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Informationen

»Aumovio Familienrunde«

Auf die Räder, fertig, los! 

 Die »Aumovio-Familienrunde« bietet Einsteigern, Familien, Senioren und ebikern ideale Voraussetzungen für lockeren Radelspaß, da die Strecke bis auf einen kleineren Hügelabsatz ein flaches Streckenprofil aufweist. Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um Geselligkeit und die geruhsame Entdeckung landschaftlicher Reize. Quasi eine sprichwörtliche "Easy-Going-Tour", bei der jeder voll und ganz auf seine Kosten kommt. Die beliebte »Aumovio-Familienrunde« bietet Fahrspaß für Groß und Klein und ist dank ihres flachen Streckenverlaufs für alle Radbegeisterte jedweden Alters bestens geeignet. Die Familientour zieht generationsübergreifend Genussradler an, bei der Kinder, Teenager, Erwachsene und Senioren und in trauter Gemeinsamkeit miteinander in der Donauebene radeln und die schöne Naturkulisse genießen. 

Die Flusstour ist ohne Weiteres auch mit Trailer/Kinderanhänger befahrbar, womit selbst Kleinkinder am harmonisch-geselligen Familien-Abenteuer teilhaben können. Die smoothe Familytour besticht durch ihre leichte Befahrbarkeit - auch mit Kinderrädern. Die überwiegende Verkehrsfreiheit (nur kurzzeitig werden Nebenstraßen befahren) lädt zum entspannten Cruisen ein, was die eigenständige Mobilität der Kinder fördert, die sich heutzutage viel zu häufig viel zu wenig bewegen.

Der Weg ist das Ziel. Kinder wünschen sich permanente Abwechslung, um bei guter Laune zu bleiben. Da kommt es natürlich gelegen, wenn zur "Halbzeit" in Kiefenholz eine ausgiebige Verpflegungsrast eingelegt wird.  

Eckdaten

  • Streckenlänge: 56 km
  • ≈ 140 Höhenmeter (laut Veranstalter)   
  • Streckenzenit: 380 m ü.NHN. (KM 13, in unmittelbarer Nähe zur Walhalla)
  • Streckencharakteristik: Flachpassage (überwiegend Donau-Radweg), einziger Anstieg ab Donaustauf (50 hm)
  • Geeignet für alle Radgattungen - außer Rennräder (Schotterpassage zwischen Schwabelweis und Tegernheim entlang des Keilsteiner Hangs)

Verpflegungsstation: Kiefenholz

Eignungsklassifizierung: Einsteiger, Genussradler, Senioren, ebiker, Schulkinder ab etwa 6 Jahre mit Fahrradpraxis (abhängig vom Entwicklungsstand und körperlicher Verfassung)          

Beschildeter Streckenverlauf: Regensburg/Dultplatz → Schwabelweis → Donaustauf → Sulzbach a.d.Donau → Demling → Frengkofen → Kiefenholz → Donauschleife → Kiefenholz (KM 31 Verpflegungsstation)  → zurück nach Regensburg (Donau-Radweg)

Start 9.00 Uhr (Massenstart)

Gewöhnlich haftet dem »Arber-Radmarathon« ein radsportliches Image an. Weniger bekannt dagegen ist, dass die größte Radtouristveranstaltung Deutschlands auch für Familien- Freizeit- und Genussradler sowie für ebiker nicht minder vielversprechende Touroptionen im "Köcher" hat. So steht der genussorientierten Zielgruppe neben der reizvollen »Aumovio-Familienrunde« die »REWAG-Runde« - eine vergleichsweise anspruchsvollere Geländevariante durch schier endlose Waldpassagen einschließlich einem 4 km langen Bahntrassenabschnitt auf dem Falkenstein-Radweg - zur Wahl. Beide Familienrunden - die eine in der Donauebene die andere im Bayerischen Vorwald - haben ihren Charme. Was besonders auffällt: das bunt gemischte Teilnehmerfeld versprüht eine betont lockere Atmosphäre, weil man leistungsdruckbefreit unter Seinesgleichen dieselben Interessen miteinander teilt. Hinsichtlich des Streckenprofils und der konstrastreichen Naturkulisse (Waldlandschaft/Flussauen) könnten die Rundtouren kaum unterschiedlicher sein. Wer also häufiger startet kann die Gelegenheit beim Schopf packen und die Streckenvarianten nach Lust & Laune abwechselnd befahren, sofern es die körperliche Konstitution der Kids hergibt.

