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tschechisch :::
Inhaltsverzeichnis
 Grenzenlos
radeln
Eignungsempfehlung
Chronologische
Streckenbeschreibung
Steigungsschwerpunkte
Streckeneinteilung
Rastplätze
Sehenswürdigkeiten
Haidmühle
Regionale
Radtouren
Bayerisch
Eisenstein
Tipps
und mehr...
Alternativen
Landesgrenzen
Roadbooks
Nationalpark-Radweg (Publikation AKTIV RADFAHREN)
Nationalpark-Radweg (Publikation bike sport news)

Start/Zielort Haidmühle
Weglänge: 108 km
Streckencharakteristik / Oberflächenbeschaffenheit:
Grenzenlos
radeln - auf dem Grünen Dach Europas
Fernab von jeglichem Massentourismus sowie 65% vom Straßenverkehr
getrennt, verläuft der Nationalpark-Radweg grenzüberschreitend
durch die Naturparkregionen Bayerischer Wald und Sumava (Böhmerwald). Übersetzt
bedeutet das tschechische Wort Sumava "Rauschen" das
sowohl auf den Wald als auch das Wasser bezogen werden kann.
Vorwiegend auf ruhigen, idyllischen u. meist unasphaltierten
Forstwegen bzw. wenig frequentierten Nebenstraßen erkundet
man einer der schönsten Landschaften Deutschlands wie auch
Tschechiens. Der ostbayerische Radlspaß endet bei dieser
Route nicht an den Grenzen, sondern verbindet beide Staaten miteinander.
Die politische Verbindung wird in Kürze vollzogen, wenn
Tschechien EU-Mitglied ist.
Menschenleere Gebiete, urwüchsige Wälder, naturbelassene
Landschaften und großflächige Hochebenen aus Wiesen-
u. Steppenlandschaften prägen den Streckenverlauf, der dem
Biker Genuss-, Erholungs-, u. Erlebnisgefühl schenkt.
Im Einklang in intakter Natur mit Wäldern, klaren Bächen
und Bergseen radeln, auf idyllisch angelegten Rastplätzen
relaxen, Aussichtspunkte, und Waldlichtungen genießen, verbunden
ohne Verkehrslärm, all dies ist das Repertoire das einem
der Nationalpark-Radweg bietet. Je länger man unterwegs ist,
desto mehr lässt man Alltagshektik und Stress im wahrsten
Sinne des Wortes hinter sich.
Dass der Nationalpark-Radweg nicht zu den überlaufenen Radrouten
mit "Klassiker-Prädikat" zählt, sondern
man auf "weiter Flur" allein unterwegs ist und damit
einsames Abenteuer-.Feeling vermittelt, macht ihn für "Individualisten"
noch reizvoller.
Immerhin radelt man im größten zusammenhängenden
Waldgebiet Europas, das 6.000 qkm umfasst. Besonderen Schutz
genießt hierbei der älteste Nationalpark Deutschlands
im Bayerischen Wald“ sowie "Sumava" in Böhmen.
Unendliche Wälder, eine reine und würzige Luft und
glasklare Bäche sind das Markenzeichen dieser unvergesslichen
Radltour. Mit solchen überragenden Charaktereigenschaften,
die dieser abwechslungsreiche Zweiländer-Radweg
bietet, ist er in dieser Art und Weise in Deutschland sicher
unvergleichlich.
Zu einer unvergesslichen Radtour gehören neben den landschaftlichen
Reizen, natürlich auch die Genüsse aus Kultur, Kunst,
Brauchtum, Historie und letztlich auch bodenständiger Küche.
Das Credo lautet demnach: auf ins Radl-Eldo- Rado,
Spaß und Genuss
beim grenzenlosen Radlvergnügen!
Eignungsempfehlung
Wer bei diesem Radtourenerlebnis unvergessliche Freude erfahren
möchte, sollte ein paar wichtige Grundvoraussetzungen erfüllen.
Die physische u. psychische Ausgangsverfassung bestimmt das allgemeine
Leistungsvermögen. Die folgenden Hinweise sollen einer persönlichen
Fehleinschätzung vorbeugen. Der Nationalpark – Radweg
ist eine 108 km lange Mountain-Bike-Route, die je nach Fahrtrichtung
1 400 Höhenmeter (Richtung Ferdinandstal) bzw. 1.600 Höhenmeter
(Richtung Haidmühle) aufweist. Dabei legt man etwa 65% auf
unasphaltierter Fahrbahnoberfläche zurück. Steigungs-,
u. Gefällpassagen sind ein begleitendes Wechselspiel vom
Start-, bis zum Zielort. Häufig sind Niveauunterschiede mit
mehr als 12%, in Extremfällen bis zu 22% zu bewältigen.
Diese "Hard Facts", stellen an den Biker körperliche
u. mentale Mindestanforderungen, die im Vorfeld jeder mit sich
selbst klären sollte, um physische/psychische Überbelastungen
zu vermeiden.
Man legt immerhin diesseits und jenseits der Grenzen große
Strecken in anspruchsvollem Gelände, z.T. ohne Zivilisation
zurück.
Das Streckenprofil setzt genauso in der "Material-, u.
