Adalbert-Stifter-Radweg - Bahntrassenradeln vom Feinsten


 

Start- Zielpunkt Grenzübergang Haidmühle / Nové Údolí (Neuthal)

Bild: Grenzübergang Nové Údolí (Neuthal)

zum Radgebiet Donau Moldau

Der unbesetzte Grenzübergang Haidmühle/Nové Údolí (Neuthal) befindet sich 2 km östlich von Haidmühle (Neuthaler Straße) und ist nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnet (Ausweis mitführen).

Der Startpunkt des »Adalbert-Stifter-Radweg« liegt 500 Meter hinter der deutsch-tschechischen Landesgrenze Nové Údolí (Neuthal) an der Gemarkung Nove Udoli (830 m.ü.M.), wo sich der Nationalpark-Radweg und Dreiländer-Radweg verzweigen. Nach kurzem Gefälle (30 Tiefenmeter) führt die Neuthaler Straße nach Grenzübertritt sanft ansteigend (20 hm) nach Haidmühe.

Bild: Gemeinde Haidmühle, links die Kalten Moldau 

Nur wenige hundert Meter von der Neuthaler Straße entfernt fließt die Kalte Moldau, die in diesem Bereich 1.3 km die natürliche Flussgrenze zwischen Tschechien und Bayern bildet.

In Grenznähe befindet sich ein großer Parkplatz (kostenpflichtig). An der ersten Straßenkreuzung (KM 1.9) mündet geradeaus die Max Pangerl Straße in die Dreisesselstraße. Dann wird linkerhand das Rathaus der Gemeinde Haidmühle passiert in dem die Tourismus-Info befindet. Exakt 2.5 km nach dem Startpunkt wird die Straße verlassen und zweigt rechts auf die Bahntrasse ab. Der »Adalbert-Stifter-Radweg« weist mit dem »Donau-Moldau-Radweg« bis Jandelsbrunn (16.5 km) einen identischen Streckenverlauf auf. 

Bild: Rathaus Haidmühle

Der »Adalbert-Stifter-Radweg« verläuft von Haidmühle bis nach Waldkirchen auf einer ehemaligen Bahntrasse. Haidmühle ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, der in einer sanften Talmulde unweit der Grenze zur Tschechischen Republik im Bayerischen Wald liegt. Im Dreiländereck Deutschland (Niederbayern), Tschechien (Südböhmen) und Österreich (Österreichisches Mühlviertel) - umgeben von reizvoller Berg- und  Waldlandschaft - liegt Radlern ein gigantisches Routennetz zu Füßen. Obendrein verfügt der abgelegene Landstrich nachweislich eine der reinsten Luftqualitäten Deutschlands, was den Freizeit- und  Erholungswert ungemein steigert. 

Der »Adalbert-Stifter-Radweg« durchquert eine landschaftlich ausgesprochen reizvolle Region. Bis zum Bahntrassenende am Stadtrand der Salzsäumerstadt Waldkirchen ist das Streckenprofil nahezu steigungsfrei, einzig der Schlussabschnitt zeigt sich etwas hügeliger. Allerdings unterscheidet sich das Höhenprofil fahrtrichtungsgebunden: Richtung Süden nach Bruckmühle bei Röhrnbach sind knapp 200 Höhenmeter, bzw. in nördlicher Fahrtrichtung nach Haidmühle 631 Höhenmeter zu bewältigen. 

Argumente gibt es viele, diesen (Bahntrassen-) Radweg sozusagen auf die Bucket-List zu setzen. So befinden sich z.B. entlang der Strecke nicht weniger als fünf Badesseen bzw. Naturfreibäder sowie eine Kneippanlage. Für all diejenigen eine Bereicherung, die das Angebot in Anspruch nehmen.

Badesseen - Naturfreibäder

  • Haidmühle (Kreuzbachsee, KM 2)
  • Neureichenau (Naturfreibad) + Stausee Riedelsbach
  • Jandelsbrunn (Badesee, KM 18)
  • Waldkirchen (Erlauzwieseler Stausee, KM 24)
  • Röhrnbach (Badesee / Wasserfreizeitgelände, KM 40)

Bild: Kreuzbachsee Haidmühle

Das Dreiländer-Radparadies im Muldental der Kalten Moldau bzw. des Mirasatbaches wurde von den "Naturfreunden Internationale" zur Landschaft des Jahres 2000 ausgezeichnet. In Haidmühle - im sogenannten <Grünen Dach Europas> - nehmen viele Radrouten - auch grenzüberschreitend - ihren Ausgang. Eine bessere Möglichkeit als vom Sattel aus die malerische Bergregion mit dichten Wäldern, Hochmooren, Seen, Bachläufen und Flußauen zu erkunden gibt es wohl kaum. 

