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42. Arber-Radmarathon • 26. Juli 2026
Inhaltsverzeichnis

Das Urgestein des deutschen Breitensport-Klassikers - der »Arber-Radmarathon« - jährt sich am 25./26. Juli 2026 zum 42. Mal. Deutschlands größte Radtouristik-Veranstaltung genießt einen legendären Kultstatus, die vergangenes Jahr mit einer Rekordteilnahme von 5.590 Breitensportlern auftrumpfte.
Der »Arber-Radmarathon« wird seit 1984 jährlich am letzten Juliwochenende vom Radsportverein Veloclub Ratisbona veranstaltet. Das vielseitige Breitensportevent spricht mit 11 Strecken mehrere Sportdisziplinen an. Kaum mehr vorstellbar, dass das Radel-Event vor 42 Jahren mit einer einzigen Strecke - damals die 225 km lange Große Arberrunde - mit der heftigen Marathondistanz begonnen hatte. Heute richtet sich die Großveranstaltung bewusst an eine breite Zielgruppe – die den Einsatz von Rennrädern, Gravelbikes (seit 2024), Mountainbikes (seit 2000), Trekkingbikes, Tourenrädern, E-Bikes und Kinderfahrrädern erlaubt. Einschließlich des nostalgischen »Retro-Arber«, der als Rahmenprogramm bereits am Samstag stattfindet, umfasst das Tourangebot insgesamt 12 Streckenvarianten. Bis auf vereinzelte Ausnahmen stehen für das Groß der Teilnehmer weniger Wattwerte oder sonstige Leistungsdaten als vielmehr der Landschaftsgenuss, Fahrspaß und das soziale Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt des Interesses.

»Arber-Radmarathon« makes you happy
Seit nunmehr über vier Jahrzehnte erfreut sich die Traditionsveranstaltung unverändert hoher Beliebheitswerte. Von ihrer magischen Anziehungskraft hat das Jedermann-Event nicht das Geringste eingebüßt. Ganz im Gegenteil, Radsportfans reisen aus nah und fern an und fackeln jedes Jahr auf's Neue ein stimmungsvolles Spektakel ab, das den »Arber-Radmarathon« zu dem macht was er ist: zum mitreißenden und aufsehenerregenden Radsport-Mekka. Fast 5.000 Asphaltflitzer (inkl. Gravel) schwärmten letztes Jahr in die Donauebene bzw. kupierte Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes aus, was den unglaublichen Trend der Wiederentdeckung der Rennräder aufzeigt. Das Rennrad- wie auch das offroadtaugliche Gravel- Segment erlebt seit einiger Zeit einen unvorstellbaren Hype, wobei auch zunehmend Frauen Gefallen am Hobby-Radsport finden.
"The same procedure as every year" - der »Arber-Radmarathon« wirft schon etliche Monate zuvor seine Schatten voraus. Die Vorbereitungen laufen bestens durchorganisiert auf Hochtouren, damit wieder alles perfekt angerichtet ist und die 42. Ausgabe von Erfolg gekrönt sein wird.
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| © Gabi Röhrl |
Die Streckenvielfalt erstreckt sich auf eine Gesamtdistanz von 1.131 Kilometer. Gut 300 Helfer, rund 90 Polizisten, 10 Polizeimotorräder, zwei Notärzte, bis zu 45 Rettungssanitäter und Feuerwehrler sind im Einsatz, damit alles wie am Schnürchen sicher und geordnet abläuft. Welch prestigeträchtigen Stellenwert das Event in hiesigen Radsportkreisen genießt zeigt sich z.B. darin, wie oft der »Arber« als Saison-Highlight eingestuft wird. Leidenschaft erlischt ja zeitlebens bekanntlich nie, sondern sie wird in emotionalen Momenten jedesmal von Neuem entfacht. Da drängt sich die rhetorische Frage auf: wenn man seine Leidenschaft nicht beim »Arber-Radmarathon« - einer der renommiertesten Radtouristik-Events Deutschlands - ausleben möchte, wann dann?
Ulrich Mönius, Vorstand vom Veloclub Ratisbona, äußerte bei der Pressekonferenz das Wunschziel, am 26. Juli die 6000er-Schallmauer knacken zu wollen. Ein Wunsch, der allemal unter positiven Vorzeichen steht. Wie sehr Rennradfahren im Trend liegt, spiegelt sich nämlich ein stückweit auch in den gestiegenen Anmeldezahlen für die 42. Ausgabe des Arber-Radmarathon wider. Aktuell deutet alles auf eine neue Rekordbeteiligung hin, dass sich am letzten Juli-Wochenende mehr als 12.000 surrende Laufräder in Bewegung setzen werden. Allerdings wird Petrus ein Wörtchen mitreden, der es bei den letzten zwei Veranstaltungen nicht so gut meinte. Wer weiß, vielleicht stimmen Stoßgebete den göttlichen Beistand gnädig, damit die Schleusen dicht bleiben und ein luftig-leichtes "Kurz-Kurz-Outfit" getragen werden kann.

Jedes Jahr verwandelt sich die Welterbestadt Regensburg am letzten Juli-Wochenende zum Mekka der deutschen Hobby-Radsport-Szene. Dann werden wieder tausende Radfahrer/Biker Richtung Bayerischer (Vor-) Wald ausschwärmen, um auf der Straße, im Gelände oder im Mix ihre Leidenschaft hingebungsvoll auszuleben. Der Run auf die Startplätze deutet jedenfalls darauf hin, dass noch mehr Radsport- und Bikefans als die vergangenen Jahre dabei sein möchten, schließlich spielt der »Arber-Radmarathon« quasi in der breitensportorientierten "Champions-League". Es bleibt spannend, ob der launische Wettergott mitspielen wird. Andererseits war es schon bemerkenswert, dass sich letztes Jahr 500 Nachmelder trotz Schlechtwettervorhersagen nicht beirren ließen und sich eisern zur Teilnahme durchgerungen hatten. Wie dem auch sei, jeder Radfan darf dem Highlight spannungsgeladen entgegenfiebern und sich auf ein berauschendes Radsportfest der Spitzenklasse freuen.
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| © Veloclub Ratisbona; PK 7.07.26, v. links n. rechts: Thomas Burger (OB Regensburg), Alexander Koller (VCR-Vizepräsident), Ulrich Mönius (VCR-Präsident) |
Neuigkeiten
Dass Kinder im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen ist an und für sich nichts Neues. Neu hingegen ist, dass sich der Nachwuchs nun - abgesehen von der »Aumovio-Familienrunde« und der »REWAG-Runde« - bei einer weiteren spaßigen Attraktion aktiv entfalten kann. Um Sprösslingen eine reizvolle Abwechslung zu bieten, wird am Dultplatz erstmalig ein mobiler Pumptrack aufgebaut. Zweck der Übung ist, unter Ausnutzung des welligen Längsprofiles durch koordinierte, pumpende Auf- und Abwärtsbewegungen des Körpers permanent Geschwindigkeit aufzubauen ohne dabei zu pedalieren. Mit spielerischem Spaß wird das fahrerische Geschick, Gleichgewicht und Koordinationsverhalten geschult sowie Kurvenfahren geübt, was der allgemeinen Fahrsicherheit zugutekommt. Absolutes Highlight sind organisierte Pumptrack-Rennen, die am Samstag zwischen 12.00-17.00 Uhr in der Alterklasse U7-U11 kostenfrei durchgeführt werden.

1. Arber Kids Cup, Pumptrack Rennen
- Für Kinder in den Altersklassen U7 U9 U11
- Ausrüstung: Fahrrad+ Helm,
- Anmeldung: Online oder vor Ort
- Keine Startgebühr!
Natürlich fehlt auch in diesem Jahr die beliebte Fahrradmesse nicht, für die sich noch mehr Aussteller als sonst angekündigt haben.
Und noch eine Premiere gibt es: Regensburgs Oberbürgermeister Thomas Burger wird am 26. Juli erstmals den offiziellen Startschuss für den »Arber-Radmarathon« geben.
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| © Veloclub Ratisbona; (Sponsoren und Repräsentanten des »Arber-Radmarathon« bei der Vorstellung des neuen ARM-Trikots während der PK) |
Liveübertragung der Tour der France Königsetappe
Absoluter Knüller: das Publikum kann am Samstag auf dem Dultplatz exklusiv die Königsetappe der Tour de France nach ALPE D'HUEZ auf einer riesigen Videoleinwand live mitverfolgen (fiktiver Start 11:20 Uhr, voraussichtliche Ankunft 16:11 Uhr). Mit dem Col de la Croix de Fer (24 km à 5.2%, 2.067 m), Col du Télégraphe (11.9 km à 7.1%, 1.566 m), Col du Galibier (17.7 km à 6.9%, 2.642 m) und dem Col de Sarenne (12.8 km à 7.3%, 1.999 m) weist die superschwere Etappe drei Anstiege der 'Hors Catégorie' auf.
Am Sonntag wird die Schlussetappe nach PARIS Champs-Élysées übertragen. Wer den slovenischen Champion Tadej Pogacar, seinen dänischen Rivalen Jonas Vingegaard, den französischen Newcomer Paul Seixas und Deutschlands Kometen Florian Lipowitz beim bekanntesten und bedeutendsten Straßenradrennen der Welt zuschauen und dazu das emotionsgeladene Spektakel tausender Zielankünfte der Arber-Radmarathon-Teilnehmer hautnah miterleben möchte, besucht die Großveranstaltung am Regensburger Dultplatz.
Startgebühren
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ab 16. Mai bzw. 16. Juli erfolgen die Preissprünge der gestaffelten Startgebühren. Das Entgelt enthält unter anderem das neue ARM-Radtrikot sowie Verpflegung an der Strecke und im Zielbereich.

