R 2 - Im Regenstaufer Vorwald

Ein guter Ausgangspunkt ist der Bahnhof Regenstauf. (Die Fahrradmitnahme in den Regionalbahnen von Regensburg-Hauptbahnhof in Richtung Schwandorf ist von der Auslastung der Züge abhängig. Auskünfte: 01806/995511 (kostenpflichtig).

Vom Bahnhof Regenstauf folgen wir der Fortsetzung der Bahnlinie in der bisherigen Fahrtrichtung ab Regensburg, über die Bahnhofsstraße in den Masurenweg etwa parallel zur Bahnlinie, übergehend in die „Wassergasse“. Dann an der Vorfahrtsstraße (es ist die Bundesstraße B 15) radeln wir links über die Regenbrücke (hier Blick nach rechts auf die Eichmühle und das Wehr. Am Brückenkopf kann die Straße auch an einer Unterführung unterquert werden). Bei der ersten Kreuzung biegen wir rechts ab (Wegweiser: „Spindlhof“).

Beim Schloss Spindlhof angelangt bietet sich ein Blick auf ein weit ausladendes Knie des Regens. An der Siedlung Wöhrhof mit den vielen neuen Häusern halten wir uns halb links. Über Ramspau (hier öffentliches WC) geht es weiter nach Hirschling. An der Stelle, wo der Wanderweg im „Burgweg“ geradeaus weitergeht (Wegetafel „Marienthal 4 km“), müssen wir rechts zur Brücke über den Regen abbiegen. Auf der anderen Seite erreichen wir die Straße Regensburg – Nittenau, neben der ein schöner eigenständiger Radweg verläuft. Hier geht es (wer einen Abstecher nach Marienthal machen möchte) nach links (dieses Stück ist nicht markiert!). Bei dieser Strecke muss nur das letzte Stück vor Marienthal auf der Straße zurückgelegt werden. Sehenswert auf diesem Abschnitt sind die großen Granit-Findlinge im Flussbett des Regens.


Auf gleicher Strecke geht es nach einer Erlebnispause und Rast wieder zurück zur Einmündung bei Hirschling und weiter auf dem Radweg in Richtung Regenstauf bis nach Kleinramspau. Hier halten wir uns links (Wegweiser „Karlstein 2 km“), wo uns 50 Höhenmeter Anstieg bevor stehen. Etwa auf halber Höhe lädt gegenüber einer kleinen Kapelle ein Unterstand zu einer Rast. In Karlstein radeln wir geradeaus durch den Ort und biegen am Wegweiser „Birkenzant 1,5 km, Schneitweg 4 km“ rechts ab (Ortsausgangsschild „Birkenzant 1 km“). Über Ruith und an Birkenzant vorbei geht es weiter nach Schneckenreuth. Danach führt uns der Weg abwärts in ein Seitental und es stehen uns wieder etwa 50 Höhenmeter Anstieg bevor. Weiter radeln wir nach Kürn, wo es gleich am Ortsanfang scharf links (Wegweiser „Nittenau 11 km“) geht. Wir gelangen durch Seibersdorf (Höhe 536 m, höchster Punkt dieser Fahrt!) nach Pettenreuth. Jetzt rollen wir sanft abwärts nach Hauzendorf hinein, wo uns fast am Ortsende die Radwanderstrecke auf der ehemaligen Bahnlinie nach Falkenstein in Empfang nimmt. Wäre nicht das letzte Stück vom Ende der „Radlerbahn“ ab Gonnersdorf, könnte man die Radkarte schon wegpacken.

Nach 14,4 angenehmen Kilometern auf der „Radlbahn“ geht es direkt hinter Gonnersdorf nach rechts und vorbei am Unteracker- und am Hölzlhof. (Achtung: Weg hier teils auf 400 m Länge grob geschottert, bitte schieben oder alternativ bei Unterackerhof Bahn queren und am Lehmwerk vorbei nach Zeitlarn und von dort über Hauptstraße nach Norden Richtung R2 halten.) Bei Hölzlhof biegen wir links ab. Näher an die Bahnlinie heran geht es links zunächst Richtung Zeitlarn, bis uns die Route innerorts rechts zum Regen führt. Danach radeln wir nördlich zur Kunstmühle, wo uns ein beeindruckender Blick über den Regen und das breite Wehr erwartet. In Regendorf an der Einmündung in die Regentalstraße biegen wir rechts auf den Radweg (bitte auf den eigenständigen Radweg neben der Straße!). Dieser unterquert eine besonders gefährliche Straße im Tunnel, welche den Zubringerverkehr zur Autobahn aufnimmt. Nach dem Ortsanfang Diesenbach führt uns rechts ein Steg über den Regen. Schon sehen wir die Bogenbrücke über den Regen, halb links und zurück zum Ausgangspunkt Bahnhof Regenstauf ist es auch nicht mehr weit.

Streckengrafik mit Höhenprofil


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Streckeninfos
 
  • Länge: 53 km, mit Abstecher nach Marienthal 57 km (hin und zurück)
  • Schwierigkeit: mittel, mit einigen Steigungen
  • Markierung: R2 (grün auf weiß)
  • Beschaffenheit: viel Asphalt, ausgebaute Radwege, kurzes Stück geschotterter Feldweg
  • Start/Ziel: Bahnhof Regenstauf
  • Grober Wegverlauf: Regenstauf – Ramspau – Hirschling – (Marienthal) – Heilinghausen – Kleinramspau – Karlstein – Kürn – Hauzendorf – Wenzenbach – Zeitlarn – Regendorf – Regenstauf

Sehenswürdigkeiten

  • Regenstauf: LBV-Vogel-und Umweltstation im Masurenweg; Schloss Spindlhof
  • Ramspau: Barockschloss (privat, keine Besichtigung); Ruine Ramspau
  • Hirschling: Schloss mit Schlosskapelle (privat)
  • Marienthal: Damwildgehege; nach romatischer Überfahrt über den Regen kurzer Fußweg zur Geisterburg Stockenfels
  • Karlstein: Schloss (nicht öffentlich zugänglich)  
  • Kürn: Schloss (nicht öffentlich zugänglich)
  • Hauzenstein: Schloss (nicht öffentlich zugänglich) 

Infos/Bezugsquellen                                                     

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