen Freyung-Grafenau und Passauer Land überschritten. 

Der verkehrsschwachen Streckenführung (im Hintergrund Begleitmotorrad zwecks Filmaufnahmen) ist es zu verdanken, die Natur noch intensiver vom Sattel aus wahrzunehmen. 

Exkurs: für Radfahrer haben die Hinweisschilder zur Skisprungschanze und Langlaufstrecke auf der Gegenbachstraße kurz vor Breitenberg natürlich keine Relevanz. Trotzdem ist es erwähnenswert, dass auf der "Baptist-Kitzlinger-Schanze" Sprungveranstaltungen mit Spitzenspringern aus zahlreichen Nationen stattfinden. Der ehemals erfolgreiche Skispringer Michael Uhrmann stammt aus dieser Gegend (arbeitet heute bei der Bundespolizei in Freyung).

Im Gegenzug für die anstrengenden Anstiege entschädigen Bergpanoramen des Bayerischen Wald und Böhmerwald. Kaum auf der Anhöhe eingebogen, geht's auch schon wieder bergab. 

Dass der dünn besiedelte Landstrich im Dreiländereck Bayerischer Wald, Mühlviertel und Böhmerwald touristisch wenig bekannt ist, kann Radlern nur Recht sein. Jedenfalls trifft der überstrapazierte Begriff "Geheimtipp" für die Region tatsächlich zu. Da im Ferienland Nationalpark Bayerischer Wald bzw. Passauer Land die Zeit bisweilen stehen geblieben zu sein scheint, fällt es Menschen leichter "entschleunigter" zu ticken. Dort wo es mitten im Grünen keine Hast, Eile und Lärm gibt, die Luft rein und die Natur ursprünglich ist können Urlauber - a la e-bikes - ihre Akkus umso besser nachhaltig aufladen.

Das Bade- und Freizeitzentrum Gegenbach verlockt zu einer Pause. Der Badeweiher verfügt einen aufgeschütteten Sandstrand mit Steg, Beachvolleyplatz, Umkleidekabinen etc.

Zu bestaunen gibt es vieles. Ein Werbeplakat am Straßenrand weist z.B. auf das Breitenberger Weberei-Museum hin. "Willst leben, musst weben!" lautete damals die Lebensweisheit der Einheimischen, denn die kargen Erträge machten das (Über-) Leben im Bayerischen Wald äußerst hart. So ist es der Leinenweberei zu verdanken, dass Wegscheid im Jahre 1360 zum Markt erhoben wurde. 

Die Weberei war im Unteren Bayerischen Wald ein existientiell wichtiger Gewerbezweig. Das Museum soll verhindern, dass das harte Leben der in ärmlichen Verhältnissen lebenden Bevölkerung im 18/19. Jhrd. in Vergessenheit gerät. Neben bemalten Bauernmöbeln in dem alten bäuerlichen Anwesen sind Geräte zur Flachsverarbeitung, Weberei, Färberei und zum Blaudruck ausgestellt.

Des öfteren wird die Sicht auf das Dreisesselmassiv frei.

Allmählich merkt man wie der Hase läuft. Will heißen: längere Flachetappen Fehlanzeige. Somit steht fest, dass fast nach jeder Abfahrt  unmittelbar darauf der nächste Anstieg folgt. So auch zur Gemeinde  Breitenberg, dessen Höhenlage erhöhte Pedalkraft fordert. 

Breitenberg

Breitenberg (695 m) hat 2 083 Einwohner und liegt im Schnittpunkt des sogenannten Adalbert-Stifter-Land und Wegscheider Land am "östlichen Zipfel" des Passauer Landes. Zugleich ist der Ort auch die östlichste Gemeinde Bayerns. Vorbei an der barocken Pfarrkirche St. Raymund und die historische, mit einem Wasserrad angetriebene Hammerschmiede folgt die nächste rasante Gefällstrecke. Informationsschautafeln präsentieren den Leinenradweg, der Richtung Kohlstadt Wegbegleiter ist. 

 In Breitenberg beginnt/endet der 42.5 km lange Leinenradweg (Rundtour), der dem Webereihandwerk gewidmet ist und durch das Passauer Land via Sonnen - Wegscheid - Kohlstatt - Grenzübergang 'Hartl-Mühle' - entlang der bayerisch-österreichischen Grenze verläuft. kurzzeitig radelt man entlang der Grenze zum Österreichischen Mühlviertel und kreuzt die Weberstraße, die die Glasstraße mit der Mühlviertler Weberstraße verbindet. 

