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Willkommen im Radparadies »Waldmünchner Urlaubsland«
Das Waldmünchner Urlaubsland, gelegen im Naturpark Oberer Bayerischer Wald (Landkreis Cham) nahe der tschechischen Grenze, ist für Radfahrer wie für Mountainbiker und Gravelbiker ein echter Geheimtipp. Auch deshalb, weil die beschauliche Naturregion ihren unverwechselbaren Charme bewahren konnte und weit davon entfernt ist ein touristischer Hotspot zu sein. Stattdessen genießt der Naturschutz hohe Priorität, weswegen der sanfte Tourismus hoch im Kurs steht. Die abwechslungsreiche Naturlandschaft mit Berggipfel von fast bis zu 1.000 Meter Höhe, dichten Wäldern und großen (Stau-) Seen wie der Perlsee, Silbersee und Drachensee bieten reichlich Tourenpotential. Da die Grenzregion von menschlichen Eingriffen weitgehend verschont blieb konnte sich die Natur dementsprechend prächtig entfalten. Nutznießer sind neben der hiesigen Bevölkerung auch Urlauber und Freizeitaktivisten, insbesondere Zweirad-Fans die von der gesunden (Berg-) Luft ganz besonders profitieren.

Foto: Staudamm Perlsee
Die unmittelbare Grenzlage erlaubt auch grenzüberschreitende Abstecher bzw. Touren in den urwüchsigen Böhmerwald, der gleich auf drei Fernrrouten erkundet werden kann: Schwarzachtal-Radweg, Fernradweg München-Regensburg-Prag und Iron-Curtain-Trail (EuroVelo-Route 13).

Foto: Blick auf die Trenkstadt Waldmünchen, die von einer herrlichen Naturlandschaft umgeben ist.
Das Gute an der Radregion ist, dass entlang der Schwarzach und den Seen im flacheren Gelände gemütliche Genussradler voll und ganz auf ihre Kosten kommen, während ambitionierte Radsportler - genauso wie (Trail-) Biker - im Berg- und Hügelland durchaus herausfordernde Strecken vorfinden. Ortsunkundigen legen wir die Waldmünchner Radrundfahrt ans Herz, weil fünf beschilderte Rundstrecken mit über 700 Kilometer Länge durch beeindruckende Landschaftsabschnitte verlaufen (was im übrigen auch für zwei reizvolle Mountainbike-Routen zutrifft), die einem ohne detaillierte Streckenkenntnisse ansonsten höchstwahrscheinlich verborgen blieben.

Das Waldmünchner Urlaubsland in der Mittelgebirgsregion „Der Bayerische Wald ganz oben“ empfängt seine Besucher mit einer großartigen Landschaft inmitten intakter Natur und lädt zu Kultur, lebendigen Traditionen, zum Radelspaß hoch 3, zum Festspielsommer, zum Rendezvous mit der Geschichte – kurzum zum Urlaubserlebnis in einem der schönsten Fleckerl Bayerns ein.

Wer im Waldmünchner Urlaubsland im Naturpark Oberer Bayerischer Wald im Sattel sitzt, hat gut Lachen. Gleichgültig mit welcher Radgattung man sich auf Erkundungstour begibt, die vielzitierte "Freiheit auf zwei Rädern" kommt einem in der schwach besiedelten Naturregion wie von selbst zugeflogen.

