Ferienregion Regensburg

Der Donauradweg bildet das radtouristische Rückgrad, von dem sich Zubringerwege, Rundtouren und Radwege zu Naherholungsgebieten (Badeseen, Sehenswürdigkeiten) verästeln. Sowohl von Osten (Ost-Tangente/Donau-Arena) als auch von Westen (Prüfening / Fähranlegestelle) gelangt man auf der beschilderten Achsenverbindung entlang der Donau direkt ins pulsierende Altstadtherz. Auf dem gut 1 km langen Straßenabschnitt zwischen Holzländestr - Keplerstraße - Fischmarkt - Goldene-Bären-Straße - Thundorferstraße bis zur Eisernen Brücke ist wegen erhöhtem Verkehrsaufkommen Vorsicht geboten. Beengte Platzverhältnisse lassen in diesem Abschnitt keine verkehrsbefreite Radwegeführung zu.

   Unesco-Weltkulturerbe

Der bayerische Teil des Donau-Limes (Eining im Landkreis Kelheim - Regensburg - Passau - Obernzell) ist in die deutsche Vorschlags-Liste für das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen worden. Der Antrag wird von Bayern und Österreich bis 2017 gestellt. Die Entscheidung des Welterbekomitee der Unesco über eine Anerkennung der bayerischen und österreichischen Abschnitte des Donau-Limes wird dann im Juni 2018 fallen.            

Trotz flacher Donauebene weisen die Stadtteile Ziegetsberg (100 hm), Brandlberg (70 hm), Keilberg (150 hm) erhebliche Höhenunterschiede auf. Regensburgs "Aussichtsbalkone" sind der Dreifaltigkeitsberg (60 hm) sowie die Winzerer Höhen (90 hm), welche bei schönem Wetter besonders am Wochende von Spaziergängern wie Radfahrern und Mountainbikern bevölkert sind. Gibt der Wald den Blick frei, gewähren die Anhöhen sagenhafte Panoramasicht auf die Domstadt. Der beliebte Weg - teils mit Donaublick - führt auf dem Hochplateau nach Tremmelhausen, wo sich in schöner Lage ein Ausflugsbiergarten befindet.  

Anbindungsgraphik

Roadbook Prüfening/Fähranlegestelle - Ost-Tangente

Roadbook Ost-Tangente - Prüfening/Fähranlegestelle

Sternradtouren - Jeder Tag ein Treffer

Wer sich umständliches Ein- Auschecken, Ein- Auspacken sowie täglichen Gepäcktransport wie bei Etappenfahrten üblich ersparen möchte, dem bietet Regensburg erstklassige Sternradtouren-Optionen (jeweilige Rückkehr zum Ausgangspunkt). Jeden Tag ins angestammte "Basishotel" zurückzukehren birgt Annehmlichkeiten, da man sich ohne nervigen Zimmerwechsel nicht jedesmal auf eine fremde Umgebung bzw. Location einzustellen braucht. Und weil das Radwegenetz rund um Regensburg hält was es verspricht, sind Flüsse-Themen-Bahntrassen-Rundtouren in ihrer jeweils charakteristischer Landschaftsprägung beliebig variierbar und kombinierbar. Werden überdies öffentliche Nahverkehrsmittel (Radbus/Bahn) mit einbezogen, vergrößert sich der Aktionsradius. Sternradlern verspricht die Destination nach dem Motto <Jeder Tag ein Treffer> Punktlandungen erster Güte. Der Clou: der Wechsel von urbanen und natürlichen Lebens- und Erlebnisräumen im Tagesrhythmus setzt reizvolle Kontrastpunkte. 

Regensburgs Vororte - wo etliche Routen beginnen - sind hervorragend mit verkehrsfreien Zubringertrassen an das Stadtzentrum angebunden, wobei der Donau-Radweg stadtauswärts die zentrale Zubringer- und Verteilerfunktion erbringt.

Die Startorte Gonnersdorf (9 km, Falkenstein-Radweg), Sinzing (8 km, Schwarze Laber Radweg) und Mariaort (8 km, Naabtal-Radweg, Fünf-Flüsse-Radweg) sind von der Innenstadt aus in etwa 30 Minuten zu erreichen. Der Startpunkt des Regental-Radweg und Fernradweg München-Regensburg-Prag liegt im innerstädtischen Bereich (Stadteil Reinhausen, 3 km). 

Naherholungsgebiete 

In der Ferienregion Regensburg gibt es zahlreiche Seen mit guter Wasserqualität, die großteils vom Stadtzentrum aus komfortabel durch das Fahrradleitsystem auf Radwegen angefahren werden können. Von Mai bis September liegt die Wassertemperatur i.d.R. über 20 Grad, was viele Badebegeisterte anlockt. Ebenso ist Baden in Naturgewässern wie der Donau (z.B. Schillerwiese) und Regen (in Lappersdorf/Pielmühle) kann man sich herrlich erfrischen.

  • Guggenberger See bei Neutraubling
  • Roither See bei Roith/Neuallkofen
  • Sarchinger See bei Barbing / Sarching
  • Badesee Schwetzendorfer Weiher bei Pettendorf
  • Almer Weiher bei Geisling
  • Freizeitgelände „Am Regen“ Gemeinde Lappersdorf
  • Regensburg Badeplatz An der Schillerwiese (Donau)

Die Freizeitseen (Guggenberger See, Sarchinger Weiher, Roither Weiher) im östlichen Landkreis sind für Radler bestens ausgeschildert.

