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ADFC "Radreiseanalyse 2003"
Radtourismus boomt - trotz Tourismusflaute ist der Trend zum Fahrradurlaub ungebrochen. Im folgenden finden Sie die aktuellen Daten und Fakten zum Fahrradtourismus in Deutschland.
Radweg freigegeben - am 20. September 2003
| Ein schweißtreibender Aufstieg auf den "Bayerwald-König", rasante Gefällstrecken und Genussradeln in traumhafter Landschaft kennzeichnen den Lamer Winkel-Arber-Radweg, der am Samstag im Beisein zahlreicher Kommunalpolitiker und Behördenvertreter aus den Landkreisen Cham, Straubing-Bogen und Regen freigegeben worden ist.
Die 50,5 Kilometer lange Etappe von Blaibach nach Bayerisch Eisenstein, landschaftlich eine der reizvollsten Strecken des Bayersichen Waldes,
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Lamer Winkel-Arber-Radweg
(Bezugsquelle: Kötztinger Zeitung)
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bindet den Lamer Winkel und die Arber-Region an das Fernradwegenetz an. Rund 5 Millionen Euro hat der Landkreis Cham in den vergangenen Jahren in den Ausbau seiner Radwege gesteckt. Die Ehrengäste, unter ihnen die beiden Landräte Theo Zellner (Cham) und Heinz Wölfl (Regen) sowie der Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses des Deutschen Bundestags, MdB Ernst Hinsken, durchschnitten auf der neugebauten Fuß- und Radwegbrücke beim Kraftwerk Pulling das symbolische Band (Bild), die Eröffnungsfeier fand im Anschluss in Arrach statt.
Hier gehts zum Radweg ...
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BR Radl-Preis für Cham
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CHAM/MÜNCHEN (rh). Mit klarem Vorsprung hat Cham den Sympathie-Preis der 1400 Teilnehmer an der BR-Radltour gewonnen. 1,76 lautet die Durchschnitts-Note der BR-Radler für das vorletzte Etappenziel bei der siebentägigen Tour Ende Juli. Cham folgen auf den Plätzen Osterhofen, Schwandorf und Eggenfelden jeweils mit Noten über 2,0. "Das Angebot und die Harmonie unter den Anbietern und Gastgebern," hat laut Susanne Droux vom Hotel- und Gaststättenverband den Ausschlag gegeben. Für Angebot und Anbieter-Harmonie war "Wasserwirt" Christian Kienberger zuständig, der neun Gastronomen unter einen Hut brachte, die wiederum den kulinarischen Rahmen für Chams "Nacht des Jahres" boten: Rund 5000 machten beim Konzertabend auf der Quadfeldmühle Party. Kienberger und Kollegen werden am 10. Januar am Nockherberg eine Auszeichung erhalten.
Bezugsquelle: Bayerwald Echo, vom 7.10.03
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Gipfel-Resolution für die Grenzregion
| Ernst Hinsken lud Politiker von Europa- bis Kommunal-Ebene auf den Arber ein
Großer Arber (car). Es ist fünf vor 12: Tschechien wird am 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union - und ein dreiviertel Jahr vor der EU-Osterweiterung sind viele Fragen unbeantwortet, manche Probleme wirken größer denn je. Über die Position und die Zukunft des Grenzlandes sprachen gestern Politiker von Europa- bis Kommunal-
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ebene sowie Vertreter von Wirtschaftsverbänden bei einem "europa-politischen Gipfel" auf dem Arber. Das Ergebnis: Eine Resolution zur Stärkung der Grenzregion. Die beiden ostbayerischen CSU-Bundestags-abgeordneten Ernst Hinsken und Klaus Hofbauer brachten die über 20 Vertreter verschiedener politischer Ebenen zusammen. Die tschechische Seite war mit dem Finanzexperten Prinz Johannes Lobkowitz und Zelezna Rudas Bürgermeister Jiri Vonásek vertreten.
Vonásek konnte ganz konkret berichten, was eine Grenze ohne Zollkontrollen für ihn bedeutet. Er befürchtet, dass Schwarzmarkt und der illegale Zigarettenhandel mehr denn je blühen werden. Innerhalb der Kommune Zelezna Ruda gebe es eine eigene Kommune - die vietnamesische.
