Gesundheitstipps für die Corona-Pandemie

Gesundheit braucht Training, und Training braucht Gesundheit. Gesund bleiben ist damit insbesondere aktuell eine der wichtigsten Zielstellung. Was hilft dabei, was unterstützt?

Im Folgenden haben wir für Sie wichtige Tipps und Links zusammengestellt, die Ihnen mit Sicherheit in dieser kritischen Zeit weiterhelfen: zu Hause, im Home-Office oder auch in der Arbeit.

Alles Gute, und bleiben Sie Gesund.

1. Return to Sport nach Corona-Infektion:

Empfehlungen verschiedener Fachgesellschaften

2. Training hilft gegen Corona:

3. Sportmedizinische Leistungsdiagnostik / Vorsorgeuntersuchung:

Diese Untersuchung hilft insbesondere auch in Corona-Zeiten, auf gesundheitliche Aspekte zu achten und die richtige Dosierung für das Training zu finden. Insbesondere jetzt ist auch die Zeit für ein solides Grundlagentraining. Das wird sich im Sommer auszahlen …

Aber auch nach einer möglichen Corona-Infektion ist diese Untersuchung wichtig für die weitere Trainingsgestaltung.

Wir setzen die Empfehlungen der sportmedizinischen Fachgesellschaften zur Durchführung von Belastungsuntersuchungen hinsichtlich Prophylaxe von Corona-Infektionen konsequent um. Während des Aufenthaltes in unserer Einrichtung bitte eine FFP2-Maske tragen. Bei spiroergometrischen Untersuchungen verwenden wir zusätzlich zur Erhöhung der Sicherheit spezielle Virenfilter. Damit sind Sie als auch alle Personen im Umfeld geschützt.  

7. Trainingstipps nach Corona-Infektion (Return to Sport):

Wichtig ist, eine (auch asymptomatische) Infektion ausheilen zu lassen, um möglichen langfristigen Schäden vorzubeugen. Konkret wird entsprechend der klinischen Symptomatik in 3 Gruppen eingeteilt:

Gruppe 1: keine Symptome 

Gruppe 2: milde Symptome, die sich innerhalb von 7 Tagen rückbilden 

Gruppe 3: stärke oder auch verlängerte klinische Symptome 

Für die Gruppe 1 soll nach einem positiven PCR-Test für 2 Wochen kein intensives Training stattfinden. Danach ärztliche Diagnostik nach sportmedizinischen Empfehlungen (siehe unten). 

Für die Gruppe 2 gilt eine Trainingspause, so lange Symptome vorhanden sind, und noch 1 Woche zusätzlich. Der Trainingseinstieg soll damit frühestens nach 7 Tagen Symptomfreiheit und nach einer unauffälligen ärztlichen Diagnostik erfolgen (siehe unten). 

Für die Gruppe 3 empfiehlt sich ein individuelles Vorgehen in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten, frühestens jedoch nach 7 Tagen Symptomfreiheit und einer unauffälligen ärztlichen Diagnostik (siehe unten). 

Empfehlungen Return to Sport des Bayerischen Sportärzteverbandes (BSÄV): Link auf Dokument siehe Anlage (Return to Sport BSAEV)

Empfehlungen Return to Sport der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP): Link auf Dokument siehe Anlage (Return to Sport SARSV-CoV-2-Stellungnahme DGSP)

Die Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung / Leistungsdiagnostik

Bild oben: sportmedizinische Leistungsdiagnostik mit Laktat und Atemgasanalyse auf dem eigenen Rad.

Nachdem immer mehr Krankenkassen diese Untersuchung finanziell unterstützen, erfreut sich diese einer zunehmenden Beliebtheit vom ambitionierten Freizeitsportler bis hin zum Sporteinsteiger.

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Wie läuft diese Untersuchung ab, was wird untersucht?

Der Ablauf ist folgender: Nach einer eingehenden sportmedizinischen Eingangsuntersuchung erfolgt ein sportartspezifischer Belastungstest auf dem Laufband, einem Radergometer oder Ruderergometer. Radsportler können ihr eigenes Rad mitbringen und auf dem eigenen Rad den Belastungstest durchführen. Beginnend mit leichten Intensitäten wird langsam das Tempo bzw. die Leistung bis zur subjektiven Erschöpfung gesteigert. Dabei wird eine Vielzahl von Parametern gemessen wie u.a. EKG, Blutdruck, Laktat, Atemfrequenz, Atemvolumina, maximale Sauerstoffaufnahme. Anschließend erfolgt eine gemeinsame Besprechung und Beratung zu folgenden 3 Bereichen:

1. Der Gesundheitszustand

Denn: Training braucht Gesundheit. Gibt es irgendwelche Einschränkungen für die geplante sportliche Aktivität? Arbeiten mein Herz und Kreislauf normal, auch noch bei Puls 180 und höher? Was ist mit möglichen Sehnen- oder Gelenkbeschwerden bei Belastung? Dies sind einige Fragen, die eine sportmedizinische Untersuchung unter internistischen und orthopädischen Gesichtspunkten klären muss.

