Radwege -suche
Donau-Regen-Radweg - Entschleunigter Bahntrassen-Fahrspaß hoch³
Herzlich Willkommen im »Urlaubsland Straubing-Bogen«

Zwischen den Gemeinden Altrandsberg und Rattenberg - genauer gesagt 5.7 km von Miltach bzw. 33.3 km von Bogen entfernt - wird die Landkreisgrenze Cham / Straubing-Bogen passiert, die zugleich die Regierungsbezirke Oberpfalz und Niederbayern voneinander trennt. Je nach Fahrtrichtung erblickt man entweder das Schild vom Landkreis Cham, welches "Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Rot die zweitürmige silberne Kirche von Chammünster" abbildet, oder das weiß-blaue Rautenwappen des Landkreis Straubing-Bogen, dessen Ursprung sich auf die Hochzeit der Bogener Gräfin Ludmilla mit dem Wittelsbacher Herzog Ludwig I. von Bayern im Jahre 1204 zurückführen lässt.
Nach Überschreitung der Landkreisgrenze ist die Weiterfahrt nach Bogen (28.5 km) durch die sanfte Hügellandschaft mit abwechselnd schattigen Waldpassagen entlang des plätschernden Perlbachs und Oedbachs geprägt. Zunehmend verengen sich die Geländeeinschnitte die vor Augen führen, welch harter Knochenjob der Bahnbau im 19. Jahrhunderts in dem unwegsamen Gelände ohne technische Hilfsmittel den Menschen damals abverlangte. Dafür setzte die Eisenbahn insbesondere für ländliche Regionen eine dynamische Entwicklung für Handel, Wirtschaft und Wohlstand in Gang, indem für damalige Verhältnisse eine relativ schnelle Beförderung von Rohstoffen, Waren und Menschen ermöglichte.

Wer in der Gastwirtschaft Wies Wirt" (KM 8.6) einkehrt, kann derweil sein ebike an der Ladestation aufladen. Überdies bietet die Gastwirtschaft auch Übernachtungen an.
Erhöhte Vorsicht ist bei der Straßenquerung geboten
Ist der Anstieg mit eigener Muskelkraft - oder mit Hilfe eines elektrischen Antriebs - zum Streckenhochpunkt bewältigt, lässt das stolze Gefühl über die körperliche Leistung nicht lange auf sich warten.
Streckenzenit Streifenau
Am Scheitelpunkt der Strecke in Streifenau (534 m ü.NN.) verlockt eine Gaststätte mit Biergarten zur gemütlichen Einkehr. Eine Zwischenbilanz auf der Hochebene verdeutlicht, dass die meisten Höhenmeter bereits bewältigt sind. Von Miltach aus schlagen auf der 11 km langen Strecke knapp 300 Höhenmeter zu Buche, während es in entgegengesetzter Fahrtrichtung von Bogen aus (28.5 km) Länge fast 500 Höhenmeter sind. Die Logik des Scheitelpunkts bringt es mit sich, dass es in beiden Richtungen erst mal abwärts geht. Im Bewusstsein dessen liegt ein routinemäßiger Einkehrstopp - quasi als Selbstbelohnung - auf der Hand. Schließlich mundet eine kräftige Brotzeit und erfrischenden Getränken nach körperlicher Verausgabung unter freiem Himmelszelt am allerbesten. Frisch gestärkt bereitet die hindernisfreie Weiterfahrt auf der abschüssigen Strecke gleich doppelt soviel Spaß.

Nachdem der Streckenhochpunkt erreicht ist, lockt das Gasthaus Streifenau mit schönem Biergarten zur Einkehr, schließlich runden Geselligkeit, Lebensfreude und Unterhaltsamkeit eine gelungene Radtour optimal ab.
Vergegenwärtigt man sich die Zwischenbilanz der Streckencharakteristik, wirkt es wie ein Stimmungsaufheller. Zum einen wurden seit Miltach (11 km) knapp 300 Höhenmeter überwunden, zum anderen folgen nun flotte Bergabpassagen die echte Fahrspaß-Garanten sind. Logisch, dass die reizvolle Landschaft ohne nennenswerten Rollwiderstand einen Heidenspaß bereitet und die Leichtigkeit des Seins jeglichem Alltagsbalast den Laufpass gibt.
Keine 500 Meter trennen in Streifenau die Menach und den Oedbach - der westlich von Konzell entspringt - und weiter nördlich in tieferer Lage dem Perlbach zufließt, der in Miltach in den Regen mündet. Die in der Hochebene entspringende Menach bekommt der Bahntrassenradler häufiger zu Gesicht.
Nachdem der Streckenhochpunkt in Streifenau (KM 11) passiert ist folgt ein 6 km langer Gefällabschnitt, bei dem das Höhenlevel um gut 110 Meter absinkt (max. Gefälle 3 %).

