• Fußgänger- Radlerbrücke Bad Abbach (Charbonnières-les-Bains)
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  • Windschattenfahrten - Zweckbündnisse auf Zeit
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  • Verpflegungsstation Oberndorf
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  • Verpflegungsstation Oberndorf
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  • Verpflegungsstation Kallmünz
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  • Landkreisgrenze Kelheim/Regensburg
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  • Verpflegungsstation Eilsbrunn
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  • Eilsbrunner Berg
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  • Naab-Überquerung in Etterzhausen
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  • Kloster Pielenhofen
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  • Reichhaltiges Verpflegungsangebot
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  • Fährmann in Stausacker
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  • Verpflegungsstation Stausacker
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  • Inspirierende Morgenstimmung auf der Donau
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  • Vorbildliche Wegweisung
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  • Gierseilfähre Eining (Marathonstrecke)
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  • Jachthafen Kapfelberg
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  • Verpflegungsstation Oberndorf
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  • Verpflegungsstation Oberndorf
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  • Andreas Schillinger (UCI WorldTeam Bora hansgrohe) und Amateur-Radsportler (Veloclub Ratisbona)
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  • Verpflegungsstation Stausacker
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  • Gierseilfähre Weltenburg-Stausacker
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  • Gierseilfähre Stausacker
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  • Kelheim - Weltenburg
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  • Ultracycler Rainer Steinberger - Europabrücke Kelheim
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  • Radprofi Andreas Schillinger - (UCI WorldTeam Bora hansgrohe) mit Ultracycler Bernhard Steinberger
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  • Startaufstellung
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zu den
Informationen

Die Weltkulttour vereinigt Wesensmerkmale, die den Hobby-Radsport auszeichnen: körperliche Aktivität, Naturgenuss, Spaß, Freiheitsgefühl und Begegnung mit Gleichgesinnten, die von derselben Leidenschaft angetrieben sind. Am 13. September 2026 findet die 19. Austragung des familiär geprägten Radsport-Event statt. Teilnehmer dürfen sich wieder auf die reizvollen Streckenverläufe zwischen Donau, Altmühl, Vils, Naab und Schwarze Laber freuen.

Foto: so etwas gibt es auch nicht alle Tage, wo sich ein mehrfacher Ultracycling-Weltmeister ehrenamtlich in den Dienst der Veranstaltung stellt und Hobby-Radsportlern brav die Brezen und Stullen schmiert. Der internationale Spitzenathlet und sympathische Extremsportler Rainer Steinberger aus Pösing (Landkreis Cham) ist Vereinsmitglied, und bringt sich auch tatkräftig beim Spendenmarathon WKT300 als Streckentester und Führungsguide ein. 

Freude kommt auch über das vielschichtige Tourangebot mit neun Rundstrecken (5 Rennrad-, 3 Familien- und 1 Gravelbikerunde) auf, die über verkehrsarme Nebenstraßen sowie Wald- und Schotterwege (Gravel/Family) durch die landschaftlich reizvolle Gegend der Ferienregion Regensburg und dem Landkreis Kelheim verlaufen. Start- und Zielort ist Burgweinting im Südosten der Welterbestadt Regensburg gelegen. Was liegt näher, als mit Sportsfreunden der frühherbstlichen Jahreszeit nochmals einen Kick zu verpassen und die ausklingende Radsaison mit einem glanzvollen Schlußpunkt abzuschließen? Schließlich gehört die Welt-Kult-Tour Regensburg im RTF-Terminkalender zu den letzten stattfindenden Radtouristik-Events Deutschlands. Ob ambitionierter Marathonfahrer, Genussradler, Familienbiker, ebiker oder Gravelbiker - jeder findet seinen passenden Streckenfavoriten, um voll und ganz auf seine Kosten zu kommen.  

Morgenstund hat Gold im Mund. Sonntag früh geht es von 7.30 Uhr bis 10.00 Uhr Schlag auf Schlag, bis alle Fahrerpulks gestartet sind. 

NEWS 

Der Freundschafts-Marathon (205 km) weist einen leicht veränderten Streckenverlauf auf. Die Zufahrt zur Verpflegungsstelle Oberndorf führt NICHT mehr durch das Brauereigasthofgelände (Beschilderung folgen!) 

Zur Onlineanmeldung (Externlink) 

Graveln ist In

Graveln - Die grenzenlose Freiheit auf 2 Rädern - kann man bei der Weltkulttour Regensburg seit 2025 genüsslich auf einer abwechslungsreichen Strecke ausleben (self guided).

Foto: Graveltour auf Höhe Lohstadt/Gundelshausen an der Donau. Am Fluss wird beidseitig der Ufer 13 km entlang geradelt, von wo sich eine herrliche Aussicht auf die emporragenden Jurafelsen bietet. Über den verwinkelten Streckenverlauf durch zumeist verstecktes Terrain staunen selbst manche Locals. 

Nachdem die Gravelbikestrecke nach ihrer erfolgreichen Premiere großen Anklang fand und in den höchsten Tönen gelobt wurde, gehört die 71 km lange On- Offroad- Rundtour zum festen Tourprogramm. Der attraktive Routenverlauf zeichnet sich durch landschaftliche Vielfalt und verschieden zusammengesetzten Untergründen im relativ hohen Geländeanteil von knapp 70% aus. Der Wechsel aus befestigten Forst- und Schotterwegen mit unbefestigten Wald- und Wiesen- Pfaden - kombiniert mit verkehrsarmen Asphaltpassagen - entspricht dem Grundgedanken des Gravelsports, womit sich automatisch ein spannendes Vergnügen samt emotionaler Höhenflüge einstellt. Die variantenreiche Streckencharakteristik orientiert sich exakt am Gravelgeschmack, was eingefleischte Gravelbiker total begeistert. Konditionell ist die Rundtour durchaus anspruchsvoll (1.050 hm), fahrtechnisch hingegen enthält sie keine sonderlichen Hindernisse. Erst die Arbeit dann das Spiel besagt der Volksmund. Ähnlich werden die Berg- und Talfahrten empfunden, bei der sich locker-flockiger Abfahrtsspaß, krafzehrende Uphills und beschwingte Flachpassagen in steter Abfolge aneinanderreihen. Daraus ergibt sich die klare Devise: raus aus der Komfortzone, und mitten rein ins sportliche Naturvergnügen.

Landschaftlich begeistert die hügelige Tour im Bayerischen Jura schon deswegen, weil der Routenverlauf Landstriche tangiert, die selbst hiesige Bewohner zumindest phasenweise Neuland sein dürften. Der Wegemix gepaart mit schönen Ausblicken drücken dieser Tour ihren unvergesslichen Stempel auf. Nach 35 km kann am idyllisch gelegenen Waldrand der Durst gelöscht und Trinkflaschen aufgefüllt werden. Nach weiteren 17 km steht an der Verpflegungsstation in Oberndorf (wird von 7 Routen angesteuert) eine wohlverdiente Pause zum Nachladen der Energiespeicher an, bevor die Fahrt mit frischem Elan bis zum Ziel (21 km/300 hm) fortgesetzt wird.

