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Inhaltsverzeichnis

WKT300 - 15.08.2025

Lassen wir die Katze aus dem Sack. Die diesjährige »WKT300« führt am 15. August (Mariä Himmelfahrt) über 6 Landkreise und 3 bayerische Regierungsbezirke Richtung Süden bis zum "Bayerischen Meer" - dem Chiemsee - und dann leicht östlich versetzt wieder zum Ausgangsort Neutraubling zurück. Im Zentrum des Geschehens steht der Wohltätigkeitszweck, der den Spenden-Radmarathon mit einer sportlichen Herausforderung verbindet. So betrachtet besteht für alle Beteiligte eine WIN-WIN-Situation, von der wirklich alle profitieren. 

Die Teilnehmer der 3. WKT300 Ausgabe dürfen sich freuen, da der Streckenverlauf abermals idyllische Streckenabschnitte auf verkehrsschwachen Straßen bzw. durch duftende Waldpassagen enthält. 

In punkto Höhenmeter dürften sich wohl die meisten Teilnehmer still und leise ins Fäustchen lachen, denn gegenüber des letzten Jahres weist die Route durch die Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern gut 800 hm weniger aus. Damit ist das Thema "Bonus-Höhenmeter" vom Tisch, d.h. im Vgl. zum Vorjahr wird der Schweißtribut bzw. Schmerztoleranz maßgeblich dezimiert. Gleichwohl hat die Distanz minimal zugelegt, wenngleich ein Plus von 9 km - erst recht für Langstreckenspezialisten - das Kraut wahrlich nicht mehr fett machen.

Schirmherr ist der freie Sportjournalist und Moderator Armin Wolf - bekannt als die „Sportstimme Ostbayerns“.

Die WKT300 war nach Anmeldefreischaltung binnen kürzester Zeit ausgebucht!

 Streckendaten 2025

  • Streckenlänge: 309 Kilometer

  • Höhenmeter: ≈ 2.164 

  • Streckenzenit (KM 127): 576 m ü.NN.
  • Tiefster Streckenpunkt: Neutraubling
  • Durchschnittsgeschwindigkeit 28-30 km/h 

  • Angepeilte Fahrzeit: ca. 11 Stunden (zzgl. Verpflegungspausen) - geplante Ankunftszeit ca. 17.30 Uhr

  • Tangierte Landkreise: Regensburg, Straubing, Dingolfing, Mühldorf am Inn, Traunstein, Landshut (Regierungsbezirke Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern)

  • Nördlichster Streckenpunkt: Startort Neutraubling

  • Südlichster Streckenpunkt: Seebruck (Chiemsee)

Die WKT300 ist eine geführte radtouristische Veranstaltung im geschlossenen Verband auf öffentlichen Straßen und Wegen. Es sind alle ausreichend trainierten Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer herzlich zur Teilnahme eingeladen. Es gelten die verkehrsrechtlichen Vorschriften der StVO.

Streckenverlauf

Der Routenverlauf orientiert sich vornehmlich auf verkehrsarme Nebenstraßen, Rad- und Schleichwege.

Startort: Hotel am Gärtnerplatz Neutraubling → Obertraubling → Thalmassing → Eggmühl→ Mallersdorf → Bayerbach → Niederaichbach → Dieterskirchen → Vilsbiburg → Bodenkirchen → Ampfing → Waldkraiburg → Obing → Seebruck → Kienberg  → Mühldorf am Inn → Massing im Rottal → Gangkofen → Frontenhausen → Dingolfing → Geiselhöring → Sünching → Moosham → Mangolding → Obertraubling → Zielort: Hotel am Gärtnerplatz Neutraubling 

Die Hinfahrt nach Seebruck erfolgt in südlicher Fahrtrichtung auf einer westlichen Achse: 152 km / ↑ 1.220 hm ↓ 1.029 hm

Die Rückfahrt erfolgt nur unweit östlich der oben beschriebenen Anfahrt Richtung Norden, und peilt den Zielpunkt Neutraubling an: 156 km / ↑ 939 hm ↓ 1.136 hm

Sofern es die Sicht erlaubt, sticht ab Vilsbiburg die fantastische Aussicht auf die nördlichen Ostalpen zunehmend dominanter ins Blickfeld, die sich von West nach Ost folgendermaßen aufschlüsseln:

  • Bregenzerwaldgebirge
  • Allgäuer Alpen
  • Lechquellengebirge
  • Lechtaler Alpen
  • Wettersteingebirge und Mieminger Kette
  • Karwendel
  • Rofangebirge
  • Ammergauer Alpen
  • Bayerische Voralpen
  • Kaisergebirge
  • Leoganger und Loferer Steinberge
  • Berchtesgadener Alpen
  • Chiemgauer Alpen
  • Salzburger Schieferalpen
  • Tennengebirge
  • Dachsteingebirge
  • Totes Gebirge
  • Ennstaler Alpen
  • Salzkammergut-Berge

Bei der Rückfahrt in nördlicher Fahrtrichtung darf man sich dagegen ab Dingolfing auf die Silhouette des Bayerischen Waldes freuen, die jede Kurbelumdrehung näher heranrückt. 

