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Radeldorado Ferienregion Regensburger Land

Die Ferienregion Regensburg Land besticht mit unberührter Naturlandschaft, die Stille und Erlebnisvielfalt harmonisch miteinander vereint. Für Radfahrer ein echtes Dorado, das abseits von Verkehrslärm und Alltagshektik genügend meditative Freiräume für Inspiration und Selbstfindung schafft. Burgen, Schlösser, lauschige Naturbadeseen, malerische Orte, urige Lokale und traditionelle Biergärten - dort wo bayerisches Lebensgefühl authentisch gelebt wird - säumen die Wegesränder. 

Foto: Adlersberg aus der Vogelsperspektive

Das Ferienland Regensburg wird von einem dichten Routennetz von Fernradwegen und regionalen (Rund-) Radwegen überzogen. Sogar Mountainbiker finden ein unerschöpfliches Geflecht an Wald- Wiesen- und Forstwege bzw. ebenso spaßige Trailrouten vor. Die Radregion vereint in herrlicher Weise unberührte Natur, geschichtsträchtige Orte sowie jede Menge Sehenswürdigkeiten. 

Naherholungsgebiete 

Foto: Schwarze Laber-Radweg beim Rastplatz am Kletterfelsen Schönhofen 

In der Ferienregion Regensburg gibt es zahlreiche Seen mit guter Wasserqualität, die großteils vom Stadtzentrum Regensburg aus komfortabel durch das Fahrradleitsystem auf Radwegen angefahren werden können. Von Mai bis September liegt die Wassertemperatur i.d.R. über 20 Grad, was viele Badebegeisterte anlockt. Ebenso ist Baden in Naturgewässern wie der Donau (z.B. Schillerwiese) und Regen (in Lappersdorf/Pielmühle) kann man sich herrlich erfrischen.

  • Guggenberger See bei Neutraubling
  • Roither See bei Roith/Neuallkofen
  • Sarchinger See bei Barbing / Sarching
  • Badesee Schwetzendorfer Weiher bei Pettendorf
  • Almer Weiher bei Geisling
  • Freizeitgelände „Am Regen“ Gemeinde Lappersdorf
  • Regensburg Badeplatz An der Schillerwiese (Donau)

Die Freizeitseen (Guggenberger See, Sarchinger Weiher, Roither Weiher) im östlichen Landkreis sind für Radler bestens ausgeschildert.

Radregion spricht Freizeit- Genuss- Touren- und Rennradler an

Egal in welcher Art und Weise das Rad bewegt wird - ob gemütlich oder sportlich ambitioniert - jeder kann seiner Leidenschaft in atemberaubend schöner Natur freien Lauf lassen. So lässt es sich in den mäandernden Flußebenen der Donau, Naab, Regen und Schwarze Laber inmitten des Bayerischen Jura im Angesicht prächtiger Kalkfelsen kraftsparend dahin cruisen. Fahr- und Erlebnisspaß stellt sich auch deswegen ein, weil das infrastrukturelle Drum Herum passt. Wegweisung, Wege-Wartung, E-Bike-Ladestationen, Radabstellplätze, Rast-Pavillons, Infotafeln, Stelen u.v.m. übertreffen gängige Standards. Auf der nördlichen Donauseite lockt dagegen der Vordere Bayerische Wald leistungsbetonte Rennradler, Mountainbiker und Triathleten an. Nicht zuletzt beweisen populäre Radsport- MTB- und Triathlon- Events, welch vollwertiges Trainingsrevier hier im Verborgenen schlummert.

Die zauberhafte und abwechslungsreiche Landschaft des geschichtsträchtigen Donautals, des Vorderen Bayerischen Waldes oder der felsumrahmten Flusstäler von Schwarzer Laber, Naab und Regen im Bayerischen Jura ist ein guter Ausgangspunkt für Radelausflüge.

Neben zehn markierten Rundtouren, www.landkreis-regensburg.de (Rubrik Freizeit/Tourismus) ersichtlich sind, verlaufen sternförmig ab Regensburg die gut ausgebauten überregionalen „Fluss“-Radwege wie Donauradweg, Naabtal- Schwarze-Laber-und Regental-Radweg.

