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16. Waldmünchner Radrundfahrt • 05. Juli 2026
Am 5. Juli 2026 geht die »Waldmünchner Radrundfahrt« bereits in ihre 16. Auflage. Der Veranstalter (TV-Ski- und Radsportabteilung) freut sich auf ein Wiedersehen mit allen, die schon einmal dabei waren und jene, die zum ersten Mal an dem familiär geprägten Breitensport-Event teilnehmen. Wie gewohnt werden sich frühmorgens beim Start- Zielbogen auf dem Waldmünchner Marktplatz wieder unterschiedlichste Radfahrtypen mit verschiedenerlei Radgattungen einfinden, bevor um 7.00 Uhr der erste Startschuß des Tages fällt und die sportive Rennradtruppe auf ihre 206 km lange Fahrt des Trenck-Radmarathons schickt. Das buntgemischte Teilnehmerfeld erstreckt sich über ambitionierte Rennradler, hartgesottene Mountainbiker bis hin zu Gravelbiker, E-Biker sowie entschleunigte Familien- und Genussradler. Dabei eint im Prinzip alle dasselbe Bestreben, einen geselligen Radtag in einer bezaubernden Landschaft erleben zu wollen.
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| © TV Waldmünchen |
Alle Strecken - ausgenommen die Graveltour- sind übersichtlich ausgeschildert.
Aufgrund unvorhersehbarer Streckenänderungen (z.B. Baustellen) empfiehlt es sich, Trackdaten frühestens 1 Woche vor dem Veranstaltungstermin down zu loaden. Ungeachtet dessen gilt im Zweifel die Grundregel der Beschilderung zu folgen (ausgenommen self guided Gravelbike-Touren).
E-Bikes, deren Geschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt ist (laut §1 Absatz 3 StVG verkehrsrechtlich ein Fahrrad) sind erlaubt.
Da motorisierte Fahrzeuge in Wäldern bzw. im freien Gelände verboten sind und zulassungspflichtige S-Pedelecs (Höchstgeschwindigkeit bis 45 Kilometer pro Stunde) im rechtlichen Sinne als Kleinkrafträder gelten, sind solche Strecken für diese Räder nicht zugelassen!
Die Straßenverkehrsordnung ist ausnahmslos einzuhalten. Es besteht generell Helmpflicht. Auf MTB-Strecken haben Fußgänger/Wanderer grundsätzlich Vorrang, Rücksichtnahme ist geboten.
Teilnehmerlimit: 800 Personen

Dank der ausgeklügelten Organisation und der abwechlungsreichen Streckenführung erfreut sich die »Waldmünchner Radrundfahrt« weit über die Landkreisgrenzen hinweg wachsender Beliebtheit. Bis auf geringfügige Anpassungen bleiben die bewährten Streckenführungen unverändert. Sofern Petrus mitspielt, steht einem glücksgeschwängerten Erlebnistag nichts im Wege. Selbst eine weitere Anreise erscheint lohnenswert, um das Landschaftsidyll im Waldmüncher Urlaubsland (Landkreis Cham) bzw. den Nachbarschafts-Landkreis Schwandorf mit eigener Muskelkraft zu erobern. Ansonsten gibt es keine Gelegenheit mit Gleichgesinnten ohne Ortskenntnisse eine Naturregion fern von Trubel und Hektik von ihrer "Schokoladenseite" her kennenzulernen, ohne sich ständig einen Kopf über den Streckenverlauf machen zu müssen.
Sage und schreibe 700 Kilometer - verteilt auf 5 Rennradstrecken und 1 Familienrunde - sind lückenlos beschildert. Auf besonders heikle Gefahrenstellen (z.B. steile, unübersichtliche Abfahrten / Kreuzungsbereiche) wird mit Warnschildern hingewiesen, bzw. Streckenverzweigungen sind mit großen Schildertafeln übersichtlich gekennzeichnet. Die schwach besiedelte Grenzregion ist zum Rennradfahren bestens geeignet, weil das gut ausgebaute Straßenverkehrsnetz bei gleichzeitig schwachem Verkehrsaufkommen richtig Laune macht. Solange die Pulsfrequenz im erträglichen Bereich bleibt kann die sanfthügelige, ruhige Naturlandschaft mit ihrem lieblichen Charme in vollen Zügen ausgekostet werden, wobei schweifende Blicke zumindest für Augenblicke von der Qual ablenken.
Streckencharakter
Der wellige Streckencharakter - durchsetzt von Flachpassagen - fördert windschattengeschützte Gruppenfahrten. Dies spart nicht nur Energie sondern auch Zeit. Die Breitensportveranstaltung verfügt zwar keine offizielle Zeitmessung, dennoch fühlt sich zumindest die leistungsorientierte Riege berufen, sich keine Blöße zu geben. Je länger solche Zweckbündnisse andauern und umso effizienter die Führungswechsel funktionieren, desto höher steigt das Stundenmittel im Vgl. zu Solofahrten. Harmoniert die Gruppe und wird ordentlich Dampf gemacht vergeht die Zeit wie im Fluge. Nicht zu vergessen, dass im Windschatten eines Vordermanns oder im Peloton bei einer Geschwindigkeit über 30 km/h eine Kraftersparnis von bis zu einem Drittel zu Buche schlägt. Zudem zeitigt ein gleichmäßiges Tempo ("Pacing") über eine längere Distanz hinweg einen ökonomischeren Effekt, anstatt ständig wechselnde Intensitäten wie z.B. (Zwischen-) Sprints im anaeroben Bereich anzuschlagen. Die Streckenprofile der »Waldmünchner Radrundfahrt« weisen überwiegend moderate Steigungen von zumeist <10% auf, die weit weniger selektiv als giftige Rampen wirken. Demzufolge begünstigt das gemäßigte Streckenprofil Gruppenbildungen über längere Distanz hinweg.
Moderates Streckenprofil begünstigt energiesparende Windschattenfahrten

