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19. Welt-Kult-Tour mit neun faszinierenden Rundstrecken


Die Weltkulttour vereinigt Wesensmerkmale, die den Hobby-Radsport auszeichnen: körperliche Aktivität, Naturgenuss, Spaß, Freiheitsgefühl und Begegnung mit Gleichgesinnten, die von derselben Leidenschaft angetrieben sind. Am 13. September 2026 findet die 19. Austragung des familiär geprägten Radsport-Event statt. Teilnehmer dürfen sich wieder auf die reizvollen Streckenverläufe zwischen Donau, Altmühl, Vils, Naab und Schwarze Laber freuen.

Foto: so etwas gibt es auch nicht alle Tage, wo sich ein mehrfacher Ultracycling-Weltmeister ehrenamtlich in den Dienst der Veranstaltung stellt und Hobby-Radsportlern brav die Brezen und Stullen schmiert. Der internationale Spitzenathlet und sympathische Extremsportler Rainer Steinberger aus Pösing (Landkreis Cham) ist Vereinsmitglied, und bringt sich auch tatkräftig beim Spendenmarathon WKT300 als Streckentester und Führungsguide ein.
Freude kommt auch über das vielschichtige Tourangebot mit neun Rundstrecken (5 Rennrad-, 3 Familien- und 1 Gravelbikerunde) auf, die über verkehrsarme Nebenstraßen sowie Wald- und Schotterwege (Gravel/Family) durch die landschaftlich reizvolle Gegend der Ferienregion Regensburg und dem Landkreis Kelheim führen. Start- und Zielort ist Burgweinting im Südosten der Welterbestadt Regensburg gelegen. Was liegt näher, als mit Sportsfreunden der frühherbstlichen Jahreszeit nochmals einen Kick zu verpassen und die ausklingende Radsaison mit einem glanzvollen Schlußpunkt abzuschließen? Schließlich gehört die Welt-Kult-Tour Regensburg im RTF-Terminkalender zu den letzten stattfindenden Radtouristik-Events Deutschlands. Ob ambitionierter Marathonfahrer, Genussradler, Familienbiker, ebiker oder Gravelbiker - jeder findet seinen passenden Streckenfavoriten, um voll und ganz auf seine Kosten zu kommen.

Morgenstund hat Gold im Mund. Sonntag früh geht es von 7.30 Uhr bis 10.00 Uhr Schlag auf Schlag, bis alle Fahrerpulks gestartet sind.
NEWS
Der Freundschafts-Marathon (205 km) weist einen leicht veränderten Streckenverlauf auf. Die Zufahrt zur Verpflegungsstelle Oberndorf führt NICHT mehr durch das Brauereigasthofgelände (Beschilderung folgen!)
Zur Onlineanmeldung (Externlink)
Graveln ist In
Graveln - Die grenzenlose Freiheit auf 2 Rädern - kann man bei der Weltkulttour Regensburg seit 2025 genüsslich auf einer abwechslungsreichen Strecke ausleben (self guided).

Foto: Graveltour auf Höhe Lohstadt/Gundelshausen an der Donau. Am Fluss wird beidseitig der Ufer 13 km entlang geradelt, von wo sich eine herrliche Aussicht auf die emporragenden Jurafelsen bietet. Über den verwinkelten Streckenverlauf durch zumeist verstecktes Terrain staunen selbst manche Locals.
Nachdem die Gravelbikestrecke nach ihrer erfolgreichen Premiere großen Anklang fand und in den höchsten Tönen gelobt wurde, gehört die 71 km lange On- Offroad- Rundtour zum festen Tourprogramm. Der attraktive Routenverlauf zeichnet sich durch landschaftliche Vielfalt und verschieden zusammengesetzten Untergründen im relativ hohen Geländeanteil von knapp 70% aus. Der Wechsel aus befestigten Forst- und Schotterwegen mit unbefestigten Wald- und Wiesen- Pfaden - kombiniert mit verkehrsarmen Asphaltpassagen - entspricht dem Grundgedanken des Gravelsports, womit sich automatisch ein spannendes Vergnügen samt emotionaler Höhenflüge einstellt. Die variantenreiche Streckencharakteristik orientiert sich exakt am Gravelgeschmack, was eingefleischte Gravelbiker total begeistert. Konditionell ist die Rundtour durchaus anspruchsvoll (1.050 hm), fahrtechnisch hingegen enthält sie keine sonderlichen Hindernisse. Erst die Arbeit dann das Spiel besagt der Volksmund. Ähnlich werden die Berg- und Talfahrten empfunden, bei der sich locker-flockiger Abfahrtsspaß, krafzehrende Uphills und beschwingte Flachpassagen in steter Abfolge aneinanderreihen. Daraus ergibt sich die klare Devise: raus aus der Komfortzone, und mitten rein ins sportliche Naturvergnügen.
Landschaftlich begeistert die hügelige Tour im Bayerischen Jura schon deswegen, weil der Routenverlauf Landstriche tangiert, die selbst hiesige Bewohner zumindest phasenweise Neuland sein dürften. Der Wegemix gepaart mit schönen Ausblicken drücken dieser Tour ihren unvergesslichen Stempel auf. Nach 35 km kann am idyllisch gelegenen Waldrand der Durst gelöscht und Trinkflaschen aufgefüllt werden. Nach weiteren 17 km steht an der Verpflegungsstation in Oberndorf (wird von 7 Routen angesteuert) eine wohlverdiente Pause zum Nachladen der Energiespeicher an, bevor die Fahrt mit frischem Elan bis zum Ziel (21 km/300 hm) fortgesetzt wird.