RETRO-Arber 20.00 € (RTF-Sondertarif nicht gültig; Teilnehmerlimit 100, Start Samstag 14.00 Uhr)
Startnummernausgabe
- Samstag, 25.07.2026 → 12.00 - 17.00 Uhr*
- Sonntag, 26.07.2026 → 05.00 - 09.00 Uhr*
*je nach Tour bis ca. eine halbe Stunde vor dem Start
Nachmeldungen sind wie folgt möglich: vom 16.07.2026 bis zum 22.07.2026 über das Online-Formular, oder persönlich vorort am Dultplatz zu obigen Zeiten.
First come, first served, d.h. Nachmelder erhalten ein ARM-Trikot nur solange der Vorrat reicht. Aufgrund erheblicher Nachmelderschwankungen besteht keine Gewähr, die begehrte Trophäe in der Wunschgröße zu erhalten.
Dusch- und Übernachtungsmöglichkeiten werden in der RT-Halle am oberen Wöhrd in der Lieblstraße 28 angeboten. Diese Dreifachhalle befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Dultplatz.
Anmeldungen für RTF-Teilnehmer mit Sondertarif von 30,- € sind nur vor Ort am Dultplatz möglich (25.07.2026 und 26.07.2026)
Zur Onlineanmeldung (Externlink)

Das Start- Zielgelände befindet sich in verkehrsgünstiger Lage nahe der Autobahnausfahrt Regensburg-Pfaffenstein (A93). Der Regensburger Dultplatz liegt in Sichtweite der Berghänge der Winzerer Höhen und wird landschaftlich idyllisch von einem Flußarm der Donau und dem Europakanal umrahmt.
Sicherheitsvorkehrungen
Damit alles reibungslos klappt, bedarf es einer ausgeklügelten Organisation und dem problemlosen Zusammenspiel vieler engagierter Beteiligter. Nur so ist es möglich, eine Sportveranstaltung dieser Größenordnung jedes Jahr auf's Neue in perfekter Qualität auf die Beine zu stellen.
Langjährige Erfahrung des eingespielten Orga-Teams zahlt sich aus. So wuppt der Veloclub Ratisbona den »Arber-Radmarathon« von langer Hand generalstabsmäßig geplant mit 300 Helfern routiniert aus dem FF.
Der Arber-Radmarathon ist eine radtouristische Breitensportveranstaltung und kein Radrennen, weswegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) bindend ist und jeder Teilnehmer sie ausnahmslos einzuhalten hat.

Sicherheit wird groß geschrieben, d.h. die wichtigste Prämisse lautet Safety First! Der Veranstalter - wie auch die Polizei und Rettungsdienste (BRK) - setzen alles Menschenmögliche daran, um optimale (Verkehrs-) Sicherheit zu gewährleisten. Maßnahmen: Sicherheitskonzept, Streckenposten, polizeiliche Überwachung, Sanitätsdienste, Führungsfahrzeuge (Startphase) und Beschilderung (z.B. Warnhinweise prekärer Gefahrenstellen).
Rund 90 Polizisten, ca. 10 Polizeimotorräder, etwa 45 Sanitäter, zwei Ärzte und Feuerwehrler sind im Einsatz, damit alles sicher und geordnet abläuft. Da Polizei und Rettungskräfte in aller Regel relativ wenig zu tun haben, lässt in Anbetracht der hohen Teilnehmerzahl auf ein diszipliniertes Verhalten und rücksichtsvolle Fahrweise schließen.
Um große Teilnehmerfelder (Massenstarts) zu entzerren, erfolgen diese nicht nur zeitversetzt, sondern die Oberpfalzbrücke, Frankenstraße und Walhalla-Allee sind frühmorgens für den KFZ-Verkehr gesperrt sowie die sogenannte "DEZ-Kreuzung" (Nordgaustraße / Frankenstraße / Walhalla-Allee) - verkehrsträchtigster Knotenpunkt der Stadt - von Polizisten des Polizeipräsidiums Oberpfalz abgesichert. Des Weiteren werden Startpulks von Führungsfahrzeugen stadtauswärts eskortiert. Zudem achtet die Polizei nachmittags in Regensburg auf Einhaltung der vorgeschriebenen Radwegenutzungspflicht.
Streckencheck

Der Sicherheit zuliebe dient der sogenannte "Interne Arber" (Vereinsmitglieder only) turnusgemäß 1 Woche vor dem offiziellen Event-Termin u.a. auch als Streckencheck. Besonders im unwegsamen Gelände werden Gefahrenstellen wie z.B. Steilpassagen, Engpässe, Regenrinnen oder Schlüsselstellen aufgespürt sowie die aktuelle Befahrbarkeit (Streckenzustand) beurteilt. Aktuellste Informationen liefern Beschilderungsteams, die Tags zuvor zur Streckenmarkierung ausschwärmen. Im Rahmen einer Wegepflege werden Hindernisse wie z.B. querliegende Baumstämme, Äste oder Gestrüpp aus dem Weg geräumt bzw. Gefahrenpotentiale entschärft. Somit ist der vereinsinterne 'Arber' nicht nur eine stimmungsvolle Ausfahrt sondern erfüllt nebenbei auch sicherheitsrelevante Aspeke, auf die frühmorgens bei der Startaufstellung hingewiesen werden kann.
Abgesehen davon kann jeder Teilnehmer durch eine disziplinierte, rücksichtsvolle und angepasste Fahrweise zur Sicherheit beitragen. Tipp: ein Radhelm (Pflicht) mit offiziellem Prüfsiegel wie die DIN EN 1078 Norm (unter anderem mit dem CE-Siegel) erfüllt hohe Sicherheitsstandards für bestmöglichen Kopfschutz. Nicht zuletzt sollte das Rad die gesetzlichen StVO-Vorschriften erfüllen und sich in einem einwandfreien technischen Zustand befinden.
Besonderer Service: der mobile Reparaturdienst vom Zweirad-Center Stadler - Hauptsponsor des Arber-Radmarathons - leistet fachmännischen Support bei kleineren technischen Defekten. Last but not least: ein Besenwagen kümmert sich um "Gestrandete".
Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind alle ausreichend trainierten Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Straßenverkehrsordnung ist zu beachten. Dies gilt insbesondere für das Rechtsfahrgebot, die Vorfahrts- und Ampelregelung und das Gebot der Radwegbenutzung.
Es besteht grundsätzlich Helmpflicht. E-Bikes, die eine Motor-Unterstützung bis maximal 250 Watt aufweisen bzw. deren Geschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt ist (laut §1 Absatz 3 StVG verkehrsrechtlich ein Fahrrad) sind erlaubt, zulassungspflichtige S-Pedelecs (bis 45 km/h) hingegen nicht.
Kontrollschlusszeiten
- Cham (57 km) 11 Uhr
- Regenhütte (120 km) 13 Uhr
- Kolmberg (170 km) 16 Uhr
- Saulburg (204 km) 18 Uhr
Veranstaltungsprogramm am Regensburger Dultplatz
- Fahrradmesse: 12.00 – 18.00 Uhr
- Nudelparty: 15.00 – 18.00 Uhr

Startzeiten
Rennrad
- Große Arberrunde (A) 6.00 Uhr Massenstart
- Bayernwerk Arberrunde (B) 7.00 Uhr Massenstart
- Krones - Bayerwaldrunde (C) 7.40 Uhr Massenstart
- MR - Panoramarunde (D) 8.20 Uhr Massenstart
- Aumovio Familienrunde (E) 9.00 Uhr Massenstart
MTB
- Vorwaldrunde (F) 7.20 Uhr Massenstart
- Süssenbachrunde (G) 7.20 Uhr Massenstart
- Altenthannrunde (H) 8.40 Uhr Massenstart
- Rewag - Runde (I) 8.40 Uhr Massenstart
Gravelbike
- SGB Gravelrunde (J / K) 8.00 Uhr Massenstart
Startzeiten sind aus organisatorischen und polizeilichen Gründen einzuhalten.
Gravelrunden sind unbeschildert! Trackdaten werden nach behördlicher Streckengenehmigung 1 Woche vor dem Event-Termin aktiviert (gilt auch für sämtliche Mountainbikestrecken)
Safety first: die ärztliche Betreuung wird durch das Bayerische Rote Kreuz gewährleistet. Überdies gibt es einen mobilen Reparaturdienst, der freundlicherweise vom Zweirad-Center Stadler - Hauptsponsor des Arber-Radmarathons - gestellt wird.
Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung bietet auch vier attraktive Mountainbikestrecken an, deren Schwierigkeitsgrad von leicht bis anspruchsvoll variiert.