Der Streckenhochpunkt befindet sich zwischen Kraiburg und Waldhausen (KM 127) auf einer Höhe von 576 m ü.NN., während die Stadt Neutraubling mit 330 Meter Höhe den tiefsten Punkt der WKT300 markiert. 

Pressekonferenz

Am 2.07.2025 fand Pressekonferenz zur 18. Welt-Kult-Tour / 3. WKT300 statt.

Foto v.l.n.r.: Martin Sperger (Verkaufsleiter Gastro, Bischofshof), Sportjournalist Armin Wolf, Friederike Liepelt und Annemarie Du Toit (Vorstände Herztöne e.V. Regensburg), Frau Dr. Astrid Freudenstein (2. Bürgermeisterin der Stadt Regensburg), Christian Spicker (1. Vorstand Biketeam Regensburg), Kerstin Müller-Schlinke (2. Vorstand Biketeam Regensburg) 

Alle Teilnehmer erhalten ein WKT300 Trikot im brandaktuellen Design (siehe Bild oben)

WKT300 - 15.08.2024

Das Veranstaltungsformat unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Radtourenfahrten (RTF), da die geschlossene Gruppenfahrt im gleichmäßigen Tempo u.a. das Gemeinschaftsgefühl fördert, welches im abgekapselten Gruppenkosmos zunehmend in Erscheinung tritt. Dort, wo alle Sportler ohne Wettkampfambitionen dasselbe Ziel verfolgen, schweißt die körperliche Qual im Kollektiv unheimlich zusammen. Eine Eigenart, die man in ihrer urtypischen Weise im Radsport ansonsten kaum wiederfindet. Da beißt die Maus keinen Faden ab, denn das altbekannte Sprichwort „Geteiltes Leid ist halbes Leid" trifft hier den Nagel auf den Kopf.

Pressekonferenz, 9.07.24

Foto v.l.n.r: Fr. Dr. phil. Astrid Freudenstein (Zweite Bürgermeisterin Regensburg und WKT-Schirmherrin), Armin Wolf (Sportjournalist/PK-Moderator), Christian Spicker (1. Vorstand Biketeam Regensburg), Wolfgang Böhm (Biersommelier Bischofshof). 

Die Pressekonferenz zur 17. Welt-Kult-Tour bzw. WKT300 stand unter dem Motto "Back to the Roots". Das Biketeam Regensburg präsentierte den anwesenden Pressevertretern und Sponsoren zu beiden Radsport-Events spannende NEWS.  

Langstreckenenthusiasten dürfen sich freuen, denn kein Geringerer als der frisch gebackene Langstreckenweltmeister Rainer Steinberger lobte nach einer Testbefahrung die komplett neue Streckenführung (303 km/3.060hm) in den höchsten Tönen.

Steinberger fuhr beim Race Around Poland (3.600 km) Mitte Juli 2024 einen souveränen Sieg ein. Für den sympathischen Extremsportler aus Pösing im Landkreis Cham war es sein bislang wichtigster Ultracycling-Erfolg. Für den WKT300-Veranstalter zweifelsohne eine große Ehre, dass der Ausnahmeathlet bereits zum zweiten Mal teilnimmt, wobei die 300 Kilometer-Distanz für ihn nicht recht viel mehr als ein lockeres Aufwärmtraining darstellt. Wie dem auch sei, satte 300 Kilometer im Windschatten eines amtierenden Weltmeisters zu fahren gibt's natürlich nicht alle Tage, weil der Ultracycler als Guide und Lokomative den Tross im vorgegebenen Schnitt-Tempo von ca. 30km/h begleiten wird.

 Palmares Rainer Steinberger (Ultracycler)

Bild: Rainer Steinberger und Curd Biedermann (Freier Journalist) auf Erkundungsfahrt der WKT300 im Jahr 2023.

Ultracycler Rainer Steinberger ist aus hartem Holz geschnitzt. Ein Extremsportler der von sich behauptet, dass er erst ab 200 Kilometer richtig "warm" wird und eine herkömmliche Marathondistanz als "Ausradeln" bezeichnet. Steinberger sorgt unter "Hobby-Normal-Radlern" für ungläubiges Stirnrunzeln, wenn er beispielsweise bei der Straßkirchner Sternenfahrt von seinem Heimatort Pösing (nahe Roding) um 4.00 Uhr zum Startort radelt (70 km), dann im geschlossenen Verband 210 km zurücklegt, um anschließend wieder nach Hause in den Bayerischen Wald zu radeln (in Summe 350 Kilometer und 3.500 hm). Seine Lebensphilosophie: "Ich lebe meinen Traum, Sport ist mein Leben! Das große Glück zu haben Leidenschaft und Beruf unter einen Hut zu bekommen ist mein Antrieb. Etwas Besonderes daraus zu machen und meine Mitmenschen daran teilhaben zu lassen ist meine Berufung. Erfolg kommt nicht von alleine."

