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Zellertal-Radweg - Abwechslungsreiche Berg- und Tallandschaft im Bayerischen Wald

Zellertal-Radweg
Streckendaten
Ausgangspunkt: Bad Kötzting (Meereshöhe: 409 m)
Endpunkt: Bodenmais
Streckenlänge: 32 km
Höhenmeter: 831 hm (empfohlene Fahrtrichtung)
Höhenmeter: 559 hm (entgegengesetzte Fahrtrichtung)
Eckdaten
- Streckenlänge 32 Kilometer
- ↑ ≈ 711 Höhenmeter (laut Google-Maps)
- Streckenhochpunkt Riedlberg, 700 m ü.NHN. (KM 26)
- Streckentiefpunkt 399 m ü.NHN. (Bad Kötzting)
- 83.5% Asphalt, 16.5% Schotter / Waldboden
Lage: Bayerischer Wald
- Naturpark Oberer Bayerischer Wald (Lkrs. Cham)
- Arberland (Lkrs. Regen)
Sehenswürdigkeiten - Attraktionen
Bad Kötzting
- Kirchenburg mit Stadtpfarrkirche und Pfingstrittmuseum
- Kath. Kirche St. Veit
- Altes Rathaus mit Glockenspiel
- Ehemaliges Postamt Bad Kötzting
- Kurpark Bad Kötzting (12,6 ha)
- AQACUR Bade- und Saunawelt
- Ausstellung "Faszination Universum - Eine Reise durch Raum und Zeit"
- Anleitner Erlebnis.Brennerei
- BRENNORAMA – Spezialitäten-Brennerei & Whisky Destillerie Liebl
- Gscheid.HAFERL - Kaffeerösterei
- Freilichtbühne Am Ludwigsberg
Steinbühl (KM 7)
- Kath. Expositurkirche St. Nikolaus
Höbing (KM 13)
- Kneippanlage
Arnbruck (KM 15)
- Glas & Handwerk - Glasdorf Weinfurtner
- Panoramabad Arnbruck
Drachselsried (KM 19)
- Katholische Pfarrkirche „St. Aegidius“, Expositurkirche „Mariä Namen“ Oberried
- Naturbad Zellertal in Drachselsried
- Glasgalerie Herrmann
- Glasstudio Fuchs
Bodenmais (KM 32)
- Silberberg: Erlebnisbergwerk, Sommerrodelbahn, Silberberg-Coaster (schienengeleitetes System), Waldkugelbahn, Kinder-Klettergarten, Abenteuerspielplätze
- Bade- und Saunapark (Freibad/Hallenbad)
- JOSKA Glasparadies - 70.000 m² große Kristallglas-Erlebniswelt
Gastronomie
- Bad Kötzting
- Arnbruck
- Drachselsried
- Bodenmais
Streckenverlauf
Bad Kötzting → Grub → Leckern → Gutendorf → Riedl → Arnbruck → Blachendorf → Oberried → Mais → Bodenmais
Radgattungsempfehlung
Trekking- und Tourenbike, ebike, Gravelbike, Mountainbike (Hardtail). Für Rennräder bis Drachselsried geeignet (19 km) → Abzweig auf Staatsstraße
Der Zellertal-Radweg führt vom Kneippheilbad Bad Kötzting (409 m ü.NHN.) im oberpfälzischen Landkreis Cham über Arnbruck und Drachselsried über malerische Wald- und Wiesenlandschaft durchs idyllische Zellertal nach Bodenmais (689 m ü.NHN.) im niederbayerischen Landkreis Regen.
Radtouren in Talsenken werden meistens als Flachpassagen assoziiert. Dass dies nicht zwingend der Fall sein muss, macht der Streckenverlauf durch's Zellertal deutlich. Die Namensgebung soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass abfallende Flanken des Bayerwalds an den Talrändern mitunter knackige Up and Downs bescheren. Konditionell betrachtet benötigen zumindest 'Biobiker' (ohne "e") stramme Wadeln, um die Anstiege einigermaßen im "grünen Bereich" zu bewältigen. Der Lohn für den entrichteten Schweißtribut folgt auf den Fuß, denn nach zähem Aufstieg darf man sich auf den Höhenkuppen jedesmal an einer schönen Aussicht ergötzen, den die ländliche Idylle mitsamt dem imposanten Bergmassiv des Kaitersberg-Arber-Hauptkamms liefert.
Fahrtechnisch betrachtet weist die Route - bis auf eine lose Schotterabfahrt - keine nennenwerten Hindernisse auf. Besonders die 5.6 km lange unasphaltierte Waldpassage macht riesig Spaß, vor allem wenn ein Mountainbike oder Gravelbike pilotiert wird. Summa summarum ist die abgelegene Naturkulisse ein wahrer Genuss, die man in aller Erhabenheit schon fast für sich allein zu haben scheint.
Streckengrafik
Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

Foto: Kreuzungspunkt beliebter Bayerwald-Radwege
Der Zellertal-Radweg führt vom Kneippheilbad Bad Kötzting (409 m ü.NHN.) im oberpfälzischen Landkreis Cham über Arnbruck und Drachselsried über malerische Wald- und Wiesenlandschaft durchs idyllische Zellertal nach Bodenmais (689 m ü.NHN.) im niederbayerischen Landkreis Regen. Radfahrer erwartet eine abwechslungsreiche Berg- und Tallandschaft, die der 32 km lange Zellertal-Radweg durch abgelegene Landschaftsstriche erschließt.
Bezogen auf den Zellertal-Radweg ist Bad Kötzting mit großem Abstand der größte Ort auf der 32 km langen Strecke, gefolgt von Bodenmais (ca. 3.641 Einwohner), Drachselsried (ca. 2.375 Einwohner) und Arnbruck (ca. 2.031 Einwohner).
In Sachen touristischer Infrastruktur weist das Zellertal (4.200 Einwohner) über 3.500 Gästebetten sowie eine Fülle an attrativen Quartieren auf. Das Spektrum reicht vom First-Class-Hotel und Gasthöfen bis zu einfachen, aber gediegen ausgestatteten Unterkünften in Privatpensionen, Bauernhöfen oder Ferienwohnungen.

