Mecklenburger Seen Runde feiert 10 jähriges Jubiläum

 

Die »Mecklenburger Seen Runde« - Mehr als ein gewöhnlicher Radmarathon

Die »Mecklenburger Seen Runde« bietet nicht nur spezifische Alleinstellungsmerkmale - nein, das gesamte "Volkssport-Event" repräsentiert eine einzigartige Besonderheit, mit der es sich offenkundig von der gewohnten "Norm" landläufiger Sportveranstaltungen wohltuend abhebt. Dazu gehört beispielsweise auch, dass sich Communities bilden, Teilnehmer sich verabreden und zu Gruppen zusammenschließen um im selben Startblock zeitgleich zu starten und die Seenrunde gemeinsam zu bestreiten. Heißt: gemeinsam losradeln, zusammen durchbeißen (geteiltes Leid ist halbes Leid), geschlossen ankommen und im Ziel glückbeseelt gemeinsam feiern. Das populäre Radevent ist für seinen besonderen Charme und seiner ausgesprochen familiären Atmosphäre weit über die Grenzen des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern - das am dünnsten besiedelte deutsche Land - hinaus bekannt. Seit 2014 begeistert das zweitägige Großereignis mit bombastischer Volksfeststimmung eine Herschar von Radsport-Enthusiasten. Sowohl auf dem Start- Zielgelände im Neubrandenburger Kulturpark, als auch den Depots und entlang der Strecke rund um die Seenplatte feuern tausende Fans ihre Heroes an und verbreiten ein stimmungsvolles Festivalflair. Alles in allem ist die »Mecklenburger Seen Runde« auf alle Fälle wesentlich mehr als ein gewöhnlicher Radmarathon. DAS Radsport-Event ist ein ultimatives Erlebnis, dem der Veranstalter Glückswachstum und Horizonterweiterung verspricht. 

Start- und Zielort der »Mecklenburger Seen Runde« ist die "Vier-Tore-Stadt" Neubrandenburg, die aufgrund ihrer gut erhaltenen Stadtmauer beiläufig auch als „Rothenburg des Nordens“ bezeichnet wird. Bekannt ist Neubrandenburg nicht nur für seine mittelalterliche Wall- und Wehranlage mit prächtigen gotischen Stadttoren, sondern auch als Sportstadt sowie ihrer herrlichen Lage wegen am zentrumsnahen Tollensesee in der Urlaubsregion Mecklenburger Seenland. Die Kreisstadt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist die drittgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns (63.000 Einwohner). Flächenmäßig ist er mit Abstand der größte Landkreis Deutschlands und gut doppelt so groß wie das Saarland. Auf knapp 5.500 km² leben rund 260.000 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von gerade mal 47 Einwohner je km² entspricht. Dass die Mecklenburgischen Seenplatte sage und schreibe 1117 natürliche Seen (Europas größtes Wassersportrevier) verfügt und den Müritz-Nationalpark (UNESCO Weltnaturerbe) sowie sieben Naturparke beherbergt lässt nur ansatzweise erahnen, welch beeindruckende Naturlandschaft die MSR-Radler erwartet. 

Streckenverlauf (vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung): Neubrandenburg → Burg Stargard → Neustrelitz → Schwarz → Röbel → Malchow → Nossentiner Hütte → Alt Schönau → Möllenhagen → Groß Vielen → Neubrandenburg

Streckenprofil

Die Topographie der Mecklenburgischen Seenplatte wird von Ortsunkundigen fälschlicherweise des Öfteren für Flachland gehalten. Zwar ist die MSR nicht mit alpenländischen Radmarathons vergleichbar, trotzdem hält das wellige Streckenprofil immerhin 1.800 Höhenmeter parat. Wer die Seenregion nur visuell als Landkarte oder aus Urlaubsprospekten kennt, liegt mit seiner Vermutung Mecklenburg sei topfeben grundlegend daneben. Dass man mit dem weitverbreiteten Irrglauben so was von falsch liegt, bekommt man gleich am ersten Anstieg kurz nach dem Start im Neubrandenburger Stadtgebiet zu spüren, wo es rund 600 Meter lang mit acht Prozent Steigung bergauf geht. Taucht nach dem Losrollen das erste Entfernungsschild am Straßenrand auf dürfte es wohl besser sein den Hinweis geflissentlich zu ignorieren, denn die Zahl 298 könnte mehr Unruhe und Nervosität denn Motivation stiften. Es erwarten einem zwar keine furchteinflössenden Pässe, doch Dutzende Wellen - kaum mehr als 60 Meter zwischen fünf und acht Prozent Steigung hoch - setzen am laufenden Band schmerzhafte Nadelstiche, die den Körper und die Psyche auf Dauer mürbe machen. Manch knackige Rampe mit bis zu fünfzehn Prozent bringen die Beine - und wer weiß was sonst noch alles - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Glühen.