Steinbergers Statement über die WKT300 im Telegrammstil: 

• kluge, sehr schöne streckenaufteilung

• ab KM 50 bergauf, bergab

• die meisten Anstiege lassen sich gut drücken

• da giftige Rampen fehlen, ist keine besondere Bergübersetzung erforderlich

• Hightlight Neuburg Staustufe

• Schnellstraße richtung A-Sulzbach

• Vorteil: am Feiertag herrscht erfahrungsgemäß weniger Verkehr

• letzten 60 km flach -  kann man im Windschatten gut laufen lassen

• Streckenprofil klug eingeteilt

• Landschaft sehr ansprechend

• Pausenstationen gut eingeteilt

• trotz bester Streckenkenntnisse hoch attraktive Passagen zum ersten Mal befahren

• im Vilstal nach Kallmünz schöner Radweg (macht Sinn, da vernünftig fahrbar) 

Erfolge von Rainer Steinberger:

2024

Race around Polen (WORLD ULTRACYCLING CHAMPIONSHIP); 3.600 km / 33.100 hm - comming soon

2023

2. Platz Weltmeisterschaften 2023 "Race Around Poland" 3.600 km 31.000 hm in 6 Tagen, 23 Stunden und 35 Minuten 

Race Across Germany Aachen - Görlitz 800 km, 8.000 hm 28 Stunden & 19 Minuten 

1.Platz Adriatic - Marathon Ultracycling, 1.200km (Hattrick, zum dritten Mal in Folge gewonnen)

2022

1.Platz Adriatic - Marathon Ultracycling, 1.200km

2021

1. Platz Race Across Italy (Ultracycling-Europameister); 729 km / 12.155 hm

1.Platz Race Around Austria 2.200km 30.000hm, in 87 Stunden & 19 Minuten

Europameister Ultracycling 2021 1.Platz „Race Across Italy“ - 790 km, 13.000hm in 26 Stunden & 47 Minuten

1. Platz Adriatic-Marathon Ultracycling 2021 Neuer Streckenrekord 1.200km in 42 Stunden

2019

1.Platz Race Around Austria; 2.200km 30.000hm  

1.Platz Race across Germany - Streckenrekord; 780 km / 7.800 hm 

2018

1.Platz AK Ultracycling Weltmeisterschaft "Glocknerman" 

Weitere Rennerfolge: https://cycling.sportrelax.de/index.php/erfolge

Trikotpräsentation bei der PK. Armin Wolf (2. v. r.) - bekannt als "Sportstimme Ostbayerns" - unterstützt auch 2024 als Schirmherr den WKT300 Spenden-Radmarathon.

Die WKT300 trumpft am 15. August (Mariä Himmelfahrt) - wie die Welt-Kult-Tour - ebenfalls mit einer neuen Strecke auf. Das Langstrecken-Event zeichnet sich durch seinen Benefizcharakter aus, bei dem der Reinerlös der Einnahmen an den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Regensburg gespendet wird. Was erfreulich ist: die Brauerei Bischofshof und das Zweiradcenter Stadler unterstützen als Sponsoren das ehrwürdige Charity-Projekt. Start/Ziel ist das Hotel am Gärtnerplatz in Neutraubling. 

Tangierte Landkreise: Regensburg, Schwandorf, Cham, Amberg-Sulzbach, Neumarkt i.d.OPf., Kelheim

Start: Hotel am Gärtnerplatz Neutraubling → Donaustauf → Tegernheim → Haslbach → Zeitlarn → Regenstauf → Hirschling (Regenüberquerung) - Nittenau → Bruck i.d.OPf → Bodenwöhr → Neukirchen-Balbini → Rötz → Eixedorfer Stausee → Neunburg v.Wald → Nabburg → Kemnath → Hirschau → Vilseck → Sulzbach-Rosenberg → Lauterhofen → Velburg → Parsberg → Lupburg → Kallmünz → Etterzhausen → Nittendorf → Schönhofen → Alling → Bergmatting → Lohstadt → Bad Abbach → Seedorf → Oberhinkofen → Obertraubling → Ziel: Hotel am Gärtnerplatz Neutraubling

Das Peloton tangiert in geschlossener Formation auf verkehrsschwachen Nebenstraßen sechs Landkreise in der Oberpfalz in denen man die Flüsse  Regen, Schwarzach, Vils, Naab, Schwarze Laber und die Donau zu Gesicht bekommt.

Bericht im Mecklenburger Seen Runde Magazin

Um für überregionale Publicity zu sorgen wurde die WKT / WKT300 auf der diesjährigen Velo Berlin (Flughafen Tempelhof) beworben. Zudem sind beide Veranstaltungen im aktuellen Magazin der Mecklenburger Seen Runde platziert.

Das Peloton tangiert in geschlossener Formation auf verkehrsschwachen Nebenstraßen sechs Landkreise in der Oberpfalz in denen man die Flüsse  Regen, Schwarzach, Vils, Naab, Schwarze Laber und die Donau zu Gesicht bekommt.

Spendenerlös

Die Startgebühr von EUR 100 inkludiert die Verpflegung, ein Begleitfahrzeug, ein hochwertiges und individuell designtes Teilnehmertrikot sowie eine Spendenquittung in Höhe von EUR 50. Der Charityzweck steht bei der »WKT300« eindeutig im Vordergrund. Sein leidenschaftliches Hobby mit einer guten Tat zu verbinden, deren Erlös zu 100% an den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Regensburg e.V. gespendet und bedürftigen Menschen zugute kommt, verleiht der Teilnahme einen tieferen Sinn.