Ausrüstungsfrage" ein gewisses Mindestmaß an qualitativem
Equipment voraus.
Ein leichtes, stabiles, geländegängiges Mountain-Bike,
- ob Fully, Hard Tail oder ungefedert ist eher sekundär
- stellt 1. Wahl dar.
A & O sind eine durchschlagsfeste, grobstollige Bereifung.
Hinweis: die folgenden kumulierten "KM – Angaben"
sind aus dem Roadbook "Nationalpark-Radweg" entnommen,
die für beide Fahrtrichtungen am Textende downloadbar zur
Verfügung stehen.
Als einzige Ausnahme von dem tendenziell schweren Streckenprofil
gilt in Richtung Ferdinandstal der Streckenabschnitt vom Nationalpark
Tierfreigelände bei KM 54,1 bis Klingenbrunner Bahnhof bei
KM 72,8. Diese Teiletappe ist gekennzeichnet von überwiegend
leichten Gefällstrecken, die sich mit längeren flachen
Etappen abwechseln. Steigungen zählen eher zu den Ausnahmen
bzw. sind leicht zu bewältigen, weshalb dieser etwa 19 km
lange Streckenteil als bedingt familientauglich einzustufen ist.
In
umgekehrter Fahrtrichtung trifft dies vom Klingenbrunner Bahnhof
bei KM 32,5 für die Streckenlänge von 16 km bis kurz
vor Altschönau bei KM 48,5 zu. Dann beginnt der Anstieg
zum Nationalpark Tierfreigelände.
Wer diesen angesprochenen Streckenabschnitt befahren möchte –sich
aber weniger zu den leistungsorientierten Bikern zählt und
obendrein vielleicht kein Mountain-Bike sondern ein Trekking-,
oder Fitness-, bzw. normales Tourenbike sein eigen nennt, oder
einen Radlausflug mit der Familie plant, kann bedenkenlos diesen
"zahmen" Streckenabschnitt
des Nationalpark-Radweges befahren.
Chronologische
Streckenbeschreibung von Haidmühle nach Ferdinandstal
Der Nationalpark-Radweg führt von dem Dreiländereck
Haidmühle aus nach 2 km grenzüberschreitend auf 31
km Länge durch den Nationalpark Sumava (Tschechien).
Bis ins 17 km entfernte Strazny überwindet man einen Höhenunterschied
von ca. 250 Höhenmetern. Spätestens in dieser Ortschaft
sollte man unbedingt die Proviantvorräte checken, da es
bis ins 19 km entfernte Finsterau (etwa 400 hm) nur eine einzige
Einkehrmöglichkeit in Knizeci Plane, auf 1.005 m Höhe
gibt.
Ein unscheinbar wirkender Forstweg mündet kurz vor Ortsende
von Strazny rechts in einen 14 km langen mit durchschnittlich
6% Steigungprozenten hinauf ins 1.160 m hochgelegene Bucina (Buchwald).
Zuvor bietet sich bei KM 23,8 (Zdarske jcirko 955 m), ein wunderschön
gelegener Rastplatz neben einem kleinem See zu ausgedehnter Rast
und Nahrungsaufnahme an.
Tipp: da offizielle Öffnungszeiten
stark variieren, muss man damit rechnen, dass das Rasthaus/Pension
in Knizeci Plane,
bei KM 28,6 Richt. Ferdinandstal oder KM 80,1 Richtung Haidmühle
als Einkehr-, oder Übernachtungsort
ausfallen kann.
Für Naturliebhaber und Radler die eine Brise "Abenteuer"
lieben ein, in unserer industrialisierten Zeit ein selten gewordenes
Eldorado, durch urwüchsige, kaum besiedelte Landschaft zu
radeln.

Tipp: wer die
Fahrtrichtung nach Haidmühle gewählt hat, sollte sich nach Aufenthalt
in der Hochebene des Sumava (Böhmischer Wald) in der man
sich wie im Outback, ohne erkennbare Zivilisation, sozusagen im
Niemandsland fühlt auf einen "Kulturschock" der
besonderen Art beim Erreichen des Örtchens Strazny gefasst
machen. Häufig bevölkern Heerscharen von "Einkaufstouristen"
die Vietnamesenmärkte, Casinos und Bars. Neonreklamen verstärken
die krassen Gegensätze zusätzlich.
Kurz hinter Bucina (Buchwald) überschreitet man wiederum
die Landesgrenze Bucina/Finsterau, von wo es mit Ausnahme einer
kleineren Gegensteigung 12 km talwärts geht.
Die Moldauquelle ist übrigens nur 3 km von der Landesgrenze
entfernt.
Nun radelt man bis zum Zielort auf deutschem Territorium weiter.
Nur wer die 5 km lange Verlängerung von Ferdinandstal nach
Bayerisch – Eisenstein befährt, hat 2 weitere Grenzübertritte
vor sich – Einreise Tschechien – Ausreise Tschechien/Einreise
Deutschland.
Der Radweg führt direkt am Freilichtmuseum Finsterau vorbei.
Dort wird übrigens die Geschichte von "Land und Leute" in
eindrucksvoller Weise dargestellt. Hier gibt es auch ein waldgeschichtliches
Wandergebiet.
