Der 37. Arber-Radmarathon ist Geschichte. Trotz der kurzen Vorlaufzeit von nur fünf Wochen - der Genehmigungsbescheid des Ordnungsamts erfolgte am 21. Juni - war Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung perfekt organisiert. Für die Mountainbikestrecken betrug das Orga-Zeitfenster aufgrund einer kurzfristig nötig gewordenen Streckenänderung gar nur zwei Wochen. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz klappte die Organisation wie am Schnürchen. Einzig Petrus stellte sich quer, denn ausgerechnet am Veranstaltungstag war der Wettergott den Hobbyradportlern nicht wohlgesonnen. Da die Meteorologen bzw. Wetter-Apps nichts Gutes verkündeten gab es dementsprechend kaum Nachmelder. Nur vereinzelte Hartgesottene konnten sich dazu aufraffen, währenddessen  normalerweise 800 - 1.500 Sportler auf den letzten Drücker nachmelden. Aufgrund der unvorhersehbaren Infektionslage und ständig wechselnden Reisebestimmungen fehlten auch die ausländischen Teilnehmer, was der Großveranstaltung die internationale Strahlkraft raubte. Schlechtes Wetter und die coronabedingt verspätete Terminfreigabe sind Hauptursachen, wieso die Gesamtteilnehmerzahl im Vergleich zum ARM 2019 (2020 fand der "Arber Dahoam" statt) um rund 50% absackte.

Besser konnte die unbeständige Wetterlage nicht widergespiegelt werden, als dies ein strahlender Regenbogen vor den Toren Regensburgs in aller Hergottsfrüh zu tun vermochte. Ungeachtet der widrigen Umstände ließen es sich aber 3.200 Teilnehmer dennoch nicht nehmen, frühmorgens am Regensburger Dultplatz "Gewehr bei Fuß" voller Tatendrang auf der Matte zu stehen. Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gab Punkt sechs Uhr mit einem ohrenbetäubenden Revolverschuss das Startsignal zum 37. Arber Radmarathon. Der guten Laune tat das durchwachsene Wetter jedenfalls keinen Abbruch, zumal die Temperatur im Laufe des Tages auf bis zu 24 Grad kletterte. 

Ganz untypisch wagten sich erstaunlich viele Teilnehmer auf die Große- und Kleine Arberrunde (Tour A + B). Gut 1.500 - und damit deutlich mehr als 2019 - nahmen das herausfordernde Streckenprofil in Angriff, während auf den Kurzstrecken weniger Teilnehmer verzeichnet wurden. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass ausgerechnet zum Start der Continental Familienrunde ein heftiger Regenschauer niederging. 

Geleitet von einem 600 PS starken E-Hybrid-Porsche als Führungsfahrzeug flog das dicht gedrängte Spitzenfeld an der Marktgemeinde Donaustauf sowie der auf einem Hügel gelegenen Gedenkstätte Walhalla vorbei. Um 6:22 Uhr zweigte die Spitzengruppe bei Sulzbach (KM 12) in die Hauptstraße nach Falkenstein ab und nahm Kurs auf den hügeligen Bayerischen Vorwald.

Auf den ersten 16 Kilometern bis Unterlichtenwald findet man im dichten Starterpulk im topfebenen Terrain problemlos Unterschlupf im engeriesparenden Windschatten. Doch mit den ersten Anstiegen trennt sich die Spreu vom Weizen wie man so schön zu sagen pflegt.

Bemerkenswert ist die enorme Lobpreisung bezüglich der tadellosen Organisation, was über Social Media Kanäle, e-mails, WApps sowie persönlichen Gesprächen kund getan wurde. Sei es die vorbildliche Streckenmarkierung, sei es das freundliche Personal an den Verpflegungsstationen, umsichtigen Streckenposten, an den Bierständen, beim Loseverkauf und so weiter und so fort. Ohne ehrenamtlichen Einsatz gäbe es schlichtweg keinen Arber Radmarathon. Zu verdanken ist dies zum einen der 300 köpfigen Helferschar, die unermüdlich im Einsatz war. Zum anderen gilt der Dank für die großartige Unterstützung der Polizei Oberpfalz, dem BRK Kreisverband Regensburg sowie der Freiwilligen Feuerwehr.

Ein dickes Lob ist den Polizeibeamten auszusprechen, die ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend waren. Rückmeldungen vieler Radsportler bekundeten, durch die begleitenden Polizeimotorräder ein erhöhtes Sicherheitsgefühl gehabt zu haben.

Wenngleich der Arber-Radmarathon keinen Renncharakter hat und es demzufolge auch keine offizielle Zeitmessung gibt, so tasten sich trotz alledem nicht wenige Teilnehmer ambitioniert ans Leistungslimit heran. Konditionierte Energiebündel, die sich gerne auspowern möchten bietet die Große Aberrunde reichlich Gelegenheit, die einem mächtig die Körner aus den Beinen saugt. "King of Arber" wurde Robert Müller, der die 260 Kilometer Distanz in nur 6 Stunden und 43 Minuten meisterte und quasi rechtzeitig zum Mittagessen die Ziellinie am Dultplatz überquerte, während zu dieser Zeit nach und nach erst die Fahrer der Continental Familienrunde, Panoramarunde und Bayerwaldrunde ins Ziel trudeln. Das Groß der Marathonfaher benötigt etwa 9 - 10 Stunden, bzw. die erschöpften Schlusslichter erreichen erst nach 12 Stunden die Domstadt. 

