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27. Panoramatour • 28. Juni 2026

Grandiose Panoramen lenken von der schweißtreibenden Kurbelarbeit ab. Insbesondere auf den Hochplateaus genießt man famose Aussichten über die herrliche Naturlandschaft des Oberpfälzer Waldes sowie den Böhmischen Wald (CZ).

Die Vorbereitungsphase für die 27. Panoramatour läuft auf Hochtouren. Der Rad- und Skisportverein RSV Concordia Windischeschenbach hat sich gewohnterweise wieder ins Zeug gelegt und etliche Strecken optimiert bzw. manche Streckenführungen komplett geändert. Einige neu konzipierte Routen verlaufen in den westlichen Landkreis und streifen bei Speichersdorf sogar den Landkreis Bayreuth. Dies soll neue Reize setzen und die Panoramatour insgesamt interessanter gestalten, wie der 1. Vorstand Heinz Uhl gegenüber der Presse bekundete. 

Die "Frühaufsteher-Routen" - Start um 7.00 Uhr - über 211, 161 und 106 Kilometer führen über Neuhaus, Plößberg, Silberhütte, Flossenbürg, Fahrenberg, Waldthurn, Neustadt/WN und Parkstein nach Altendorf, wo sich die Strecken aufgabeln. Während die 161 Kilometer-Route Richtung Waldeck führt, schlägt die kürzere Tour den Weg nach Wildenreuth ein. Die Marathonstrecke verläuft hingegen über Neustadt/Kulm, Haidenaab und Ahornberg nach Waldeck, wo sie sich mit der 161-km-Tour wieder vereinigt und dann via Trevesen, Friedenfels, Wiesau, Falkenberg weiter zum Zielort Windischeschenbach führen. Herausragendes Highlight ist die Verpflegungsstelle in Parkstein, die sich unterhalb einer 38 Meter emporragenden Basaltwand befindet, die von Alexander von Humboldt als “schönster Basaltkegel Europas” bezeichnet wurde. Ein beeindruckendes Naturschauspiel, wo am Fuße des Basaltkegels vor prächtiger Kulisse der Basaltwand Theateraufführungen, Serenaden und Bürgerfeste stattfinden. 

Am 28. Juni findet das geduldige Warten endlich ein Ende. Um 7.00 Uhr fällt der erste ohrenbetäubende Böllerschuss, und schickt die Sportelite  auf drei Langstrecken-Schleifen durch den Oberpfälzer Wald. Das breitgefächerte Streckenangebot variiert zwischen 18 km für Familien bis hin zur 211 km langen Marathonstrecke am oberen Ende der Schwierigkeitsgradskala. Welchem Zweirad letztlich der Vorzug gegeben wird bleibt eigentlich belanglos, weil es für jede Radgattung (Rennrad, Mountainbike, Gravelbike, Trekkingbike, ebike) attraktive Rundtouren gibt. Über das letzte Touren-Update konnten sich Gravelbiker freuen, denen seit dem 30. Juni 2024 zwei kernige On- Offroad-Strecken bereit stehen. Somit kann bei der beliebten Breitensportveranstaltung in der nördlichen Oberpfalz unabhängig des körperlichen Leistungsniveaus oder des Alters wirklich jeder spaßbetont mitmachen.

Foto: nicht nur Radsport-Cracks kommen auf bergigen Strecken auf ihre Kosten, sondern ebenso haben auch Familienbiker im flacheren Gelände ihren Fahrspaß. Man beachte oben das Zugfahrzeug ohne e-Antrieb mit Trailer im Schlepptau. Für den Vater auch eine Möglichkeit selbst auf leichtem Streckenprofil effektiv zu trainieren.

Wer's weniger anstrengend mag, startet einfach später auf einer der kürzeren Strecken (59 km / 45 km) durchs Waldnaabtal nach Krummennaab. Während die längere Tour über Erbendorf und Siegritz nach Friedenfels führt, kürzt die 45-Kilometer Variante die Strecke ab Krummennaab über Thumsenreuth ab. Ab Friedenfels führen beide Strecken über Schönhaid nach Falkenberg und Bernstein, bevor in Windischeschenbach die Ziellinie überquert wird.

