• Fußgänger- Radlerbrücke Bad Abbach (Charbonnières-les-Bains)
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • Windschattenfahrten - Zweckbündnisse auf Zeit
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • Verpflegungsstation Oberndorf
    © Bayernbike
  • Verpflegungsstation Oberndorf
    © Bayernbike
  • Verpflegungsstation Kallmünz
    © Bayernbike
  • Landkreisgrenze Kelheim/Regensburg
    © Bayernbike
  • Verpflegungsstation Eilsbrunn
    © Bayernbike
  • Eilsbrunner Berg
    © Bayernbike
  • Naab-Überquerung in Etterzhausen
    © Bayernbike
  • Kloster Pielenhofen
    © Bayernbike
  • Reichhaltiges Verpflegungsangebot
    © Bayernbike
  • Fährmann in Stausacker
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • Verpflegungsstation Stausacker
    © Bayernbike
  • Inspirierende Morgenstimmung auf der Donau
    © Bayernbike
  • Vorbildliche Wegweisung
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • Gierseilfähre Eining (Marathonstrecke)
    © Bayernbike
  • Jachthafen Kapfelberg
    © Bayernbike
  • Jachthafen Kapfelberg
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • Verpflegungsstation Oberndorf
    © Bayernbike
  • Verpflegungsstation Oberndorf
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • Andreas Schillinger (UCI WorldTeam Bora hansgrohe) und Amateur-Radsportler (Veloclub Ratisbona)
    © Bayernbike
  • Verpflegungsstation Stausacker
    © Bayernbike
  • Gierseilfähre Weltenburg-Stausacker
    © Bayernbike
  • Gierseilfähre Stausacker
    © Bayernbike
  • Kelheim - Weltenburg
    © Bayernbike
  • Ultracycler Rainer Steinberger - Europabrücke Kelheim
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • Radprofi Andreas Schillinger - (UCI WorldTeam Bora hansgrohe) mit Ultracycler Bernhard Steinberger
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • © Bayernbike
  • Startaufstellung
    © Bayernbike
  • © Bayernbike
zu den
Informationen

Faszinierende Gravelbikestrecke mit Wow-Momenten

Foto: Testbefahrung 

Eckdaten

Streckenlänge: 71 km
Höhenmeter: 1.050 hm (abweichend vom Google-Algorithmus)
Schwierigkeitsgrad: konditionell und stellenweise fahrtechnisch anspruchsvoll
Geländeanteil: knapp 70%
Radgattungsempfehlung: Gravelbike, Crossbike, Mountainbike (vorzugsweise leichtes Hardtail), ebike, Trekkingbike
Höhe min: 336 m ü.NN. (Donau)
Streckenzenit: 471 m ü.NN. (Saxberg, KM 40)
Startzeit: 07:55 Uhr

Verpflegungsstationen

  • Getränkestation: KM 35 (befindet sich nach einem 130 hm-Anstieg aus dem Donautal nahe Lindach)
  • Verpflegungsstation: Oberndorf (KM 52)

Streckenverlauf

Foto: nach einem 60 HM-Anstieg (ab Poikam, KM 26) genießt man in höherer Hanglage einen herrlichen Rundblick auf die Donau und die unberührte Naturlandschaft

Die Rundtour verläuft durch die Landkreise Regensburg (Oberpfalz) sowie Kelheim (Niederbayern):

Start Burgweinting (Grundschule) → Oberhinkofen → Seedorf → Lengfeld → Poikam → Kapfelberg → Reichenstetten → Saxberg → Gundelshausen → Bad Abbach → Oberndorf (V) → Matting → Unterirading → Grasslfing → Niedergebraching → Oberisling → Ziel Burgweinting (Grundschule)

LAST INFORMATION: Geänderte Zufahrt zur Verpflegungsstelle Oberndorf beachten, die NICHT durch den Brauereihof führt. Einfach den Hinweisschildern folgen! Die Gravelbikestrecke ist nicht beschildert, sondern nur mit downgeloadetem GPS-Track zu befahren! Der GPX-File wird 1 Woche vor der Veranstaltung aktiviert. 