Seit zehn Jahren kämpfe man in seinem Heimatort gegen diese Kriminalität, aber nichts sei geschehen. "Es ist eine riesige Mafia bis ganz weit nach oben", sagte er mutig vor der laufenden Kamera des Bayerischen Rundfunks. "Machen Sie etwas dagegen", wandte er sich händeringend an die deutschen Politiker des Bundes und des Europaparlaments.
Doch nicht nur den tschechischen Bürgermeister plagen Ängste. Auch von den neun anwesenden Kollegen, die bayerischen Grenzkommunen vorstehen, waren Beispiele zu hören, was es heißt, in dieser Region zu leben und zu arbeiten. "Wir hatten fünf Tankstellen. Alle sind weg", brachte Franz Löffler, Bürgermeister der Stadt Waldmünchen, als Exempel für die Schwierigkeiten im Wettbewerb für Unternehmer. Als er vom ungleichen Fördergefälle sprach, war dieser Begriff schon häufig gefallen. So plädierten mehrere Politiker für den Erhalt der Grenzlandförderung, obwohl erst letzte Woche die Streichung der Bundesmittel verkündet worden war. Das Bayerische Ertüchtigungsprogramm sei das Einzige, was noch greife, meinte der Chamer Landrat Theo Zellner, Präsident des Bayerischen Landkreistages. Mit ihm waren sich die Beteiligten aber auch einig, dass es allein mit Programmen von ganz oben nicht getan sei. "Für uns in der Grenzregion muss gelten: Wir schließen keine Staatsverträge, wir bringen Menschen zusammen". Zellner forderte mehr Aktivitäten und Bündnisse in der Mikroregion.
In der Diskussion, die Ernst Hinsken leitete, wurde deutlich, dass es keine Patentrezepte gibt. Als äußerst wichtig wird von allen Seiten der Ausbau der Verkehrswege angesehen. Dazu gehört in besonderem Maße auch das Schienennetz.
Ostbayern zu wenig beachtet
Die beiden Europaparlamentarier Emilia Müller und Dr. Joachim Johannes Wuermeling sagte zu, sich dafür einzusetzen, dass weiter Fördergelder fließen. Die beiden Landtagsabgeordneten Helmut Brunner und Markus Sackmann beklagten fehlende Aufmerksamkeit für Ostbayern - und das nicht nur auf Bundes-, sondern auch auf Landesebene. Sie forderten unter anderem einen Grenzlandbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung.
Als Wirtschaftsvertreter machten Gerhard Thiele, Präsident der IHK Niederbayern, und Franz Prebeck, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, darauf aufmerksam, dass die Politik hinter der Wirtschaft her hinke. "Aus der Politikerwarte ist Niederbayern noch immer eine Aufsteiger-Region. Das trifft zumindest für die letzten Jahre nicht zu", betonte Gerhard Thiele, der "für einige Jahre Sondermaßnahmen" forderte. Für Franz Prebeck ist klar: "Wer die letzten Monate bis zum Beitritt Tschechiens nicht nutzt, bekommt Probleme". Besonders die kleinen Betriebe seien jetzt noch nicht auf die EU-Osterweiterung vorbereitet. Bei großen und mittleren Betrieben sei dies dagegen weitgehend geschehen.
Die am Ende einstimmig beschlossene Resolution umfasst sieben Punkte. Darin werden unter anderem nationale Gürtelprogramme gefordert, die Auflage von Verkehrsprojekten oder eine flexible Gestaltung von Übergangsfristen.
Passauer Neue Presse vom 15.08.03
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Stoiber trifft den "König des Bayerwaldes"
Nur ein Bergwanderer zeigt sich enttäuscht: "Ich dachte, er kommt in Bergkleidung, stattdessen hat er seinen Kommunionanzug an." Fast so, als hätte er es gehört, zieht Stoiber sein dunkles Jackett aus, streift den von seiner Frau mitgebrachten Pullover über, tauscht die schwarzen Halb- gegen Turnschuhe und sieht mit seiner schwarzen Armani-Jeans plötzlich sportlich aus. Karin Stoiber trägt ebenfalls Turnschuhe (Reebok), setzt aber im schwarzen Hosenanzug und mit Handtasche ganz auf Eleganz.
Beim Rundgang auf dem Arberplateau begleitet ein gigantischer Tross von Fotografen und Kameramännern die Stoibers. Dahinter ein Notarzt und drei Sanitäter der Bergwacht. "Nein, der Ministerpräsident hat keine gesundheitlichen Probleme, wir haben gar nicht gewusst, dass die da sind", räumt eine Referentin aus dem Stab Stoibers Missverständnisse von vorneherein aus.
Vor der Einkehr im Arberschutzhaus schaut Stoiber noch bei den Soldaten der Radarstation auf dem Arber vorbei. "Wie viele seid ihr denn hier heroben", will Stoiber wissen. "Das darf ich nicht sagen", antwortet der Soldat. "Bleibt ihr über Nacht hier oben", versucht Stoiber den Dialog weiterzuführen. "Das darf ich auch nicht sagen", kommt die prompte Antwort, "aber ich könnte meinen Vorgesetzten um Erlaubnis fragen." "Nein, so wichtig ist es auch nicht", wiegelt Stoiber ab.
Im Schutzhaus gibt es anschließend Lob für den Erbprinzen und die Hohenzollern. "Respekt, dass sich das Haus so engagiert", meint der Ministerpräsident. Die Arberregion sei so zu einem Tourismuszentrum für ganz Bayern geworden. Nicht nur im Bayerwald, sondern in ganz Bayern müsse allerdings die Qualität im Tourismus weiter gesteigert und die Vermarktung professionalisiert werden.
Auch wenn seine Reise eine Wahlkampfreise sei, werde er sich mit der Opposition "mangels Masse und Konzepten" nicht auseinandersetzen. Aus diesem Grund habe er den Vorabend seiner Arbertour nicht für die von manchen gewünschte Kundgebung genutzt, sondern das Gespräch mit der Wirtschaft in der Region gesucht. Im Mooshof-Saal in Zwiesel hatte er sich bemüht, mit rund 200 Unternehmern ins Gespräch zu kommen, um von ihren Sorgen am Vorabend der EU-Osterweiterung zu erfahren. Der dringendste Appell kam von den Politikern selber: Die besondere Förderung der Region dürfe auf keinen Fall aufhören. "Das wäre eine Katastrophe", sagte Regens Landrat Heinz Wölfl. Stoiber versprach, beim Bund nicht locker zu lassen. "Ich werde das immer wieder zum Thema machen."
Passauer Neue Presse vom 01.08.03 |
Der Nepal Himalaya Tempel bei Wiesent
Tempel-Besitzer Heribert Wirth (l) und Architekt Amrit Shakya (r) standen am Freitag im oberpfälzischen Wiesent (Landkreis Regensburg) vor dem früheren Expo-Pavillon. Vor drei Jahren war er eine der größten Attraktionen der Weltausstellung in Hannover, jetzt hat der Nepal-Tempel eine neue Heimat an der Donau gefunden. Am 20. Juli wurde das prachtvolle Bauwerk neu eröffnet.
Öffnungszeiten
des Nepal-Himalaja-Pavillon
ab 15.08. Sonntags 13.00-17.00 u.
Montags 14.00 17.00
Eintrittspreis: € 3.00
Geöffnet nur vom 15.08 bis 3.10.2003 |

www.nepal-himalaya-pavillon.de
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Ort der Toleranz
Mit dem nepalesischen Himalaya-Pavillon erhalten die Gemeinde Wiesent und der Landkreis Regensburg ein außergewöhnliches Bauwerk. Ich bin mir sicher, dass der Pavillon schon binnen kurzer Zeit eine große Anziehungskraft auf Besucher von nah und fern ausüben wird. In diesem Zusammenhang danke ich dem Unternehmer Herbert Wirth für seinen Mut und sein Engagement, mit denen er dem Nepal-Tempel zu einer neuen Heimat an der Donau verholfen hat. Dass die zugleich geschaffene Internationale Stätte der Begegnung auch für Zwecke der von Herrn Wirth vor Jahren gegründeten Stiftung "Wasser für die Welt" genutzt werden soll, ist erfreulich. Ich wünsche mir, dass das Internationale Begegnungszentrum ein Ort der Toleranz zwischen Menschen verschiedener Nationen und Kulturkreise wird, so wie der Himalaya-Pavillon die Toleranz zwischen den beiden Religionen des Hinduismus und des Buddhismus bildhaft darstellt.