Das E-Bike - In vielerlei Hinsicht ein echter Gamechanger
Glücklicherweise gleicht die Akku-Unterstützung von ebikes konditionelle Schwächen, altersbedingte Leistungseinbußen oder gesundheitliche Einschränkungen aus, womit selbst kupierte Streckenprofile ihren Schrecken verlieren. Dank kraftsparender Fahrweise stellen Anstiege mit dosierbarer Motorunterstützung keine ernstzunehmenden Hindernisse - sprich Ausschlusskriterium - mehr dar, d.h. jedem Zweiradfan steht die Fahrt durchs schöne Zellertal nahezu "barrierefrei" offen. Das E-Bike fungiert als wahrer "Gamechanger", dessen technologischer Fortschritt neue Zielgruppen erschließt. Für untrainiertere Personen - ebenso wie für Senioren - erweitert sich der Aktionsradius deutlich. Zudem kann hügeliges (Mittelgebirgs-) Terrain oder höhergelegene Aussichtspunkte bedenkenlos in die Tourplanung mit einbezogen werden. Aus diesem Grund beziehen sich Schwierigkeitsangaben nicht auf ebiker, sondern ausschließlich auf sogenannte 'Biobiker' ohne "e", denen eine höhere Leidensfähigkeit nachgesagt wird.
Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Reichweite: Akkukapazität, Gewicht (Fahrer, Rad, Gepäck), Außentemperatur, Fahrstil (Unterstützungsstufe), Topgraphie (flach/hügelig/bergig), Bodenbeschaffenheit und Gegenwind. Tipp: eine ökonomische Fahrweise (ECO-Stufe) - verbunden mit optimalem Reifenluftdruck (steht auf der Reifenflanke) und höherer Trittfrequenz (60-70 Umdrehungen pro Minute) - steigert die Akku-Reichweite.
Wegweisung

Der Zellertal-Radweg ist in beiden Fahrtrichtungen mit Logo
durchgängig beschildert. An Radwege-Knotenpunkten befinden sich Hauptwegweiser mit Nah- und Fernzielen, die i.d.R. Entfernungsangaben enthalten. Dazu weisen Einschubschilder mit Routenbezeichnungen und Radwegesignets zielgerichtet den Weg.
Quadratische Zwischenwegweiser dienen als zusätzliche Orientierungshilfe
Bad Kötzting - bekannt für kulturelle Vielfalt, Tradition und Brauchtum
Bad Kötzting (409 m ü.NHN.) im Naturpark Oberer Bayerischer Wald im oberpfälzischen Landkreis Cham ist ein staatlich anerkanntes Kneippheilbad. Der Kurort mit ca. 7.500 Einwohner liegt am Fuß des markanten Kaitersberges (Kreuzfelsen 999 m ü.NHN.) am Weißen Regen nahe des aufgestauten Blaibacher Sees. Der Weiße Regen hat sich sein mäanderndes Flussbett durchs urwüchsige Steinbachtal gegraben, wo er in beim Kraftwerk Pulling in den Schwarzen Regen mündet. Ab dem Zusammenfluss trägt der Fluss bis Regensburg den Namen Regen, wo das Fließgewässer in die Donau mündet.
Das moderne Mittelzentrum ist für sein vielseitiges kulturelles Programm und seine populären Festivitäten weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt, die eine Verbindung zur ereignisreichen Vergangenheit schaffen. Neben dem jährlichen <Pfingstritt> und dem populären Roßtag haben sich die Waldfestspiele am Ludwigsberg im "Festspiel-Landkreis" Cham prächtig entwickelt.
Umweltfreundliches Anradeln

Bad Kötzting ist hervorragend an das überörtliche Radwegenetz angebunden. Am Radverkehrsknotenpunkt Ludwigstraße vor der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die den Mittelpunkt einer Wehranlage mit äußerer Ringmauer, Graben und innerem Befestigungsring bildet (erstmals 1179 in einer Papsturkunde erwähnt), nimmt der Zellertal-Radweg seinen Ausgang. Des Weiteren tangieren das Routen-Fadenkreuz der Lamer Winkel-Arber-Radweg und der Grüne Dach-Radweg, die beide deckungsgleich nach Bayerisch Eisenstein führen.

Foto: die Staumauer beim Kraftwerk Pulling am Blaibacher See wird vom Lamer-Winkel-Arber-Radweg überquert. Insofern ist die Anfahrt mit dem Rad nach Bad Kötzting (4.5 km) durch's abgelegene Steinbachtal ohne Zweifel eine verlockende Option, zumal man auch noch die Flussmündung des Weißen Regen in den Schwarzen Regen zu Gesicht bekommt.
Der Regental-Radweg (5.5 km von Bad Kötzting entfernt) - kombiniert mit dem Lamer-Winkel-Arber-Radweg - stellt Radfahrern eine erstklassige Verbindung zum Startort des Zellertaler-Radwegs nach Bad Kötzting her.
Sehenswürdigkeiten (Auswahl)
Altes Rathaus mit Glockenspiel, Marktstraße 16
Kath. Kirche St. Veit, Marktstraße 38
Kath. Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit Kirchenburg, Herrenstraße 13
Kurpark Auwiesen, Untere Au (12,6 ha) . Der Kurpark von Bad Kötzting stellt die größte Parkanlage in der Oberpfalz dar.
Marienbrunnen, Marktstraße
Pfingstreiterweg, Ludwigstraße
Pfingstreiterbrunnen, Marktstraße 16
"Vor dem Alten Rathaus in der Marktstraße befindet sich der Pfingstreiterbrunnen, im Jahre 1985 von Josef Michael Neustifter geschaffen, mit Motiven aus der Pfingstrittgeschichte, gekrönt vom Kreuzträger. Hier sind die Namen der Pfingstreiter verewigt, die bis zum Jahre 2014 für ihre 50malige Ritt-Teilnahme ausgezeichnet wurden."
Planetenweg, Untere Au
"Der Planetenweg verdeutlicht die Dimension unseres Sonnensystems. Die Distanz der 4,5 Milliarden Kilometer von der Sonne zum entferntesten Planeten Neptun ist dabei maßstäblich auf eine Wanderstrecke von 3,5 Kilometer übertragen. Bis zum Kleinplaneten Pluto am Eingang des Geodätischen Observatoriums Wettzell sind es weitere 800 m.
Rathaus Bad Kötzting (Herrenstr. 5)
"Bis 1803 Pfarrhof und Propstei der Benediktiner von Rott am Inn, dann Landgericht, Bezirks- und Landratsamt, seit 1972 "Neues Rathaus".
Kirchenburg
"Wehranlage mit Schloss und befestigtem Friedhof, im Mittelpunkt die Pfarrkirche; äußere Ringmauer, eingefüllter Graben, innerer Befestigungsring; Quadratischer Turm, Schießscharten. Das Schloss war schon im 12. Jahrhundert Stammsitz der Chostinger (Dienstmannen der Markgrafschaft Cham), ab 1361 Amtsgebäude des Land- und Pflegegerichts, heute Pfarrhof (seit 1805) und Pfarrheim."
St. Anna Kapelle: "Ehemalige Friedhofskapelle im Kirchenburgbereich, um 1686 neu erbaut, Hochaltar älter (1664) mit spätgotischer Anna Selbdritt, Seitenaltäre 1689; im Anbau romanischer Taufstein und Grabplatten."
©Textpassagen auszugsweise von der Stadt Bad Kötzting entnommen
Weitere Sehenswürdigkeiten (Externlink)
Wird Bad Kötzting als Übernachtungs- oder Urlaubsort gewählt, dem bietet die AQACUR-Bade- und Saunawelt ideale Regenerationsmöglichkeiten. Nach einem kräftezehrendem Etappentag verheißt der Thermenaufenthalt Entspannung pur, damit Körper, Geist und Seele wieder ins Lot kommen.

Nach Überquerung der Ludwigstraße bäumt sich die trutzige Kirchenburg mit der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt auf, die mondän auf einer felsigen Kuppe oberhalb des Weißen Regen liegt. Die ehemalige Wehranlage mit dem Schloss aus 12. Jahrhundert wird von einer wuchtigen Ringmauer umschlossen, die von einem halbrunden Graben geschützt ist.

