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»Ratisbona-Panoramatour« - City-Flair & Naturerlebnis im Doppelpack
Regensburg ist zweifaches UNESCO-Welterbe, Regensburg ist lebendige Geschichte, Regensburg ist Lifestyle, Regensburg ist Bayerisch und Regensburg ist Hotspot für Radtouristen aus Nah und Fern. Eine unglaubliche Vielzahl von Bauwerken zeugt von Regensburgs ereignisreichen Geschichte, die 565 Jahre lang Freie Reichsstadt, blühende Handelsmetropole und bis zur Abtretung an das Königreich Bayern im Jahr 1810 politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches war. Daraus folgt: Je kürzer die Aufenthaltsdauer in Regensburg ausfällt, desto mehr Improvisationskunst ist gefragt, um wenigstens halbwegs das Wichtigste einigermaßen unter einen Hut zu bringen. Wer hätte z.B. gedacht, dass Regensburg um das Jahr 1050 mit ca. 40.000 Einwohnern die größte Stadt im Heiligen Römischen Reich - sogar größer als die Hauptstadt Rom (ca. 35.000), Mainz (ca. 30.000) und Köln (ca. 21.000) - war?
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| ©Der Filmograph |
Da mag guter Rat teuer erscheinen, wer seinem Städteurlaub in Regensburg noch ein außergewöhnliches Sahnehäupchen aufsetzen möchte. Oder vielleicht auch nicht, denn das UNESCO Welterbe prunkt nicht nur mit mitteralterlichen Bausubstanz und reichhaltigem Kulturangebot, sondern vor den Toren der Stadt schlummert ein wahrhaft traumhaftes Naherholungsgebiet, das für reizvolle Radtouren geradewegs prädestiniert ist. Die Donaumetropole liegt nämlich umgeben von der inspirierenden Naturlandschaft des Bayerischen Juras, deren Rückzugsrefugium einen ausgleichenden Kontrast zum lebhaft pulsierenden Stadtleben setzt. Kommt Zeit kommt Ra(d), d.h. wer City-Flair & idyllische Beschaulichkeit im Doppelpack kombiniert, verbindet Großstadttrubel mit sinnstiftender Naturidylle und vereint damit zwei völlig unterschiedliche Welten. Unerheblich ob mit eigener Muskelkraft oder E-Power, binnen weniger Minuten taucht man in die abgeschiedene Naturkulisse der Winzerer Höhen ein. Sobald Ruhe einkehrt bzw. Landluft um die Nase weht, nimmt das Kopfkino seinen Lauf und hält die Sinne in der verträumten Naturregion auf Trab.
Seit dem 13. Juli 2006 gehört Stadtamhof gemeinsam mit der Regensburger Altstadt zum UNESCO-Welterbe. Trotz verheerender Brandschatzung im Österreichisch-Französischen Krieg, als Österreich gegen das mit Napoleon verbündete Bayern kämpfte, blieben manch historische Gebäude und Kirchen verschont: die Rokokokirche und ehemalige Stiftskirche St. Mang, die sehenswerte Spitalkirche sowie der Andreasstadel, der in Konkurrenz zum reichsstädtischen Salzhandel errichtet wurde.

Foto: südliche Blickrichtung mit Sicht auf die Regensburger Wahrzeichen Steinerne Brücke und den Dom. Feste soll man feiern wie sie fallen. Gelegenheit dazu bietet Regensburg zu Genüge. Im Bild das Bürgerfest, bei dem man seiner Feierlaune freihen Lauf lassen kann.