Wem das Glück hold ist und einen Windschatten in einer ebenbürtigen Gruppe über einen längeren Zeitraum hinweg ergattert, spart durch reduziertem Luftwiderstand wertvolle Energie. Eine Kraftersparnis, die sich hinten raus womöglich bezahlt machen kann solange die Mitochondrien („Kraftwerke der Zellen“) mit genügend Brennstoff (Vitamine und Mikronährstoffe) versorgt werden, welche die Energieversorgung der Muskel- und Nervenzellen sicherstellen. Leere Glykogenspeicher führen jedenfalls zu einem drastischen Leistungsabfall (umgangssprachlich „Hungerast“) der den "Motor" zwingt, notgedrungen auf Sparflamme zu laufen. Wie effizient der Körper auf die nahezu unerschöpflichen Fettreserven zugreift hängt vom individuellen Fettstoffwechsel ab, der wiederum Einfluss auf den Zugriff der begrenzten Kohlenhydratreserven nimmt. Erschwerend kommt hinzu, dass On Tour diese nur unvollständig auffüllbar sind, weil die Kohlenhydrataufnahme limitiert ist. Es ist manchmal ein verflixt schmaler Grat auf dem gewandelt wird, der sich zwischen maximaler Leistungsentfaltung und drohendem Leistungseinbruch bewegt. Auf Kraftreseren zu achten ist bei der »Waldmünchner Radrundfahrt« schon deshalb wichtig, als dass sich zwischen Gleißenberg und Lengau kurz vor Waldmünchen mit 230 Höhenmeter nochmals ein harter Brocken in den Weg stellt (Tour A, B, C). Ist aber der 5 km Anstieg erstmal bewältigt, stellt sich auf der Bergkuppe (647 m ü.NHN.) - wohlwissend die Herausforderung geschaftt zu haben - ein unbandiges Glücksgefühl und Selbstzufriedenheit ein. Die 3 km lange Abfahrt (150 Tiefenmeter) und die letzten zwei Kilometer zum Ziel werden als glücklicher Showdown empfunden, der Neurotransmitter und Hormone freisetzt und dem erschöpften Radler die emotionale "Payback-Karte" ausbezahlt. Ein Trigger, der Begehrlicheiten weckt und letztendlich den Suchtfaktor befeuert.
Verpflegungsstationen
Die Verpflegungsstationen der »Waldmünchner Radrundfahrt« liegen rund 30 bis 50 km auseinander, was einen rechtzeitigen Energienachschub über die Gesamtdistanz jederzeit sicherstellt.

Jeder passionierte Radsportler kennt das Ritual, wenn nach stundenlanger Ausdauerschlacht ein Kampf mit sich selbst - spricht gegen den inneren Schweinehund bzw. Sinnkrisen - ausgefochten wird. Gerade in heiklen Situationen wird eine Verpflegungsstelle buchstäblich als Rettungsanker wahrgenommen. Gute Gelegenheit dort wieder zu Kräften zu kommen. Freundliche Helfer, Small Talks und leckere Energie-Schmankerl futtern, - schon schaut die Welt "rosiger" aus, die aufkeimende Selbstzweifel im Keim erstickt. Pausenstopps wirken manchmal wie wahre Wunder, weil sie den Kopf freimachen und die Moral stärken. Ein psychologischer Aufwind, der einem die Weiterfahrt zumindest bis zum nächsten Stimmungswechsel spürbar ereichtert.
Leistungsorientierte Rennradler können sich am anspruchsvollen Trenck-Marathon oder der leicht abgespeckten Tour B abarbeiten, dessen Sägezahnprofil selbsterklärend ist. Lässt die Form zu wünschen übrig der ist gut beraten seine Kraftressouren sorgsam einzuteilen, zumal im Schlussabschnitt ein fieser Quälgeist seinen Schweißtribut einfordert und das Durchhaltevermögen final auf die Probe stellt. Wirklich steil ist der Wadlzwicker nicht (Durchschnittssteigung ca. 5%), doch mit 200 km und gut 2.700 hm in den Beinen (Trenck-Marathon) lässt sich der Berg natürlich bei weitem nicht mehr so locker wegdrücken wie zu Beginn der Strecke. Je nach körperlicher Befindlichkeit zieht sich das schlängelnde Asphaltband mehr oder weniger wie ein Kaugummi in die Länge.
Rainer Steinberger
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| © Rainer Steinberger |
Wer genügend Watt auf die Kurbel drückt, kann sich bei einem Oberpfälzer Langstrecken-Ass in den Windschatten dranhängen, wobei mit einem flotten Schnitt von rund 35 km/h zu rechnen ist. Die Rede ist von Rainer Steinberger, für den eine 300 Kilometer-Distanz nicht recht viel mehr als ein lockeres Aufwärmtraining darstellt. Wer's leistungsmäßig drauf hat dem amtierenden Weltmeister zu folgen oder als "Lokomotive" gar Führungsarbeit übernimmt, darf sich zu Recht auch als Heroe fühlen.
Das Palmares des Ausnahmeathleten kann sich sehen lassen. So war Steinberger u.a. Race Across Amerika Qualifikant und Ultracycling-Europameister (2021). Beim Race around Poland (3.600 Kilometer, 33.000 Höhenmeter) sicherte sich der 48-Jährige Mitte Juli 2024 souverän den Weltmeistertitel im Ultracylcling, für dessen Landesumrundung er 149 Stunden benötigte. Für den sympathischen Extremsportler aus Pösing im Landkreis Cham war dieser Sieg sein bislang wichtigster Ultracycling-Erfolg.