Entschleunigtes Bahntrassenradeln

Der Einstand bzw. das sogenannte "Warm Up" beginnt ab Haidmühle auf einer anfangs flachen, dann überwiegend abschüssigen, unasphaltierten Bahntrasse nach Waldkirchen. Der wassergebundene, stark verdichtete Fahrbahnbelag minimiert spürbar den Rollwiderstand, weshalb man völlig entspannt auf der nivellierten Bahntrasse radelt. Nachdem der Scheitelhochpunkt in Frauenberg (KM 6) an der Europäischen Wasserscheide überschritten ist (872 m) fällt das Höhenniveau bis zum Bahntrassenende in Waldkirchen (511 m) um 361 Tiefenmeter kontinuierlich ab. Der topograhisch eingeebnete Wegeverlauf bzw. die sanfte Gefällstrecke benötigt nur minimalen Pedaldruck, um gemächlich - sprich entschleunigt - dahin zu kurbeln. Wer die sanfte Gefällstrecke mit zahlreichen geschwungenen Kurven selbstvergessen hinabcruist, darf sich auf ein beschwingtes Flowgefühl freuen. Auch ein Vorteil: an heißen Sommertagen  genießt man in schattenspendenden Waldpassagen sowie in den Geländeeinschitten angenehm kühle Temperaturen. 

Letztlich sind die kraftschonenden Begleitumstände dem typischen Bahntrasseneigenschaften geschuldet, deren gleichmäßigen Niveauunterschiede eine ökonomische, d.h. sehr rhythmische Fahrweise ermöglicht. Außerdem ist der Streckenverlauf gut einsehbar, weswegen man sich über die Wegeführung keinen Kopf zu machen braucht. Der harmonische Bahntrassencharakter spart kognitive Ressourcen, weshalb man die Umgebung achtsamer wahrnehmen kann, was prompt dem Fahrgenuss zugute kommt. Sauerstoffreiche Wälder, mäandernde Bäche, verwittertes Granitgestein und sattgrüne Wiesenhänge geben dem Genussfeeling auf dem »Adalbert-Stifter-Radweg« freien Lauf. Das sanft abschüssige Terrain leistet speziell auf der verkehrsbefreiten Trasse Vorschub vom Alltag abzuschalten, gedankenversunken die Kurbel zu schwingen, sich von der Natur inspirieren zu lassen, um bestenfalls bei sich selbst anzukommen. Gerade weil Bahntrassen-Radwege so easy zu befahren sind, haben Radfahrer ihre wahre Freude daran. Keine Frage: Das smoothe Streckenprofil fördert den ungestörten Bewegungsfluss und damit den Fahrspaß für Groß und Klein. Energie muss fließen. Fließt die Lebensenergie, fühlt man sich motiviert, inspiriert, gut gelaunt und unbeschwert. Alles scheint wie von selbst von der Hand zu gehen, man ist belastbar, könnte Bäume ausreißen und verschmilzt mit dem Leben. Ein glückseeliger Zustand, der sich beim selbstvergessenen Kurbeln in unberührter Naturlandschaft mit der Leichtigkeit des Seins häufig einstellt. 

Eckdaten

  • Startpunkt 500 m nach dem Grenzübergang Haidmühle / Nové Údolí (Neuthal)

  • Zielpunkt: Bruckmühle bei Röhrnbach
  • Streckenlänge: 38,6 km (davon 25 km unasphaltierter Bahntrassenabschnitt bis Waldkirchen)
  • Südliche Fahrtrichtung Bruckmühle bei Röhrnbach: ↑ 195 Höhenmeter
  • Nördliche Fahrtrichtung nach Haidmühle: ↑ 631 Höhenmeter
  • Einkehrmöglichkeiten finden Sie in Haidmühle, Neureichenau, Jandelsbrunn, Waldkirchen Röhrnbach

  • Scheitelhochpunkt 872 m (Frauenberg)

  • Tiefpunkt 399 m.ü.NN. (Bruckmühle bei Röhrnbach)
  • Bahntrassenabschnitt wird im Winter für Langläufer gespurt 

Highlights / Sehenswürdigkeiten (KM-Angaben in südlicher Fahrtrichtung)

  • Haidmühle: Kulturlandschaftsmuseum KuLaMu

  • Rastplatz "Jogl-Kneippanlage" am Mirasatbach (KM 3.6 km)

  • Museum „Adalbert Stifter und der Wald“ in Neureichenau
  • Kurpark Erlauzwieseler See (Abzweig KM 26.2 kurz vor Waldkirchen)
  • Rastplatz mit nostalgischen Eisenbahnrelikten und Infoschautafeln (KM 23.6)
  • Zauberwald am Karoli (nahe Waldkirchen)
  • Kletterwald Waldkirchen 

Einkehr- und Übernachtungsorte (südliche Fahrtrichtung)

  • Haidmühle (KM 2.0)
  • Neureichenau (KM 13.2)
  • Jandelsbrunn (KM 20.0)
  • Waldkirchen, Bahntrassenende (KM 27.4) - Stadtplatz KM 29.0
  • Aussernbrünst (KM 37)
  • Röhrnbach (KM 39 zzgl. 2 km vom Radwegende Irlesberg entfernt)

Waldkirchen Video

 Das Tourismusbüro Haidmühle befindet sich im Rathaus, Dreisesselstraße 12.

