Bella Ratisbona

Radfahren ist gut für die Umwelt - Radfahren ist gut für die Gesundheit & Fitness - Radfahren ist Trend. Den größten Radelspaß finden Urlaubsgäste dort, wo ihnen ein besonders vielfältiges und abwechslungsreiches Routenangebot sozusagen den roten Teppich ausrollt. Blicken wir auf Regensburg - viertgrößte Stadt Bayerns - deren historische Bauwerke von seiner politischen, wirtschaftlichen und religiösen Bedeutung, beginnend im 9. Jhrd. zeugen. Regensburg ist UNESCO-Welterbe - Regensburg ist lebendige Geschichte - Regensburg ist Lifestyle und Regensburg ist Magnet für Radtouristen aus nah und fern. 

Die Domstadt zieht scharenweise "Transitradler" an, deren zeitlicher Spielraum meist nur eine "Stippvisite" erlaubt. Dabei bietet das weit verzweigte Radwegenetz weit mehr, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Als städtischer Ausgangspunkt tut sich für Fluss- Themen- Bahntrassen- und Rundtouren ein echtes Radwander-Eldorado auf. Wer Regensburg nur als "Durchgangsstation" bzw. Etappenort nutzt dem entgeht nicht nur eine traumhafte Radregion mit landschaftlichem Hochgenuss, sondern der erlebt auch nicht die reizvolle Stimmung inmitten der geschichtsträchtigen Bauwerke. Keine Frage, Urban- und Nature Cycling hat was. Sightseeing in einer der schönsten Städte der Welt - wie es einst der englische Stararchitekt Norman Foster formulierte - kombiniert mit energetischen Naturerlebnissen im Doppelpack, versprüht spannungsgeladene Urlaubsreize.

BahnRadFluss – Heimat mit Genuss!

Tagsüber an den Uferauen der Donau, Regen, Naab und Schwarze Laber entschleunigt entlang cruisen, danach das quirlige Leben in der sehenswerten Altstadt mit Welterbeprädikat und die ausgedehnten Parkanlagen im städtischen Grüngürtel lustvoll genießen. In kaum einer anderen Stadt trifft man auf derart viel Wohlfühl-Lifestyle mit südländisch geprägter Aura. Regensburg, am nördlichsten Punkt der Donau gelegen, ist Heimat für mehr als 165.000 Menschen, die die hohe Lebensqualität schätzen. Die Stadt blickt auf eine bewegende Geschichte zurück, deren historische Bauwerke seit 2006 das UNESCO-Welterbe Label tragen. Wirtschaftlich gesehen ist Regensburg eine prosperierende Stadt in der sich u.a. 12 DAX-Unternehmen niedergelassen haben. Rund 30.000 Studierende hauchen der Wissenschaftsstadt jugendlich-frischen Flair ein, entsprechend vielfältig ist die Gastronomie- und Kulturszene aufgestellt. 

Regensburg - einst blühende europäische Handelsmetropole und politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches - zieht heute scharenweise Touristen aus aller Welt in den Bann. Die Altstadt - deren Fußgängerzonen für den Radverkehr weitestgehend geöffnet sind - ist von historischen Bauwerken geprägt. Die Altstadt strotzt nur von prachtvollen Sakralbauten, herrschaftlichen Patrizierhäusern und wuchtigen Geschlechtertürmen. Dazu die Wahrzeichen der Stadt: der gotische Dom St. Peter und die Steinerne Brücke. Den Monumentalbauten sowie rund eintausend denkmalgeschützten Gebäuden ist es zu verdanken, dass die UNESCO das Ensemble „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“ am 13. Juli 2006 als Welterbestätte in die Welterbeliste aufnahm, dessen Ausdehnung der von dem Jahr 1320 entspricht.

Gretchenfrage: Wie holt man das Beste aus einem Urlaub heraus, wenn man in einer der reizvollsten Städte Deutschlands mit faszinierendem Zauber weilt? Guter Rat ist teuer, denn seinem Regensburger Städteurlaub ein außergewöhnliches Sahnehäupchen aufzusetzen ist angesichts der schier unerschöpflichen Möglichkeiten gar nicht so einfach. Das UNESCO Welterbe begeistert nämlich nicht allein durch seine phänomenale mitteralterliche Bausubstanz mit rund 1.500 Baudenkmäler sowie diverser Kulturangebote der Museen, Galerien, Theater und Konzerte, sondern vor den Toren der Stadt verbirgt sich ein wunderbares Naherholungsgebiet.