Direkt vor der Kirchenburg verläuft der Pfingstreiterweg (der jährliche Kötztinger Pfingstritt ist eine Eucharistische Prozession zu Pferde und geht zurück auf ein Gelöbnis aus dem Jahre 1412). Die Bronzeskulpturen zeigen die Funktionsträger des Pfingstrittes: Kreuzträger – Laternenträger – Fanfarenbläser – Geistlichen Offiziator – Pfingstreiter. Im Sockel sind die Namen der Pfingstreiter verewigt, die ab dem Jahre 2015 für ihre 50malige Ritt-Teilnahme ausgezeichnet wurden. Die Skulpturen stammen vom Bildhauer Josef Michael Neustifter (2024).
Raus aus dem Alltag - Rein ins Naturvergnügen
In genussorientierter Geschwindigkeit errechnet sich für den Zellertal-Radweg eine reine Fahrzeit von etwa drei Stunden, wobei die Gesamtdauer wohlweislich von individuellen Präferenzen abhängt. Je nach Durchschnittstempo, Einkehr- Pausenzeiten, Besichtigungsprogramm und Wissensdrang (Schautafeln am Wegesrand) variiert dementsprechend der Zeitbedarf. Da sich Freibäder, Seen und Glasmanufakturen aneinanderreihen sowie weitere Highlights das Tourerlebnis toppen, empfiehlt sich mindestens eine Halbtagestour, die dem Bedürfnis nach Genuss und Erlebnisvielfalt gerecht wird.

Wer's nicht eilig hat und sich stattdessen mit Muße und ungetrübter Gelassenheit auf die herrliche Mittelgebirgslandschaft einlässt, sich zwischendurch Verschnaufpausen, kulinarische Genüsse und vielleicht noch eine erfrischende Abkühlung vergönnt (Panoramabad Arnbruck, biologisches Naturbad Zellertal in Drachselsried, Freibad Bodenmais), der darf sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf ein unvergessliches Tourerlebnis freuen.
Gerade weil die beeindruckende Naturlandschaft im verkehrsschwachen Kötztinger Land bzw. Arberland ein echtes Eldorado für Radfahrer ist, das darüber hinaus vielversprechende Attraktionen, Bademöglichkeiten und interessante Abstecher bereithält, zahlt sich ein großzügiges Zeitpolster aus. Zeit ist heutzutage ein kostbares Gut bzw. für Stressgeplagte ein stückweit Luxus, den man sich aber bei dieser Radtour ruhigen Gewissens leisten sollte. Wird im entschleunigten Wohlfühltempo achtsam die Naturkulisse wahrgenommen und gönnt sich tiefentspannte Pausen kommt es dem Wohlbefinden zugute. Ohne ständig auf die Uhr blicken zu müssen, sind lässige Einkehrschwünge und zünftige Biergartenbesuche gleich doppelt so schön. Wäre jammerschade sich ausgerechnet dort in Verzicht üben zu müssen wo es am schönsten bzw. geselligsten ist, nur weil Zeitdruck dazwischenfunkt.
Thema Glas
Radfahrer des Zellertaler-Radwegs begegenen auf Schritt und Tritt dem Thema 'Glas', weil die Route stellenweise auf der ostbayerischen Glasstraße verläuft, die die Ferienregionen Oberpfälzer Wald und Bayerischer Wald auf rund 250 Kilometern quert. Es lohnt sich auf alle Fälle, in die faszinierende 700-jährige Glastradition einzutauchen.
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| © Glasstraße |
Hinweis: die Graphik listet schwerpunktmäßig nur Orte auf, die einen thematischen Bezug zum Thema Glas aufweisen
Der Besuch einer Schnappsbrennerei in Bad Kötzting wie auch die Besichtigung des Glasdorfs Weinfurtner in Arnbruck, Glasgalerien in Drachselsried sowie das JOSKA Glasparadies in Bodenmais - wo die berühmten Pokale für den Ski-Weltcup gefertigt werden - sind zweifelsohne herausragende Höhepunkte. Begünstigt durch den Holzreichtum für die Glasöfen und umfangreicher Quarzvorkommen blickt der Bayerische Wald und Oberpfälzer Wald auf eine 700-jährige Glastradition zurück. Deshalb ist Glas im Zellertal auch heute noch ein Riesenthema, zumal sich die historische Glasstraße (250 km) durch die entlegene Region hindurchschlängelt. Das künstlerische Handwerk - in dem jahrhundertealte Tradition und modernes Design buchstäblich miteinander verschmelzen - bewahrt ein beachtliches kulturelles und geschichtliches Erbe. Mundgeblasene Kunstobjekte werden in den "Glashochburgen" Arnbruck, Drachselsried und Bodenmais feilgeboten, wobei beim kreativen Gästeglasblasen jeder die Chance bekommt, sein eigenes kostbares Unikat gestalterisch anzufertigen.

Bezogen auf ein Tagespensum eröffnet die relativ kurze Streckendistanz Gelegenheiten für attraktive Routenabweichungen. Verheißungsvolle Beispiele, die das Erlebnispotential erhöhen: Blaibacher See (4.5 km von Bad Kötzting), Schlenker zur urigen Scharebenhütte (7 km) - wo bei glasklarer Luft und königsblauem Himmel die herrliche Aussichtsterrasse die Gemüter verzaubert - die Besichtigung des Erlebnisbergwerks bei Bodenmais, oder eine spaßige Schussfahrt mit Sommerrodelbahn bzw. dem Silberberg-Coaster sorgen für eine kontrastreiche wie gleichsam unterhaltsame Abwechlung. Das Gute daran ist, dass emotionale Erlebnisse keine Eintagsfliegen sind, sondern jeder Glückspilz sie im Kopf mit nach Hause nimmt.
Kötztinger Land
Das Kötztinger Land im Naturpark Oberer Bayerischer Wald - wie das Zellertal - verbindet landschaftliche Vielfalt mit natürlicher Schönheit, aktive Erholung mit lässiger Entspannung und beeindruckende Landschaftserlebnisse mit herrlichem Naturgenuss. Die Bayerwaldregion eignet sich ebenso für Familientouren wie für anspruchsvollere Bergtouren. Dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Radgattung die Gegend erkundet wird. Das abwechslungsreiche Terrain spricht Rennradler (siehe Arber-Radmarathon), Trekkingbiker, Gravelbiker, ebiker und Mountainbiker gleichermaßen an. Das wirklich schöne daran ist, von welch beruhigender Naturkulisse fern von Trubel, Hektik und Verkehrslärm das Herz des Bayerischen Waldes umgeben ist.
View Points on Top
Das Zellertal im Bayerischen Wald ist ein ruhig gelegenes Tal abseits vielbefahrener Hauptverkehrsstraßen, das sich zwischen Bad Kötzting im Nordwesten und Bodenmais im Südosten erstreckt. Perspektivische Ansichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln vermitteln authentische Eindrücke über das malerische Zellertal. Beste View Points über das Zellertal bieten die Kammlagen des Kaitersbergs im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, sowie die Gipfel des Harlachbergs und Silberbergs im Arberland.