Langjährige Erfahrung des eingespielten Orga- und Helferteams zahlt sich aus, indem das Mega-Event generalstabsmäßig geplant und mit 300 Helfern routiniert aus dem FF gewuppt wird. Weil Vereinsmitgliedern die Teilnahme beim offiziellen "Arber" verwehrt bleibt (ehrenamtliche Arbeit ruft) wird turnusgemäß 1 Woche zuvor der "Interne Arber" durchgeführt, der zugleich auch finale Streckenchecks beinhaltet.
Sensationelle Erfolgsgeschichte

Foto: 2. Arber-Radmarathon, 1985 - Start Regensburg/Gewerbepark. Anmerkung: Helmpflicht gab es damals keine.
Der "Urknall" des Arber-Radmarathons liegt schon sehr lange zurück. Begonnen hatte alles 1984, als mit der Jungfernfahrt eine unglaubliche Erfolgsgeschichte ihren Ausgang nahm. Damals wagten sich 80 unerschrockene Haudegen an die Marathondistanz und spulten die große Arberschleife mit 225 Kilometer ab, die in ihren Anfängen vom Brennes via Gondelbahn-Talstation direkt zum Bretterschachten hinauf führte.
Im Laufe der Zeit mauserte sich die Veranstaltung vom anfänglichen Lokal-Event zum renommiertesten und größten Radsportmagneten Deuschlands, das zunehmend Radsportbegeistete aus dem In- und Ausland anlockte.
Im Jahr 2000 erfolgte das Debüt der ersten Mountainbikestrecke, wobei das Streckenangebot im Lauf der Zeit schrittweise um 3 weitere Rundtouren ergänzt wurde.
Zur Rückbesinnung auf die geschichtlichen Wurzeln wurde 2024 zum 40 jährigen Jubiläum der »Arber-RETRO« aus der Taufe gehoben, bei dem historische Vintage-Räder und stylische Retro-Kleidung nostalgische Zeiten der 80er Jahre stilgerecht wiederaufleben. Zeitgleich erweiterte die erste Gravelbikestrecke (62 km) das Portfolio, das bereits das Jahr darauf um eine längere Variante (95 km) aufgestockt wurde.
Gegenwärtig umfasst das gesamte Streckenangebot 11 leistungsabgestufte Routen, die summiert eine Gesamtdistanz von rund 1.131 Kilometer ergeben und sich disziplinär folgendermaßen aufteilen: Rennradstrecken 703 km, MTB-Touren 271 km und Gravelbiketouren 157 km.
Wer dabei ist, radelt so gut wie nie allein
Was macht den »Arber-Radmarathon« eigentlich so speziell? Ganz einfach, dank seiner schieren Größe verspricht er ein einzigartiges Gemeinschaftserlebnis, für das die Radtouristikveranstaltung wie keine andere in Deutschland Pate steht. Emotionale Höhenflüge, Genussmomente, harmonische Geselligkeit, geballte Fahrfreude, sportive Challenge - alles miteinander verquickt mit Sportkameraden zu erleben schweißt zusammen und schürt ein unbandiges Zusammengehörigkeitsgefühl. Als Solist muss wirklich keiner einsam seine Zeit fristen, denn Massenstarts und hohe Teilnehmerquoten halten die Chancen für Gruppenanschluß fortwährend intakt. Hinzu kommt, dass sich zahlreiche Teilnehmer im Vorfeld absprechen, um das Tourerlebnis im trauten Kreise seiner Freunde bzw. Trainingspartner gemeinsam zu genießen. Glühende Radsportleidenschaft bildet den fundamentalen Kitt, der Gleichgesinnte magnetisch miteinander verbindet. Exakt dafür bietet der »Arber-Radmarathon« die perfekte (Natur-) Bühne. Probiert's es, dann spürt's es!
Rennrad-Revival
Dass der Rennradsport ein unglaubliches Revival erlebt ist unübersehbar. Überall stechen einem stylistisch gedresste Radsportler im windschnittigen Lycra-Outfit ins Auge. Irgendwie auch logisch, weil in Deutschland mittlerweile fast 6 Millionen Menschen auf dem Rennradsattel sitzen, wobei die Generation Z diese Sportart für sich entdeckt hat und dem Markt sowie dem Image frisches Leben einhaucht. Aus und vorbei vom ehemaligen "Arme-Leute-Vehicle" - heute wird stilgerecht mit der funkelnden Carbon-Ikone nicht nur als Sportgerät, sondern als Lifestyle-Statement und Statussymbol vorgefahren. Bei soviel Bewunderung sind einem neidische Blicke sicher.
Das grasierende "Rennradvirus" hat längst auf den »Arber-Radmarathon« übergegriffen, wobei der Trend zur Leistungsoptimierung immer stärker in Erscheinung tritt. So lässt der Run für die große Arberschleife auf ein umfangreiches Trainingspensum schließen, denn nur wer über eine exzellente Kraftausdauer verfügt hat reelle Chancen mit stolzgeschwellter Brust durchs Ziel zu rauschen. Obwohl sich das Teilnehmerfeld auf 11 Strecken verteilt, verzeichnet die Königsdisziplin zum Großen Arber (Tour A 1.068 Teilnehmer) sowie die Kleine Arberschleife (Tour B 1.249 Teilnehmer) die höchsten Zuwachsraten. Dass sich soviele Hobbyisten mutig dieser Herausforderung stellen ist ein klarer Beleg, mit welcher Leistungsperformance ambitionierte Ausdauerportler beim 'Arber' antreten. Zweifelsohne bedarf es immens viel Disziplin, Ehrgeiz und entbehrungsreiches Durchhaltevermögen, um neben Alltagsstress sowie beruflicher und privater Belastungen sich zielstrebig formidabel in Stellung zu bringen.

Auch wenn die körperliche Anstrengung die Wahrnehmung des Umfelds mehr oder weniger stark beeinträchtigt, so hat der Bayerische Wald gleichwohl fürs Auge bzw. die Sinne viel zu bieten. Sofern man nicht gerade hoch konzentriert im Windschatten das Hinterrad des Vordermanns fokussiert und die Situation es erlaubt lohnt es sich die Blicke ab und an schweifen zu lassen. Dies lenkt nicht nur von der schweißtreibenden Kurbelarbeit ab und vertreibt bzw. verhindert aufkommende Sinnkrisen, sondern befreit den Kopf und stärkt die Moral. Selbst eingeschränkter Naturgenuss tut der Seele gut, schließlich setzen sich die Landschafteindrücke in den Gehirnwindungen fest.
Graveln - Grenzenlose Freiheit auf zwei Rädern

Der Gravelbikeboom hat seine handfesten Gründe, denn die Radgattung verbindet mit der Geländegängigkeit von Mountainbikes und der Highspeed-Performance filigraner Rennräder das Beste aus zwei Welten. Von daher eröffnet sich ein grenzenloses Routenspektrum, denn wechselnder Untergrund schränkt nicht ein, sondern im Gegenteil, er lädt spontan dazu ein unbekanntes Terrain zu erkunden. Zweigt von einer Nebenstraße ein Schotterweg ab - prima, wird aus einer Forstautobahn ein unbefestigter Feldweg - ausgezeichnet, verwandelt sich ein Pfad zu einem trailartigen Wurzelgeflecht - fantastisch. Dem Aktionspotential dieser ultimativen All-Terrain-Waffe sind kaum Grenzen gesetzt. Allenfalls die fahrtechnische Fähigkeitsstufe und Vorliebe des Fahrers bestimmt die Wahl des speziellen Tour-Terrains. Einfach ohne Plan und Ziel Losradeln, sich auf spontane Gegebenheiten einer spannenden Erkundungstour einlassen, sich intuitiv nach Lust & Laune treiben lassen und sehen was kommt. Reizvolle Tripps durch Neuland schafft Horizonte, von denen man voher nicht ahnte, dass es sie - selbst im näheren heimatlichen Umfeld - überhaupt gibt. Die ungezwungene Grenzenlosigkeit ist es, die die Freiheit auf 2 Rädern auf ein neues Level hievt. Deswegen ist dieses universelle Sportgerät so begehrt, zumal es immer wieder überraschende Glückserlebnisse verspricht.

Attraktive Gravelbike-Strecken zeichnen sich durch landschaftliche Vielfalt (Naturerlebnis) und einem relativ hohen Geländeanteil unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade aus. Der Wechsel aus befestigten Forst- und Schotterwegen mit unbefestigten Wald- und Wiesen- Pfaden - kombiniert fordernden Trailpassagen sowie verkehrsarmen Asphaltpassagen - legt den Grundstein für emotionale Höhenflüge. Reizschwellen die für abwechslungsreichen Fahrspaß sorgen, wobei das optimale Mischungsverhältnis der Wege letztendlich vom Fahrkönnen, von indivuellen Präferenzen und von persönlichen Bedürfnissen abhängt.
Graveln zählt seit Jahren zu den etabliertesten und angesagtesten Disziplinen im aktuellen Radsport. Der vielseitige Einsatzweck der Gravelbikes schürt ein regelrechtes Freiheitsgefühl, weil sich damit völlig neue Wege erschließen lassen, denn Gravel ist überall und nirgendwo. Die Definition des Gravel-Radsports kann sehr umfangreich ausgelegt werden. Letztlich bestimmt es das persönliche Faible, auf welche Art & Weise man seine Erfüllung findet, bei der sich Naturgenuss, Geschicklichkeit, Fahrspaß und Abenteuergefühl zu einer reizvollen Erlebniskomposition vermengt. Erst wenn (schroffes) Gelände das fahrtechnische Limit überfordert bzw. den Einsatzzweck des Bikes übersteigt ist Ende Gelände. Graveln in ruhiger abgeschiedener Lage ist weit mehr als bloßes Radfahren, es ist ein Lebensgefühl das zudem modernen Livestyle versprüht. Soviel steht fest: Gravel-Liebhaber kommen beim »Arber-Radmarathon« voll und ganz auf ihre Kosten.
Sicherheit geht über alles! Pfeilschnelle Abfahrten versprechen natürlich einen Nervenkitzel aber natürlich nur dann, solange sich alles beherrschbar bleibt. Ohne Federung und absenkbarer Sattelstütze sein Gefährt - insbesondere auf losem Schotter oder glitschig-nassem Untergrund - über Stock & Stein zu manövrieren will eben gelernt sein. Dass starrgabelbestückte Gravelbikes weniger fehlerverzeiend als Mountainabikes sind, liegt in der Logik ihres Bauart bzw. Eignungszwecks.