 Die Graveltour enthält mitunter anspruchsvolle Passagen. Insbesondere bei Schotter- und Waldabfahrten ist erhöhte Vorsicht geboten, da der Fahrbahnzustand holprig und rutschig sein kann. Es bedarf einem angepassten Tempo und feindosierter Brems- und Lenkmanöver, um die Reifenhaftung nicht zu verlieren. 

Fahrzeitprognose sportlich: bei einer Ø Geschwindigkeit von 20 km/h ergibt sich eine Fahrzeit von etwa 3½ Stunden. Zuzüglich Pausenzeit (Getränkestation nahe Lindach 1 min. + Verpflegungsstation Oberndorf 10 min.) ergäbe sich eine Gesamtzeit von etwa 3:41 Stunden → Zielankunft Burgweinting gegen 11.36 Uhr 

Fahrzeitprognose gemütlich: bei einer Ø Geschwindigkeit von 15 km/h ergibt sich eine Fahrzeit von etwa 4:45 Stunden. Zuzüglich Pausenzeit (Getränkestation nahe Lindach 5 min. + Verpflegungsstation Oberndorf 15 min.) ergäbe sich eine Gesamtzeit von etwa 5:05 Stunden → Zielankunft Burgweinting gegen 13.00 Uhr 

Foto: Graveltour auf Höhe Lohstadt/Gundelshausen an der Donau. Am Fluss wird beidseitig der Ufer 13 km entlang geradelt, von wo sich eine herrliche Aussicht auf die emporragenden Jurafelsen bietet. Über den verwinkelten Streckenverlauf durch zumeist verstecktes Terrain staunen selbst manche Locals. 

Nachdem die Gravelbikestrecke nach ihrer erfolgreichen Premiere großen Anklang fand und in den höchsten Tönen gelobt wurde, gehört die 71 km lange On- Offroad- Rundtour zum festen Tourprogramm. Der attraktive Routenverlauf zeichnet sich durch landschaftliche Vielfalt und verschieden zusammengesetzten Untergründen im relativ hohen Geländeanteil von knapp 70% aus. Der Wechsel aus befestigten Forst- und Schotterwegen mit unbefestigten Wald- und Wiesen- Pfaden - kombiniert mit verkehrsarmen Asphaltpassagen - entspricht dem Grundgedanken des Gravelsports, womit sich automatisch ein spannendes Vergnügen samt emotionaler Höhenflüge einstellt. Die variantenreiche Streckencharakteristik orientiert sich exakt am Gravelgeschmack, was eingefleischte Gravelbiker total begeistert. Konditionell ist die Rundtour durchaus anspruchsvoll (1.050 hm), fahrtechnisch hingegen enthält sie keine sonderlichen Hindernisse. Erst die Arbeit dann das Spiel besagt der Volksmund. Ähnlich werden die Berg- und Talfahrten empfunden, bei der sich locker-flockiger Abfahrtsspaß, krafzehrende Uphills und beschwingte Flachpassagen in steter Abfolge aneinanderreihen. Daraus ergibt sich die klare Devise: raus aus der Komfortzone, und mitten rein ins sportliche Naturvergnügen.

Landschaftlich begeistert die hügelige Tour im Bayerischen Jura schon deswegen, weil der Routenverlauf Landstriche tangiert, die selbst hiesige Bewohner zumindest phasenweise Neuland sein dürften. Der Wegemix gepaart mit schönen Ausblicken drücken dieser Tour ihren unvergesslichen Stempel auf. Nach 35 km kann am idyllisch gelegenen Waldrand der Durst gelöscht und Trinkflaschen aufgefüllt werden. Nach weiteren 17 km steht an der Verpflegungsstation in Oberndorf (wird von 7 Routen angesteuert) eine wohlverdiente Pause zum Nachladen der Energiespeicher an, bevor die Fahrt mit frischem Elan bis zum Ziel (21 km/300 hm) fortgesetzt wird.

