RDCR EXTREM AND THE STEILSCHWEIN

Samstag, 15. Juni 24, RDCR extrem

Drei Streckenvarianten stehen zur Wahl bzw. können miteinander gekoppelt werden: 122 km, 233 km oder die volle Dröhnung mit 333 km - gespickt mit satten 6400 Hm. Der sarkastische Ausschreibungstext vermittelt eine unmissverständliche Ansage: "Wenn die Augen wieder größer waren als die Beine, kann man sich selbstverständlich, genüsslich auf dem kürzesten Weg zurück nach Neuhaus am Rennweg hangeln und sich somit aus dem Fahrerfeld aussortieren".

Schleife 1: "Warm-Up-Variante" (S1 122 km)

Schleife 2: 111 km, 2100 Hm "MEDIUM-Variante" (S1 + S2 gekoppelt ergeben 233 km)

Schleife 3: 100 km, 1800 Hm "HARDCORE-Variante" ((S1 + S2 + S3 gekoppelt ergeben 333 km)

Wer sich am Tag 1 noch nicht komplett weg gerichtet hat, nimmt tags darauf beim »The Steilschwein« mit einer Maximalsteigung von 27 % teil. Auf 900 Meter Länge gilt es 150 Hm zu überwinden, oder besser gesagt „zu überleben“ (siehe unten).

Start und Ziel ist wie immer das Rennsteighotel Herrnberger Hof in Neuhaus am Rennweg. Übrigens schon früh um 6 Uhr, damit ihr rechtzeitig zu den Klößen wieder da sein könnt.

Nach jeder Schleife kommt ihr zur Base - dem Rennsteighotel - zurück und könnt entscheiden, ob ihr  die nächste Schleife fahren oder lieber am Buffet hocken bleiben wollt.

Ihr könnt euch praktisch die Distanz selber "zamm" addieren und frei entscheiden, was ihr euch antut.

Wer alle drei Schleifen gelitten hat, hat die 333km und 6400Hm voll. Das sieht dann natürlich wunderschön aus auf STRAVA.

Aber ihr könnt natürlich auch nur eine oder zwei fahren... euer Ding.

Er… der #RDCRextrem…  hangelt sich wie schon in den Jahren davor von einer Rampe zur anderen und lässt nur kurz Erholung zu. 

Nahezu identisch, wie in den Jahren davor, jedoch wieder mit der ein oder anderen gemeinen Zusatzschleife und Deesbach, mit seiner steilsten Ortsstraße Deutschlands ist selbstverständlich auch wieder mit dabei... keine Angst. Ein Teil der steilsten Ortstraße Deutschlands liegt nämlich, wie immer, plötzlich, zuuuuufällig genau auf der Route des #RDCRextrem.

Ihr könnt aber beruhigt sein…

Vorher habt ihr natürlich schon ettliche Höhenmeter in den Knochen und danach wird es zwar nicht mehr so steil aber auch nicht weniger rampig.

Man munkelt...Dass das Ding härter ist, als alles was du je unter den Rädern hattest.... schwör. Namenhafte völlig überteuerte Alpen-Marathons können einpacken.

Das ist nämlich alles Kindergarten gegen den RDCR extrem und wir sprechen aus Erfahrung, haben wir das Ding ja schon mehrfach durchgeprügelt, übrigens auch die Alpendinger.

30km lange Abfahrten zum regenerieren... Pfff… gibt es hier nicht!!! Es geht permanent rauf und runter, gefühlt nur bergauf und nich wirklich bergab, mit teilweise abartig steilen Rampen.

Wer unterwegs dermaßen Depressionen bekommt oder eine Aggression verspührt, kann gerne im Anschluß dem Streckenmaster Jan Wiedemann I Paracycling gehörig den A... versohlen :)

Wenn die Augen wieder größer waren als die Beine, kann man sich selbstverständlich, genüsslich auf dem kürzesten Weg zurück nach Neuhaus am Rennweg hangeln und sich somit aus dem Fahrerfeld aussortieren.

Bei Chris im Rennsteighotel könnt ihr euch dann ausheulen oder euch in eines der schönen Zimmer mit W-Lan zurückziehen und euer Fahrrad im Internet verkaufen. 