Beim Interview (14.01.25) sicherte Steinberger prompt seine erneute Teilnahme bei der 15. »Waldmünchner Radrundfahrt« zu, da der Termin im Rennkalender zufällig noch frei noch frei war bzw. wegen des Race24 Kelheim (1 Woche später) perfekt ins Trainingskonzept passt. Wie es sich für einen strebsamen Ultracycler gehört, wird er vom Wohnort standesgemäß mit dem Rennrad anreisen (Hin- Rück 65 "Bonus-Kilometer) und salopp gesagt "nebenbei" die Marathonstrecke bestreiten (um den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen).
Saisonhighlight für das Konditionswunder ist die diesjährige Ultracycling-Weltmeisterschaft, die vom 11.-17. August 2025 im Rahmen des Race Around Austria über die Distanz von 2.160 Kilometern und 30.000 Höhenmetern im "Supported Mode" (Pace Car + Rundumbetreuung durch Begleitmannschaft) ausgetragen wird. Bleibt spannend, ob ihm am Attersee bei der WM ein weiterer Husarenritt zur Titelverteidigung gelingt.
Rainer Steinberger bestritt schon populäre Radrennen wie „Nürburgring“, „24 h Race Kelheim“, „Race across the Alps“ sowie Mehr-Tages-Rennen wie „Race Around Austria“, „Race Across Germany“, “Glocknerman“, und das härteste Radrennen der Welt „Race Across America“.

Foto: Ultracycler und Extremsportler Bernhard Steinberger (Rainers Bruder) nimmt ebenfalls regelmäßig an der »Waldmünchner Radrundfahrt« teil. Beide Lokalpatrioten reisen selbstverständlich nicht mit dem Auto, sondern wie es sich für einen Amateursportler gehört mit dem Rad von ihrem Wohnort in Pösing an. O-Ton dieser sympathischen Sportler: wir werden erst nach 200 Kilometer allmählich warm, was den extremen Leistungsunterschied zum gewöhnlichen Hobby-Radler verdeutlicht. Ultracycling" sind Radrennen, die bis zu 5.000 km mit über 50.000 Höhenmeter betragen können wie beispielsweise das welbekannte Race Across America (RAAM). Die zu einem der härtesten Radrennen der Welt zählende Extrem-Challenge führt nonstopp i.d.R. unter 9 bis 12 Tagen, von der US-Westküste zur Ostküste.
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| © TV Waldmünchen |
In der ostbayerischen Radsportszene hat sich die »Waldmünchner Radrundfahrt« im Naturpark Oberer Bayerischer Wald zum echten Geheimtipp gemausert, die 2025 einen Teilnehmerrekord von 500 Rennrad-Enthuisiasten, Gravelbiker, Mountainbiker, E-Biker und Familien-Radler verzeichnete. Einzig die längeren Rennradstrecken (Tour A/B) könnten mehr Zuspruch - sprich höhere Teilnahmequote vertragen. - sprich eine höhere Teilnahmequote vertragen. Ob's an den deftigen Höhenmetern gelegen hat, darüber darf spekuliert werden. Wie dem auch sei, die familiär geprägte Veranstaltung befindet sich im Aufwind, wofür es gute Gründe gibt. Zum einen schwärmen die Teilnehmer von der tadellosen Organisation, zum anderen über die abwechslungsreiche Streckenführung auf schwach befahrenen Straßen. Auch das freundliche Helferteam und nicht zuletzt erstaunlich günstige Startgebühren sowie Essen- u. Getränkepreise im Zielraum sind Vorzüge die sich herumsprechen und zunehmend Widerhall finden.