Kaum ist Breitenberg durchquert, fällt das Höhenniveau auch schon wieder ab. 

Mitten durch die beiden Ortsteile von Kohlstatt verläuft die Landesgrenze zu Österreich. Weiße Grenzsteine markieren in die Wiesenhängen den Grenzverlauf, bevor sich eine schattige Waldpassage anschließt.

Meßnerschlagerwaide - es gibt schon seltsame Ortsnamen.

Die unmittelbare Nähe zur Alpenrepublik zeigen österreichische Radwegeschilder. Wer Zeit im Gepäck hat, kann natürlich Abstecher hinüber ins Österreichische Mühlviertel einplanen.

Apropos Entschleunigung: Bulldogs der Kleinbauern tuckern hier noch mit 25 km/h über die Lande. 

Immer häufiger trifft man auf E-Biker die sich natürlich weniger plagen, als jene die auf künstliche Schubkraft verzichten.

Nulldiät brauchen Radler wahrlich keine zu machen, schließlich werden auf dieser Tour gut und gerne 6 000 kcal verbrannt (belastungs- alter- geschlechts- und gewichtsabhängig). Da kommt eine Gaststätte mit Biergarten wie z.B das Grenzstüberl gerade recht.

Trio im Radlerglück. Spaß macht die Tour allenthalben. Unweit des Höhenzugs der Ortschaft Wegscheid dokumentiert das Selfie die Grenznähe zu Österreich. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wegscheid

Ein Radweg parallel der B 388 führt hinauf zur Marktgemeinde Wegscheid. Der anerkannte Erholungsort im Südlichen Bayerischen Wald liegt auf einem Hochplateau von 718 m, was für den Donau-Wald-Radler die (leidige) Konsequenz mit sich bringt, dass er sich - egal in welcher Fahrtrichtung der Ort angesteuert wird - einer deftigen Steigung konfrontiert sieht.

Die nach Untergriesbach zweitgrößte Ortschaft der Donau-Wald-Radroute ist mit 5 579 Einwohnern die Marktgemeinde Wegscheid. Zur Ge­biets­re­form (1972) ging der ehemalige Land­kreis Weg­scheid im Land­kreis Pas­sau auf.

Nach einer Linkskurve hinter dem Marktplatz kommt eine Straßenverzweigung, d.h. man biegt von der Passauer Straße links in die Bahnhofstraße ab. 

Kaum ist die Marktgemeinde durchquert geht es wieder mitten in die Natur hinein. Da die Berggipfel des südlichen Bayerische Waldes in Richtung Donautal allmählich niedriger werden, sticht der kegelförmige Friedrichsberg mit 930 Meter als höchste Erhebung der Marktgemeinde Wegscheid bzw. des Landkreises Passau umso mehr aus der Landschaft heraus.

Ein Schotterweg führt hinab zur Staumauer des Rannasees. 

Oma und Enkel On Tour.

Von der Staumauer aus genießt man einen tollen Seeblick. 

Nur das Schild mit Deutschlandwappen zeugt von der nur wenige Meter entfernt liegenden Landesgrenze, ansonsten weist nichts auf die Staatenteilung hin.

Das Rannatal am oberen Donautal ist ein traumhaft schönes weitgehend noch unberührtes Flusstal, das behutsam für den Tourismus erschlossen wurde. Herzstück ist der Rannasee, ein künstlich angelegter Badesee mit einer Fläche von 20 ha. Mit seinen idyllischen Badebuchten, gepflegten Liegewiesen, Restaurant, Tretbootverleih und 120 m Wasserrutsche zählt der Stausee zum beliebtesten Ausflugsziel der Region.

Die idyllische Lage wird auch in der Vogelperspektive deutlich

Die Route verläuft teils am Seeufer entlang. 

Das Wegscheider Land - für Urlauber sicher ein Geheimtipp. 

Badestrand, Liegewiesen und Bootsverleih aus der Vogelperspektive.

Eine überdimensionale Werbetafel wirbt um Urlauber. Die Naturlandschaft spricht jedenfalls für sich.

Ein Seitwärtsblick macht deutlich von wo man her kommt. Allerdings schwant einem beim Ortsnamen Wüstenberg nichts gutes, weil der Rannasee eingebettet zwischen Hügelketten in einer Talsohle von 514 m Höhe liegt.  