Foto: langgestrecktes Zellertal aus der Sicht der Vogelperspektive (Blick vom Kaitersberg). Das Panorama vermittelt eine wirklichkeitsgetreue "Blaupause" über die anmutende Naturlandschaft, durch die sich der Zellertal-Radweg im Talboden der Länge nach hindurchschlängelt. Ein reizvoller Anblick, der vielleicht den einen oder anderen User animiert, diese Radtour adhoc auf seine Bucket List zu setzen.

Im übrigen soll's ja nicht wenige Radfahrer geben, die ab und an auch mal gerne Wandern gehen. Nur soviel dazu: Die Wandertour (Goldsteig/E6) beginnend in Reitenberg, bei Bad Kötzting - bietet über 12 Gipfel die höher sind als 1.000 Meter - bis zum Großen Arber bzw. Großen Arbersee in herrlicher Naturkulisse und unvergleichlichem Rundum-Panorama spektakuläre Fernsichten über den Bayerischen Wald bis weit in den Böhmerwald nach Tschechien hinein, wie man es in dieser überwältigenden Dimension nur äußerst selten zu sehen bekommt.
Apropos Panorama, da hätten wir - zugegebenermaßen einen doch recht ungewöhnlichen - Vorschlag. Warum nicht vom Sattelblick adhoc in die Vogelperspektive wechseln und dabei grenzenloses Freiheitsfeeling genießen? Die Suggestivfrage lässt sich gleichwohl rasch entschlüsseln. Möchte man den Bayerwald bzw. Böhmischen Wald aus luftiger Höhe aus bestaunen, bucht am Arnbrucker Flugplatz kurzerhand einen atemberaubenden (Cessna-) Rundflug für 30, 45 oder 60 Minuten (ab 70 Euro p.P.). Ein extravagantes Erlebnis, das atemberaubende Ausblicke und unbeschreibliche Momente bietet die sich zeitlebens ins Gedächnis einbrennen.
Umgeben von den Anhöhen des Viechtacher Landes und dem Kaitersberg-Arbermassiv zieht sich das Zellertal vom Tal des Weißen Regen bei Bad Kötzting Richtung Südosten über Traidersdorf, Arnbruck und Drachselsried nach Bodenmais, wo der östlich gelegene Silberberg sozusagen den Talschluß des Muldentals bildet und dort mit touristischen Freizeitangeboten aufwartet. Nordöstlich von Bad Kötzting ragt der Kreuzfelsen (999 m ü.NHN.), Großer Riedelstein (1.133 m ü.NHN.) empor, währenddessen der heilklimatische Kurort Bodenmais von den sogenannten „Seven Summits“ Harlachberg (914 m ü.NHN.), Kronberg (983 m ü.NHN.), Kleiner Arber (1384 mü.NHN.), Großer Arber (1.456 m ü.NHN.), Sternknöckel (818 m ü.NHN.), Hochzellberg (1.208 m ü.NHN.), Silberberg (955 m ü.NHN.) umkranzt ist.

Foto: Panoramablick über Bodenmais und das Zellertal sowie im Hintergrund den Kleinen-Arber und Großen Arber (Standort Gipfel Harlachberg)
Das Kötztinger Becken erstreckt sich am Flusslauf des Weißen Regens von Hohenwarth über Grafenwiesen und Bad Kötzting bis zur Vereinigung mit dem Schwarzen Regen, einschließlich des vereinigten Regens bei Blaibach. Während das Kötztinger Becken eine natürliche Randsenke des Regens bildet, wird das Zellertal – wie im übrigen auch der Lamer Winkel – gemeinhin als 'Hinterer Bayerischer Wald' bezeichnet.

Foto: das langgestreckte Zellertal in östlicher Blickrichtung (Standort Kaitersberg), das der gleichnamige Radweg in voller Längsachse durchquert.
Begleitet von bewaldeten Berghängen bietet das beschauliche Zellertal optimale Bedingungen um Ruhe zu finden und im Sattel entspannt die Blicke schweifen zu lassen sowie reine Waldluft des Bayerischen Waldes einzuatmen.

Das malerische Zellertal zwischen Bad Kötzting und Bodenmais im Angesicht der imposanten Tausender-Gipfel des Kaitersberg-Arber-Hauptkamms bildet eine traumhafte Kulisse zum Radfahren. Markant ragen die Gipfel des Kaitersbergs mit Kreuzfelsen (999 m ü.NHN.) und Großer Riedelstein (1.133 m ü.NHN.) sowie weiter östlich der Heugstatt (1.262 m ü.NHN.), Enzian (1.287 m ü.NHN.) und der König des Bayerwalds - der Großen Arber (1.456 m m ü.NHN.) - siehe oben rechts der Bildmitte - in die Höhe. Auf der gegenüberliegenden Hangseite des Arbermassivs zieht sich parallel zum Zellertal verlaufend der idyllische Lamer Winkel hin.

Hohe Tourismusaktzeptanz
Unberührte Naturareale haben in unserem dicht bevölkerten Industrieland (Bevölkerungsdichte liegt im Bundesdurchschnitt bei 236 Einwohner pro km²) leider Seltenheitscharakter. Während die Oberpfalz durchschnittlich ca. 116 Einwohner/km² und Niederbayern durchschnittlich ca. 122 Einwohner/km² zählt, liegen viele Gebiete im Bayerischen Wald, sogar noch deutlich darunter. Umso größer die Freude der Naturliebhaber und Outdoorsportler, die im Kötztinger Land (Landkreis Cham 85 Einw. pro km²) sowie im Arberland (Landkreis Regen 80 Einw. pro km²) in schier unendlicher Weite grenzenlos ihrer Leidenschaft frönen können. Zum einen bildet die waldreiche Region ein Rückzugsgebiet für Flora und Fauna, zum anderen spendet es dem Menschen Ruhe, Entspannung und Erholung. Wer in dieser ruhigen Naturgegend wohnt, wo andere Urlaub machen hat gut Lachen. Weit entfernt von Hektik, Lärm und Großstadtstress gibt es weder Trubel, noch Massentourismus oder Verkehrskolonnen. Hierin verbirgt sich die Keimzelle für eine ausgeprägte Tourismusakzeptanz, die einem im Gegensatz zu überlaufenen Hot Spots allerorten entgegenschlägt. Letztlich trägt die Willkommenskultur dazu bei, damit sich Gäste in ihrem Urlaubsdomizil pudelwohl fühlen. Umso erfreulicher, als dass der naturverträgliche und nachhaltige Tourismus in der ländlich geprägten Region einen hohen Stellenwert hat, was in erster Linie Radfahrern, Mountainbikern, Wanderern und Trailrunnern zugutekommt. Angaben zur Bevölkerungsdichte laut Statista GmbH für den Erhebungszeitraum im Jahr 2022.
Nachhaltiges Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel hilft den CO 2 Fußabdruck zu senken. Da Bad Kötzting und Bodenmais einen Bahnanschluss verfügt, steht einer klimaschonenden, stau- und stressfreien An- und Abreise wahrlich nichts im Weg.