Foto: Wiesenabfahrt nach Altenthann, wo sich die Verpflegungsstation für Gravel- und Mountainbiker befindet
Gravelbiketouren sind erst seit letztem bzw. vorletztem Jahr im Programm, doch die Streckennachfrage steigt rasant. Hut ab, welch perfekte Mischung aus sportlicher Herausforderung und Naturerlebnis - bestehend aus knarzendem Schotter-Cruising, ruppigen Wurzelpassagen sowie kaum befahrene Verbindungsstraßen - sinnbildlich aus dem Boden gestampft wurde. Dank herrlicher Naturlandschaft im Bayerischen Vorwald (Ferienregion Regensburg) sowie am Rand des Oberpfälzer Waldes im Landkreis Schwandorf (Tour K) sind die Strecken absolut erste Sahne. Die reizvolle Mixtur von On- und Offroadpassagen enthält exakt jene Beigaben, die der Fahrfreude in die Hände spielen. Bezauberndes Terrain, knackige Uphills, pfeilschnelle Schotter- Wald- und Wiesenabfahrten, schlängelnde Trailrosinen und das Ganze pikant verziert mit wechselnden Bodenbeschaffenheiten - da bleibt kein Auge trocken.
Reizvolle Familientouren

Gewöhnlich haftet dem »Arber-Radmarathon« ein radsportliches Image an. Weniger bekannt dagegen ist, dass die größte Radtouristveranstaltung Deutschlands auch für Familien- Freizeit- und Genussradler sowie für ebiker nicht minder vielversprechende Touroptionen im "Köcher" hat. So steht der genussorientierten Zielgruppe neben der reizvollen »Aumovio-Familienrunde« die »REWAG-Runde« - eine vergleichsweise anspruchsvollere Geländevariante durch schier endlose Waldpassagen einschließlich einer 4 km langen Bahntrasse auf dem Falkenstein-Radweg - zur Wahl. Beide Familienrunden - die eine in der Donauebene die andere im Bayerischen Vorwald - haben ihren Charme. Was besonders auffällt: das bunt gemischte Teilnehmerfeld versprüht eine betont lockere Atmosphäre, weil man leistungsdruckbefreit unter Seinesgleichen dieselben Interessen miteinander teilt. Hinsichtlich des Streckenprofils und der konstrastreichen Naturkulisse (Waldlandschaft/Flussauen) könnten die zwei Routen kaum unterschiedlicher sein. Wer also häufiger startet kann die Gelegenheit beim Schopf packen und die Streckenvarianten nach Lust & Laune abwechselnd befahren, sofern es die körperliche Konstitution der Kids hergibt. Die »REWAG-Runde« mit 500 Höhenmeter erfordert im Vgl. zur flachen »Aumovio-Familienrunde« etwas mehr Fitness, Ausdauer und Geschicklichkeit, die Schulkinder vornehmlich ab dem 10. Lebensjahr bzw. Teenager anspricht.

Foto: Streckengabelung in Bad Kötzting (KM 74), wo sich Tour A und Tour B (kleine u. große Arberrunde) trennen. Beide vereinigen sich wieder nach 78 km (Große Arberrunde) bzw. nach 9 km (Kleine Arberrunde) nahe Heitzenzell. Auch wenn mittlerweile die meisten Teilnehmer trackbasiert navigieren, zählt die klassische Beschilderung trotz digitalem Informationszeitalter immer noch zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal. Dies erspart ablenkende Blicke auf's Navi und erhöht somit die Sicherheit.
Vielseitiges Streckenangebot
In Sachen Streckenangebot schöpft der »Arber-Radmarathon« aus den Vollen, d.h. jeder Hobbyist egal ob Jung oder Alt, drahtige Sportskanone, Genussbiker, Familienradler, Vintage-Fan, Mountainbiker, Gravler - mit oder ohne Akku - kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.

Andererseits mag für "Multicycler", die mehrere Zweirad-Disziplinen leidenschaftlich betreiben, die Suche nach einem Streckenfavoriten buchstäblich zur Qual der Wahl ausarten. Rennrad, Mountainbike, Gravelbike, E-Bike, Retrobike, Trekkingbike oder Tourenbike - das allumfassende Streckenangebot macht's möglich. Alternativ kann die Entscheidung auch der berühmten Göttin des Glücks - 'Fortuna' - aus der römischen Mythologie überlassen werden, indem kurzerhand eine Münze geworfen wird: Kopf oder Zahl...

Das Streckenportfolio der leistungsabgestuften Rundtouren (5x Straße, 4x MTB, 2x Gravel, Arber RETRO) lässt keine Wünsche offen. Ob Straße, Offroad oder mit dem Gravel beides vermischt im Doppelpack: zweifelsfrei lässt sich ohne Weiteres eine Favoritenstrecke finden. Gleichwohl gerät es zur Qual der Wahl, wenn mehrere Radsportdisziplinen ausübt werden. Dann ist eine Kompromissentscheidung gefragt, indem nach Lust und Laune bzw. wetterabhängig entschieden oder von Jahr zu Jahr der Sattel gewechselt wird. Die Franzosen pflegen zu sagen: "comme ci comme ça", was soviel bedeutet wie "mal so mal so". Sind die Würfel gefallen (lat. Alea iacta est, wie es einst der römische Feldherr Julius Cäsar ausdrückte), darf man mit stetig steigender Hochspannung den Tag X herbeisehnen.
Schwierigkeitsgrad-Klassifizierung*
- Große Arberrunde (Tour A): 250 km ↑ 3.700 hm (HQ 14.8) → ambitionierte Radsportler mit exzellenter Kraftausdauer
- Bayernwerk Arberrunde (Tour B): 170 km ↑ 2.400 hm (HQ 14.1) → Radsportler mit guter Kraftausdauer
- Krones Bayerwaldrunde (Tour C): 125 km ↑ 1.200 hm (HQ 11.2) → Radsportler mit Ø Kraftausdauer
- MR Panoramarunde (Tour D): 100 km ↑ 900 hm (HQ 9.0) → Hobby- und Genussradler
- Aumovio Familienrunde (Tour E): 56 km ↑ 120 hm (HQ 2.1) → Freizeit- und Familienradler
- SGB Gravelbikerunde (Tour J) 65 km ↑ 850 hm (HQ 12.9) → Gravelbiker mit Ø Kraftausdauer
- SGB Gravelbikerunde (Tour K) 92 km ↑ 1.450 hm (HQ 15.8) → fahrtechnisch und konditionell anspruchsvoll (gute Kraftausdauer)
- Arber RETRO (Samstag) 45 km ↑ 83 hm (HQ 1.8) → Geschlossener Verband (Ø ca. 17 km/h)
Mountainbike*
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»Vorwaldrunde« (Tour F): 90 km ↑ 1.900 hm (HQ 21) → ambitionierte Mountainbiker mit exzellenter Kraftausdauer
- »Süssenbachrunde« (Tour G): 75 km ↑ 1.400 hm (HQ 18.7) → Mountainbiker mit guter Kraftausdauer
- »Altenthannrunde« (Tour H): 60 km ↑ 900 hm (HQ 15) → Mountainbiker mit Ø Kraftausdauer
- »REWAG-Runde« (Tour I) : 46 km ↑ 500 hm (HQ 10.9) → Freizeit- und Familienbiker
*Höhenangaben laut Veranstalter
Der Höhenmeterquotient (HQ) gibt das Verhältnis der Höhenmeter zur Streckenlänge an. Beispiel Panoramarunde: je Kilometer sind im Schnitt 9 Höhenmeter zu überwinden. Der Quotient (Verhältnismäßigkeit)
stellt unabhängig der Distanz und Steilheit der Anstiege die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Strecken her, was (bedingte) Rückschlüsse auf den Schwierigkeitsgrad zulässt.
Auch mal interessant sich vor Augen zu halten, welch unvorstellbare Leistung die wirbelnden Beine als verlängerter Hebelarm vollbringen. Demnach ergeben sich bei einer Trittfrequenz von 85 bis 95 pro Minute (U/min) nach einer siebenstündigen Ausfahrt zwischen 35.700 - 40.000 Kurbelumdrehungen (bei 10 Std. bis 57.000). Alle Achtung, was der gesunde und fitte Mensch zu leisten imstande ist.
Leistunsspirale

Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung weist zwar keinen Renncharakter auf bzw. verfügt über eine offizielle Zeitnahme, was ambitionierte Hobbyisten trotzdem nicht davon abhält ans Leistungslimit zu gehen, um evtl. die bisherige Bestzeit zu unterbieten. Die Leistungsspirale dreht sich eben nicht nur im Profizirkus, sondern nicht minder auch im Breitensport zunehmend schneller. Als Indiz für ein gestiegenes Leistungsniveau deutet die teilnehmerbedingte Wachstumsrate der Marathondistanz hin, die ohne Ehrgeiz, Willenskraft und hoher Trainingsumfänge schlichtweg nicht möglich wäre. So wagten sich immerhin 1.068 Teilnehmer an die Königsdisziplin, deren 250 Kilometer mit 3.750 Höhenmeter für Breitensportverhältnisse eine hohe Messlatte mit höchsten Ansprüchen ist.
Es liegt in der Natur der Sache, dass das riesige Teilnehmerfeld beim »Arber-Radmarathon« eine enorme Leistungsbandreite aufweist. Aus versicherungsrechtlichen Gründen gibt es zwar weder eine offizielle Zeitnahme noch eine Siegerehrung, dennoch vollbringt mancher Athlet aus eigenem Antrieb herausragende Spitzenleistungen. Allen voran vereinzelte Top-Athleten aus dem Amateurlager die es ordentlich krachen lassen. Beispiele aus dem Jahr 2023 belegen eine Performance, die das übliche Breitensportniveau bei weitem übersteigt.
Tobias Kreuzer schaffte die Königsetappe trotz widriger Bedingungen in 6:47:30 mit einer durchschnittlichen Leistung von 263 Watt. Der 22 jährige Bundesligafahrer (Elite Amateure) vom Team VALEO IT by RSC88 aus Nittenau setzte vom Start weg die Pace und fuhr nonstopp ohne Windschatten einen Bombenschnitt von 35.8 km/h. Anmerkung: die meisten Hobbyfahrer huschen auf der Marathondistanz nach 9 - 10 Stunden über die Ziellinie (Pausenzeit inkl.).
Schnellster Fahrer der Kleinen Arberrunde: Paul Peter, Bundesligafahrer (Elite Amateure) vom Team VALEO IT by RSC88 in 4:51:46. Seine Ø Geschwindkeit betrug 36.9 km/h, die durchschnittliche Leistung 253 Watt.
Schnellster Fahrer der Bayerwaldtour (125 km) war Paul Feuerer, Bundesligafahrer (Elite Amateure) vom Team VALEO IT by RSC88 in 3:11:42. Die Ø Geschwindkeit betrug 37.8 km/h, die durchschnittliche Leistung 314 Watt.
Robert Müller absolvierte in 6:43 die Große Arberrunde (wg. Baustellenumfahrungen betrug die Distanz 260 km) und kürte sich quasi zum "The King of Arber". 2024 schaffte der 28-jährige Astrophysiker Mathias Lipka aus dem Landkreis Erding die Große Arberrunde in 6:45 Stunden.
Der inoffizielle Streckenrekord von Markus Wilfurth (6:29) stammt aus dem Jahr 1999, allerdings war die Streckendistanz damals kürzer.
Freilich gehören solch begnadete Leistungen beim »Arber-Radmarathon« zur Ausnahme. Für die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer geht es dagegen eher um die Basics, der Herausforderung Stand zu halten, über sich hinaus zu wachsen, persönliche Ziele zu erreichen und zu guter Letzt erfolgreich zu finishen.
Ready to go
Los geht's am Samstag, den 25. Juli mit dem Retro-Arber, der dem Großevent nostalgischen Schwung einhaucht. Bis zu 100 Teilnehmer radeln im geschlossenen Verband im Wohlfühltempo auf flacher Strecke entlang der Donau nach Kiefenholz, wo der Pulk sich eine Verpflegungspause gönnt. Einzige Bedingung für die Teinahme sind Nostalgie-Rennräder aus den 50er bis 90er Jahren, wobei das passende Outfit dem Auftritt eine stimmige Note verleiht.

Walter Röhrl (2.v.l.) - Motorsportlegende und langjähriger Schirmherr des Arber-Radmarathons ließ es sich nicht nehmen, beim »Arber-RETRO« mit einem 45 Jahre alten Nostalgiegefährt anzutreten. Keine Frage, das Side-Event hat bereits nach zwei Austragungen eine glühende Anhängerschaft gefunden.
Da beißt die Maus keinen Faden ab, d.h. man muss kein Prophet sein um zu orakeln, dass beim 42. »Arber-Radmarathon« mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder bombastische Stimmung herrschen wird. Schließlich genießt das Traditionsevent weit über Bayerns Grenzen hinaus einen exzellenten Ruf, das in der Radsportszene regelrechte "Sucht-Lockstoffe" versprüht wie die hohe Wiederholungsrate aufzeigt.
Sonntag 6.00 Uhr - Highnoon am Dultplatz

Sonntag früh geht es ab 6.00 Uhr Schlag auf Schlag. Nacheinander erfolgen Massenstarts - begleitet vom Klatschen und lauten Zurufen der Zuschauer auf der Oberpfalzbrücke. Dreh- und Angelpunkt des Geschehens ist das Start- u. Zielgelände am Dultplatz in Regensburg. Dass das Mega-Event - turnusgemäß am letzten Juli-Sonntag - für viele Teilnehmer DAS Saison-Highlight schlechthin darstellt, verwundert nicht sonderlich. Schließlich ist der Radtouristik-Klassiker ein Schmelztiegel abertausender Breitensportler der Gelegenheit bietet Freunde und Radsportkollegen zu treffen, die man womöglich schon länger nicht mehr gesehen hat.

"Morgenstund hat Gold im Mund". Das Sprichwort besagt, dass sich frühes Aufstehen lohne, weil es sich am Morgen gut arbeiten lasse und Frühaufsteher mehr erreichen würden. Wenn sich das mal nicht 1:1 auf den Radsport übertragen lässt. Umhüllt von einer schimmernden Licht- und Schattensilhouette rauscht ab 6.00 Uhr ein Troß nach dem anderen durch die schlafende Landschaft in der Ferienregion Regensburg. Nur die Geräuschkulisse des Fahrtwindes, sonores Kettensurren, Schaltungsklackern und das Palaver der Teilnehmer unterbricht die Stille. Hört sich träumerisch-entspannt an, doch mit dem Erreichen der ersten Anhöhen im Bayerischen Vorwald nimmt der Schweißtribut seinen Lauf.

Langgezogene Startpulks preschen frühmorgens auf der Flachpassage entlang der Donau weiter durchs Otterbachtal, das für ca. 4.500 Radler (4 RR-Strecken) sozusagen die "Einflugsschneise" zum Vorderen Bayerischen Wald bildet. Sobald nach 16 km der erste Anstieg des Tages beginnt, verstummt mit steigender Pulsfrequenz abrupt der akustische Gesprächspegel. Je nach Ambition geht hier der Kampf in seine 1. Runde, um möglichst den Gruppenanschluss zu halten. Erste Hügelketten vermitteln einen Vorgeschmack, was die Sportler im Laufe des Tages noch erwarten wird bzw. forcieren den natürlichen Ausleseprozess, der leistungsgleiche Fahrer vereint.

Im Prinzip folgt der Arber-Radmarathon einer Drehbuch-Inszenierung: In den Morgenstunden ist auf dem ersten 16 km langen Flachabschnitt allgemeines Palaver zur Einstimmung schon Kult, bevor erste Steigungen die Luft abschnüren, Gespräche verstummen, es im Peloton muchsmäuschenstill wird und nur noch Schaltungsklackern und Kettensurren zu hören ist. Der beinharte Kampf beginnt der sich manchmal in unterschwellige Verzweiflung verwandelt unter allen Umständen das "verflixte" Hinterrad des Vordermanns nicht zu verlieren um unter Aufbietung aller Kräfte nicht reißen zu lassen. Anstieg um Anstieg entzerrt zunehmend den dichtgedrängten Startpulk, und dröselt den Tross peau a peau in einzelne Leistungsgruppen auf.
Majestätisch trohnender Namenspatron - Der unvergessliche "Arber-Augen-Blick"

Bevor vom waldfreien Brennes-Hochplateau (KM 108) die rauschende Abfahrt nach Bayerisch Eisenstein beginnt, sollte unmittelbar nach der Landkreisgrenze (Regen) den genialen "Arber-Augen-Blick" keinesfalls verpassen. Die grandiose Frontalsicht auf den König des Bayerwalds ist ein unvergessliches Momentum, das schon weit vor dem hormongeschwängerten Zieleinlauf in Regensburg das neuronale Belohnungszentrum stimmuliert. Wer schon mit eigener Muskelkraft 250 Kilometer auf dem Radsattel bezwingt und sich mühsam über Berg & Tal quält, muss natürlich den Namenspatron unbedingt gesehen haben, ansonsten fehlt der wichtigste optische Mosaikstein. Think positive: verbirgt der höchste Bayerwaldgipfel (1.456 m ü.NHN.) wolkenverhangen sein Antlitz, dem liefert die Enttäuschung wenigstens einen triftigen Anlass eine erneute Teilnahme ins Auge zu fassen (irgendwann wird's schon mal klappen:-)
Hohe Streckenfrequenz - höhere Windschattenanteile - mehr Energieeffizienz
Energieeffizienter Windschatten ist Gold wert, selbst wenn solche Zweckbündnisse nur von vorübergehender Dauer sind. Diesbezüglich hat der »Arber-Radmarathon« einen Riesenvorteil, der schon fast einem Alleinstellungsmerkmal gleicht. Gemeint sind die Massenstarts mit hohen Teilnehmerzahlen, welche Gruppenbildungen - ergo energiesparenden Windschatten - begünstigen. Selbst wer einen Gruppenanschluß verliert braucht nicht befürchten, als einsamer Solist frustiert seine Zeit im Sattel fristen zu müssen, weil nachfolgende Gruppen nicht enden zu scheinen. Solange man nicht wie Don Quichotte gegen Windmühlen allein gegen den Luftwiderstand ankämpfen muss, werden limitierte Kraftressourcen nicht sinnlos verpulvert (je nach Tempo beträgt das Einsparpotential 20 bis 40%). Große Teilnehmerfelder bedingen auf flacheren bzw. leicht welligen Streckenpassagen einen "Windschattenmultiplikator". Je nach Zeitdauer, Geschwindigkeit und Gruppendynamik errechnet sich ein individuelles Einsparpotential. Hinzu kommt, dass eine hohe Radlerfrequenz auch als kommunikativer Stimmungsaufheller wirkt. Letztlich ist es solchen Attributen zuzuschreiben, wieso der legendäre »Arber-Radmarathon« unverwechselbare Akzente setzt.