Ein Selbstläufer ist die MSR300 jedenfalls mitnichten. Schon deshalb sollten sich Übereifrige bändigen sich über Gebühr zu verausgaben und sicherheitshalber die limitierten Kraftressourcen lieber sorgsam einteilen. Wird zu ungestüm los geprescht und übermotiviert ans Werk gegangen läuft Gefahr, dass es ihm hinten raus womöglich den Stecker zieht, zumal die zweite Streckenhälfte nicht wirklich flacher wird. Wer nach 200 Kilometern meint den härtesten Streckenteil bewältigt bzw. das Groß der Höhenmeter überwunden zu haben, sieht sich gehörig getäuscht. Nicht zu vergessen der fortschreitende Ermüdungsprozess, der die Leistungsfähigkeit zunehmend herabsetzt. Vor allem dann, wenn bereits zuviele Körner im Heizkessel der Mitochondrien verbrannt wurden und das gefürchtete Schwert des Damokles aus der griechischen Mythologie über dem Haupt schwebt. Entscheidend ist, belastungsspitzenfrei im rhythmischen Wohlfühl-Tempo zu fahren (Down-Pacing), rechtzeitig Erholungspausen einzulegen und penibel auf die Energie- und Flüssigkeitszufuhr zu achten. Werden diese fundamentalen Punkte beherzigt, ist schon viel gewonnen.

Wetterkapriolen

Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt das aktuelle Wettergeschehen, das sich im Extremfall als Zünglein an der Waage entpuppen kann. Wie heftig die Mammutdistanz wirklich schlaucht hängt nämlich zu einem Gutteil auch davon ab, gegen welche Widrigkeiten (z.B. Hitze, Kälte, Regen, Wind) man anzukämpfen hat bzw. welcher mentalen Belastung man ausgesetzt ist. Auf einen unsichtbaren Widersacher sollte man besonders in  windexponierten Lagen höllisch acht geben und immer darauf gefasst sein. Während Gegenwind den Erschöpfungsprozess beschleunigt, erfordern stürmische Winde bzw. Böen aus wechselnden Richtungen erhöhte Konzentration, um das Rad in Balance zu halten.

Um nicht unterkühlt die Kontrolle über seine Gliedmaßen zu verlieren ist der Kleidungshinterlegungservice am Depot Röbel (KM 156, Schlußzeit 15:00 Uhr) ein wahrer Rettungsanker. Durchnässte Kleidung abstreifen und durch trockenes Gewandt ersetzen bewirkt wahre Wunder (persönliche Sachen müssen in verschließbaren Beuteln o.ä. samt leserlicher Startnummer verpackt sein).

Überdies gibt es einen Shuttle-Service für Teilnehmer, die die MSR vorzeitig beenden wollen. Jene Leute die aufgegeben haben, mag folgender Gedanke über die Enttäuschung ein wenig hinweghelfen: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben", d.h. beim nächsten Mal ploppt eine neue Finisher-Chance auf!

SEEN RUNDE MAGAZIN

Die beste Radfahrt deines Lebens“ titulieren die Macher ihre Seen Runde. Dies ist alles andere als eine oberflächliche Phrase, sondern bringt vielmehr den Kern der Sache schnörkellos auf den Punkt.

Jährlich erscheint zur Mecklenburger Seen Runde das SEEN RUNDE MAGAZIN. Es enthält Wichtiges & Relevantes, Interessantes & Unterhaltsames rund um die MSR für Teilnehmer, Begleiter und Besucher der MSR. Das aktuelle Magazin erscheint immer ab Mitte April zur bevorstehenden Mecklenburger Seen Runde als kostenloses E-Paper.

Die Story hinter der Story

Im Magazin »Radfahren« (BVA BikeMedia GmbH) erscheint über die Mecklenburger Seen Runde die dreiteilige Serie "Mythos 300". Wer es bisher nicht zu träumen wagte, jemals die 300 Kilometer Schallmauer zu durchbrechen, der sollte den spannenden Erlebnisbericht von Daniel O.Fikuart (Ex-Chefredeakteur »Radfahren« / »ElektroRad«) lesen. Zitat: "Wie hätte ich ahnen können, dass die Zusage mein Leben über fünf Monate verändert. Dass das Abenteuer beginnt, lange bevor ich zur Startlinie rolle". Die Initialzündung für den Sinneswandel löste Motivations-Coach Detlef Koepke mit einer scheinbar banalen Bemerkung aus: „Das kann jeder schaffen. Auch du.“ Die Ansage saß, obwohl sich der Rennrad-Novize beileibe nicht als Langstreckenenthusiast sondern vielmehr als Genussbiker begreift. Nachdem der motivierende Zuspruch gesackt war, verwandelten die Synapsen das Ding der Unmöglichkeit wider Erwarten zu einer durchaus vorstellbaren Option um nicht zusagen: die Lunte war gelegt.