Dass sich die schwach besiedelte Naturregion nahe der tschechischen Grenze - fern von Trubel und Hektik - ihren lieblichen Charme bewahrt hat, spürt man in der herrlichen Naturlandschaft Tritt für Tritt. Die sanfthügelige Topographie an der Schnittstelle zwischen Oberpfälzer Wald und Bayerischer Wald ist zwar rampenfrei, trotzdem reihen sich die Anstiege wie an einer Perlenkette aneinander auf. Höhenmeter werden im Waldmünchner Urlaubsland weniger auf die harte Tour, als vielmehr peau a peau aufgesammelt.
Streckenspektrum - Startzeiten

Rennrad – Tour A: 206 km 2.950 hm 7:00 Massenstart – 8:00 Uhr
Rennrad – Tour B: 184 km 2.770 hm 7:20 Massenstart – 8:20 Uhr
Rennrad – Tour C: 131 km 2.210 hm 8:00 Massenstart – 9:30 Uhr
Rennrad – Tour D: 93 km 1.320 hm 8:20 Massenstart – 10:00 Uhr
Rennrad – Tour E: 64 km 860 hm 9:00 Massenstart – 10:30 Uhr
Familien - Tour F: 22 km flach 10:00 Massenstart – 11:30 Uhr
Gravel - Tour G: 65 km 950 hm 9:20 Massenstart – 11:00 Uhr
MTB – Tour H: 67 km 1.560 hm 7:40 Massenstart – 9:00 Uhr
MTB – Tour I: 43 km 840 hm 8:40 Massenstart – 10:20 Uhr
Die Gravelbikestrecke ist nicht beschildert, sondern nur mit downgeloadetem GPS-Track navigierbar! Angemeldete Teilnehmer erhalten vorab den aktuellen GPS-Track per Mail zugeschickt.
Start/Ziel: Mehrgenerationenhaus am Marktplatz Waldmünchen
Je Teilnehmer fallen 2,00€ Pfand für die Startnummern an, die am Rad zu befestigen sind. Sie werden bei Rückgabe im Ziel erstattet. In den Gebühren sind Getränke und Verpflegung an den Kontrollstellen enthalten. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren fahren kostenlos. Teilnahme nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.
Zielschluss: in Waldmünchen für alle Strecken um 17 Uhr

Anmeldung
Der frühe Vogel fängt den Wurm: für Voranmeldungen wird ein Frühbucherrabatt gewährt.
Nachmeldungen vor Ort sind möglich am Sonntag, 05.07.2026 ab 6.00 Uhr bis zum jeweiligen Startschluss. Es gelten abweichende Startgebühren (siehe „Startgebühren“).
Die Online Anmeldung wird ab dem 01.04.2026 freigeschaltet!
STARTGEBÜHREN
bis 24.05.2026 bis 28.06.2026 Nachmeldung
Tour A: 20, - € 25, -€ 30, - €
Tour B: 18, - € 23, - € 28, - €
Tour C: 15, - € 20, - € 25, - €
Tour D: 13, - € 18, - € 23, - €
Tour E: 12, - € 17, - € 22, - €
Tour F: 7, - € 7, - € 7,- €
Tour G: 13, - € 18, - € 23, - €
Tour H: 18, - € 23, - € 28, - €
Tour I: 13, - € 18, - € 23, - €
Teilnehmerstärkste Vereine erhalten folgende Sachpreise:
- 1. Platz: Gutschein der Metzgerei Ruhland, Waldmünchen über ein Spanferkel
- 2. Platz: Gutschein der Brauerei RhanerBräu über 40 l Bier
- 3. Platz: Gutschein der Brauerei RhanerBräu über 30 l Bier
- 4. Platz Gutschein der Brauerei RhanerBräu über 20 l Bier
- 5. Platz Gutschein der Brauerei RhanerBräu über 10 l Bier
Gravelbike
Der ungebremste Gravelbike-Trend schwappt zunehmend auf Radsportveranstaltungen über. Längst haben sich die universellen Geländebikes mit ihren profilierten Breitreifen etabliert. Behaftet mit Rennrad- und Gelände- Genen bieten sie eine unglaublich vielseitige Einsatzbandbreite, lassen sich die robusten Geländeflitzer doch spielerisch auf Waldpfaden, Feldwegen, Schotterpisten, Landstraßen und Radwegen fortbewegen. Graveln macht einfach tierisch Spaß, auch weil das Terrain nicht auf asphaltierten Untergrund beschränkt ist was wiederum ein grenzenloses Freiheitsgefühle entfacht. Wenn sich zwei streiten freut sich der Dritte - sagt der Volksmund - d.h. wer sich zwischen Rennrad und Mountainbike nicht entscheiden kann, erkundet kurzerhand mit dem Gravelbike unbekanntes Terrain in der herrlichen Naturlandschaft im Schnittpunkt des Bayerischen Waldes und Oberpfälzer Waldes. Gravelbikern steht jedenfalls Tür & Tor offen. Vielfalt ist eben Trumpf! Die Gravelrunde mit 65 km Länge und 950 hm weist ein mittelschweres Anforderungsniveau auf, das vornehmlich durchschnittlich trainierte Gravelbiker anspricht.
Gravelbiketouren enthalten im unwegsamen Gelände mitunter anspruchsvolle Passagen. Insbesondere bei Nässe ist erhöhte Vorsicht geboten (Regenrinnen, glitschiger Untergrund). Speziell (Schotter-) Abfahrten bedürfen einem kontrollierten Tempo, um nicht aus der Balance zu geraten. Profilierte Pneus mit einer Reifenbreite von mindestens 40 mm - besser 45 mm oder mehr - Breite versprechen ein Plus an Fahrkomfort, besseren Grip und Pannensicherheit. Tipp: geringerer Luftdruck erhöht die Reifenhaftung und Traktionsfähigkeit.
Vor dem Start (9.20 Uhr) empfiehlt es sich einer Gruppe anzuschließen. Schon kommt man in den Genuss eines harmonischen Gemeinschaftsgefühls im Kreis Gleichgesinnter.
STARTNUMMERNAUSGABE