Nach der langen Gefällpassage mündet der Radweg am
Rastplatz Jägerstraße 758 m (1 km vor Mauth) in einer
Haarnadelkurve rechts hinauf in eine 23 km lange Waldpassage
bis Spiegelau. Besonders hier wird das "Grüne Dach
Europas", das größte zusammenhängende Waldgebiet
Europas deutlich.
In einer Art "Achterbahnfahrt" geht es rauf und runter,
mit bis zu 20% Steigungs-, u. Gefällpassagen und verlangt
vom Biker Fahrkönnen, Kondition und vor allem Konzentration.
Ein Highlight der Region Neuschönau ist das Nationalpark
Tierfreigelände,
der in 820 m Höhe für den Biker abermals einen Scheitelhöhepunkt
seiner
Nationalpark-Tour bildet. In großen Volieren sowie weitläufigen
Gehegen leben über
30 Tierarten des Bergwaldes in ihrer natürlichen Umgebung.
Unter anderem kann man Wolf, Luchs, Bär, Schwarzstorch,
Hirsch, Wisent, Wirschschwein, Fischotter, Uhu, Habichtskauz,
und viele mehr von den angebrachten Aussichtsplattformen auserspähen.
Das Hans-Eisenmann-Haus ist ein zentrales Informationszentrum
des
Nationalparks. Tier-, Pflanzen-, u. Gesteinsfreigelände
laden jene Biker
ein, die auf einer "Mehrtagesetappe" unterwegs sind.
Bayernbike-Tipp für
alle Tier-, Pflanzen-, u. Naturliebhaber!
Mehr unter:
www.nationalpark-bayerischer-wald.de
www.nationalparkregion.de
www.naturpark-bayer-wald.de
Die Weiterfahrt, führt über einen kurvigen, unasphaltierten
Single Trail talwärts – ein Genuss für den Cross
Country Freak. Anschließend geht das Streckenprofil ausnahmsweise
in eine Flachetappe über, die nur gelegentlich von leichteren
Gegensteigungen unterbrochen ist. In dieser Zeit ist für
die bevorstehenden Steigungen "Regeneration" angesagt.
Kurz vor der Ortschaft Spiegelau fährt man am Waldspielgelände
mit mehreren Kinderspielplätzen vorbei. Nach der Ortschaft
befindet sich eine großzügig angelegte Naturkneippanlage
mit Rastbänken, sowie der Meditationspfad "Seelensteig".
Nach dem Klingenbrunner Bahnhof geht etwa 70 Höhenmeter bergauf
Richtung Oberfrauenau, wo einem schöne Panoramaaussichten
– u. a. zum Arbergipfel – erwarten.
Tipp: Vorsicht
bei betreten von Wiesen u. Feldern: oft niedrig hängende, kaum sichtbare, teilweise spannungsgeladene Drahtzäune – Augen
auf!
Ein weiteres landschaftliches u. architektonisches Highlight
ist der Trinkwasserspeicher bei Frauenau, der höchste Naturschuttdamm
Deutschlands ist. Nach der Damm-Überquerung findet man einen
schön angelegten Rastplatz vor.

In der Ortschaft Buchenau bei KM 85,4 steht rechter Hand ein
kleines Schlösschen (Poschinger Glashütten Buchenau),
das der Prinzregent Luitpold von Bayern 1904 besuchte.
Ab Spiegelhütte führt der Nationalpark-Radweg
abschüssig bis zum Parkplatz Deffernik auf 630 m Höhe.
Von diesem Parkplatz aus, kann man auf 2 Varianten weiter nach
Bayerisch-Eisenstein radeln.
Variante
Regental-Radweg-Ostroute (Direktweg)
Entweder die Fortsetzung des Nationalpark-Radweges zum Zielort
Ferdinandstal, (deckungsgleich mit Regental-Radweg-Ostroute).
Vom Parkplatz Deffernik aus sind es bis zur Landesgrenze in Ferdinandstal
auf 730 m Höhe via Ortschaft Zwiesler Waldhaus 6 km. Die
120 hm, weisen im Vergleich der bisherigen Streckencharakteristik
allerdings nur noch "humane" 5% Steigungsniveau auf.
Für die restlichen 5,3 km nach Grenzübertritt via Zelezna
Ruda muss man dann bis Bayerisch-Eisenstein nochmals 100 Höhenmeter
überwinden.
Variante
Regental-Radweg-Westroute (leichter
Umweg)
Wählt man die Regental-Radweg-Westroute via Regenhütte
(links halten, asphaltierte Straße), so erreicht man nach
9,5 km Bayerisch-Eisenstein
.
Eine Bevorzugung der einen oder anderen Alternative ist nicht
möglich, da sich beide Streckenvarianten an landschaftlicher
Schönheit nichts nehmen.
Bayernbike-Tipp:
kumuliert man beide Regental-Radwegvarianten,
so entsteht daraus eine "Rundtour" mit
beliebigem Anfangs-, u. Endpunkt. Prädikat: sehr empfehlenswert!