 Graveln - Grenzenlose Freiheit auf 2 Rädern

Der Gravelbikeboom hat seine handfesten Gründe, denn die Radgattung verbindet mit der Geländegängigkeit von Mountainbikes und der Highspeed-Performance filigraner Rennräder das Beste aus zwei Welten. Von daher eröffnet sich ein grenzenloses Routenspektrum, denn wechselnder Untergrund schränkt nicht ein, sondern im Gegenteil, er lädt spontan  dazu ein unbekanntes Terrain zu erkunden. Zweigt von einer Nebenstraße ein Schotterweg ab - prima, wird aus einer Forstautobahn ein unbefestigter Feldweg - ausgezeichnet, verwandelt sich ein Pfad zu einem trailartigen Wurzelgeflecht - fantastisch. Dem Aktionspotential dieser ultimativen All-Terrain-Waffe sind kaum Grenzen gesetzt. Allenfalls die fahrtechnische Fähigkeitsstufe und Vorliebe des Fahrers bestimmt die Wahl des speziellen Tour-Terrains. Einfach ohne Plan und Ziel Losradeln, sich auf spontane Gegebenheiten einer spannenden Erkundungstour einlassen, sich intuitiv nach Lust & Laune treiben lassen und sehen was kommt. Reizvolle Tripps durch Neuland schafft Horizonte, von denen man voher nicht ahnte, dass es sie - selbst im näheren heimatlichen Umfeld - überhaupt gibt. Die ungezwungene Grenzenlosigkeit ist es, die die Freiheit auf 2 Rädern auf ein neues Level hievt. Deswegen ist dieses universelle Sportgerät so begehrt, zumal es immer wieder überraschende Glückserlebnisse verspricht. 

Attraktive Gravelbike-Strecken zeichnen sich durch landschaftliche Vielfalt (Naturerlebnis) und einem relativ hohen Geländeanteil unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade aus. Der Wechsel aus befestigten Forst- und Schotterwegen mit unbefestigten Wald- und Wiesen- Pfaden - kombiniert fordernden Trailpassagen sowie verkehrsarmen Asphaltpassagen - legt den Grundstein für emotionale Höhenflüge. Reizschwellen die für abwechslungsreichen Fahrspaß sorgen, wobei das optimale Mischungsverhältnis der Wege letztendlich vom Fahrkönnen, von indivuellen Präferenzen und von persönlichen Bedürfnissen abhängt.

Zur wichtigsten Prämisse zählt beim Radfahren grundsätzlich immer die Sicherheit! Rasante Abfahrten versprechen Fun & Nervenkitzel, aber natürlich nur solange alles beherrschbar bleibt. Ohne Federung und absenkbarer Sattelstütze in Unterlenkerposition fahrend tut ein gesundes Maß an Selbstdisziplin gut, um sein Gefährt in stabiler Balance mit lockerer Körperspannung kontrolliert über Stock & Stein zu manövrieren. Dass starrgabelbestückte Gravelbikes weniger fehlerverzeiend als Mountainabikes sind liegt in der Natur ihres Eignungszweckes. Von daher will feinfühliges Kurvenfahren und dosiertes Bremsen (Zusammenspiel von Hinterrad- und Vorderradbremse)  - insbesondere auf losem Schotter oder glitschig-nassem Untergrund - gelernt sein. Erwiesenermassen steigt bei höherer Abfahrtsgeschwindigkeit der mentale Fokus (Konzentration/Reaktionsschnelligkeit), ansonsten kann speedige Risikofreude abrupt im Kontrollverlust enden.

Gravel zählt seit Jahren zu den etabliertesten und angesagtesten Disziplinen im aktuellen Radsport, dessen Essenz in seiner Vielseitigkeit liegt, denn Gravel ist überall und nirgendwo. Es verbindet Geschwindigkeit, Naturgenuss, Geschicklichkeit und Abenteuergefühl zur spannenden Fun-Experience. Dabei steht das Naturerlebnis abseits stark befahrener Hauptstraßen im abgelegenen Terrain im Vordergrund. Gravel ist viel mehr als bloßes Radfahren, es ist ein Lebensgefühl das Leidenschaft und Begehrlichkeiten weckt. Was dies anbelangt, kommen Gravel-Liebhaber bei der »Weltkulttour« definitiv auf ihre Kosten. 

bb_info.gif Die Graveltour besteht aus einem abwechslungsreichem Mix aus Radwegen, Nebenstaßen, Schotter- und Feldwegen sowie erdigen Waldpfaden. Reifenbreite und Luftdruck beeinflussen maßgeblich die Fahreigenschaften (Komfort, Traktion, Grip, Pannenanfälligkeit). Die gängige Reifenbreite für Gravelbikes liegt typischerweise zwischen 40-45 mm, die einen bestmöglichen Kompromiss aus Pannenschutz, Komfort und Rollwiderstand bieten. 50 mm Schlappen verfügen im schrofferen Gelände höhere Sicherheitsreserven. Ein geringfügig höherer Rollwiderstand breiterer Reifen auf Asphalt macht die Vorteile im Gelände bei weitem nicht wett. Je nach Körpergewicht empfiehlt sich ein Reifendruck von 2,5 - 3,0 Bar. Bei nassem Untergrund bzw. aufgeweichten Böden verbessert niedriger Luftdruck das Traktionsverhalten. Tubelessfähige Bereifung (ohne Schlauch) kann mit vermindertem Reifendruck gefahren werden, was den Grip und den Fahrkomfort spürbar erhöht.

 Die Strecke ist wahlweise auch mit einem Mountainbike (vorzugsweise vortriebstarkes Hardtail) oder robustem Trekkingbike mit grobstolliger Bereifung befahrbar.

WKT-Flyer

Wegweisung

Bis auf die Graveltour (GPS-Track) - sind sämtliche WKT-Strecken durchgängig beschildert

Aufgrund kurzfristiger Streckenänderungen (z.B. Baustellen) empfiehlt es sich, Trackdaten frühestens 1 Woche vor dem Veranstaltungstermin down zu loaden.

"Bergschilder" mit Längen- Höhentermeter- und Durchschnittssteigung- Angaben weisen auf nennenswerte Steigungen hin. Ein Informationsservice, der von Teilnehmern geschätzt wird. So kann man sich auf die "Wadllzwicker" einstellen und die Beine "sprechen" lassen. 

Gestartet wird am Sonntag zeitversetzt zwischen 7.30 Uhr und 10 Uhr. Das Start- Zielgelände befindet sich neben der Kirche bzw. Grundschule in der Kirchfeldallee 1, im Regensburger Stadtbezirk Burgweinting.

Streckenangebot

Die Verpflegungsstation Stausacker befindet sich am Donauufer. Nach dem Energienachschub wird mit der Gierseilfähre zur Weltenburger Uferseite hinüber gewechselt. 

Familienstrecken

Die Welt-Kult-Tour ist als familienfreundliche Radveranstaltung bekannt und beliebt. So nehmen Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines angemeldeten Erwachsenen/Begleitperson auf Strecken bis 60 km kostenfrei teil! Überdies sind im Startgeld Verpflegung sowie Fährkosten (40 km Tour) enthalten! Drei FamilienstreckenNeben fünf Rennradtouren ergänzen das breitbandige Portfolio. Kinder können nahezu verkehrsbefreit auf Nebenstraßen, Rad- und Schotterwegen mit Spaß an der Freud radeln bzw. Sprösslinge im Kinderanhänger oder mit Radgespannen transportiert/mitgezogen werden (ebike empfehlenswert). 