Als Konsequenz muss entschieden werden, ob in allen Intensitätsbereichen / Pulsbereichen trainiert werden darf oder ob es aus medizinischen Gründen möglicherweise irgendwelche Einschränkungen gibt. Zudem muss die Frage beantwortet werden, inwieweit mögliche Beschwerden und Überlastungserscheinungen durch spezielle Therapie- und Trainingsprogramme behandelt werden können. Bei langwierigen Sehnenproblemen helfen u.a. spezielle Dehnverfahren, bei Gelenkbeschwerden nach einer Ursachenabklärung häufig Physiotherapie und gezielte Kräftigung der Muskulatur.

2. Die Leistungsfähigkeit

Wie fit bin ich aktuell? Wie ist meine Fitness zu beurteilen im Vergleich zu Gleichjährigen, zu anderen Sportlern meiner Leistungsklasse, im Trainingsverlauf?

Parameter für die aktuelle Leistungsfähigkeit sind die maximal erreichte Geschwindigkeit oder Leistung (Watt pro Kilogramm Körpergewicht) und die maximale Sauerstoffaufnahme. Denn je mehr der Körper Sauerstoff aufnehmen kann, desto leistungsfähiger ist die Person. Die gemessene Sauerstoffaufnahme kann dann mit den möglicherweise vorhandenen berechneten Werten verglichen werden.

3. Die individuellen Trainingsbereiche

Wo liegen meine Trainings- oder Pulsbereiche für ein effektives Training? In welchem Geschwindigkeits-, Watt- oder Pulsbereich soll ich mein Grundlagentraining absolvieren? Bei welchen Intensitäten muss ich trainieren, um eine Leistungssteigerung zu erreichen?

Zur Beantwortung dieser Fragen hilft die Analyse der Laktat-Leistungskurve und weiterer Parameter während der Belastung (Spiroergometrie). Anhand des Verlaufes der verschiedenen Parameter werden eine so genannte aerobe und anaerobe Schwelle bestimmt. Diese bilden die Grundlage für die Bestimmung von individuellen Trainingsbereichen, die erst ein effektives Training ermöglichen. Sollte ein Wattmessgerät am eigenen Rad vorhanden sein, so kann auch ein Abgleich der Werte mit unserem Testsystem erfolgen.

Bild oben: sportmedizinische Leistungsdiagnostik mit Laktat und Atemgasanalyse auf dem eigenen Rad.

Eingebaut in einen Trainingsplan lassen sich damit gezielt Trainingsfortschritte realisieren und sportlichen Zielstellungen erreichen.

Sie möchten

  • Genaueres über Ihren Gesundheits- und Fitnesszustand erfahren?
  • Regelmäßig mit Sport beginnen oder wieder einsteigen?
  • Gezielt und effektiv trainieren?
  • Ihre Leistungsfähigkeit verbessern?
  • Sich auf einen sportlichen Wettkampf vorbereiten?
  • Ihre Wettkampfergebnisse verbessern?
  • Oder einfach nur lebenslang gesund und fit bleiben?

Wir bieten Ihnen

Mittels eines umfangreichen sportmedizinischen Check-up´s wird sowohl Ihr Gesundheitszustand als auch Ihre Leistungsfähigkeit gründlich überprüft.

Je nach Wunsch kann die Untersuchung auf einem großen Laufband, einem Fahrradergometer oder auf dem Ruderergometer durchgeführt werden. Radsportler können die Untersuchung auf ihrem eigenen Fahrrad durchführen und so ihre ganz  individuelle Sitzposition gewährleisten. Anhand dieser Daten und Ihrer Ziele werden individuelle und effektive Bewegungs- und Trainingsprogramme erarbeitet.

Sie erfahren das Wichtigste über

  • Ihren Gesundheitszustand
  • Ihre Risiko- und Gesundheitsfaktoren
  • Ihren aktuellen Fitnesszustand und Leistungsfähigkeit
  • Ihre Laktatwerte und Atemanalysewerte wie Sauerstoffaufnahme
  • Ihre individuelle aerobe und anaerobe Schwelle zur Trainingssteuerung
  • Ihre optimalen Pulsbereiche für ein effektives Training zur Fettverbrennung und Leistungssteigerung
  • Trainingsoptimierung, Trainingsberatung
  • Ihr funktionelles Alter
  • Ihren Bewegungs- und Laufstil mittels Videoanalyse auf dem Laufband

Diese von medizinischen Fachgesellschaften empfohlene Untersuchung liefert damit einen zentralen Beitrag zur optimalen Gesundheits- und  Leitungsentwicklung. Wir sind eine zertifizierte Einrichtung und Ausbildungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) für die sportmedizinische Laktat- und Leistungsdiagnostik.

