Sommer-Sonne-Hitze - Wasser das Lebenselixier

Optimierte Flüssigkeitsversorgung

An und für sich raten Mediziner selbst bei Hitze nicht grundsätzlich vom Radfahren ab. Gesetzt den Fall, es werden einige elementare Regeln beachtet, braucht man sich vor gesundheitlichen Gefahren nicht zu fürchten. Schwüle Hitze mag dem Organismus zwar zusetzen, doch Fahrtwind und Schweißabsonderung sorgen für einen angenehmen Kühleffekt.  

Klar ist aber auch, dass bei schwüler Hitze eine unzureichende Flüssigkeitsversorgung auf Dauer zur Dehydrierung führt was Leistungseinbußen, Muskelkrämpfe oder Kreislaufprobleme zur Folge hat. Auf den Punkt gebracht: wer zu wenig Flüssigkeit aufnimmt, vermindert nicht nur seine Power sondern muss sich zunehmend mit körperlichen bzw. kognitiven Beschwerden herumschlagen – so einfach ist das.

Um sein Hobby auch bei hochsommerlichen Temperaturen bedenkenlos auszuüben, lässt sich das Wichtigste rasch auf einen Nenner bringen:  Trinken, trinken und nochmals trinken. Dass man bei hohem Flüssigkeitsverlust viel trinken muss leuchtet eigentlich jedem ein. Doch mit der optimal abgestimmten Flüssigkeitszufuhr ist es so eine Sache. Schon deshalb, weil sie mengenmässig und zeitabhängig ist sowie über ratsame Mischungsverhältnisse oftmals Unsicherheiten bestehen. 

Da bei manchen Menschen das Durstgefühl nicht unbedingt gut ausgeprägt ist, empfehlen wir in regelmäßigen Abständen immer wieder einige Schlucke aus der Trinkflasche zu nehmen. Je nach Lufttemperatur und Belastungsintensität sollte alle 10-20 Minuten bis zu 200 ml getrunken werden. Als Faustregel gilt: pro Stunde Radfahren darf es in Abhängigkeit der herrschenden Bedingungen durchaus ein Liter Wasser sein. 

Das gängiste Radlergetränk ist entweder Mineralwasser oder Apfelsaftschorle. Wer beides mischt, sollte das Mischungsverhältnis von 2:1 (Wasser : Saft) beherzigen. Wird eine Prise Salz beigemengt, beugt es dem Salzverlust (Natriummangel ist für Muskelkrämpfe verantwortlich) wirksam vor. Ebenso eignen sich Elektrolytlösungen die den Körper mit Mineralstoffen versorgen. ÖKO-TEST führte einen Mineralwassertest mit überraschenden Ergebnissen durch. Auf alle Fälle erfährt man, welche Durststiller in der Hitze besonders gut geeignet sind.