Radtouristen schätzen Willkommenskultur

Was im Regensburger Land sichtlich auffällt: wie im Fadenkreuz versammelt treffen nicht nur populäre (Fern-) Radwege, regionale Radrouten und Rundtouren aufeinander, sondern Radfahrer sind überaus gern gesehene Gäste, denen in vielerlei Belange eine ausgesprochene Willkommenskultur entgegenschlägt. Gelebte Kultur, die sich durch eine speziell ausgerichtete Infrastruktur auszeichnet (z.B. gut ausgebaute Radwege, übersichtliche Wegweisung, schöne Rastplätze, Informatiosschautafeln, Sehenswürdigkeiten u.v.m.). Dazu warmherzige Gastgeber in radfreundlichen Unterkünften mit entsprechenden Serviceangeboten - Radlerherz was willst du mehr? Logisch dass solche Pluspunkte wertgeschätzt werden, schließlich macht es den Aufenthalt spürbar komfortabler. Überdies wartet die ländliche Region im Regensburger Umland mit traditionellen Gastronomiebetrieben und urigen Biergärten auf, die für leckeren Energienachschub ihrer hungrigen und durstigen Gäste sorgen.

Foto: Radvergnügen auf dem Schwarze Laber Radweg

Des Weiteren spricht das überschwängliche Tourenangebot unterschiedlichste Facetten des Radfahrens an. Eingebettet zwischen Bayerischem Jura, Vorderem Bayerischen Wald und der Gäubodenebene lässt das variantenreiche Routennetz wahrlich keine Wünsche offen. Die Region wird von etlichen Fluss- Seen- Themen- und Bahntrassen- Radwegen durchzogen. Selbst auf den Spuren der Römer lässt es sich auf Deutschlands längstem Radweg - dem Deutschen Limes Radweg - u.a. enlang des raetischen Donaulimes wandeln, der am 27. Juli 2021 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Alles in allem bietet die Destination eine hervorragende Grundlage für abwechslungsreiche Sternradtouren. Von daher spielt es auch keine Rolle, ob ein Rennrad, ebike, Gravelbike oder Mountainbike sportiv oder entschleunigt bewegt wird, denn die Spaßgarantie in der abwechslungsreichen Naturlandschaft wird allen Zweiradliebhaber zuteil. Das Beste daran ist“, dass das Geländerelief flache, hügelige und bergigere Strecken bietet, deren topographische Vielfalt (Berge, Täler) breitbandig jedes Leistungsnviveau anspricht. Kurzum: jeder Zweiradfan kommt hier auf seine Kosten, weil er aus dem Vollen schöpfen kann.

Brückenbauwerk stellt wichtige Radwegeverbindungen her

Die gefahrenträchtige Brückenauf- und Abfahrt sowie schmale Durchfahrtsbreite des Geh- und Radwegs auf der Sinzinger Eisenbahnbrücke ist Geschichte. Da die Pfeiler der Sinzinger Eisenbahnbrücke beim Bau 1873 bereits für eine zweigleisige Bahnstrecke ausgelegt waren - die Donautalstrecke jedoch bis heute eingleisig blieb - konnte der bislang ungenutzte Teil für eine neue Brückenkonstruktion genutzt werden. Seit 2024 steht Radfahrern und Fußgängern der Brückenschlag über die Donau offen. 

Die Geh- und Radwegbrücke zwischen Großprüfening im westlichen Stadtbezirk Regensburg und der Gemeinde Sinzing im Landkreis Regensburg wurde am 20. Dezember 2023 offiziell für den Rad- und Fußgängerverehr freiggeben, worauf im Frühjahr 2024 die offizielle Einweihung erfolgte. 

In Sinzing besteht Anbindung zum Schwarze Laber Radweg Richtung Neumarkt i.d.OPf. (85 km) sowie entlang Regensburger Straße via Riegling zum Walderlebniszentrum (unasphaltiert) oder nach Eilsbrunn (asphatierter Radweg) bzw. hinab ins Schwarze Labertal. 

Kommend von Mariaort - zugehörig zur Gemeinde Pettendorf - zweigt man nach der Naabbrücke links auf die verkehrsschwache Mariaorter Straße ab. 

 Offizielles Meldeportal für Mängel am Radwegnetz

Im Schnittpunkt hochfrequenter Geh- und Radwegrouten sowie interkommunale Wegeverbindungen nach Sinzing, Eilsbrunn, dem Kletterwald oder Richtung Kleinprüfening/Mariaort sowie die wachsende Herschar von Mountainbikern ließ den "Freizeitverkehr" über die Donau in den letzten Jahren sprunghaft ansteigen.