Das abgestufte Streckenangebot der Familientouren spricht ein breites Altersspektrum an. Die Streckenwahl richtet sich nach Alter und Leistungsvermögen, um Kinder nicht zu überfordern:

  • Donauwellen 40 km / 350 hm  → für gut geübte Kinder & Freizeitradler
  • Familienspaß 25 km / 250 hm  → für Ø geübte Kinder & Freizeitradler
  • Familienspaß 15 km/  150 hm  → für (kleinere) Kinder & Freizeitradler & Familienradler mit Kinderanhänger

  Die Familienstrecken (für Rennräder ungeeignet) sprechen Kinder jeden Alters an. Erholsame Pausen an der Verpflegungsstation Oberndorf sowie am idyllisch gelegenen Waldspielplatz zwischen Hohengebraching und Pentling lockern die Fahrt auf und verheißen eine freudige Auszeit, bevor frisch gestärkt wieder Fahrt aufgenommen wird.

Highlight der 40 km Strecke ist natürlich die Donauüberquerung mit der Gierseilfähre (Matting). Im Ziel gibt's gleich nochmals leuchtende Augen, wenn die Kinder ihre wohlverdiente Medaille umgehängt und dazu ein Präsent geschenktbekommen. Zudem werden die kilometerstärksten Teams und Firmenmannschaften prämiert. 

Start und Ziel befinden sich an der Kirche / Grundschule Kirchfeldallee 1 im Regensburger Stadtbezirk Burgweinting im Südosten der Stadt.

Startzeiten

  • 175 + 205 km: 07:30 Uhr
  • Gravel 71 km:  07:55 Uhr
  • 95 + 125 km:  08:00 Uhr
  • 25 + 40 km:    09:00 Uhr
  • 15 km:            09:30 Uhr
  • 60 km:            10:00 Uhr

Am Sonntag ist das Zielgelände von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Zielschluss aller Strecken) geöffnet. Marathonfahrer erhalten ein kleines Überraschungsgeschenk. 

Ausgabe der Startunterlagen 

  • Samstag, 12.09.2026 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr
  • Sonntag, 13.09.2026 von 6.30 Uhr - 10:00 Uhr

Die Getränkestation in Eilsbrunn (Riegel, Obst, Iso, Tee, Wasser) befindet sich nach dem Anstieg auf dem Hochplateau am Sportplatzgelände. Der 2 km lange Anstieg (110 hm, Ø 5 %) beginnt im Tal der Schwarzen Laber. Auf der Bergkuppe lässt es sich gelassen Pausieren, zumal das Groß der Höhenmeter bezwungen wurde bzw. ein längeres Gefälle nach Sinzing sowie eine anschließende Flachpassage im Schwarzen Labertal bis ins 10 km entfernte Alling (100 Höhenmeter/220 Tiefenmeter) folgt. 

Je nach Streckenlänge gibt es bis zu fünf Verpflegungsstationen. Eilsbrunn und Viehhausen sind Getränkestationen, wo es Riegel und Obst gibt. 

Labestationen  

  • Burgweinting - Staussacker                → 36 km / 330hm
  • Staussacker (KM 36) - Kallmünz         → 47 km / 670 hm      Σ     83 km / 1. 000 hm 
  • Kallmünz (KM 83) - Eilsbrunn             → 35 km / 680 hm       Σ  118 km / 1. 680 hm 
  • Eilsbrunn (KM 118)- Viehausen          → 12 km / 210 hm       Σ  130 km / 1. 890 hm
  • Viehausen (KM 130)- Oberndorf         → 17 km /   90 hm      Σ  147 km / 1. 980 hm
  • Oberndorf (KM 147) – Burgweinting   →  25 km / 220 hm      Σ  172 km / 2. 200 hm 

Hinweis: die Angaben beziehen sich auf die WKT-Strecke. Für die Marathondistanz sind jeweils 34 km / 380 hm hinzuzurechnen. 

Freundschaftsmarathon

Die verlängerte Schleife des Freundschaftsmarathons zweigt nach 11 km kurz hinter Seedorf (Gefälle) an der T-Kreuzung links auf St. 2142 Richtung Wolkering ab, während die anderen 3 Touren rechts nach Bad Abbach weiterführen. Nach Überquerung des Donauwehrs (Linksabzweig Poikam, KM 51) vereinigen sich die Routen im Ort wieder und führen gemeinsam via Kelheim und dem Stausackerer Berg zur Verpflegungsstation Stausacker (KM 73), wo anschließend mit der Gierseilfähre nach Weltenburg übergesetzt wird. Die modifizierte Streckenführung verkürzt die Entfernung zur nächsten Verpflegungsstation nach Kallmünz auf nunmehr 47 km.

Optimierter Streckenverlauf des Bischofshof-Marathon

Die 40 km lange Marathonschleife des Bischofshof Freundschaftsmarathon zweigt bei KM 10.7 kurz hinter Seedorf (Gefälle) an der T-Kreuzung links auf die St. 2143 Richtung Gebelkofen ab, während vier kürzere (Rennrad- ) Touren rechts nach Bad Abbach weiterführen bzw. die Gravelbikestrecke die Kreuzung geradeaus quert. 

An der T-Kreuzung verzweigen sich 6 WKT-Strecken (im Foto Gravelbikestrecke geradeaus) 

Nachdem das Donauwehr überquerrt ist folgt kurz hinter einer Rechtskurve ein Linksabzweig nach Poikam (KM 51), wo sich die WKT-Routen wieder vereinigen und bis auf die Fitness-Tour gemeinsam nach Kelheim und über den Stausackerer Berg zur Verpflegungsstation Stausacker (KM 73) führen, von wo mit der Gierseilfähre nach Weltenburg übergesetzt wird. Die modifizierte Streckenführung bringt den Vorteil, dass sich für Marathonis die Distanz zwischen der Verpflegungsstation Stausacker und Kallmünz auf nunmehr 47 km verkürzt.

Die Marathonschleife (40 km / 272 hm) verläuft über Dünzling - Paring - Hausen - Teugn - Lengfeld über das Donauwehr nach Poikam, wo sie wieder in die Streckenführung der anderen 4 WKT-Strecken einmündet. 

Für die WeltKultTour Regensburg besteht generelle Helmpflicht. Die verkehrsrechtlichen Vorschriften (STVO / STVZO) sind ausnahmslos einzuhalten. Dies gilt insbesondere für das Rechtsfahrgebot, die Vorfahrts- und Ampelregelung und das Gebot der Radwegbenutzung. Markierungen und Hinweisschilder des Veranstalters sind zu beachten. E-Bikes, die eine Motor-Unterstützung bis maximal 250 Watt aufweisen bzw. deren Geschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt ist (laut §1 Absatz 3 StVG verkehrsrechtlich ein Fahrrad) sind erlaubt, zulassungspflichtige S-Pedelecs (bis 45 km/h) hingegen nicht.

Das leistungsgestaffelte Streckenangebot erstreckt sich von der 60 km langen Fitnesstour mit 400 hm, die vorwiegend Freizeit- und Genussradler anspricht, bis hin zur 205 km langen Marathonstrecke mit teils knackigen 2.500 hm, wobei die 35 km kürzere Welt-Kult-Tour nur 324 hm weniger aufweist. So klein der Radius um die Welterbestadt Regensburg auch sein mag, so beeindruckend zeigt sich die Naturlandschaft im Dreigestirn der Donau, Naab und Schwarzen Laber. Durch ein artenreiches Mosaik aus Flusstälern und Wäldern, Felslandschaften, Wiesen und Felder sowie über aussichtsreiche Jura-Hochebenen zu radeln, zoomt jedes Radlerherz auf. Die WKT-Radrouten stehen schwerpunktmäßig im Zeichen stiller Fluss- und Bachläufe, an denen entweder entlang geradelt wird, oder diese überquert werden. Donau, Schwarze Laber und die Naab werden jeweils viermal, die Altmühl zweimal und die Vils in Kallmünz einmal (Marathon/WKT-Strecke) überquert.