Bild: am südlichen Ortsausgang von Haidmühle (Abzweig von Dreisesselstraße) beginnt/endet die Bahntrasse des Adalbert-Stifter-Radwegs 

Der Adalbert-Stifter-Radweg verläuft 26,6 km zwischen Haidmühle und Waldkirchen auf einer unasphaltierten, ehemaligen Bahntrasse, davon 21 km als sanfte Gefällstrecke. Radfahrer erwarten eine idyllische Hügellandschaft, ausgedehnte Bergwälder, liebliche Bachtäler, weitflächige Wiesenhänge, emporragende Granitfelsen – alles in allem eine bezaubernde ursprünglich gebliebene Kulturlandschaft. 

Straßenüberquerungen sowie teils schmale Durchfahrtsspuren bei Eisenpollern erfordern erhöhte Vorsicht!

Streckencharakteristik

Die Streckencharakteristik des Adalbert-Stifter-Radwegs lässt sich mit Schnittpunkt in Waldkirchen zweiteilen. Das flache bzw. leicht abschüssige Streckenprofil bzw. der gleichmäßige Bahntrassencharakter ohne Verkehr fördert den ungestörten Bewegungsfluss und damit den Fahrspaß für Groß und Klein. Erst am Ende der Bahntrasse in Waldkirchen ist eine 5%-Steigung hinauf zum Stadtplatz zu bewältigen (60 hm). 

Nach der Stadtdurquerung setzt sich die Tour mit Forstwegen und schwach befahrenen Nebenstraßen fort, die einige kürzere Steigungen mit sich bringen. Doch selbst für weniger konditionierte Radler bleibt alles im grünen Bereich. Wurde die Anhöhe zum Waldkirchener Stadtplatz (60 hm) überwunden schlagen auf den verbleibenden 14 km nach Bruckmühle bei Röhrnbach nur gut 100 hm zu Buche. Sobald der Streckenzenit in Frauenberg (872m.ü.NN.) erreicht ist sinkt das Höhenlevel stetig, weshalb man flott voran kommt. Die Route schlängelt sich durch den sanft hügeligen südlichen Landkreis Freyung-Grafenau bis Bruckmühle bei Röhrnbach, das nur noch auf einer Höhe von 399 Meter liegt. 


 Eignungsklassifizierung: Von Haidmühle bis zum Bahntrassenende in Waldkirchen ist der flache 27.5 km lange Streckenabschnitt (überwiegend sanfte Gefällpassagen) familiengeeignet. Die anschließende Straßenverbindung zum Zielort Bruckmühle bei Röhrnbach enthält dagegen kürzere Steigungen. Da in gegenläufiger Fahrtrichtung der Streckenzenit nahe Frauenberg 350 Meter höher als Waldkirchen liegt, ist die Richtungswahl ein wichtiges Entscheidungskriterium. 

 E-Bike-Verleih- und E-Bike-Ladestationen 

Großzügige Zeitplanung steigert Erlebnispotential

Als gemütliche Halbtagestour angelegt bleibt für Pausenstopps, das Lesen der am Wegesrand aufgestellten Schautafeln, ggf. Museumsbesuch in Neureichenau, frische Abkühlung in einem der Badeseen sowie Stadtvisite von Waldkirchen genügend Freiraum ohne in Hektik zu geraten. Die entgegengesetzte Fahrtrichtung benötigt entsprechend mehr Zeit, da die Höhendifferenz von 435 m des Start- Zielorts die Durchschnittsgeschwindigkeit sinken lässt.

Infos

 MIT DEM RAD AUF HISTORISCHE EISENBAHNSPURENSUCHE (Reisejournalist Curd Biedermann)

Bahntrassen-Radwege-Statistik (Dr. Achim Bartoschek)

Adalbert-Stifter-Radweg - Infoflyer

 Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken faszinieren in vielerlei Hinsicht. Auf ehemaliger Bahninfrastruktur entstanden in Deutschland zwischen den 1980er Jahren und Jahrtausendwende mitunter hochklassige Bahntrassenwege, die sowohl ländliche Räume als auch Ballungsgebiete erschließen. Das elementare Qualitätsmerkmal zeichnet sich durch einen steigungsarmen und verkehrsfreien Streckenverlauf aus, was ein breites Nutzer- und Leistungsspektrum anspricht. Die charakteristische Trassenführung mit Dämmen und Einschnitten, Brücken, Viadukten und Tunneln macht Bahntrassenwege sehr speziell - auch weil es sie von anderen Radwegen signifikant unterscheidet. Bahnhöfe, Stationsgebäude, Stellwerke, Loks, Waggons, Signalanlagen sowie Kilometersteine rücken das nostalgische Eisenbahnzeitalter ins Bewusstsein. 