Radwegeanbindung Großprüfening

Foto: Donau-Radweg an der Prüfeninger Fähranlegestelle (Großprüfening) mit Blick auf die Sinzinger Eisenbahnbrücke 

 Bei der Sinzinger Eisenbahnbrücke ankert die Fähre Prüfening (Flusskilometer 2386,6). Die Donaufähre Prüfening verbindet den Stadtteil Großprüfening von Regensburg mit Kleinprüfening in der Gemeinde Sinzing im Landkreis Regensburg. Die Existenz dieser Fährverbindung ist seit mehr als 800 Jahren urkundlich belegt. Ihre Blütezeit hatte sie im Mittelalter, als die Fähre die beiden Handelszentren Süddeutschlands, Regensburg und Nürnberg miteinander verband. Nach dem Bau der Sinzinger Eisenbahnbrücke verlor die Fähre zunehmend an Bedeutung. Heute verkehrt sie nur sporadisch und dient hauptsächlich dem landwirtschaftlichen Verkehr. Beim Radwege-Knotenpunkt im Stadteil Großprüfening geht es oft zu wie in einem "Taubenschlag". 

Radverkehrsknotenpunkt an der Fähranlegestelle Großprüfening unterhalb der Sinzinger Rad- und Fußgängerbrücke: 

  • Donau-Radweg (E 6): Fähranlegestelle Matting 7.3 km → Fußgängerbrücke Bad Abbach 13.2 km → Kelheim 28.6 km → Ingolstadt → Ulm...
  • Limes-Radweg: → Kelheim (großteils identisch mit dem Donau-Radweg) → Eining....
  • Fünf-Flüsse-Radweg: Bad Abbach → Kelheim (bis hier identisch mit dem Donau-Radweg) → Beilngries → Neumarkt i.d.OPf. → Nürnberg...
  • Fernradweg München-Regensburg-Prag: Fahrtrichtung nach München oder entgegengesetzt nach Cham → Pilsen → Prag
  • Niederbayerntour:  Kelheim (identisch Donau-Radweg) → Landshut → Passau

 Donauradweg 

Foto: Aussicht auf die Donau, Schwabelweis und Keilberg

In Deutschland ist der Donauradweg durchgängig mit dem einheitlichen "Deutsche Donau"-Signet gekennzeichnet, das sich eingehängt in den Ziel- und Pfeilwegweisern befindet. Der Startpunkt des Donau-Radwegs liegt bei der vom römischen Kaiser Tiberius als "Ursprung der Donau" bezeichnete Quelle im Fürstenbergischen Park der Stadt Donaueschingen in Baden-Württemberg (Schwarzwald). Die Streckendistanz beträgt bis Passau (Rathausplatz) 589 Kilometer, wobei ein Gutteil auf den bayerischen Streckenabschnitt (Schwaben, Oberbayern, Oberpfalz, Niederbayern) entfällt.  

Der populäre Donauradweg ist seit 2017 laut ADFC-Klassifizierung mit 4-Sternen prämiert. Die Flussroute quer durch Süddeutschland genießt anhaltend hohe Beliebtheitswerte, was regelmäßige Spitzenränge in der ADFC-Radreiseanalyse belegen. Seit Jahren landet der Donauradweg dort in der TOP-TEN-Liste der beliebtesten Radrouten in Deutschland.

Flussaufwärts: Regensburg → Donaueschingen 443 km
Flüssabwärts:  Regensburg → Passau 153 km (Passau → Landesgrenze Österreich / Kraftwerk Jochenstein 24 km)

E-Bike-Ladestationen im Landkreis Regensburg

  • Aufhausen, Kirchplatz, Hofmark 1, vor der Stiftsgaststätte (drei Steckdosen, Freischaltung per Taste, kostenfrei)
  • Barbing, Kirchstraße 1, vor dem Rathaus (eine Steckdose, kostenfrei)
  • Barbing, Kirchplatz 4 in Sarching, beim Landgasthof Geser (eine Steckdose, kostenfrei)
  • Brennberg, Höllbachstraße 2, an der Außenseite der öffentl. Toilette bei der Raiffeisenbank, (einfache Steckdose, kostenfrei)
  • Hemau, Außenseite Altes Rathaus/Stadtplatz 4 (zwei Schließfächer mit je einer Steckdose, kostenfrei)
  • Laaber, Marktplatz 2, bei Brauereigaststätte Plank, (Ladesäule mit 3 einfachen Steckdosen, kostenfrei)
  • Lappersdorf, Marktplatz, zwischen Regensburger Straße 10-18 (eine Ladesäule mit zwei Schukosteckdosen, kostenfrei)
  • Pentling, Am Rathaus 5, auf dem Parkplatz (eine Ladesäule mit zwei Steckdosen, kostenfrei)
  • Pielenhofen, beim Klosterstadel am Dorfplatz, Klosterstr. 5 (kostenlos, klassische Steckdose)
  • Schierling, Rathausplatz 1 (Ladesäule mit verschiedenen Anschlüssen)
  • Sinzing, Fährenweg 4, vorm Rathaus (1 Ladesäule, kostenfrei, 4 Schukostecker)
  • Tegernheim, Kreuzung Donaustraße, Rast- und Ladestation direkt am Donauradweg (3 Schließfächer mit je einer Schuko-Steckdose 230V, 1 € Pfand ist einzuwerfen, absperrbar, ganztägig zugänglich, kostenfrei)
  • Wiesent, Bachgasse, am Parkplatz (eine Ladesäule, kostenfrei)
  • Wörth a.d. Donau, Rathausplatz 1, neben dem Rathaus in Richtung Hof-Apotheke (Ladesäule mit vier einfachen Steckdosen, Akku während Ladevorgang absperrbar, Schlüssel im Rathaus zu den Öffnungszeiten erhältlich, kostenfrei)
  • Wörth a.d. Donau, Straubinger Straße 7 (Radgarage mit abschließbaren Fahrradabstellboxen inkl. Ladeanschlüssen)
  • Zeitlarn: Ortsteil Laub, bei Gaststätte Rothammer, Zeitlarner Str. 12 (6 einfache Steckdosen, kostenfrei)