Die leichte »Aumovio-Familienrunde« erfordert im Vgl. zur hügeligeren »REWAG-Runde« weniger Kraft und Geschicklichkeit. Sie spricht Schulkinder vornehmlich ab dem 6. Lebensjahr an, wobei die altersgerechte Eignung maßgeblich vom Entwicklungsstand und der körperlichen Verfassung abhängt. Entscheidend ist, Kinder nicht zu überfordern, sonst bekommt der Spaß ein Loch was wie ein lähmender Motivationskiller wirkt. Dürfen die Sprösslinge Pausenstopps und Tempo selbst bestimmen, kann eigentlich nichts schiefgehen. In entschleunigter Fahrweise ist auch der sanfte Hügelanstieg ab Donaustauf (max. 4%) gut zu schaffen. Um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und ihre Motivation hochzuhalten sind Spiel, Spaß, Abenteuer und Abwechslung das bestbewährteste "Geheimrezept". Die flache »Aumovio-Familienrunde« ist auch mit Trailer/Kinderanhänger befahrbar, womit auch Kleinkinder am harmonisch-geselligen Familien-Abenteuer teilhaben können. 

Ehemals Continental – heute AUMOVIO. Radelfans sind herzlich eingeladen, den Stand am Dultplatz zu besuchen. Geboten wird eine entspannte Chill-out-Area samt erfrischender Überraschungen. Dazu kann man sein Glück am Glücksrad versuchen. 

 Sport - Spaß und Spiel 

Abgesehen von der »Aumovio-Familienrunde« und der »REWAG-Runde« kann sich der Nachwuchs nun - bei einer weiteren spaßigen Attraktion aktiv entfalten. Um Kindern eine reizvolle Abwechslung zu bieten, wird am Dultplatz erstmalig ein mobiler Pumptrack aufgebaut. Zweck der Übung ist, unter Ausnutzung des welligen Längsprofiles durch koordinierte, pumpende Auf- und Abwärtsbewegungen des Körpers permanent Geschwindigkeit aufzubauen ohne dabei zu pedalieren. Mit spielerischem Spaß können Kinder so ihr fahrerisches Geschick, Gleichgewicht und Koordinationsverhalten schulen sowie Kurvenfahren üben, was der allgemeinen Fahrsicherheit zugutekommt. Absolutes Highlight sind organisierte Pumptrack-Rennen, die am Samstag zwischen 12.00-17.00 Uhr in der Alterklasse U7-U11 kostenfrei durchgeführt werden.

1. Arber Kids Cup, Pumptrack Rennen

  • Für Kinder in den Altersklassen U7 U9 U11
  • Ausrüstung: Fahrrad+ Helm,
  • Anmeldung: Online oder vor Ort
  • Keine Startgebühr! 

Streckengrafik mit Höhenprofil - Tour E • Aumovio Familienrunde ≈ 140 Höhenmeter laut Veranstalter


Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

Streckenbeschreibung

Die »Aumovio-Familienrunde« verläuft vom Dultplatz nach Überquerung der Oberpfalzbrücke entlang der Frankenstraße und Walhalla-Allee auf dem Radweg zur Donau-Arena (KM 4.3), wo die Strecke rechts abzweigt und nach 300 m auf den Donau-Radweg trifft (links). Nach Unterquerung des Odessa Rings wird in Schwabelweis (KM 6) links in die Fleischmannstraße abgebogen. 

Foto: Naturschutzgebiet Keilsteiner Hang

Nachdem die Donaustaufer Straße gequert ist führt der Metzgerweg rechts in die Weinbergstraße, wo sich ein befestigter Feldweg fortsetzt. Nun radelt man direkt auf den Keilsteiner Hang zu und genießt einen freien Blick auf den Keilberg - höchstgelegenste Stadtteil von Regensburg (469 m ü.NHN.). Das markanteste Merkmal - der 165 Meter hohe Fernsehturm - sticht sofort ins Auge.