Foto: Führungsspitze bei Sulzbach a.d.Donau. Binnen weniger Minuten geht's nach Verlassen der Stadtgrenze Regensburg hinter dem Führungsfahrzeug bereits Vollgas zur Sache. Schon in der "Warm-Up-Phase" beginnt in der Donauebene der Selektionsprozess, der sich im welligen Streckenprofil des Vorderen Bayerischen Waldes in verschärfter Form fortsetzt. Ein allseits bekanntes Ritual, das die völlige Normalität des Radsports abbildet. Von solchem "Leistungsgeplänkel" bekommen gemächlich fahrende Freizeit- und Genussradler - vorzugsweise auf der MR-Panoramatour oder Bayerwaldtour unterwegs - freilich kaum etwas mit. Leistungsdruckbefreit dürfte wohl mehr der Fahr- und Landschaftsgenuss samt stressbefreiter Pausenzeiten im Vordergrund stehen.
Windschattengeeignete Flach- u. Hügelpassagen:
- Regensburg - Unterlichtenwald 16 km
- Michelsneukirchen - Chamerau 22 km
- Lederdorn (Kuppe) - Bad Kötzting 7 km
- Hohenwarth - Lohberghütte 17 km
- Bodenmais - Arnbruck 15 km
- Rattiszell - Ascha 6 km
- Falkenfels - Regensburg 48 km
Bezogen auf die Große Arberrunde ergeben sich addiert rund 130 km, bzw. für die Kleine Arberrunde etwa 100 km, die Gelegenheit für kraftschonende Windschattenfahrten bieten (Kilometerangaben beinhalten keine Abfahrten).
Dank riesiger Starterfelder ist man beim Arber-Radmarathon nur selten allein unterwegs, zumal das Streckenprofil von energiesparenden Windschattenpassagen durchsetzt ist. Umso länger der "Ausleseprozess" voranschreitet, desto größer die Wahrscheinlichkeit auf leistungsadäquate Gruppen mit ebenbürtigen Fahrern zu treffen.

Windschatten - Der unsichtbare Booster
Soviel vorweg: Bei einer Geschwindigkeit von 35–40 km/h gehen 80–90 % der aufgebrachten Leistung allein dafür drauf, den Luftwiderstand zu „durchbrechen“ (in der Ebene). Um dem größten Widersacher die Angriffsfläche zu entziehen, verspricht Windschatten den effektivsten Nutzeffekt. Am Berg indes verpufft wegen reduziertem Tempo - ergo verminderter Luftwiderstand - dieser Vorteil bisweilen komplett, wogegen dann die Schwerkraft sich zum größten Widersacher verwandelt.
Zurück ins "Flachland". Führungsfahrer einer Gruppe erzeugen eine Druckzone vor sich, sowie einen Unterdruckbereich hinter sich. Wer in geringem Abstand dahinter fährt (10 - 50 cm) profitiert einmal von der Unterdruckzone, muss aber darüberhinaus auch weniger Luft verdrängen, da er auf verwirbelte, langsamere Luft trifft was den aerodynamischen Widerstand deutlich absenkt. Wie hoch letztlich die tatsächliche Kraftersparnis ausfällt, hängt von individuellen Faktoren ab. Abgesehen von der "Geschwindigkeit (siehe unten) hängt das Einsparpotential von der Körpergröße sowie vom Abstand des vorausfahrenden Fahrers ab. Ebenso spielt es eine Rolle, ob bzw. von welcher Richtung der Wind in welcher Stärke bläst. Vereinfacht gesagt kann von einer durchschnittlichen Kraftersparnis zwischen 20-30% (grober Richtwert) ausgegangen werden, sofern der Abstand zum Vordermann gering gehalten wird. Selbst die Position in der Gruppe (Rangfolge) beeinflusst den Luftwiderstand. So profitieren Fahrer in der Mitte des Pelotons erheblich stärker vom Windschatten (beträgt lediglich 35 Prozent des Luftwiderstandes) als weiter vorn platzierte Kollegen. Je weiter hinten man im Feld positioniert ist, desto stärker macht sich der nachlassende Luftwiderstand bemerkbar. In den Schlußreihen sinkt der Windwiderstand sogar auf nur noch fünf bis zehn Prozent des Ausgangswertes.
Tempoabhängige Richtwerte ergeben prozentuale Kraftersparnis:
- 25 km/h ca. 15–20 %
- 30 km/h ca. 25–30 %
- 35 km/h ca. 30–40 %
- 40 km/h > 40 %
Positiver Windschatteneffekt schmilzt mit steigendem Abstand zum vorausfahrenden Fahrer:
- 20–30 cm: maximaler Nutzen
- 50–70 cm: guter Nutzen
- 1 m: wenig Nutzen
- 2 m: kaum messbarer Nutzen
Luftwiderstand
Beim Radfahren auf ebener Strecke wirken im Wesentlichen zwei Widerstände: Luftwiderstand + Rollwiderstand der Reifen, währenddessen Reibungsverluste durch Kette, Kugellager etc. (1-3%) nur eine untergeordnete Rolle spielen. Hängt der Rollwiderstand von Reifen, Druck und Untergrund ab und bleibt nahezu konstant, wächst hingegen der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit. Doppeltes Tempo → Vervierfachung des Luftwiderstands, derweil die nötige Leistung nicht exponentiell sondern kubisch steigt (kinetische Energie steht proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit, d.h. kombiniert ergibt eine doppelte Geschwindigkeit eine 8 fache Erhöhung der Energie). Da rund 75 - 80 Prozent des gesamten Luftwiderstands der Mensch verursacht bildet er die größte Angriffsfläche (Stirnfläche + bewegliche Gliedmaßen bieten der Luft Angriffspunkte). Daraus folgt, dass die Körperhaltung der effektivste Hebel ist, um den Luftwiderstand merklich zu senken. Dagegen spielen aerodynamsiche Rahmen, Helme oder sündhaft teuere Keramiklager nur eine untergeordnete Rolle, woraus sich ein schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis ergibt.
Eine Durchschnittsleistung hängt von z.B. vom Systemgewicht, Streckenprofil, Sitzhaltung ab. Bei einem Durchschnittstempo von 30 km/h liegt diese bei rund 140 Watt. Im Vgl. zum kraftraubenden Soloritt senkt verminderter Luftwiderstand entweder die Wattleistung oder der windgeschützte Fahrer tritt bei gleichbleibender Leistung ein höheres Tempo. Bei 30 km/h entfallen rund 88 % auf den Luftwiderstand und 12 % auf den Rollwiderstand.
Die Wattleistung steht in Beziehung zur Distanz, d.h. je länger die Strecke desto niedriger ist die prozentuale Leistung zum FTP-Wert (Functional Threshold Power - Dauerleistungsschwelle). Zudem steht die Schwerkraft (Anstieg) und der Luftwiderstand (Ebene) in einer Wechselbeziehung. Während bergauf primär die gewichtsbezogene Leistung (Leistungsgewicht Watt je Kilogramm) das Maß der Dinge ist (je steiler der Anstieg, desto langsamer das Tempo bzw. geringer der Luftwiderstand, desto größer der Einfluss des Körpergewichts), ist im Flachland die absolute Wattleistung ausschlaggebend.
Der unsichbare und gefürchteste Gegner ist der Luftwiderstand, vor allem wenn Gegenwind herrscht. Folgende Kausalkette benennt die Fakten: doppelte Geschwindigkeit → vierfacher Luftwiderstand → achtfache Leistung. Ein erhöhtes Tempo (über 30 km/h) lässt den Leistungsbedarf zum Überwinden des Luftwiderstands derart stark (überpropotional) anwachsen, sodass die schnellere Geschwindigkeit im Vgl. zum gefühlten Krafteinsatz subjektiv als unverhältnismäßig gering emfpunden wird. Der mathematische Zusammenhang legt offen: weil der Luftwiderstand quadratisch zur Geschwindigkeit steigt, bedingt eine doppelt so hohe Geschwindigkeit einen vervierfachten Luftwiderstand. Zum anderen steigt die nötige Antriebsleistung, also jene Leistung die erforderlich ist um den Luftwiderstand zu überwinden in der dritten Potenz, d.h. eine doppelte Geschwindigkeit bedingt einer achtfachen Leistung. Anders erklärt: Da die Geschwindigkeit in den Luftwiderstand bereits im Quadrat in die Gleichung eingeht und zur Berechnung der Leistung der Luftwiderstand nochmals mit der Geschwindigkeit multipliziert wird, steigt die aufzubringende Leistung demzufolge in der 3. Potenz der Geschwindigkeit.
Folgendes Beispiel (Fahrergewicht 70 kg, Radgewicht 8 kg) verdeutlicht bei ansteigender Geschwindigkeit die Relation zwischen Luft- und Rollwiderstand und beziffert die aufzubringende Tretleistung (Watt). Während sich bei 15 km/h der Luft- und Rollwiderstand nahezu die Waage halten, verlaufen die Werte bei ansteigendem Tempo diametral d.h. entgegengesetzt. Anhand der Messwerte wird ersichtlich, dass z.B. eine Geschwindigkeitserhöhung von 25 km/h auf 35 km/h fast die zweieinhalbfache Wattleistung benötigt.