E-Bike-Ladestationen der Stadt Regensburg

  • AVIA Tankstelle, Frankenstraße (Donau-Radweg, Abzweig Holzgartenstraße 200 m geradeaus)  
  • RWE E-Tankstelle, Langobardenstraße 2

Radkarten - Infobroschüren 

Regensburg (RL). Der Landkreis Regensburg hat mit seinen Werbeverbund-Partnern aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neumarkt i.d.OPf., Regensburg, Kelheim, Nürnberger Land, Eichstätt und Roth sowie den Städten Nürnberg, Regensburg und Amberg eine Radkarte zum Fünf-Flüsse-Radweg herausgegeben. Diese Partner führen gemeinsam ein über Leader gefördertes Kooperationsprojekt zur qualitätsorientierten Weiterentwicklung des Fünf-Flüsse-Radwegs durch. Landrätin Tanja Schweiger präsentierte den neuen Faltplan nun zusammen mit Tourismusreferentin Susanne Kammerer im Landratsamt und bezeichnete die kostenlose und inhaltlich gut aufbereitete Radkarte als „tolles Angebot für Radfahrer und Radwanderer“. 

Der Fünf-Flüsse-Radweg bietet jede Menge Abwechslung“, beschreibt Susanne Kammerer den Charakter dieses Radweges. Mal atemberaubend wild, mal lieblich sanft durchströmen die Flüsse Donau, Altmühl, Pegnitz, Vils und Naab Bayerns Mitte. Steigungsarm und fernab vom Verkehr sei die rund 300 Kilometer lange Rundtour ein Erlebnis für die ganze Familie. „Außergewöhnliche Natur- und Kulturschätze machen den Fünf-Flüsse-Radweg zu einem der schönsten und vielseitigsten Radfernwege in Deutschland. Jetzt ist erstmals eine Radkarte dazu erschienen, die neben der Haupttrasse auch die schönsten Abkürzungen sowie Tagestouren entlang der Strecke enthält“, so die Tourismusreferentin. 

Foto: idyllisches Labertal auf Höhe von Eilsbrunn

Im Landkreis Regensburg verläuft der Fünf Flüsse-Radweg ab Rohrbach entlang der Vils bis Kallmünz und entlang des Naabtales bis Mariaort. Weiter führt er entlang des Donauradweges Richtung Matting hinüber in den Landkreis Kelheim. Um ein variationsreiches Radlangebot bereitzustellen, wurden Tagestouren und Abkürzungstrassen in die Radkarte eingearbeitet. So dient zum Beispiel der etwa 85 km lange Schwarze Laber-Radweg als Quertrasse, um von Neumarkt aus schnell wieder an den Ausgangspunkt Regensburg zurück zu kommen. Auch Tagesrundtouren für Sternradler wurden in die Karte mit aufgenommen. Die „Drei Flüsse-Tour“ führt an Donau, Regen und Naab entlang, die „Sportliche Burgentour“ verbindet das Labertal mit dem Naabtal und seinen Burgen und die die Tour „Zwischen Regen und Naab“, auch als markierte R5 bekannt, bindet Bademöglichkeiten bei Schwetzendorf, in Lappersdorf am Regen und an der Naabspitze in Mariaort ein. 

Viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die von König Ludwig I. erbaute Ruhmeshalle Walhalla bei Donaustauf, der Nepal-Himalaya-Pavillon bei Wiesent, der Chinesische Turm in Donaustauf, das kleinste Weinbaugebiet Bayerns entlang der Donau, viele Burgruinen, Schlösser, Kirchen und Klöster säumen die Radwege. Im Regensburger Land lohnt auch immer wieder eine Einkehr in traditionellen Gasthäusern mit ihren schönen Biergärten. Radfreundliche Betriebe bieten dabei auch gerne eine Unterkunft bei einem längeren Aufenthalt in der Region.

Foto: Chinesischer Turm im Fürstengarten von Donaustauf (unweit vom Donau-Radweg gelegen)

Faltkarte, 1. Auflage Die Bayerische Eisenstraße verbindet auf einer Länge von etwa 139 km die einstigen Eisenzentren von Pegnitz bis Regensburg. Entlang dieser Verbindung durch eines der bedeutensten ehemalivhen Montanreviere Europas wurde nun ein Radweg konzipiert. Dieser garantiert eine Kombination von Naturgenuss und Betrachtung der Montangeschichte der Region. Entdecken Sie Flusstäler, alte Bergwerke, einstige Hammerschlösser, barocke Klosteranlagen, ehemalige Stahlwerke und vieles mehr. Die Radtour Bayerische Eisenstraße führt durch das "Ruhrgebiet des Mittelalters". Im Norden verläuft sie durch die Erzregion um Pegnitz, Auerbach und Sulzbach-Rosenberg. Ab Amberg wird die Tour zur Wasserstraße und verläuft entlang der Vils, Naab und Donau bis in die Welterbestadt Regensburg.

Foto: Der wieder aufgebaute Nepal-Himalaya-Pavillon war der ehemalige nepalesische Ausstellungspavillon der Expo 2000 in Hannover. Er wurde von einem Mäzen gekauft und nahe Wiesent im Landkreis Regensburg auf einer Anhöhe wieder aufgebaut (2 km vom Donau-Radweg entfernt).

Radwanderführer im praktischen Faltformat. Die markierten Touren R1 - R10 sowie 13 Tourenvorschläge finden Sie auch in unserem praktischen Radwanderführer "Radeln im Regensburger Land". Sie können den Radwanderführer kostenlos bestellen.

Radkarte Regensburger Land

Fünf Flüsse Radweg

Erlebnisführer Tal der Schwarzen Laber

Radwanderkarte Tal der Schwarzen Laber

Zur Bestellung von Radkarten / Infobroschüren

 RADREGION REGENSBURGER LAND

Foto: "Golddorf" Ramspau - glegen am Regenufer - das vom Regental-Radweg und Fernradweg München-Regensburg-Prag passiert wird 

Die mediterran anmutende Landschaft der Ferienregion Regensburger Land im Bayerischen Jura bietet mit seinen mäandernden Flusstälern, Donau, Naab, Regen und Schwarze Laber, teils entlang an exponierten Jurafelsen ein traumhaft schönes Routenpotential zum Genussradeln.

In den Flusstälern sowie der südlichen Landkreishälfte ist das Terrain meist flach bis leicht wellig. Im nordöstlichen Teil des Landkreises zeigt sich hügelige Charakter des Bayerischen Vorwalds. Naturimpressionen sind das eine - Tradition, Kultur und Geschichte das andere. Von Geschichts- und Kulturdenkmälern ist die historische Stadt Regensburg wie der Landkreis reich gesegnet, schließlich weilten die Römer fast fünf Jahrhunderte in dieser Region. Dazu zeugt die Oberpfalz als burgenreichste Region Deutschlands von ereignisreicher Epoche. Dort wo die bayerische Lebensart am augenscheinlichsten auftritt - in Biergärten, Gast- und Weinstuben - kann bei uriger Brotzeit entspannt gerastet und vergnügt dem Oberpfälzer Dialekt gelauscht werden. Das breit gefächerte Übernachtungsangebot erstreckt sich vom Vier-Sterne-Hotel, über fahrradfreundliche Bett & Bike-Betriebe bis hin zu günstigen Frühstückspensionen.

Dass die Routen des Arber-Radmarathon und der WeltKultTour in weiten Teilen durch den Landkreis Regensburg führen, spricht für sich. Die Ferienregion bietet ebenso für Triathleten beste Trainingsmöglichkeiten. Für Radtouristen bildet die Ferienrgeion ein Urlaubsdomizil ersten Ranges. Badeseen, Schwimmbäder, intakte Naturlandschaft mit abwechslungsreicher Topographie, schwach befahrene Straßen lassen keine Wünsche offen. 


Der flache Donau-Radweg gilt als "Paradestrecke" für genussorientierte Radfahrer als auch für Familienradler.

Sternradtouren

Foto: Donau-Radweg unweit der Landkreisgrenze Regensburg/Kelheim. Oberndorf - zwischen Matting und Bad Abbach gelegen - bietet zwei Streckenvarianten: entweder auf der Straße (30er Zone) den Ort durchqueren, oder den aussichtsreicheren Weg auf dem unasphaltierten Donaudamm wählen.

Foto: vollbepackte Fernradler sind auf dem internationalen Donau-Radweg (Eurovelo 6) keine Seltenheit

Möchte man sich umständliches Ein- Auschecken, nerviges Ein- Auspacken samt Gepäcktransport ersparen, dem bietet die Ferienregion eine Fülle an Sterntour-Optionen für Anforderungen jeglicher Art (Rückkehr zum Ausgangspunkt). Von flachen Genießer-Touren bis hin zu anspruchsvollerem Terrain ist alles dabei. Jeden Tag ins gleiche Hotel bzw. Unterkunft zurückzukehren birgt Annehmlichkeiten, da der tägliche Zimmerwechsel, Gepäcktransport bzw. das ganze Drumherum entfällt. Und weil das Radwegenetz rund um Regensburg hält was es verspricht, kommen Radtouristen voll auf ihre Kosten. Sternradler können angesichts der Routen in unterschiedlichster Landschaftskulisse jedenfalls aus dem Vollen schöpfen. Oder mit anderen Worten: jeder Tag ein (Glücks-) Treffer.

Im regionalen Bereich wird der Fernradweg entlang der Donau im Regensburger Umland mehrheitlich von Naherholern, Freizeit- Familien- und Rennradlern genutzt. Darunter mischen sich aber auch Mehrtagesetappenradler, von denen manche scheinbar ihren "halben Haushalt" mit transportieren.

 In der Kürze liegt die Würze. Wer eine kurzweilige Runde um Regensburg drehen möchte, die bombastische Ausblicke, spannende Einblicke in historische Begebenheiten sowie drei Traditionsbiergärten unter schattenspendenden Kastanienbäumen bietet, der landet mit der »Ratisbona-Panoramatour« garantiert einen Volltreffer. Die aussichtsreiche und gleichwohl geschichtsträchtige Tour umkreist die Stadt teils auf dem Panorama-Höhenweg der Winzerer Höhe in einem Halbrund, tangiert die Gemeindebereiche Lappersdorf, Pettendorf und Sinzing, bevor sie den Brückenschlag über die Naab und die Donau macht und wieder zum Ausgangspunkt Stadtamhof zurückführt. Je nach Lust & Laune stehen eine Kurzvariante (21 km), eine Mediumvariante (30 km) oder eine verlängerte Naabtalvariante (67 km) zur Wahl. Bayerns viergrößte Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln aus der Vogelperspektive zu betrachten und dabei einzigartige Natur- und Kulturjuwelen zu entdecken sowie sich gesellig an regionalspezfischer Kulinarik zu erlaben ist eine stimmungsvolle Attraktion die man erlebt haben muss.

Die Lokalpresse (Mittelbayerische Zeitung) stellte im Rahmen regionaler Radtouren rund um Regensburg die »Ratisbona-Panoramatour« bereits vor. Selbst Googles KI erwähnt die Radtour namentlich: "Regensburg ist ein wahres Radeldorado mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, die durch Fahrradstraßen und Radwege entlang der Donau (Donauradweg) und durch das Umland (Regental-Radweg, Ratisbona-Panoramatour) geprägt ist." Hinweis: sowohl die Namensschöpfung als auch der Streckenverlauf wurde in Eigenregie (Bayernbike) erstellt. Die unbeschilderte Ratisbona-Panoramatour verbindet Radwege, Schotterwege und wenig befahrene Nebenstraßen zu einem hochkarätigem, aussichtsreichen Tourerlebnis. Hinweis: die Tour ist für Rennräder nicht geeignet und ausschließlich mit GPS-Track navigierbar.

Foto: Naab-Radweg (Pegelturm Heitzenhofen)

Bild oben: Ausblick auf den Maler- und Künstlerort Kallmünz - gelegen am Mündungspunkt der Vils in die Naab. 

Ausgehend von der Stadt Regensburg sind die Naherholungsgebiete wie Guggenberger See (13 km), Almer Weiher (22 km), Roither See (16 km), Sarchinger See (15 km) und Schwetzendorfer Weiher (8 km) für Radler ebenfalls fast durchgängig verkehrsfrei erschlossen. Flussbäder sind nur einen Katzensprung entfernt. Zur Schillerwiese (Donau-Radweg) - nördlichster Punkt der Donau - bzw. zum Freizeitgelände Pielmühle (Regental-Radweg - Beachvolleyballfelder, Kinderspielplatz, Skateranlage) benötigt man von der Innenstadt aus per Velo ca. 15 / 30 min.

Foto: Donau-Radweg mit neu gebauter Rad- und Fußgängerbrücke (Anschluss Sinzing/Schwarze Laber Radweg)

Nur 13 km östlich von Regensburg befindet sich bei Donaustauf (Chinesischer Turm) auf einer Anhöhe die Walhalla. Der Ruhmestempel mit mehr als 100 Büsten deutschsprachiger Größen - erbaut 1842 von König Ludwig I. - trohnt oberhalb der Donau. Vom Donau-Radweg ist ab Donaustauf  ein kurzer Anstieg (4% Steigung, 80 hm) zu überwinden.

Foto: Naabbrücke bei Mariaort

Markt Kallmünz - Schnittpunkt von Fünf-Flüsse-Radweg, Naabtal-Radweg, Bayern-Böhmen-Radweg, Bayerische Eisenstraße, R 3 "Im Oberpfälzer Jura", "Dreiflüsse-Runde" und "Family-Trip ins Forellenbachtal".

Kleinstes Weinanbaugebiet Bayerns

Die sonnenzugewandte Südhanglage der Winzerer Höhen lässt im Bereich des Regensburger Ortsteils Winzer vorzüglich Rebstöcke gedeihen. Als echte Rarität werden die handverlesen Trauben zum Regensburger Landwein verarbeitet. Im goldenen Herbst sind die reifen Trauben an den Weinstöcken Sinnbild für diese Jahreszeit.

Die Tradition des Weinbaus an den Winzerer Höhen geht vermutlich bis in die Römerzeit zurück, worauf der Ortsname „Winzer " - welcher römischen Ursprungs ist  („ad vinitores") - und übersetzt „bei den Winzern" bedeutet. Im Mittelalter wurde der sogenannte Baierwein auch an den königlichen Hof nach München geliefert.

   »Ad vinitores«


Was wenig bekannt ist: an den südexponierten Steilhängen des Regensburger Vorwalds erstreckt sich von Kager bis Wörth a.d.Donau das kleinste Weinanbaugebiet Bayerns. Unvorstellbar, dass sich im Regensburger Land eine 1 500 jährige Weinbautradition verbirgt. Rund 20 Winzer haben sich von Regensburg, Tegernheim, Donaustauf, Bach a.d.Donau, Kruckenberg, Wiesent und Wörth a.d.Donau in den 70 er Jahren zusammengeschlossen, um eine Rebfläche von ca. 4 ha bewirtschaften.  

Der lateinische Begriff „Ad vinitores“ bedeutet übersetzt soviel wie „Bei den Winzern“, der den historischen Ursprung für den Namen des Regensburger Stadtteils Winzer beschreibt. Die historische Weinkultur ist römischen Legionären des Lagers Castra Regina zu verdanken, die die ersten Rebstöcke an den Donauhängen anpflanzten.

Wie winzig die Fläche des kleinsten Weinanbaugebiets Bayerns tatsächlich ist macht ein Vergleich mit der gigantischen Rebfläche Frankens deutlich, in dessen Bezirk 6 000 Hektar kultiviert werden. 

Eine über 50 % steile Hangneigung bedingt eine intensive Sonneneinstrahlung, die einen qualitativ gehobenen, meist trockenen Tafelwein mit gebietstypischem Charakter hervorbringt. "Staubtrocken" aber mit unvergleichlichem Armona - oft in Kabinettqualität - entdecken zunehmend Weinliebhaber den Regensburger Landwein als kraftvollen Weißwein. Der geringe Produktionsausstoß macht den edlen Tropfen aus der Oberpfalz zur begehrten Rarität. 

Die Stadt Regensburg kultiviert einen rund 1.000 Quadratmeter großen Weinberg im Ortsteil Winzer. Der Rotwein "Salutaris" ist streng rationiert und unverkäuflich – nur Regensburger Bürger, die ihren 90. Geburtstag feiern oder Persönlichkeiten die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben, bekommen vom amtierenden Oberbürgermeister eine Flasche gratis überreicht. Jeder Jahrgang der „Salutaris“-Flaschen wird eigens von einem Künstler entworfenen Flaschenetiketten-Motiv geziert. 

Wenngleich archäologische Zeugnisse fehlen ist davon auszugehen, dass der Weinbau an den Südlagen der Donau bis in die Römerzeit zurückreicht. Die latenische Bezeichnung »Ad vinitores« des Regensburger Stadtteils Winzer ist als Indiz zu werten, dass Legionäre des früheren Castra Regina den Weinbau bis am nördlichsten Punkt der Donau einführten. 

Erste urkundliche Erwähnungen des Weinbaus in Altbayern stammen aus dem 6./7. Jhrd. Der Bischof Aribo von Freising erwähnte 649 in der Vita des Heiligen Emmeram von Regensburg "regio Baiovariorum viniferax" - was übersetzt "das weintragende Land der Bajuwaren" bedeutet. 

Im Früh- und Hochmittelalter war der Weinbau an den Hängen der Donau in fester Hand der Klöster, Herzöge und Herrensitze. Schon im 8. Jhrd. werden u.a. Winzer,  Kager und Kruckenberg als Weinanbaustätten schriftlich erwähnt. Im Jahr 1271 taucht erstmalig der Name »Baierwein« auf. 

Als Bier den Wein als Volksgetränk gegen Ende des Mittelalters ablöste, geriet der Weinbau in Vergessenheit. Auch der Dreißigjährige Krieg trug zum Einbruch der altbayerischen Tradition entscheidend bei. So verringerte sich die Anbaufläche des »Baierweins« von geschätzten 2.000 Hektar in der Blütezeit bis 1968 auf den Tiefstand von 1 Hektar.

Vom »Baierwein« zum »Regensburger Landwein«: aufkommender Tourismus, bessere Rebsorten und optimierte Anbaumethoden ließen die Anbaufläche anwachsen und die Nachfrage des Baierweins steigen. 1983 wurde die Bezeichnung "Regensburger Landwein" eingeführt. Mehr zur Geschichte des Baierweins im Baierweinmuseum in Bach a.d.Donau.

Heute reifen in sonnenbefluteter Südhanglage der Winzerer Höhen bei Kager bis nach Wörth a.d.Donau Rebsorten, die einen naturreinen Müller-Thurgau trocken bzw. Bacchus in guter Qualität hervorbringen. Der »Regensburger Landwein« - eine rare Spezialität unter den Weißweinen - findet mit seinem fruchtig leichten Bukett und säurearmen Aroma zunehmend bekennende Weinliebhaber.

Informationstafeln entlang des Donauradweges und der Via Danubia vermitteln in dem 25 km langen Streckenabschnitt zwischen Regensburg und Wörth a.d.Donau Wissenswertes zu dem Thema. Etliche Weinstuben mit schönen Gartenterrassen locken Nahe des Donau-Radwegs zur erholsamen Einkehr. 

Foto: die Burg Kallmünz ist ein beliebtes Ausflugsziel auf dem Naabtal-Radweg, auch weil es eine faszinierende Aussicht sowohl auf das Vilstal wie das Naabtal bietet.

Mit der Gierseilfähre in Matting gelangt man vom Donau-Radweg ans gegenüberliegende Donauufer. Dort führt ein flacher Schotterweg entweder Richtung Lohstadt-Gundelshausen bis nach Bad Abbach oder in entgegengesetzter Richtung - vorbei am Golfplatz - nach Sinzing, wo am Ortsende über die neu gebaute Rad- und Fußgängerbrücke die Donau überquert werden kann.

Fahrradbus Falkenstein / RVV-Biker-Ticket

Wer mit der steigungsärmeren Fahrtrichtung auf dem Falkenstein-Radweg liebäugelt der hat von Karsamstag bis einschließlich 3. Oktober an Samstagen, Sonn- und Feiertagen die Möglichkeit komfortabel den Fahrradbus (Linie 34) nach Falkenstein zu nutzen. In den Pfingst- und Sommerferien verkehrt er sogar täglich.

Wegen der eingeschränkten Beförderungskapazität wird eine telefonische Voranmeldung bei der Regionalbus Ostbayern GmbH unter der Rufnummer 0941 6000-122 empfohlen, andernfalls ist die Fahrradmitnahme nicht garantiert.

Das RVV Biker-Ticket ist nur im Fahrradbus selbst erhältlich.

Fahrradbus Regensburg - Falkenstein

Kontaktadresse                                                             

Tourismusbüro Landkreis Regensburg
Altmühlstr. 3
93059 Regensburg

Tel 0941/4009495

tourismus@landratsamt-regensburg.de
www.landkreis-regensburg.de