Radeln auf historischen Eisenbahntrassen - umgeben von unberührter Naturlandschaft - fördert die Entspannung und letztlich die Balance in unserer stressgeplagten Zeit. Wer dazu noch seinen inneren "Tempomat" auf entschleunigten Wohlfühlmodus dimmt, kann seine Sinne in Ruhe schweifen lassen und dabei reichlich Energie schöpfen. Die achtsame Wahrnehmung der Landschaft, die bewusste Auseinandersetzung mit der Kultur und „Heimatgeschichte“ der Bevölkerung sowie Wissbegierde an der Bahnhistorie auf dessen Spuren man wandelt bereichert eine Radtour ungemein. So bitter Bahnstreckenstilllegungen aus Wirtschaftlichkeitsgründen auch sein mögen (in den 70 er, 80er und 90 er Jahren wurden jährlich durchschnittlich 400 km Schienenweg weg rationalisiert) – leistet der Radtourismus vor allem in ländlichen Räumen einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität.

Streckengrafik mit Höhenprofil


Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

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Streckenchronik

Die ehemalige Bahntrasse beginnt nahe der Tankstelle in Haidmühle (1 341 Einwohner). Anfänglich bietet sich eine schöne Aussicht über die grünen Hochflächen. Stellenweise erblickt man die markantesten Gipfel dieser bewaldeten Gegend - den Dreisessel (1.333m.ü.NN.) und den Haidel (1.167m.ü.NN.). Bis Frauenberg radelt man teils vis a via des Mirasatbachs in einer idyllischen und sauerstoffreichen Waldpassage.

Rastplatz "Jogl-Kneippanlage" am Mirasatbach bei Haidmühle

3.6 km vom Startort entfernt erwartet den Radler ein echter Gesundheitsknüller. Der eiskalte Mirasatbach speist hier die Kneippanlage Jogl und sorgt nicht nur für ein abwechslungsreiches Vergnügen sondern macht müde Beine wieder munter. 

Wassertreten (30-120 Sekunden) leitet schonend die Regenerationsphase ein. Beim anschließenden Pedallieren erwärmen sich die kalten Füße wie im Nu. 

 Die Kneippanlage Jogl am Mirasatbach befindet sich am Schnittpunkt des Albert-Stifter-Radweg mit der Haideltour-Route.    

Kneippen regt -  in dem Kaltwasserbecken nicht nur den Kreislauf und den Stoffwechsel an bzw. fördert die Durchblutung - sondern stärkt dazu auch das Immunsystem. Darüber hinaus wirkt die Methode ganzheitlich, d.h. Körper, Kopf und Seele kommen in Einklang. Eine wahre Wohltat, die für ausgemergelte Radfahrer wie gerufen kommt.  

Die unmittelbare Nähe des beliebten Adalbert-Stifter-Radwegs bringt es mit sich, dass viele Radfahrer von dem natürlichen "Gesundbrunnen" regen Gebrauch machen. Im Wasser liegt das Heil; es ist das einfachste, wohlfeilste und - recht angewandt - das sicherste Heilmittel (Sebastian Kneipp). 

 Sebastian Kneipp

Sebastian Kneipp wurde am 17.05.1821 geboren. 1844 zog er mit seinem Förderer Dr. Matthias Merkle nach Dillingen, wo er am Gymnasium trotz Tuberkulose das Abitur machte. 1849 begann er mit dem Theologiestudium und entdeckte rein zufällig ein Buch des Arztes Johann Siegmund über die Heilkraft von kaltem Wasser. Beeindruckt von dessen Erkenntnissen unternahm Kneipp im Selbstversuch Bäder in der kalten Donau. Sein Gesundheitszustand verbesserte sich derart, weshalb er seine kostenlosen Behandlungsformen auch auf Patienten ausdehnte. Bezeichnend, dass ausgerechnet Ärzten das Vorgehen missfiel und sie gegen Kneipps selbstlose Behandlungsmethode ein Gerichtsverfahren anstrengten. Die Heilkraft des Wassers entdeckte Kneipp wieder, da bereits die Römer in der Antike mit Wasseranwendungen arbeiteten. Erst 2015 entschied die Deutsche UNESCO-Kommission "Kneippen als traditionelles Wissen und Praxis nach der Lehre Sebastian Kneipps" offiziell als immaterielles Kulturerbe anzuerkennen.

Beste Stimmung und reges Treiben an der Kneippanlage. Radlergruppen aus allen Herren Länder kommen sich an der Fitness-Stätte näher.

Nach erfrischender Wellness-Pause geht's mit Frohgemut und Elan weiter. Auf der Kuppe mündet der Zufahrtsweg in den Adalbert-Stifter-Radweg ein (rechts Richtung Waldkirchen). 

Bahntrassenradeln hat viele Vorteile. So ist zum einen die Wegeführung leicht erkennbar, Kurvenradien sind großzügig bemessen und Höhenunterschiede machen sich durch das nivellierte Trassenniveau kaum bemerkbar.  

Auch wenn der Wegeverlauf unmissverständlich klar ist, so ist der relativ breite Radweg dennoch lückenlos in beiden Fahrtrichtungen ausgeschildert. Rastplätze in idyllischer Lage locken immer wieder zum Absteigen und erholsamen Pausen. Die wassergebundene Fahrbahnoberfläche ist erstklassig gewartet und weist von daher zu jeder Jahreszeit (solange kein Schnee liegt) einen sehr guten Zustand auf. 

Vom Startpunkt in Haidmühle (830 m) steigt die ehemalige Bahntrasse bis Frauenberg (Europäische Wasserscheide) unmerklich an. Nachdem der Scheitelhochpunkt (872 m) überschritten ist, fällt das Höhenniveau bis zum Bahntrassen-Ende (523 m) am Stadtrand von Waldkirchen insgesamt um 350 Tiefenmeter kontinuierlich ab. Die Vorfreude auf die lange Gefällstrecke und geschwungene Kurven ist berechtigt. Im Hochsommer sind die Temperaturen in dem schattenspendenden Geländeeinschitt angenehm kühl. Selbstvergessen rollt man nahezu ohne Kraftaufwand locker mit 25-30 km/h durch die von emporragenden Granitfelsen umsäumte Strecke.

Da die nivellierte Bahntrasse von hier ab fast ein durchgängiges leichtes Gefälle bis nach Waldkirchen aufweist gerät natürlich schnell in Vergessenheit, dass man sich entgegen des entspannten Fahrgefühls ohne größeren Kraftaufwand dennoch im Mittelgebirge des Südlichen Bayerischen Waldes befindet.

 Abzweig Dreiländer-Radweg

Am Loipenzentrum Frauenberg vorbei - der Adalbert-Stifter-Radweg genießt eine touristische Mehrfachnutzung indem Langlaufloipen gespurt werden - rollt das Gefährt auf der 22 km langen Gefällstrecke (1-2%) mit minimalem Krafteinsatz locker dahin. 

 Wasserscheide 

In Frauenberg erinnert ein Denkmal an die Wasserscheide von Elbe und Donau. Die Moldau entwässert nach Norden hin großflächig das Gebiet, wo nach Mündung in die Elbe später in die Nordsee fließt. Die Moldau - häufig auch als „Böhmisches Meer“ bezeichnet - ist der längste Fluss in Tschechien (430 km) und zugleich der größte Nebenfluss der Elbe. Richtung Süden und Westen sammeln dagegen Ilz, Erlau und Große Mühl Wasser auf und fließen bei Passau bzw. Linz in die Donau, die ins Schwarze Meer mündet.

Durch eine technische Meisterleistung wurde die Wasserscheide mit dem Bau der Kreuzbachklause und dem zugehörigen Triftkanal, der das der Moldau gehörige Dreisesselwasser in den Osterbach und damit in die Ilz brachte überwunden. Heute ist der Kanal ist größtenteils verfallen, weshalb der Kreuzbach wie zu früheren Zeiten wieder der Moldau zufließt.

Schon bald rückt der staatlich anerkannte Erholungsort Neureichenau ins Blickfeld. Je weiter man Richtung Süden rollt, desto mehr verändert sich das Landschaftsbild. Die Waldlichtungen werden größer und gibt immer häufiger schöne Panoramablicke auf die das gewellte Landschaftsprofil des Bayerischen Waldes frei. 

Bild: Loipenstüberl Neureichenau (KM 9.4)

 "Stifter und der Wald" - Museum im Rosenberger Gut

Die Gemeinde Neureichenau ist stolz auf ihr Museum „Adalbert Stifter und der Wald“ – deutschlandweit das einzige Museum, welches dem Dichter und Maler Adalbert Stifter gewidmet ist.

In Neureichenau (KM 13.2) ist bei der Überquerung der Dreisesselstraße sowie einem nachfolgendem kurzen Steilgefälle erhöhte Vorsicht geboten. Kurzzeitig wird auf die Bahnhofstraße Straße ausgewichen, bevor sich die verkehrsfreie Bahntrasse (KM 13.8) fortsetzt.

Dichte Fichtenwälder und saftig grüne Wiesen künden von einer noch wenig von Menschenhand beeinflusster Natur. Die kraftsparende Gefällfahrt auf der verkehrsfreien Trasse fördert das beschwingte Gefühl der Leichtigkeit des Seins. Immerhin werden vom Scheitelpunkt der Strecke bis Jandelsbrunn 238 Tiefenmeter - verteilt auf 13 Kilometer - potentielle Energie in Bewegungsenergie umgewandelt. Ein pulsschonender Trittrhythmus im Wohlfühltempo erlaubt schweifende Blicke über die herrliche Naturregion. Das Bahntrassen-Feeling ist in der Tat eine Wonne, denn selbstvergessenes Dahingleiten durch die anmutende Naturlandschaft gibt es sonst nur selten.

Foto: Badeweiher Jandelsbrunn. Der Abzweig zum Badeweiher befindet sich kurz vor Jandelsbrunn (KM 17.9).