Morgenstund hat Gold im Mund. Doch selbst Morgenmuffel dürften zu früher Stunde in Stimmung kommen, wenn sie bei der Startnummernausgabe von so einem sympatischen "Empfangskomitee" mit nettem Lächeln begrüßt werden.
KONTROLLSTELLEN
Stadlern (Tour A, B, C, D, E) 7:45 – 12.30 Uhr
Tännesberg (Tour A, B) 9:15 - 12:15 Uhr
Neunburg v. Wald (Tour A, B, C) 10:15 – 13:15 Uhr
Grafenkirchen (Tour A, B, C) 11:15 – 15:00 Uhr
Muschenried (Tour D) 10:45 – 13:45 Uhr
Gibacht (Tour G, H, I) 8:00 – 12:15 Uhr
Döfering (Tour G, H) 10:15 – 13:30 Uhr
Perlsee (Tour F, H, I) 8:45 – 13:30 Uhr
An allen Kontroll– und Verpflegungsstellen sind WC`s vorhanden.
Unter Hobby-Radsportlern herrscht bekanntlich eine große Leistungsstreuung. Manch einer begreift die Teilnahme an einer RTF als sportliche Herausforderung, andere hingegen als gemütlich geselliger Sonntagsausflug. Wenngleich es keine offizielle Zeitnahme gibt, schaffte Langstreckenspezialist Rainer Steinberger (Ultracycling AK-Sieger der WM "Glocknerman" 2018) die Tour A mit einer acht Mann starken Spitzengruppe in 3:52 Stunden. Das Jahr darauf (2019) überfuhr der erste Finisher die Ziellinie nach 3:45 Stunden (Bruttozeit inklusive Pausen), was einer Schnittgeschwindigkeit von knapp 33 km/h entspricht.

Das Groß der Teilnehmer nimmt nach dem Just for Fun Prinzip teil. Gemäß dem Motto "der Weg ist das Ziel" genießen Genuss- Freizeit- und Familienradler lieber die Naturlandschaft, als im Wettkampfmodus "auf der Flucht" zu sein. Insbesondere auf den flacheren Kurzstrecken - vorwiegend befahren von Genuss- Freizeit- und Familienradlern - geht es spürbar entschleunigter zu, um den Radltag mit Gleichgesinnten genussvoll auszukosten. Ohne Leistungsdruck bekommt man im gemächlichen Wohlfühltempo - unterbrochen von erholsamen Pausenstopps - mehr von der reizvollen Gegend mit, als wenn mit Schnappatmung in Unterlenkerposition verbissen gegen den Luftwiderstand bzw. die tickende Uhr gekämpft wird. Wie heißt es so schön: "Jedem das Seine und mir das Beste", Geschmäcker sind eben verschieden.
Startschuß
Nach dem Start auf dem Waldmünchner Stadtplatz erlaubt eine 5.5 km lange Flachpassage ein schonendes Warm-Up, um allmählich in die Gänge zu kommen. Kaum ist der erste 100 Höhenmeter-Peak erreicht, zieht sich das dichte Starterfeld auseinander und trennt die Spreu vom Weizen. Ab KM 27 km folgt eine 5 km lange Steigung Richtung Stadlern, wobei der Scheitelpunkt zwei Kilometer hinter der Verpflegungstation liegt. Nach 220 Höhenmeter wird der höchste Streckenpunkt (763 m ü.NN) überschritten.
Die abwechslungsreiche Streckenführung durch das Waldmünchner Urlaubsland - Teil des Naturpark Oberer Bayerischer Wald - und dem Oberpfälzer Wald macht auf schwach befahrenen Verkehrsstraßen richtig Laune. Beste Voraussetzungen, dass man sich voll und ganz auf's Fahren konzentrieren kann, ohne sich vor dichtem Straßenverkehr fürchten zu müssen. Zudem sind gewisse Gefahrenstellen (Kreuzungen) mit großen Warnschildern gekennzeichnet.
Die (humane) Streckencharakteristik ohne selektive Anstiege, durchsetzt von Flachpassagen fördert Zweckbündnisse - sprich Gruppenbildungen. Abgesehen vom energiesparenden Windschatten bringen Small Talks in Zweierreihe Abwechslung ins anstrengende Fahrtenspiel.
Der Streckenverlauf tangiert je nach gewählter Route den Landkreis Cham sowie den Landkreis Schwandorf.
Es werden auch einige Teich- und Seenlandschaften passiert. Bis auf wenige Ausnahmen bleiben die Steigungsprozente auf erträglichem einstelligen Niveau was dem Rhythmus zugute kommt und zudem die Chance erhöht auf längerer Distanz eine windschattenspendende Gruppe halten zu können.