Doch wie heißt es so schön: steter Tropfen hölt das Bein, denn das Erklimmen der Jurahöhen aus den Niederungen der Fließgewässer heraus verlangt Schmackes in den Beinen, wobei zweistellige Prozentbereiche eher die Ausnahme sind. Von bocksteilen Rampen bleibt man verschont, dennoch setzt das gezackte Sägezahnprofil in der kupierten Juralandschaft ein ums andere Mal schmerzhafte Nadelstiche, was auf Dauer mürbe macht. Allen voran die Scharfrichter Mühlschlag bei Krachenhausen und Kühschlag nahe Schönhofen, dessen knackige Zwölf-Prozent-Rampe zur fortgeschrittener Stunde Körner kostet und manch angeschlagener Radler in den Schiebemodus wechseln muss.  

Je nach Tourvariante tangieren die beschilderten Routenverläufe den östlichen Stadtrand von Regensburg, den Oberpfälzer Landkreis Regensburg sowie den niederbayerischen Nachbarlandkreis Kelheim. 

 Bayerischer Jura

Eingebettet im Herzen Bayerns schlummert in einer unverwechselbaren Natur- und Kulturlandschaft der Bayerische Jura, der sich über die Landkreise Kelheim, Neumarkt i.d.OPf., Amberg-Sulzbach sowie den westlichen Teil des Landkreises Regensburg erstreckt. Die Kombination von Wasser und Kalk ließ den Bayerischen Jura zu einer typischen Karstlandschaft entstehen, deren ländlich geprägte Naturregion zum Radfahren geradezu prädestiniert ist. 

Abbildung: Naab bei Etterzhausen

Mäandernde Flüsse und Bäche durchziehen die sanft gewellte Jurallandschaft. Malerische Winkel werden mithin als "Toskana der Oberpfalz" bezeichnet, da weißschimmernde Felslandschaften, exponierte Felszinnen, lichte Kiefern- und schattige Buchenwälder sowie unbewaldete Hänge - deren Wacholderheiden und Kräuter aromatische Düfte versprühen - der Naturkulisse ihren typisch mediterranen Charme verleihen. Donau, Altmühl, Lauterach, Naab, Vils, Schwarze und Weiße Laber sind Wasseradern, dessen ufernahen Radwege - vorbei an Pulver-, Hammer-, Papier-, Farb- und Glasschleifmühlen - zu steigungsarmen Genusstouren einlädt. Wird den Flusstälern allerdings der Rücken zugekehrt und tief eingeschnittene Juratäler miteinander kombiniert, darf man sich getrost auf Steigungen einstellen. Das Erklimmen der Bergflanken aus den Niederungen der Fließgewässer heraus verlangt eine Portion Kondition (was sich mit einem e-bike freilich relativiert). Wenngleich die Anstiege kaum mehr als 170 Höhenmeter betragen, kostet das stetige Auf & Ab auf Dauer schon ein wenig Kraftausdauer. Im Prinzip ein Geben und Nehmen, weil die Hochebenen den erbrachten Schweißtribut mit wunderbaren Aussichten über das facettenreiche Hügelland entschädigen. Der Bayerische Jura spricht nicht nur alle Leistungsebenen an, sondern das abwechslungsreiche Geländerelief ist Garant für unfassbar reizvolle Radtouren. Ein spannungsgeladener Cocktail-Mix, der dem Fahrspaß im doppeldeutigen Sinne das Wasser auf die Mühlen liefert. 

Die Flusstäler der Donau, Schwarzen Laber und der Naab bieten Radfahrern sind ein echtes Naturerlebnis. Wer nicht gerade am Anschlag fährt, nimmt dementsprechend die Umgebung intensiver wahr und kann inspirierende Momente und schöne Ausblicke besser genießen. Sofern man nicht ständig beharrlich auf das Hinterrad des Vordermanns konzentriert ist, kann der ländlich geprägten Naturregion mit seinen romantischen Mühlen, Burgruinen und den charakteristischen Jurafelsen mehr Achtsamkeit entgegengebracht werden. Jeder hat es selbst in der Hand bzw. es liegt im Auge des Betrachters, auf welche Art & Weise die Weltkulttour bestritten wird. Je nach persönlicher Präferenz fällt die Balance zwischen motiviertem Leistungsstreben und entspannter Genussorientierung unterschiedlich aus. 

Jahreszeitlich bedingt herrschen bei der Welt-Kult-Tour eher kühlere Temperaturen und wechselhaftes Wetter. Insofern gehören Beinlinge, Armlinge, Kopfhaube, Windweste, Regenhaut und Handschuhe ins "Marschgepäck", um gegen überraschende Wetterumschwünge gewappnet zu sein.  Die sanft ansteigende Strecke Richtung Oberhinkofen und weiter nach Seedorf bringt den Körper auf den ersten zehn Kilometern schonend auf Betriebstemperatur, es sei denn man rauscht mit der Führungsgruppe mit und gibt sich vom Start weg die Kante. 

Die gebührenfreie Donaufähre gehört zum unverwechselbaren Markenzeichen der Weltkulttour. Ausgenommen der kurzen Fitness-Tour passieren vier WKT-Routen sowie die lange Familientour den Fluß an zwei Fährstellen: entweder in Stausacker-Weltenburg oder in Matting (Familienstrecke). Für eine Radtourenfahrt (RTF) allemal eine außergewöhnliche Attraktion. Rennradfahrer haben an der Verpflegungsstation Stausacker den Vorteil, sich die Fähr-Wartezeit praktischerweise für den Energienachschub bzw. Pause zunutze zu machen, bevor ans Weltenburger Ufer übergesetzt wird. 

Abwechslungsreiche Strecken durch die hügelige Oberpfälzer Juralandschaft und den angrenzenden niederbayerischen Frankenjura verfügen genügend Potential für leistungsabgestufte Routen. Wer Ortsunkundig ist, dem bietet die Beschilderung am Eventtag die seltene Gelegenheit, ein womöglich unbekanntes Rennradrevier komfortabel näher kennenzulernen. Noch dazu wo die herrliche Naturlandschaft auf verborgenen Schleichwegen und abgelegenen Forststraßen optimal zur Geltung kommt. Wenngleich sich bei zweistelligen Steigungsprozenten der innere Schweinehund melden mag, lenkt das schwach besiedelte Hügelland - verbunden mit beeindruckenden Landschaftspanoramen - von Strapazen wenigstens zeitweise ab.

Wer zu forsch ans Werk ging und sich wider Erwarten „blau“ gefahren hat oder wenn das Wetter nicht mitspielt kann an mehreren Verzweigungspunkten auf eine kürzere Streckenvariante ausweichen. Streckengabelungen befinden sich bei Herrnsaal (Bild oben, KM 23), im Frauenforst und in Thumhausen im Labertal.

 Nennenswerte Anstiege (chronolgisch gelistett)*

Burgweinting - Oberhinkofen bis kurz vor Seedorf; 10 km Länge moderat 2-3% ansteigend (100 hm)

Kelheim, KM 30 (Stausackerer Berg): 5 km, (5 km, Ø Steigung 5%, max. 10%)  

Stausacker, KM 36.5 (Neustädter Straße): 2.5 km, 165 hm, Ø Steigung 3.5% (nur Marathonstrecke)

                    Marathonstrecke 34 km hinzu addieren!