Über den Dächern der Welterbestadt Regensburg: Daniel O.Fikuart (rechts) und Curd Biedermann

Nachdem ein neues Rennrad angeschafft und mittels Bikefitting für die optimale Sitzposition komfortabel angepasst war lösten sich schon bei der ersten Jungfernausfahrt gewisse Selbstzweifel rasend schnell in Luft auf. Dank des ausgeschütteten Glückshormons Dopamin und der erlebten Erfolgserlebnisse bedurfte es keinerlei Überwindung mehr, das Training gnadenlos durchzuziehen. Ganz im Gegenteil, denn der Fokus auf die Trainingseinheiten gerierte das neuentdeckte Hobby schrittweise zum Lebensmittelpunkt. Schwuppdiwupp war sie da, die erquickende Lebensfreude, die sprühende Leidenschaft und der gierig machende Fahrspaß. Die Begeisterung wuchs mit jeder Ausfahrt, d.h. der viel zitierte Suchtbazillus begannn achhaltig zu wirken. Wer sich also auf ein MSR-Abenteuer einlässt darf sich auf einen prickelnden Spannungsbogen einstellen, der das Leben weitreichend und nachhaltig verändert. Dass das gewagte Unterfangen den Alltag derartig umzukrempeln vermag, ist für Novizen natürlich nicht im geringsten absehbar, was Neueinsteiger Daniel O.Fikuart authentisch beschreibt. Die Geschichte ist ein Paradebeispiel und gleichzeitig eine Blaupause für all jene die meinen, der Herausforderung nicht gewachsen zu sein. Wie dem auch sei, sobald die psychologische Hemmschwelle zur Anmeldung überwunden ist, tickt die Uhr zum "Point of no return" bzw. für die "never forget experience" einer MSR unaufhaltsam. 

»Radfahren« 2/2024  "300 KILOMETER AM STÜCK – IST DAS MACHBAR?"

»Radfahren« 3/2024  "300 km am Stück: Die Vorbereitung"

»Radfahren« 5/2024 "MSR300...das Abenteuer

 Wenngleich die süßen Belohnungsfrüchte zweifelsohne hoch hängen so lohnt es sich dennoch, sich an die ultimative Herausforderung heranzuwagen und seine Grenzen auszuloten. Lässt man sich im Ziel als Held feiern und versinkt in einen unbeschreiblichen Glückshormonrausch - einhergehend mit dem stolzen Gefühl den inneren Schweinehund besiegt zu haben - dann wird schlagartig klar, wie sehr sich die vergossenen Schweißtropfen gelohnt haben. Sich ein Ziel zu setzen und beharrlich darauf hinzuarbeiten, bereitet eben nicht nur pure Freude sondern zahlt sich am Ende als emotionale "Glücks-Dividende" fürstlich aus. Gute Laune, bessere Fitness, weniger Fettpölsterchen, Glücksmomente u.v.m. sorgen für ein selbstzufriedenes Körper- und Lebensgefühl, was Radsportler auf der Sonnenseite des Lebens stehen lässt.

Bestehen noch Restzweifel der Herausforderung gewachsen zu sein, geht einfach auf Nummer sicher und reserviert sich einen Startplatz in einer geguideten MSR-Gruppe. Dies gibt zumindest Gewähr, kraftsparend und unterhaltsam in Zweierreihe im gleichmäßigen Tempo mitsegeln zu können. Ein erfolgversprechenderes Rezept, das die Türe in die Phalanx der 300er Liga öffnet gibt es nicht. 

Veranstaltungscharakter



Das aufsehenerregende Radsportereignis hat sich in 10 Jahren seines Bestehens zu einem echten Veranstaltungsmagneten entwickelt. Nicht ohne Grund genießt Norddeutschlands größte Radveranstaltung einen hervorragenden Ruf, der weit über die Landesgrenzen hinaus internationale Strahlkraft besitzt. Dazu rundet ein vielfältiges Rahmenprogramm das Event perfekt ab. Von Freitag bis Samstag Mitternacht findet im Neubrandenburger Kulturpark das "MSR SattelFEST" statt, das Besuchern und Familien tolle Side-Events wie z.B. das Kids-Race bietet.