Eine bittere Pille müssen alle Teilnehmer der Rennradstrecken gleichermaßen schlucken: nur 3.5 km vor dem Ziel bäumt sich die 1.4 km lange Steilwand des Naabdemenreuther Berges (Maximalsteigung 13 %) zum GEO-Zentrum KTB (kontinentale Tiefbohrung) auf. Die Höhendifferenz beträgt zwar nur bescheidene 67 Höhenmeter, dennoch ist im erschöpften Zustand jeder heilfroh das erlösende Hochplateau zu überwinden. Dafür rollt es danach auf der abschüssigen Staatsstraße nach Windischeschenbach umso flotter, bevor ein letzter Minihügel (30 hm) zur Mittelschule in der Neustädter Straße zum "Zielsprint" oder zum Ausrollen einlädt.

Vergangenes Jahr nahmen an der top organisierten Veranstaltung ingesamt 1.112 begeisterte Radfahrer teil. Ob die Teilnehmerzahl dieses Jahr getoppt wird, hängt sicherlich zu einem Großteil vom Wetter ab. Wie viele Radfahrer bei den bisherigen 26 Rundfahrten ehrgeizig ihren Schweißtribut entrichtet haben, vermag nicht einmal der Veranstalter vom RSV Concordia genau zu sagen. Wird eine durchschnittliche Teilnehmerquote von 1.000 Sportlern je Event unterstellt, würde sich das Radsportvölkchen auf rund 26.000 Personen summieren - immerhin über das Fünfache der Einwohnerzahl von Windischeschenbach. 

Ohne Mampf kein Dampf - sagt der Volksmund - und der Radsportler sowieso. In Sachen Energieversorgung ist die beliebte Panoramatour im positiven Sinne wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. Traditionell wird eine reichhaltige Getränke- und Speisenauswahl an den Verpflegungsstellen angeboten, was überregional schon lange einen guten Ruf genießt. Je nach Strecke befinden sich kulinarischen "Aufladestationen" in Flossenbürg, Parkstein, am Ahornberg, in Sigritz und Falkenberg (wo das heißbegehrte Zoigl frisch gezapft wird). 

Die Panoramatour steht unter der Schirmherrschaft der Landräte Roland Grillmeier aus Tirschenreuth und Andreas Meier des Landkreises Neustadt an der Waldnaab. 

Aufgrund möglicher Streckenänderungen (z.B. Baustellen) ist es ratsam, entsprechende GPS-Tracks frühestens 1 Woche vor dem Veranstaltungstermin herunterzuladen.

Streckenportfolio - Startgebühren

Foto: "Rasender Reporter" umringt von Regensburger Top-Athleten, die schon seit vielen Jahren an der Panoramatour teilnehmen  

Ausschreibungsdetails

Teilnahmeberechtigt sind alle ausreichend trainierten Radfahrerinnen und Radfahrer. Jeder Teilnehmer trägt die volle persönliche und gesundheitliche Verantwortung bei dieser Tour. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung. Jeder Teilnehmer muss ausreichend versichert sein (Personen- und Haftpflichtschäden, außerdem für Schäden aufgrund abhandengekommener Gegenstände). Die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung sind zu beachten. Dies gilt insbesondere für das Rechtsfahrgebot sowie die Vorfahrts- und Ampelregelung. Die Strecken sind nicht abgesperrt. Es gilt Helmpflicht auf allen Strecken.

Start u. Ziel: Mittelschule Windischeschenbach, Neustädter Straße 50, 92670 Windischeschenbach 

Strecken, Startgeld und Startzeit

Straßenstrecken (A-E): hügelige Strecken auf asphalerten Straßen mit vielen schönen Aussichten über den Oberpfälzer Wald.

Gravel-Strecken (F-G): hügelige Strecke über Forst-, Radwege und Straßen.

Mountainbike-Strecken (I-K): anspruchsvolle Strecken über Forstwege und Trails. Gute Kondion erforderlich (Radgattungsempfehlung Mountainbike).

Familienstrecke (H): über Straßen und Forstwege, besonders für Familien mit Kindern geeignet.

Die Straßenstrecken (A–E) und die Familienstrecke (H) sind gut ausgeschildert. Die GPS-Daten stehen voraussichtlich ab Freitag, 26.06.2026 zum Download bereit.