Weltenburg, KM 36.5 Richtung Kelheim: 3.7 km, 155 hm, Ø Steigung 3.5%

Kelheim KM 43.5 Richtung Haugenried (Frauenforst): 8.5 km, 185 hm, Ø Steigung 2.1% (max. 10%) 

Münchsmühle KM 63 - Großetzenberg: 3 km, 100 hm, Ø Steigung 3.1%

Schwarze Labertal, Endorfmühle (b. Laaber) KM 73 Richtung Brunn: 3.2 km, 110 hm,Ø Steigung 3%

Naabtal, Krachenhausen (b. Kallmünz) KM 85 - Mühlschlag, 1.8 km, 110 hm, Ø Steigung 5.2%

Nahe Wolfsegg KM 88: 6 km, 110 hm, Ø Steigung 1.5%

Naabtal, Etterzhausen KM 107 - Nittendorf: 3.2 km, 100 hm, Ø Steigung 2.8%

Schwarze Labertal, Schönhofen KM 112 - Kühschlag: 1.3 km, 100 hm Ø Steigung 6.8%

Schwarze Labertal KM 116 - Eilsbrunn (Sportplatz): 2 km, 110 hm, Ø Steigung 5%

Schwarze Labertal, Alling KM 128 - Viehhausen: 1.3 km, 105 hm, Ø Steigung 6.8%

Donautal, Unterirading KM 153 - Großberg 5 km, 100 hm, Ø Steigung 1.5%

*KM-Angaben beziehen sich auf die 171 km lange WKT-Strecke

Leistungsgestaffeltes Anforderungsprofil mit Schwierigkeitsgrad-Klassifizierung

  • Marathonstrecke         207 km / 2.500 hm (HQ 12,1)  → Ambitionierte Radsportler 
  • Welt-Kult-Tour            173 km / 2.200 hm (HQ 12,7)   → Radsportler mit guter Ausdauer 
  • Hart & Herzlich           122 km / 1.500 hm (HQ 12,3)  → Radsportler mit Ø Ausdauer 
  • Funsportrunde              98 km / 1.000 hm (HQ  10,2)  → Hobby- und Genussradler 
  • Fitnesstour                   60 km /   400 hm (HQ   6,7)   → Freizeitradler / ebiker
  • Gravelbike                    71 km / 950 hm (HQ 13,4)     → Gravler mit guter Kondition 

Der Höhenmeterquotient (HQ) gibt das Verhältnis der Höhenmeter zur Streckenlänge an. Beispiel Marathonstrecke: je Kilometer sind im Schnitt 12.2 Höhenmeter zu überwinden. Der Quotient (Verhältnismäßigkeit) stellt unabhängig der Distanz und Steilheit der Anstiege die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Strecken her, was (bedingte) Rückschlüsse auf den Schwierigkeitsgrad zulässt. 

Landkreisgrenzen*

  • KM 11: T-Kreuzung hinter Seedorf, LK R/KEH
  • KM 53: Frauenforst, LK KEH/R 
  • KM 135: vor Lindach, LK R/KEH 
  • KM 149: hinter Oberndorf, LK KEH/R

Der Regensburger Landkreisanteil beläuft sich auf 115 km, der von Kelheim auf 56 km. *KM-Angaben beziehen sich auf WKT-Strecke)

Scharfrichter der Weltkulttour

Da die (über-) beanspruchte Beinmuskulatur beim 12% igen Kühschlag (Ortsende von Schönhofen) nach stundenlanger Dauerbelastung nicht mehr frisch ist und nachmittags womöglich die Sonne in den Hang sticht, droht ein gefürchteter Widersacher namens "Innerer Schweinehund" aufmüpfig zu werden. Bekanntermaßen wird der "Psychokiller" ausgerechnet dann rebellisch, wenn Kraftreserven zur Neige gehen bzw. der Leidensdruck unerträglich wird. Dann ploppen mit einem Mal Sinnkrisen auf, die das Handeln in Frage stellen. Ist die Höhenkuppe überwunden, ist der Spuk genauso schnell vorbei wie er gekommen war. 

Auch mal interessant sich vor Augen zu halten bzw. sich bewusst zu machen, welch unvorstellbare Leistung die wirbelnden Beine als verlängerter Hebelarm auf längeren Strecken vollbringen. Demnach ergeben sich beispielsweise bei einer Trittfrequenz von 85 bis 95 pro Minute (U/min) nach einer siebenstündigen Ausfahrt zwischen 35.700 - 40.000 Kurbelumdrehungen (10 Std. bis 57.000). Alle Achtung, was der Mensch zu leisten imstande ist und dies ausschließlich seiner Gesundheit bzw. Leistungsfähigkeit zu verdanken hat.

Mit Sack & Pack im Huckepack...Kleinkinder - ja sogar der geliebte Vierbeiner - dürfen mit, was einmal mehr zeigt wie groß die (Leistungs- ) Bandbreite des illustren Teilnehmerfeldes ist.

Absolutes Highlight auf der 40 km langen Familienstrecke ist natürlich die Donauüberquerung in Matting mit der Gierseilfähre. Gelegenheit mal in Ruhe Durchzuschnaufen und die Blicke über die Donau sowie die herrliche Landschaft mit seinen Jurafelsen schweifen zu lassen. 

Im Ziel gibt's leuchtende Augen, wenn die Sprösslinge eine Medaille umgehängt bekommen. Zudem werden die kilometerstärksten Teams und Firmenmannschaften prämiert. Kinder sind ja bekanntermaßen wahre Energiebündel. Sofern die Kids vom Radeln noch nicht ausgelastet sind, können sie sich in der Hüpfburg nach Herzenslust austoben und die verbliebene Restenergie mit Spaß verpulvern.

Beeindruckender Blick auf die imposante Felsenlandschaft des Alpin Steigs, der im Landschaftsschutzgebiet zwischen Eilsbrunn (Gemeinde Sinzing) und Schönhofen (Gemeinde Nittendorf) liegt. Hier beginnt die 2 km lange Steigung des Eilsbrunner Berges wo sich "On Top" die Getränkestation befindet.

 Des Radlers liebster Energielieferant ist und bleibt die Banane. Sie enthält Pektin, einen Ballaststoff, der die Verdauung unterstützt. Ihr hoher Magnesium- und Kaliumgehalt ist der perfekte Energy-Snack, weil die Frucht den Magen kaum belastet. Dazu beugen Bananen sogar Muskelkrämpfen vor. Die Kombination aus ihrem natürlichen Fruchtzuckergehalt und den löslichen Ballaststoffen ergeben für den Körper schnell verfügbare Energie, die überdies nicht kurzzeitig verpufft sondern eine Weile anhält. Grund ist der relativ niedrige glykämische Index (Maßzahl, die den Anstieg des Blutzuckers nach der Aufnahme kohlenhydrathaltiger Lebensmittel angibt), weshalb der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr nicht sprunghaft hochschnellt bzw. kurz darauf ebenso schlagartig wieder absinkt. Nicht zuletzt ist das gesunde Lebensmittel mit ihrer Schale umwelfreundlich verpackt.