Besonders auffällig war, wie lange und entspannt die Teilnehmer bei Speis & Trank am Dultplatz verweilten und die seit fast zwei Jahren abhanden gekommene Geselligkeit im Freundes- und Kollegenkreis in vollen Zügen genossen. Nachdem man sich aufoperungsvoll durch prasselnde Regenschauer über die Berge kämpfte und den inneren Schweinehund besiegte, packte die wärmende Abendsonne die harmonische Atmosphäre buchstäblich in bauschige Watte. Ein Tagesausklang, der nicht besser hätte sein können, da er dem Arber-Radmarathon nicht nur ein gefühlbetontes Happy End bereitete sondern dank Suchtbazillus bereits die Vorfreude für den nächsten "Arber" schürte.

Helmut Stadler, Seniorchef von Deutschlands größtem Zweiradcenter ließ es sich unter Moderation von Barbara Wilfurth (VCR-Präsidentin) und ihrem Sohn Matthias nicht nehmen, den gesponserten Hauptgewinn - ein Scott-Rennrad - dem Gewinner persönlich zu überreichen. Zuvor hatte der umtriebige 79-Jährige Self-Made-Unternehmer als langjähriger Stammfahrer im elitären Freundeskreis erfolgreich die Panoramarunde bewältigt.

Eine ganz besondere Ehre wurde den Schlussankömmlingen um 18.00 Uhr zuteil, als sie mit Hupen, Getöse und Sirenen von der Polizei-Motorradstaffel herzlich empfangen wurden. Ein Ritual, das an den Ötztal-Radmarathon erinnert, wo der letzte Finisher traditionell auf die Bühne geholt und vom Publikum frenetisch gefeiert wird. Die feierliche Zelebrierung hat Symbolcharakter, die stellvertretend allen Teilnehmern gilt. Jeder Sportler der den Kampf gegen sich selbst mit eiserner Willenskraft ausficht und seinen inneren Schweinehund glorreich besiegt hat darf sich zweifelsohne als Held geehrt fühlen - unerheblich ob Profi oder Breitensportler. In einer Leistungsgesellschaft, wo der Zweite meist zum ersten Verlierer abgestempelt wird, tut eine solche Ehrung umso mehr Not. Die einfühlsame Geste spiegelt den tiefsinnigen Geist des traditionsreichen Arber-Radmarathons wider.

Auch das qualitativ hochwertige Arber-Trikot 2021 kam bei den frisch gebackenen Finishern gut an. 

Zusammenfassend lässt sich folgendes Fazit ziehen: Super Stimmung - perfekte Orga - mieses Wetter - geniales Sunshine-Happy End!

Nach dem Arber ist vor dem Arber. Im Mai 2022 wird die Online-Anmeldung scharf geschaltet. Am 31. Juli 2022 findet der Arber-Radmarathon zum 38 Mal statt.

Rückblende

Die Corona-Pandemie hat bislang für unzählige Absagen bei Radsportevents geführt – so wurden bereits in der ersten Jahreshälfte die meisten Veranstaltungstermine aus dem Radsportkalender gestrichen. Des einen Leid - des anderen Freud - denn der „37. Arber Radmarathon“ ist aufgrund seiner späten Terminierung haarscharf an einer Absage vorbei geschrammt. Nachdem Sportveranstaltungen wieder erlaubt sind, und Regensburg am 21. Juni die Austragung des Arber Radmarathon offiziell genehmigte steht endlich fest was viele Breitensportler sich sehnlichst gewünscht haben: Deutschlands größter Radmarathon findet am letzten Juliwochenende, dem 25.07.2021 statt. 

Nachdem 2020 die Veranstaltung dezentral über die Bühne ging, als 1248 Teilnehmer ihren "Arber Dahoam" absolvierten und über 17.000 Euro für einen wohltätigen Zweck an „Sternstunden“ spendeten, sind nunmehr zwei Jahre seit dem letzten "offiziellen" Arber-Radmarathon vergangen.

Startzeiten

ONLINE Anmeldeschluss ist Donnerstag 22.07. 

Nachmeldungen für Kurzentschlossene sind möglich:

  • Samstag, 24.07.2021, 12.00 - 17.00 Uhr
  • Sonntag, 25.07.2021, 05.00 - 09.00 Uhr  

Je nach Tour sind Nachmeldungen bis ca. eine halbe Stunde vor dem Start bei der Startnummernausgabe am Dultplatz möglich (nur Barzahlung).

  • Das Amateurrennen »andré media Kriterium«, Fette-Reifen-Rennen for Kids sowie die traditionelle Nudelparty entfällt am Samstag!