Linie RB 28 (Oberpfalzbahn): Cham - Miltach - Blaibach - Bad Kötzting
Streckenbeschreibung
Die Strecke führt von Bad Kötzting (Ldkr. Cham) über Grub - Kaitersbach – Weidenhof nach Gutendorf - wo kurz zuvor die Landkreisgrenze (KM 9) überschritten wird - und verläuft im Ldkr. Regen via der Gemeindeorte Arnbruck und Drachselsried zum Markt Bodenmais. Die malerische Wald- und Wiesenlandschaft im Angesicht des Kaitersberges mit seinem höchsten Gipfel - dem Großen Riedelstein (1.133 m ü. NHN) - sowie im Antlitz des majestätischen Arbermassivs ist ein faszinierendes Eldorado für Naturliebhaber. Von daher kommen Genussradler, Gravelbiker, ebiker und Rennradfahrer im Zellertal voll auf ihre Kosten. Hinzu kommt, dass das besinnliche Fleckchen Erde touristisch immer noch als Geheimtipp gehandelt wird, was der Naturregion gleich noch mehr Charme verleiht.

"Here we go" - öffnen wir den "Sesam" ins schöne Zellertal. Am Startpunkt in Bad Kötzting radelt man auf der Ludwigstraße stadtauswärts, überquert nach 200 m den Weissen Regen und zweigt am Brückenkopf links in die Pfingstreiterstraße ab, die nach 600 Meter auf einen Kreisverkehr trifft (gerdeaus queren). Vorbei an der „Anleitner Erlebnis.Brennerei" folgt nun ein sanfter Anstieg (74 hm) hinauf nach Grub, bevor auf der Kuppe rechts in die Staatsstraße Bodenmais – Bad Kötzting abgebogen und nach 100 Meter linksseitig verlassen wird (KM 3.0). Auf sanfter Gefällstrecke (30 Tiefenmeter) werden die Weiler Kammern und Kaitersbach passiert. Nun öffnet sich das Tor zum idyllischen Zellertal, das in voller Länge in östlicher Richtung bis zur Marktgemeinde Bodenmais komplett durchquert wird. Keine 10 Minuten vom Stadtrand entfernt, sobald nur noch das Säuseln des Windes, Vogelgezwitscher, das Surren der Kette und das Klackern der Gangwechsel als einzige Geräuschkulisse ans Ohr dringt, stellt sich in der unberührten Natur schlagartig ein Genussfeeling ein.
Nach 5 km erreicht man die Ortschaft Leckern, das ein einzigartiges Beispiel für Tal-Weiler mit malerischen Satteldach-Blockbauten darstellt. Drei bäuerliche Anwesen reichen zurück bis in das 11. und 13. Jahrhundert, als die Grafen von Bogen das Gebiet am Kaitersbach roden ließen.
Die ländliche Gegend ist von sanfter Hügellandschaft geprägt, bevor im weiteren Streckenverlauf erste Bergausläufer mehr Kraftanstrengung abfordern.

Bis kurz vor Gutendorf (KM 9) steigt das Profil moderat an (520 m ü.NHN.), wobei die, d.h. Anstiege im "grünen" Bereich unterhalb der zweistelligen Prozentmarke bleiben. Bezogen auf den Startpunkt werden auf den ersten 10 Kilometer gerademal etwa 200 Höhenmeter überwunden. Doch im weiteren Streckenverlauf zieht das Höhenprofil spürbar die "Daumenschrauben" an - heißt, dass die Steilheit zunimmt.
Geteerte Landwirtschaftswege führen durch liebliche Bauerndörfer nach Arnbruck, wobei kurz vor dem Glasmacherort die giftigste 17% Rampe die Pulsfrequenz nach oben schnellen lässt. Auf dem weiteren Weg nach Drachselsried folgen einige Schotterpassagen, ehe der langgezogene Anstieg Richtung Riedlberg folgt. Die anschließende Abfahrt - teils auf losem Schotter - hinunter nach Mais ist erhöhte Vorsicht geboten!
Was für ebiker eher unproblematisch ist, erweist sich für Biobiker bei mauer Fitness als schweißtreibende Herausforderung, die schon mal in den Wiegetritt zwingen kann. Von Gutendorf aus geht es ins 6 Kilometer entfernte Arnbruck. Kurz zuvor wird erstmalig das Höhenlevel von 600 Meter überschritten.
Tradition und Brauchtum hat ihren festen Platz im Zellertal. Tradition haben auch die Totenbretter, die zur liebevollen Erinnerung an die Verstorbenen häufig mitten in der Landschaft stehen. Doch auch diese Tradition aus früheren Zeiten lebt bis heute fort, da Holzschnitzereien auch heute weiterhin Totenbretter fertigen.
Linksseitig der Straße befindet sich am Ende von Höbing (KM 13) eine Kneippanlage, die bereits 1974 erbaut und 1999 saniert wurde. Mit Ruhebereich und Grillplatz lädt die Kneippanlage zu einem inspirativen Päuschen ein und kann beim Durchwaten des Kaltwasserbeckens seinen (malträtierten) Beinen Gutes tun. Dazu plätschert der Gruberbach hinunter nach Thalersdorf, der mit landschaftstypischen Wildgehölzen wie Schlehen und Weißdorn bepflanzt ist und das Zellertal bis Bad Kötzting durchquert wo er in den Weißen Regen mündet.
Arnbruck (KM 15)
Die Gemeinde Arnbruck (581 m ü.NHN.) im niederbayerischen Landkreis Regen ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, der am Fuß des Großen Riedelsteins (1.133 m ü. NHN) - höchster Punkt des Kaitersberges - liegt, dessen Felsgipfel vom steinernen Waldschmidt-Denkmal zu Ehren des Dichters Maximilian Schmidt geziert wird.

Foto: Weinfurtner • DAS GLASDORF in Arnbruck
Arnbruck mit seinen 2.000 Einwohnern verdankt sein Entstehen dem Grafen Arno von Bogen, der in dem schmucken Dorf die Arnobrücke bauen ließ.
Im 'GLASDORF' gibt es jede Menge zu Bestaunen: Glashütte, Innovationsglashütte, Erlebnisgalerie Kunst&Form, Malerei, Schleiferei und Gravurwerkstatt, Glas- und Porzellan-Klinik, Pokal-Fertigung und -Ausstellung, Kristall- und Kronleuchterfabrik, Erlebnisgärten, Bauerngarten, Skulpturenpark, Spielplatz, Streichelzoo, Porzellan- und Meissen-Ausstellung, Hummelwelt, Lichtwelten, Atelier, Sonderausstellungen, Lifestyle, Glasi-Glas für die Gastronomie und für den Haushalt, Vier Jahreszeiten (Floristik, Kerzen), Weihnachtswelt, Landhausmode, Trigema-Werksverkauf, EDEKA-Markt, Postamt. Auch gastronomisch ist was geboten: Bistro Vier Jahreszeiten und die Hüttenschänke - ein Musikantenfreundliches Wirtshaus. Rund 170 Künstler, Kunsthandwerker, Ingenieure, Kaufleute, Dekorateure, Floristen usw. leben und arbeiten auf dem weitflächigen Gelände des Glasdorfs.