 Graveln - Grenzenlose Freiheit auf 2 Rädern

Der Gravelbikeboom hat seine handfesten Gründe, denn die Radgattung verbindet mit der Geländegängigkeit von Mountainbikes und der Highspeed-Performance filigraner Rennräder das Beste aus zwei Welten. Von daher eröffnet sich ein grenzenloses Routenspektrum, denn wechselnder Untergrund schränkt nicht ein, sondern im Gegenteil, er lädt spontan  dazu ein unbekanntes Terrain zu erkunden. Zweigt von einer Nebenstraße ein Schotterweg ab - prima, wird aus einer Forstautobahn ein unbefestigter Feldweg - ausgezeichnet, verwandelt sich ein Pfad zu einem trailartigen Wurzelgeflecht - fantastisch. Dem Aktionspotential dieser ultimativen All-Terrain-Waffe sind kaum Grenzen gesetzt. Allenfalls die fahrtechnische Fähigkeitsstufe und Vorliebe des Fahrers bestimmt die Wahl des speziellen Tour-Terrains. Einfach ohne Plan und Ziel Losradeln, sich auf spontane Gegebenheiten einer spannenden Erkundungstour einlassen, sich intuitiv nach Lust & Laune treiben lassen und sehen was kommt. Reizvolle Tripps durch Neuland schafft Horizonte, von denen man voher nicht ahnte, dass es sie - selbst im näheren heimatlichen Umfeld - überhaupt gibt. Die ungezwungene Grenzenlosigkeit ist es, die die Freiheit auf 2 Rädern auf ein neues Level hievt. Deswegen ist dieses universelle Sportgerät so begehrt, zumal es immer wieder überraschende Glückserlebnisse verspricht. 

Attraktive Gravelbike-Strecken zeichnen sich durch landschaftliche Vielfalt (Naturerlebnis) und einem relativ hohen Geländeanteil unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade aus. Der Wechsel aus befestigten Forst- und Schotterwegen mit unbefestigten Wald- und Wiesen- Pfaden - kombiniert fordernden Trailpassagen sowie verkehrsarmen Asphaltpassagen - legt den Grundstein für emotionale Höhenflüge. Reizschwellen die für abwechslungsreichen Fahrspaß sorgen, wobei das optimale Mischungsverhältnis der Wege letztendlich vom Fahrkönnen, von indivuellen Präferenzen und von persönlichen Bedürfnissen abhängt.

Zur wichtigsten Prämisse zählt beim Radfahren grundsätzlich immer die Sicherheit! Rasante Abfahrten versprechen Fun & Nervenkitzel, aber natürlich nur solange alles beherrschbar bleibt. Ohne Federung und absenkbarer Sattelstütze in Unterlenkerposition fahrend tut ein gesundes Maß an Selbstdisziplin gut, um sein Gefährt in stabiler Balance mit lockerer Körperspannung kontrolliert über Stock & Stein zu manövrieren. Dass starrgabelbestückte Gravelbikes weniger fehlerverzeiend als Mountainabikes sind liegt in der Natur ihres Eignungszweckes. Von daher will feinfühliges Kurvenfahren und dosiertes Bremsen (Zusammenspiel von Hinterrad- und Vorderradbremse)  - insbesondere auf losem Schotter oder glitschig-nassem Untergrund - gelernt sein. Erwiesenermassen steigt bei höherer Abfahrtsgeschwindigkeit der mentale Fokus (Konzentration/Reaktionsschnelligkeit), ansonsten kann speedige Risikofreude abrupt im Kontrollverlust enden.