  • Der Arber-Radmarathon ist eine radtouristische Veranstaltung und kein Radrennen, weswegen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung bindend sind.

  • Aufgrund der niedrigen Inzidenz unter 50 ist für die Teilnehmer kein Test- bzw. Impfnachweis erforderlich. Auf dem Start/Zielgelände am Dultplatz gilt grundsätzlich FFP2-Maskenpflicht. Nur wer radelt oder sitzt, darf die Maske ablegen.

Erstmals in der 36 jährigen Geschichte des Arber-Radmarathons bekommen alle Online-Anmelder bis 19. Juli personalisierte Startnummern. Mit dem verewigten Vornamen bleibt der 37. ARM als Souvenir in guter Erinnerung. Da Nachmelder von dieser Regelung ausgeschlossen sind und die Wetterprognosen obendrein sogar gut ausschauen heißt es husch husch anmelden, um sich sein persönliches Erinnerungspräsent zu sichern. 

Obwohl der allgemeine Sportbetrieb seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Verein weitestgehend ruhte und die Austragung des ARM 2021 lange auf der Kippe stand, kann der Veloclub Regenburg trotzdem auf seine Sponsoren zählen. So haben bis auf BMW - für den Autosponsor sprang kurzfristig das Porschezentrum ein - alle ihre Unterstützung zugesagt, allen voran Hauptsponsor Stadler. Dementsprechend sind als Serviceautos (Elektro-) Porsches im Einsatz sein. Da passt es gut zusammen, dass Porsche-Markenbotschafter und Rennlegende Walter Röhrl sich erneut als Schirmherr zur Verfügung stellt. Nach der endlos empfundenen Coronakrise und strikten Veranstaltungverboten ist das offizielle Go für den Arber-Radmarathon Balsam für den Veloclub als auch für die geschundenen Sportlerseelen. Der Erklärung von der Veloclub-Vorsitzenden Barbara Wilfurth bei der Pressekonferenz am Dienstag den 29. Juni: „Es läuft alles gut, ich bin frohen Mutes“, ist nichts hinzuzufügen.

Streckenänderungen

Für die große Arberrunde (Tour A) greift aufgrund einer Straßenbaustelle eine Streckenänderung (KM 121): Der 500 hm - Anstieg Regenhütte - Bretterschachten samt Abfahrt nach Bodenmais (KM 135) entfällt. 

Die Umleitungsstrecke verläuft über die B 11 via Ludwigsthal nach Zwiesel, wo im Stadtzentrum nach Langdorf abgezweigt wird. Kurz vor Bodenmais trifft die Umleitung wieder auf die Originalroute (mündet rechtsseitig ein). Dadurch verlängert sich die Tour A um rund 6 km, während sich die Höhenmeter um 300 Meter verringern. Hinweis: GPX-Dateien werden in Kürze aktualisiert!

Tour A, B, C und D: die Ortsdurchfahrt Saulburg (SR 28) ist bis Anfang Dezember 2021 voll gesperrt, weshalb die Verpflegungsstelle zum Sportplatz des SV Saulburg (ca. 2 km Umweg) verlegt wurde. Von Greßmannszell kommend ca. 2 km vor Saulburg links abbiegen in südlicher Richtung nach Aufroth. Im Ort Aufroth rechts abbiegen in die Finkenstr. Richtung Untermiethnach. Überquerung der St2148 in Richtung Untermiethnach. Am Ortseingang Untermiethnach beim Sportplatz wird die Verpflegungsstelle (neu) eingerichtet. Von dort aus entlang des Breimbach nach Obermiethnach. Am Ortsende Obermiethnach links abbiegen (Jägerstraße) auf die ursprüngliche Strecke Richtung Pillnach.

Auf dem Kartenausschnitt ist die Umfahrung zur Verpflegungsstelle Saulburg am Sportplatz mit türkisblauen Pfeilen gekennzeichnet.

Große Tombola im Rahmen des 37. Arber Radmarathon

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Tombola mit tollen Preisen, wie z.B. Rennrad, Garmin Uhr, MTB-Helm und Brille, Rennradschuhe, VW-Sport Wochenende, Geschenkkorb, zahlreiche Einkaufs-, Restaurant-, Massage-, Fitness- und Reisegutscheine, Gutscheine für Thermografieaufnahmen, Radzubehör, Trinkflaschen und viele weitere Sachpreise und Überraschungen.