Downloadbares Roadbook unter
Regental-Radweg:
Kammerdorf – Bayerisch-Eisenstein
Steigungsschwerpunkte
Richtung Ferdinandstal (Richtwerte z.T. mit Gegensteigungen, entnommen
aus dem Roadbook)
- Haidmühle 819 m - Nove Udoli 830 m: 40 hm
- Stozec
775 m - Rastplatz nach Ceske Zleby 946
m: 171 hm
- Hlininste 803 m – Kreuzungsgabelung
835 m: 32 hm
- Strazny 815 m - Bucina (Buchwald)
1.156 m, 17 km: 341
hm
- Landesgrenze 1.130 m – Scheitelpunkt
1.160 m: 30 hm
- Rastplatz Jägerstr. Talsohle
758 - Scheitelhöhe
861 m, 3,5 km: 103 hm
- KM 51,5 768 m - Nationalpark
Tierfreigelände, 820 m: 52
hm
- KM 57,3 Waldlichtung 700 m – Waldkinderspielplätze
768 m KM 66,6: 68 hm
- KM 72,8 Klingenbrunn Bahnhof 742 m – Scheitelpunkt 813
m:71 hm
- KM 80,0 Oberfrauenau, 715 m - Trinkwasserspeicher
Frauenau 771 m: 56 hm
- KM 87.3 Buchenau 743 m - Scheitelpunkt 784 m: 41
hm
- Parkplatz Deffernik 630 m – Ferdinandstal
730 m: 120 hm
Steigungsschwerpunkte
Richtung Haidmühle (Richtwerte
z.T. mitGegensteigungen, entnommen
aus dem Roadbook) - Parkplatz Deffernik KM 6,1 630 m bis Scheitelpunkt KM 16.6 784
m: 154 hm
- Buchenau 743 m KM 20,2 – Trinkwassertalsperre
KM 22,8 771 m: 30 hm
- Oberfrauenau KM 26,2 – KM 30,2 bis kurz vor Klingenbrunn
109 hm
KM 2809 775 m – KM 30,0 809 m: 35 hm
- KM
48,5 Waldlichtung, 700 m - Nationalpark Tierfreigelände
820 m: 120hm
- Parkplatz Sagwassersäge
768 m KM 52,9 – KM 55,1 848 m:
80 hm
- Rastplatz Jägerstr. Talsohle 768 m (12
km Steigung) 1.160m:
400 hm
- Landesgrenze 1.130 m – Bucina
(Buchwald) 1.160 m: 30 hm
- Hlininste 803 m;
KM 89,1- Rastplatz Radvanovice 946 m; KM 93,0: 143
hm
- Stozec, (Tusset) 775 m, KM 97,6 - Nove Udoli,
830 m, KM 101,6: 55 hm
Der Trinkwasserbedarf/Proviant
sollte vor allem für die
anspruchsvollen Berganstiege rechtzeitig gedeckt werden!
Insbesondere gilt dies für den Abschnitt Strazny – Finsterau.
Aus Sicherheitsgründen sollte unbedingt ein Proviantcheck
durchgeführt
werden, da es auf der 19 km langen, und fast menschenleeren
Region keinerlei Einkaufsmöglichkeit besteht!
Streckeneinteilung:
Theoretisch ist es zwar für "Profis" möglich
den Nationalpark-Radweg an einem Tag "durch zu beamen",
aufgrund der beschriebenen "Highlights" allerdings nicht
empfehlenswert. Hierbei würde der Kultur-, Genuss-, u. Erlebnisfaktor
im wahrsten Sinne des Wortes "auf der Strecke bleiben".
Ausgenommen eines positiven Trainingseffektes
spricht fast alles dagegen, die Schönheiten der Region
zugunsten der Geschwindigkeit respektlos "links liegen
zu lassen".
Als Schnittpunkt für eine Zweitages – Etappe empfehlen
wir die Region Finsterau, 37 km von Haidmühle oder Mauth
45 km von Haidmühle entfernt, wo Übernachtungsquartiere
zur Auswahl stehen.
Für die entgegengesetzte Fahrtrichtung kann man je nach
körperlicher Verfassung und Motivation entscheiden, ob man
den großen Berganstieg von Mauth nach Finsterau noch am
selben Tag hinter sich bringt, oder sich dieser Herausforderung
erst am nächsten Tag stellt.
Unser Motto hierfür: was du heute kannst besorgen
verschiebe nicht auf morgen.
Will man Wesen und Geschichte dieses Landstrichs verstehen,
muss eine mehrtägige Tour einplanen, bei der man sich verstärkt
dem Land und den Menschen widmet, um prägende Eindrücke
mit nach Hause zu nehmen.
Bergstreckenprofil
Mauth – Landesgrenze (schwierigste
Bergetappe)
Vom Rastplatz Jägerstr. (1 km von Mauth entfernt) befindet
sich die Talsohle auf 758 m, während man die Scheitelhöhe
nach über 12 km auf 1.160 m erreicht was stolzen 400
Höhenmetern
entspricht. 300 Höhenmeter, also drei Viertel der Gesamt – Höhendifferenz
wird jedoch in weniger als der Hälfte des Gesamtanstieges,
also in nur 6 km überwunden. Daraus resultiert der hohe
Neigungswinkel - ergo der sehr schwere Schwierigkeitsgrad.