Am Straßenrand, neben der Arnbrucker Liebfrauenkapelle Mariä Heimsuchung - die die Arnbrucker Bewohner ins Herz geschlossen haben befindet sich eine der größten Totenbrettergruppen des Bayerischen Waldes.
Aktuell ist die Geiger-Mühle, eine alte Roggenmühle mit Sägewerk am Dorfplatz in Arnbruck eine Baustelle. Lange Zeit waren solche Mühlen typisch für die weit verstreuten Dörfer im Bayerischen Wald, deren behutsame Sanierung historische Denkmäler ländlicher Technik- und Sozialgeschichte darstellen.
Des Weiteren lädt in Arnbruck die großzügige Badelandschaft des Panoramabades zum Wohlfühlen und Erholen ein, das sogar ein 25 m-Sportbecken mit Gegenstromanlage sowie eine Panorama-Saunalandlandschaft verfügt.
Von Arnbruck sind es bis zur nächsten Gemeinde Drachselried 4 km und weitere 1.5 km ins benachbarte Blachendorf.

Foto: der zweite Abstecher-Abzweig (links) zur Berghütte Schareben befindet sich oberhalb von Drachselsried. Der Zellertal-Radweg führt über eine nördlich verlaufende Schleife am Gemeindeort vorbei, während rechts die Poschingerstraße zur Ortsmitte hinab führt (0.8 km).

Um seinem Zellertal-Déjà-vu buchstäblich die Krone aufzusetzen, empfehlen wir einen Abstecher zur urigen Berghütte Schareben.
Mountainbiker wie Gravelbiker bietet sich ab Arnbruck bzw. Drachselsried die Alternative, über eine ansteigende Forststraße zur Scharebenhütte zu radeln, um sich auf über 1.000 Meter Höhe eine Hütteneinkehr zu gönnen. Je nach Aufenhaltsdauer rechnet man für den Hin- und Rückweg (2 x 7 km) ins Zellertal mit rund 2½ Stunden.
Des Weiteren besteht an der Berghütte Schareben Anschluß an die beschilderte TRANS BAYERWALD, deren 6. Etappe Nord den Lamer Winkel oder den Großen Arber bzw. das Zwiesler Waldhaus ansteuert.
Abstecher Scharebenhütte (1.025 m ü.NHN.)
Für den Abstecher zur urigen Berghütte Schareben bieten sich vom Zellertal-Radweg zwei Alternativen: erster Abzweig KM 18 / 625 m ü.NHN. Poschinger Hütte (2 km hinter Arnbruck) nehmen, oder bei Drachselsried (KM 20 / 575 m ü.NHN.) abzweigen (niedrigeres Höhenlevel bedingt 50 "Bonushöhenmeter").

Urige Hüttenromantik auf über 1.000 Meter Höhe gibt' vom Zellertal aus nicht zum "Nulltarif". Bevor man es sich auf der Hüttenterasse oder in den Gasträumen gemütlich machen kann und seine geleerten Energiespeicher auffüllt, ist zunächst der obligatorische Schweißtribut zu entrichten. Binnen 7 km zum Kaitersberg–Arber-Höhenzug sind immerhin 450 Höhenmeter zu überwinden. Bevor die Auffahrt in Angriff genommen wird ist - insbesondere bei höheren Temperaturen - auf ausreichend Flüssigkeitsvorrat zu achten (bis zur Scharebenhütte besteht keine Nachfüllmöglichkeit). E-Biker sollten im Vorfeld ihre Akkukapazität (Reichweite) checken.

Nach der kräftezehrenden Bergfahrt schmeckt die wohlverdiente Speise auf der Aussichtsterasse umso besser.
Die breite "Forstautobahn" mit wassergebundenem Oberflächenbelag ist fahrtechnisch leicht zu bewältigen. Konditionell betrachtet sind 450 hm jedoch schon ein "Brett" (Ø Steigung 7.4%), da der Scheitelpunkt auf 1.050 m Höhe liegt, bevor das Profil zur Berghütte wieder sanft abfällt (FZ im kommoden Tempo ca. 1 Std.). Das ehemalige Forstanwesen aus dem 19. Jahrhundert ist seit 1989 im Besitz des Wald-Vereins Drachselsried.

Die Berghütte mit schöner Aussichtsterasse ist sowohl für Wanderer als auch Mountainbiker, Gravelbiker und ebiker ein gern besuchter Ort. So liegt die Berghütte Schareben am Qualitätswanderweg Goldsteig bzw. dem Hauptwanderweg „Kaitersberg – Arber“ und dem Europäischer-Fernwanderweg E6. Des Weiteren verläuft die MTB-Reiseroute TRANS BAYERWALD sowie regionale MTB-Rundtouren an der Berghütte vorbei. Die Scharbenstraße von Oberried/Unterried sorgt für zusätzliche Besucherfrequenz.

Bei Schönwetter bzw. an Wochenenden und den Sommerferien ist auf der Berghütte immer viel los.
Wer länger die wohltuende Ruhe in der frischen reinen Waldluft samt herrlichem Bergpanorama genießen möchte bucht eine urige Hüttenübernachtung (Zimmer mit Etagenbetten).

Die Fernsicht reicht über das Zellertal hinweg zum Wolfgangriegel 876 m ü.NHN, Sternknöckel 818 m ü.NHN. und der Harlachberger Spitze (914 m ü.NHN.).

Wem auf der aussichtsreichen Terrasse die Zeit entgleitet, kann eine Übernachtung in Erwägung ziehen (sofern es noch freie Betten gibt).
Ausflugsdauer: für die Auffahrt, Einkehr und Abfahrt zum Zellertal-Radweg zurück rechnet man gut 2 bis 2½ Stunden (je nachdem wie lang der Hüttenaufenhalt ausfällt).
Anschluss TRANS-BAYERWALD (6. Etappe Zwiesler Waldhaus-Lam) :
• Fahrtrichtung Nord: Lohberghütte (7 km, Anschluss Lamer-Winkel-Arber-Radweg nach Bad Kötzting) → Lam 12 km
• Fahrtrichtung Ost: Großer Arber (13 km) → Regenhütte → Schwellhäusl → Zwiesler Waldhaus 51 km
Drachselsried (KM 19)

Auch Rennradfahrern bietet die Talmulde des Zellertals einen reizvollen Streckenverlauf, zumal der asphaltierte Abschnitt des Zellertal-Radwegs zwischen Bad Kötzting und Drachselsried auf einer Länge von 20 km auch für schmalbereifte Pneus bestens geeignet ist. Da das letzte Schlussdrittel unasphaltierte Streckenpassagen aufweist, weichen Rennradler ab Drachselsried nach Bodenmais auf die Staatstraße (12 km / 220 hm) aus. Ambitionierten Radsportlern bietet sich in Bodenmais die Gelegenheit, die Rennradtour auf der Arbersesstraße fortzusetzen und über den Bretterschachten (1.120 m ü.NHN.) - Großer Arbersee - Arber-Talstation zum Brennessattel (17 km / 680 hm) zu radeln. Dort besteht an der T-Kreuzung die Wahl, entweder links abbiegend nach Lohberg bzw. weiter nach Lam und zurück nach Bad Kötzting zu radeln, oder rechtsabzweigend den Weg nach Bayerisch-Eisenstein / Regenhütte einzuschlagen (siehe Arber-Radmarathon).
Die Gemeinde Drachselsried im niederbayerischen Landkreis Regen ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, der sein traditionelles Ortsbild gut bewahren konnte. Die Gemeinde (535 m ü.NHN.) mit etwa 2.775 Einwohner liegt am Fuß des Heugstatt rund 8 km nordwestlich von Bodenmais entfernt.