Die WKT ist für ihre familiäre Atmosphäre bekannt und beliebt. Da im September das Ende der Radsaison naht und die Hochform seinen Zenit überschritten hat möchte man meinen, dass Tempo rausgenommen wird. Weit gefehlt, denn zumindest auf den Langstrecken im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes wird man rasch eines Besseren belehrt. Dem Saisonausklang zum Trotz lässt es so mancher Hasardeur ordentlich krachen und glänzen mit einem respektablen Stundenmittel. Ähnlich eines Rituals wiederholt sich jedes Jahr dasselbe Spiel nach dem Massenstart, wenn die Spitzengruppe von etwa 20-40 (Elite-) Fahrern mächtig aufdreht und sich innerhalb kürzester Zeit vom Hauptfeld absetzt. Dabei wird im Führungsfeld auch gerne attakiert, um sein Heil in der Flucht zu suchen. Manch ambitionierter Pacemaker fackelt nicht lange und zieht irgendwann das Tempo an. Wird abwechselnde Führungsarbeit geleistet, bleibt der Speed dementsprechend anhaltend hoch. Wer sich in der Spitzengruppe behaupten will muß höllisch aufpassen, um den abrupten Tempoverschärfungen geistesgegenwärtig Paroli zu bieten. Ansonsten droht eine kräftezehrende Aufholjagd oder verliert gänzlich den Anschluss. Wenngleich die radtouristische Veranstaltung kein Rennen ist und ausnahmslos die StVO gilt, batteln sich vereinzelte Sportskanonen just for fun auf Teufel komm raus.

So what, selbstgesteckte Ziele bzw. Ambitionen sind eben so verschieden wie die Menschen selbst. Für die einen ist der Weg das Ziel, bei dem offenen Auges das Umfeld bewußt wahrgenommen wird, andere quetschen am Rand des Leistungslimits ihre letzte Kraft aus den Beinen. Zugunsten einer maximalen Kraftentfaltung werden allerdings Abstriche an anderer Stelle gemacht, da die selektive Wahrnehmung notgedrungen Reize ausblendet. So durchbricht die Landschaftskulisse - aber auch good vibes - allenfalls bruchstückhaft die Wahrnehmungsschwelle. Hohe Belastungsintensität und inspirativer (Natur-) Genuss haben nunmal keinen gemeinsamen Nenner, da das eine das andere beeinträchtigt. Wer nicht in Schnappatmung verfällt bzw. andauernd auf's Display schaut, um Leistungsdaten wie (Ø-) Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Wattzahlen usw. zu checken, verarbeitet einströmende Reize effektiver, und nimmt die Umgebung besser wahr, als wenn hochpulsig durchgepaced wird. Je nachdem was einem wichtig erscheint, erlebt jeder Teilnehmer die WKT-Tour auf seine (subjektive) Art und Weise.

Die überwiegende Mehrheit schlägt augenscheinlich einen geruhsameren Takt an und spult im Wohlfühltempo die Tour ab. Bei weitem nicht jeder Teilnehmer geht ans Leistungslimit, schließlich ist die WKT eine Radtourenfahrt (RTF) bei der das <Dabei–Sein–ist Alles–Prinzip> als Prämisse zählt. Statt das Hinterrad des Vordermanns zu fokussieren bzw. ständig auf Leistungsdaten zu achten richten sich die Sinne vorzugsweise auf die Naturlandschaft. Man ist ja schließlich nicht auf der Flucht sondern möchte einen unbeschwerten Radeltag in herrlicher Umgebung erleben und ausgiebig an den Labestationen pausieren. Eine Einstellung, die unter vielen Hobbyradlern gang und gäbe ist. Ob ambitionierter Leistungssportler oder genussorientierter Hobby- bzw. Familienradler: seinen Spaß findet bei der Welt-Kult-Tour ganz bestimmt jeder Teilnehmer. 

Das Leistungsniveau zwischen Elitefahrern und Hobbyfahrern klafft naturgemäß weit auseinander. Dabei geht es allen um ein und dasselbe Prinzip, nämlich aus Spaß an der Freud die schönste "Nebensache der Welt" leidenschaftlich mit Gleichgesinnten auszuleben. Geschmäcker sind eben verschieden. Egal, wie man es betrachtet, ob be- oder entschleunigt bzw. ehrgeizig oder genussorientiert die Kurbel geschwungen wird, hat sowieso jeder selbst in der Hand. Hauptsache man hat seinen Spaß dabei und ist mit seiner sportlichen Leistung zufrieden. Im Ziel sind ohnehin wieder alle vereint, feiern gemeinsam ihren Erfolg und schwelgen im unbeschreiblichen Glücksgefühl. Dass dabei das neuronale Belohnungszentrum stimuliert wird und dem Suchtbazillus Auftrieb verschafft ist hinlänglich bekannt. Dank des ausgeschüttten Glückshormons Dopamin erklärt sich das landläufige Suchtverhalten, dem leidenschaftlich geprägte Hobby-Radsportler hoffnungslos ausgeliefert sind. Altbekannte Gesichter - ob bei der WKT oder anderswo - sprechen eine klare Sprache. 

Einige wenige Elitefahrer blicken entweder auf eine Wettkampfvergangenheit zurück, oder haben ihre Amateur-Laufbahn noch nicht beendet. Um eine Vorstellung über das Leistungsvermögen der Spitzenfahrer bei der WKT zu bekommen: die schnellsten Marathonfahrer unterbieten die 6 Stunden-Schallmauer, bzw. auf der kürzeren Welt-Kult-Tour-Strecke die 5 Stunden-Schallgrenze. Zeiten, die einen Schnitt von rund 35km/h entsprechen, wobei aber auch klar ist, dass es sich um absolute Ausnahmefahrer handelt. Faktisch ist es so, dass bei dieser Breitensportveranstaltung eine verbissene Einstellung „Ich-muss-meine-Vorjahreszeit-knacken" wohl die Allerwenigsten ernsthaft verfolgen, zumal aufgrund von geringfügigen Streckenänderungen (z.B. Baustellenumfahrungen) aussagekräftige Zeitvergleiche kaum möglich sind.

Windschattenpassagen

Gut zu wissen: Vom Startgelände in Burgweinting bis zum Fuß des Stausackerer Berges bei Kelheim (180 Höhenmeter) fördert das sanfte Streckenprofil Gruppenbildungen und ermöglicht einen energieeffizienten Windschatten. Windgeschützt im Peleton werden spürbar weniger Kräfte vergäudet als wenn man wie Don Quijote allein gegen Windmühlen kämpft und dabei sinnlos Körner verpulvert, die später womöglich fehlen könnten. Übernehmen leistungsstarke Fahrer die Führungsarbeit, reduziert sich für die Hinterherfahrenden aufgrund der windschlüpfrigen Aeorodynamik der Kraftaufwand um bis zu 30 %. Überdies ist das Gruppentempo i.d.R. höher, als wenn man als Solist gegen den Luftwiderstand ankämpft. Den ökonomischen Vorteil, energiesparend im Feld mit zu schwimmen, sollte man sich anfangs auf der 30 km langen Rollerpassage - sowie später im flachen Donautal bei der Rückfahrt - nicht entgehen lassen. Hat man das Glück nicht allein auf weiter Flur unterwegs zu sein, darf man sich die volkstümliche Redensart "Geteiltes Leid ist halbes Leid" in Erinnerung rufen.