Gravel zählt seit Jahren zu den etabliertesten und angesagtesten Disziplinen im aktuellen Radsport, dessen Essenz in seiner Vielseitigkeit liegt, denn Gravel ist überall und nirgendwo. Es verbindet Geschwindigkeit, Naturgenuss, Geschicklichkeit und Abenteuergefühl zur spannenden Fun-Experience. Dabei steht das Naturerlebnis abseits stark befahrener Hauptstraßen im abgelegenen Terrain im Vordergrund. Gravel ist viel mehr als bloßes Radfahren, es ist ein Lebensgefühl das Leidenschaft und Begehrlichkeiten weckt. Was dies anbelangt, kommen Gravel-Liebhaber bei der »Weltkulttour« definitiv auf ihre Kosten. 

bb_info.gif Die Graveltour besteht aus einem abwechslungsreichem Mix aus Radwegen, Nebenstaßen, Schotter- und Feldwegen sowie erdigen Waldpfaden. Reifenbreite und Luftdruck beeinflussen maßgeblich die Fahreigenschaften (Komfort, Traktion, Grip, Pannenanfälligkeit). Die gängige Reifenbreite für Gravelbikes liegt typischerweise zwischen 40-45 mm, die einen bestmöglichen Kompromiss aus Pannenschutz, Komfort und Rollwiderstand bieten. 50 mm Schlappen verfügen im schrofferen Gelände höhere Sicherheitsreserven. Ein geringfügig höherer Rollwiderstand breiterer Reifen auf Asphalt macht die Vorteile im Gelände bei weitem nicht wett. Je nach Körpergewicht empfiehlt sich ein Reifendruck von 2,5 - 3,0 Bar. Bei nassem Untergrund bzw. aufgeweichten Böden verbessert niedriger Luftdruck das Traktionsverhalten. Tubelessfähige Bereifung (ohne Schlauch) kann mit vermindertem Reifendruck gefahren werden, was den Grip und den Fahrkomfort spürbar erhöht.

 Die Strecke ist wahlweise auch mit einem Mountainbike (vorzugsweise vortriebstarkes Hardtail) oder robustem Trekkingbike mit grobstolliger Bereifung befahrbar.

Streckengrafik mit Höhenprofil - Höhenmeter abweichend vom ausgegebenen Google-Maps-Algorithmus


Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

Haftungsausschluss:

Biketouristik – Media übernimmt keine Gewähr für die Korrektheit downgeloadeter Trackdaten. Die Verwendung von GPS-Tracks geschieht in Eigenverantwortung des Users und schließt Haftungsansprüche gegenüber dem Anbieter ausnahmslos aus.



Am meisten Spaß bereiten wunderbare Waldwege, deren Kurven immer wieder Überraschungsmomente liefern was wohl nach der uneinsichtigen Biegung kommen mag.

Bei KM 50 (ca. 750 hm) wird die Verpflegungsstation Oberndorf angesteuert (Getränkestation KM 33). 

Der Geländeanteil beträgt knapp 70%, was einerseits den Reiz, andererseits aber auch den fahrtechnischen Anspruch erhöht. Wer des Öfteren schon an der Weltkulttour teilgenommen hat sollte sich überlegen ggf. umzusatteln und neues Terrain kennenzulernen. 

Fahrzeitprognose: ambitionierte Graveler dürften an der 3- Stundenschallmauer kratzen, während Nachzügler gut und gerne das doppelte an Zeit benötigen.

Fazit der Test-Crew: die abwechslungsreiche Streckenführung machte richtig Fun und ließ die Herzen der Gravler-Enthusiasten höher schlagen. Selbst für Einheimische mit guten Streckenkenntnissen dürfte so manche Ecke Neuland sein.

Auch die Gravel-Mädels waren von der Strecke hellauf begeistert. 

Setze die Gravelbikestrecke auf die To-Do-Liste bzw. "put it on your bucket list", um prickelndes Naturfeeling abseits viel befahrener Straßen von seiner schönsten Seite kennen zu lernen. Pack die Gelegenheit beim Schopf und tauche ein in eine großartige Wald- Natur- und Flußlandschaft.   Meld dich an, bzw. nutze den Frühbucherrabatt und rock das Ding mit inbrünstiger Fahrfreude. Let's go!