Bei Schönwetter bietet das biologische Naturbad Zellertal eine verlockende Auszeit, zumal der Badespaß in kontrollierter, chlorfreier Wasserqualität mit rund 1.000 m² Wasserfläche eintrittsfrei ist. Das Naturbad ist bei Badewetter (min. 20° Lufttemperatur) täglich von 09.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet (Juni bis Mitte September) bzw. der Kiosk öffnet täglich von 11.00 - 20.00 Uhr. Rein ins Badevergnügen, Abtauchen, Auftanken und Erholen. Befinden sich Körper, Geist und Seele in ausgewogener Balance setzt es frische Kräfte frei. Da macht die Radtour nach Bodenmais gleich noch mehr Spaß. Das Naturbad befindet sich neben der Staatsstraße Bodenmais – Bad Kötzting.
Glasgalerie Herrmann, Poschinger Straße, die jedoch nur nach telefonischer Vereinbarung besichtigt werden kann. Etwa 150 international bekannte Glaskünstler aus 30 Nationen präsentieren in der Galerie ganzjährig ihre Glasobjekte, Glasbilder und Hinterglasbilder. Sogar weltbekannte Glaskünstler - u.a. aus Venedig und Zürich - präsentieren Glas in vollendeter Schönheit.
Das Glasstudio Fuchs formt aus farbigen Glasstäben vornehmlich Glastiere. Aus der umfangreichen Kollektion ist im laufe der Zeit eine gläserne Tierwelt entstanden (Zellertalstraße 13), die ausschließlich in liebevoller Handarbeit gefertigt ist.

Umso näher Bodenmais heranrückt, desto anspruchsvoller entpuppt sich das Streckenprofil mit mehreren Steigungs- und Gefällpassagen. Hinzu kommt, dass nach der Ortschaft Oberried die asphaltierte Fahrbahnoberfläche endet und in einen Waldboden bzw. Schotterbelag übergeht. Von daher ist die Zellertal-Radtour ohne Weiteres auch mit einem Mountainbike oder Gravelbike befahrbar. Durchschlagssichere, profilierte Reifen, die eine Kombination aus Pannensicherheit (Schutz vor Durchstichen und Durchschlägen/„Snakebites“), Traktion und geringem Rollwiderstand bieten sind für diese Strecke vorteilhaft.
Kurz nach Oberried (KM 23.7) beginnt die Schönberger Straße zum Riedlberg an zu steigen und mündet nach einem Rechtabzweig in eine Waldpassagage. Bei KM 26 wird nach dem 2.2 km langen Anstieg (107 hm) der Streckenzenit des Zellertal-Radwegs auf einer Höhe von 700 Metern überschritten, worauf das Höhenlevel nach dem Scheitelpunkt bis Mais wieder zunächst zu sinken und darauf wieder zu steigen beginnt. Nachdem der zweitletzte Anstieg überwunden ist folgt eine 1.3 km lange Abfahrt (90 TM) hinab zum JOSKA Glasparadies Bodenmais bevor nach Überquerung der Staatsstraße der finale Anstieg (80 hm) ins Ortszentrum von Bodenmais letzte Körner kostet.
Nach der Ortsdurchquerung von Oberried setzt sich danach die Schönbacher Straße fort bis ein Rechtsabzweig in den Forstweg mündet. Was folgt ist ohne Zweifel als fahrerisches Highlight, denn bis zum Ortsrand von Mais wird durch eine wunderschöne Waldpassage gekurbelt.
Ab dem kleinen Ort Mais wird wieder auf einer geteerten Straße gefahren und erreicht nach einer kurzen Abfahrt und einem 1-Kilometer Anstieg sein Ziel in Bodenmais.
JOSKA Glasparadies

Nachdem die Staatsstraße kurz vor Bodenmais letztmals überquert und das große Joska Kristallgelände passiert ist, steigt das Höhenlevel um 80 Höhenmeter an. Das JOSKA Glasparadies in Bodenmais ist eine über 70.000 m² große Erlebniswelt rund um Kristallglas, das Glasblasen, große Ausstellungsflächen, Kristallgärten, einen Abenteuerspielplatz sowie Gastronomie bietet. Kaum vorstellbar, dass das JOSKA, benannt nach dem Firmengründer Josef Kagerbauer sen., 1960 in einem Hühnerstall als Einmannbetrieb begonnen hatte. Heute sind hier rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. JOSKA stellt als einziges Unternehmen Pokale für den Ski-Weltcup her, wobei jede Kristallkugel eine aufwendige Einzelanfertigung ist. Sehenswertes Hightlight ist die „Hall of Fame“, in der unzählige Weltcup-Pokale und Trophäen internationaler Stars wie z.B. Arnold Schwarzenegger in den Regalen funkeln. Dazu laden das Erlebnisrestaurant, das Café Kristallino wie auch der gemütliche JOSKA-Biergarten zur genussvollen Pause ein.
Markt Bodenmais

Bodenmais (681 m ü.NHN.) im niederbayerischen Landkreis Regen blickt auf eine über 500-jährige Bergbautradition am Silberberg zurück, die 1463 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Heute ist der ehemalige Bergbauort ein bekannter Heilklimatischer Kurort mit 3.641 Einwohner. Seit den 1960er-Jahren entwickelte sich der Ort zum renommierten Luftkurort im Bayerischen Wald, wobei das Bergwerk heute als Besucherbergwerk eine außergewöhnliche Tourismusattraktion darstellt.
Ortseinwärts verläuft die Teisnacher Straße zum Bodenmaiser Markplatz, wo der Zellertaler-Radweg endet und es wehmütig Abschied nehmen heißt.

Foto: Ankunft in Bodenmais. Nun ist die Zeit reif, um wohlverdient zu Chillen.
Eingebettet im malerischen Kurpark liegt das Panoramahallenbad direkt nebem dem Freibad mit Blick auf den Silberberg
Der Moosbach ist ein Bach im bayerischen Markt Bodenmais im Landkreis Regen, der nach südlichem Lauf etwas westlich des Marktdorfes von rechts in den Rothbach mündet. Der Moosbach entwässert etwa 10 km² des Bayerischen Waldes südwärts zum Rothbach. Der Ursprung seines Einzugsgebietes befindet sich am 1.384 Meter hohen Gipfel des Kleinen Arbers.
Seit 1928 ist Bodenmais Endpunkt der Bahnstrecke aus Zwiesel. Sie wird im Stundentakt von der Länderbahn unter dem Namen Waldbahn befahren
Silberberg
Der Silberberg (955 m ü. NHN.) erhebt sich östlich von Bodenmais, wobei sein felsiger Doppelgipfel - umgangssprachlich auch Bischofshaube genannt - zu den markantesten Bergen im Bayerischen Wald gehört.

