German Cycling Cup findet in diesem Jahr nicht statt

In Deutschland bleiben alle Großveranstaltungen bis zum 31. August untersagt. Konkrete Regelungen treffen die Länder.

Keine GCC-Serienwertung 2020

Der German Cycling Cup 2020 fällt dieses Jahr dem Coronavirus zum Opfer. Nachdem etliche Rennen wegen bestehender Corona-Regeln gecancelt wurden, ist nach sportlichen Gesichtspunkten eine faire Serienwertung nicht mehr möglich.

In einer Pressemitteilung wurde verlautbart: "War in den letzten Wochen noch eine kleine Hoffnung, dass wenigstens eine Handvoll Rennen stattfinden und damit eine wie auch immer geartete GCC-Rangliste erstellt werden könnte, haben die Absagen des Riderman und der Jedermann-Rennen bei Rad am Ring in der vergangenen Woche diese Hoffnung fast vollständig zunichte gemacht",  Nachdem nun auch das Jedermann-Rennen ProAm in Hannover abgesagt wurde, war eine sinnvolle Serienwertung nicht mehr möglich.

Die Verantwortlichen des German Cycling Cups erklärten, dass "vermutlich keines der Rennen im GCC 2020 stattfinden kann, denn auch für das Velorace in Dresden und das Circuit Cycling Nürburgring stehen die Zeichen realistisch gesehen wohl eher auf Absage als dass es positive Zeichen gibt". In der Mitteilung wird u.a. auch angedeutet, dass die Absagen für viele Veranstalter existenzbedrohlich sind: "Die Veranstalter im German Cycling Cup sind aktuell damit beschäftigt, Ihre Unternehmen aufgrund der ausfallbedingten herben Verluste zu retten bzw. über die Runden zu bringen".

Der Saisonauftakt des German Cycling Cup 2020 - die 16. Tour d’Energie am 26. April 2020 in Göttingen - wurde abgesagt. 

+++Stellungnahme zur Veranstaltungsabsage+++

"Aufgrund einer behördlichen Anordnung unter Berücksichtigung der aktuellen Situation um das Coronavirus ist die Durchführung der 16. Tour d’Energie am 26. April 2020 untersagt worden. Wir bedanken uns bei allen Partnern, Behörden, Auftragnehmern, Helfern, Schulen, Feuerwehren, Sanitätsdiensten, Medien, Moderatoren und der Polizei für die Mühen und das Engagement, welche in die fortgeschrittenen Planungen der diesjährigen Tour d’Energie eingebracht wurden!"

Die aktuelle Situation trifft nicht nur, aber auch die Veranstalter im Radrennsport sehr hart. Ab wann sich die Situation wieder so ändert, dass Rennen durchgeführt werden können, ist derzeit unklar. Aus diesem Grund kann es an dieser Stelle auch keine Stellungnahme des GCC dazu geben. 

Sobald es Informationen zu den Events gibt, wird der GCC bzw die Veranstalter diese kommunizieren.

Bis dahin steht erst einmal die Gesundheit aller im Vordergrund, der Radsport und damit auch der GCC tritt in den Hintergrund.

Bleibt gesund und umsichtig!"

Der »German Cycling-Cup« ist eine deutsche Rennserie für Hobbyradsportler, und wird durch den Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V. durchgeführt. Saisonauftakt der beliebten Jedermann-Rennserie ist am 26. April in Göttingen mit dem Klassiker "Tour d'Energie", das mit rund 3.500 Teilnehmern zu den größten deutschen Radrennveranstaltungen zählt. Als Gründungsmitglied feierte die Tour d’Energie bereits ihr 10-jähriges Jubiläum im German-Cycling-Cup. 2020 präsentiert der »German Cycling-Cup« abermals 10 Rennen nach wie vor zu den wichtigsten Jedermann-Rennserien Europas. Der GCC endet am 3. Oktober 2020 mit dem Sparkassen-Giro in Münster.  

Gemäß der BDR Lizenzreform 2019 sind sowohl “Elite Amateure” als auch “Amateure” für Jedermannrennen zwar grundsätzlich startberechtigt, dennoch obliegt den Veranstaltern das Entscheidungsrecht, ob sie sie speziell die Kategorie “Elite Amateure” zulassen oder nicht. Das ehemalige Startverbot für die A- und B-Klasse seitens des BDR ist also vom Tisch, was das Problem notorischer “Aufstiegsverweigerer” – welche zuliebe eines Jedermann-Startrechts gute Platzierungen absichtlich vermieden – beseitigt hat.