Foto: Weinfest Stadtamhof. Nach sechsjähriger Auszeit fand im September 2025 wieder das traditionsreiche Weinfest statt. Drei Tage lang wurde unter dem Motto 'Vino e Cultara' mit fetziger Live-Musik, edlen Tropfen von regionalen Winzern und italienischen Spezialitäten in ausgelassener Stimmung ordentlich gefeiert. Am Ende der bunten Häuserzeile erspäht man in nördlicher Blickrichtung die Dreifaltigkeitskirche auf dem gleichnamigen Dreifaltigkeitsberg.
Streckenchronik
Wer Regensburgs Peripherie vom Sattel-Logenplatz aus erkunden möchte, trifft mit der »Ratisbona-Panoramatour« sprichwörtlich ins Schwarze. Die Rundtour umkreist die Stadt - teils auf gut 100 Meter höher gelegenen Panoramawegen - in einer 180° Grad gekrümmten Bogenform. Bayerns viergrößte Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln in Vogelperspektive zu betrachten und dabei einzigartige Natur- und Kulturjuwelen zu entdecken machen den Reiz dieser Genussroute aus. Da sich die körperliche Anstrengung im sanfthügeligen Gelände in Grenzen hält und die Strecke mit gängigen Tourenrädern befahrbar ist, kann man das Naturerlebnis in vollen Zügen auskosten. Die Rundtour ist rund 85% autofrei, also perfekt für Einsteiger, Freizeit- und Familienradler als auch für E-Biker. Raus aus der Großstadthektik und rein ins Tourvergnügen. Nach dem Prinzip "City-Flair & Naturerlebnis im Doppelpack" ist Vorfreude in vielerlei Hinsicht berechtigt, zumal der sogenannte "Regensburger Balkon" sagenhafte Perspektiven bietet und traditionsbehaftete Biergärten für's leibliche Wohl sorgen.
Die Strecke eignet sich für Trekkingräder ebenso wie für Gravelbikes, Mountainbikes und E-Bikes.

In der Kürze liegt die Würze sagt der Volksmund. Gemessen an der Streckenlänge birgt die Tour erstaunlich viel Erlebnispotential. Ob Tourist, Tagesausflügler oder Einheimischer, diesen kurzweiligen Natur-Trip sollte sich keiner entgehen lassen. Die "Schnuppertour" bietet faszinierende Ein- und Ausblicke ohne dabei die Welterbestadt groß aus den Augen zu verlieren. Besonders auf den aussichtsreichen Höhenwegen wird man das Gefühl nicht los, quasi wie ein König auf Wolke sieben über der Stadt durch den Garten Eden zu schweben. Entlang der steil abfallenden Bergflanke oberhalb von Ober- und Niederwinzer entlang zu radeln ist und beim Streckenzenit den Ausblick auf die Stadt, die Donau und die Naabmündung zu genießen birgt unvergessliche Genussmomente.
Die Mittelbayerische Zeitung stellte im Rahmen regionaler Radtouren rund um Regensburg u.a. die »Ratisbona-Panoramatour« vor. Selbst Googles KI erwähnt die Ratisbona-Panoramatour namentlich: "Regensburg ist ein wahres Radeldorado mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, die durch Fahrradstraßen und Radwege entlang der Donau (Donauradweg) und durch das Umland (Regental-Radweg, Ratisbona-Panoramatour) geprägt ist." Des Weiteren wird die attraktive Rundstrecke gerne als geführte Radtour bei Bayernbike gebucht. Für die bevorstehende Radsaison 2026 liegen bereits erste Tour-Aufträge vor.
Legen wir los, denn kulturhistorisch ist einiges geboten. Angefangen vom historischen Pylonentor, dem Walhalla-Bockerl, Kunstobjekte bis hin zu Kirchen, Kapellen und Denkmäler gibt es viel Interessantes zu sehen. Dies alles und noch vieles mehr erwartet den genussorientierten Tourenradler. Sowohl am Schwetzendorfer Weiher, umrahmt von schattigen Bäumen, wie auch die Schillerwiese, eine ausgedehnte Parkanlage an der Donau sorgen für Entspannung und Wohlbefinden. Wer sich für Kultur und Geschichte interessiert, unberührte Natur schätzt und kulinarisch kein Kostverächter ist kommt auf der »Ratisbona-Panoramatour« im wahrsten Sinne des Wortes auf den Geschmack. Wie sagte einst der deutsche Dichter Matthias Claudius: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen…“. Die Rundtour macht jedenfalls relativ schnell klar, dass es nicht unbedingt einer spektakulären Fernreise bedarf, um sein Glück zu finden.

