Grenzübergang I/10 Plöckenstein           

Vom geeinten Europa - ergo dem grenzlosen Radgenuss - profitieren "Grenzradler" im Dreiländereck Österreich/Deutschland/Tschechien natürlich in besonderem Maß. Dort wo früher Grenzzäune, Stacheldraht und Grenzpatrouillen ganze Völker spalteten, bestehen heute kontrollfreie Verbindungswege. 

Puh, der Streckenzenit ist geschafft. 

Rakouska (1020m), die letzte tschechische Germarkung der Dreiländertour wird passiert.

Willkommen im Österreichischen Böhmerwald.

Nach dem zermürbenden Anstieg tut ein kräftiger Schluck aus der Trinkblase bzw. Trinkflasche verdammt gut. 

Neues Land neue Sitten. Was für Land & Leute gilt hat auch Auswirkung auf das Beschilderungssystem, an das man sich erst gewöhnen muss. Wanderwegschilder erkennt man an ihrer gelben Hintergrundfarbe.

Das Radsymbol zeigt an, für wen die Schilder mit grüner Druckschrift auf weißem Hintergrund gedacht sind.

Außer der kleinen Berghütte und diversen Infotafeln und Wegweisungen gibt es auf dem Grenzübergang nichts weiteres zu bestaunen.

Die Landkarte vermittelt einen guten Überblick über das Dreiländereck.

Nach einer längeren Schotterabfahrt traut man seinen Augen nicht, wenn man vom Walddickicht unerwartet mitten auf einer Skipiste landet. 

Zum Kontrast eine Winteraufnahme im Skigebiet Hochficht, wo im Hintergrund die Alpen gut zu erkennen sind.

Wird in die Straße eingebogen endet das Waldgebiet. 

Locker flockig der Talstation entgegen.

Aufpassen: kurz vor dem Ereignis-Haus Holzschlag (Jugendherberge/Jugendgästehaus/ Herberge) wird die rasante Gefällfahrt durch eine enge 180° Kehre jäh unterbrochen. Hier gilt es frühzeitig auf der Bremse zu sein. 

Die Abfahrt setzt sich bis zur Talstation fort.

Ab der Talstation schließt sich ein "Wadelzwicker" an. Mit 84 hm auf einer Länge von 2 km zwar nicht sonderlich steil, aber nach fortschreitender Tourdauer zwickt und zwackt es hier und da schon ein wenig. 

Oben auf 940 m Höhe angekommen ist Vorfreude auf die lange Abfahrt (200 Tiefenmeter) nach Schwarzenberg a.B. mehr als berechtigt.

Lichtdurchflutet mäandert der kurvige Schotterweg nach unten. An der Straßeneinmündung ist Vorsicht geboten, denn nun teilt man sich ganz untypisch zum bisherigen Streckenverlauf die folgenden 5 km mit anderen Verkehrsteilnehmern die Straße. 

 Für „Bergmuffel“, die sich 111 hm sparen möchten gibt es sozusagen einen "Chickenway". Einfach rechts abbiegen und Schwarzenberg auf der Ringstraße vorbei an der Skistation Hochficht umrunden. Die Straße trifft ca. 2 km weiter wieder auf die Dreiländerroute (877 m). 

Ruckizucki rollt man dem tiefsten Streckenpunkt der Route (780 m.ü.NN.) entgegen. Am Waldrand eröffnet sich eine atemberaubende Vogelperspektive auf die im Tal befindliche Gemeinde Schwarzenberg sowie das am Horizont imposante Bergpanorama. Auf einer geschwungenen Gemeindeverbindungsstraße geht es nun hinab ins Tal – eine angenehme Zeit um sich für die nächsten Berganstiege zu regenerieren. 

Die Aussicht auf Schwarzenberg am Böhmerwald macht deutlich, wie wunderschön die Gemeinde am Rand des Böhmerwalds im oberen Mühlviertel liegt. 

Vor der Straßeneinmündung in die Dreisesselbergstraße befindet sich an der Hauswand eine Gedenktafel: "In diesem Hause beim Bäcker und Wirt Johann Weixlbaumer hielt Adalbert Stifter zwischen 1855 und 1866 gerne Einkehr und nächtigste hier".