Lose können im Start-Ziel Bereich am Dultplatz Regensburg gekauft werden:

- 24. Juli 2021 ab 12 Uhr 

- 25. Juli 2021 ab 10 Uhr

Die Erlöse gehen zu Gunsten der Jugendförderung im Veloclub Ratisbona. Besonderer Dank gilt allen Sponsoren & Freunde des Vereins:

Zweirad Stadler, Rudy Project Deutschland & Österreich, OTC Orthopädie Traumatologie Centrum Regensburg, Autohaus Wiedmann, Fattoria La Vialla, Engel & Völkers Regensburg, DEZ - Donau-Einkaufszentrum Regensburg, Fitness First Germany, TUI TravelStar Reisebüro Petschl e.K., Landgasthof Schwögler - Restaurant & Catering, Café Bäckerei Freisleben, Gemeinschaftspraxis Physiotherapie Brummer und Günther, Rehazentrum Liesen, Bulmare - Das Wohlfühlbad, Continental Deutschland, Bäckerei Schifferl, Eckert Schulen, Bischofshof, Schneider Weisse, Volksbank Raiffeisenbank Regensburg-Schwandorf, Xenofit, Coca-Cola, Löffler Sportswear, Imke Kuhne, Bauer & Frischluft Werbung GmbH, BlumenPavillon-Regensburg, Radwerk by Iron Trizone GmbH & Co. KG, Meindl Entsorgungsservice GmbH, Mittelbayerische, Kerstin Schmid Friseure, Corner Regensburg, SSV Jahn Regensburg, Maximilian Satzl, Rita Lenkner.

Das hochklassige Amateurrennen »andré media Kriterium«, Fette-Reifen-Rennen for Kids sowie die traditionelle Nudelparty entfällt am Samstag!

"Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 

wie in den letzten Jahren könnt Ihr bereits am Samstag Eure Startnummern auf dem Dultplatz abholen (oder Euch dort nachmelden):

Samstag, 24.07.2021, 12.00 - 17.00 Uhr

Sonntag, 25.07.2021,  05.00 - 09.00 Uhr  

(je nach Tour bis ca. eine halbe Stunde vor dem Start)

Aufgrund der Hygienevorschriften wird das Frühstück (vor dem Start im Kaffeezelt) nur mit einer limitierten Speisenauswahl angeboten (Kaffee, Kuchen und Brezen).  Alle gemeldeten Teilnehmer erhalten an den Kontroll- und Verpflegungsstellen ausreichend Speisen und Getränke. Im Zielbereich erhält jeder Fahrer/jede Fahrerin ein Essen und ein Getränk (Wertmarken).

Aus Hygieneschutzgründen dieses Jahr kein Angebot für Übernachtung und Duschen in der RT-Halle." Hinweise vom Veranstalter

 

Die unvergleichliche Atmosphäre im Heer tausender Gleichgesinnter seinem Hobby leidenschaftlich zu frönen, palavernd in Zweierreihe zu fahren, schweißtreibende Attacken und Windschattenduelle mit ebenbürtigen Fahrern auszufechten, an Verpflegungsstationen entspannt zu ratschen, glückbeseelt im Ziel aufzuschlagen und gesellig bei Speis & Trank ausgelassen zu feiern ist beim Arber-Radmarathon mittlerweile legendär. Zur 37. Auflage am 25. Juli wird die letzte "offizielle" Austragung bereits zwei Jahre zurückliegen, da 2020 die Teilnehmer beim »Arber Dahoam« jeder für sich an beliebigem Ort sozusagen seinen eigenen "Arber" gefahren ist. Da Vorfreude die schönste Freude ist, und das Warten hoffentlich bald sein Ende findet, dürfte die Sehnsucht nach geselligem Radsport wohl grenzenlos sein.

Deutschlands größtes und gleichzeitig traditionsreichstes Breitensport-Event ist für Hobby-Radsportler aus Nah und Fern absolut Kult. Allen voran die "Köngsstrecke": Die »Große Arberrunde« genießt in Radsportkreisen den Stellenwert einer prestigeträchtigen Paradestrecke. 250 Kilometer - gespickt mit 3.700 Höhenmeter - bedürfen eigentlich keiner großartigen Kommentierung mehr. Für Hobby-Radsportler allemal eine riesen Herausforderung, die eines monatelangen Formaufbaus bedarf. Wessen Ego nach der Marathonstrecke lechzt sollte schon im Bilde sein was ihn erwartet bzw. auf welche Herausforderung er sich einlässt. Im Gefühlsstrudel von Schmerz, Selbstzweifel, Glückseligkeit und Erschöpfung ist man vor einer emotionalen Achterbahn zwischen Hoch und Tiefs nicht gefeit. Allenthalben erfordern die beiden Arberrunden neben Sitzfleisch und Wadenschmalz vor allem eins: eiserne Willenskraft. Dies gilt insbesondere für den gefürchteten "Scharfrichter", der schon so manch zermürbten Radler zur schieren Verzweiflung trieb. Gemeint ist die Maibrunner Höhe bei Sankt Englmar, die mit einer Maximalsteigung von 12.5% ihren Schweißtribut an der Schmerzgrenze einfordert und einem zur fortgeschrittenen Stunde so überflüssig wie ein Kropf vorkommt.