Raus aus der City, rein ins Naturvergnügen, nur um danach im lebhaften UNESCO Weltkulturerbe Stadtamhof die Beine hängen zu lassen und sich des Lebens zu erfreuen. Es ist unübersehbar, dass sich Stadtamhof seit einigen Jahren zu einem beliebten Radler-Hotspot entwickelt hat. Die Gründe liegen auf der Hand: zum einen weil man ohne viel Gedöns schnell aus der Stadt raus kommt, zum anderen weil nach der Tour das redlich verdiente Belohnungsgetränk im südländisch anmutenden Ambiente in lässig entspannter Atmosphäre bestens mundet.
Der Startpunkt der »Ratisbona-Panoramatour« befindet sich in Stadtamhof, am gegenüberliegenden Donauufer der Altstadt beim Brückenbasar an der Steinernen Brücke. Historisch betrachtet geht's "Schlag auf Schlag". Angefangen vom Alten Rathaus, Pylonentor und dem Walhalla-Bockerl gibt's vom Start weg gleich interessante Sehenswürdigkeit zu bestaunen.
Neben dem Busterminal am Protzenweiher erfährt man Näheres über die nostalgische Eisenbahn-Epoche - genauer gesagt über eine Lokalbahn, die in Stadtamhof ihren Start- bzw. Endhaltepunkt hatte. Früher tuckerte hier die Walhallabahn, im Volksmund auch »Walhalla-Bockerl« genannt. Die 1960 ausgemusterte Dampflokomotive wurde an ihrem ehemaligen Wirkungsort als Technologie-Denkmal platziert. Die lokale Bahnlinie war eine meterspurige Schmalspurbahn, die Stadtamhof mit Wörth an der Donau verband. Ihren Namen verdankt sie der Walhalla bei Donaustauf, erbaut vom bayerischen König Ludwig I. als Ruhmestempel der deutschen Kultur.

Die Mittelbayerische Zeitung stellte im Rahmen regionaler Radtouren rund um Regensburg u.a. die »Ratisbona-Panoramatour« vor. Selbst Googles KI erwähnt die Ratisbona-Panoramatour namentlich. Des Weiteren wird die attraktive Rundstrecke als geführte Radtour (Bayernbike) permanent gebucht.
Entlang des Europakanals (Am Protzenweiher) radelt man zur Wehrbrücke "Donaukanal", an deren Einmündung rechts abgezweigt wird und danach der Schleusenkanal überquert wird.

Die Wehrbrücke "Donaukanal" stellt Radfahrern sowohl innerstädtisch als auch überregional ein wichtiges Verbindungselement in sämtliche Himmelsrichtungen dar. Insgesamt werden auf der Route neben der Wehrbrücke über den Europakanal noch die Naabbrücke bei Mariaort und die neu gebaute Sinzinger Rad- und Fußgängerbrücke (Donau) drei (Fließ-) Gewässer überquert.

Foto: beliebter View-Point über den Dächern von Regensburg
Nach 3.3 km ist die erste Anhöhe überwunden. Der Name des geschichtsträchtigen Dreifaltigkeitsbergs (Stadtteil Steinweg) geht auf die Dreifaltigkeitskiche zurück. Die Erhebung bietet einer der schönsten Ausblicke auf das Stadtgebiet. Während in Regensburg um 1713 die Beulenpest wütete, errichteten Bewohner aus Stadtamhof und Steinweg die Dreifaltigkeitskirche, verbunden mit einem Kreuzweg, um von der Epidemie verschont zu bleiben. Romantische Sonnenuntergänge, die eine stimmungsvolle Atmosphäre in dieser herrlichen Lage hervorzaubern finden abends unter der einheimischen Bevölkerung großen Anklang. Touristen sind man hier oben seltener, eher tummeln sich hiesige Spaziergänger, Radfahrer und Mountainbiker.
Traditionsbiergarten Nr. 1
Bier gehört nicht nur zur bayerischen Trinkkultur, sondern verfügt als isotonisches "Sportlergetränk" (alkoholfrei) erstaunliche Qualitäten. Askese schön und gut, doch wer kräftig in die Pedale tritt und ordentlich Fett und Kohlenhydrate verbrennt, darf sich ruhigen Gewissens auch kulinarischen Genüssen hingeben. Ein altbekanntes bayerisches Sprichwort besagt: "Speis & Trank hält Leib und Seele zamm". In dieser Beziehung pflegt die Oberpfalz eine gediegene Esskultur. Über das leibliche Wohl braucht man sich am allerwenigsten einen Kopf zu machen, denn die »Ratisbona-Panoramatour« geizt ganz und gar nicht mit urigen Ausflugsgaststätten und lauschigen Biergärten.