Quelle: mit freundlicher Genehmigung von triathlon.de
Windschatten - Geschwindikgeitsbooster im Energiesparmodus
Das kräftemäßige Einsparpotential für Windschattenfahrten ist beim Arber-Radmarathon außergewöhnlich hoch. Zum einen spielt das Streckenprofil in die Hände, zum anderen ermöglichen große Starterfelder die Chance Windschatten zu ergattern. Dies spart nicht nur Energie sondern schraubt - sofern zugkräftige "Lokomotiven" Leute im Schlepptau mitziehen - das Stundenmittel nach oben. Im Jubiläumsjahr 2024 verteilten sich die Teilnehmer wie folgt: Tour A (1.077), Tour B (1.249), Tour C (1.195) und Tour D (504), was die Gruppenbildungen auf diesen Strecken begünstigte. Auch wenn manche Ausreißer attakieren und sich absetzen ist das Groß der Teilnehmer eher darauf bedacht im Feld mitzuschwimmen. Hochintensive Belastungsbereichen können sich ohnehin nur laktatresistente Elitefahrer leisten, ansonsten besteht über kurz oder lang das Risiko einen Leistungseinbruch zu erleiden.
Wer wider Erwarten reißen lässt und sprichwörtlich in den Wind gesetzt wird braucht sich dennoch keinen großen Kopf zu machen, dass scheinbar alle Teilnehmer schon über die Berge sind, denn das zersplitterte Hauptfeld liefert am laufenden Band Nachfolgegruppen. Sofern man nicht gerade am Ende des Feldes zu den Schlusslichtern gehört, schließen immer wieder herannahende Fahrer von hinten auf. Tipp: umso weiter vorne man sich im Starterfeld platziert, desto mehr Nachfolger gibt es bei denen man sich einreihen kann. Freilich macht es im Pulk mehr Spaß Durchzurotieren und ein höheres Tempo zu halten als dies allein möglich wäre. Small Talks lenen nicht nur von der Plackerei ab sondern stärkt zudem auch die Moral, als das ohne Schützenhilfe als Solist der Fall ist, wo zu allem Übel auch mehr Kraft vergäudet wird. Fazit: geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude.
Besonders bei größeren Breitensportevents wie dem »Arber-Radmarathon« treten immense Leistungsspreizungen offen zu Tage. Naturgemäß verfolgt jeder Teilnehmer eigene Ziele, die von primär leistungsorientiert bis ausgesprochen genussbetont variieren. Ob man sich auf einen Wettstreit mit Kontrahenten einlässt oder im erträglichen Wohlfühltempo locker dahin cruist und achtsam die Blicke schweifen lässt, ist reine Geschmackssache bzw. ohne offizielle Zeitnahme ohnehin belanglos. Glück mag eben jeder auf seine eigene Art & Weise finden. Wenngleich Fahrertypen (Charaktere) indivdiuell veranlagt sind, so verfolgt im Grunde dennoch jeder dasselbe Ziel: Spaß haben, Leistungsgrenzen ausloten, das stimmungsvolle Gemeinschaftsgefühl auskosten und im Kreise Gleichgesinnter seiner Leidenschaft lustbetont freien Lauf lassen. Beweggründe, wieso sich jedes Jahr Abertausende für das Radsport-Festival der Superlative anmelden.
Körperliche/mentale Ausdauerbelastungen führen zu Ermüdungserscheinungen, was Konzentrationsschwäche (äußert sich z.B. in Flüchtigkeitsfehler/Fahrfehler) und verminderte Reaktionszeit bewirken kann. Da die Reaktionszeit grundsätzlich mit motorischen Abläufen verbunden ist, steht sie mit den Reflexen in direkter Verbindung. Der kognitive Prozess - bestehend aus Wahrnehmung, Verarbeitung und Reaktion - vollzieht sich im Bereich weniger Millisekunden. Lassen Denkvermögen, Reflexe und Reaktionszeit nach und verleitet euphorische Freude bzw. Adrenalinkicks zu Übermut, ergibt sich eine riskante Konstellation. Wird dagegen der Erschöpfungsgrad bewusst wahrgenommen (Selbsterkenntnis) und ebenso beherzigt, vermag seine Fahrweise dementsprechend anzupassen (Gefahr erkannt, Gefahr gebannt). Schließlich hat die Prämisse Safety First immer und überall oberste Priorität.

Die kupierte Mittelgebirgslandschaft im Bayerischen Wald fasziniert von jeher ambitionierte Radsportler als auch genussorientierte Hobbyradler. Sieht man mal von der perfekten Organisation ab, dann ist es der traumhaft schönen Naturlandschaft des Bayerischen Waldes bzw. der Ferienregion Regensburg zu verdanken, warum das Mega-Event so viele Radsportler, Mountainbike- und Gravelbike- Enthusiasten sowie Freizeit- und Familienradler in den Bann zieht. Jahr um Jahr wälzen sich am letzten Juli-Sonntag tausende Radbegeisterte über Berg und Tal und arbeiten sich entweder mühsam am Mittelgebirgsprofil ab oder rollen leistungsdruckbefreit mehr genüsslich dahin. Je nach Streckenvariante gibt es mitunter gefürchtete Steigungen wie z.B. der 15% Stich hinter Bad Kötzting, die Anstiege zum Brennes und Bretterschachten hinauf, der berühmt-berüchtigte Maibrunner Berg als "Scharfrichter" oder zu guter Letzt der Ansteig von Ascha nach Falkenfels, der zum Schluß schmerzhafte Nadelstiche setzt.
Neben steilen Rampen und rasaten Abfahrten gibt es in abwechselnder Reihenfolge auch angenehme Flachpassagen. So präsentiert die Startphase auf der 16 km langen Flachpassage (Donauebene) einen Vorgeschmack auf das was dem Radler später noch blühen wird. Das sogenannte "Warm Up" nach Unterlichtenwald erfolgt üblicherweise in langgezogenen Pulks im adäquaten Windschatten. Dies spart Körner und bringt den Körper behutsam auf Betriebstemperatur, bevors ans Eingemachte geht und sich dichte Starterfelder lichten. Ebenso verbünden sich auf dem 40 km langen Schlusssabschnitt ab der letzten Verpflegungsstelle in Untermiethnach (vormals Saulburg) Fahrer zu einer Gruppe, um gemeinsam das Ziel anzusteuern. Da nahezu jeder körperlich angeschlagen ist halten die Fahrer Ausschau Gruppenaschluss zu finden, um kräfteschonend im flachen Donautal mitschwimmen zu können. Wer noch genügend Kraftreserven verfügt, spielt als Windfang die Speerspitze bzw. zeigt seinen Mitstreitern wo der Bartel seinen Most holt. Nicht jeder kann es sich verkneifen, auf der Flachpassage die restlichen Körner im Verbrennungsofen der Mitochondrien vollständig zu verheizen.
HAPPY-END - Am Ziel deiner Träume
Egal von welcher Strecke man zurückkehrt, jedem steht die unbeschreibliche Euphorie ins Gesicht gemeiselt. Schlägt man entkräftet und geflasht am Dultplatz auf wird man von einem regelrechten Glücksschwall ergriffen, der sich tief ins Gedächnis einbrennt. Absolut verdient, schließlich wurde eine sportliche Herausforderung gemeistert und womöglich der innere Schweinehund Schachmatt gesetzt. Umso härter man sich über Berg & Tal durchgebissen hat, desto mehr berührt das Glücksgefühl - begleitet von großer Dankbarkeit, Ehrfurcht und Demut. Schlagartig sinkt der Stresspegel, der die innere Anspannung in Erleichterung umschlagen lässt. Mit anderen Worten: man fühlt sich geerdet. Und ja, genau diese emotionale "Pay-Back-Karte" reicht dem Suchtbazillus sein essentielles Futter.

In den Nachmittagsstunden geht's am Dultplatz hoch her. Der nicht enden wollende Zustrom erschöpfter Rückkehrer hält bis in die frühen Abendstunden an. Unaufhaltsam huschen die Helden des Tages glückbeseelt grüppchenenweise oder solo mit einem Lächeln auf den Lippen durch den Zielbogen hindurch. Bekanntermaßen kommt das Beste zum Schluss, zumal die abgekämpften Ankömmlinge unter wummernden Musiksound von Moderator Matthias Wilfurth (Sohn der VCR-Ehrenpräsidetin Barbara Wilfurth) übers Megaphon namentlich begrüßt werden. Jener Moment, der die erschöpften Fahrer in einen wahren Glückshormonrausch versetzt, der das neuronale Belohnungszentrum aktiviert und so den unwiderstehlichen "Suchtbazillus" erklärt. Ständig sind Jubelschreie und Applaus zu hören, wenn Angehörige, Freunde, Verwandte und Zuschauer ihre Sporthelden voller Freude Willkommen heißen. Eifrig halten manche sogar handgemalte/beschriftete Schilder in die Luft, um ihre Liebsten mit einer besonders gefühlsbetonten Geste persönlich zu empfangen bzw. ihrer Freude Ausdruck zu verleihen.
Am vollbesetzten Dultplatz mit Freunden bzw. Gleichgesinnten selbstzufrieden zu feiern, seine leergefegten Energievorräte mit Pasta, Grillgut & Co genussvoll aufzufüllen und sich freudig zuzuprosten ist zweifelsohne jedesmal das höchste der Gefühle.