Das Höhenmeterprofil ist vergleichbar mit einem spannenden
Kriminalroman, mit fortschreitendem Berganstieg (wird es
spannender) nehmen auch die Steigungsprozente zu. Die ersten
5 Kilometer
1%, dann 2%, 3%, um danach weiter auf 5%, und vor Finsterau
bis 11% anzusteigen.
Achtung: In Finsterau die Proviantaufnahme nicht
vergessen – bis
ins 18 km entfernte Strazny gibt es keine Lebensmittelgeschäfte!
Im Schlussabschnitt nach der Ortschaft
Finsterau fordern dann auf knapp 1 km
Länge 21% ihr Tribut.
Wer sich nach der schweißtreibenden
Bergetappe umschaut, wird mit einem schönen Fernpanorama belohnt,
bei dem man weit in und über den Bayerischen Wald blicken kann.
In entgegengesetzter Fahrtrichtung stehen einem ab der Ortschaft
Strazny zur Überwindung von 345 Höhenmeter dagegen 13,5
km zur Verfügung, weshalb der Gipfelsturm von der "anderen"
Seite einfacher ist. Der erste Streckenabschnitt besteht aus flacheren,
maximal bis zu 7% Steigung, nur vor der Scheitelhöhe in Bucina
wächst die Steigung kurzzeitig auf bis 13% an.
Herausragende
Landschaftsabschnitte (bevorzugt verkehrsfreie Streckenteile)
Die Tatsache, dass die Routenführung des Nationalpark-Radweges
auf seinen 108 Streckenkilometern die schönsten Landschaften
des Bayerischen-, u. Böhmischen Waldes durchquert, macht
es an und für sich schwer, landschaftliche Highlights
zu selektieren.
Dennoch eine kure Übersicht (ohne ungenannte
Abschnitte abzuwerten):
- Von Strazny 815 m, 14 km via Bucina 1.160 m (Buchwald) zur Landesgrenze;
weitflächiges Hochplateau, hervorragende Aussichten
in / über
den Böhmischen Wald, Wald-, Wiesen-, u. Steppenlandschaft
- Vom
Rastplatz Jägerstr. 758 m nach Spiegelau (23 km überwiegende
Waldpassage, teilweise schöne Single Trails
- Vom Klingenbrunner Bahnhof ca. 10 km zum Trinkwasserspeicher
Frauenau (weite Wiesenflächen, z.T. gute Aussichtspunkte)
- Von Spiegelhütte
bis 16 km zur Landesgrenze (überwiegende
Waldpassage)
Rastplätze-Highlights,
ausgezeichnet mit Bayernbike Stern:
| Rastplatz mit Namensangabe,
Kurzbeschreibung und Höhenangabe |
Gesamt-KM
Start Haidmühle:
Fahrtrichtung Ferdinandstal |
Gesamt-KM
Start Bayr. Eisenstein:
Fahrtrichtung Haidmühle |
Trinkwassertalsperre Frauenau
Info, Rastplatz, 771 m.ü.M. |
85,2 |
23,8 |
| |
|
|
| Naturkneippanlage Schwarzach |
69,6 |
38,8 |
| |
|
|
| Sandriegl 766 m.ü.M., sehr
schön
gelegen, Spiel- u. Liegewiese am Schwarzbach,
Info |
45,2 |
63,6 |
| |
|
|
| Schwarzbachbrücke, 860 m.ü.M., Info |
39,9 |
68,8 |
| |
|
|
| Nationalpark Bayerischer Wald, Panoramablick, Info |
35,9 |
73,1 |
| |
|
|
| Schöne Aussicht, 1.140 m.ü.M., Infozentrum,
Pavillon |
32,2 |
76,7 |
| |
|
|
| Knizeci Plane, 1.005 m.ü.M., Rasthaus,
Pension |
28,6 |
80,1 |
| |
|
|
| Zdarske jcirko 960 m.ü.M., neben kleinem See |
24,6 |
84,2 |
| |
|
|
| Radvanovice (Nähe Ceske Zleby) mit schöner Aussicht,
Scheitelh öhe
946 m.ü.M., Info |
11,6 |
97,0 |
Sehenswürdigkeiten
am Wegesrand:
- Freilichtmuseum Finsterau, Moldauquelle
- Neuschönau: Naturpark
Tierfreigel ände
- Spiegelau: Waldspielgelände mit Spielplätzen, Waldwiesen,
Grillstationen, einmaliger Naturerlebnispfad, Kurpark mit 3
kleinen Seen, Naturkneippanlage (siehe oben). Meditationspfad
"Seelensteig". Waldglashütten u. Schnapsmuseum.
Ein fast unerschöpfliches Mountain-Bike-Netz steht dem
Biker zur Verfügung (Prospekt Mountainbiking a la carte
bei Tourist-Info anfordern). Wer möchte kann zum "Kräfte
sammeln" auch das
beheizte Frei- oder Hallenbad besuchen.