Foto: Panoramasicht vom Bergrücken des Gibacht (nur zu Fuß oder per Mountainbike erreichbar). Bei genauerem Hinsehen erblickt man auf dem markanten Hohenbogenmassiv die beiden Natotürme auf dem 1.079 Meter hohen Schwarzriegel, sowie am anderen Ende den BR-Sendeturm auf dem westlich gelegenen Burgstall (976 m ü.NHN.). Seiner exponierten Lage wegen ist der 8 km lange Höhenzug das prägende Charaktermerkmal des Hohenbogenwinkels im »Naturpark Oberer Bayerischer Wald«.
Exponierte Mittelgebirgsgipfel, stille Täler, geheimnisvolle Wälder und klare Seen bilden sozusagen die Landschaftsbühne, die schon nach wenigen Radkilometern zu begeistern vermag und Pedaleure ziemlich schnell ins Schwärmen bringt. Hinzu kommt, dass Radfahrer von der erhöhten Sattelpostion aus - vergleichbar einer Tribüne (abstammend vom lateinischen tribunal / erhöhter Feldherrensitz) - die Naturkulisse wie in einer Freilichtbühne als faszinierendes Naturschauspiel erleben.
Das Grenzmassiv bildet den Schnittpunkt, der den Bayerischen Wald mit dem Oberpfälzer Wald und dem Böhmerwald auf tschechischer Seite verbindet. Der längliche Bergrücken besteht aus den Gipfeln Gibacht (934 m ü.NHN.), Kreuzfelsen (936 m ü.NHN.), Tannenriegel (910 m ü.NHN.) mit dem „Leuchtturm der Menschlichkeit“, Reiseck (902 mü.NHN.) - wo das Gläserne Gipfelkreuz steht - sowie dem Cerchov (1.046 m ü.NHN.) im Böhmischen Wald auf tschechischer Seite.
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| © TI Waldmünchen |
Foto: Gleissenberg, ein staatlich anerkannter Erholungsort - nicht ganz ohne Grund mitunter als "Bayerisches Meran" tituliert - liegt lieblich eingebettet in einer sanften Hügellandschaft nahe der Grenze zu Tschechien, im Städtedreieck Cham - Waldmünchen - Furth im Wald.

Foto: Grenzenloses Radvergnügen auf dem 132 km langen Schwarzachtal-Radweg. Die „Pferdewallfahrtskapelle“ bei Schäferei zwischen Hirschöf und Hocha gelegen bietet ein traumhaftes Ruheplätzchen, zumal man einen schönen Ausblick genießt. Einmal auf dem Bänkchen niedergelassen wirkt die idyllische Stelle wirkt wie ein Kraftort. Die schmucke Kapelle mit Vorbau, Dachreiter und Apsis steht mit dem „Rücken“ zum Waldrand, während sich die Sicht südwärts ins „freie Land“ richtet. Die Rundbogentür gewährt einen Blick ins schmucke Innere, in der Apsis ist hinter einem schmiedeeisernen Gitter der Schutzpatron der Pferde, der Heilige Leonhard, positioniert.

Die obige Schautafel führt Sehenswürdigkeiten sowie Attraktionen, aber auch schöne Dorfplätze, Gemeinschaftseinrichtungen und Naturschauplätze im Einzugsgebiet des Schwarzachtals im Landkreis Cham auf. Der deutsch-tschechische Grenzkamm bildet geographisch den Kern des grenzüberschreitenden Kooperationsprojekts Aktionsbündnis "Cerchov plus", bei dem sich ursprünglich 6 bayerische und 14 tschechische Gemeinden rund um den Cerchov (Schwarzkopf) zusammenschlossen. Auf bayerischer Seite gehören der Altlandkreis Waldmünchen mit den Städten Waldmünchen und Rötz sowie den Gemeinden Schönthal, Treffelstein, Tiefenbach und Gleißenberg dazu. Zwischenzeitlich haben der Cerchov und Hohenbogen mit ihren weit sichtbaren Abhörstationen den Status als Wahrzeichen bzw. Mahnmal des Kalten Krieges erlangt. Der frühere Landkreis grenzte 1972 gegen den Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Oberviechtach, Neunburg vorm Wald, Roding und Cham, sowie im Nordosten an die Tschechoslowakei.