Elitäres Finishertrikot

 Höhenmeterangaben spiegeln grundsätzlich nur Annäherungswerte der Realität wider!

Hinweise zu Höhenmeterangaben: wegen des hinterlegten Algorithmus von Google-Maps werden oberhalb der interaktiven Streckengraphiken tendenziell zu geringe kumulierte Höhenwerte ausgegeben. Werden GPX-Dateien von Bayernbike/Dreiländerbike downgeloaded (Basis Google-Maps) und die Daten anschließend in BaseCamp oder Garmin Connect oder anderen Programmen importiert, verändert der jeweilig hinterlegte Algorithmsus die kumulierten Höhenwerte. Da es keine faktischen Referenzwerte gibt und jede HM-Angabe mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet ist, kennt letztlich kein Mensch den realistischen kumulierten Höhenwert einer Route. Folgender Grundsatz gilt: Höhenmeterangaben spiegeln grundsätzlich nur Annäherungswerte der Realität wider. Dies wiederum ist der Grund, weshalb Trackaufzeichungen im Vergleich immer mehr oder weniger differieren. Aufzeichnungsvergleiche mit mehreren montierten Garmingeräten auf einem MTB erbrachten Abweichungen von bis zu 25%. Tatsächlich gibt es zahlreiche Fehlerquellen. So zeichnen manche Geräte barometisch- bzw. GPS-basierend auf oder bilden ein arithmetisches Mittel aus beiden Parametern. Als maßgeblich entscheidend hat sich die Anzahl der Trackpunkte heraus kristallisiert. Erfahrungsgemäß darf man Höhenangaben von Routingportalen wie Komoot, Outdooractive, GoogleMaps & Co nicht für "bare Münze" nehmen. So ist es auch kein Geheimnis, dass Komoot über den Daumen gepeilt etwa 20% zu geringe Höhenwerte ausweist. Interessant ist, dass die Abweichungsquote bei Rennradrouten (Straße) wegen gleichmäßigeren Steigungen signifikant geringer ausfällt, als bei MTB-Routen im unwegsamen Gelände.

Tipp: um den Abweichungsgrad zu minimieren, liefert eine Daten-Interpolierung (Glättung) genauere Ergebnisse - sofern das Programm richtig bedient wird. Hierbei leistet der RouteConverter als nützliches, kostenfreies und anwenderfreundliches GPS-Tool wertvolle Dienste. Die Freeware zeigt Routen, Tracks und Wegpunkte an bzw. können bearbeitet und konvertiert werden. Allerdings erfordert die Kantenglättung mittels Douglas Peucker Algorithmus individuelle Abstandsangaben der Trackpunkte, was gewisses Anwenderwissen bzw. Routine abverlangt. Je nachdem mit welchen Meterangaben (Abstände) gearbeitet wird, variiert das HM-Ergebnis. Bsp.: Werden Trackpunkte herabgesetzt, vermindert sich der HM-Wert, d.h dass eine höhere Trackpunktdichte in aller Regel zuviele Höhenmeter ausweist. 

Merkblatt zur Höhenmeterabweichung

Timetable

Da der Spendenmarathon mit 3.500 Höhenmeter im Vgl. zu 2023 ca. 1.000 hm mehr aufweist, wurde ein niedrigerer Schnitt im Bereich von 27-30 km/h angesetzt. Als Berechnungsgrundlage für das Timetable wurde der Mittelwert von 28.5 km/h zugrundegelegt: 

  • V 1: Rötz (KM 82):              Teilstrecke 82 km / ≈    800 hm -  FZ 2:50  zs. Pause ca. 10 min., Weiterfahrt 9.00 Uhr
  • V 2: Vilseck (KM 155):         Teilstrecke 73 km / ≈ 1.057 hm -  FZ 2:36 zs. Pause ca. 15 min., Weiterfahrt 11.51 Uhr
  • V 3: Lupburg (KM 231):       Teilstrecke 76 km / ≈    870 hm -  FZ 2:47 zs. Pause ca. 15 min, Weiterfahrt 15.00 Uhr 
  • Ziel Neutraubling (KM 304): Teilstrecke 73 km / ≈    730 hm  -  FZ 2:36; geplante Ankunftszeit ca. 17.36 Uhr

Rückblick: trotz Leistungsspreizung war das Durchschnittstempo 2023 eine echte Punktlandung, da die Gesamtstrecke mit einem glatten 30er Schnitt bewältigt wurde. Dank der souveränen Tempomacher an der Spitze des Feldes und der disziplinierten Fahrweise im Peloton blieb man von Stürzen verschont. Freilich braucht es auch einer Portion Glück, damit alles reibungslos über die Bühne geht. So gab es keine technische Defekte, was angesichts der Teilnehmerzahl multipliziert mit der Streckenlänge (6.000 Kilometer) auch keine Selbstverständlichkeit ist. 