Bild oben: die Fahrer der A-Strecke bekommen den 8 km langen Höhenzug <Hohenbogen> zwischen Waffenbrunn und Gleißenberg zu Gesicht. Das Hohenbogen-Massiv setzt sich aus dem Burgstall (976 m), Bärenriegel (1017 m), Eckstein (1073 m), Schwarzriegel (1079 m) und Ahornriegel (1050 m) zusammen.
Nach Überquerung des Hochplateaus (654 m ü.NN) genießt man aus der Vogelperspektive einen herrlichen Blick auf die Stadt Waldmünchen und deren Umgebung. Die finalen Abfahrtskilometer (156 Tiefenmeter) läuten den Ausklang der Waldmünchner Radrundfahrt ein.
Zielankunft

Der Perlsee bietet vor allem in den Sommermonaten angenehme Abfrischung. Zudem lädt die See-Gaststätte mit schöner Biergartenterrasse zum Pausieren bzw. zum leckeren Energienachschub ein.

Der Perlsee ist ein künstlich angelegter Stausee direkt vor den Toren der Stadt Waldmünchen. Der 7 Hektar große Speichersees dient dem Hochwasserschutz sowie der Energieerzeugung, zum anderen ist der <Erlebnisraum Perlsee> ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Der Stausee befindet sich am Oberlauf der Böhmischen Schwarzach und wird von einem 580 m langen Erddamm aufgestaut. Im Wasser tummeln sich Hechte, Karpfen, Forellen, Schleien und Weißfische.

Foto: Staudamm Perlsee
Radwegenetz
Am Perlsee-Staudamm erblickt man Radwegschilder die auf den Iron Curtain Trail (Eurovelo Nr. 13) hinweisen, dessen Wegeverlauf sich am ehemaligen „Eisernen Vorhang“ diesseits und jenseits entlang der bayerisch-tschechischen Grenze orientiert. Die Strecke durchquert mehrere Nationalparks mit einer schützenswerten Flora und Fauna und verbindet eine Vielzahl einzigartiger Landschaften, die wegen ihrer Grenzlage und dessen unzugänglichen Sperrzonen zur Zeit des "Kalten Krieges" fast 50 Jahre unberührt blieben. Des Weiteren verläuft hier auch die TRANS BAYERWALD die streckenweise identisch mit der MTB-Tour verläuft.
Waldmünchen
Die Trenckstadt Waldmünchen (514 m) liegt an der Nahtstelle zwischen Bayerischer Wald und Oberpfälzer Wald unmittelbar an der Landesgrenze zu Tschechien. Geprägt wird die Landschaftskulisse der Pandurenstadt (6.728 Einwohner) vom markanten Gibacht-Bergmassiv, zu dem auch der durch seine beiden Gipfeltürme charakterisierte Cerchov (Schwarzkopf, 1.042 m) in Tschechien gehört. Der unwegsame Höhenzug bleibt Moutainbikern vorbehalten, die sich im unwegsamen Gelände an der höchsten Erhebung der Oberpfalz (Kreuzfelsen 938 m ü.NHN) ihre Zähne ausbeißen dürfen.
Die »Waldmünchner Radrundfahrt« bietet auch drei attraktive Mountainbikestrecken an, deren Schwierigkeitsgrade von leicht bis anspruchsvoll variieren.
MTB-Revier Waldmünchner Urlaubsland

Ab Mittag beginnt sich der Marktplatz von Waldmünchen allmählich mit Sportlern, Zaungästen und einheimischem Publikum zu füllen. Einströmende Rennradfahrer, Gravelbiker, Mountainibiker, ebiker und Familienradler nehmen in trauter Eintracht auf Bierbänken Platz und verwandeln den Marktplatz zum quirligen Kulminationspunkt der Trenckstadt (sofern der Wettergott mitspielt). Nach Zieleinlauf im staatlich anerkannten Luftkurort folgt zur perfekten Vollendung der »Waldmünchner Radrundfahrt« das entspannte Vergnügen. Heißt, dass nach der körperlichen Belastung wohlverdient gefeiert, gespeist und getrunken wird, um die leergefegten Glykogenspeicher - die "Energievorratskammer" bestehend aus Kohlenhydraten in der Leber und der Muskulatur - wieder nachzufüllen. Dazu gehört auch genügend Flüssigkeitsaufnahme, damit die Kohlenhydrate ihren Weg zu den Glykogenspeichern finden. Reguliert durch das Hormon Insulin sind gefüllte Glykogenspeicher Grundvoraussetzung für eine schnelle Regeneration.