Zwischen Gibacht (934 m), Cerchov (1.042 m) und Hohenbogen (1.079 m) zeigt die Natur viele Gesichter: abschalten, die Ruhe genießen, in sich kehren, neue Kraft schöpfen. Wer offenen Auges durch die dünn besiedelte Landschaft pedaliert, am Wegesrand achtsam Neues entdeckt und die Natur mit allen Sinnen erlebt hat schon viel gewonnen.
Es ist die gesunde Luft, hier im Waldgebirge, die einen Gesundheits-Urlaub in unserer Region so erholsam macht. Der Aufenthalt in unberührter Natur, die Bewegung in unserer Waldgebirgs-Region bieten auf eine ganz natürliche Art und Weise Erholung vom Alltagsstress. Spazieren gehen, Wandern und Radfahren ohne Leistungszwang, Ruhe finden, sich gesund ernähren, sind beste Möglichkeiten für den Erhalt Ihrer Gesundheit.

Wenn das obige Landschaftsfoto nicht zum Radfahren anregt, dem fehlt mit Verlaub gesagt entweder die Leidenschaft für das schönste "Hobby der Welt", oder er wurde vom Suchtbazillus noch nicht infiziert. Der 'Bayerische Wald ganz oben' wie das touristische Motto heißt verspricht jedenfalls nicht zuviel. Ob gemütlich im Tal der Schwarzach radeln, oder mit dem filigranenen Rennflitzer auf kaum befahrenen Verkehrswegen seine Trainingseinheiten abspulen, oder mit dem Mountainbike hakelige Trails rocken oder mit dem Gravelbike auf Schotterpisten und verschlungenen Waldpfaden entlang düsen bleibt festzuhalten: disziplinübergreifend ist für alle Rad- und Bike-Fans die Region super interessant.
Dank facettenreicher Topographie wechseln sich flache Genuss- und Rollerpassagen mit teils knackigen Anstiegen und rasanten Abfahrten ständig ab. Der größte Trumpf birgt die abgeschiedene Lage fern von Ballungszentren, Straßenlärm und sonstiger Alltagshektik. Das Motto "Radeldorado im »Waldmünchner Urlaubsland« - Alles im grünen Bereich" bringt es auf den Punkt. Bezieht sich doch die Redewendung im übertragenen Sinn auf die kontrastreiche Berg- und Hügellandschaft, die man in dem verschwiegenen Landstrich gefühlt für sich allein zu haben scheint. Umkranzt vom Bergmassiv Gibacht (934 m ü.NHN.), dem Cerchov (1.042 mü.NHN.) und dem Hohenbogen (1.079 mü.NHN.) zeigt die Natur im Bayerischen Wald vielerlei Gesichter, dessen Antlitz aus unterschiedlichsten Blickwinkeln immer wieder ins Auge stechen.
Berggasthof Gibacht

Der Berggasthof Gibacht liegt auf 845 Metern Höhe in traumhafter Höhenlage oberhalb von Waldmünchen, eingebettet zwischen Bayerischem und Oberpfälzer Wald. Umgeben von dichter Natur, stillen Waldpfaden und knarzenden Schotterwegen sowie eindrucksvollen Aussichtspunkten ist der Gasthof seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Mountainbiker (TRANS BAYERWALD führt direkt vorbei), Radfahrer, Wanderer und Naherholer. Der gemütliche Berggasthof befindet sich im Besitz der Gutsverwaltung Voithenberg und wird seit 2022 von einem naturliebenden Pächterpaar geführt. Urige Berghütten-Romantik im stilvoll-rustikalen Gastraum oder auf der großen Sonnenterrasse mit freiem Talblick inmitten einer Waldlichtung bieten ein erholsam-entspranntes Umfeld, um sich nach einer (anstrengenden) Radtour eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen und sich an kulinarischen Geschmackserlebnissen zu erfreuen. Die Küche verwöhnt mit regionalen Spezialitäten, saisonalen Gerichten und hausgemachten Klassikern, die leergefegte Energiespeicher geschmackvoll wieder aufzuladen vermögen.

Die Gibacht-Berghütte zählt zu den kultigsten Gasthäusern der Region, das nahe Althütte (DSV Nordic-Aktiv-Zentrum) sowohl mit Rennrädern als auch Gravel- und Mountainbikes gut zu erreichen ist. Der Berghof Gibacht liegt am Waldrand an der Panoramastraße zwischen Waldmünchen und Furth im Wald am Fuße des Gibacht (934 m ü.NHN.).