Selbst wenn es im Schlussdrittel hier und da zwackt lenkt die herrliche Naturlandschaft von Wehwehchen ab. Deshalb bleibt der Fahrspaß selbst im bergigeren Gelände definitiv nicht auf der Strecke. Bei aller körperlicher Anstrengung hellt sich die Miene auf der Kuppe von Wüstenberg schlagartig auf, weil das Groß der Höhenmeter geschafft ist. Allein der Gedanke die meisten Anstiege hinter sich zu wissen beflügelt regelrecht, dem Donautal mit Spaß und Verve entgegen zu streben. 

Unglaublich wie wenig Autos auf den gewundenen Verbindungssträßchen unterwegs sind. Zeitweise wähnt man sich deshalb auf einem Radweg zu sein.

Ist Wüstenberg passiert kann man genüsslich durchschnaufen, weil danach eine längere Abfahrt folgt.

Nach dem ständigen Auf und Ab wird der flache Bahntrassenabschnitt der ehemaligen Stichbahn von Wegscheid nach Untergriesbach als angenehm empfunden. Balsam für die Beinmuskulatur. 

Untergriesbach

Der staatlich anerkannte Erholungsort Untergriesbach (6 004 Einwohner) liegt auf einer Höhe von 560 m und damit gut 260 hm über dem tief eingeschnittenen Donautal, das vom Naturschutzgebiet Donauleiten umrahmt wird.

Nepomukbrunnen, Bürger- und Bauernhäuserensemble machen eine Stippvisite lohnenswert.

Sehenswert: das Wahrzeichen der Marktgemeinde - die Pfarrkirche St. Michael aus dem 15. Jahrhundert - prunkt mit einer barocken Ausstattung.

Der Pranger, ein gut erhaltenes und mittlerweile sehr selten gewordenes Rechtsaltertum ist 6 m hoch. Er wurde in das zentrale denkmalgeschützte Marktplatz-Ensemble - bestehend aus Kirche, Pranger und Nepomuk-Brunnen harmonisch integriert.

Auf der Gottsdorfer Straße wird Kurs auf das Donautal genommen. Doch obacht, das kleine Radwegeschild auf der linken Straßenseite kann bei rasantem Tempo leicht übersehen werden. 

Unvermittelt zweigt die Donau-Wald-Route rechts in das wildromantisches Griesenbachtal ab. Einstmals beförderte eine Zahnradbahn Personen über die Steilhänge des unwegsamen Griesenbachtals. Zwischen Wildenranna und Obernzell ist sowohl die Zahnradpassage als auch die flachere Etappe der Stichbahn nach Wegscheid Teil des Donau-Wald-Radwegs.

Direkt am Einstieg zur ehemaligen Zahnradbahntrasse befinden sich einige Informationsschautafeln. Rückblick: Am 1. Dezember 1912 wurde die Eisenbahnstrecke Obernzell – Wegscheid eröffnet. Die Streckenstilllegung erfolgte 1973 wobei die Umwidmung zum Radweg erst im Jahre 2001 erfolgte. 

Das Gefälle beträgt auf dem Zahnradabschnitt gleichmäßig 7 %. Die Muskulatur darf sich eine wohlverdiente Auszeit nehmen, dafür ist nun ein hellwacher Kopf auf der steilen Schotterabfahrt gefordert. Es gilt nicht nur darum, auf dem teils losen Untergrund Gripverlust zu vermeiden, sondern erhöhte Rücksichtnahme (reduziertes Tempo, akkustisch bemerkbar machen) auf Wanderer zu nehmen. Schließlich verlaufen auf dieser Trasse gleich drei - teils internationale - Premiumwanderwege: Goldsteig, Donausteig sowie der Jakobsweg. Wer mehr über das Trail-Share-Prinzip erfahren möchte klickt hier.

Freizeitaktivisten geben ihr Stelldichein. Dass Radfahrer von Nordic-Walkern eine lautstarke Aola-Welle angedeiht bekommen gibt's auch nicht alle Tage. Letztlich ein Beweis, welch harmonievolles Verhältnis unter Naturnutzern i.d.R. tatsächlich herrscht.

Die holzumrahmten Infotafeln fügen sich dezent ins Landschaftsbild ein.

Der unscheinbare Griesenbach der mehrmals überquert wird, verwandelt sich bei extremen Niederschlägen zu einem reißenden Gebirgsbach.


Die Infotafel weist auf Naturkatastrophen der Vergangenheit hin, die verheerende Schäden anrichteten. 

Terrassenbauten sollen helfen den Griesenbach zu bändigen, denn unwetterartige Niederschläge vermögen ein gewaltiges Zerstörungspotential zu entfalten. Bei Starkregen schwillt der Griesenbach zum donnernden Gebirgsbach an, dessen Wassermassen ins Tal hinab rauschen.