Ausflugsziele 

  • Kallmünz, 31 km (Naabtal) 
  • Donaustauf / Walhalla, 13 km / Bach (Baierweinmuseum/Weinlehrpfad) 20 km (Donautal) 
  • Radlbahnhof Hauzendorf, 32 km (Falkensteiner Vorwald)
  • Marienthal, 27 km (Regental) 
  • Deuerling, 26 km (Laabertal) 
  • Matting (Gierseilfähre) 13 km / Bad Abbach (Inselbad), 20 km (Donautal) 

Radeln macht hungrig und durstig. Da sich Landgasthöfe, urige Biergärten und Weinlokale am Wegesrand befinden, steht einer Rast und ausgiebigen Stärkung nichts im Wege.

Entferntere Ziele wie z.B. das Kloster Weltenburg (Donaudurchbruch-Schifffahrt) bzw. Riedenburg im Altmühltal sind bequem mit dem Radbus überbrückbar, wodurch beliebte Radweg-Klassiker entlang der Altmühl und Donau in Betracht kommen (Riedenburg 57 km, Kelheim 40 km). 
Ebenso der unbefestigte Bahntrassen-Radweg nach Falkenstein (45 km) im Bayerischen Vorwald, den man unbedingt geradelt sein sollte. Konditionierte Rennradler hingegen befahren die Originalstrecke des Arber-Radmarathons in beliebiger Länge.  
Weitere Variante: mit der Bahn nach Neumarkt i.d.Opf. und auf dem - z.T. unbefestigten - Schwarze Laber Radweg durch das beschaulich-schöne Labertal bis zur Vorstadtgemeinde Sinzing (85 km). Bis ins Stadtzentrum sind es 11 km, wo nach Überquerung der Sinzinger Eisenbahnbrücke an der Fähranlegestelle Prüfening auf den Donau-Radweg eingebogen wird.

Falkenstein-Flyer

Freizeitbusse Landkreis Regensburg, Kelheim, Eichstätt

Freizeitbusse verkehren in der Saison vom 1. Mai bis 3. Oktober, an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen - mit Fahrradanhänger.

Linie Nord (RBO 6010): Regensburg - Bad Abbach - Saal an der Donau - Kelheim - Essing - Riedenburg - Dietfurt - Beilngries - Eichstätt - Dollnstein (ab 2019 neu!)                              

Linie Mitte (RBO 6029): Kelheim - Weltenburg - Eining - Bad Gögging - Neustadt an der Donau - Abensberg 

Linie Süd (RBO 6030): Abensberg  - Siegenburg - Ratzenhofen - Mainburg   

Fahrradbus Regensburg - Falkenstein

Fahrpläne

  Anfragen für geführte Touren rund um Regensburg (Gruppenreisen): redaktion@bayernbike.de 

Die Naherholungsgebiete wie Guggenberger See (13 km), Almer Weiher (22 km), Roither See (16 km), Sarchinger See (15 km) und Schwetzendorfer Weiher (8 km) sind für Radler ebenfalls fast durchgängig verkehrsfrei erschlossen. Flussbäder sind nur einen Katzensprung entfernt. Zur Schillerwiese (Donau-Radweg) - nördlichster Punkt der Donau - bzw. zum Freizeitgelände Pielmühle (Regental-Radweg - Beachvolleyballfelder, Kinderspielplatz, Skateranlage) benötigt man von der Innenstadt aus per Velo ca. 15 / 30 min.

Nur 13 km östlich von Regensburg befindet sich bei Donaustauf (Chinesischer Turm) auf einer Anhöhe die Walhalla. Der Ruhmestempel mit mehr als 100 Büsten deutschsprachiger Größen - erbaut 1842 von König Ludwig I. - trohnt oberhalb der Donau. Nach 12 km langer Flachpassage (Donau-Radweg) ist ein kurzer Anstieg (4% Steigung, 80 hm) zu überwinden. 

 Mountainbike-Revier von Klasse

Regensburg, am Zusammenfluss von Donau und Regen zwischen Bayerischem Wald und dem Fränkischen Jura gelegen, macht die Stadt nicht nur zum perfekten Ausgangspunkt von Radausflügen. Denn an den Steilufern der Donau, Regen, Naab und Schwarzen Laber befindet sich ein Top-Mountainbike-Terrain, wo sich zigfach Trail-Perlen verstecken. So z.B. der Qualitätswanderweg Jurasteigder sich 248 km lang von von Naab, Donau und Altmühl erstreckt. Die Geländespielwiesen der Regensburger befinden sich direkt vor den Toren der Stadt: bereits vom Stadteil Prüfening geht es ab Prüfeninger Schlossgarten ab in die bewaldete Pampa. Über die Sinzinger Eisenbahnbrücke beginnt ein regelrechtes Trailnetz Richtung Etterzhausen (Naabtal). Auf den Winzerer Höhen genießt man erstklassige Aussicht auf die Stadt. Matting (Donau), Regenstauf (Regen), Fußenberg und Kürn sind weitere Hochburgen des beliebten Trendsports in näherer Umgebung. Dazu zählt Regensburg als Tor zum Bayerischen Wald. Die Stadt als Basislager zu wählen birgt demnach viele Vorteile. So lässt es sich nach schweißtreibender Muskelarbeit in der City prima chillen: ob in der historischen Altstadt, im lauschigen Biergarten, auf der Donauinsel oder Stadtamhof - an lauen Sommernachtsabenden ist überall die Hölle los.