Majestätischer Anblick: Großer Arber (1.456 m) - König des Bayerischen Waldes 

Der Arber-Radmarathon blickt auf eine lange Historie zurück, als die Jungfernfahrt 1984 eine unvorstellbare Erfolgsgeschichte in Gang setzte. 80 unerschrockene Teilnehmer wagten sich damals an die Marathondistanz und spulten via Arber-Talstation 225 Kilometer mit 3.000 Höhenmeter ab. Im Laufe der Zeit mauserte sich die Veranstaltung zum radsportlichen Publikumsmagneten und größten Radtouristikveranstaltung Deutschlands, die heute Jahr um Jahr abertausende Hobbyradler in den Bann zieht. Für die meisten der rund 6.500 Teilnehmer ist der »Arber« - wie die Veranstaltung im Szenenjargon gern genannt wird - DAS Saison-Highlight schlechthin. 

Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung ist für Hobby-Radsportler aus Nah und Fern absolut Kult. Ein Nimbus, der sich im übrigen ohne Umschweife auch auf die MTB-Disziplin übertragen lässt. Immerhin rollt die Großveranstaltung seit 2000 - welche bis dahin eine reine Rennradveranstaltung war - Dank des superben Terrains des Vorderen Bayerischen Waldes Offroad-Liebhabern buchstäblich den "Wurzelteppich" aus. Im dicht bewaldeten Hügelgelände verbirgt sich nämlich ein unerschöpflicher Schatz an faszinierenden Tour- und Trail-Juwelen. Wer beide Sportdisziplinen liebt, hat beim Arber-Radmarathon ein handfestes "Luxusproblem". Wer sich der Qual der Wahl entledigen möchte wirft eine Münze: Kopf oder Zahl...

Die »Große Arberrunde« genießt in Radsportkreisen den Stellenwert einer prestigeträchtigen Paradestrecke. 250 Kilometer - gespickt mit 3.700 Höhenmeter - bedürfen eigentlich keiner großartigen Kommentierung mehr. Für Hobby-Radsportler allemal eine riesen Herausforderung, die eines monatelangen Formaufbaus bedarf. Wessen Ego nach der Marathonstrecke lechzt sollte schon im Bilde sein was ihn erwartet bzw. auf welche Herausforderung er sich einlässt. Im Gefühlsstrudel von Schmerz, Selbstzweifel, Glückseligkeit und Erschöpfung ist man vor einer emotionalen Achterbahn zwischen Hoch und Tiefs nicht gefeit. Allenthalben erfordern die beiden Arberrunden neben Sitzfleisch und Wadenschmalz vor allem eins: eiserne Willenskraft. Dies gilt insbesondere für den gefürchteten "Scharfrichter", der schon so manch zermürbten Radler zur schieren Verzweiflung trieb. Gemeint ist die Maibrunner Höhe bei Sankt Englmar, die mit einer Maximalsteigung von 12.5% ihren Schweißtribut an der Schmerzgrenze einfordert und einem zur fortgeschrittenen Stunde so überflüssig wie ein Kropf vorkommt.

Am 25. Juli ist es wieder soweit entweder an seine Grenzen zu gehen und sich Auszupowern, oder in gemächlicherer Gangart die schöne Bayerwald-Landschaft im Kreise Gleichgesinnter zu genießen und die Kräfte der herrlichen Natur auf sich wirken zu lassen. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. 

 Vorfreude auf den 37. Arber-Radmarathon

Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie kommt eine zielgerichtete Saisonplanung in diesen schwierigen Zeiten eher dem Blick in die Glaskugel gleich. Normalerweise beginnt in den Wintermonaten die Saisonvorbereitung. Urlaubspläne werden geschmiedet und Radsport-Events auserkoren, was unvermittelt die Motiviation und Vorfreude schürt. Ein strukturierter "Fahrplan“ verschafft Orientierung, mit der sich die Trainingsvorbereitung individuell gestalten und die Form behutsam aufbauen lässt. Doch die Pandemie hat vieles auf den Kopf gestellt. So können Veranstaltungen plötzlich völlig unerwartet verschoben oder gänzlich abgesagt werden. Sich auf Hiobsbotschaften einzustellen ist zugegebenermaßen weder für Sportler noch Vereine oder Veranstalter einfach.

Nachdem die nahezu veranstaltungsfreie "Off Season" 2020 abgehakt ist, dürfte die Sehnsucht nach gemeinsamen Ausfahrten mit Freunden und Vereinskollegen bzw. die Lust prickelnde Veranstaltungsluft zu schnuppern grenzenlos sein. Die unvergleichliche Atmosphäre im Heer tausender Gleichgesinnter seinem Hobby leidenschaftlich zu frönen, palavernd in Zweierreihe zu fahren, schweißtreibende Attacken und Windschattenduelle mit ebenbürtigen Fahrern auszufechten, an Verpflegungsstationen entspannt zu ratschen, glückbeseelt im Ziel aufzuschlagen und gesellig bei Speis & Trank ausgelassen zu feiern liegt am 25.07. dann immerhin schon zwei Jahre zurück. 