Die Mountainbike-Strecken (I–K) sind ebenfalls gut ausgeschildert. Die GPS-Daten stellen wir bei der Startnummernausgabe zur Verfügung.

Die Gravel-Strecken (F–G) sind nicht ausgeschildert. Die GPS-Daten stehen voraussichtlich ab Freitag, 26.06.2026 zum Download bereit.

Teilnehmerlimit: max. 1.500 je Startzeit

In den Startgebühren sind reichlich Getränke und Verpflegung auf den Strecken enthalten, ein Getränk im Ziel sowie ein Gutschein für einen einmaligen Eintrit in das Freibad Windischeschenbach am Veranstaltungstag.

Teilnehmer-Shirt (langarm, Unisex): Optional buchbar in den Größen 152, 164, XS, S, M, L, XL - 5XL Aufpreis 12€; Maßtabelle: www.panoramatour.concordia-we.de/teilnehmershirt-2026/

Bei Voranmeldung bis zum 19.04.2026 in der Wunschgröße verfügbar! Danach Vorbestellung möglich solange der Vorrat in der jeweiligen Größe reicht!

Anmeldung (Einzel- und Gruppenanmeldungen): bis 21.06.2026 über die Internetseite www.panoramatour.concordia-we.de

Startgeld-Abbuchungsaufträge werden mit der Anmeldung verbindlich erteilt. Der Abbuchungsauftrag gilt nur einmalig für diese Veranstaltung. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstatung bei Nichteilnahme, ebenso bei Absage der Panoramatour aufgrund höherer Gewalt. Eine Rückerstatung der Startgebühr erfolgt nur mit ärztlichem Atest.

Anmeldeschluss: 21.06.2026

Nachmeldung: nur möglich bei der Startnummernausgabe am Samstag und Sonntag 27./28.06.2026

Startnummernausgabe: am Samstag, 27.06.2026 von 14:00 – 16:00 Uhr und am Sonntag, 28.06.2026 ab 6:00 Uhr in der Mehrzweckhalle am Start/Ziel, Neustädter Straße 50, 92670 Windischeschenbach

Startnummern sind gut sichtbar am Lenker zu befestigen.

Zielschluss: 18:00 Uhr

Duschen: unmitelbar am Ziel in der Mehrzweckhalle und im Freibad.

Auskünfte: Jürgen Metelka, Tel.: 0176/4444 9481

Wertungen: Die stärksten vorangemeldeten Teilnehmergruppen werden um 14:00 Uhr im Zielbereich geehrt.

Übernachtung: von Samstag auf Sonntag in der Turnhalle möglich, ebenso Zelten im Pausenhof der Schule; Wohnmobil-Stellplätze am Parkplatz beim Freibad und Campingplatz Schweinmühle; Ferienwohnungen, Pensionen, Gasthöfe, Hotels über Tourismusbüro Windischeschenbach, Tel.: 09681 - 401 240 oder Windischeschenbach

Für Anreisende am Samstag empfehlen wir den Besuch der traditionellen Zoiglgaststätten in Windischeschenbach und Neuhaus.

Die Panoramatour Oberpfälzer Wald ist eine radtouristische Veranstaltung ohne Zeitnahme und findet bei jedem Wetter statt. Mit der Anmeldung erkennt der Teilnehmer die Bedingungen dieser Ausschreibung an.

Die unbeschilderten Gravelbikestrecken F + G über hügelige Forst-, Schotter- Radwege und Nebenstraßen ist nur mit GPS-Track befahrbar.

Nicht nur Rennradler sondern ebenso Offroad-Liehaber kommen bei der Panoramatour voll auf ihre Kosten. Neben Mountainbikern dürfen sich Gravelbiker seit 2024 über zwei attraktive On- und Offroadstrecken freuen. Damit trägt die Panoramatour dem lang anhaltenden Gravelbike-Trend Rechnung.

Wie jedes Jahr werden beim Start wieder zahlreiche Zuschauer am Straßenrand erwartet, um die Radfahrer und (e-) Mountainbiker mit Ratschn, Klatschen und lauten Anfeuerungsrufen auf ihre Erlebnistour zu schicken.