WKT300-Premiere - 15.08.2023

Die Route verläuft auf verkehrsschwachen Nebenstraßen durch sechs Landkreise in drei Bayerischen Regierungsbezirken (Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern). Dabei wird die Donau gleich viermal überquert. Lets talk about: Gespräche sind in Zweierreihe bei erträglichem Tempo immer gut möglich. Dies hebt die Stimmung und erzeugt ein verbindendes Gemeinschaftsgefühl. Um etwaige Hemmschwellen einer Entscheidung die Brisanz zu nehmen: Für wen ein Radmarathon (< 200 km) kein Problem darstellt, bekommt mit der WKT300 die einmalige Gelegenheit, sein Palmares mit einer fulminanten 300 Kilometer Distanz aufzuwerten. Da es sich um eine geführte Tour handelt wo im geschlossenen Verband gefahren wird, profitiert man in weiten Teilen vom ökonomischen Windschatten. Außerdem braucht man sich weder über Verpflegung noch Streckenverlauf einen Kopf zu machen.

Start: Hotel am Gärtnerplatz in Neutraubling → Obertraubling → Hohengebraching → Pentling → Sinzinger Eisenbahnbrücke (Donauquerung) → Deuerling → Painten → Prunn → Riedenburg → Dietfurt → Altmannstetten → Pförring (Donauquerung) → Rohr → Rottenburg a.d.Laaber → Pfeffenhausen → Ergoldsbach → Mallersdorf → Geiselhöring → Donauquerung nahe Straubing → Kößnach → Kirchroth → Oberzeitldorn → Hofdorf → Wörth a.d.Donau → Wiesent → Bach a.d.Donau → Donaustauf (Donauquerung) → Barbing → Ziel: Hotel am Gärtnerplatz in Neutraubling

Vor dem Start erläuterten Christian Spicker, 1. Vorstand sowie Organisationsleiter Marc Schwagerus vor dem Hotel am Gärnterplatz in Neutraubling letzte Details zum Ablauf der Veranstaltung. 

Foto v.l.: Curd Biedermann, Armin Wolf, Marc Schwagerus

Streckengrafik mit Höhenprofil


Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

Haftungsausschluss:

Biketouristik – Media übernimmt keine Gewähr für die Korrektheit downgeloadeter Trackdaten. Die Verwendung von GPS-Tracks geschieht in Eigenverantwortung des Users und schließt Haftungsansprüche gegenüber dem Anbieter ausnahmslos aus.



Schirmherr Armin Wolf - gemeinhin als mediale "Sportstimme Ostbayerns" bekannt - ließ es sich trotz Urlaubsantritt nicht nehmen an die Sportler freundliche Grußworte zu richten, bevor das illustre Starterfeld punkt 6.00 Uhr Fahrt aufnahm. Natürlich war allen Teilnehmern frühmorgens bewusst, welch anstrengender Tag bevorstand, um mit Muskelpower und eiserner Willensstärke 300 Kilometer durch sechs Landkreise (Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern) zu pflügen.

Nahezu verkehrsfreie Straßen durch eine anmutende Naturlandschaft - ein wahres Eldorado für passionierte Radsportler. Entlang am Donauufer, durchs Schwarze Labertal, den Paintner Forst, das Altmühltal, der Hallertau und der Gäubodenebene sorgte quer durch die Landkreise Regensburg, Neumarkt i.d.OPf., Kelheim, Eichstätt, Pfaffenhofen a.d.Ilm und Straubing-Bogen für reizvolle Abwechslung.  

Behütet im Windschatten in Zweierreihe sorgten Small Talks für gute Stimmung. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass an Steigungen äquivalent zur Pulsfrequenz notgedrungen der Gesprächsgeräuschpegel verstummt, nur um auf Flachpassagen auf’s Neue zu entflammen. Wer bislang noch nie im geschlossenen Verband gefahren ist, war über die angenehme Fahrweise positiv überrascht.

Trotz üblicher Leistungsspreizung war das Durchschnittstempo eine echte Punktlandung, da die Gesamtstrecke mit einem glatten 30er Schnitt bewältigt wurde. Dank der souveränen Tempomacher an der Spitze des Feldes und der disziplinierten Fahrweise im Peloton blieb man von Stürzen verschont. Freilich braucht es auch einer Portion Glück, damit alles reibungslos über die Bühne geht. Dass inklusive Guides bei 30 Teilnehmern keine technische Defekte verzeichnet wurden (immerhin ergibt die Teilnehmerzahl multipliziert mit der Streckenlänge 9.000 "Mannschaftskilometer") ist auch keine Selbstverständlichkeit. Dazu stand die Veranstaltung sprichwörtlich unter einem strahlenden Stern, weil die Sonne nach 2 Wochen Regenwetter endlich wieder vom Himmel lachte und Petrus bis zur Zielankunft die Schleusen dicht hielt, was der Wettergott zum Leidwesen vieler Outdoorsportler in dieser Saison manchmal sehnlichtst vermissen ließ. 