Neben der reichhaltigen Denkmallandschaft prunkt die Donaumetropole mit einer inspirierenden Naturlandschaft, die geradewegs dazu einlädt Sightseeing mit einem entspannten Naturerlebnis zu verbinden. Da mag der Spruch "Kommt Zeit kommt Ra(d)" auf die Sprünge helfen. Quirliges City-Flair & Natur im Doppelpack, bei dem der Großstadttrubel gegen ländliche Naturidylle eingetauscht wird verheißt kontrastreiche Gegensätze. Angetrieben von der eigenen Muskelkraft oder unterstützt von E-Power ist auf Zubringer-Radwegen binnen 10-15 Minuten bereits der Stadtrand erreicht. Sobald einem die verträumte Naturregion in Beschlag nimmt und würziger Wald- und Wiesenduft die Lungenflügel flutet nimmt das Kopfkino seinen Lauf und hält fortan die Sinne auf Trab.

Regensburg ist einer der ältesten Städte Deutschlands und war bayerische Hauptstadt des frühen Mittelalters. Die Stadt (335 m.ü.M.) liegt am nördlichsten Punkt der Donau und an den Mündungen der linken Zuflüsse von Naab und Regen. 

Die aufstrebenede Wirtschaftsmetropole zählt mit 153 094 Einwohnern (31.12.2019) - umgeben vom Landkreis Regensburg mit seinen 41 Gemeinden und 193 572 Einwohnern (2019) - zur viertgrößten Stadt Bayerns. Sie ist Sitz des Regierungsbezirks Oberpfalz und mit seinem Altstadtensemble, der Steinernen Brücke und Stadtamhof seit 2006 UNESCO Weltkulturerbe. Der ehrenvolle Titel würdigt das Ensamble historischer Bauwerke, die der mittelalterlichen Reichstadt ihren unvergleichlichen Charakter geben.

Bild oben: unterwegs über den Dächern von Regensburg (Ratisbona-Panoramatour).

Touristisch betrachtet steht die besterhaltene mittelalterliche Stadt Deutschlands hoch im Kurs, schaffte sie es doch auf die Liste der 100 beliebtesten Reiseziele in Deutschland und errang einer Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) zufolge den 28. Rankingplatz. Regensburg ist einzigartig, wirkt anziehend sympathisch und ist darüberhinaus fotogen: der Foto-Spezialist myfoto.de wählte die Stadt zu den 100 bildwirksamsten Orte Deutschlands. So wie der Regensburger die Fülle an Sehenswürdigkeiten unbewusst als "selbstverständlich" wahrnimmt, bekommt der Tourist quasi auf dem Silbertablett serviert. 

Bild oben: Blick vom Regental-Radweg im Stadtteil Reinhausen auf den Fluss Regen. 

Ein Glück, wer im schönen Regensburg lebt oder als Tourist hier weilt. Erst Recht wer sportlich aktiv bzw. begeisteter Radfahrer ist, weil das facettenreiche Landschaftsrelief der Ferienregion Regensburg im Bayerischen Jura ein echtes Dorado für Radfahrer, Wanderer und für alle Freunde unberührter Natur ein traumhaftes Refugium darstellt. Die Urlaubsdestination verwöhnt mit einem bunten Strauß an Radtouren, die die Flüsse Donau, Regen, Naab und Schwarze Laber umspannt. Majestätische Burgen und Ruinen, schmucke Schlösser und barocke Kirchen - umgeben von einer beeindruckenden Landschaftskulisse aus schroffen Kalkfelsen, sanften Hügeln, duftenden Wäldern, romantischen Flusstälern und glasklaren Badeseen - ziehen scharenweise Radfahrer aus nah und fern an. Sesam öffne dich, lüften wir den Vorhang und nennen das "Kind" beim Namen: »Ratisbona-Panoramatour«. Der Name ist Programm. Sie macht dem Spruch "In der Kürze liegt die Würze" aller Ehre und lässt Radlerherzen zweifelsohne höher schlagen. Sozusagen ein ultimativer Geheimtipp, der Erlebnisspaß und Inspiration verspricht und Glücksmomenten auf die Sprünge hilft.

Museen, Theater, Cafes, Kneipen, Lokale, Biergärten, Parkanlagen und (Schloss-) Festspiele laden zum Besuch und Flanieren ein bei dem man das Flair der "nördlichsten Stadt Italiens" authentisch beschnuppern kann. Dabei empfiehlt es sich, in Begleitung eines sachkundigen Gästeführers durch das pulsierende Herz der Altstadt zu schlendern. So wird man nicht nur zielstrebig durch die engen Gassen zu den herausragensten Sehenswürdigkeiten geführt, sondern erfährt viel über die ereignisreiche Geschichte und Geschichten einer zweitausend Jahre alten Stadt. Ein Rundgang vom Dom zur Steinernen Brücke, zum Nordtor Porta Praetoria und Alten Rathaus bis hin zur freigelegten Römermauer im Parkhaus Dachauplatz und vieles andere mehr gehört für Besucher der Stadt zum sogenannten "Pflichtprogramm".