Durch's älteste Regensburger Naturschutzgebiet radeln - Augenschmaus & Naturgenuss 

Der direkte Anfahrtsweg führt von der Großstadt hinaus schon nach gut 6 km mitten in eine ruhig gelegene Naturlandschaft hinein. Kaum wurde der quirlige Regensburger Dultplatz verlassen, taucht man am östlichen Stadtrand schon kurze Zeit später in ein wahres Naturidyll ein. Am Ende des Wohngebietes in Schwabelweis breitet sich im Angesicht imposanter Kalksteinfelsen ein außergewöhnliches Landschaftsmosaik aus, das von Buchenmischwäldern, Trockenrasenflächen und Felsbiotopen geprägt ist. Da die südexponierte Lage des Keilsteiner Hangs das älteste Naturschutzgebiet von Regensburg ist (seit 1939) und mit der Keilberger Hochfläche zum Flora-Fauna-Habitat gehört, konnte sich im Lauf der Zeit eine erstaunlich hohe Artenvielfalt entwickeln. Trotz räumlicher Großstadtnähe genießt man eine ländlich abgeschiedene Naturkulisse, wie es sonst im urbanen Raum nur äußerst selten vorkommt. Im übrigen bildet der Wegverlauf unterhalb der Hangkante eine geologische Trennlinie zwischen der flachen Donauebene und dem hügeligen Bayerischen Vorwald - mithin auch Regensburger Vorwald genannt.


»Ad vinitores«

Was wenig bekannt ist: an den südexponierten Steilhängen des Regensburger Vorwalds erstreckt sich von Kager bis Wörth a.d.Donau das kleinste Weinanbaugebiet Bayerns, hinter der sich eine 1 500 jährige Weinbautradition verbirgt. Rund 20 Winzer haben sich von Regensburg, Tegernheim, Donaustauf, Bach a.d.Donau, Kruckenberg, Wiesent und Wörth a.d.Donau in den 70 er Jahren zusammengeschlossen, um eine Rebfläche von ca. 4 ha bewirtschaften.  

Der lateinische Begriff „Ad vinitores“ bedeutet übersetzt soviel wie „Bei den Winzern“, der den historischen Ursprung für den Namen des Regensburger Stadtteils Winzer beschreibt. Die historische Weinkultur reicht bis in die Antike zurück, als römische Legionäre des Lagers Castra Regina - die im Jahr 179 n. Chr. das römische Legionslager Castra Regina ("Lager am Regen") errichteten (offizielle Geburtsstunde der Stadt) - erste Rebstöcke an den Donauhängen anpflanzten.

Von Feldern und Trockenwiesen umgeben schlängelt sich der Feldweg am Keilsteiner Hang entlang nach Donaustauf, (KM 11). Ab dem Ortsrand Donaustauf ist auf den Straßenverkehr zu achten. Die Ortsdurchquerung der Marktgemeinde erfolgt über die Weinbergstraße - Prüllstraße - Altdorferstraße - Maxstraße zur Walhallastraße. Nun schließt sich ein sanfter Anstieg von 2 Kilometern Länge an, der bis zum Scheitelpunkt (379 m ü.NHN.) 50 Höhenmeter mit moderater Steigung (3-4%) abverlangt. Entlang der Hangkante zwischen Donauebene und Bayerischer Vorwald radelt man auf der Anhöhe direkt auf den 540 m hohen Scheuchenberg  zu, bevor die Strecke in südlicher Fahrtrichtung bergab zur Donau zuwendet.

Vom Hochplateau aus verläuft die Route sanft abfallend nach Sulzbach a.d.Donau und mündet dort abermals in den Donau-Radweg ein (KM 14.6).

Foto: der Donau-Radweg bietet in regelmäßigen Abständen idyllische Rastplätze am Donaufer.

Entspanntes Radfahren auf einem der beliebtesten Fluss-Radwege Deutschlands spielt dem Erlebnisspaß gehörig in die Karten. Vom Einmündungspunkt in Sulzbach a.d.Donau sind es bis Kiefenholz 11 km, von wo sich die 6 km lange Donauschleife anschließt, bevor die wohlverdiente Pause an der Verpflegungsstelle am "Milchheisl" erfolgt (KM 31).

Je nach Ø Tempo und eingelegten Pausenstopps erreicht man nach ca. zweieinhalb Stunden die Verpflegungsstation Kiefenholz, um leergefegte Energiespeicher wieder aufzuladen, bevor der entspannte Rückweg nach Regensburg in Angriff genommen wird (25 km).