Bild: Bahnhofsgebäude Jandelsbrunn, das von 1910 bis 1963 an der Bahnstrecke Waldkirchen–Haidmühle für den Personenverkehr in Betrieb war bzw. bis 1994 für den Gütertransport noch genutzt wurde, bevor die endgültige Stillegung der Bahnstrecke erfolgte. 2001 wurde die Bahnstrecke demontiert und danach als Radweg umgebaut.

 Direkt nach dem Jandelsbrunner Bahnhofsgebäude (634 m) zweigt der »Donau-Moldau-Radweg« auf die Bahnhofstraße ab, die nach einem kurzen Anstieg in die Hauptstraße mündet. Die Route führt via Breitenberg und Wegscheid nach Obernzell ins Donautal, wo Anschluss zum internationalen Donau-Radweg besteht. 

Besonders an Wochenenden bzw. Schulferien erfreut sich der Radweg großer Beliebtheit. Das "Ein- und Abtauchen" in schattige Waldpassagen bringt nicht nur Abwechslung sondern auch Abkühlung an heißen Sommertagen.

 Kurpark Erlauzwieseler See (Abzweig KM 26.2 kurz vor Waldkirchen)

Rastplatz mit nostalgischen Eisenbahnrelikten und Infoschautafeln (KM 23.6)

Man traut seinen Augen kaum, wenn plötzlich ein 100 m langes Gleisstück aus der längst verblichenen "guten alten" Eisenbahnerzeit der Bahnlinie Waldkirchen-Haidmühle-Wallern/Volary (Böhmen) auftaucht. Die Informationsschautafeln beleuchten die Historie, als ab 1867 bayerische und böhmische Gesellschaften den Bau einer Eisenbahn zwischen Passau und dem damals zur österreichischen Monarchie gehörenden Böhmen vorantriebend. Dennoch dauerte es noch 43 Jahre bis 1910 das Dampflockzeitalter auf diesem Streckenabschnitt begann. Für Wissbegierige werten solche Eisenbahnrelikte und die zugrundeliegende Geschichte das Radtourerlebnis signifikant auf.

Ehemalige Bahnlinie Haidmühle-Waldkirchen

Nach der Stilllegung 1963 (Personenverkehr erfolgte der Gleisabbau in Teilschritten: 1975 (Jandelsbrunn – Haidmühle), ca. 1996 (Waldkirchen – Jandelsbrunn). Die Bahnstrecke Waldkirchen–Haidmühle war früher eine Nebenbahn in Bayern, die in Haidmühle im Böhmerwald Anschluss an die Strecke nach Volary (Wallern im Böhmerwald) der einstigen Vereinigten Böhmerwald-Lokalbahnen hatte. ab. Die letzte Teilstrecke Waldkirchen–Jandelsbrunn wurde am 1. Oktober 1995 endgültig stillgelegt und später komplett abgebaut.

Bahn-Chronik

  • Eröffnung der Bahnstrecke:             15. November 1910
  • Stilllegung der Bahnstrecke:            1963 (Personenbeförderung)
  • Einstellung des Bahngüterverkehrs: 1963 
  • Gleisdemontage:                            bis 2001

Der Radwegebau / Eröffnung vollzog sich in zwei zeitlichen Schritten:

  • September 2001: Waldkirchen – Jandelsbrunn
  • 12. Juni 2005:      letztes Teilstück Frauenberg-Haidmühle

 Lohnenswerter Abstecher 3 km vor Waldkirchen (KM 23.9): nicht unweit von der Radstrecke verlockt ein Restaurant mit Biergarten am Erlauzwiesler Stausee zu einer Einkehr bzw. bietet eine Badegelegenheit am Erlauzwieseler Stausee.

Entlang des Erlauzwieseler Stausees verläuft die 350 km lange TRANS BAYERWALD Nordroute, deren 2. Etappe von Wegscheid kommend in nördlicher Richtung weiter zum Dreisessel verläuft. 

Mit jedem Kurbeltritt rückt die Waldkirchen formatfüllender ins Blickfeld und zoomt die Silhouette Stadt immer größer auf. Die weithin sichtbar dominierende Stadtpfarrkirche der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul wird gemeinhin auch als "Bayerwald-Dom" bezeichnet.

Etliche Rundbogenbrücken erinnet zumindest die ältere Generation an die nostalgische Eisenbahnerzeit. 

Salzsäumerstadt Waldkirchen

Nun heißt es von dem schönen Bahntrassen-Radweg Abschied nehmen. Den Schlusspunkt setzen ausrangierte Waggons und Rangierloks auf den Abstellgleisen. 

Der Bahntrassen-Radweg endet in Waldkirchen (KM 27.1). Hier ist Vorsicht bei der Einmündung in die Bahnhofstraße geboten. Kurz darauf überquert man die Hauptstraße am Kreisverkehr und radelt geradeaus (2. Abfahrt) die Anhöhe hinauf nach Waldkirchen. 