Auch wenn die Spuren der römerzeitlichen Bebauung zumeist unter der Erde liegen, sind Relikte der Umwehrung des Legionslagers wie die das größte erhaltene Bauwerk der Römerzeit in Bayern - die Porta Praetoria - heute noch sichtbar. Beim Streifzug durch die jahrtausendalte Geschichte Regensburgs wandelt man entlang an mittelalterlichen Gemäuern durch verwinkelte und geheimnisvolle Gassen die einen einzigartigen Charme versprühen.

Radtourismus in der kreisfreien Stadt Regensburg boomt, allerdings weniger als touristisches Urlaubsziel, sondern vorwiegend als Etappenort von Fernradlern, die auf ihrer mehrtägigen Radreise wie beispielsweise von "Flussklassikern" wie dem Donau-Radweg und Fünf-Flüsse-Radweg nur vorübergehend Station machen. Was manchen (Rad-) Touristen der 2000 Jahre alten Donaustadt dabei vielleicht gar nicht bewußt ist: die deutschlandweit am besten erhaltene mittelalterliche Großstadt ist von einer bezaubernden Naturlandschaft umgeben, die geradezu zum Radfahren einlädt. Dienten am geographischen Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege bzw. an der Schnittpunktlage der Donau, Naab und Regen die Fließgewässer ehemals dem Warentransport, so werden heute diese flußbegleitenden Wege bevorzugt von Radfahrern genutzt. 

Radtouristen handeln gern pragmatisch und verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen. Deshalb richtet sich der Fokus in erster Linie auf das Routenpotential bzw. Ausflugsmöglichkeiten, die ihnen die Destination bietet. So grandios wie die Kulisse des Welterbes begeistert, so reizvoll ist die idyllische Naturlandschaft im Umland, die das Tor für abwechslungsreiche Tourerlebnisse sperrangelweit öffnet. Die Kombi City-Flair & Naturerlebnis bietet ein nicht alltägliches Kontrastprogramm das seinesgleichen sucht. Einerseits auf inspirierenden Tagestouren Kraftquellen der Natur anzapfen, andererseits das pulsierende Stadtleben genießen, Veranstaltungen, Theater, Museen oder Konzerte besuchen bzw. quirliges Nightlife erleben. 

Ganz schön italienisch, die lebendige Großstadt Regensburg. Die einen nennen sie „nördlichste Stadt Italiens“, die anderen „mittelalterliches Wunder Deutschlands“. Für Einheimische ist sie ganz einfach eine liebens- und lebenswerte Stadt, die traumhafte Lebensqualität bietet. Lord Norman Foster - englischer Stararchitekt - bezeichnete Regensburg nicht ohne Grund als "Eine der schönsten Städte der Welt." Treffender lässt sich eine Einladung für Touristen wohl kaum formulieren.

Raus aus der City und rein ins Naturvergnügen, nur um nach einer schönen Radtour wieder ins Herz des lebhaften UNESCO Weltkulturerbes wieder zurück zu kehren. Inmitten historischer Gebäude, der Rokokokirche und Klosteranlage St. Mang, der Spitalkirche St. Katharina und dem einstigen Salzlager Andreasstadel, wo heute Künstlerateliers, Galerien, ein Café untergebracht sind, genießt man ausgelassenes italienisches Flair, das der Stadt eine einzigartige Aura verleiht. Da schmecken Cappuccino, Latte Macchiato, Aperol Spritz, Pizza, Pasta & Co im Straßencafé oder Restaurant bzw. leckeres Eis aus einer der zahlreichen Gelaterias in "Bella Ratisbona" - wie Regensburg gern als nördlichste Stadt Italiens genannt wird - gleich dopppelt so gut. Abgesehen vielleicht von München gibt es wohl kaum einen anderen Ort im Freistaat, wo bayerische Gemütlichkeit und südländisches Lebensgefühl so hautnah aufeinanderprallen. Ob der deftigen bayrischen Brotzeit mit regional gebrautem Bier oder der "buona cucina italiana" mit adäquatem Vino oder der fernöstlichen Küche der Vorzug gegeben wird, bleibt letztlich dem Geschmackssinn überlassen.

Bild oben: Radwegeknotenpunkt Großprüfeninger Eisenbahnbrücke. Der Donau-Radweg führt als zentrale Zubringerachse direkt ins pulsierende Herz von Regensburg.

 Qual der Wahl: vor den Toren Regensburgs steht für viele Radtouristen eine Richtungsentscheidung an.