Touristisch gesehen befindet sich der Böhmische Wald bzw. die Dreiländerregion im Dornröschenschlaf, was Urlaubern eine ganze Reihe von Vorteilen verspricht die es bei Massentourismus mit all seinen negativen Begleiterscheinungen eben so nicht gibt. 

Der „Bildhauerort“ Schwarzenberg am Böhmerwald - umgeben vom Mühlviertler Bergwald - zählt 635 Einwohner, die sich auf umliegende Streusiedlungen verteilen.

Die einzigartige Atmosphäre des kleinen Bildhauerortes ist geprägt von beeindruckenden Holzskulpturen, die bei Künstlersymposien von Künstlern aus aller Welt geschaffen wurden. Sehenswert ist der 1. Österreichische Skulpturenpark. Schwarzenberg konzentriert sich auf den sanften Tourismus, weshalb Radfahrer gern gesehene Gäste sind. Weitere Attraktionen sind das Schwarzenberger Heimathaus, die Schwarzenberger Leinölpresse.

An heißen Sommertagen steigt nach schweißtreibender Kurbelarbeit das Bedürfnis nach erfrischender Abkühlung. Badespaß bietet das Freibad - direkt am Wegesrand gelegen.etztlich eine Zeitfrage, ob man sich eine längere Erholungspause gönnt.

Zwischenbilanz: bis zum Zielort Haidmühle sind es 17 km, mit zwei Steigungen (360 hm). 

Kurz nach dem Freibad wird am Ortsende rechts Richtung Oberschwarzenberg abgebogen. Der Ortsname sagt alles aus - nun geht's bergauf. Bis zur Landesgrenze stehen erneut 200 hm auf der schwach befahrenen Verkehrsstraße an. 

Mit einem ökonomischen Tretrhythmus ist der Höhenunterschied (6% Durchschnittssteigung) auf 3.3 km Länge bei erträglicher Pulsfrequenz relativ schnell überwunden.

Radfahrer unterbrechen nur ungern einen Anstieg. Doch das Gasthaus Dreiländereck mit superber Terrassenaussicht macht ein Vorbeifahren nahezu unmöglich. Also wird dem der Drang nach Einkehr stattgegeben. 

Baumstämme als rustikale Radlständer - da fühlt man sich von Haus aus Herzlich Willkommen.

Erst recht beim Anblick des Event-Plakats - bedauerlich, dass wegen Terminüberschneidung keine Teilnahme möglich war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugegebenermaßen: der Berg zieht sich. Emsig schraubt sich der Radler weiter aufwärts.

Die Belohnung des zweitletzten Anstiegs der Tour folgt auf dem Fuß da man auf der Höhe eine herrliche Aussicht genießt.

Glückliche Gesichter - kein Wunder in dieser unberührten Naturlandschaft.

Die Höhenlage beglückt hier oben reihenweise mit faszinierenden Ausblicken über das Österreichische Mühlviertel, das als Teil Oberösterreichs nördlich der Donau liegt. Das Mühlviertel hat seinen Namen von den Flüssen Große Mühl, Kleine Mühl und Steinerne Mühl und grenzt im Westen an Bayern, im Norden an Südböhmen und im Osten und Südosten an Niederösterreich.

Dass das Mühlviertel nach dem Burgenland (durchschnittlich 2053 Einwohner je Gemeinde) von allen Regionen Österreichs die zweitgeringste durchschnittliche Einwohnerzahl je Gemeinde verfügt, spielt Naturliebhabern und dem sanften Tourismus in die Karten. 

Endlich ist der Zenit kurz vor dem Grenzübertritt am Waldparkplatz erreicht. Hier befinden sich etliche Infotafeln sowie ein Rastplatz.

 Vom Waldparkplatz starten vier Adalbert-Stifter-Literaturwanderwege. Ein ganzes „Literatournetz“ bietet mit 24 km Länge mehrere Rundwege und Wegstrecken, die beliebig kombinierbar sind. 15 Haltepunkte weisen Schautafeln mit Stifterzitaten sowie zeitgenössische Kunstwerke auf. 

Nachdem man sich an der Gabelung links gehalten hat, führt der fein gekieste Themenwanderweg Adalbert Stifter Richtung Rosenauer Gut zur Landesgrenze. Im Blickfeld der kahle Dreisesselberggipfel.

Grenzübergang Pendelin / Furt       

Unscheinbar wird eine Furt überquert, und schon befindet man sich wieder in Niederbayern.