Verpflegungsstation Kiefenholz

Foto: Verpflegungsstation Kiefenholz aus der Vogelperspektive. Um Energie in Muskelkraft umzuwandeln braucht es einen entsprechenden Essens- und Trink- Nachschub.

Naturgenuss & Fahrspaß, gepaart mit Pausen & leckerem Energienachschub sind immer die Grundlage für ein entspanntes Tourerlebnis im Wohlfühlbereich. Genau dafür liefert die »Aumovio-Familienrunde« die besten Voraussetzungen. 

Die »Aumovio-Familienrunde« verläuft übrigens - bis auf die Walhalla-Schleife - auf derselben Wegstrecke wie der Arber-RETRO, der Tags zuvor Samstags stattfindet und ein Highlight für "Vintage-Radler" im klassischen Retro-Look ist.

Nach erholsamer Rast und kräftiger Wegzehrung geht's auf dem Donau-Radweg - flach zurück zum Regensburger Dultplatz. Da der Rückweg komplett auf dem Donau-Radweg erfolgt, sorgt der Streckenabschnitt ab Sulzbach a.d.Donau für Abwechslung, weil der Hinweg einen anderen Streckenverlauf aufweist.

Der familienfreundliche Donau-Radweg - entlang "An der schönen blauen Donau" wie der von Johann Strauss komponierte Donauwalzer  besungen wird - ist seinem flachen Streckenprofil wegen ein bevorzugtes Eldorado für Genuss- und Familienradler. 

Im Prinzip radelt man bei der »Aumovio-Familienrunde« so gut wie nie allein, denn die flache Familienrunde zog letztes Jahr immerhin 528 Freizeitradler aller Altersschichten an. Die Familienstrecke fasziniert Mamas, Papas, Opas, Omas, Kind & Kegel gleichermaßen, weswegen diese Tour ein buntgemischtes Teilnehmerfeld anzieht, das ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl schürt. Bambinis mit eingerechnet (Radanhänger) beläuft sich die Altersspanne des Teilnehmerkreises auf gut und gerne 85 Jahre. 

Foto: zwischen Sulzbach und Donaustauf bietet sich bei der Rückfahrt ein grandioser Blick auf die Walhalla. Die bekannte Ruhmeshalle wurde von 1830 bis 1842 unter König Ludwig I. von Bayern errichtet (entworfen vom Architekten Leo von Klenze). 

Foto: zu Sehen gibt es vieles, wie z.B. der imposante Blick auf die Burgruine Donaustauf, die auf einem 424 Meter hohen Bergvorsprung über dem Markt Donaustauf trohnt. 

Foto: nachdem Donaustauf auf dem Rückweg passiert ist verläuft der Donau-Radweg wieder zurück zum 'Schwabelweiser Donauufer'. Nach Unterquerung des Odessa Rings und der Eisenbahnbrücke zweigt die Tour bei der Donau-Arena rechts ab. Nach Überquerung der Walhalla-Allee gelangt man auf einem straßenbegleitenden Radweg entlang der Frankenstraße nach Überquerung der Oberpfalzbrücke schnurstraks zum Dultplatz.  

An erholsamen Rastmöglichkeiten mangelt es auf dem Donau-Radweg nicht. Bevor das pulsierende Stadtgebiet erreicht wird bietet sich mehrfach die Gelegenheit am Donauufer im Grünen zu pausieren. Ein kleiner Snack und ein Schluck aus der Trinkflasche - schon rollt es sich leichter zurück zur Ziellinie.  Eile mit Weile - "Wad mud dad mud". Oder wie es der chinesische Philosoph Konfuzius (551 v. Chr. bis 479 v. Chr.) ausdrückte: "Gut Ding braucht Weile". Eine Weisheit, die sich bestens auf's entschleunigte Genussradeln übertragen lässt, zumal in der Ruhe die Kraft liegt aus der neue Energie erwächst. Rastbänke in idyllischer Lage verlocken zum Innehalten, schließlich ist man ja nicht auf der Flucht. Es spricht ja nichts dagegen von Zeit zu Zeit abzuschalten, mit Muße die Blicke schweifen zu lassen, um danach mit frischem Elan wieder kraftvoll durchzustarten.