Blickt man im Zielgelände in die freudestrahlenden Gesichter fällt auf, wie sehr der Glückszustand die Erschöpfung komplett überstrahlt. Des Rätsels Lösung sind ausgeschüttete Glückshormone, die Neurotransmitter im Gehirn auslösen. Die sympathische Dame aus Oberbayern (Foto oben) war vom Flair, der Superstimmung und von der schönen Naturlandschaft hellauf begeistert. Glückbeseelt über die vollbrachte Leistung wird beim gefühlten "Touchdown" bewusst, wie sehr man es selbst in der Hand hat solche außergewöhnlichen Momente erleben zu dürfen (jeder ist seines Glückes Schmied'). Demnach stellt die Leidenschaft für das schönste Hobby der Welt dem Leben einen wundervollen Glücksbringer zur Seite.
Endlich alle Viere von sich zu strecken und dem sehnlichen Ritual eines kulinarischen Gaumenschmauses zu huldigen, entschädigt nicht nur die körperliche Verausgabung sondern leitet übergangslos die Regenerationsphase ein. Gleichzeitig wird das Belohnungssystem (Suchtspirale) aktiviert, dessen Stimulus dem Hormon Dopamin - landläufig als Glücks- oder Kuschelhormon bekannter Botenstoff - zuzuschreiben ist.

Radfahrer verstehen es bekanntermaßen vorzüglich sich nach körperlicher Verausgabung fürstlich zu belohnen, schlußendlich hat man es sich ja redlich verdient. Kühles Bier, dazu leckere Pasta oder ein halbes Hendl, schon fühlt man sich wie im Himmel auf Erden. Nach der Action gelassen chillen und "Fünfe gerade sein lassen" bringt nicht nur den Körper, Geist und Seele wieder in Einklang, sondern leitet völlig unbemerkt die Regenerationsphase ein.

Am Dultplatz herrscht nachmittags eine regelrechte "Halli-Galli-Feier-Atmosphäre". Nach dem Finish stehen die Zeichen auf Abschalten, Energiespeicherfüllung, Ratsch & Tratsch. Neben Essens-Schmankerl gehört der goldfarbene "Edelstoff" - Nationalgetränk und Inbegriff bayerischer Trinkkultur - dazu. Ausgeschenkt wird regional gebrautes Bier von den Brauereien »Schneider Weisse« und »Eichhofener«. Übrigens gehört es zur langjährigen Tradition, dass es an der letzten Labe (ehemals Saulburg, heute Untermiethnach) frisch gezapftes Bier gibt. Alkoholfreies Bier ist als isotonisches "Sportlergetränk" ein idealer Durstlöscher und gesunder Energielieferant, weil es den Körper mit rasch verfügbarer Power und Mineralstoffen versorgt. Ein perfekter Treibstofflieferant, der mit 25 Kalorien pro 100 Milliliter nur knapp halb so viele Kalorien wie alkoholhaltiges Bier hat und obendrein mehr Kohlenhydrate enthält. Wohl bekomm's!

Jedes Jahr dasselbe Bild. Nach Rückankunft strahlen Glückspilze in trauter Gemeinsamkeit um die Wette. Egal ob Regen- oder Hitzeschlacht, Hauptsache ein euphorischer und selbstzufriedener Touch Down. Je nach Wetter ist das Areal bis zum Zielschluss stundenlang proppenvoll gefüllt. In geselliger Gemeinschaft lässt man bei ausgelassener Stimmung entspannt das Erlebte Revue passieren und tauscht sich mit Sportsfreunden über die Erlebnisse aus.
History
Der Arber-Radmarathon blickt auf eine lange Geschichte zurück, als die Jungfernfahrt 1985 gerade mal 80 unerschrockene Teilnehmer bewegte die Marathondistanz von 225 Kilometer mit 3.000 Höhenmeter abzuspulen. Im Laufe der Zeit mauserte sich die Veranstaltung zum radsportlichen Publikumsmagneten und ist heute die größte Radtouristikveranstaltung Deutschlands.
Heute zählt der legendäre Arber-Radmarathon nicht nur zu den größten und renommiertesten Radmarathons in Europa, sondern ist zudem auch die älteste Radtouristikveranstaltung in Deutschland. Zur Rückbesinnung auf die geschichtlichen Wurzeln hoben die Verantwortlichen zum 40. Jubiläum den »Arber-RETRO« aus der Taufe, was die Nostalgie mit historischen "Vintage-Rennrädern" und stylischer Kleidung der 80er Jahre stilgerecht aufleben ließ. Seit dem Millenniumswechsel ergänzen attraktive Mountainbikerouten das Streckenangebot. Neu hinzu kamen zwei Gravelstrecken, die frischen Schwung in die Streckenvielfalt brachten.
Die unvergleichliche Atmosphäre im Heer tausender Gleichgesinnter seinem Hobby leidenschaftlich zu frönen, grenzwertige Attacken und Windschattenduelle mit ebenbürtigen Fahrern auszufechten, an Verpflegungsstationen entspannt zu ratschen, glückbeseelt im Ziel aufzuschlagen und gesellig zusammen sitzen ist beim Arber-Radmarathon schon lange Zeit legendär. Da Vorfreude die schönste Freude ist und das Warten mit Näherrücken des Termins kürzer wird, steigt die Sehnsucht nach dem Saison-Highlight unaufhaltsam.

Deutschlands größtes und gleichzeitig traditionsreichstes Breitensport-Event ist für Hobby-Radsportler aus Nah und Fern Kult. Allen voran die "Köngsstrecke": Die »Große Arberrunde« hat bei Marathonis einen prestigeträchtigen Stellenwert. 250 Kilometer - gespickt mit gut 3.700 Höhenmeter - sind eine Ansage, die nach einer guten Form verlangt. Man sollte schon im Bilde sein (gesunde Selbsteinschätzung), was einem erwartet bzw. auf was man sich da einlässt. Im Gefühlsstrudel von Schmerz, Selbstzweifel, Glückseligkeit und Erschöpfung ist man vor einer emotionalen Achterbahn zwischen Hoch und Tiefs nicht gefeit. Allenthalben ist Sitzfleisch, Wadenschmalz und vor allem eiserne Willenskraft gefordert, was besonders beim gefürchteten "Scharfrichter" zum Tragen kommt, der schon manch zermürbten Radler zur schieren Verzweiflung trieb. Gemeint ist der gefürchtete Maibrunner Berg nahe Sankt Englmar, der mit einer Maximalsteigung von 12.5% seinen Schweißtribut einfordert und im Schlussdrittel eine satte Schmerztoleranz abverlangt. Wer diese Herausforderung meistern will, benötigt nebst körperlicher Power auch eine gute Portion Ehrgeiz und mentaler Zähigkeit. Stimmt das Mindset ist schon viel gewonnen. Glaube - sprich positives Denken - versetzt eben Berge. Ein elementarer Grundsatz, der im Radsport an oberster Stelle rangiert.

Man muss sich beim Arber-Radmarathon beileibe nicht die "Kante" geben. Ob man mit der Einstellung keine Gnade für die Wade auf Vollgas-Modus getrimmt ist, oder genussorientiert in gemächlicher Gangart die schöne Bayerwald-Landschaft im Kreise Gleichgesinnter genießt bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Wohlfühltempo oder raus aus der Komfortzone? Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Deshalb bietet Deutschlands größtes Hobby-Radsport-Event ein breit gefächertes Streckenangebot. Angefangen von der flachen »Continentalrunde« entlang der Donau die puren Radlergenuss abseits von Hektik und Straßenlärm verspricht, komplettieren »Panoramarunde«, »Bayerwaldrunde«, »Kleine Arberrunde« und »Große Arberrunde« den Fahrspaß auf kaum befahrenen Nebenstraßen - mitten durch die herrliche Naturlandschaft des Bayerischen Waldes - für Jedermann. Und last but not least gesellt sich zum vierzigjährigen Jubiäum eine neue Gravelbikestrecke hinzu.

Auf- und Abbau nehmen am Dultplatz rund vier Tage in Anspruch. Nach dem Motto "viele Hände schnelles Ende" wird fleißig angepackt, um das Areal schnellstmöglich in einwandfreiem Zustand der städtischen Genehmigungsbehörde zu übergeben. Im Bild: VCR-Vorstandsvorsitzender Ulrich Mönius links mit Dultplatzkoordinator Markus Adam. Nach dem 'Arber' ist vor dem 'Arber', d.h. im Anschluss erfolgt ein Brainstorming, um Verbesserungsmöglichkeiten bzw. Optimierungsbedarf auszuloten.
Next Date, 43. Arber-Radmarathon: 24/25. Juli 2027
Kontaktdaten
Veloclub Ratisbona e.V.
Ziegetsdorfer Str.46a
93051 Regensburg
Tel.: 0941 - 549 82