Die folgende Abfahrt ist wegen losem Schotter mit Vorsicht zu genießen. 

Lackenhäuser - am Fuße des Dreisesselgipfel - ist der erste niederbayerische Ort nach dem Grenzübertritt. Die Streusiedlung war bis 1978 eine selbstständige Gemeinde und gehört heute als Ortsteil zur Gemeinde Neureichenau (4 km).

Das Rosenberger Gut, ein stattliches zweigeschossiges Gebäude mit angefügtem Seitenflügel, dem sogenannten „Ladenstöckl“, wurde 1818 erbaut und diente dem Schriftsteller und Maler Adalbert Stifter über eine Zeitspanne von zehn Jahren als Sommeraufenthalt.

Sehenswert ist das Heimatmuseum, das sich im Anbau der Hochwaldhalle befindet und authentische Einblicke in das karge bäuerliche Leben der damaligen Zeit gewährt. 

 Rosenberger Gut 

Das Rosenberger Gut in Lackenhäuser wurde 1818 von Matthias Rosenberger erbaut, das sich alsbald zu einer Anlaufstelle für den aufkeimenden Tourismus im Dreiländereck entwickelte. Franz Xaver Rosenberger baute 1854 neben dem Gut ein Wirtshaus und eine Marienkapelle. Als Freund des großen Böhmerwalddichters Adalbert Stifter überließ er ihm öfter das Obergeschoss im Seitenflügel des Rosenberger Gutes. Stifter war von 1855 bis 1866 mit seiner Frau und Ziehtochter bisweilen monatelang anwesend. Bei seinem letzten Aufenthalt schrieb er: "Meine ganze Seele hängt an dieser Gegend: Wenn ich irgendwo völlig genese, so ist es dort ...". Die Aufenthalte dienten nicht allein der Erholung, sondern förderten auch sein dichterisches Schaffen. So entstand an diesem Rückzugsort der historische Roman "Witiko" sowie die Erzählung der "Waldbrunnen". Früher diente das Rosenberger Gut als Jugendherberge, heute wird es als Pflegeheim genutzt.    

Das Denkmal liegt nicht im Sichtbereich der Radroute. Einzig der Felsblock mit der Inschrift "Zum Mahnmal der Böhmerwaidler" weist darauf hin (den Schotterweg 100 m waldeinwärts fahren).

Das Mahnmal steht direkt neben dem plätschernden Mühlbach. 30 Jahre nach ihrer Vertreibung errichteten die Böhmerwäldler dieses Mahnmal in einem Waldstück bei Lackenhäuser im Gedenken an ihre Toten mit dem Ruf an die Völker, das Recht auf Heimat und Freiheit nie wieder zu brechen. 

Das "Mahnmal der Güte" strahlt schwermütige Demut aus. Nun gilt es, den letzten 160 hm-Anstieg (4 % Durchschnittssteigung) auf einer Länge von 3.8 km Länge zu bewältigen. 

Am Horizont breitet sich die kupierte Landschaft des Österreichischen Mühlviertels sowie des Bayerischen Waldes aus. Nachdem das finale Hochplateau auf knapp 1000 m Höhe überschritten ist, folgt eine kurvige Schotterabfahrt zur Streusiedlung Frauenberg (872 m).

Kaum ist die Staatsstraße 2130 (Waldkirchen-Haidmühle) überquert, führt eine Stichstraße direkt zum Adalbert-Stifter-Radweg.

 

Nochmals ein kurzer Schilder-Check bevor die letzten Kilometer in Angriff genommen werden. 

 Wasserscheide 

In Frauenberg erinnert ein Denkmal an die Wasserscheide von Elbe und Donau. Die Moldau entwässert nach Norden hin großflächig das Gebiet, wo nach Mündung in die Elbe später in die Nordsee fließt. Die Moldau - häufig auch als „Böhmisches Meer“ bezeichnet - ist der längste Fluss in Tschechien (430 km) und zugleich der größte Nebenfluss der Elbe. Richtung Süden und Westen sammeln dagegen Ilz, Erlau und Große Mühl Wasser auf und fließen bei Passau bzw. Linz in die Donau, die ins Schwarze Meer mündet.