Nachdem die Kreisstadt Kelheim passiert ist, sprengen die nachfolgenden Anstiege das Feld auseinander. Notgedrungen muss am Berg jeder sein eigenes Tempo im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit fahren, ansonsten riskiert man über kurz oder lang einen Leistungseinbruch. Sobald die Straße anzusteigen beginnt, sinkt der Anteil des Luftwiderstandes am Gesamtwiderstand. Zum einen weil mit abnehmender Geschwindigkeit der Windwiderstand geringer wird. Zum anderen aber auch, weil mit zunehmender Steigung der Steigungswiderstand zunimmt. Geänderte Vorzeichen die erklären warum die Karten am Berg neu gemischt werden. Die gewichtsbezogene Leistung - also jene Leistung, die in Relation zum Körpergewicht aufgebracht wird - ist bei Steigungen der maßgebliche Faktor, d.h. je mehr Watt pro Kilogramm gedrückt werden, desto schneller geht's bergauf.

Wenngleich sich die dichten Starterfelder zunehmend lichten, tun sich drei weitere (längere) Windschattenpassagen auf: zum einen im Naabtal zwischen Duggendorf und Kallmünz (5 km) sowie kurz vor Rohrdorf (sanftes Gefälle) über Pielenhofen bis nach Penk (9 km). Des weiteren zwischen Viehhausen und Unterirading im Donautal. Also bei der Getränkestation acht geben, wenn Fahrer nach dem Energystopp weiter rollen, denn über Schneckenbach - Gundelshausen - Bad Abbach bis Unterirading (Ausflugsgaststätte Walba) verläuft die Strecke - bis auf einige Wellen - recht flach im Donautal (22 km / 115 hm). Auch dieser Streckenteil fördert Zweckbündnisse allerdings mit dem Unterschied, dass nach dem erfolgten Ausleseprozess die "Sortierfunktion" an dieser Stelle soweit vorangeschritten ist, dass augenscheinlich nur noch minimale Leistungsunterschiede bestehen. Weil sich das Gruppenniveau bzw. der Leistungsdurchschnitt der Fahrer angeglichen (nivelliert) hat erklärt im übrigen auch, warum Überholvorgänge mit fortschreitender Zeitdauer immer zähflüssiger ablaufen. 

Scharfrichter der Welt-Kult-Tour - Heißes Eisen im Feuer

Für "Kletterspezialisten" legt das Biketeam-Regensburg mit dem berühmt berüchtigten »Kühlschlag« quasi den roten Teppich aus. Ein kurzer aber knackiger Anstieg, über den wohl nicht jeder Teilnehmer amused sein wird. Im Vergleich zu sonstigen Bergstrecken ist der Kühschlag (KM 112/142 Marathon) zwar nur ein kleinerer Hüpfer, doch der Scharfrichter stellt sich nichtsdestotrotz wie eine Wand in den Weg und zwingt einem eine Maximalsteigung von bis zu 12 Prozent auf. Die 1.3 km lange Rampe beginnt am Ortsende von Schönhofen im Tal der Schwarzen Laber (Ø Steigung 6.8%).

Das Bild zeigt den Kühschlag, wo links ein erfolgreicher Finisher des 1200 km langen Brevet Paris–Brest–Paris (PBP) zu sehen ist. Rechts: Biketeam-Regensburg-Mitglied und Autor der WKT-Reportage).

Start Burgweinting

Bild: Die eiserne Lady Gaby Mehrl (rechts) aus Regensburg - ihres Zeichens erfolgreiche Triathletin und Finisherin des Ironman auf Big Island, Hawaii, hat bereits mehrmals bei der »Welt-Kult-Tour« teilgenommen. 

Zum Saisonausklang bietet die letzte RTF in Bayern beste Gelegenheit, mit Gleichgesinnten nochmals kräftig in die Pedale zu treten, bevor der Speichenflitzer zur kalten "Saure Gurken Zeit" winterfest eingemottet wird. Außerdem prunkt zu dieser Jahreszeit die Natur mit schönster Farbenpracht. Umso mehr beeindrucken die romantischen Flussauen, sauerstoffreiche Waldpassagen, goldgelbene Rapsfelder und schroffe Kalkfelsen im vorherbstlichen Farbenkleid. Im Flüsse-Dreieck zwischen Donau, Schwarze Laber und der Naab zu radeln verspricht einen Naturgenuss, doch das Verlassen der Fluss-Tallagen geht grundsätzlich mit vergossenen Schweißperlen einher. 

Im Hinblick auf kürzer werdendes Tageslicht und unbeständigerem, kühlerem (Herbst-) Wetter bietet die Welt-Kult-Tour im Sinne eines saisonalen "Grand Finales" sich nochmals die Chance sich motiviert in den Sattel zu schwingen, bevor sich bald der melancholische Novemberblues breit macht. Ob Flachland-Tiroler oder Bergfloh - ob Freizeitradler oder ebiker - ob Jung oder Alt - das breitbandige Streckenangebot bietet jedem Radler eine passende Route. Überdies besteht an den Verzweigungsstellen jederzeit die Möglichkeit, je nach Befindlichkeit oder bei Wetterumschwung spontan auf eine kürzere Strecken abzuzweigen. Der relativ enge Streckenradius um Regensburg herum hat den Vorteil, dass das Ziel von jedem Streckenpunkt aus nicht allzuweit entfernt liegt. 

Die Startgruppe der zwei längsten Touren bleibt einem gut trainierten Sportlerkreis vorbehalten, bevor es um 7.30 Uhr heißt : "Feuer frei"! Die sanfte Topographie kommt der Warmfahrphase entgegen, denn der erste nennenswerte Anstieg kommt erst nach 30 km am westlichen Ortsrand von Kelheim. Dort führt die Hienheimer Straße zum berühmt berüchtigten Stausackerer Berg 3.8 km hinauf, wo jährlich Mitte Juli das 24 Stunden Rennen von Kelheim stattfindet  Bereinigt um ein kurzes Gegengefälle beträgt die Ø Steigung knapp 5%.  

Das flache bzw. leicht hügelige Streckenlayout zwischen Burgweinting und Kelheim ist eine klassische Rollerpassage, die energieschonende Windschattenfahrten erlaubt, zumal das Hauptfeld nach den Massenstarts noch dicht beinander ist. Erst der Stausackerer Berg wirbelt binnen kürzester Zeit die Gruppen durcheinander, bevor es vom Hochplateau steil hinab zur Donau bzw. zur Verpflegungsstation Stausacker geht.

Sunshine Reggae - Happy-End im Ziel

Das höchste der Gefühle ist natürlich die glückshormongeschwängerte Zielankunft, dessen Glückszustand demütig und schwerelos zu machen scheint und einem auf Wolke Sieben schweben lässt, was im Handumdrehen erlittene Schmerzen und Strapazen schlagartig vergessen macht. Über die vollbrachte Leistung darf jeder zu Recht stolz sein, egal welche Strecke bewältigt wurde bzw. wie lange die Uhr getickt hat. 

Auch die drei Familientouren waren gut frequentiert, wo sich die Sprösslinge nach Herzenslust austoben konnten. Dies macht einmal mehr deutlich, welch enorme Leistungsspannweiten es bei Radtourenfahrten (RTF) wie der »Welt-Kult-Tour« gibt. Hier ambitionierte Radsportathleten, dort genussorientierte Hobbyradler - hier gesellige Familienradler, dort entspannte e-biker. Wenngleich das Starterfeld in trauter Eintracht startet, so verfolgt natürlich jeder seine eigene Zielsetzung im Kopf hat. Gehen - meist spindeldürre - Marathonis eher leistungsorientiert zu Werke, möchten andere einfach nur einen geselligen Radltag erleben. Das wichtigste Ziel - Spaß zu haben - eint alle Fahrer.