Die »Mecklenburger Seen Runde« ist ein Jedermann-Event für alle Leistungs- und Altersklassen. Obgleich der eingeschweißte Einweg-Transponder einen Renncharakter vorgauckelt, ist das Event in Wahrheit meilenwert von einer Wettkampfveranstaltung entfernt. Es gibt nämlich weder eine offizielle Ergebnisrangliste noch gesonderte Wertungskategorien geschweige eine Siegerehrung. Eine Tatsache, die insbesondere "Ottonormalradlern" bzw. MSR- Neulingen in die Hände spielt und gleichmal etwaige Ängste, Befürchtungen beseitigt bzw. Druck von den Schultern nimmt. Inwieweit das großzügig bemessene Zeitkontingent von 28 Stunden ausgeschöpft bzw. ob die Rundstrecke im Eil- oder Wohlfühltempo bewältigt wird bleibt letzten Endes jedem selbst überlassen. Hauptsache man hat seinen Spaß dabei und darf am Ende das überschäumende Finisher-Glückgefühl samt Medaillenübergabe in vollen Zügen auskosten. 

Das "Schneller-höher-weiter"- Prinzip, behaftet mit Leistungsstreben und Erfolgsdruck kann sportlich wie beruflich im Burnout-Syndrom enden. Soviel steht fest: bei der »Mecklenburger Seen Runde« geht es nicht um sportliche Höchstleistungen sondern vielmehr darum, einfach dabei zu sein. Der französische Pädagoge, Historiker und Sportfunktionär Pierre de Coubertin, Gründer des Internationalen Olympischen Komitees, dessen zweiter Präsident er von 1896 bis 1925 war, brachte es auf den Punkt: „Das Wichtigste an den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme, wie auch das Wichtigste im Leben nicht der Sieg, sondern das Streben nach einem Ziel ist". Dem pflichtete auch Basketballer Dirk Nowitzki (Fahnenträger in Peking 2008) bei, den allein das Dabeisein glücklich machte. Das einprägsame Motto "Erlebnis vor Ergebnis" überstrahlt das Veranstaltungskonzept. Eine Grundsatzphilosophie, die den Wesenskern der »Mecklenburger Seen Runde« ausmacht.

Beeindruckend, faszinierend, bisweilen unfassbar spannend sind die Geschichten, die die Teilnehmer bei der »Mecklenburger Seen Runde« erleben. Gefühlsbetonte Ereignisse wie auch (humorvolle) Anekdoten ranken sich um das radsportliche Groß-Event. Geschichten von Begeisterung und Euphorie, von Siegen über sich selbst, von großartigen Momenten, von unbeschreiblichen Grenzerfahrungen, von emotionalen Hoch- und Tiefpunkten bis hin zu Sinnkrisen und bitteren Dramen. In Analogie eines Geländereliefs, das durch Berge, Hügel, Mulden und Senken gekennzeichnet ist, gleicht der Gefühlsstrudel einer emotionalen Berg- und Talfahrt. Gemeinhin wird gemunkelt, wer die MSR einmal gefahren ist und wem die euphorische Festival-Atmosphäre berührend entgegenschlug, ist vom Suchtbazillus unwiderruflich befallen. Zeugnis legen angefixte Stammfahrer ab, deren Gesichter schon einen gewissen Bekanntheitsgrad in der Szene erlangt haben. Manche Fahrer können gar mit Stolz von sich behaupten, die faszinierende Seenrunde von Anbeginn jedesmal geradelt zu sein.

Wenngleich die Transponder-Startnummer am Radlenker Ehrgeiz und Motivation weckt und dazu verleitet Leistungsgrenzen auszuloten, macht das großzügige Zeitfenster von 28 Stunden deutlich, dass nicht zwingend eine hochintensive Spitzenleistung abverlangt wird, sondern Kraftausdauer im moderaten Belastungsbereich völlig ausreichend sein kann. Leistungsdaten haben bei der »Mecklenburger Seen Runde« ohnehin nur eine untergeordnete Bedeutung, weshalb auf eine Siegerehrung verzichtet wird. Bis auf Kontrollschlusszeiten haben die Teilnehmer keine selektiven Karenzzeiten zu befürchten, was letztlich nur einen unangemessenen Leistungsdruck aufbauen würde. Je nachdem mit welcher Zielsetzung die MSR angegangen wird, besteht die Möglichkeit Blicke schweifen zu lassen, die herrliche Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte achtsam zu genießen, sich stressfrei zu verköstigen bzw. bei Bedarf von Physios massieren zu lassen und je nach Befindlichkeit gelegentliche Zwischenstopps einzulegen. Damit steht fest, dass die MSR einem viel größem Kreis von Breitensportlern die Chance bietet diese - alles andere als alltägliche Herausforderung - zu meistern, als der Blick auf die gewaltige Mammutdistanz zunächst vermuten lässt. 

Wir leben in einer ergebnisorientierten Leistungsgesellschaft, wo vorrangig Erfolge und Resultate zählen. Dabei lässt sich das Leistungsprinzip 1:1 auch auf wettkampforientierten Sport übertragen, bei dem der Zweitplatzierte nicht selten als erster Verlierer gebrandmarkt wird. Damit hat die »Mecklenburger Seen Runde« natürlich nichts am Hut, wie der Kommentar von MSR-Initiator Detlef Koepke im Podcast "Speichenalarm" es schnörkellos auf den Punkt bringt: "Erlebnis geht vor Ergebnis", wonach es nicht ums Siegen als Selbstzweck sondern ums gewinnen unvergesslicher Momente geht. Eine klare Ansage, die jede und jeden ermutigen sollte etwaige Hemmschwellen abzulegen. Die Zeitmessung mag zwar Ansporn geben es richtig laufen zu lassen, doch letztlich sind die Leistungen der Teilnehmer ohnehin nur schwer vergleichbar, noch gibt es Altersklassenwertungen geschweige denn Podiumsplätze. Jedermann darf sich angesprochen fühlen die Herausforderung mit entsprechender Trainingsgrundlage zu wuppen, zumal der späte Zielschluß am Samstag um 24.00 Uhr entscheidend dazu verhilft, die MSR auch als Otto-Normalradler erfolgreich in trockene Tücher zu wickeln. Dazu entzerren zeitversetzte Startblocks von Beginn an die Starterfelder, weswegen kaum Anreize bestehen schnelleren Fahrern hinterherzuhecheln. Wer seinem Leben einen verheißungsvollen Kick verpassen möchte, der das Selbstbewusstsein stärkt, den Horizont erweitert, das Palmares aufwertet und die Lebensfreude schürt, der bekommt bei der MSR eine einzigartige Chance geboten, wie es sie wohl sonst nirgends gibt. 

Die meisten Teilnehmer setzen sich das Ziel einfach gut durchzukommen, Spaß zu haben und eine schöne Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen ohne starrsinnig auf eine Zielzeit fixiert zu sein. Eigentlich wäre es auch viel zu schade, blindlings in Unterlenkerposition durch die anmutende Seenlandschaft durchzuheizen. Dabei trifft die Redewendung "Der Weg ist das Ziel" bei der MSR den Nagel auf den Kopf. Das Zitat ist (beinahe) so alt wie die Menschheit, da der chinesische Philosoph Konfuzius (lebte vermutlich von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr.) diesen Ausspruch schon vor mehr als zweieinhalbtausend Jahren prägte. Eine (Lebens-) Weisheit, die auch uneingeschränkt heute noch ihre Gültigkeit besitzt. 

Schnell oder langsam - da scheiden sich die Geister

Nichtsdestotrotz brennen neben dem Groß der "Just for Fun Radler" einige ambitionierte Radsportler mit einem phänomenalen Ø von bis zu 37 Stundenkilometer ihr brachiales Leistungsfeuerwerk ab. Manch hoch motivierte Elitefahrer finden es reizvoll, die große Schleife in weniger als 9 Stunden durchzuballern und an diversen Depots einfach vorbeizurauschen. Meistens sind es "Wiederholungstäter" (wovon es nicht wenige gibt) die entschlossen alles daran setzen ihre eigene Bestmarke zu unterbieten. Freilich bleiben Zeitenjagden nur (wettkampferprobten) Ausdauer-Cracks vorbehalten, die es sich ruhigen Gewissens leisten können ein höheres Tempo konditionell durchzuhalten. Dazu braucht es Tempohärte (hohe Laktattoleranz), um bei der anaeroben Energiegewinnung (ohne Sauerstoff) aus den Muskeln und der Leber (Glycogen) keinen Leistungseinbruch zu riskieren. Weniger Geübte tun dagegen gut daran, sich nicht zu Sprints bzw. Aufholjagden verleiten zu lassen, ansonsten büßt man es bei zu forscher Fahrweise womöglich zu späterer Stunde (Sternschnuppeneffekt).

So what, selbstgesteckte Ziele bzw. Ambitionen sind eben so verschieden wie die Menschen selbst. Für die einen ist der Weg das Ziel, bei dem offenen Auges das Umfeld bewußt wahrgenommen wird, andere quetschen am Rand des Leistungslimits ihre Maximalpower aus den Beinen. Zugunsten einer maximalen Kraftentfaltung werden allerdings Abstriche an anderer Stelle gemacht, da die selektive Wahrnehmung (ausgelöst durch hohe Belastung) viele Aspekte bzw. Reize ausblendet. So durchbricht die Landschaftskulisse - aber auch good vibes - allenfalls bruchstückhaft die Wahrnehmungsschwelle. Hohe Belastungsintensität und inspirativer (Natur-) Genuss hatten noch nie einen gemeinsamen Nenner, da das eine das andere beeinträchtigt. Wer nicht in Schnappatmung verfällt bzw. andauernd auf's Display schaut, um aufgezeichnete Kennzahlen wie (Ø-) Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Wattzahlen usw. zu checken, kann sich der Umgebung aufmerksamer widmen und so einströmende Reize effektiver verarbeiten. Im moderaten Tempo werden in Sekundenbruchteilen wesentlich mehr Eindrücke aufgenommen, als bei jenen, die hochpulsig durchpacen. Je nachdem wo die Prioritäten liegen, erlebt demnach jeder Teilnehmer die MSR auf seine eigene (subjektive) Art.

Die überwiegende Mehrheit der Fahrer kann leistungsmäßig nicht unbedingt aus dem Vollen schöpfen, zumal 300 zermürbende Kilometer wahrlich kein Pappenstil sind. Demzufolge sollte das vorrangige Ziel sein mit seinen Kräften hauszuhalten um anzukommen, wo die Belohnung in Form von Glückshormonen den Erlebnis-Höhepunkt bildet. Damit das Wunschziel - der Finishertraum - nicht wie eine Seifenblase zerplatzt sondern tatsächlich in Erfüllung geht, empfiehlt es sich - vor allem für jene die erstmals starten - gelassen anzugehen und seine Kräfte gut einzuteilen (aerobe Belastungsintensität). Ansonsten lauert das Schreckgespenst namens Damoklesschwert womöglich schon am nächsten Eck.

Der Radmarathon ist aufgrund variabler Startzeiten der einzelnen Blocks mit maximal 130 Teilnehmern kein Rennen. Es gibt zwar eine abrufbare Ergebnisliste unter https://my.raceresult.com/204124/, doch Daten werden wohlweislich nur alphabetisch mit Start- Depot- und Zielzeit aufgelistet. Fahrzeiten bzw. Durchschnittsgeschwindigkeiten müssen daher manuell erechnet werden.

Das eingepreiste Glücksversprechen

Die Veranstaltungsphilosophie der MSR unterscheidet sich grundlegend von gängigen Radmarathons, die mitunter vom Wettbewerbscharakter beherrscht sind und dementsprechend zu einer entfesselten Fahrweise verleiten. Dabei kann man es gar nicht oft genug betonen, dass die Seenrunde den Zweck eines inspirierendes Erlebnisses für jedermann verfolgt, bei dem die Zeit zweitrangig ist. Im Sinne der Entschleunigung steht die Freude am Radfahren, das Gemeinschaftsgefühl und der inspirative Naturgenuss im Mittelpunkt. Leistungsvergleiche bilden eher die Ausnahme denn die Regel. Der griechische Philosoph Aristoteles (*384 v. Chr., †322 v. Chr.) beschrieb Glück als das höchste Gut des menschlichen Lebens. Und eben weil jeder seines Glückes Schmied ist, hat man es auch selbst in der Hand etwas daraus zu machen. So gesehen bietet die MSR die Gelegenheit, auf die sprichwörtliche "Glücksspur" einzuschwenken und seine Lebenserfahrung mit einem unvergesslichen Erlebnis und einen nie für möglich gehaltenen Erkenntnisgewinn zu bereichern. Man denke nur an die glückshormongeschwängerte Zielankunft, dessen Glückszustand demütig und schwerelos zu machen scheint und einem auf Wolke Sieben schweben lässt, was im Handumdrehen erlittene Schmerzen und Strapazen schlagartig vergessen macht. Über die vollbrachte Leistung darf man sich vor dem eigenen Ich verneigen und zu Recht stolz sein, egal wie lange die Uhr getickt hat. 

Sport verbindet und transportiert darüber hinaus ein enormes Maß an Wir-Gefühl. Das gilt nicht nur ausschließlich für Mannschaftssportarten wie Fußball oder Handball. Auch Radfahren kann soziale Wesenzüge annehmen, wenn man mit Freunden bzw. (Vereins- ) Kollegen auf Tour geht oder bei einer Radsportveranstaltung gemeinsam in die Pedale tritt. Frei vom gesellschaftlichen Status-Gedöns ergeben sich mitunter überraschende Erlebnisse und berührende Momente, die sich tief ins Gedächnis einbrennen. 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte....