''Auftanken im Bayerischen Wald' - Eine Aussage, die durchaus doppeldeutig zu verstehen ist. Die Schildertalfel spricht zwar ebiker an, denen auf der Landkarte Akku-Ladestationen aufgezeigt werden, doch nichtsdestoweniger wollen auch die Glykogenspeicher nachgeladen werden, wofür es bei »Waldmünchner Radrundfahrt« an Gelegenheiten nicht mangelt.
Kohlenhydratreiche Lebensmittel: Vollkornprodukte (z.B. Vollkornbrot, Haferflocken, Quinoa, brauner Reis), Kartoffeln, Süßkartoffeln, Früchte (z.B. Bananen, Äpfel, Beeren), Gemüse (z.B. Karotten, Mais, Erbsen, Bohnen), Hülsenfrüchte (z.B. Linsen, Kichererbsen, Kidneybohnen), Milchprodukte (z.B. Joghurt, Milch), Trockenfrüchte (z.B. Rosinen, Datteln).
Kommt der erschöpfte Körper, die ermüdete Muskulatur sowie das Nervensystem zur Ruhe, wird die wichtige Phase der Erholung - der Regenerationsprozess - eingeläutet, welcher Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringt. Je nach Belastungsgrad (Intensität/Zeitdauer) dauert die Regenerationsphase etwa 48 bis 72 Stunden, damit der Körper während diesem Wiederherstellungsprozess sein Ausgangsniveau, also das Fitnesslevel vor der sportlichen Aktivität wieder erreicht.
Historie
Nach mehreren Stadtbränden wurde das stattliche Waldmünchner Rathaus (17./18. Jhrd.) 1907 im heutigen Baustil wieder aufgebaut. Vom Rathaustürmchen aus erklingt das Glockenspiel, 1986 gestiftet vom Bürgermedaillenträger Josef Dietl. Täglich wird ihm zu Ehren die Melodie "Die Schwirzer vom Landl" gespielt, um 17 Uhr ertönt die Melodie "is Feierabend". Vor dem Rathaus steht das Nepomuk-Denkmal, das von den Brüdern Frank im Jahr 1769 zum Gedenken an die Verschonung der Stadt durch die Panduren aufgestellt wurde.
Foto: nach der Waldmünchner Radrundfahrt (Breitensportveranstaltung) ist gemütliches Chillen angesagt
Der liebens- und erlebenswerte Urlaubsort - respektive das Waldmünchner Urlaubsland - bietet insbesondere Radfahrern, Gravelbikern und Mountainbikern jede Menge Aktionspotential mit Spaßgarantie. Waldmünchen (6.565 Einwohner) liegt eingebettet zwischen den Mittelgebirgsgipfeln Gibacht, Hohenbogen und Cercov und ist umgeben von Wäldern, Wiesen und Seen. Ein Pfund mit dem es sich touristisch hervorragend wuchern lässt. Umso mehr, als dass sich das Wander- und Radlparadies im Naturpark Oberer Bayerischer Wald auch grenzenlos hinüber in den geheimnisvollen Böhmischen Wald erstreckt.

Die »Waldmünchner Radrundfahrt« ist bekannt für ihr breitbandiges Streckenangebot. Die flache Familienrunde eignet sich auch für Radanhänger / Trailer.
Wer seinen sommerlichen Radurlaub in Waldmünchen verbringt, dem bietet unbedingt das Freilichtspiel “Trenck der Pandur” anschauen, das seit 1950 vor der historischen Stadtmauer jedes Jahr ab Ende Juli bis Mitte August aufgeführt wird.

Verpflegungsstation am Perlsee unweit von der Stadt Waldmünchen entfernt.

Im Bild v.l.n.r.: Dieter Rügheimer ("Mr. Cerchov"), Ultracycler Rainer Steinberger, Radreisejournalist Curd Biedermann
Magic-Moment

Radsportler wie "Otto-Normal-Radler" kennen Gefühlsausbrüche nach Ankunft am Zielort allzu gut. Für Zaungäste bzw. Nichtsportler ein Erklärungsversuch: Euphorische Gesichtsausdrücke spiegeln ungeschminkt die Ausschüttung der Glückshormone wider, was beim Durchfahren des Zielbogens zur völlige Normalität gehört. Ausgepowert aber happy, so lässt sich der außergewönliche Glückszustand am besten auf den Punkt bringen. Es handelt sich um jenen entscheidenden Augenblick, wo bzw. wenn der Frosch buchstäblich ins Wasser springt und jeden Glückspilz im doppelten Sinn erdet. Feierabend – finito - Zeit für "Dolce Vita".

Mehr oder weniger schmerzgeplagt vom Sattel steigen, sich gegenseitig abzuklatschen und fix & foxi lässig auf einer Bierbank niederzusetzen ist das höchste der Gefühle. Nun vollzieht sich im Kopf ein neuronales Feuerwerk, bei dem sich Erschöpfung, Müdigkeit, Freude, Stolz, Glück, Demut und Selbstzufriedenheit zu einem kaum definierbaren Gefühlsstrudel vermengen. Ausgemergelt aber happy im erhabenen "Ich-hab's-geschafft-Feeling" - aalen und die Glückseligkeit bei Speis & Trank auskosten - ein hart erarbeitetes Hochgefühl, das im Vorfeld eine Leistung abverlangte. Wie heißt es so schön: ohne Fleiß kein Preis. Mit Freunden auszutauschen, das Erlebte vor dem geistigen Auge Revue passieren zu lassen und sich zur "Feier des Tages" genüsslich eine Belohnungshalbe, deftiges Grillgut oder Pasta al dente gönnen, ist jedesmal von Neuem der Himmel auf Erden. Man mag es gar nicht glauben, aber schlagartig ist jegliche Schinderei vergessen. Ein 'Magic Moment' der das neuronale Belohnungszentrum aktiviert ,was im Grunde den vielzitierten "Suchtbazillus" erklärt. Das Gute daran ist, dass redlich verdientes Glücksgefühl für kein Geld der Welt zu haben sind. Nein, weil es immer im Zusammenhang mit der erbrachten Leistung steht.