Stürme sorgten wiederholt für flächendeckenden Windbruch wie das Bild (Mai 2017) beweist. Im September gab es weitere Unwetterschäden (Auskünfte erteilt das Landratsamt Passau).

Bergab sollte man nicht allzu schnell bzw. permanent bremsbereit sein. Hinter unübersichtlichen Kurven ist jederzeit mit Wanderern und bergauf radelnde Fahrer zu rechnen. 

Obernzell

Das wildromantische Griesenbachtal endet abrupt am Ortsanfang von Obernzell. Auch hier ist Vorsicht geboten, weil man sich bis zum Donauufer im Straßenverkehr bewegt.

Die Jochensteiner Straße führt schnurstraks zum Fürstbischöflichen Schloss, wo der Donau-Wald-Radweg endet. Sie haben ihr Ziel erreicht! 

Fürstbischöfe von Passau errichteten im 15. Jh. eine gotische Wasserburg, die im 16. Jh. zu einem Renaissance-Schloss ausgebaut wurde. Später erwarb der Freistaat Bayern das Schloss und richtete eine Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums ein, in dem heute historische Keramiken ausgestellt sind. 

Obernzell (3795 Einwohner) ist für seine kunterbunten Häuserfassaden bekannt. Neben der herrlichen Lage direkt an der Donau ist Obernzell auch jährlich einer der Gastgeber-Gemeinden des Mega-Events Rad total im Donautal

Frisch raus geputzte Häuserzeile auf dem Marktplatz. 

Gebührender Abschluss: entspannt über den flachen Promenadenkai entlang der Donau gleiten. gleiten.

Aus der Vogelperspektive gut zu erkennen: die naturgeschützten Donauleiten.

Wer sich seine verschwitzten Radklamotten entledigen bzw. erfrischen möchte: am Hafen befindet sich ein beheiztes Freibad samt Beach-Volleyballplätzen. 

Schilderwald weist dem KFZ-Verkehr, Radfahrern und Wandern den Weg.

Die Donau

Flusskreuzfahrtschiffe schippern auf der Donau von Passau bis nach Wien oder Budapest.

Auf ihrem langen Weg (Brigach und Breg bringen die Donau zuweg) zum Schwarzen Meer tangiert die Donau - nach der Wolga zweitlängster Strom Europas - zehn Länder: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und Ukraine. 

 An der Donaupromenade trifft man auf den internationalen Donau-Radweg bzw. der 4 448 km langen Atlantik-Schwarzes Meer-Route (EuroVelo 6). Zur Dreiflüssestadt Passau sind es 16 km, flussabwärts zur Landesgrenze (Donaukraftwerk Jochenstein) knapp 8 km bzw. nach Linz 76 km.

Eine Überlegung wert: eine reizvolle Schifffahrt entlang der Donauleiten. 

Donaufähre Obernzell (Erwachsener/Kind inkl. Fahrrad € 2,00/€ 1.50): Fährbetriebszeiten 

 

Tourist-Information

Tourist-Info Haidmühle
Schulstraße 39
94145 Haidmühle

Tel.: 085 56 - 19433
Fax: 085 56 - 1032     

haidmuehle@t-online.de

http://www.haidmuehle.de/

Tourist-Info Neureichenau
Dreisesselstraße 8
94089 Neureichenau

Tel.: +49 (0)8583 - 9601 - 20

tourismus@neureichenau.de

https://www.neureichenau.de/startseite/

Gemeinde Jandelsbrunn
Hauptstraße 31 
94118 Jandelsbrunn 

Tel: 085 83 - 96 00 0 
Fax: 085 83 - 96 00 24 

info@jandelsbrunn.de

http://www.jandelsbrunn.de/

Gemeinde Breitenberg
Rathausplatz 3
94139 Breitenberg

Tel: +49 (0) 8584/9618-0 
Fax: +49 (0) 8584/9618-26

info@breitenberg.de

http://www.breitenberg.de

Tourismus-Information 
Marktstraße 1
D - 94110 Wegscheid

Tel. +49 (0)8592 888-11

info@wegscheid.de

http://www.wegscheid.de

Markt Untergriesbach
Marktplatz 24
94107 Untergriesbach

Tel. +49 (0)85 93 90 09-0
Fax: +49 (0)85 93 90 09-30

Mail: poststelle@untergriesbach.com

https://www.untergriesbach.de 

Markt Obernzell
Marktplatz 42
94130 Obernzell

Telefon: +49 8591 9116-0
Telefax: +49 8591 9116-150

E-Mail: poststelle@obernzell.de

www.obernzell.de