Den Bekanntheitsgrad verdankt die Gaststätte in erster Linie seinem urigen Biergarten in idyllischer Lage, gleichwohl aber auch der bürgerlichen Küche mit hauseigenen Rezepten. Dass deftige Hausmannskost inmitten der Natur hervorragend munden und das frisch gezapfte Bier für ausgetrocknete (Radler-) Kehlen der Himmel auf Erden ist versteht sich von selbst. Absoluter Renner sind der klassische (Schweizer-) Wurstsalat oder Schlachtplatte mit selbstgebackenem Brot - die sprichwörtlich weggehen wie die warmen Semmeln.

Traditionsbiergarten Nr. 2
Schon Generationen von Regensburgern und Gästen aus Nah und Fern pilgern zum Adlersberg hinauf, um hier eine entspannte Zeit zu genießen. Dank des legendären Palmator-Anstichs, dem weltweit größten Starkbierfest, das je nach Wetterlage rund 10.000 Besucher auf die Anhöhe lockt, genießt der Brauereigasthof überregionalen Bekanntheitsgrad. Jeden Palmsonntag wird der Palmator beim Prössl-Bräu am Adlersberg angestochen. wobei es sich im engeren Sinn eigentlich dabei um keinen klassischen Anstich handelt. Wird die erste Maß ausgeschenkt, gilt der Bock als angestochen.
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| © Filmograph |
Foto: die Luftaufnahme zeigt die herrliche Naturlandschaft aus der Vogelperspektive
Die hohe Süße der Stammwürze wird beim Palmator durch einen sehr hohen Hopfenanteil kompensiert. Eine einzigartige Kombination, die dem Palmator sein unverwechselbares Geschmacksaroma verleihen. Die milde, ausgewogene Würze erhält der Palmator durch ein spezielles Verfahren, dessen äußerst aufwändiger Produktionsprozess eigentlich nur noch in kleinen Brauereien angewandt wird.

Nach 15 km biegt man links in die Hummelbergstraße ab, welche nach gut 1 km (geradeaus, Feldweg führt auf eine kleine Anhöhe hinauf). Es ist der letzte kleinere Anstieg, bevor die Strecke hinab ins Naabtal führt.
Nach der Gefällstrecke trifft man im Kreuzungsbereich direkt vor der B 8-Unterführung (KM 19) auf einen kreuzenden Radweg.
Traditionsbiergarten Nr. 3
Mariaort hat rund 120 Einwohner. Der Dorfname leitet sich von der Ufernase (‚Ort‘) an der Mündung der Naab in die Donau sowie der Wallfahrtskirche am gegenüberliegenden Naabufer ab. Während Mariaort ein Ortsteil der Gemeinde Pettendorf im Landkreis Regensburg ist, ist die Wallfahrtskirche der Gemeinde Sinzing zugehörig.
Der Hotel- und Gastrobetrieb Krieger bietet eine weitere Gelegenheit zur genussvollen Einkehr.

Für Radfahrer stellt das idyllische Kleinod an der Naab einen bedeutsamen Routen-Schnittpunkt dar, da sich vier Fluss-Radwege (Naab, Donau, Schwarze Laber sowie 5-Flüsse-RW) verzweigen bzw. Anbindungen zu diesen bestehen. Dies erklärt - abgesehen von "Biergarten-Ausflüglern" warum Radfahrer zum allgemeinen Erscheinungsbild des Ortes gehören.
Foto die Naab-Überquerung bietet in allen Richtungen einen wahrlich malerischen Ausblick
Die geschwungene Holzkonstruktion der Naab-Brücke fügt sich harmonisch ins Landschaftsbild ein. Sie verbindet Mariaort mit der Wallfahrtskirche und stellt insbesondere für Radfahrer eine Verbindung zum Donauufer (flussaufwärts) nach Kleinprüfening / Sinzing bzw. in entgegengesetzter Richtung entlang des Naabufers (flussaufwärts) Richtung Etterzhausen her.
Die Naabbrücke (KM 20) lädt zum Innehalten ein, weil sie eine schöne Aussicht auf die Naab, die Donau und auf die emporragende Marienhöhe bietet. Die vormalige alte Holzbrücke wich 2008 einem kompletten Neubau. Man mag es nicht glauben, aber der erste Brückenschlag über die Naab liegt schon Jahrhunderte zurück. Demnach ließ Maximilian I., Kurfürst von Bayern bereits 1641 von Pionieren die erste Holzbrücke an dieser Stelle errichten.
Geradeaus (Mariaorter Straße) besteht in Sinzing Anbindung zum Schwarze Laber Radweg (Neumarkt i.d.OPf., 85 km)