Oder ihr freut euch einfach über die gefahrene Schleife durch die traumhafte Natur. 

Und keine Angst, niemand wird an den Pranger gestellt. Ihr fahrt einfach nach Lust und Laune.

Die Verköstigung wird selbstverständlich wieder ausgezeichnet sein. Darum kümmern sich der Chris, der Tino und ettliche Helfer..innen und inneninnen.

Nach jeder Schleife gibts was... vom Langschläferfrühstück über kulinarische Highlights, wie Pfeffer-Bratwurstsuppe, Kuchen, Obst, Kaffee gegen Mittag und zum Schluss noch die legendäre Pfefferbratwurst mit Bier oder halt auch alles ohne Fleisch, ausser beim Bier.

Unterwegs gibt es noch die Ein oder Andere Getränkestation. Dort werden euch auch noch tonnenweise Melonen um die Ohren gehauen.

Das Ganze kostet auch was... is ja klar. 74 Euronen dürft ihr berappen und kommt so aber auch in den Genuss des kulinarischen Ergusses.

Nachdem ihr euch also beim #RDCRextrem ordentlich wehgetan habt bitte nicht gleich abhauen. Im Hotel könnt ihr euch den Dreck von euren geschundenen Körpern spülen und sogar ein Sauna-Bad nehmen.

Anschließend gibt es noch einen  kleinen Umtrunk (oder mehr) und lustiges Palaaber bis in die späten Abendstunden bevor ihr euch in einem kuscheligen Zimmer des Rennsteighotel's über den nächsten Tag aufregen könnt.

Der hat es nämlich in sich...Der Sonntag.


Sonntag, 16. Juni 24, The Steilschwein

Wer sich beim RDCR extrem noch nicht völlig verausgabt hat,  kann sich hier entgültig die Beine brechen - an der steilsten Straße Deutschlands in Deesbach.

Die ist quasi eins mit der Schwerkraft und wird ihr Bestes geben um euch an der Bezwingung und des Vorderrad-Teer-Kontaktes zu hindern. Ihr könnt praktisch auspennen, oder vor Aufregung hektisch im Zimmer hin und her wackeln. 

Gegen 12 Uhr mittags ist gemeinsame Abfahrt vom Rennsteighotel zum nur einige Km entfernten Deesbach. Ihr könnt natürlich aber auch einfach nur so mitkommen, dumm rumstehen oder gaffen, wie andere "Blut schmecken".

Nehmt aber wenigstens ne Rassel mit.

25,3 % Steigung (in der Spitze irgendwas mit 27 %) und ca. 300 m Länge sind die Eckdaten der steilsten Ortsstraße. Zuvor könnt ihr euch schonmal "warm" fahren, auf dem nur geringfügig flacheren Teilstück mit 600 m Länge. Insgesamt also ca. 900 m mit 150 Hm gilt es zu überwinden, oder besser gesagt „zu überleben“.

Ihr könnt also im „Alpe d Huez-Feeling“ da hoch „brettern“. Zuschauer gibts da auch und vielleicht auch was zwischen die Kiemen. Wer es im Ausscheidungsverfahren als schnellster schafft, wird ausnahmsweise mal geehrt und als  „The Steilschwein“ betitelt. Zu gewinnen gibts auch was.

Übernachten wäre also äußerst ratsam, natürlich im Rennsteighotel Herrnberger Hof, oder einer der umliegenden Hotels bzw. Pensionen da ja am Freitag Abend ein lustiges Beisammensein mit Pasta- und Kloßparty im Haus für alle Teilnehmer stattfindet, bevor euch dann am Samstagmorgen der #RDCRextrem die letzten Fasern aus den Beinen reißt. Gegen 5 Uhr braucht ihr dann nur aus dem Bett zum Buffet und dann ein paar Meter zum Start zu rollen.  

Achtung!!!

Analog zu den vorangegangenen #RDCRextrem wird auch diesmal wieder sehr viel Wert auf das Wesentliche gelegt, nämlich auf das gemeinsame Radfahren und darauf geachtet, dass der Spaß an der Sache im Vordergrund steht. Wir wollen einfach zusammen Radfahren und ein oder zwei schöne Tage erleben... Punkt! Deshalb gibt es beim #RDCRextrem auch keine Wertung und demzufolge keinen Gewinner, denn es ist KEIN! Rennen oder und keine RTF.