Sowohl der Brunnen des unteren Marktplatzes mit der Figur des hl. Josef (1790) als auch der Brunnen am oberen Marktplatz (1776) stammen aus dem Kloster Schönthal. Im Hintergrund lugt die die Kirche St. Stephan hervor.

Erfahrungsgemäß wird fast alles immer teurer, doch an den Verköstigungspreisen gibt's wirklich nichts zu meckern. Ernährung und Regeneration gehören neben dem Training bzw. körperlichen Ausbelastung zum zentralen Baustein einer optimalen Leistungungsentwicklung (Formkurve.)
Fazit
Es lohnt sich auf alle Fälle, dem reizvollen Waldmünchner Urlaubsland sprichwörtlich seinen Stempel - genauer gesagt sein Reifenprofil -aufzudrücken. Einziger Wehrmutstropfen: wer sich unschlüssig ist, ob er mit dem Mountainbike, Gravelbike oder Rennrad teilnehmen möchte, hat ein ernsthaftes Entscheidungsproblem an der Backe. Schließlich gibt's für jede Radgattung attraktive Rundstrecke (n). Asphalt, Gelände oder beides kombiniert? Gute Frage. Wer sich nicht entscheiden kann, wechselt entweder Jahr für Jahr sein Gefährt, oder wirft kurzerhand eine Münze und überlässt der Glücksfee die Qual der Wahl.

Die offizielle Bekanntgabe der teilnehmerstärksten Vereine, die Gutscheine für ein Spanferkel oder ein Faß Bier überreicht bekamen.
Übernachtungstipps:
- 3-Sterne-Sonnenhotel Bayerischer Hof in Waldmünchen
- Hotel Garni „Zum Schwan„
Reservierungen unter der Kennung „Waldmünchner Radrundfahrt"
Rückblick
Die »Waldmünchner Radrundfahrt« feierte am 6. Juli 2025 ihr 15 jähriges Jubiläum. Das familäre Radsport-Event trumpfte mit einem wahren Neuheiten-Feuerwerk auf, indem das Streckenportfolio um den Trenck-Marathon (205 km) - benannt nach dem historischen Festspiel "Trenck der Pandur vor Waldmünchen" - sowie einer 183 km Tour und einer neuen Gravelbikestrecke auf nunmehr 9 Tourvarianten aufgestockt wurde.
500 Teilnehmer - Rennradler, Gravler, Mountainbiker und Familienradler - frönten bei dem familiär geprägten Radsport-Event ihrer Leidenschaft. Die Teilnehmer konnten von der flachen Familienrunde mit 22 km bis hin zum Trenkmarathon mit 203 km und knapp 3.000 hm - sowie einer neuen Gravelbikestrecke - auswählen. Egal welche Strecke bewältigt wurde, die Freude & Glückseligkeit war bei der Zieldurchfahrt am Marktplatz von Waldmünchen jedem anzusehen. Gelobt wurde einmal mehr die tadellose Organisation, die vorbildliche Wegweisung, die freundliche Helfermannschaft als auch der abwechslungsreiche Routenverlauf durch die reizvolle Naturlandschaft im Naturpark Oberer Bayerischer Wald sowie dem Oberpfälzer Wald.
Auch Lokalmatadoren standen in gewohnter Höchstform wieder motiviert an der Startlinie. Allen voran die Brüder Rainer und Bernhard Steinberger, wobei ersterer die Marathonstrecke (knapp 3.000 Höhenmeter) mit einem 32er Schnitt bewältige. Um 7.00 Uhr setzte sich das Startfeld in Bewegung. Anfänglich bestand die Spitzengruppe aus 13 "Kontrahenten", die sich peau a peau, Berg um Berg auf fünf Fahrer dezimierte, und nach 5:21 Stunden über die Ziellinie rauschten. Chapeau! Wie es sich für faire Sportsmänner gehört, bedankten sich die Fahrer artig beim Pacemaker für den gewährten Windschatten. Jeder Finisher erhielt nach Startnummernabgabe eine kostenlose GOAS MASS.
Das Teilnehmerfeld schlüsselte sich 2025 wie folgt auf:
- Tour A: 26 Teilnehmer
- Tour B: 14 Teilnehmer
- Tour C: 57 Teilnehmer
- Tour D: 51 Teilnehmer
- Tour E: 55 Teilnehmer
- Tour F: 99 Teilnehmer
- Tour G: 20 Teilnehmer
- Tour H: 51 Teilnehmer
- Tour I: 105 Teilnehmer
Veranstalter
Ski-und Radsportabteilung TV Waldmünchen
Lehnerstrasse 18
93449 Waldmünchen
Ansprechpartner Franz Kistler, Tel.: 09972 - 8972