Sobald die nivellierte Bahntrasse verlassen wird ist Muskelkraft auf dem ersten Anstieg des Tages gefordert. Vorbei an der historischen Ringmauer schraubt sich die Ringmauernstraße über Serpentinen knapp 60 Höhenmeter auf die Bergkuppe (5% Steigung) zum Stadtzentrum Waldkirchen hinauf. 

Waldkirchen (10 456 Einwohner) liegt am Goldenen Steig und ist die größte Stadt im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau. Am Stadtplatz befinden sich etliche Straßen-Cafes, Eisdielen und Gaststätten mit Freisitzen, die für's leibliche Wohl sorgen.

 Das Tourismusbüro Waldkirchen befindet sich am Marktplatz 17.

Wurde Waldkirchen der Rücken gekehrt radelt man phasenweise entlang der Erlau, die durch den Zusammenfluss von Saußbach und Pfeffermühlbach südwestlich von Waldkirchen entsteht. Der Saußbach entspringt im Erlauzwieseler See südöstlich von Waldkirchen und fließt durch die Saußbachklamm südlich an Waldkirchen vorbei. Der Pfeffermühlbach entsteht durch Zusammenfluss mehrerer kleinerer Bäche nordöstlich von Waldkirchen und umfließt die Stadt auf ihrer nördlichen Seite. Ab dem Zusammenfluss von Saußbach und Pfeffermühlbach bei der Ortschaft Saßbach heißt der Fluss schließlich Erlau. Bei der namensgleichen Ortschaft Erlau (Obernzell) mündet die Erlau in die Donau.

Nach Überquerung der St 2132 beim Kreisverkehr löst man sich wieder vom Straßenverkehr. Verkehrsberuhigt geht es nun an Sassbach vorbei. Der Schlussabschnitt des Adalbert-Stifter-Radweg verläuft leicht hügelig über Haberlmühle und Deching häufig in Sichtweite des Bachs Erlau Richtung Bruckmühle. Da die kürzeren Anstiege meist mit herrlicher Aussicht über den Bayerwald einhergehen werden Schweißtropfen wahrlich nicht umsonst vergossen. 

Abwechselnd verläuft die Route mal unasphaltiert auf abgelegenen Schotterwegen, mal auf schwach befahrenen Nebenstraßen durch kaum besiedeltes Gebiet. Ist das Örtchen Irlesbach passiert hat man schon fast das Ziel erreicht.

Trotz kurzer "Up and Downs" lenken beeindruckende Aussichtspunkte von der kräftezehrenden Kurbelei ab. Schon bald ist Bruckmühle erreicht. Der Markt Röhrnbach mit ca. 4 565 Einwohner - größter Ort in der näheren Umgebung - ist von hier nur noch einen Katzensprung  entfernt.

Der Kopf dreht sich nach links und rechts - obiger Schnappschuss steht sinnbildlich für erlebten Landschaftsgenuss auf dem Adalbert-Stifter-Radweg.

Die im Dreiländereck, Bayern, Südböhmen (Tschechien) und Mühlviertel (Österreich) liegende Ortschaft Haidmühle wartet mit einem erstklassigen Radwegenetz auf, das alle Leistungsstufen anspricht. Das Dreiländer-Radparadies, weitgehend im Tal der Kalten Moldau oder des Mirasatbaches verlaufend, wurde von den "Naturfreunden Internationale" zur europäischen Landschaft des Jahres 1999/2000 gewählt.

Das graue Asphaltband schlängelt sich über die sanft gewellte Landschaft des Bayerischen Waldes. 

Radwegeknotenpunkt Bruckmühle

Bruckmühle nahe Röhrnbach bietet Radtouristen Top-Anbindungen zu weiterführenden Zielen.

Foto: historische Aufnahme mit Schienenbus der Deutschen Bundesbahn - Brücke Goldener Steig bei Röhrnbach. In der Nachkriegszeit wurden die Uerdinger Schienenbusse der DB - mitunter auch als Schienenomnibus bekannt - flächendeckend in großer Anzahl eingesetzt. Sie hatten i.d.R. zwei Führerstände und konnten in beiden Fahrtrichtungen mit derselben Geschwindigkeit verkehren. Unterscheidungsmerkmal war die einmotorige Baureihe VT 95, zweimotorige Baureihe VT 98 und die Zahnradvariante VT 97.   

 Beim Radwegeknotenpunkt Bruckmühle trifft der »Adalbert-Stifter-Radweg« auf zwei Top-Routen. So stellt der Donau-Ilz-Radweg via Kalteneck-Tittling-Eging am See-Hengersberg eine weiterführende Anbindung nach Niederaltaich an der Donau her, wo wiederum Anschluss an den internationalen Donau-Radweg (E 6), Deutscher Limes-Radweg und den Isar-Radweg (Donaufähre) besteht. Der 55 km lange Donau-Ilz-Radweg zählt mit 40 km ausgebauter Bahntrasse zu den längsten Bahntrassenwegen Bayerns. Kombiniert ergeben beiden Bahntrassenrouten für Genuss- Familien- Fernradler und E-Biker vom Grenzkamm des Bayerischen Waldes (Dreisessel) bis hinab zum Donautal - ausgenommen des 9 km langen hügeligen Abschnitts zwischen Kalteneck und Röhrnbach/Irlesberg - eine steigungsarme Radwegeachse (94 km), die einen Bahntrassenanteil von knapp 70% aufweist. 