Foto: vom Silberberg bietet sich ein herrliches Panorama auf Bodenmais und über das länglich gestreckte Zellertal.
Der Silberberg im Naturpark Bayerischer Wald ist ein geschichtsträchtiger Ort, dessen Bergbautradition bis ins Mittelalter zurückreicht. Der Berg gilt nicht nur als einzigartiges Zeugnis der bayerischen Bergbaugeschichte sondern gehört heute zu „Bayerns schönsten Geotopen“. Dessen frühere wirtschaftliche Bedeutung spiegelt sich im Wappen wider, das den Silberberg mit gekreuzten Bergmannswerkzeugen darstellt, die an die reichen Bodenschätze (Eisenerze, Silber, Schwefel- und Magnetkies) und die Jahrhunderte lange Bergbautradition erinnern. Das Bergwerk im Silberberg wurde vom 13. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert vorwiegend für den Silberabbau und später für die Eisenoxidgewinnung genutzt. Mit der letzten Schicht wurde im Mai 1962 der Abbau eingestellt. Die Stollengänge mit über 60 verschiedenen Mineralien durchsetzt, umfasst über 20 Kilometer Länge.

Heutzutage dient das Bergwerk als Heilstollen für Asthmatherapien, Bergwerkmuseum und Besucherbergwerk, das bei einer Führung im 600 m langen Barbarastollen besichtigt werden kann. Da die Temperaturen im Bergwerk bei 5° Celsius liegen ist warme Kleidung erforderlich.
Erschlossen ist der der Berg unter anderem durch die Silberberg-Sesselbahn. Der Bodenmaiser Hausberg ist eine beliebte Freizeitattraktion, wie beispielsweise das historische Besucherbergwerk und die Sommerrodelbahn.

Das Erzrösten bzw. Erscheiden geschah früher direkt am Silberberg. Davon» zeugen die nöch heute sichtbaren, roten Plätze und Wanderpfade. Die rote Färbung stammt vom hohen Eisenanteil des Erzes (bis 42%%).
Der Silberberg ist bequem - für Bodenmaiser Urlaubsgäste kostenlos - mit dem Wanderbus aus Bodenmais zu erreichen.

Foto: der Silberberg (955 m ü. NHN) erhebt sich östlich von Bodenmais, dessen felsiger Doppelgipfel bzw. waldreiche Umgebung ein beliebtes Wander- und Mountainbike-Revier ist.
Touroptionen
Zu guter Letzt ein Tourenvorschlag, der den Zellertal-Radweg mit dem Lamer-Winkel-Arber-Radweg miteinander verbindet. Für Genussradler ein Zweitagestripp, für sportliche Rennradler (Straßenvariante) eine Tagesetappe. Die "Individual-Rundtour" (beliebiger Startort, beliebige Fahrtrichtung) verbindet das Zellertal mit dem Lamer Winkel. Von Bodenmais führt die Arberseestraße zum Bretterschachten (Scheitelpunkt 1.120 m) und weiter über die Arber-Talstation zum Brennessattel. Dort besteht vor der T-Kreuzung Anschluss an den beschilderten Lamer-Winkel-Arber-Radweg, der nach Bad Kötzting zurückführt. Rennradfahrer nutzen anstatt den Lamer-Winkel-Arber-Radweg die Staatsstraße, welche ebenfalls zum ursprünglichen Ausgangspunkt nach Bad Kötzting zurückführt.
Zellertal & Lamer Winkel im Doppelpack
Foto: Straßengabelung am Brennessattel
Der Zellertal-Radweg lässt sich mit einer Straßenverbindung (16 km) mit dem Lamer-Winkel-Arber-Radweg zu einem individuellem Radtourenschmankerl kombinieren. Als Zwischenspange dient die Arberseestraße, die ab Bodenmais via Bretterschachten zum Brennessattel führt, wo der Lamer-Winkel-Arber-Radweg kreuzt:
- Bad-Kötzting - Bodenmais 32 km / 831 hm (Zellertal-Radweg)
+ Verbindungsspange Bodenmais (Arberseestraße) - Bretterschachten - Großer Arbersee - Arber-Talstation - Brennes (16 km / 660 hm)
+ Lamer-Winkel-Arber-Radweg 42 km 487 hm
∑ Strecke: 90 km / rund 2.000 hm (empfehlenswert 2-Tagestour)
Alternativ ist die Rundstrecke auch mit dem Rennrad befahrbar, wenn ab dem Brennes auf die Staatstraße nach Bad-Kötzting ausgewichen wird (entgegengesetzte Fahrtrichtung des Arber-Radmarathon):
- Bad-Kötzting - Bodenmais 32 km / 831 hm (Zellertal-Radweg, ab Drachselsried Staatstraße)
+ Verbindungsspange Bodenmais (Arberseestraße) - Bretterschachten - Großer Arbersee - Arber-Talstation - Brennes (16 km / 660 hm)
+ Brennes - Bad Kötzting, 33 km /300 hm (Staatsstraße)
∑ Strecke: 81 km / rund 1.800 hm
Wer mit dem Mountainbike oder Gravelbike unterwegs ist, für den besteht die Möglichkeit am Bretterschachten in die TRANS BAYERWALD einzusteigen. Anschluss zur TRANS BAYERWALD (6. Etappe Nord) via Arberseestraße zum Bretterschachten (6 km) auf 1.120 m Höhe. Alternativ kann auch von Bodenmais die bewaldete, kaum befahrene Scharebenstraße zur Scharebenhütte (1.008 m ü.NHN.) als Zubringervariante gewählt werden.

Foto: neben dem Langlaufzentrum Bretterschachten (1.120 m ü.NHN.) kreuzt die TRANS BAYERWALD die Arberseestraße. Der geschotterte Waldweg führt zum Großen Arber (10.5 km) bzw. in Gegenrichtung zum Zwiesler Waldhaus.

Die Schönebenstraße und Arberseestraße verbindet Bodenmais mit dem Langlaufzentrum Bretterschachten (Scheitelpunkt 1.120 m ü.NHN.), wo die 63 km lange TRANS BAYERWALD Etappe 6 (Zwieslerwaldhaus - Lam) kreuzt.
Bahnanschluss Bodenmais

Linie RB 35 (Waldbahn): in Zwiesel besteht Bahnanschluss entweder nach Bayerisch Eisenstein oder Deggendorf – Plattling (Fernverkehrsanschluss Richtung Passau, Regensburg und München)
Linie RB 37 Zwiesel und Bodenmais

Kontaktdaten
Landratsamt Cham
Rachelstraße 6
93413 Cham
Tel. 099 71 - 78 - 430
touristik@lra.landkreis-cham.de
Kur- und Gästeservice Bad Kötzting
Bahnhofstraße 15
93444 Bad Kötzting
09941 / 400 32 - 150
Tourist-Info Drachselsried
Zellertalstraße 12
94256 Drachselsried
Tel. 099 45 - 941 016
Tourist-Info Arnbruck
Gemeindezentrum 1
93471 Arnbruck
Tel. 099 45 - 941 016
TI Bodenmais
Bahnhofstraße 56
94249 Bodenmais
Tel: 099 24 - 312 96 - 0



Das Zellertal (ARD-Mediathek)