Ein herzliches Dankeschön gilt für die Motorrad-Sicherheitsstaffel. 

Nicht nur beim Start, auf der Strecke oder den Verpflegungsstationen sondern auch im Ziel trifft man viele (altbekannte) Radsportfreunde. 

Bild: Regensburgs Sportbürgermeisterin, Fr. Dr. Astrid Freudenstein überreichte letztes Jahr den Losgewinn - ein Mountainbike vom Zweiradcenter Stadler - an den glücklichen Nachwuchssportler. Rechts im Bild: Ex- Biketeam Regensburg Vorstand Peter Lammel, der die beliebte WKT vor 15 Jahren ins Leben rief. Erfolgreiche Teilnehmer der Marathonstrecke erhalten im übrigen ein gesondertes Präsent!

Dieses Jahr erfolgt die Verlosung eines tollen Mountainbikes unter den teilnehmenden und anwesenden Kindern um 14:45 Uhr. Also unbedingt da bleiben, um die Chance nicht zu verpassen.

Gemütlicher bayerischer Frühschoppen (11:00 - 14:00 Uhr), Biergartenbetrieb.

Um ca. 15:00 Uhr erfolgt die Ehrung der kilometerstärksten Vereine / Gruppen und Firmenteams durch die Schirmherrin der Veranstaltung. Während die Rennradfahrer um 7.30 Uhr und 8.00 Uhr starten, dürfen sich Familien auf den drei Familientouren im wahrsten Sinne des Wortes austoben. Neu ist auch, dass neben der veränderten Streckenführung durch den südöstlichen Landkreis Regensburg gewisse Passagen im Vergleich zu früher in entgegengesetzter Richtung befahren werden. So wird beispielsweise die Fähranlegestelle in Stausacker - via Stausackerer Berg aus nördlicher Richtung angesteuert.

Im Ziel herrscht bei jedem Teilnehmer - egal welche Strecke bewältigt wurde - riesige Finisherfreude. Genüsslich dürfen die leergefegten Energiespeicher mit Grillgut, Pasta & Co aufgefüllt werden. 

Neue Strecken - neues Glück. Zu sehen gibt es viel in der unverwechselbaren Natur-und Kulturlandschaft des Bayerischen Jura mit seinen schroffen Jurafelsen. Allen voran das mondäne Naturdenkmal - der Donaudurchbruch - wo mit der Gierseilfähre auf der glitzernden Donau übergesetzt wird. Wer nicht nur das Hinterrrad seines Vordermanns fokussiert und mitunter seine Blicke schweifen lässt, erhascht schöne Aussichten auf Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Regensburger Dom, dem Hungerturm in Bad Abbach, die Befreiungshalle in Kelheim, das Kloster Weltenburg sowie die Burgruinen Laaber, Kallmünz und Wolfsegg.

Die WKT ist eine familär geprägte Breitensportveranstaltung, die sowohl ambitionierte Hobby-Radsportler als auch genussorientierte Freizeitsportler, Familien und E-Biker anspricht. Die reaktivierte Streckenführung bedingt nun wieder fast 40% mehr Höhenmeter als 2023. Die zumeist kurzen - bisweilen aber auch knackigen Anstiege - befinden sich überwiegend seitlich der Flusstäler von Donau, Laaber und der Naab. Ansonsten lädt das flache bzw. sanft gewellte Streckenprofil zu energiesparenden Windschattenfahrten ein. Findet man insbesondere auf den flacheren Streckenabschnitten Unterschlupf in einer schnellen und gut funktionierenden Gruppe, spart nicht nur Kraft sondern auch wertvolle Zeit.

Regelmäßig nehmen Fahrer aus unterschiedlichsten Radsportvereinen an der WKT teil. Im Bild links Ex-Vorstand Franz Kistler vom TV Waldmünchen, die die Waldmünchner Radrundfahrt organisieren).

Alle Strecken führen auf weitestgehend verkehrsarmen Strecken durch die landschaftlich reizvolle Gegend im Landkreis Regensburg und Landkreis Kelheim. Trotz übersichtlicher Beschilderung empfiehlt es sich, die Strecke seiner Wahl auf's Navi zu laden. Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser.

BETRIEBSZEITEN DER VERPFLEGUNGS- / KONTROLLSTELLEN

  • Oberndorf 08:30 - 11:30 Uhr
  • Pentling (Waldspielplatz)  09.45 - 12.15 Uhr
  • Painten 09.45 - 12.00 Uhr
  • Stausacker 11:00 - 14:30 Uhr
  • Aufhausen 11:00 - 16:00 Uhr

Nur ein am Handgelenk angebrachtes Verpflegungsarmband berechtigt zum Zutritt zu den Verpflegungsstationen. Es werden an allen Stationen Kontrollen durchgeführt.

Online-Anmeldung ab 1. Mai. Im Startgeld ist bei allen Strecken hochwertige Verpflegung an den Versorgungsstellen sowie für Kinder bis 14 Jahre eine Medaille enthalten. Ebenso ist bei der 40 km Strecke die Fährfahrt inklusive. Kinder bis zu einem Alter von 13 Jahre dürfen kostenfrei teilnehmen, sofern sie in Begleitung eines angemeldeten Erwachsenen sind.

Für die Starter beim Bischofshof Freundschaftsmarathon gibt es im Ziel wie jedes Jahr noch ein bieriges Präsent von der Brauerei Bischofshof samt Innotech Kettenspray sowie nahrhafte Kreuzerhof-Proteinnudeln. Teilnehmerstärkste Gruppen / Vereine werden prämiert!

Inhaber einer BDR-Wertungskarte erhalten folgende Punktewertung:

RTF- Punkte

  •  205 km           5
  •  175 km           4
  •  150 km           3
  •    70/110 km    2
  •    60/40/25 km 1

Zielbereich

  • Im Zielbereich sowie an den Kontrollstellen befinden sich Toiletten, Sitzgelegenheiten, Radabstellmöglichkeiten, Standpumpen
  • Radservice an den Kontrollstellen in Weltenburg und Oberndorf (Ersatzteile kostenpflichtig)
  • Mobiler Pannenservice (Ersatzteile gebührenpflichtig)
  • Livemusik
  • Sanitätsdienst durch den Malteser-Hilfsdienst
  • gebührenfreie Fährüberfahrten

Das Groß des Teilnehmerfeldes reist aus der näheren Umgebung an. Doch die perfekte Organisation, familiäre Stimmung und die reizvolle Naturlandschaft in der Ferienregion Regensburg sowie im Landkreis Kelheim scheinen sich herumzusprechen, denn so mancher Radsport-Enthusiast reist auch aus ferneren Gefilden an.  

Der herbstlichen Jahreszeit entsprechend kann es frühmorgens empfindlich kalt, feucht und nebelverangen sein. Besonders bei unbeständiger Wetterlage tut man gut daran ein Langarmtrikot, Windbraker/Weste, Handschuhe, evtl. auch Arm- Beinlinge, Helmmütze, Regen- bzw. Softshell-Jacke dabei zu haben, damit die Teilnahme ein tolles Erlebnis wird.

Veranstalter                         

Biketeam Regensburg e.V.
Sophie-Scholl-Str. 64
93055 Regensburg

mail: info@biketeam-regensburg.de

web:  http://www.weltkulttour.de