Weder hängen da irgendwelche bunten Richtungspfeilchen rum und richtungsweisende Statisten mit Warnwesten, die vor eventuellen Gefahrenquellen warnen, gibts auch nicht. Jeder Teilnehmer bekommt eine GPX-Datei und wenn er alleine rumballern will, muss er sich halt den Weg selber suchen.

Es ist einfach eine gemeinsame (Trainings-) Ausfahrt an einem stinknormalen Wochenende. Ihr nehmt, wie sonst auch, am stinknormalen Straßenverkehr teil, also verhaltet euch entsprechend! Es muss jederzeit und überall mit außergewöhnlichen Situationen gerechnet werden, wie sonst auch, also kommt uns im Anschluss bitte nicht blöd!

Niemand muss hier irgendwas, irgendwem beweisen.

Wir freuen uns auf zwei ganz besondere Tage mit euch.

Bitte hier Daten reinhacken und dabei lächeln!

Zur Anmeldung (Externlink)3.10. 2024 - RDCR united!

Der Wiedervereinigungs-Ride.

3. Oktober.

Der Tag der deutschen Wiedervereinigung.

Was das bedeuted dürfte ja nun jedem bekannt sein.

Aber in vielen Köpfen ist es trotzdem noch nicht angekommen.

Deshalb setzen wir immer – an diesem geschichtsträchtigen Tag – in Zeichen.

Willkommen bei unserem „Nähkurs“.

Immer am 3. Oktober nähen wir ein Teilstück der Ex-innerdeutschen Grenze virtuell zusammen und befahren dabei jeden einigermaßen befahrbaren Grenzübergang zwischen den alten und neuen Bundesländern.

So auch am 3. Oktober 2023.

„King“ und Streckenmaster Jan Wiedemann – Paracycling hat ein neues Teilstück ausgeheckt. Natürlich mit einem leckeren Coffee Stopp im Heimathafen Shabbychic und Vintage mit Liebe. Meega, ultra lecker… schwör.

Und so „nähen“ wir uns entlang der Ex-Grenze weiter. Immer weiter. Bis zur Ostsee oder so.

Und was gibt es schöneres, als mit Freunden aus Ost und West diesen besonderen Tag auf dem Rad zu verbringen. 

Textauszüge von Jan Wiedemann

Anmerkung: Wir wünschen am 15./16. Juni mit ironischem Augenzwinkern schon mal deftig-knackigen "Fahrspaß":-)

 Der Start- und Zielort Neuhaus am Rennweg im Landkreis Sonneberg - einer der höchstgelegenen Orte Thüringens - liegt im Thüringer Schiefergebirge unmittelbar am Rennsteig. Der Rennsteig ist ein etwa 170 km langer Kammweg sowie ein historischer Grenzweg im Thüringer Wald, dem Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald (Bayern/Oberfranken).

Als Inklusionsbotschafter und ZWIFT Leader ist Jan Wiedemann für die Mecklenburger Seen Runde aktiv. Falls im Startblock um 6.20 Uhr noch Startplätze verfügbar sind (25.05.24) kann nach erfolgter Anmeldung mit Jan und seinen Gefolgsleuten gemeinsam die MSR300 bestreiten. 

Foto: links Gründer und Initiator der Mecklenburger Seen Runde Detlef Koepke; rechts Jan Wiedemann aus Sonneberg - der von sich sagt "It’s ok to be not ok" - ist Paracycler und Inklusionsbotschafter. Trotz seines Handicaps (einarmig wg. eines Motorradunfalls) nimmt er dieses Jahr zum 5. Mal an der MSR300 teil. Sein Credo “Mut zum Leben und Mut zum Sport, trotz Behinderung” will er den Menschen vermitteln bzw. sie motivieren.

 

Damit keiner in Unterzucker bzw. ins Schwitzen, Zittern und Trödeln kommt und sich den inneren Schweinehund vom Leib hält, gibts abschließend noch einen Lösungstipp: