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Auf den Spuren des nostalgischen Eisenbahnzeitalters
 
Kurzübersicht & Bigpoints
Basics zum Falkenstein-Radweg
Historie der Lokalbahn Wutzlhofen - Falkenstein
Streckendokumentation (Teil 1)
 Streckendokumentation (Teil 2)
 Streckendokumentation (Teil 3)
 Radrouten um Falkenstein (Nebenstraßen)
Bezugsquellen für Infomaterial & Anreise
 
   

CHRONOLOGISCHE STRECKENDOKUMENTATION

 
   

 STRECKENDOKUMENTATION (Teil 1)

 

 

FAHRTZEIT NACH FALKENSTEIN:
Sportliche Radler: ca. 2 Stunden
Familien und Genussradler: ca. 3 Stunden


Das ehemalige Bahnhofsgebäude Wutzlhofen (gegenüber Hotel- und Gaststättenbetrieb) markiert 150 m nach dem Bahnübergang (Regensburg – Hof) am Ortseingangsschild Gonnersdorf den Startpunkt des Falkenstein-Radwegs (Landkreisgrenze).


Von da ab führt der ausgeschilderte, asphaltierte Radweg parallel der Böhmerwaldstraße auf die unasphaltierte Bahntrasse (1 km).

Freie Fahrt - Volldampf voraus - was im Eisenbahnerjargon Jahrzehnte Gültigkeit hatte, können sich das Motto heute die Radler verinnerlichen.
6 km bis zum Ortsende von Wenzenbach ist die Route steigungsfrei.

3 km vom ehemaligen Bahnhofsgebäude Wutzlhofen entfernt wird die frühere Personenhaltestelle Irlbach passiert, an die ein nostalgisches Bahnschild erinnert. Von hier ab ist der Wenzenbach Weg- begleiter des Radlers bis kurz vor Erlbach. Wiederholt taucht das renaturierte Bachsystem mit seinen weit verzweigten Wasserläufen entlang der Route auf.
Der angenehm plätschernde Wenzenbach ist nun Wegbegleiter des Radlers. Kurz vor der
8 200 Einwohner zählenden Gemeinde Wenzenbach befinden sich sehenswerte Holzskulpturen am Wegesrand. Vorbei am ehemaligen Bahnhof Wenzenbach, erblickt man unmittelbar nach dem „Johanniter"-Gebäude einen alten Prellbock. Dem Umweltbewusstsein zuliebe, wurde der Wenzenbach auf 3 km Länge in seinen naturnahen Zustand zurückversetzt. Schautafeln informieren am Wegesrand detailliert über Umweltschutzmaßnahmen und die ländliche Entwicklung dieser Region.

Auffällig ist die eigenwillige moderne Pfarrkirche, die als gewaltiger Anbau von Norden her in die historisch gewachsene Ortskirche hineinragt.
Nach dem Ortsende von Wenzenbach beginnt (350 m.ü.NN.) ein fast durchgängiges, sanftes Steigungsprofil, das seinen Scheitelpunkt nach 18.7 km in der Hetzenbacher Höhe (606 m.ü.NN) findet.
Bevor die sauerstoffreiche Waldpassage entlang des Wenzenbachs den Radler im satten Grün verschluckt bietet sich eine Verpflegungspause an, um gestärkt die bevorstehende Steigung in Angriff zu nehmen.
Die Streckencharakteristik, das Landschaftsbild und Geländeform ändert sich abrupt. Das ausladende Tal des Wenzenbachs – welches sowohl dem Regen- wie dem Donautal zugerechnet wird - verjüngt sich in eine dicht bewaldete, eng eingeschnittene Wald- und Felsenlandschaft. Ansatzlos geht das Flachland in eine Hügel- und Berglandschaft über. Geographisch befindet man sich an der Nahtstelle zum Bayerischen Vorwald, wo das liebliche Wenzenbachtal mit dem Bergwald und schroffen Felsformationen zum Naturerlebnis verschmilzt.

Gerade in solch urwüchsiger Naturland- schaft zeigt sich der vorteilhafte „Bahntrassen-Charakter“, da die Streckenführung früherer Lokalbahnen meist durch abgeschiedene Re-gionen führt.
Bis zur Gemeinde Bernhardswald ist die Strecke asphaltiert. Parallel zum Wenzenbach wird die Schlucht Schönberg passiert, auf dessen Bergrücken das Schloss Schönberg aus dem 9. Jhrd. trohnt. In ehemaligem Besitz bayerischer Herzöge sowie des Fürsten von Thurn und Taxis ist es heute in Privatbesitz.
Historisches: www.wenzenbach.de


KM 7.1, linke Fahrbahnseite: beachtenswerte Fels-Gedenktafel, die auf den Betrieb der Lokalbahn Wutzlhofen – Falkenstein (1915 – 1985) hinweist.

Die Felsdurchbrüche der ehemaligen Bahnstrecke verdeutlichen, welche immensen körperlichen Anstrengungen der Bahnstreckenbau Anfang des 20. Jahrhunderts unseren Vorfahren abverlangte.
Die reizvolle Bach- und Hügellandschaft mit seinen Granitblöcken und dem Steinmeer des Naturparks des Vorderen Bayerischen Waldes sind in diesem ansonst schwer zugänglichen Bereich sehr beeindruckend. Kurz darauf wird die längste Brücke (ca. 18 m) der ehemaligen Bahnstrecke überquert.

KM 8.6

Der wunderschön ins Landschaftsbild integrierte Rastplatz ist umgeben von Wald, Wiesen und dem Wenzenbach. Dieses Kleinod motivierte die Künstlerin Renate Christin und 15 Kinder, hier eine einmalig schöne Raststelle zu schaffen. Ein Erfrischungssteinbecken sorgt an heißen Sommertagen für wohltuende Kühlung (kein Trinkwasser).
Die Massivholzausführung aller Rastplätze wie Wetterschutzpavillons fügt sich zudem unaufdringlich und harmonisch ins Landschaftsbild ein.
Bald darauf taucht die ehemalige Bahnhalte- stelle Bernhardswald (395 m.ü.NN.) auf. Das frühere Bahnhofs-gelände bot genügend Fläche, hier einen großzügig ausgebau-ten Rastplatz mit Wetterschutz und Informationsschautafeln zu platzieren. Bei schönem Radlwetter - vorzugsweise am Wochenende und den Schulferien - ist der Kiosk bewirtschaftet. Von hier ab geht es bis in die 5 km entfernte Ortschaft Hauzendorf auf unasphaltierter Fahrbahnoberfläche quer durch sattgrüne Wald-, Wiesen- und Teichlandschaft.

 

 

KM 12.0

Eine natürliche Sitzgelegenheit inmitten der Naturlandschaft bieten „Holzstümpfe“ – umgeben von kreativen Künstlerskulpturen.

Bald ist die nächste, ehemalige Bahnhaltestelle der 160 Einwohner zählenden Weilers Erlbach, 422 m.ü.NN erreicht, an dessen vormaligem Bahnhofsgelände sich wiederum ein großzügiger Rastplatz mit überdachtem Pavillon samt künstlerisch gestalteten Holzskulpturen befindet. Eine Gaststätte bietet nahrhaften Flüssigkeitsnachschub und deftige Hausmannskost.

Etliche Hinweisschilder weisen auf den „Radlbahnhof“ hin, der bei KM 14 in Hauzendorf (405 Einwohner, 422 m.ü.NN.) ins Blickfeld des Radlers rückt. Das ursprüngliche Bahnhofsgebäude samt angrenzendem Gelände wurde Anfang der Neunziger Jahre innen wie außen komplett restauriert. Seitdem residiert ein - in Radlerkreisen weit über die Landkreisgrenzen hinaus - bekannter Gastronomiebetrieb mit Biergarten. Nicht wenige Naherholer und Schönwetterradler wählen die Ausflugsstätte als Etappenziel – schon wegen des moderaten Höhenunterschieds von 95 hm (max. Steigung 1%).

 





© cb, Redaktion Biketouristik

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