Vier Meter Fahrbahnbreite reichen aus das Rad ans Geländer zu lehnen, um die schöne Aussicht auf die Donau zu genießen.
Im Rahmen der Umgestaltung der Schillerwiese am nördlichsten Punkt der Donau gewann Ludwig „Wigg“ Bäuml einen Kunstwettbewerb. Dessen symbolisch angedeutete Schiff samt angrenzender Weinlaube befindet sich kurz vor dem Pfaffensteiner Wehr. Das Objekt steht in engem Bezug zum Schifffahrtsweg der Donau und dem gegenüberliegenden Weinanbaugebiet am südlichen Hang der Winzerer Höhen, auf dessen Höhenkante man übrigens vorher entlang radelte.

Heute fungiert die Steinerne Brücke als begehbares Bindeglied zwischen dem UNESCO-Welterbe 'Altstadt Regensburg' und 'Stadtamhof', das den "Brückenschlag" zwischen Vergangenheit und Gegenwart symbolisiert, an deren Stelle sich zwei UNESCO-Welterbestätten kreuzen. An der Brüstungsmauer des mittelalterlichen Bauwerks, das seit 1997 für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben ist, innezuhalten und gedankenversunken die Blicke über die Donaustrudel, das Altstadt-Ensamble, das Bruckmandl, Stadtamhof bis zur Dreifaltigkeitskirche mit Muße schweifen zu lassen ist ein häufig zu beobachtendes Ritual, dem selbst einheimische Regensburger - egal wie oft sie die Brücke queren - suchtreflexartig verfallen.
Bella Ratisbona
Nach dem Naturvergnügen und der körperlichen Verausgabung bietet das lebhafte UNESCO Weltkulturerbe Stadtamhof einen mehr als würdigen Abschluss. Nirgendsonst kommt zwischen der Klosteranlage St. Mang, Spitalkirche St. Katharina und dem einstigen Salzlager Andreasstadel - wo Künstlerateliers, Galerien, ein Café untergebracht sind - das italienische Flair so intensiv zu Geltung wie in diesem Stadtbezirk. Da schmecken Cappuccino, Latte Macchiato, Aperol Spritz, Pizza, Pasta & Co im Straßencafé oder Restaurant bzw. leckeres Eis aus der Gelateria gleich dopppelt so gut. Nicht ohne Grund wird Regensburg gern als nördlichste Stadt Italiens "Bella Ratisbona" genannt. Es gibt es wohl kaum eine Stadt im Freistaat, wo bayerische Gemütlichkeit und südländisches Lebensgefühl derart aufeinanderprallen.

Foto: Stadtamhof - Weltkulturerbe und Stadtjuwel - versprüht ein ganz besonderes südländisches Flair. Nicht umsonst wird Regensburg auch die nördlichste Stadt Italiens genannt.
Wer sich hier in einen Stuhl setzt und gemütlich seinen Latte Macchiato oder ein Bierchen genießt bekommt das umwerfende Postkartenpanorama der mittelalterlichen Altstadt, der Steinernen Brücke, Brückturm, Salzstadel und Dom sowie einen Blick auf die Dreifaltigkeitskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg auf der anderen Seite gratis dazu.

Voi la! Nachdem die »Ratisbona-Panoramatour« im Februar 2021 aus der Taufe gehoben war, wurde sie nach bayerischer Sitte mit goldgelben mineralhaltigen Gerstensaft standesgemäß eingeweiht. Seitdem erhielt die aussichtsreiche Rundtour viel Zuspruch. Positive Rückmeldungen geführter Radtouristikgruppen stellten der Tour ein gutes Zeugnis aus. Mittels Track-Download kann jeder die Strecke nachfahren, und sich selbst ein Bild von dieser abwechslungsreichen Strecke machen.



