Fahrradstreifen der bayerischen Polizei im auffälligen Outfit mit geländegängigen E-Bikes im Einsatz

„Fit, chic, präsent und bürgernah“ - so sollen laut Innenminister Joachim Herrmann die Fahrradstreifen der bayerischen Polizei künftig mit der neuen „Radl-Uniform“ auftreten, die etwa 500 Polizisten schrittweise erhalten. Die für Bayerns Polizei eigens designte Funktionsbekleidung besteht aus einer Zipp-off-Hose, Langarm- und Kurzarm-Trikot, Helm, Unterbekleidung und Softshell-Jacke in blau und neongelb – angelehnt an das bekannte Design der Motorradstreifen. Kostenpunkt: 200.000 Euro (400 Euro je Polizist).

Passend zur auffälligen Dress-Optik kommt nun farblich abgestimmt die neueste E-Bike-Generation - made by Cube - zum Einsatz. Aktuell gibt es in München 12 Exemplare, wobei gewisse Polizeidienststellen der Bayerischen Polizei bedarfsorientiert damit ausgerüstet werden sollen. Leichtgewichte sind die Dienst-e-Bikes indes nicht. Die robusten, geländetauglichen "Stromer" kratzen samt Gepäckträger-Topcase und diverser Utensilien haarscharf an der 30 Kilo-Marke. 

Die Einsatzgebiete der Fahrradstreifen konzentrieren sich auf Park- und Grünanlagen (in München z.B. Isarauen) sowie  Innenstadtbereiche, also speziell dort, wo die strombetriebenen Vehicle schneller, agiler und flexibler den Einsatzort erreichen als Pkw's. Neben Kontrollen, Verkehrsüberwachung und Fahndungen zählt auch die Überprüfung der Verkehrssicherheit von Fahrrädern zur polizeilichen Aufgabe. Im glitzernden Reflektoren- und neongelben Outfit samt unverkennbarem Polizei-Schriftzug steht der (umweltfreundlichen) Ganoven-Jagd also nichts mehr im Wege.

Die Aufnahmen (Veröffentlichungserlaubnis) erfolgte mit freundlicher Zustimmung der diensthabenden Beamten auf der IAA Mobility in München.