Gleichwohl erlaubt die dynamische Lage und ungewisse Entwicklung zumindest aus gegenwärtiger Sicht noch keine verlässliche Planungssicherheit. Das Coronavirus ist nach wie vor das alles bestimmende Thema, weswegen nicht abschätzbar ist unter welchen Vorzeichen die bevorstehende Radsaison bzw. (Groß-) Veranstaltungen stehen werden. Bleibt die Hoffnung und Zuversicht, dass sich das Blatt zum Besseren wendet und möglichst bald wieder Normalität einkehrt. In diesem Sinne think positive: let’s come back see you on July 25th in Regensburg!

Rückblick: Wie man aus einer Not eine Tugend macht, bewies der Veloclub Ratisbona letztes Jahr mit einer pfiffigen Idee. Als zum geplanten Termin des 36. ARM Großveranstaltungen untersagt waren, wurde kurzerhand ein coronataugliches Alternativkonzept aus der Taufe gehoben. So nahm die Erfolgsgeschichte "Arber dahoam" unter dem  Motto »Fahr DEINEN Arber-Radmarathon! Dein Arber hilft!« ihren Lauf. Namhafte Botschafter wie OB Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein und Helmut Stadler sowie berühmte Sportgrößen wie Rallyeweltmeister Walter Röhrl, Rad Olympiasieger Olaf Ludwig und Radprofi Andreas Schillinger vom Team BORA hansgrohe stellten sich in den Dienst einer guten Sache. Dem Coronavirus zum Trotz nahmen zugunsten der Benefizaktion »Sternstunden e.V.« des Bayerischen Rundfunks vom 18. - 26. Juli sage und schreibe 1248 begeisterte Hobbyradsportler in allen Herren Länder teil. Die Charityaktion erbrachte einen Spendenerlös von 17.356 Euro, der hilfsbedürftigen Kindern und Familien zugute kam.

Letzten Endes eine erfreuliche WIN-WIN-Situation für alle Beteiligten. Zum einen hatte die "ARM-Fangemeinde" einen Heidenspaß, was emotionale Posts auf bekannten Social Media Plattformen eindrucksvoll belegten. Zum anderen wurde bedürftigen Menschen geholfen. Außerdem wurde als Hauptgewinn ein hochwertiges E-Bike verlost. Eine faustdicke Überraschung war, wo überall und in welcher Weise der "Arber dahoam" durchgeführt wurde. Neben kreativen Einfällen wurden dabei auch erstklassige sportliche Leistungen vollbracht. So traten Sportler beispielsweise in Orlando, Florida (USA), Griechenland, Istrien, Dolomiten, Voralpenland, Schweiz, Bodensee, Berlin, Frankfurt, Hannover, Rheinland und bis in den hohen Norden an der Nord- und Ostsee motiviert in die Pedale. Höchster Punkt war das legendäre Stilfser Joch (2.760 m), die längste Tagesdistanz betrug 400 km, eine Bodensee-Umrundung tangierte 3 Länder und manche "simulierten" in Bezug auf Streckenlänge die Große Arber-Runde, indem auf einer Hauptstadtfahrt quer durch Berlin einfach mal so 240 Kilometer abgespult wurden - wenngleich die Höhenmeter wohl nicht die mittelgebirgstypische Dimension des "Originals" erreichten:-). In diese "Bresche" sprang eine sechsköpfige MTB-Gruppe, die den Namensgeber  - den 1.456 m hohen Großen Arber - im unwegsamen Gelände bis zum Gipfelkreuz erklomm. Ebenso machte eine 16 stündige Oberpfalz-Umrundung (388 km) sowie die Bewältigung einer 1.235 km langen Mammutstrecke in 8 Tagen von sich reden.

Fazit: Der 36. ARM geht als denkwürdige Erfolgsstory in die Annalen der Vereinchronik ein. Details 

Der Große Arber - Namensgeber der Kultveranstaltung im Fokus

Das breit gefächerte Streckenangebot reicht von der flachen »Continentalrunde« bis hin zur knackigen »Großen Arber-Runde«, die mit ihren 250 km und gut 3 500 Höhenmeter alpenländischen Radmarathons durchaus ebenbürdig ist. Eine passende Strecke zu finden, die dem persönlichen Leistungsvermögen entspricht, ist beim Arber-Radmarathon also das geringste Problem. Damit unterwegs alles glatt läuft und der Motor nicht ins Stottern gerät, sorgen gut bestückte Verpflegungsstationen für nötigen Energienachschub.

Startkartenausgabe / Nachmeldung am Dultplatz

  • Samstag, 24. Juli : von 12.00 bis 17.00 Uhr
  • Sonntag, 25. Juli :  ab 5.00 Uhr bis 9.30 Uhr (je nach Tour bis ca. eine halbe Stunde vor dem Start)

Startzeiten Sonntag 25. Juli

Rennrad

  • Große Arberrunde (A) 6.00 Uhr 
  • Kleine Arberrunde (B) 7.00 Uhr  
  • Bayerwaldrunde (C) 8.00 Uhr 
  • Panoramarunde (D) 8.20 Uhr 
  • Continental Familienrunde (E) 9.00 Uhr 