 Panoramatour 

Die beliebte Panoramatour schaltete nach drei Jahren wegen der pandemiebedingten Notbremse wieder auf's große Kettenblatt und fand auf Anhieb wieder in die Erfolgsspur zurück. Heinz Uhl - 1. Vorstand von Concordia Windischeschenbach e.V. - den "Oberpfalz Medien" ließ im Interview bereits im Vorfeld keine Zweifel aufkommen, die beliebte Radtourenfahrt (RTF) in der nördlichen Oberpfalz wieder zu alter Blüte zurück zu führen. 

Die 24. Panoramatour ging am 25. Juni 2023 bei sagenhaftem Kaiserwetter erfolgreich über die Bühne. Analog zur kupierten Topographie emotionale Höhen und Tiefen erleben, unvergessliche Momente, Spaß & Freude auskosten und mit Gleichgesinnten ein entspanntes Schwätzchen halten - so schaut das übliche "Roadbook" der top organisierten Panoramatour aus. 

2023 nahmen insgesamt 721 Radsportler, Genuss- und Familienradler sowie Mountainbiker und ebiker teil, die sich folgendermaßen aufteilten:  Marathon (201 km) 66 Starter; (156 km) 91 Starter; (93 km) 192 Starter; Familie (40 km) 92 Starter, Kinderstrecke (19 km) 72 Meldungen; Mountainbike (70 km) 73 Biker und (54 km) 135 Teilnehmer. 

Der am weitest angereiste Radler kam aus der Hansestadt Hamburg.

Bild: an Streckengabelungen scheiden sich manchmal die Geister. Je nach Befindlichkeit bzw. Wettergeschehen hat es letztlich jeder selbst in der Hand, ob ggf. eine kürzere Streckenvariante als ursprünglich vorgesehen eingeschlagen wird. 

Im Bild, rechts: Zibi Szlufcik (CEO der weltweiten Challenge Family) lobte das Event in den höchsten Tönen (links Bayernbike-Redakteur Curd Biedermann). 

Großer Dank und ein Riesen-Lob gilt der fleißigen Helfermannschaft des Concordia Windischeschenbach e.V., die sich stets freundlich, hilfsbereit und engagiert um ihr radsportliches Klientel kümmerten.

Was positiv aufgefallen ist:  

- Große Wegweisungsschilder 

- wenig Straßenverkehr (teils neu asphaltierte Fahrbahnoberflächen)

- ausgeklügelter Routenverlauf 

- übersichtliche Streckengabelungstafeln

- Top Verpflegung

- Entfernungsangaben an den Verpflegungsstellen

- abwechslungsreiche Streckencharakteristik 

Streckenprofil: da die knackigen Anstiege - und damit das Groß der Höhenmeter-  nach zwei Drittel der Strecke überwunden sind, darf man sich über einen flüssigen Schlussabschnitt freuen - also Kette rechts. Nur ein paar "Zieher" (2-5 %) sowie der 12% steile Schlussanstieg zur größten Landbohranlage der Welt am 83 Meter hohen Bohrturm" piesackt die Beinmuskulatur kurz vor der Zieleinfahrt.

Die beliebte Panoramatour - veranstaltet vom Concordia Windischeschenbach e.V. gilt neben der »Pirker Grenzerfahrung« gemeinhin als DAS Radsport-Ereignis in der nördlichen Oberpfalz. Man radelt durch eine wunderschöne Seen- und Waldlandschaft was mächtig Laune macht, allerdings in Abhängigkeit der Streckenwahl mitunter auch richtig Körner kostet. Nomen est omen - die lateinische Redensart besagt: „der Name ist ein Zeichen“. Mit anderen Worten: die Panoramatour ist Programm, trefflicher könnte das populäre Radsport-Event nicht bezeichnet werden. 

Start- und Zielort der Panoramatour ist Windischeschenbach (438 m) im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Die Stadt liegt südlich des Zusammenflusses von Fichtel- und Tirschenreuther Waldnaab und ist verkehrsgünstig an die A 93 angebunden.