- Frauenau: Trinkwassertalsperre
- Rokokokirche, Glashütten
u. Glasmuseum, Wildgehege, Waldlehrpfad
- MTB-Netz rund um
den Zwiesler Winkel
Start-/Zielort
Haidmühle
Die im Dreiländereck, Bayern, Südböhmen (Tschechien)
und Mühlviertel (Österreich) befindliche Ortschaft Haidmühle
kann mit einem Radwander-, und Mountain-Bike-Netz aufwarten, das
seinesgleichen sucht. Das Dreiländer-Radparadies, weitgehend
im Tal der Kalten Moldau oder des Mirasalbaches verlaufend, wurde
von den "Naturfreunden Internationale" zur Landschaft
des Jahres 2000 ausgezeichnet.
Zur Haidelregion zählen die Ortschaften Grainet, Haidmühle,
Hinterschmiding, Jandelsbrunn, Neureichenau und Philippsreut.
Wahrzeichen ist der 1.167 m hohe Haidel mit seinem Aussichtsturm,
von dem man einen atemberaubenden Rundblick über die bayerisch-
böhmischen Grenzwälder bis in die Alpen blicken kann.
Der öffentliche Busnahverkehr RBO bietet eine Fahrradbeförderung
auf der Strecke Passau – Waldkirchen – Haidmühle
– Bischofsreuth in den Sommermonaten Juni bis Oktober an
Sonn-, u. Feiertagen an. Reservierung unter: 085/756370.
Ein besonderes Prädikat mit Seltenheitswert ist, dass man
beim Radfahren im Dreiländereck auch kulinarischen Spaß mit
landestypischen Spezialitäten aus drei Ländern genießen
kann. Mit aufgefüllten Kohlehydratspeichern lässt sich
die bergige Topographie leichter bewältigen.
Die Schwierigkeitsgrade der Radwanderwege rund um Haidmühle
schwanken von familienfreundlich (z.B. Adalbert-Stifter-Radweg
auf ehemaliger Bahntrasse) bis hin zu anspruchsvollen Mountain-Bike-Touren,
die allgemeinhin als Herausforderung für ambitionierte
Biker gelten.
So bietet der Start-, bzw. Zielort des Nationalpark-Radweges
exzellente Anbindungen in alle Himmelsrichtungen:
- Donau-Wald-Radweg 65 km/800 hm nach Obernzell
(Anbindung an Donau-Radweg)
- Adalbert-Stifter-Radweg 48
km/600 hm F ürsteneck
- Dreiländer-Radweg 55 km/450 hm (Rundkurs, Anbindung an
Grenzlandweg Kollerschlag)
- Sumava-Tour (Pendant zum Nationalpark-Radweg
auf böhmischer Seite) 102 km/1.100 hm nach Bayerisch-Eisenstein
(z.T. deckungsgleich mit Nationalpark-Radweg und
Nationalpark-Radrundweg
- Radtour entlang des 42 km langen
Schwarzenbergischen Schwemmkanals, der aufgrund seines
flachen Streckenprofils (durchschnittliches
Gefälle 0,2 Prozent!) auch leicht mit Kindern zu bewältigen
ist. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges rückte auf
den Höhen des Böhmerwaldes mit dem Schwarzenbergischen
Schwemmkanal ein bis dahin eher verborgenes kleines Weltwunder
in das Blickfeld des neuen Europas: "Das (s)achte
Weltwunder"
- Radtouren in der Peripherie Böhmerwald
/ Österreichisches
Mühlviertel:
- Moldaustausee-Tour, Plöckensteinersee-Tour,
Böhmerwald-Achter und viele mehr
- Hartgesottene Mountain-Biker
können auch den Dreisesselgipfel
auf 1.332 m Höhe bezwingen.
Regionale
Radtouren in der Haidelregion/Böhmen
- Fahrrad-Rundtour Haidmühle – Bischofsreuth/Marchhäuser
- Ceske Zleby – Stozec - Haidmühle, ca. 19 km, Markierung:
52, Einkehrmöglichkeit eventuell in Ceske Zleby
und in Stozec
Personalausweis!
- Fahrrad-Rundtour zum Plöckensteiner
See/Tschechien, ca. 37 km, Markierung: 54, Einkehrmöglichkeit
in Cerny Kriz und Stozec
Personalausweis!
- Tour in Böhmen, ca. 18 km, Markierung: 55, Einkehrmöglichkeit
in Stozec, Personalausweis!
- Haidmühle – Bischofsreut-Marchhäuser – Krasna
Hora (Schönberg) – Haidmühle, ca. 23 km,
Markierung: 56, Einkehrmöglichkeit
in Haidmühle,
Auersbergsreut und Bischofsreut. Personalausweis!
- Familien-Radwanderung/Rundtour, ca. 25 km, Markierung:
57, Einkehrmöglichkeit in Frauenberg!
- Fahrrad-Rundtour
Haidmühle-Duschlberg, ca. 30 km, Markierung: 58, Keine
Einkehrm öglichkeit
- geführte Radtour, Fahrradtour nach Horni Plana/Oberplan,
ca. 26 km, Personalausweis!
- geführte Radtour
in Böhmen, Dobra - Cerny Kriz - mit Einkehr
Personalausweis!