Dr. Günther Beckstein
Innenminister
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"Der Tempel braucht sehr viele Aktivitäten"
Künstler aus Nepal sind sehr stolz, dass sie an diesem Kunstwerk mitarbeiten durften
Menschen, die bisher auf der Martiniplatte den Nepal-Himalaya-Pavillon zu Gesicht bekamen waren von der Pracht aber auch von der Stimmung rund um den buddhistisch-hinduistischen Tempel tief beeindruckt. Das Thema für die Weltausstellung in Hannover lautete: "Natur und Menschen in Einklang zu bringen, Harmonie und Toleranz zu vermitteln." Dies sei mit den beiden ineinander gehenden Tempeln gelungen, und dies gelang auch beim Wiederaufbau auf der Martiniplatte. Die buddhistische Stupa, eine weiße Kugel, ist Symbol für die Mutter Erde und die quadratische, aus Holz geschnitzte hinduistische Pagode steht für den Mensch und seine Kreativität. Amrit Shakya spricht mit glänzenden Augen von dem einmaligen Kunst- und Kulturwerk auf der Martiniplatte, das es kein zweites Mal auf der Erde gibt. Ausdrücklich betont er, dass es in keiner Weise etwas mit Religion zu tun hat.
3,5 Millionen Besucher
Mit dem Wiederaufbau des Nepal-Himalaya-Pavillons, der bei der Expo 2000 in Hannover 3,5 Millionen Besucher anlockte, waren auf der Martiniplatte im letzten Jahr insgesamt 36 Nepalesen beschäftigt und heuer 19, die das Nepal-Haus noch fertig stellten. 480 Tonnen Material sind von |


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Nepal nach Hannover und von Hannover nach Wiesent transportiert worden. Neben den Dachziegeln sind auch die Bodenplatten nicht aus Nepal.
Einer der besten Schnitzer aus Nepal kam nach Wiesent auf die Martiniplatte und leistete seinen Beitrag zum Gesamtkunstwerk. Jede Schnitzerei hat ihre Bedeutung, wobei jedoch keine Figur von einem alten Tempel kopiert wurde, es kamen stets neue Themen zur Ausführung. Götter, Tiere, Gesichter von Menschen, Schlangen, Lotusblumen und noch vieles mehr ziert die hinduistische Pagode. "Die Künstler aus Nepal sind sehr stolz, dass sie an diesem Kunstwerk mitarbeiten durften", sagte Amrit Shakya, und die Liebe spürt man in den Schnitzereien. Im neuen Nepal-Haus, das ebenfalls reich mit Schnitzereien verziert ist, werden im Erdgeschoss Künstler aus Nepal Wechselausstellungen zeigen und im Obergeschoss wohnen.
Ganz stolz ist Amrit Shakya auch auf das Amphitheater, das die Anlage abrundet und sich für Vorstellungen als Zuschauerbühne anbietet. Das Material stammt von der abgebrochenen Nibelungenbrücke. Zwischenzeitlich sind bereits die Tänzer und Tänzerinnen eingetroffen, die in den nächsten Wochen Darbietungen auf der Martiniplatte zeigen werden. Das Kunstwerk Nepal-Himalaya-Pavillon versprüht bei Nacht Stimmung pur, denn 800 Lampen und Scheinwerfer bringen die Anlage zum Leuchten, wobei der feuervergoldete Turm der Stupa mit den 13 Scheiben, bei dem 30 Kilogramm Gold verarbeitet wurden, weit in den nächtlichen Himmel funkelt.
Amrit Shakya wünscht sich sehr viele Besucher und zahlreiche Aktivitäten mit einem regen Kulturaustausch, denn der Tempel braucht viele Menschen, um zu leben und kein totes Gebäude zu sein.
(Bericht idowa.de)
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Die Anfahrt vom Donau-Radweg
Vom Donau-Radweg abzweigen nach Kruckenberg; Gemeindeverbindungsstraßen Richtung Wiesent, dann bergauf Richtung Brennberg (ca. 1 km).
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