Wichtig zu wissen: Alle Teilnehmer, die zwischen Freitagabend ab 20:00 Uhr oder am Samstagmorgen bis 04:30 Uhr starten, sind verpflichtet, mit einer montierten und gebrauchsfähigen Beleuchtungsanlage sowie zusätzlichen Reflektoren am Rad, und zwar mindestens 1x vorne am Steuerrohr oder der Gabel in weiß sowie mindestens 1x hinten an der Sattelstütze oder den Sattelstreben in rot, zu starten. Teilnehmer, die die MSR am Samstagabend in der Dunkelheit beenden, haben ebenfalls für ausreichende und gesetzeskonforme Beleuchtung an ihrem Fahrrad zu sorgen. Die Nichteinhaltung dieser Vorschrift führt zur Disqualifikation

 Anschauungsbeispiel für "Taglichtfahrer"

Ein simples Anschauungsbeispiel zeigt auf, dass bei einer Ø- Geschwindigkeit von 24 km/h (oder schneller) inklusive fiktiver Pausenzeiten die MSR rein theoretisch bei Tageslicht zu bewältigen ist. Sonnenaufgang ist in Neubrandenburg am Samstag, den 25. Mai 2024 um 04:51 Uhr (MESZ), Sonnenuntergang um 21:17 Uhr (MESZ). Werden zur reinen Fahrzeit (Nettozeit) von 12.5 Stunden jeweils 20 Minuten Standzeit je Depot hinzu addiert, ergäbe sich eine Brutto-Fahrzeit von 14:50 Stunden. Erfolgt der Start zwischen 5.00 - 6.00 Uhr, dann läge die Ankunftszeit - vorausgesetzt ohne besonderen Vorkommnissen - zwischen 19.50 - 20.50 Uhr, d.h. man würde sich den Beleuchtungs- und Reflektoren-Schnickschnack ersparen. Doch der zeitliche Spielraum bis zur einbrechenden Dämmerung ist relativ knapp bemessen. Bei unplanmäßigen Ereignissen wie Defekte, Schwächephasen, Wetterkapriolen etc. könnte es abends ohne Beleuchtung zeitlich eng werden. Tipp: wer auf Nummer sicher gehen möchte, klebt vorsorglich die beschriebenen Reflektoren ans Rad und steckt sich ein StVZO zugelassenes Fahrradlichtset ein - schon ist man save.

Geführte Gruppe - DAS Sprungbrett zum Entree in die "300er Liga"

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, schließt sich einer geführten Gruppe an (Reservierung erforderlich). Der Service richtet sich insbesondere an Personen, die ihr Leistungsvermögen bzw. eine anbebrachte Leistungsentfaltung über die gesamte Zeitdauer schlecht einschätzen können. Vor allem wenn die erste MSR-Teilnahme bevorsteht oder wem es an Langstreckenerfahrung (Marathon) mangelt, profitiert von einem qualfizierten Tourguide als "Lokomotive" in besonderem Maß. Die angesetzten Durchschnittsgeschwindigkeiten orientieren sich nach gestaffelten Leistungsebenen (siehe Tabellenangaben). Die Depot-Aufenthaltsdauer legen die Guides anhand ihrer Marschtabelle fest. Weichen Pausenzeiten von den Vorgaben ab, erfolgt dementsprechend eine flexible Tempoanpassung. Bei ungeplanten Stillstandzeiten (z.B. Defekte) wird "verlorene" Zeit im Rahmen des möglichen durch höheres Tempo wieder gut gemacht. Deswegen sollte das gewählte Stundenmittel bei der Anmeldung tendenziell im mittleren und nicht im maximalen Leistungsbereich liegen. 

Vorteile geführter Gruppenfahrten liegen auf der Hand: gleichmäßiges Tempo im erträglichen Belastungsbereich - plus energiesparender Windschatten - reduzieren den Kraftaufwand und vermindern demzufolge Erschöpfungsrisiken. Hinzu kommt die zwischenmenschliche Ebene, denn Geselligkeit spielt dem Fahr- und Erlebnisspaß gehörig in die Karten. Anstatt sein Dasein in einer eintönigen Solofahrt zu fristen, steigert unterhaltsames Radeln mit Freunden und Gleichgesinnten die Fahrfreude und stärkt dazu noch ungemein das Gemeinschaftsgefühl.Wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Die Erfolgsquote kann sich sehen lassen, da nahezu alle Gruppenradler das Ziel erreichen.

Gegen eine Unkostenpauschale von 15,- € werden einer begrenzten Teilnehmeranzahl zu festgelegten Startzeiten geführte Gruppenfahrten angeboten. Guides sind durch leuchtfarbene Westen gut erkennbar. Angegebene Fahrzeiten inkl. Pausen verstehen sich als grobe Richtwerte.