Bei diesen Leistungen handelt es sich um medizinisch sinnvolle Leistungen aus dem Bereich der individuellen Gesundheitsleistungen (IGEL), die von Ihrer Krankenkasse nicht generell erstattet werden. Jedoch unterstützen mittlerweile viele Krankenkassen wie u.a. die Techniker Krankenkasse, die Siemens Betriebskrankenkasse die Präventionsleistungen mit einem Zuschuss. Eine Übersicht der unterstützenden Krankenkassen finden Sie auf der Homepage der DGSP 

Das sagen unsere Patienten und Sportler

Gerhad Döhl, Gesundheitssportler:

„...25 kg weniger, eine gute Figur und endlich wieder leistungsfähig und fit. Als Nichtsportler begonnen, habe ich mir jetzt einen Halbmarathon als Ziel gestellt. Durch regelmäßige Ernährungsberatungen, Laktatteste und Trainingsbetreuung im IPD ist dies möglich geworden. Ohne Euch hätte ich das nicht geschafft. Und es hat sogar Spaß gemacht. Vielen Dank an das gesamte Team...“

Gerd Mundig, Triathlet:

„...Ich wollte mich jedenfalls noch mal herzlich bei Euch bedanken, dass Ihr Euch so viel Zeit für uns genommen habt. Wir waren wirklich begeistert von dem Tag bei Euch und überrascht, was man beim Training so alles falsch machen kann und was es alles zu bedenken gibt, um ein Training vernünftig zu planen...“

Gerda Schwab, Halbmarathonläuferin:

„...Ich hab´s gepackt – die 5 ist weg: 1:49:46 h. Ich bin so glücklich! Jetzt läuft´s locker – Laufeinheiten nach Lust und Laune, aber natürlich immer mit viel Spass. Ich möchte nicht nochmals für die sehr gute Betreuung und den Trainingsplan bei Ihnen ganz herzlich bedanken."

Nicole Kresse, Ultralangstreckenläuferin, mehrfache Deutsche Meisterin 50 km:

„Die sportmedizinische Leistungsdiagnostik bei Dr. Frank Möckel im Institut für Prävention und Sportmedizin (IPS) in Regensburg hat mir geholfen, mein Training effektiver zu gestalten. Insbesondere die Kenntnis der Schwellen und damit meiner Trainingsbereiche gab mir die Sicherheit, im Training das richtige Tempo zu wählen. So konnte ich mit gleichem Aufwand bessere Trainingsfortschritte erzielen und gezielt meine Leistungsfähigkeit verbessern.“

Susi Lutz, EM-Dritte 3000 m Hindernis, 2005:

"Die Betreuung im IPS Regensburg ist einfach super. Ich fühle mich hier richtig gut aufgehoben. Durch die sportmedizinische Leistungsdiagnostik kann ich mein Training gezielter und effektiver gestalten.“

Corinna Harrer, Deutsche Meisterin 1500 m und EM-Dritte 3000 m und Olympiateilnehmerin 2012:

"Die Betreuung im IPS ist einfach super. Die sportmedizinische Leistungsdiagnostik ist extrem wichtig und hilft mir immer wieder, mein Training gezielt und effektiv zu gestalten.“

Sonja Tajsich, Profi-Triathletin, Vize-Europameisterin bei der Challange Roth (2012), 4. Platz bei Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii und damit beste Deutsche (2012):

"Die sportmedizinische Leistungsdiagnostik bei Dr. Möckel im IPS hat mir geholfen, mein Training effektiver zu gestalten und damit meine Leistungen zu verbessern."

Thomas Steindl, Trainer SCMK Hirschau:

"Seit vielen Jahren sind die jungen Skilangläufer alljährlich zur Sportmedizinischen Leistungsdiagnostik im Institut bei Dr. Frank Möckel. Die Untersuchung ist für uns aus zwei Punkten sehr wichtig: Zum einen die gesundheitliche Untersuchung, zum anderen die Leistungsdiagnostik zur Bestimmung der jeweils individuell optimalen Trainingsbereichen für das tägliche Training. Beides finden wir in Perfektion vor Ort."

Kurt Ring, Cheftrainer der LG Telis Finanz:

"LG Telis Finanz – vom unbedeutenden Laufteam vor zehn Jahren zur Nummer eins in Deutschland mit international erfolgreichen Topstars. Ohne die wichtige Komponente der kompetenten Leistungsdiagnostik von Dr. Frank Möckel wäre dies alles nicht möglich gewessen."

Prof. Dr. med. Herbert Löllgen, Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP):

"Dr. Frank Möckel ist als Vizepräsident des Bayerischen Sportärzteverbandes seit Jahren auch auf Bundesebene mit wegweisenden Initiativen sehr aktiv. Bei der in der Sportmedizin nicht mehr wegzudenkenden Laktat-Leistungsdiagnostik ist er bundesweit für die Ausbildung der Sportmediziner verantwortlich. Auch an der Einführung zukunftsfähiger sportmedizinischer Vorsorgekonzepte in Verbindung mit den Krankenkassen ist er in starkem Umfang beteiligt. Mit Dr. Möckel und seinem Institut für Prävention und Sportmedizin ist in Regensburg sicher einer der bundesweit kompetentesten Sportmediziner und eine der profiliertesten präventiv orientierten Einrichtungen zu Hause."

Praktische Hinweise zur Leistungsdiagnostik

Viel Erfolg im Training wünscht Ihnen

Frank Möckel

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