Durch eine technische Meisterleistung wurde die Wasserscheide mit dem Bau der Kreuzbachklause und dem zugehörigen Triftkanal, der das der Moldau gehörige Dreisesselwasser in den Osterbach und damit in die Ilz brachte überwunden. Heute ist der Kanal ist größtenteils verfallen, weshalb der Kreuzbach wie zu früheren Zeiten wieder der Moldau zufließt.

Die Dramaturgie der Dreiländer-Tour beschert mit Schwenk auf den Adalbert-Stifter-Radweg eine 4 km lange sanft abschüssige "Auslaufstrecke", deren Trasse am 12.06.2005 feierlich eröffnet wurde. Nun rauscht man dem Zielort Haidmühle ohne größere Kraftanstrengung entgegen.

 Adalbert – Stifter – Radweg links: Jandelsbrunn, 13 km, Waldkirchen 23 km, Fürsteneck 44 km

Das nivellierte Streckenprofil wie die gute Streckenbeschaffenheit auf der wassergebundenen Fahrbahnoberfläche beglückt Radler nach der kräftezehrenden Tour umso mehr, zumal am Scheitelhochpunkt (Europäische Wasserscheide) des Adalbert-Stifter-Radwegs eingestiegen wird. So senkt sich das Höhenlevel bis zum Bahntrassen-Ende in Haidmühle kontinuierlich um ingesamt 42 Tiefenmeter ab. Die 1 prozentige Gefällneigung kommt entlang des Mirasatbachs der malträtierten Beinmuskulatur entgegen.

Die sauerstoffangereicherte Waldpassage ist in doppelter Hinsicht ein Genuss: erstens sorgt sie für Erfrischung und zweitens braucht es kaum Pedaldruck um vorwärts zu kommen.

Idyllische Rastplätze sind für Radler das i-Tüpferl einer gelungenen Tour.

An dieser Wegekreuzung lohnt es sich den Fahr-Flow kurzzeitig zu unterbrechen.

Kneippanlage Jogl

Kurz vor Haidmühle erwartet Radfahrer ein echter Gesundheitsknüller. Der eiskalte Mirasatbach speist hier die Kneippanlage Jogl und sorgt nicht nur für ein abwechslungsreiches Vergnügen sondern hilft gepiesackten Beinen beschädigte Muskulatur zu reparieren. Also genau das, was der Körper zur Wiederherstellung benötigt.  

Wassertreten (30-120 Sekunden) leitet schonend die Regenerationsphase ein. Beim abschließenden lockeren Pedallieren auf der 1.5 km langen Flachetappe nach Haidmühle erwärmen sich die kalten Füße. 

Die Kneippanlage am Mirasatbach befindet sich am Schnittpunkt der Haideltour-Route und dem Albert-Stifter-Radweg.  

Kneippen regt -  in dem Kaltwasserbecken nicht nur den Kreislauf und den Stoffwechsel an bzw. fördert die Durchblutung - sondern stärkt dazu auch das Immunsystem. Darüber hinaus wirkt die Methode ganzheitlich, d.h. Körper, Kopf und Seele kommen in Einklang. Eine wahre Wohltat, die für ausgemergelte Radfahrer wie gerufen kommt.  

Die unmittelbare Nähe des beliebten Adalbert-Stifter-Radwegs bringt es mit sich, dass viele Radfahrer von dem natürlichen "Gesundbrunnen" regen Gebrauch machen.

Im Wasser liegt das Heil; es ist das einfachste, wohlfeilste und - recht angewandt - das sicherste Heilmittel

- Sebastian Kneipp - 

 Sebastian Kneipp

Sebastian Kneipp wurde am 17.05.1821 geboren. 1844 zog er mit seinem Förderer Dr. Matthias Merkle nach Dillingen, wo er am Gymnasium trotz Tuberkulose das Abitur machte. 1849 begann er mit dem Theologiestudium und entdeckte rein zufällig ein Buch des Arztes Johann Siegmund über die Heilkraft von kaltem Wasser. Beeindruckt von dessen Erkenntnissen unternahm Kneipp im Selbstversuch Bäder in der kalten Donau. Sein Gesundheitszustand verbesserte sich derart, weshalb er seine kostenlosen Behandlungsformen auch auf Patienten ausdehnte. Bezeichnend, dass ausgerechnet Ärzten das Vorgehen missfiel und sie gegen Kneipps selbstlose Behandlungsmethode ein Gerichtsverfahren anstrengten. Die Heilkraft des Wassers entdeckte Kneipp wieder, da bereits die Römer in der Antike mit Wasseranwendungen arbeiteten. Erst 2015 entschied die Deutsche UNESCO-Kommission "Kneippen als traditionelles Wissen und Praxis nach der Lehre Sebastian Kneipps" offiziell als immaterielles Kulturerbe anzuerkennen.