Sieht man mal von technischen Defekten oder außerplanmäßigen Ereignissen ab, erhöht sich in einer geschlossenen Radgruppe die Erfolgsaussicht für ein Finish signifikant (Erfahrungswerte). Unter den gegebenen Voraussetzungen liegt die Messlatte für die 300 Kilometer-Schallmauer tiefer, als wenn man allein auf weiter Flur sein Glück versucht. Eine geführte MSR-Tour verspricht ein ganzes Bündel an Vorteilen: 

  • gleichmäßiges Tempo ohne (anaerobe) Leistungsspitzen 
  • aerodynamischer Windschatten
  • kein konzentriertes Navigieren erforderlich 
  • kein selbstersteller "Masterplan" (Roadbook) nötig
  • geselliges Gruppenradeln
  • technischer Support 

Abgesehen von der enormen Streckenlänge und den Höhenmetern bildet Gegenwind eine weitere nicht zu unterschätzende Hürde. Da die Rundtour kreisförmig gefahren wird ist davon auszugehen, dass zumdest zeitweise eine unangehme Brise von vorne ins Gesicht bläst. Jene die im Windschatten Unterschlupf bekommen ohne an der Führungsarbeit beteiligt zu sein profitierten von einer Gruppen-Allianz, da jeder Einzelne zum einen Energie spart und zum anderen sogar schneller fährt, als wenn er mit eigener Power gegen den Luftwiderstand ankämpfen müsste. Je länger im Windschatten gefahren werden kann, umso größer ist die Kraftersparnis. Vorteilhafte Zweckbündnisse senken im Vgl. zu kraftraubenden Soloritten entweder die Wattleistung oder der windgeschützte Fahrer tritt bei gleichbleibender Leistung ein höheres Tempo. Der Vorteil des verminderten Luftwiderstands liegt auf der Hand, da er bei hohem Tempo um rund ein Drittel sinkt. Immerhin steigt der Luftwiderstand exponentiell (in dritter Potenz) zur Geschwindigkeit. Bei 50 km/h gehen zur Überwindung des Luftwiderstandes 90% der aufgewandten Leistung drauf. 

Etliche Guide-Gruppen sind - wie auch gewisse Startzeiten - bereits komplett ausgebucht (Stand 31.03.24): Anmeldung

Es besteht auch die Möglichkeit Gruppen privat zu organisieren (z.B. Vereine, Firmenteams), um im selben Startblock zeitgleich zu starten bzw. die MSR gemeinsam zu bestreiten. Hierbei ist zu beachten, dass alle Mitglieder der Gruppe bei der Anmeldung denselben Teamnamen und identische Wunschstartzeit angeben (Aufpreis 10,- € pro Starter).

Dass die »Mecklenburger Seen Runde« in Neubrandenburg am 24.-25. Mai 2024 zur 10. Austragung ihr Jubiläum feiert legt eine Extraportion Ansporn obendrauf, bei dem Festival dabei zu sein. Schließlich bietet das Mega-Event vorzügliche Gelegenheiten Stress abzubauen, Alltagssorgen zu vergessen, Grenzen auszuloten und last but not least jede Menge Spaß zu haben.Kontrollschlusszeiten auf den Verpflegungsdepots am 25. Mai 2024:

- Feldberg (41 km): 08:30 Uhr

- Neustrelitz (83 km): 11:00 Uhr

- Schwarz (125 km): 13:00 Uhr

- Röbel (156 km):15:00 Uhr

- Nossentiner Hütte (195 km): 17:00 Uhr

- Alt Schönau (242 km): 19:30 Uhr

- Groß Vielen (278 km): 22:00 Uhr

Um die Seenrunde auch kulinarisch schmackhaft zu machen: In den Depots gibt es von mit Liebe bestrichenen Mus- und Marmeladen-, Käse-, Wurststullen, Kuchen, Obst, Schokolade, Pasta, Suppe, Brühe, Müsli, Energieriegel und unter anderem auch deftige Bratwurst. Das Pasta-Depot sowie schwedische Spezialitäten finden in Röbel reißenden Absatz. Und im Schluß-Depot in Groß Vielen, erwarten einem freundliche Helfer und Zuschauer, die beispielsweise mit aufmunternden Schildern wie „pain is temporary – finishing for ever“ am Straßenrand stehen und ihre Heroes lautstark anfeuern. Da ist was Wahres dran, denn Schmerz vergeht und Stolz bleibt. Ebensowenig braucht man auf dem Eventgelände im Kurpark von Neubrandenburg darben. Ausgehungerte Sportskanonen erwartet Gaumenkitzler vom Schwenkgrill, Vegetarisches, Pasta oder zum Beispiel auch eine Kaffeelounge mit köstliches Crepes.

Weist dein Sportkalender noch Lücken auf bzw. möchtest du etwas Neues ausprobieren und etwas schaffen wovon du nie zu träumen wagtest? Dann fackel nicht lange und mach Nägel mit Köpfen, um bei der zehnten Austragung der »Mecklenburger Seen Runde« dabei zu sein.

Schlußwort: Einfach das Jubiläums-Event als Saison-Highlight auf die ToDo-Liste setzen. Anmelden - Machen & Ankommen - fertig ist das Glücksrezept! Bayernbike wünscht viel Spaß und Erfolg, auf dass (Wunsch-) Träume in Meckpom in Erfüllung gehen. Man sieht sich:-)