Die positiven Rückmeldungen bezogen sich sowohl auf das spezielle Veranstaltungsformat, das sich von herkömmlichen Radtouristikfahrten (RTF) signifikant unterscheidet, als auch auf die reichhaltige Verpflegung sowie die perfekte Orga und Logistik der mobilen Einsatztrupps. Aufgrund der Geschwindigkeitsdrosselung durch das vorgegebene Durchschnittstempo der Pacemaker blieb das Feld im großen und ganzen zusammen. Überdies erleichterte die moderate Belastungsintensität die Kommunikation, was wiederum das Zusammengehörigkeitsgefühl schürte. Spontan entlud sich die kameradschaftliche Verbundenheit bei der Zielankunft , wo sich die Teilnehmer mit überschäumender Freude in den Armen lagen. Schlagartig war die innere Anspannung dem überschäumenden Glücksgefühl gewichen.  

Foto: Verpflegungsstation 1, Töging (KM 75)

"Ohne Mampf kein Kampf". An den drei Verpflegungsstationen in Töging (KM 75), Kirchdorf (KM 150) und Mallersdorf (KM 215) gab es eine reichhaltige Essens- und Getränkeauswahl. Bei 32 Grad war genügend Trinken das oberste Gebot, damit der Motor am Laufen blieb. Schmalzbrot und gesalzte Tomaten & Gurken - verbunden mit einer Prise Salz ins Getränk - pegelte den schweißbedingten Natriumverlust (ursächlich für Muskelkrämpfe) wieder ein.

Foto: Verpflegungsstation 2, Kirchdorf (KM 150)

Foto: "Einflugschneise" zur dritten Verpflegungsstation in Mallersdorf (KM 225)

Verpflegungsstation 3, Mallersdorf (KM 225)

Aufgrund der schwülen Hitze wurde kurzerhand in Wörth a.d.Donau (KM 275) eine Getränke- und Energystation eingerichtet, bevor es das Peloton mit bis zu 40 km/h im flachen Donautal glückbeseelt nochmal richtig krachen ließ. Wie bei Radsport-Events üblich, werden im Schlußabschnitt vor lauter Freude es geschafft zu haben Endorphine freigesetzt, die ein euphorisches Fahrgefühl entfachen. 

First Class Service: kalte Erfrischungsdusche nach schweißtreibender Fahrt ist fraglos die reinste Wohltat.

In Sprintmanier jagte das geschlossene Feld über die 542 Meter lange Kagerser Donaubrücke (Schleuse Straubing) und nahm Kurs auf Kirchroth.

Bedrohlich schwarze Wolkenfelder verhießen in der Gäubodenebene Richtung Wörth a.d.Donau nichts Gutes. Doch dieses Mal hielt der Wettergott die Schotten bis auf wenige Regentropfen dicht. 

Foto: Getränkestation Wörth a.d.Donau (KM 275). Auf den letzten 25 Kilometer bis ins Ziel wurde nochmal kräftig geballert. Da hatten selbst die Guides alle Hände voll zu tun, enteilende Schäfchen einzufangen, sie einzubremsen und ans Regelwerk zu erinnern, damit alle das Ziel wohlbehalten in geschlossener Formation erreichen. Schlussendlich verringert sich nach stundenlanger körperlicher und mentaler Ausdauerbelastung die Konzentations- und Reaktionsfähigkeit, was dementsprechend Fahrfehler verursachen kann, welche das Sturzrisiko maßgeblich erhöht.

Obwohl die Zeit drängte, wurde an der Getränkestation in Formationsaufstellung noch ein schnelles Gruppenfoto geschossen, bevor die ausgemergelten Teilnehmer im forcierten Speed den Sack endgültig zumachten.

Fazit

Die positiven Rückmeldungen bezogen sich sowohl auf das spezielle Veranstaltungsformat, das sich von herkömmlichen Radtouristikfahrten (RTF) signifikant unterscheidet, als auch auf die reichhaltige Verpflegung sowie die perfekte Orga und Logistik der mobilen Einsatztrupps. Aufgrund der Geschwindigkeitsdrosselung durch das vorgegebene Durchschnittstempo der Pacemaker blieb das Feld im großen und ganzen zusammen. Dazu erleichterte der gleichmäßige Belastungsgrad unter Vermeidung anaerober Belastungsspitzen die Kommunikation, was wiederum das Zusammengehörigkeitsgefühl schürte. Die kameradschaftliche Verbundenheit entlud sich für alle Anwesenden sichtbar bei der Zielankunft, wo sich die Teilnehmer mit überschäumender Freude in den Armen lagen. Schlagartig war die innere Anspannung dem überschäumenden Glücksgefühl gewichen.  

Nicht zu vergessen der wohltätige Zweck, der be­dürf­tigen Menschen zugute kommt sind gab dem Spendenmarathon einen tieferen moralischen Sinn. Beseelt vom Finisherstolz verwunderte es ganz und gar nicht, warum so viele Fahrer trotz Erschöpfung prompt ihre nächste WKT300-Teilnahme bekundeten. Bei soviel Zuspruch ist davon auszugehen, dass die limitierten Startplätze wohl wie warme Semmeln weggehen werden. Wer sein Palmares aufwerten möchte, bekommt am 15. August 2024 (Mariä Himmelfahrt ist in katholischen Städten und Gemeinden Bayerns ein gesetzlicher Feiertag) die nächste Chance - vorausgesetzt der Startplatz ist save. 

Last but not least: besonderer Dank gebührt dem SV Töging, dem SC Kirchdorf und dem TV Mallersdorf, die ihr Sportgelände samt Sanitäranlagen bereitwillig zur Verfügung stellten.  

Foto: Touguides, 1. Vorstand, Orgaleiter, Öffentlichkeitsbeauftrager und Einsatzkoordinator vom Biketeam Regensburg.

Wer kennt ihn nicht, den inneren Schweinehund, der zerstörerisch die Willenskraft torpediert. Doch die gruppentaugliche Fahrweise degradiert den böswilligen "Psycho-Einflüsterer" zum zahnlosen Tiger. Fakt ist: eine günstigere Gelegenheit, die "Dreihunderter-Prestige-Hürde" zu überspringen gibt es nicht.

Die Belohnung für die vollbrachte Leistung ließ nicht lange auf sich warten. Will heißen, dass das Beste zum Schluß kam. Zum Grand Finale brillierte das Hotel am Gärtnerplatz in Neutraubling mit schmackhaftem Nudelbuffett und hausgemachten Saucen. 

Sponsoren

  • SGB-SMIT GROUP (Trafospezialist)  
  • owayo GmbH (Sportbekleidungshersteller)
  • Zweiradcenter Stadler
  • Brauerei Bischofshof GmbH & Co. KG 

Nachdem das Finish unter Dach und Fach und das prestigeträchtige Finishertrikot übergestreift war trieb so manchen Teilnehmer die Frage um, ob es denn eine weitere WKT300 - Ausgabe geben würde? Fest steht: angesichts der erfolgreichen Premiere findet die Neuauflage am Donnerstag den 15.08.2024 statt! 

Das Biketeam Regensburg e.V. wird in der Nachbesprechung die Köpfe zusammen stecken und anhand der gesammelten Erkenntnisse neue Ideen beratschlagen bzw. an Optimierungen feilen. Dazu gehört auch, eine neue attraktive Streckenführung auszuarbeiten, an deren abwechslungreicher Vielfalt es in unseren heimatlichen Gefilden bekanntlich nicht mangelt. Es bleibt also spannend, welches Streckenmenü die "Biketeam-Köche" ihren Gästen nächstes Jahr auftischen wird:-)

Testbefahrung am 1. Juli 2023: links Ultracycler Rainer Steinberger, rechts Vereinsmitglied (Biketeam Regensburg) Curd Biedermann. Rainer Steinberger, 2022 Race Across Amerika Teilnehmer (lag 1.800 km in Führung, bevor ihn ein schwerer Sturz jäh aus dem Rennen riss) und Ultracycling-Europameister (gewann 2021 das Race Across Italy) stellt sich in den Dienst der guten Sache. Da er laut eigener Aussage erst ab 200 km richtig "warm" wird und die Marathondistanz bei der WKT als "Ausradeln" bezeichnet, bekam der Autor trotz Windschatten in voller Härte zu spüren. 

Finishertrikot

Streckencharakteristik

Das Höhenprofil spiegelt die kupierte Topographie des Bayerischen Juras wider. Der Großteil von etwa 2.500 Höhenmeter verbirgt sich im ersten Drittel der Strecke, wobei die meist moderaten Anstiege ein- bis zweihundert Höhenmeter aufweisen. Der signifikanteste Anstieg beginnt nach der Almühl-Überquerung am Ortsende von Kottinwörth (KM 79), wo es 4 km gleichmäßig bergauf geht (150 hm, max. Steigung 9%). Danach folgen auf 6 km weitere kleinere Anstiege (100 hm). Die gesamte Strecke ist rampenfrei, eine besondere Bergübersetzung ist also nicht vonnöten. Sport Compact (52/36) mit 28 er Ritzel hinten dürfte die beste Wahl sein. Wer mehr Punch hat, kettet die "Heldenkurbel" (53/39). 

Zur "Halbzeit" bei KM 150 (Rohr in NBay.) sind gut 1.400 hm bewältigt. Die restlichen 900 hm verteilen sich auf ein flach/ welliges Profil, was sich angesichts der zermürbenden Dauerbelastung aber nicht wirklich schmerzfreier anfühlen dürfte. Einerseits kommt das Streckenlayout den Fahrern mit einer 70 km langen, flach- (abfallenden) bis leicht hügeligem Schlussabschnitt zwar entgegen (134 Höhenmeter /260 Tiefenmeter), andererseits dürfte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, machen, weswegen sich die vermeintlich leichte "Rollerstrecke" hinten raus doch wie ein Kaugummi in die Länge zieht. Zwickt und zwackt das Gesäß, der Rücken oder die Oberschenkel bekommt der gefürchetete innere Schweinehund - Sinnbild für Willensschwäche - Oberhand und mindert letzten Endes die Moral. Andererseits spenden zwei Führungslokomotiven (Guides) aerodynamischen Windschatten, was der durchschnittlichen Intensität die Belastungsspitzen nimmt bzw. der verminderte Luftwiderstand wertvolle Kraftreserven sparen hilft. Nichtsdestotrotz wollen 300 Kilometer gekurbelt sein, zumal auf Flachpassagen sicher nicht gebummelt sondern ordentlich auf's Tempo gedrückt wird, um den anvisierten Ø von rund 30 km/h zu halten. Läuft alles nach Plan, ist mit einer Ankunftszeit gegen 18.00 Uhr zu rechnen. 

Verpflegungsstationen / Timetable

Die (Exklusiv-) Verpflegung in altbekannter Welt-Kult-Tour - Qualität erfolgt auf drei Verpflegungsstationen in 75 Kilometer-Abständen:

  • V 1: KM  75 Dietfurt (FZ 3 Std. inkl. Pause, Weiterfahrt spätestens 9.00 Uhr) 
  • V 2: KM 150 Rohr (FZ 3 Std. inkl. Pause, Weiterfahrt spätestens 12.00 Uhr) 
  • V 3: KM 225 Neuhofen (FZ 3 Std. inkl. Pause, Weiterfahrt spätestens 15.00 Uhr) 
  • Ziel: KM 300 Neutraubling (FZ 3 Std. Ankunftszeit 18.00 Uhr) 

Landschaftliche Highlights

- entlang der Donau

- Schwarze Labertal  (Eilsbrunn - Eichhofen - Deuerling)

- Waldpassage Deuerling - Painten 

- Schambachtal-Radweg

- Serpentinenstraße (Gefällstrecke) nach Prunn im Altmühltal

- Hallertau (Hopfenanbaugebiet)

- Ergoldsbach - Straubing (Gäubodenebene)

Tangierte Landkreise: Regensburg, Neumarkt i.d.OPf., Kelheim, Eichstätt, Pfaffenhofen a.d.Ilm, Straubing-Bogen

Regierungsbezirke: Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern

 Höhenmeterangaben spiegeln grundsätzlich nur Annäherungswerte der Realität wider!

Hinweise zu Höhenmeterangaben: wegen des hinterlegten Algorithmus von Google-Maps werden oberhalb der interaktiven Streckengraphiken tendenziell zu geringe kumulierte Höhenwerte ausgegeben. Werden GPX-Dateien von Bayernbike/Dreiländerbike downgeloaded (Basis Google-Maps) und die Daten anschließend in BaseCamp oder Garmin Connect oder anderen Programmen importiert, verändert der jeweilig hinterlegte Algorithmsus die kumulierten Höhenwerte. Da es keine faktischen Referenzwerte gibt und jede HM-Angabe mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet ist, kennt letztlich kein Mensch den realistischen kumulierten Höhenwert einer Route. Folgender Grundsatz gilt: Höhenmeterangaben spiegeln grundsätzlich nur Annäherungswerte der Realität wider. Dies wiederum ist der Grund, weshalb Trackaufzeichungen im Vergleich immer mehr oder weniger differieren. Aufzeichnungsvergleiche mit mehreren montierten Garmingeräten auf einem MTB erbrachten Abweichungen von bis zu 25%. Tatsächlich gibt es zahlreiche Fehlerquellen. So zeichnen manche Geräte barometisch- bzw. GPS-basierend auf oder bilden ein arithmetisches Mittel aus beiden Parametern. Als maßgeblich entscheidend hat sich die Anzahl der Trackpunkte heraus kristallisiert. Erfahrungsgemäß darf man Höhenangaben von Routingportalen wie Komoot, Outdooractive, GoogleMaps & Co nicht für "bare Münze" nehmen. So ist es auch kein Geheimnis, dass Komoot über den Daumen gepeilt etwa 20% zu geringe Höhenwerte ausweist. Interessant ist, dass die Abweichungsquote bei Rennradrouten (Straße) wegen gleichmäßigeren Steigungen signifikant geringer ausfällt, als bei MTB-Routen im unwegsamen Gelände.

Tipp: um den Abweichungsgrad zu minimieren, liefert eine Daten-Interpolierung (Glättung) genauere Ergebnisse - sofern das Programm richtig bedient wird. Hierbei leistet der RouteConverter als nützliches, kostenfreies und anwenderfreundliches GPS-Tool wertvolle Dienste. Die Freeware zeigt Routen, Tracks und Wegpunkte an bzw. können bearbeitet und konvertiert werden. Allerdings erfordert die Kantenglättung mittels Douglas Peucker Algorithmus individuelle Abstandsangaben der Trackpunkte, was gewisses Anwenderwissen bzw. Routine abverlangt. Je nachdem mit welchen Meterangaben (Abstände) gearbeitet wird, variiert das HM-Ergebnis. Bsp.: Werden Trackpunkte herabgesetzt, vermindert sich der HM-Wert, d.h dass eine höhere Trackpunktdichte in aller Regel zuviele Höhenmeter ausweist. 

Merkblatt zur Höhenmeterabweichung

Mittels "Routekonverter", ergab sich nach einer manuellen Daten-Interpolierung (Glättung) abweichend vom Google-Algorithmus (1.896 hm) ein kumulierter Höhenwert von rund 3.120 hm.