Beste Stimmung und reges Treiben an der Kneippanlage.

Radlergruppen aus allen Herren Länder kommen sich an dieser Wellness-Stätte näher.

Drohnenkamera sei Dank: die Kneippanlage aus der Vogelperspektive

Nach dem Wellness-Genuss macht die gemütliche Weiterfahrt nach Haidmühle richtig Spaß, zumal es sowieso nur noch ein Katzensprung ist. Die ehemalige Bahntrasse des Adalbert-Stifter-Radwegs beschert mit seinem leicht abschüssigen Profil einen harmonisch ausklingenden Abschluss.  

Im Wohlfühltempo relaxt dahin rollen, Blicke schweifen lassen und die letzten Kilometer einfach genießen. So kommt das Ziel wie von selbst zugeflogen.

Da am Ortsausgang von Haidmühle ein romantisch gelegener Moorwasser-Naturbadesee - gespeist vom Kreuzbach - liegt, steht einem erfrischenden Bad mit Blick zum Dreisesselgipfel nichts im Wege.


Nach der Tour ein idyllischer Sundowner am Seeufer - das Best Of für Körper, Geist und Seele.

Noch wenige Meter bis zur Location.

Die Zeit ist gekommen das Motto "Nach der Arbeit das Vergnügen" in jeglicher Hinsicht auszukosten. Dies geschieht nach einem Ritual: Rad sicher deponieren, Duschen, Abendgarderobe anlegen und ab zum Abendessen, um sich kulinarisch von der heimischen Hotel- und Gastronomiebranche mit landestypischen Spezialitäten verwöhnen zu lassen. Schlussendlich wurden reichlich Kohlehydrate und Fette verbrannt, weshalb die Energiespeicher guten Gewissens wieder auffüllt werden können. So kann der Körper in den Regenerationsmodus schalten und seine physischen Anpassungen vornehmen, um ihn auf ein höheres Leistungsniveau zu hieven. 

Fazit

Die Wildnis im Nationalpark Šumava, die beeindruckende Artenvielfalt des Europaschutzgebietes Böhmerwald und des Österreichischen Mühviertels, das technische Wunderwerk des Schwarzenberger Schwemmkanals und zahlreiche Sehenswürdigkeiten bzw. Naturschauspiele am Wegesrand machen die Dreiländertour in der Tat zum herausragenden Entdeckungserlebnis. Weitest gehende Verkehrsfreiheit, idyllische Rastplätze, urige Biergärten und beeindruckende Aussichtspunkte toppen das beeindruckende Naturerlebnis zusätzlich. Schlußbemerkung: obwohl der Dreiländer-Radweg von 2003-2017 achtmal befahren wurde hat die Rundtour nichts von ihrer abwechslungsreichen Faszination eingebüßt. Außergewöhnliche Radtouren führen zu der Erkenntnis: nicht ich mache eine Radtour sondern die Radtour macht mich! 

Infos/Bezugsquellen

Ferienland Nationalpark Bayerischer Wald 
Wolfkerstraße 3 
94078 Freyung 

Tel. 08551/57-114
Fax 08551/57-193

touristinfo@lra.landkreis-frg.de

www.bayerwald-info.de 

Tourismusbüro Haidmühle
Schulstraße 39
94145 Haidmühle

Tel. 08556 19433

haidmuehle@t-online.de
www.haidmuehle.de

Informationszentrum Nová Pec
Nové Chalupy  41
384 62 Nová Pec

Telefon: + 420 602 391 223

e-mail:  infocentrum@novapec.info

Gemeinde Schwarzenberg am Böhmerwald
Schwarzenberg 135

A - 4164 Schwarzenberg

Tel: +43 7280 255 0
Fax: +43 7280 255 4

gemeinde@schwarzenberg.ooe.gv.at
www.schwarzenberg.co.at

Themenrelevante Websites

http://www.npsumava.cz/de/

http://www.europaregion.org