Foto: Ilzbrücke bei Fischhaus

Die Donau-Bayerwaldroute ist eine Rundtour die u.a. die Dreiflüssesstadt Passau tangiert. Auch diese Route bietet sich in Bruckmühle - bzw. von einer sonst beliebigen Stellen aus - an, um seinen Aktionsradius zu erweitern. Das Ferienland zwischen Ilz und Ohe bietet in einer klimatisch begünstigten Höhenlage markierte Radwege, die auf luftigen Höhen mit Blick auf zahlreiche Bayerwaldgipfel u.a. hinab ins romantische Ilztal führen.

Radwegeknotenpunkt Haidmühle / Nové Údolí (Neuthal)

Hier besteht - u.a. auch grenzüberschreitender - Anschluss an den Donau-Moldau-Radweg, Nationalpark-Radweg, Dreiländer-Radweg sowie etlichen regionalen Rundtouren. 

 

Für Mountainbiker gibt es im Dreiländereck ein besonderes Zuckerl, da die 63 km lange "Königsetappe" (1.800 hm) der TRANS BAYERWALD den Dreisesselgipfel überquert. Das prestigeträchtige "Bayerwald-Flaggschiff" verläuft zwischen Jandelsbrunn und Neureichenau 6 km auf dem »Adalbert-Stifter-Radweg«. Im übrigen durchquert die Nordroute» der TRANS BAYERWALD« (Etappe 2-5) sowie die 6. Etappe der Südroute (Bischofsmais - Eging am See) den »Nationalpark-FerienLand Bayerischer Wald« auf einer Länge von insgesamt 163 Kilometer. Im wahrsten Sinne des Wortes viel Holz, das im wildromantischen Naturidyll des Grünen Dach Europas reichlich Fahrspaß bietet.

 Wer sich leistungsmäßig unterfordert fühlt oder warum auch immer in entgegengesetzter Fahrtrichtung nach Haidmühle starten möchte, für den schlagen 631 Höhenmeter zu Buche. Doch der 21 km lange, gleichmäßige Steigungsabschnitt ab Beginn der Bahntrasse in Waldkirchen weist eine ∅-Steigung von nur  2% auf, was wohl für die wenigsten Radfahrer ein unüberwindbares Hindernis darstellt, zumal die 360 Höhenmeter rhythmisch gut zu fahren sind.

Last but not least: mit Ausnahme von Rennrädern ist der »Adalbert-Stifter-Radweg« mit jeder Radgattung befahrbar:  E-Bike, Trekking- Gravel- Cross- oder Mountainbike. Ganz egal welcher Radtyp pilotiert wird: die herrliche Landschaft lässt sich in diesem schönen Fleckchen Erde mit x-beliebigen Rädern kennenlernen. 

Fazit: Es gibt nicht nur viele Gründe die für den »Adalbert-Stifter-Radweg« sprechen sondern ebenso eine Reihe von Argumenten den »Nationalpark-FerienLand Bayerischer Wald« auf die "Bucket-List" zu setzen, um außergewöhnliche Momente und Erlebnisse in diesem Radparadies in seiner Gänze auszukosten.

Tourist-Information

Ferienland Nationalpark Bayerischer Wald 
Schlosssteig 1
94078 Freyung 

Tel. 08551/57-114
Fax 08551/57-193

touristinfo@lra.landkreis-frg.de

www.bayerwald-info.de 

Tourist-Info Haidmühle
Schulstraße 39
94145 Haidmühle

Tel.: 085 56 - 19433
Fax: 085 56 - 1032     

haidmuehle@t-online.de

http://www.haidmuehle.de/

Tourist-Info Neureichenau
Dreisesselstraße 8
94089 Neureichenau

Tel.: +49 (0)8583 - 9601 - 20

tourismus@neureichenau.de

https://www.neureichenau.de/startseite/

Gemeinde Jandelsbrunn
Hauptstraße 31 
94118 Jandelsbrunn 

Tel: 085 83 - 96 00 0 

Fax: 085 83 - 96 00 24 

info@jandelsbrunn.de

http://www.jandelsbrunn.de/

Tourist-Info Waldkirchen
Marktplatz 17
94065 Waldkirchen

Tel: 08581/19433

tourismus@waldkirchen.de

https://waldkirchen.de

Markt Röhrnbach 
Rathausplatz 1
94133 Röhrnbach

Tel.: 08582/96090 

info@roehrnbach-bayerischer-wald.de

www.roehrnbach-bayerischer-wald.de

Touristinformation Perlesreut-Fürsteneck
Unterer Markt 3
D-94157 Perlesreut

Tel.: +49 (0) 8555 / 961910

Fax: +49 (0) 8555 / 961940

info@perlesreut.de

www.perlesreut.de