Sehenswürdigkeiten/Aktivitäten
in der Haidelregion
- Bischofsreuther Waldhufen(auf etwa 1.000 m bedeutend u. einzigartig
Landschaften Mitteleuropas, im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet
- Haidel – Aussichtsturm
- Dreisessel (1.339 m, bizarre Felsformationen)
- Plöckenstein
(1.379 m)
- Waldmuseum
- Hallen-, u. Wellenbad
- Badeseen
- Wanderwegenetz
- Drachenfliegen
- Wintersport (Ski, Rodel, Langlauf)
- Schlittenhunderennen, jährlich im Februar Europameisterschaft
- Böhmerwaldmuseum
- WaldmuseumTrimm dich Pfad, Waldlehr-Pfad
Start-/Zielort
Bayerisch-Eisenstein
Bayerisch-Eisenstein bietet als Start-, bzw.
Zielort des Nationalpark-Radweges
ebenfalls exzellente Radtouren-Anbindungen
in alle Himmelsrichtungen:
- Regental-Radweg nach
Regensburg, 171 km
- Lamer-Winkel-Arber-Radweg
nach Bad Kötzting
50 km
- Rundtouren via Zelezna Ruda
- Sumava-Tour (Pendant zum Nationalpark-Radweg
auf böhmischer Seite) 102 km/1 100 hm nach
Haidmühle
(z.T. deckungsgleich mit Nationalpark-Radweg
und Nationalpark-Radrundweg
- Nationalpark-Radrundweg:
Bayerisch-Eisenstein oder
Landesgrenze Ferdinandsthal-Debrnik – Zelezna – Ruda – auf
Route 33 durch den Nationalpark Sumava (Tschechien) – Kvilda
- Landesgrenze Finsterau/Bucina – Mauth, Spiegelau,
Frauenau, Spiegelhütte Ferdinandsthal-Debrnik – Zelezna – Ruda –Bayerisch – Eisenstein
(oder am ursprünglichen Ausgangspunkt, Gesamtlänge
ca. 145 km/1.500 hm)
Sehenswürdigkeiten
rund um Bayerisch-Eisenstein
- Grenzbahnhof
- Lokalbahnmuseum
- Arber – Wellenbad
- Minigolf
- Großer u. kleiner Arbersee
- Glashütten
- Tiermuseum
- Arbergebiet (Gipfel per Gondelbahn)
- Wintersport (Ski, Weltcup,
Langlauf)
- Wanderwegenetz
- Pfarrkirche
Ernährungstipps/Sicherheitstipps/Funktionskleidung/
Radwerkzeug- und Fahrrad-Check
Die Tour sollte schon deshalb vorher sorgfältig geplant werden,
da der Nationalpark- Radweg zumeist durch sehr dünn besiedelte
Gebiete verläuft, und man in weiten Teilen der Strecke auf sich
selbst gestellt ist.
Deshalb existieren über viele Streckenkilometer keine Proviant-, u. Übernachtungsmöglichkeiten,
was bereits vor Reiseantritt gewisse Sicherheitsvorkehrungen erfordert.
Die folgenden Sicherheitshinweise sowie Ausrüstungstipps dienen als Planungshilfe.
Als Navigationsinstrumentarium empfehlen wir gute Kartographie i.V. mit dem Bayernbike-Roadbook,
das eine Radtourenplanung vereinfacht und wertvolle Tipps – vor allem bei
fehlenden Orts-, u. Streckenkenntnissen bietet.
Dies ist schon deshalb ratsam, da der tschechische Streckenabschnitt unvollständig
z.T. unverständlich ausgeschildert ist (manchmal findet man ein Sammelsurium
von Radwege-Nummern, die nur schwerlich zuordnungsfähig sind). Die Beschilderung
variiert von Donau-Nationalpark, Böhmerwald/Sumava Nr. 7 und vielen Radwege-Nummerierungen.
Der deutsche Streckenteil dagegen ist vorbildlich nahtlos ausgeschildert – es
sei denn, Schilder wurden als "Trophäe" von "Liebhabern" oder "Bösewichten" widerrechtlich
entfernt.
Tipp: an eines sollte man sich gewöhnen: viele Radwegeschilder
befinden sich erst einige Meter nach – nicht wie üblicherweise vor – Überqueren
von Kreuzungsbereichen oder Weggabelungen, deshalb vorausschauend fahren.
Wer vorher eine sorgfältige Planung betreibt, für den wird der Nationalpark – Radweg
ein wirklich unvergessliches Biker-Erlebnis (unser Team war begeistert) verbunden
mit hoher "Suchtfaktorgefahr".
Tipp: eine gastronomische Radler-Infrastruktur ist relativ
dünn gesäht, das heißt dass man sich für Übernachtungsquartiere
frühzeitig sorgen muss – vor allem wenn nur 1 mal genächtigt
wird.

Hier erhalten Sie einige nützliche Tipps!
Abzweigealternativen/Kombinationsmöglichkeiten
mit weiteren
Biketouren:
Neben den vielen
Anbindungsmöglichkeiten
in den Start-,
u. Zielorten
Haidmühle
und Bayerisch-Eisenstein,
bestehen auch
2 wichtige tangentiale
Verbindungen,
die im böhmischen
Streckenteil
vom Nationalpark-Radweg
abzweigen und
damit Kombinationsmöglichkeiten
eröffnen.