Die Pächter haben die Hütte liebevoll modernisiert und halten den Hütten-Charme und das künstlerische Erbe des 2021 verstorbenen Vorgängerwirts Ralph Wenzel - Sohn einer Glasmacherfamilie und ehemaliger Besitzer der Glashütte Theresienthal - in aller Ehren. So wurden beispielsweise Glassteine und ein Kreuz von Ralph Wenzl kunstvoll in die Wand eingelassen. Auch das große Glaskreuz am Reiseck sowie der "Leuchtturm der Menschlichkeit" auf dem Tannenriegel (910 m ü.NN.) stammen von dem bekannten Glaskünstler.

Nur unweit vom Berggasthof Gibacht entfernt befindet sich Voithenberghütte, das 3 km nordwestlich von Furth im Wald und 1,3 Kilometer südlich der tschechischen Grenze liegt. Im Ortsteil Hammerschmiede befindet sich denkmalgeschützte Hammerschmiede, erbaut 1823. Die Voithenberger Straße zwischen Althütte und Furth im Wald passiert am Fuß des Gibacht mehrere Wanderparkplätze.
Thurauer Mühle
Neben dem Schwarzachtal-Radweg verläuft auf Teilabschnitten auch die Südroute (1. Etappe) der beliebten TRANS BAYERWALD.
Nahe Thurau befindet sich die ehemalige Thurauer Mühle (die der Schwarzachtal-Radweg und die TRANS BAYERWALD passieren), wo es sich echt lohnt vom Sattel zu steigen und das historische Baudenkmal genauer in Augenschein zu nehmen. Mühlenbesitzer Max Rohrmüller hat die Thurauer Mühle in mehreren Jahren aufwendig und liebevoll umgebaut, sodass der historische Charme der ursprünglichen Gemäuer mit modernen Stilelementen erhalten blieb. Damit das lebt das frühere Handwerk und die alte Mühle als Kulturgut für die nächsten Generationen fort. In dieser Region gab es entlang der Schwarzach zu früherer Zeiten etliche Mühlen, Glasschleifen und Hammerwerke.

Kurz vor dem Perlsee befindet sich ein schön angelegter Rastplatz, der einen schönen Blick auf die Stadt Waldmünchen sowie das emporragende Grenzmassiv bietet.
Perlsee

Der Perlsee ist ein wichtiger Radverkehrsknotenpunkt, der von (Fern-) Radwegen sowie Mountainbike-Routen und einem Schlaufenweg (Zubringer zur TRANS BAYERWALD) passiert wird.

Der Perlsee ist ein künstlich angelegter Stausee direkt vor den Toren der Stadt Waldmünchen. Der 7 Hektar große Speichersees dient dem Hochwasserschutz sowie der Energieerzeugung, zum anderen ist der <Erlebnisraum Perlsee> ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Der Stausee befindet sich am Oberlauf der Böhmischen Schwarzach und wird von einem 580 m langen Erddamm aufgestaut. Im Wasser tummeln sich Hechte, Karpfen, Forellen, Schleien und Weißfische.

Der Perlsee ist ein beliebtes Ausflugs- und Naherholungsziel. Es gibt am See einen Badestrand mit Liegewiese, Sanitäranlagen, einen Campingplatz, ein Seerestaurant, eine Minigolfanlage, einen Beachvolleyballplatz, Wassersportmöglichkeiten zum Tretbootfahren, Rudern, Windsurfen und Segeln (beim Strandbad), Angeln, einen Trimm-dich-Pfad sowie Wanderwege am Ufer. Am Südufer ist das Baden kostenlos, allerdings gibt es dort keine sanitäre Einrichtungen.
Trenckstadt Waldmünchen

Waldmünchens historisches Festspiel "Trenck der Pandur" ist weit über die Grenzen der Oberpfalz hinaus bekannt. Seit 1950 wird vor der historischen Stadtmauer jährlich die Geschichte gespielt (Ende Juli bis Mitte August). Das nächtliche Schauspiel gewährt Einblicke in die Zeit des österreichischen Erbfolgekrieges von 1742, als der berüchtigte Pandurenoberst Franz von der Trenck mit seinen wilden Horden durch Ostbayern zog. Es wirken etwa 300 Laienschauspieler mit, die die eindrucksvollen Volksauftritte und wilden Reiterszenen im Widerschein lodernder Lagerfeuer äußerst spektakulär gestalten. Das authentische Spielgeschehen ist ein faszinierendes Freilicht-Erlebnis. Über die Sommermonate Juli und August zieht das Freilichtspiel “Trenck der Pandur” aus nah und fern viele Gäste an.
In Waldmünchen, Furth im Wald, Rötz, Stamsried, Neukirchen b.Hl. Blut, Eschlkam, Treffelstein und Schönthal herrscht noch eine beschaulich ländliche Idylle ohne großes "Halli Galli". Heimatverbundene Menschen pflegen ihre traditionellen Wurzeln und feiern mit großer Hingabe historische Freilicht-Festspiele wie z.b. "Trenck der Pandur". Allerorten schlägt einem die herzliche Gastfreundschaft entgegen. Dazu ein günstiges Preisniveau das merklich das Urlaubsbudget schont.
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| © TI Waldmünchen |
Waldmünchen (ca. 6.600 Einwohner) ist ein idealer Ausgangsort für vielversprechende Rennradtouren, zumal auch noch der Grenzübergang Waldmünchen/Höll - Liskova das Tor nach Westböhmen öffnet. Die Streusiedelung Höll liegt 4,5 Kilometer nördlich von Waldmünchen an der tschechischen Grenze (Staatsstraße 2146) wo u.a. der Schwarzachtal-Radweg entlang führt.
Die Trenckstadt im südlichen Oberpfälzer Wald - inmitten im Naturpark Oberer Bayerischer Wald - liegt am Oberlauf des Flusses Schwarzach, der am Stadtrand zum Perlsee aufgestaut ist. Die Grenzstadt zu Böhmen blickt auf eine ereignisreiche 1000 jährige Geschichte zurück. Der staatlich anerkannte Luftkurort verdankt die saubere Luft der waldreichen Gegend in Mittelgebirgslage sowie der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft.
Von Waldmünchen nach Furth im Wald sind es 19 km, zur Kreisstadt Cham 21 km, zur Welterbestadt Regensburg rund 83 km und ins tschechische Domažlice (historisches Stadtzentrum) in der westböhmischen Pilsner Region 24 km.

Auf dem neu gestalteten Marktplatz von Waldmünchen - Grenzstadt der Trenckfestspiele - und staatlich anerkannter Luftkurort im Bayerischer Wald lässt es sich nach vollbrachter Leistung vorzüglich chillen. Da schmecken wohlverdiente Speisen und Getränke gleich doppelt so gut.
Nach etlichen Stadtbränden wurde das stattliche Waldmünchner Rathaus (17./18. Jhrd.) 1907 im heutigen Baustil wieder aufgebaut. Vom Rathaustürmchen aus erklingt das Glockenspiel, das 1986 vom Bürgermedaillenträger Josef Dietl gestiftet wurde. Täglich wird ihm zu Ehren die Melodie "Die Schwirzer vom Landl" gespielt, um 17 Uhr ertönt passend die Melodie "is Feierabend". Vor dem Rathaus steht das Nepomuk-Denkmal, das von den Brüdern Frank im Jahr 1769 zum Gedenken an die Verschonung der Stadt durch die Panduren aufgestellt wurde.
Foto: nach der Waldmünchner Radrundfahrt (Breitensportveranstaltung) ist gemütliches Chillen angesagt
Der liebens- und erlebenswerte Urlaubsort - respektive das Waldmünchner Urlaubsland - bietet insbesondere Radfahrern, Gravelbikern und Mountainbikern jede Menge Aktionspotential mit Spaßgarantie. Waldmünchen liegt idyllisch eingebettet zwischen den Mittelgebirgsgipfeln Gibacht, Hohenbogen und Cercov und ist von Wäldern, Seen sowie einer schöner Kulturlandschaft umgeben. Ein Pfund mit dem es sich touristisch hervorragend wuchern lässt. Umso mehr, weil sich das Wander- und Radlparadies auch grenzenlos hinüber in den geheimnisvollen Böhmischen Wald erstreckt.
Historie

Der Marktplatz mit seinen Denkmälern und zwei Brunnen gilt gemeinhin als "Die gute Stube" Waldmünchens. Sowohl der Brunnen in der Mitte des unteren Marktplatzes mit der Figur des hl. Josef (1790) als auch der Brunnen am oberen Marktplatz (1776) stammen aus dem Kloster Schönthal, die beide Achteckbrunnen im Zuge der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts nach Waldmünchen gebracht wurden. Im Hintergrund lugt die die Kirche St. Stephan hervor. Trotz mehrfacher Zerstörung reicht ihre Geschichte bis in die Zeit der Gotik zurück. Die dreischiffige Basilika mit Querhaus wurde nach den Stadtbränden von 1658 und 1708 samt Stadtturm (1553-58) erneuert.
Am Platz vor dem Rathaus steht das Nepomuk-Denkmal, das von den Brüdern Frank im Jahr 1769 zum Gedenken an die weitgehende Verschonung der Stadt durch die Panduren aufgestellt wurde. Es ist eines der wenigen Denkmäler, die mit einem Chronogramm versehen sind; die Großbuchstaben in der Inschrift ergeben als Summe wieder die Jahreszahl der Erbauung.
Die Erbauungszeit des stattlichen Rathauses lässt sich nicht mehr exakt bestimmen. Es fiel in den Jahren 1658 und 1708 den schweren Stadtbränden zum Opfer und konnte erst 1717 wieder aufgebaut werden. 1907 wurde das Rathaus in seinem jetzigen Baustil gebaut und 1986 durch das so genannte Stadlerhaus mit einem dreigeschoßigen Keller erweitert. Vom Rathaustürmchen aus erklingt das Glockenspiel, das 1986 vom Bürgermedaillenträger Josef Dietl gestiftet wurde und das jeden Tag ihm zu Ehren seine Wunschmelodie "Die Schwirzer vom Landl" spielt. Um 17 Uhr ertönt dann zur Tageszeit passend die Melodie "is Feierabend".
Radwege entlang der Flüsse und Seen oder fordernde Trails im schroffen Gelände den Bayrisch/Böhmischen Grenzkamms - jeder Radsportbegeisterte oder Mountainbike-Fan findet in der Umgebung das optimale Terrain. Ein Netz von eBike-Akku-Ladestationen sorgt für nötige Stromladung. Überdies begleiten erfahrene Tour-Guides Sie gerne auf den Trails durch den Oberen Bayerischen Wald/Böhmerwald.

Bleschenberg

Zu einer sehenswerten Attraktion gehört auch eine Tour zum 20 m hohen Aussichtsturm am Bleschenberg (596 m ü.NHN.) der westlich von Geigant nahe der Ortschaft Sinzendorf einen herrlichen Blick ins Schwarzachtal bis zum Schwarzwihrberg sowie nach Waldmünchen und zum Hirschstein in Böhmen gewährt. Um den Gipfel zu erreichen ist allerdings für schmal bereifte Rennradfahrer am Parkplatz sprichwörtlich "Ende Gelände". Einfach das Rad einsperren und einen fünfminütigen Fußmarsch auf einem Walderlebnispfad absolvieren es sei denn, dass ein geländetaugliches Gravel- oder Mountainbike pilotiert wird, mit dem es sich hinaufkurbeln lässt.

Schautafeln informieren auf der Turmplattform über die Berggipfel, die im Sichtbereich des Betrachters liegen. Auf der Anhöhe befindet sich die „Salve Regina-Kapelle bzw. etwas abseits gelegen das sog. Schrazelloch - ein freigelegtes mittelalterliches Bergwerk.

Böhmerwald
Neben dem Iron-Curtain-Trail erschließt auch der Grüne Dach Radweg einen Korridor des bayerisch-tschechischen Grenzgebietes. Der grenznahe Fernradweg (306 km) ist auf dem ersten Streckenteil von Schönthal bis Kritzenast sowie im Schlußabschnitt zwischen Weberhäuser und Kritzenast auf einer Gesamtlänge von 34 km Wegbegleiter des Schwarzachtal-Radwegs.

Furth im Wald bildet die geographische Schnittstelle zwischen der Nord- (grüne Richtungspfeile) und der Südroute (blaue Richtungspfeile) der TRANS BAYERWALD (jeweils 7 Etappen mit einer Gesamtdistanz von rund 350 km). Die 1. Süd-Etappe schlängelt sich zunächst über das Gibacht-Bergmassiv (Kreuzfelsen, Tannenriegel, Reiseck), wo der Bayerische Wald, der Böhmische Wald und der Oberpfälzer Wald aufeinandertreffen und führt dann weiter nach Rötz.
Iron Curtain Trail

Die Euro Velo 13 (Iron Curtain Trail) - initiiert von der European Cyclists Federation (ECF) ist ein europäischer Fernradweg, der auf seiner 10 400 km langen Wegstrecke 20 Länder - entlang des „Eisernen Vorhangs“, die Europa während des Kalten Krieges teilte und den damaligen Einflussbereich der Sowjetunion vom Westen trennte, durchquert.
Auf der Staumauer des Perlsees führt der nach Waldmünchen und weiter Richtung Cerchov, wo er die Grenze beim Wander- und Radübergang Lehmgrubenweg überquert. Furth im Wald erreicht er beim Rad- und Wanderübergang Ovri vrh/Schafberg, führt durch die Stadt, entlang des Drachensees, über Gaishof bis Warzenried. Er wechselt die Grenze beim Übergang Hofberg, sowie Rittsteig, wo er den Landkreis Cham beim Rad- und Wanderübergang Hinterhelmhof / Zadní Chalupy verlässt. Die Route führt über Neukirchen b.Hl. Blut via Lam nach Bayerisch Eisenstein von wo sie grenzüberschreitend im Böhmischen Wald Richtung Haidmühle weiter führt Iron Curtain Trail
Euro Velo 13, Europa-Radweg Eiserner Vorhang, ostbayerischer Abschnitt

Grenzüberschreitend verläuft der Schwarzachtal-Radweg als Rundschleife (Kritzenast-Kritzenast) via Grenzübergang Höll/Liscova in den südwestlichen Böhmerwald (Ceský les) und führt in Ples/Friedrichshäng wieder zurück nach Bayern. Hinweis: der tschechische Streckenabschnitt durch die Pilsner Region (Plzenský kraj) im Okres Domažlice (Bezirk Taus) weist auf 34 km Länge 880 Höhenmeter auf, was für ebiker kein sonderliches Hindernis darstellt, allen anderen indes ein Mindestmaß an Kondition abverlangt. Die Fortsetzung über den Silbersee bis zum Lückenschluss am Verzweigungspunkt Kritzenast beträgt weitere 30 km. Dort besteht die Wahlmöglichkeit entweder rechts Richtung Thurauer Mühle oder links Richtung Waldmünchen zu radeln.

Offroad-Fans finden im länglichen Bergrücken des Gibacht bzw. grenzüberschreitend zum Cerkov (Tschechien) ein enormes "Spielwiesen-Areal" mit unbandig tollen Trailpassagen. Das ausladende Bergmassiv erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vom Drei-Wappen-Felsen unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze über den Kreuzfelsen und das Reiseck bis hinunter in die flache Further Senke. Gravelbiker, die Schotterwege und hinternisfreie Waldpfade bevorzugen können in die TRANS BAYERWALD quereinsteigen, oder nehmen sich wahlsweise die Ostschleife des Schwarzachtal-Radwegs durch den Böhmerwald zur Brust. Disziplinübergreifend kann jedenfalls mit jedem Rad oder Bike lustbetont Sport betrieben werden.
Bergmassiv Gibacht - Cerchov
Der Gibacht (936 m ü.NHN.) ist ein markantes Bergmassiv, das sich vom Drei-Wappen-Felsen an der bayerisch-tschechischen Grenze über den Kreuzfelsen und das Reiseck bis hinunter in die Further Senke erstreckt.

Gipfelglück am Cerkov im Böhmischen Wald (CZ). Das Gibacht-Bergmassiv lässt nur zu Fuß oder mit dem Mountainbike erklimmen.

Zum grenznahen Cerkov (Grenzübergang Höll - Lisková) führt im Schlussabschnitt eine grobe Plattenstraße zum Gipfel hinauf, dessen äußerst schlechter Bodenbelag - durchsetzt von Querrinnen - allenfalls geübten Gravel- oder Mountainbikern zu empfehlen ist. Rennradfahrern wird von der Befahrung dieser extrem steilen Gipfelstichstraße (max. 22% Steigung) abgeraten.
Der Cerchov liegt nur ca. 2 km von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt - etwa in der Mitte einer gedachten Dreiecksachse der Orte Waldmünchen, Furth im Wald und Domažlice - in Tschechien. Das grenzüberschreitende Bergmassiv markiert den geographischen Schnittpunkt des Oberpfälzer Waldes, Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes. Der Cerchov zählt mit 1.042 Meter zu den höchsten Gipfeln im Böhmerwald, wobei die höchste Erhebung nahe des Dreisesselberges der Plöckenstein (1.379 m ü.NHN.) ist, der auf tschechischer Seite im Dreiländereck zwischen Tschechien, Österreich und Deutschland liegt.
Der Cerchov blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zunächst von den Deutschen besetzt wurde der Turm nach dem 2. Weltkrieg ausschließlich militärisch genutzt, der während des "Kalten Krieges" als "Horchposten genutzt wurde und sich in einer unzugänglichen Sperrzone befand. Erst nach dem Fall des sog. Eisernen Vorhangs und der Grenzöffnung änderte sich die Situation. Heute ist der Gipfel touristisch erschlossen und für jedermann zugänglich.
Nach Umbau des ehemaligen Militärgebäudes wurde die neue Berghütte (Eigentümer Stadt Domažlice) auf dem Cerchov (Schwarzkopf) am 4. Oktober 2025 offiziell eröffnet und beherbergt nun eine moderne Gaststätte sowie Zimmer für Übernachtungsgäste.

Dank der exponierten Lage sowie seiner zwei Türme als Erkennungsmerkmal ist der Cerkov von allen Himmelsrichtungen schon aus weiter Ferne sichtbar. Vom Gipfelplateau bietet sich ein sagenhaftes Panorama, das bei guten Wetterbedingungen sogar bis zu den Nordalpen reicht.
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| © TI Waldmünchen |
Wer nach schweißtreibender Kurbelabeit frische Abkühlung sucht und ins kühle Wasser springen möchte, steuert den Perlsee am Stadtrand von Waldmünchen an. Auf einem relativ engen Radius verteilt gibt es weitere Seen: den Silbersee (Stausee) im Oberlauf der Bayerischen Schwarzach nahe Treffelstein, den Drachensee 2 km von Furth im Wald entfernt und den Eixendorfer Staussee. Abgesehen davon kann man seiner strapazierten Muskulatur im Erlebnisbad "Aqua-Fit" in Waldmünchen Gutes tun und Körper, Geist und Seele wieder ins Lot hieven. Dazu verfügt das Hallenbad einen großzügigen Saunabereich mit Finnischer Sauna, Außensauna mit Ruhehaus, Sanarium und Dampfbad.
Zu den Mountainbike-Routen im Waldmünchner Urlaubsland
Kontaktdaten
Tourist-Info Waldmünchen
Marktplatz 16
93449 Waldmünchen
Tel. 09972-30725
Mail: tourist@waldmuenchen.de
Web: www.waldmuenchen.de