Mountainbike

  • Regentalrunde (Tour F) + Süssenbachrunde (Tour G) 7.20 Uhr
  • Altenthannrunde (Tour H) 7.40 Uhr 
  • REWAG-Runde (Tour I) 8.40 Uhr 

Strecken 

  • Große Arberrunde (Tour A):           250 km - 3 636 hm (HQ 15,0)   → top konditionierte Radsportler mit guten Kletterqualitäten
  • Kleine Arberrunde (Tour B):           170 km - 2 400 hm (HQ 14,1)   → gut konditionierte Radsportler
  • Bayerwaldrunde (Tour C):              125 km - 1 400 hm (HQ 11,2)   → durchschnittlich konditionierte Hobbyradler  
  • Panoramarunde (Tour D):              100 km  -   900 hm (HQ   9,0)   → Hobby- und Genussradler 
  • Continental Familienrunde (Tour E):  56 km -   100 hm (HQ   1,8)   → Freizeit- und Familienradler

Der Höhenmeterquotient (HQ) gibt Verhältnis der Höhenmeter zur Streckenlänge an. Bei Tour A sind z.B. je Kilometer durchschnittlich 15 Höhenmeter zu überwinden.

 Höhenmeterangaben entsprechen grundsätzlich nur Annäherungswerte gegenüber der Realität. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Je nachdem ob GPS-oder barometer-basierend bzw. der Mittelwert von beiden aufgezeichnet wird, ergeben sich u.U. erhebliche Aufzeichnungsunterschiede. Zudem beeinflusst die Geräte-Konfiguration (Anzahl der Way-Points, Genauigkeitsabweichung, Gerätemodell usw.) sowie Luftdruckschwankungen (während der Fahrt) die Berechnung der Aufzeichnung. Je höher die Way-Point-Aufzeichnungsrate und je stärker der barometrische Luftdruck schwankt desto größer die Abweichung (Ungenauigkeit). Werden HM-Angaben miteinander verglichen werden, müsste auch die Trackpunktdichte der Aufzeichnunggeräte verglichen werden. Werden zuviele Trackpunkte gesetzt gibt das Gerät tendenziell zuviel Höhenmeter an. Abhilfe: Tracks lassen sich mit Hilfe des RouteConverters manuell nachberechnen (konvertieren) und durch Löschung redundanter Positionen (überzählige Trackpunkte) gemäß variablen Grenzwert mittels Douglas-Peuckert-Algorithmus glätten. Eine solche Interpolation wurde für die HM-Berechnungung des Arber-Radmarathon vorgenommen, sowie die Quersumme aus unterschiedlichen Aufzeichnungsdaten gebildet, um eine größtmögliche Genauigkeit zu garantieren.

Merkblatt zur Höhenmeteraufzeichnung

Startgelder

Aufgrund des höheren organisatorischen Aufwands bei kurzfristigen Anmeldungen sind die Startgelder entsprechend des Anmeldetermins gestaffelt. Früh fängt der Vogel den Wurm: wer Geld sparen möchte behält das Datum der Preissprünge im Auge. Anmelder profitieren bis 15. Mai bzw. 15. Juli  von vergünstigten Startgebühren. Kinder bis 12 Jahre radeln in Begleitung eines Erwachsenen auf der Familientour (E)  gratis mit. Frühzeitige Anmeldung lohnt sich also.

Wertungskartenfahrer

BDR Mitglieder mit RTF Wertungskarte erhalten bei der Startnummernausgabe eine Rückvergütung von 5,00 €.

Preisstaffelung 2021

Anmeldung bis 15.Mai

  • Große Arberrunde (Tour A), 250 km: 45 €
  • Kleine Arberrunde (Tour B), 170 km: 40 €
  • Bayerwaldrunde (Tour C), 125 km: 35 €
  • Panoramarunde (Tour D), 100 km: 35 €
  • Continental Familienrunde (Tour E), 56 km: 30 €

MTB-Strecken

  • Regentalrunde MTB (Tour F), 100 km: 45 €
  • Süssenbachrunde MTB (Tour G), 78km: 40 €
  • Altenthannrunde MTB (Tour H) 55km: 35 €
  • NEU: REWAG-Runde MTB (Tour I), 45 km: 30 €

Anmeldung bis 19. Juli

  • Große Arberrunde (Tour A), 250 km: 55 €
  • Kleine Arberrunde (Tour B), 170 km: 50 €
  • Bayerwaldrunde (Tour C), 125 km: 45 €
  • Panoramarunde (Tour D), 100 km: 45 €
  • Continental Familienrunde (Tour E), 56 km: 38 €

MTB-Strecken

  • Regentalrunde MTB (Tour F), 100 km: 55 €
  • Süssenbachrunde MTB (Tour G), 78km: 50 €
  • Altenthannrunde MTB (Tour H) 55km: 45 €
  • NEU: REWAG-Runde MTB (Tour I), 45 km: 38 €

Nachmelder 24./25. Juli

  • Große Arberrunde (Tour A), 250 km: 65 €
  • Kleine Arberrunde (Tour B), 170 km: 60 €
  • Bayerwaldrunde (Tour C), 125 km: 55 €
  • Panoramarunde (Tour D), 100 km: 55 €
  • Continental Familienrunde (Tour E), 56 km: 45 €

MTB-Strecken

  • Regentalrunde MTB (Tour F), 100 km: 65 €
  • Süssenbachrunde MTB (Tour G), 78km: 60 €
  • Altenthannrunde MTB (Tour H) 55km: 55 €
  • NEU: REWAG-Runde MTB (Tour I) 45 km: 45 €
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen fahren auf der Tour E umsonst mit, wenn sie vorher namentlich angemeldet wurden.