- Nationalpark-Radrundweg: Bayerisch – Eisenstein
oder Landesgrenze
Ferdinandsthal-Debrnik – Zelezna – Ruda – auf
Route 33
durch den Nationalpark Sumava (Tschechien) – Kvilda
- Landesgrenze
Finsterau/Bucina – Mauth, Spiegelau, Frauenau,
Spiegelhütte
Ferdinandsthal-Debrnik – Zelezna – Ruda –Bayerisch – Eisenstein
(oder am
ursprünglichen
Ausgangspunkt,
Gesamtlänge
ca. 145 km/1.500
hm)
Wenn
man den Scheitelhochpunkt
Bucina in
Fahrtrichtung
Ferdinandstal
bei KM 31.9
erreicht
hat, zweigt
rechts der Nationalpark-Radrundweg ab, er
ist sozusagen
das nördliche Pendant zum Nationalpark-Radweg – nur
eben auf
böhmischer
Seite.
Befährt man den Nationalpark-Radweg
in umgekehrter Fahrtrichtung nach Haidmühle:
bei KM 77,0 geradeaus über
den Scheitelhochpunkt
Bucina, Fortsetzung des Nationalpark-Radrundweges.
Ab Kvilda
verläuft der Nationalpark-Radrundweg
deckungsgleich mit der Sumava-Tour
nach Zelezna Ruda (Böhmisch-Eisenstein).
- Sumava-Tour (Route 33): Haidmühle Ceske
Zleby (bis hier deckungsgleich mit Nationalpark-Radweg),
Horny Vltavice – Kvilda – (ab
hier
deckungsgleich mit Nationalpark – Radrundweg) – auf
Route
33 durch den Nationalpark Sumava (Tschechien),
Zelezna – Ruda
- Bayerisch – Eisenstein
(102
km/1.100hm)
In der
kleinen
böhmischen
Ortschaft
Ceske
Zleby,
(Böhmisch
Röhren)
923 m,
a (KM
11,2
Fahrtricht.
Ferdinandstal)
b (KM
97.4
Fahrtricht.
Haidmühle)
setzt
sich
a) geradeaus
b) links
die Sumava-Tour
Richtung
Lenora,
Horni
Vltavice,
Kvilda,
nach
Zelezna-Ruda
fort.
Von Haidmühle
bis Ceske
Zleby
verläuft
die Sumava-Tour
deckungsgleich
mit Nationalpark-Radweg.
Landesgrenzen
Achtung
beim
Grenzübertritt:
Personalausweis
unbedingt
erforderlich! Man
beachte
die Grenzöffnungszeiten
(Kilometerangaben
in Richtung
Ferdinandstal):
- Grenzübergang Deutschland/Tschechien, Haidmühle
802 m.ü.M.
(Grenzübergang für Radler u. Fußgänger,
1.04. – 30.09.
7.00
bis 21.00
Uhr;
1.10. – 31.03.
7.00
bis 19.00
Uhr geöffnet,
Ausweispflicht)
2,0
km
Tipp: Rückfahrt:
wer die
Grenzöffnungszeiten überschreitet,
der findet
direkt an der Strecke 6 km vor Haidmühle im Gasthaus
Stozec
"Lipno-Struh" (Lipno-Forelle)
eine Übernachtungsmöglichkeit.
- Landesgrenze
1130
m.ü.M.,
Grenzübergang
Tschechien/Deutschland,
Bucina-Finsterau
(Grenzübergang
für
Radler
u. Fußgänger,
1.04. – 30.09.
6.00
bis 22.00
Uhr;1.10. – 31.03.
8.00
bis 18.00
Uhr geöffnet,
Ausweispflicht)
31,5
km
- Bayerisch-Eisenstein
Bahnhof
730 m.ü.M.
(Grenzübergang
für
Radler
u. Fußgänger,
1.04. – 30.09.
6.00
bis 22.00
Uhr;1.10. – 31.03.
8.00
bis 18.00
Uhr geöffnet,
Ausweispflicht)
108,5
+ 5,3
km
Fremdenverkehrbüros und Tourismusinfos bei denen
Radwanderbroschüren
und Kartographie
bezogen
werden
kann:
- Tourist-Info: 94145 Haidmühle, Schulstr.
39, Tel. 08556/19433
- Tourist-Info: 94151
Mauth, Mühlweg 2, Tel. 08557/973838
- Tourist-Info: 94556 Neuschönau, Kaiserstr.
13, Tel. 08558/9603 -33/-27/-28
- Tourist-Info: 94518
Spiegelau Konrad-Wilsdorf-Str. 1, Tel.
08553/960017
- Touristikbüro: 94258
Frauenau, Hauptstr. 12, 09926/9410-0
- Tourist-Info: 94227
Lindberg, Zwieslauer Str. 1, Tel. 09922/1200
- Verkehrsamt: 94252
Bayerisch-Eisenstein,
Schulbergstr.
1,
Tel.
09925/327
(Von
Haidmühle nach Ferdinandsthal/Debrnik)
(Von
Ferdinandsthal/Debrnik nach Haidmühle)
HAIDMÜHLE

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Dieses Projekt wird von der
Europäischen Union kofinanziert. |
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