Wegweisung

Bis auf die Graveltour (GPS-Track) - sind sämtliche WKT-Strecken durchgängig beschildert
Aufgrund kurzfristiger Streckenänderungen (z.B. Baustellen) empfiehlt es sich, Trackdaten frühestens 1 Woche vor dem Veranstaltungstermin down zu loaden.

"Bergschilder" mit Längen- Höhentermeter- und Durchschnittssteigung- Angaben weisen auf signifikante Anstiege hin. Ein Informationsservice, der von Teilnehmern geschätzt wird. So kann man sich auf die "Wadllzwicker" einstellen und die Beine "sprechen" lassen.

Gestartet wird am Sonntag zeitversetzt zwischen 7.30 Uhr und 10 Uhr. Das Start- Zielgelände befindet sich neben der Kirche bzw. Grundschule in der Kirchfeldallee 1, im Regensburger Stadtbezirk Burgweinting.
Streckenportfolio

Die Verpflegungsstation Stausacker befindet sich am Donauufer. Nach dem Energienachschub wird mit der Gierseilfähre zur Weltenburger Uferseite hinüber gewechselt.
Familienstrecken
Die Welt-Kult-Tour ist als familienfreundliche Radveranstaltung bekannt und beliebt. So nehmen Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines angemeldeten Erwachsenen/Begleitperson auf Strecken bis 60 km kostenfrei teil! Überdies sind im Startgeld Verpflegung sowie Fährkosten (40 km Tour) enthalten! Drei FamilienstreckenNeben fünf Rennradtouren ergänzen das breitbandige Portfolio. Kinder können nahezu verkehrsbefreit auf Nebenstraßen, Rad- und Schotterwegen mit Spaß an der Freud radeln bzw. Sprösslinge im Kinderanhänger oder mit Radgespannen transportiert/mitgezogen werden (ebike empfehlenswert).

Das abgestufte Streckenangebot der Familientouren spricht ein breites Altersspektrum an. Die Streckenwahl richtet sich nach Alter und Leistungsvermögen, um Kinder nicht zu überfordern:
- Donauwellen 40 km / 350 hm → für gut geübte Kinder & Freizeitradler
- Familienspaß 25 km / 250 hm → für Ø geübte Kinder & Freizeitradler
- Familienspaß 15 km/ 150 hm → für (kleinere) Kinder & Freizeitradler & Familienradler mit Kinderanhänger

Die Familienstrecken (für Rennräder ungeeignet) sprechen Kinder jeden Alters an. Erholsame Pausen an der Verpflegungsstation Oberndorf sowie am idyllisch gelegenen Waldspielplatz zwischen Hohengebraching und Pentling lockern die Fahrt auf und verheißen eine freudige Auszeit, bevor frisch gestärkt wieder Fahrt aufgenommen wird.
Highlight der 40 km Strecke ist natürlich die Donauüberquerung mit der Gierseilfähre (Matting). Im Ziel gibt's gleich nochmals leuchtende Augen, wenn die Kinder ihre wohlverdiente Medaille umgehängt und dazu ein Präsent geschenktbekommen. Zudem werden die kilometerstärksten Teams und Firmenmannschaften prämiert.

Start und Ziel befinden sich an der Kirche / Grundschule Kirchfeldallee 1 im Regensburger Stadtbezirk Burgweinting im Südosten der Stadt.
Startzeiten
- 175 + 205 km: 07:30 Uhr
- Gravel 71 km: 07:55 Uhr
- 95 + 125 km: 08:00 Uhr
- 25 + 40 km: 09:00 Uhr
- 15 km: 09:30 Uhr
- 60 km: 10:00 Uhr
Am Sonntag ist das Zielgelände von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Zielschluss aller Strecken) geöffnet. Marathonfahrer erhalten ein kleines Überraschungsgeschenk.
Ausgabe der Startunterlagen
- Samstag, 12.09.2026 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr
- Sonntag, 13.09.2026 von 6.30 Uhr - 10:00 Uhr


Die Getränkestation in Eilsbrunn (Riegel, Obst, Iso, Tee, Wasser) befindet sich nach dem Anstieg auf dem Hochplateau am Sportplatzgelände. Der 2 km lange Anstieg (110 hm, Ø 5 %) beginnt im Tal der Schwarzen Laber. Auf der Bergkuppe lässt es sich gelassen Pausieren, zumal das Groß der Höhenmeter bezwungen wurde bzw. ein längeres Gefälle nach Sinzing sowie eine anschließende Flachpassage im Schwarzen Labertal bis ins 10 km entfernte Alling (100 Höhenmeter/220 Tiefenmeter) folgt.

Je nach Streckenlänge gibt es bis zu fünf Verpflegungsstationen. Eilsbrunn und Viehhausen sind Getränkestationen, wo es Riegel und Obst gibt.
Labestationen
- Burgweinting - Staussacker → 36 km / 330hm
- Staussacker (KM 36) - Kallmünz → 47 km / 670 hm Σ 83 km / 1. 000 hm
- Kallmünz (KM 83) - Eilsbrunn → 35 km / 680 hm Σ 118 km / 1. 680 hm
- Eilsbrunn (KM 118)- Viehausen → 12 km / 210 hm Σ 130 km / 1. 890 hm
- Viehausen (KM 130)- Oberndorf → 17 km / 90 hm Σ 147 km / 1. 980 hm
- Oberndorf (KM 147) – Burgweinting → 25 km / 220 hm Σ 172 km / 2. 200 hm
Hinweis: die Angaben beziehen sich auf die WKT-Strecke. Für die Marathondistanz sind jeweils 34 km / 380 hm hinzuzurechnen.
Freundschaftsmarathon
Die verlängerte Schleife des Freundschaftsmarathons zweigt nach 11 km kurz hinter Seedorf (Gefälle) an der T-Kreuzung links auf St. 2142 Richtung Wolkering ab, während die anderen 3 Touren rechts nach Bad Abbach weiterführen. Nach Überquerung des Donauwehrs (Linksabzweig Poikam, KM 51) vereinigen sich die Routen im Ort wieder und führen gemeinsam via Kelheim und dem Stausackerer Berg zur Verpflegungsstation Stausacker (KM 73), wo anschließend mit der Gierseilfähre nach Weltenburg übergesetzt wird. Die modifizierte Streckenführung verkürzt die Entfernung zur nächsten Verpflegungsstation nach Kallmünz auf nunmehr 47 km.
Optimierter Streckenverlauf des Bischofshof-Marathon
Die 40 km lange Marathonschleife des Bischofshof Freundschaftsmarathon zweigt bei KM 10.7 kurz hinter Seedorf (Gefälle) an der T-Kreuzung links auf die St. 2143 Richtung Gebelkofen ab, während vier kürzere (Rennrad- ) Touren rechts nach Bad Abbach weiterführen bzw. die Gravelbikestrecke die Kreuzung geradeaus quert.

An der T-Kreuzung verzweigen sich 6 WKT-Strecken (im Foto Gravelbikestrecke geradeaus)
Nachdem das Donauwehr überquerrt ist folgt kurz hinter einer Rechtskurve ein Linksabzweig nach Poikam (KM 51), wo sich die WKT-Routen wieder vereinigen und bis auf die Fitness-Tour gemeinsam nach Kelheim und über den Stausackerer Berg zur Verpflegungsstation Stausacker (KM 73) führen, von wo mit der Gierseilfähre nach Weltenburg übergesetzt wird. Die modifizierte Streckenführung bringt den Vorteil, dass sich für Marathonis die Distanz zwischen der Verpflegungsstation Stausacker und Kallmünz auf nunmehr 47 km verkürzt.

Die Marathonschleife (40 km / 272 hm) verläuft über Dünzling - Paring - Hausen - Teugn - Lengfeld über das Donauwehr nach Poikam, wo sie wieder in die Streckenführung der anderen 4 WKT-Strecken einmündet.
Die Getränkestation in Eilsbrunn (Riegel, Obst, Iso, Tee, Wasser) befindet sich nach dem Anstieg auf dem Hochplateau am Sportplatzgelände. Der 2 km lange Anstieg (110 hm, Ø 5 %) beginnt im Tal der Schwarzen Laber. Auf der Bergkuppe lässt es sich gelassen Pausieren, zumal das Groß der Höhenmeter bezwungen wurde bzw. ein längeres Gefälle nach Sinzing sowie eine anschließende Flachpassage im Schwarzen Labertal bis ins 10 km entfernte Alling (100 Höhenmeter/220 Tiefenmeter) folgt.
Je nach Streckenlänge gibt es bis zu fünf Verpflegungsstationen. Eilsbrunn und Viehhausen sind Getränkestationen, wo es Riegel und Obst gibt.
Labestationen
- Burgweinting - Staussacker → 36 km / 330hm
- Staussacker (KM 36) - Kallmünz → 47 km / 670 hm Σ 83 km / 1. 000 hm
- Kallmünz (KM 83) - Eilsbrunn → 35 km / 680 hm Σ 118 km / 1. 680 hm
- Eilsbrunn (KM 118)- Viehausen → 12 km / 210 hm Σ 130 km / 1. 890 hm
- Viehausen (KM 130)- Oberndorf → 17 km / 90 hm Σ 147 km / 1. 980 hm
- Oberndorf (KM 147) – Burgweinting → 25 km / 220 hm Σ 172 km / 2. 200 hm
Hinweis: die Angaben beziehen sich auf die WKT-Strecke. Für die Marathondistanz sind jeweils 34 km / 380 hm hinzuzurechnen.
So klein der Radius um die Welterbestadt Regensburg auch sein mag, so beeindruckend zeigt sich die Naturlandschaft im Dreigestirn der Donau, Naab und Schwarzen Laber. Durch ein artenreiches Mosaik aus Flusstälern und Wäldern, Felslandschaften, Wiesen und Felder sowie über aussichtsreiche Jura-Hochebenen zu radeln, zoomt jedes Radlerherz auf. Die neuen "alten" WKT-Radrouten stehen schwerpunktmäßig im Zeichen stiller Fluss- und Bachläufe, an denen entweder entlang geradelt wird, oder diese überquert werden. Donau, Schwarze Laber und die Naab werden jeweils viermal, die Altmühl zweimal und die Vils in Kallmünz einmal (Marathon/WKT-Strecke) überquert.
Jahreszeitlich bedingt herrschen bei der Welt-Kult-Tour eher kühlere Temperaturen und wechselhaftes Wetter. Insofern gehören Beinlinge, Armlinge, Kopfhaube, Windweste, Regenhaut und Handschuhe ins "Marschgepäck", um gegen überraschende Wetterumschwünge gewappnet zu sein. Die sanft ansteigende Strecke Richtung Oberhinkofen und weiter nach Seedorf bringt den Körper auf den ersten zehn Kilometern schonend auf Betriebstemperatur, es sei denn man rauscht mit der Führungsgruppe mit und gibt sich vom Start weg die Kante.
Das leistungsgestaffelte Streckenangebot erstreckt sich von der 60 km langen Fitnesstour mit 400 hm, die vorwiegend Freizeit- und Genussradler anspricht, bis hin zur 205 km langen Marathonstrecke mit teils knackigen 2.500 hm, wobei die 35 km kürzere Welt-Kult-Tour nur 324 hm weniger aufweist. So klein der Radius um die Welterbestadt Regensburg auch sein mag, so beeindruckend zeigt sich die Naturlandschaft im Dreigestirn der Donau, Naab und Schwarzen Laber. Durch ein artenreiches Mosaik aus Flusstälern und Wäldern, Felslandschaften, Wiesen und Felder sowie über aussichtsreiche Jura-Hochebenen zu radeln, zoomt jedes Radlerherz auf. Die WKT-Radrouten stehen schwerpunktmäßig im Zeichen stiller Fluss- und Bachläufe, an denen entweder entlang geradelt wird, oder diese überquert werden. Donau, Schwarze Laber und die Naab werden jeweils viermal, die Altmühl zweimal und die Vils in Kallmünz einmal (Marathon/WKT-Strecke) überquert.

Die gebührenfreie Donaufähre gehört zum unverwechselbaren Markenzeichen der Weltkulttour. Ausgenommen der kurzen Fitness-Tour passieren vier WKT-Routen sowie die lange Familientour den Fluß an zwei Fährstellen: entweder in Stausacker-Weltenburg oder in Matting (Familienstrecke). Für eine Radtourenfahrt (RTF) allemal eine außergewöhnliche Attraktion. Rennradfahrer haben an der Verpflegungsstation Stausacker den Vorteil, sich die Fähr-Wartezeit praktischerweise für den Energienachschub bzw. Pause zunutze zu machen, bevor ans Weltenburger Ufer übergesetzt wird.
Abwechslungsreiche Strecken durch die hügelige Oberpfälzer Juralandschaft und den angrenzenden niederbayerischen Frankenjura verfügen genügend Potential für leistungsabgestufte Routen. Wer Ortsunkundig ist, dem bietet die Beschilderung am Eventtag die seltene Gelegenheit, ein womöglich unbekanntes Rennradrevier komfortabel näher kennenzulernen. Noch dazu wo die herrliche Naturlandschaft auf verborgenen Schleichwegen und abgelegenen Forststraßen optimal zur Geltung kommt. Wenngleich sich bei zweistelligen Steigungsprozenten der innere Schweinehund melden mag, lenkt das schwach besiedelte Hügelland - verbunden mit beeindruckenden Landschaftspanoramen - von Strapazen wenigstens zeitweise ab.

Wer zu forsch ans Werk ging und sich wider Erwarten „blau“ gefahren hat oder wenn das Wetter nicht mitspielt kann an mehreren Verzweigungspunkten auf eine kürzere Streckenvariante ausweichen. Streckengabelungen befinden sich bei Herrnsaal (Bild oben, KM 23), im Frauenforst und in Thumhausen im Labertal.
Scharfrichter der Welt-Kult-Tour - Das heiße Eisen im Feuer
Anstiege sind das Salz in der Suppe, d.h. umso steiler es hinauf geht, desto schärfer der "Geschmack".

Für "Kletterspezialisten" legt das Biketeam-Regensburg mit dem berühmt berüchtigten »Kühlschlag« quasi den roten Teppich aus. Ein kurzer aber knackiger Anstieg, über den wohl nicht jeder Teilnehmer amused sein wird. Im Vergleich zu sonstigen Bergstrecken ist der Kühschlag (KM 112/142 Marathon) zwar nur ein kleinerer Hüpfer, doch der Scharfrichter stellt sich nichtsdestotrotz wie eine Wand in den Weg und zwingt einem eine Maximalsteigung von bis zu 12 Prozent auf. Die 1.3 km lange Rampe beginnt am Ortsende von Schönhofen im Tal der Schwarzen Laber (Ø Steigung 6.8%).

Da die (über-) beanspruchte Beinmuskulatur beim 12% igen Kühschlag (Ortsende von Schönhofen) nach stundenlanger Dauerbelastung nicht mehr frisch ist und nachmittags womöglich die Sonne in den Hang sticht, droht ein gefürchteter Widersacher namens "Innerer Schweinehund" aufmüpfig zu werden. Bekanntermaßen wird der "Psychokiller" ausgerechnet dann rebellisch, wenn Kraftreserven zur Neige gehen bzw. der Leidensdruck unerträglich wird. Dann ploppen mit einem Mal Sinnkrisen auf, die das Handeln in Frage stellen. Ist die Höhenkuppe überwunden, ist der Spuk genauso schnell vorbei wie er gekommen war.
Auch mal interessant sich vor Augen zu halten bzw. sich bewusst zu machen, welch unvorstellbare Leistung die wirbelnden Beine als verlängerter Hebelarm auf längeren Strecken vollbringen. Demnach ergeben sich beispielsweise bei einer Trittfrequenz von 85 bis 95 pro Minute (U/min) nach einer siebenstündigen Ausfahrt zwischen 35.700 - 40.000 Kurbelumdrehungen (10 Std. bis 57.000). Alle Achtung, was der Mensch zu leisten imstande ist und dies ausschließlich seiner Gesundheit bzw. Leistungsfähigkeit zu verdanken hat.