Helmut Stadler - Seniorchef von Deutschlands größtem Zweiradcenter sowie Hauptsponsor der Veranstaltung - spult im erlauchten Freundeskreis immer noch die Kleine Arberrunde ab (im Bild mit Veloclub-Präsidentin Barbara Wilfurth). Klasse Leistung, denn 170 Kilometer mit 2.400 Höhenmeter im Seniorenalter zu bewältigen ist beileibe kein "Pappenstil" was einmal mehr beweist, dass es nie zu spät ist seine Leidenschaft für diese faszinierende Sportart zu entdecken. Laut TVA-Interview stand er nach eigenem Bekunden bereits 30 Mal am Start. 

 Abgesehen von den Straßenstrecken bietet der Arber-Radmarathon auch vier attraktive Mountainbke-Strecken - neuerdings mit  Bergzeitwertung - an.

Sicherheit wird groß geschrieben. Das BRK gewährleistet mit zehn Ärzteteams, vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie sieben Motorrädern die medizinische Rundumversorgung. Desweiteren sind rund 90 polizeiliche Einsatzkräfte (40 Polizeimotorräder) im Dienst der Sicherheit unterwegs. Diverse Kreuzungen und Gefahrenstellen werden von der Feuerwehr bzw. Streckenposten abgesichert. Ebenso sind Servicewagen unterwegs, die den technischen Support sicherstellen. Der Besenwagen (Bus mit Radanhänger) kümmert sich um "Gestrandete". In aller Regel haben die Rettungskräfte gottlob nicht allzu viel zu tun. Krankenhaus-Transporte sind die Ausnahme. Nur vereinzelt gestürzte Radfahrer - meist mit leichteren Schürfwunden - nehmen ärztliche Hilfe im BRK-Zelt am Dultplatz in Anspruch.

Auch unter den Polizeieinsatzkräften herrscht in aller Regel gute Stimmung. Erfreulicherweise hatte sie bei der letzten Ausgabe des Arber-Radmarathons 2019 kaum Arbeit, d.h. aus polizeilicher Sicht gab es keine besonderen Vorkommnisse. Angesichts der Masse an Teilnehmern spricht es für das disziplinierte Fahrverhalten der Radler.

Bild oben, v.l.: Helmut Stadler, Barbara Wilfurth, Streckensprecher Tom Meiler

Der Reihe nach werden ab 6.00 Uhr früh die Radler-Trosse auf ihre Reise Richtung Bayerischer Wald geschickt. Bis ein Starterfeld (insgesamt sind es 5 Touren) nach dem Startschuß das Areal verlassen hat vergehen meist bis zu 10 Minuten.

Nach Überquerung der Oberpfalzbrücke geht's auf die verkehrsfreie Frankenstraße, der sich beim Donaueinkaufszentrum nahtlos die Walhalla-Allee anschließt. Nach gut 10 Minuten ist der Stadtrand bzw. die Ortsteile Schwabelweis und Tegernheim erreicht. Sobald der zweite Kreisverkehr durchfahren ist taucht am Horizont die Ortschaft Donaustauf mit seiner trohnenden Walhalla auf. 

Rahmenprogramm Samstag, 24. Juli  - entfällt 2021!

Fette Reifen Rennen (Kid's only) - entfällt 2021!

  • Jahrgang 2010 - 2011, 2 Runden = 500m, Start 16:00
  • Jahrgang 2005 - 2009, 4 Runden = 1000m, Start 16:15

»andré media Kriterium« entfällt 2021!

Das ehemalige<Weltenburger-Dunkles-Radler-Kriterium> das seit 2015 zum festen Rahmenprogramm der Veranstaltung gehört - trägt den neuen Namen »andré media Kriterium«. Lizenzierte Radamateure tragen in den Kategorien Jugend- Junioren und Elite auf dem 1 km langen Rundkurs um den Regensburger Dultplatz ihre spannenden Radrennen aus.

 Da sich je nach Wetterprognose bis zu 1 500 Teilnehmer nachmelden, empfiehlt sich die Anmeldung am Samstag (12.00-17.00 Uhr) vorzunehmen, da es wesentlich stressfreier ist, als Sonntag wo es ziemlich hektisch zu geht.

Das Start- Zielgelände des Arber-Radmarathons befindet sich in Regensburg am Dultplatz, landschaftlich eingebettet zwischen einem Flußarm der Donau, dem Europakanal und den Winzerer Höhen.