Am Veranstaltungstag ist alles angerichtet. Die herrliche Landschaft des Oberpfälzer Waldes rollt Radsportlern, Familien- und Genussradlern und Mountainbikern wie auch  Gravelbikern ihren grünen Vegetationsteppich aus. Bleibt noch, allen Teilnehmern viel Spaß und gute Beine zu wünschen.

Bild: Die schnellsten Fahrer absolvierten die 220 km lange Marathonstrecke (4.000 hm) in einer Fabelzeit von 6:54 (reine Fahrzeit 6:36) - mit einem Stundenmittel von knapp 35km/h. Links Markus Biersack, Veloclub Regensburg; Rechts Alexander Heimler aus Fensterbach im LK Schwandorf); Mitte Heinz Uhl, Vorsitzender der Concordia Windischeschenbach. Eine Spitzenleistung der Radsportamateure, wovon Hobbyradler nur träumen können. Zwischenzeitlich wurde die Marathondistanz auf 211 km (2.900 hm) abgespeckt, wobei dies auch kein Klacks ist. 

Bild: kurz bevor man nach Waldsassen abfährt wird die Dreifaltigkeitskirche Kappl passiert, die zu den eigenartigsten Kirchenschöpfungen Deutschlands zählt.

Wenngleich Rennradfahren - speziell bei Windschattenfahrten - hohe Konzentration abverlangt, wird die sprichwörtliche Bilderbuchlandschaft des Oberpfälzer Waldes zumindest unterschwellig wahrgenommen. Nur wenn der Fokus ausschließlich auf's Hinterrad des Vordermanns gerichtet ist, bleibt das Umfeld nahezu ausgeblendet. Da es sich bei der Panoramatour aber um kein Radrennen sondern um eine radtouristische Breitensportveranstaltung (RTF) ohne Zeitnahme handelt, dürfte prickelnder Erlebnisspaß und inspirativer Landschaftsgenuss für die meisten Teilnehmer nicht zu kurz kommen.

Bild: Verpflegungsstation Falkenberg, die mittlerweile echten Kultstatus genießt. Getreu dem Motto "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" kann man auf der Verpflegungsstation in Falkenberg Oberpfälzischen Frohsinn zelebrieren und sich ein frisch gezapftes, untergäriges, ungefiltertes »Zoigl« gönnen. Wer in der oberpfälzischen Heimat des »Zoigl« weilt, kommt in der Tat nur schwerlich an dieser schmackhaften Bierspezialität vorbei. Das nach traditionellem Familienrezept und altem Recht gebraute »Zoigl« ist ein Relikt jahrhundertealter Brautradition. Eine frisch gezapfte Kostprobe des Bieres das noch mit Holzfeuerung in Kommunbrauhäusern nach dem Bayrischen Reinheitsgebot gebraut wird, sollte man sich 20 km vor dem Ziel nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht, manch ein Genießer verlor beim geselligen Beisammensein schon mal die Zeit aus den Augen. Selbstverständlich werden auch jede Menge regionalspezifische Schmankerl sowie leckere Energiegehappen geboten. Zwischen 12.00 und 15.00 Uhr herrscht am Streckenknoten, wo mit Ausnahme der Kinderstrecke insgesamt sechs Routen (einschließlich zwei Mountainbikerouten) aufeinander treffen, stundenlanger Hochbetrieb. Dass  Falkenberg bei Speis & Trank ein geselliger Treffpunkt ist, gibt der Veranstaltung schon vor dem Zieleinlauf einen unterhaltsamen "Work-Life-Balance-Charakter". 

Es soll ja nicht gerade wenig Rennradfahrer geben, in dessen "Fuhrpark" sich ein Gravel- und/oder Mountainbike befindet. Bei der Panoramatour hat man dann die Qual der Wahl, zumal es neue Streckenführungen durch's Gelände gibt. 

Seit 2015 sind zwei Mountainbike Strecken im Programm, die nahezu trailfrei auf Wald-Wiesen- und Forstwege verlaufen. Die neu konzipierten Strecken (70/54 km) weisen im Vgl. zu früher einen wesentlich attraktiveren Streckenverlauf auf. Wenngleich es fahrtechnisch keine besonderen Schwierigkeiten gibt, ist man konditionell durch die ständigen UP & Downs mächtig gefordert es sei denn, man pilotiert ein E-Bike.