Bayern verbucht 2018 - wie die Jahre zuvor - abermals einen Touristenrekord

Bayern verbucht zum siebten Mal in Folge einen Touristenrekord. Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) konnte bei der Jahrespressekonferenz Tourismus am 11. Februar 2019 im Bayerischen Wirtschaftsministerium in München für das vergangene Jahr 99 Millionen Übernachtungen und 39 Millionen Gästeankünfte im Freistaat vermelden. Sowohl München als auch Heilbäder und Kurorte standen hoch im Kurs der Urlaubsgäste. Zuwächse gab es in sämtlichen sieben Bezirken – wobei Oberbayern mit 43,4 Prozent aller Übernachtungen deutlich heraus ragt, was u.a. auch an der bayerischen Landeshauptstadt liegt, die als unangefochtene Nr. 1 aller Destinationen dominiert (17,1 Millionen). Auf Platz 2 und 3 folgen Nürnberg (3,6 Millionen) und Bad Füssing (2,2 Millionen). Oberstdorf, Bad Kissingen, Füssen, Garmisch-Partenkirchen, Regensburg, Würzburg und Bad Griesbach komplettierten die Top Ten Liste. Die Auslastung der Betten variierte allerdings sehr untererschiedlich: Im Durchschnitt waren 46 Prozent aller Betten belegt, wobei die Oberpfalz mit 37,2 Prozent das Schlusslicht bildet. Drei Viertel aller Gäste waren 2018 Inländer. Die meisten Besucher aus dem Ausland kamen aus den USA, was Aiwanger zu der sarkastischen Bemerkung verleitete: "vielleicht kommen sie wegen Trump". Auf die Plätze der Auslandsgäste folgen in der Statistik Österreicher, Schweizer, Niederländer und Italiener, während die arabischen Golfstaaten auf Platz acht landeten. Insgesamt sei bei den Zahlen laut Aiwanger aber „noch Luft nach oben“. Exkurs: in Bezug auf den Radtourismus in Bayern wird mit Spannung die ADFC-Radreiseanalyse 2019 erwartet, die am 7. März auf der Tourismusmesse ITB in Berlin vorgestellt wird.