Die Mittelgebirgslandschaft ist nicht nur bei Radfahrern und Mountainbikern heiß begehrt, sondern ebenso finden Wanderer ein unerschöpfliches Naturareal vor. So kreuzt nahe Konzell beispielsweise der Europäische Fernwanderweg E8, der von der Nordsee über Rhein, Main und Donau bis in die Karpaten verläuft und den Bayerischen Wald auf einer Länge von ca. 216 km von Regensburg entlang des Donaukammes, über zahlreiche Aussichtsberge bis nach Saldenburg durchquert. Selbiges gilt auch für den 660 km langen Fernwanderweg Goldsteig, der durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald verläuft und sich mit der Bahntrassenroute nördlich von Haibach kreuzt.

Glücklicherweise blieben die schön hergerichteten Bahnhofsgebäude in Konzell Süd (heute in Privatbesitz) und Mitterfels der "Nachwelt" erhalten. Besonders Eisenbahnenthusiasten freuen sich, wenn nostalgische Relikte aus der verblichenen Eisenbahnepoche den Zahn der Zeit "überlebt" haben und so ehemalige Bahntrassen heutzutage kulturhistorisch beträchtlich aufwerten.

Zwischen Obermühl (KM 16.1) und Recksberg (nördlich von Haibach) verläuft die 4. Etappe Süd der TRANS BAYERWALD ca. 1 km auf der Bahntrasse. Die populäre Mountainbike- und Gravelbikeroute setzt sich aus einem südlichen und nördlichen Halbkreis mit einer Länge von jeweils ca. 350 Kilometer zusammen. Des Weiteren kreuzt an obiger Rastplatzstelle der beliebte Fernwanderweg Goldsteig, der von Marktredwitz (Oberfranken) nach Oberviechtach (Oberpfalz) und weiter in zwei Strängen nach Passau (Niederbayern) führt.
Burgruine Haibach

Den Abstecher (1.5 km /100 hm) zur 900 Jahre alten Burgruine Haibach (KM 18), die auf dem aussichtsreichen Hofberg trohnt, kann man wärmstens empfehlen. Im Hofbergmuseum wird die Arbeit und die Lebensweise in der Landwirtschaft der vergangenen Zeiträume dargestellt, während im renovierten Stall der Burgruine historische Geräte, Maschinen, Möbel und Werkzeuge ausgestellt sind.
Da der unwegsame Haybeckenweg (Geschichtslehrpfad) steil und teilweise wurzelig ist, empfiehlt es sich beim Einstieg das Rad abzusperren und einen zehnminütigen Fußmarsch zur Burgruine zu machen.

Nicht mal 100 Höhenmeter zur Anhöhe des Hofbergs reichen aus, um auf der Burgruine einen wunderschönen Ausblick auf die Gemeinde Haibach und deren umgebenden Naturlandschaft des Bayerwalds zu genießen.
Wie man sieht befindet sich der Ort Haibach in einem Talkessel und wird im Osten vom Lanzlberg, Winterberg und Sommerberg umschlossen, während sich im Süden der Hofberg mit der Ruine Haibach erhebt, von dessen Position aus das Bild gemacht wurde.

Um die Ruine auf dem Hofberg vor dem Verfall zu retten wurde 1986 ein Förderverein gegründet. Nach sechsjähriger Aufbauzeit, wurde das historische Denkmal in den jetzigen Stand versetzt, das nur mit der Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege, Bezirk Niederbayern, Landkreis, Gemeinde und den Ortsvereinen realisiert werden konnte.
Mühlenmuseum Haibach

Das Mühlenmuseum Haibach liegt direkt am Wegesrand des Donau-Regen-Radwegs am Ortsrand der Gemeinde (KM 18). Das alte Mühlwerk ist heute in einem Neubau, der sich im Grundriss an die historische Mühle anlehnt, untergebracht. Im Untergeschoss befindet sich das Wasserrad, der Antrieb und eine Werkstatt umfasst, im Erdgeschoss befindet sich ein museumspädagogischer Raum und im ersten Obergeschoss sowie im Dachgeschoss finden Sonder- und Dauerausstellungen statt. Beispielsweise werden einzelne Arbeitsschritte beginnend vom Korn bis zum Brot (authentische Darstellung des Mühlenbetriebes), als auch die Geschichte des Mühlenwesens an der Menach dokumentiert.

Öffnungszeiten: April-Oktober; Mittwoch 10.00 bis 13.00 Uhr, Samstag/Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.
3 km von Haibach entfernt erreicht man die Gemeinde Haselbach, das sich seit 2024 mit dem ehrenwerten Titel „Gold-Dorf“ schmücken darf.

Die gehäufte Anzahl von Radwegeschildern spiegelt einen Radwegenknotenpunkt wider, an dem sich mehrere Routen verzweigen. So wird der Donau-Regen-Radweg von etlichen regionalen Radwege entweder abschnittsweise begleitet oder von diesen gekreuzt: Kultur Tour (#19), 3 Bäche Radweg (#26), Feierabend-Tour (#20), Kapellenradrunde (#24), Aussichts Tour (#22), Natur Tour (#23), Bayerischer Wald Tour (#18), Gipfelstürmer (#21)
Haselbach (KM 21): erhöhte Vorsicht bei der Überquerung der Bahnhofstraße (rechts-links-knick)
Sehenswert ist die dem heiligen Apostel Jakobus dem Älteren geweihte Pfarrkirche, ein einschiffiger spätbarocker Bau, der seine heutige Gestalt bei einer Erweiterung ab 1713 erhielt.

3 km nach Haselbach wird das nächste historische Bauwerk - der ehemalige Bahnhof von Mitterfels - passiert. Hier bietet sich eine Besichtigung der Burganlage aus dem 12. Jahrhundert - in der auch das Heimatmuseum untergebracht ist - an.

Unweit von Mitterfels erreicht man an der Menachtalbrücke, die das Tal der Menach (Perlbachtal) überspannt, zweifelsohne das imposanteste Highlight das eines der beliebtesten Fotomotive auf der gesamten Strecke abgibt. Abgesehen von anderen kleineren Holzbrücken sticht das beeindruckende 90 Meter lange Brückenbauwerk besonders ins Auge, da sie in einer Höhe von 23 Metern einen spektakulären Ausblick bietet.

Die Menachtalbrücke ist breit genug, um sein Rad am Brückengeländer abzulehnen und ungestört das Brückenbauwerk zu bestaunen sowie den grandiosen Talblick auf die Menach zu genießen.

Etwa auf halbem Weg zwischen Mitterfels und Hunderdorf - rund 1 km nachdem die Menach über eine Holzbrücke überquert wurde - kurz vor einer historischen Rundbogenbrücke wird ein herrlicher Aussichtspunkt passiert. Beste Gelegenheit einen letzten Stopp in der Höhenlage einzulegen, bevor es hinab in die Donauniederungen geht und der Bayerische Wald verlassen wird.

Sofern die Rastbank nicht schon besetzt ist (was häufig der Fall ist), kann man sich diesem Kraftort entspannt niederlassen, die Blicke schweifen lassen und neue Energie schöpfen.

Ehren (ehemaliger Bahnhof Steinburg) ist eine Siedlung und Ortsteil der Gemeinde Hunderdorf. Für Radfahrer vollzieht sich in mehrfacher Hinsicht ein sogenannter "Wendepunkt". Zum einen endet auf 340 Meter Höhe die lange Abfahrt und die wassergebundene Fahrbahndecke wechselt von einer zur anderen Straßenseite hin bis nach Bogen (10 km) auf einen durchgängig asphaltierten Wegbelag. Zum anderen vollzieht sich der Übergang vom Bayerischen Wald zur Donauebene - einhergehend mit deutlichem Höhenunterschied - wie eine Schnittkante, die der Donaurandbruch geformt hat. Natürlich beeinflusst der abrupte Gelände- bzw. Landschaftswechsel maßgeblich die Streckencharakteristik. Schlagartig geht die Berglandschaft mit ihren schattig-kühlen Walddurchfahrten und teils beengten Einschnitten in die flache Gäubodenebene über und gibt die Sicht über das weitläufige Flachland frei.
Erhöhte Vorsicht ist bei der Straßenquerung geboten
Zwischen Hunderdorf bis kurz nach der A 3 - Unterquerung verläuft der straßenbegleitende Radweg weiter nach Bärndorf, von wo der Radweg entlang der Bayerwaldstraße verläuft.

Bogen - Heimat des bayerischen Rautenwappens
Die Stadt Bogen - Heimat des bayerischen Rautenwappens - am heiligen Berg Niederbayerns wird gern als Eingangspforte zum Bayerischen Wald bezeichnet.
Erhöhte Vorsicht ist ab der Einmündung in die Bayerwaldstraße geboten. Hier endet der verkehrsfreie Radweg, weswegen man als Verkehrsteilnehmer die StVO zu beachten hat. Nach 500 Meter trifft man auf eine T-Kreuzung an der rechts in die Bahnhofstraße abgebogen wird. Nach weiteren 500 Metern hat man am Erlebnisbahnhof sein Ziel erreicht.

Foto: Blick auf die Bayerwaldstraße entlang des Bogenbachs, die im städtischen Bereich von Bogen eine Zubringerfunktion für den Donau-Regen-Radweg inne hat.

Kommend von der Bayerwaldstraße an der Einmündung in die Bahnhofstraße stößt man direkt auf den beschilderten Donau-Radweg, während der 3-Bäche-Radweg sowie die Feierabend-Tour abschnittsweise auf derselben Wegstrecke des Donau-Regen-Radwegs verlaufen.

Der Rechtsabzweig in die Bahnhofstraße führt nach 500 Meter zum Bahnhofsgebäude, offizieller Start- bzw. Zielpunkt des Donau-Regen-Radwegs.
Wird an der T-Kreuzung hingegen links abgebogen und via 'Nepomuk-Brücke' (an der sich eine Statue des hl. Nepomuk von 1744 befindet) über den Bogenbach geradelt, gelangt man nach einer 90° Rechtskurve direkt zum sehenswerten Stadtplatz, wo sich Straßencafes, Restaurants und gastronomische Freiplätze aneinanderreihen. Im Rathaus befindet Tourist-Information sowie am Vorplatz eine E-Bike Ladestation. Der mittelalterliche Stadtplatz mit 400 m Länge und 30 m Breite wird größtenteils von Bürgerhäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts gesäumt. Die gotische (spätgotische Fresken) und später barockisierte Stadtpfarrkirche St. Florian ging aus einer 1486 erbauten und 1927 bis 1937 erweiterten Kirche hervor.
Erlebnisbahnhof
Der Erlebnisbahnhof in Bogen - ausgestattet mit einer Naturpark-Infostelle, einem Tourismus- und Informationszentrum sowie einer ausrangierten Lok am Bahnhofsvorplatz bietet einen denkwürdigen Start- bzw. Zielpunkt des Donau-Regen-Radwegs.

Im Obergeschoss des restaurierten Bahnhofsgebäudes befindet sich die Naturpark-Infostelle sowie die Daueraustellung "Die Donau und der Bogenberg" welche über naturkundliche Themen wie z.B. Entstehung, Geologie und Lebensräume der artenreichen Tier- und Pflanzenwelt informiert (Öffnungszeiten täglich von 9:30 - 17:00 Uhr, Eintritt Frei). Des Weiteren sind im Gebäude ein überregionales Tourismus- und Informationszentrum sowie öffentliche Toilletten untergebracht.

Am Bahnhofvorplatz befindet sich eine zweiachsige Rangierlokomotive (Köf 332 298), die ein beliebtes Fotomotiv abgibt. Die Lok wurde von Orensten & Koppel im Jahre 1965 gebaut und als Köf 11 298 an die damalige Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zuletzt gehörte sie zur Sammlung des DB Museums in Koblenz.
Wer seinem Bahntrassen-Déjà-Vu die Krone aufsetzen möchte, der kann eine wirklich außergewöhnliche Übernachtung im nostalgischen Bahnwaggon buchen.

Wer's noch nicht weiß: Bogen ist die "Wiege des Bayerischen Rautenwappens". Hintergrund ist die Hochzeit der Bogener Gräfin Ludmilla mit dem Wittelsbacher Herzog Ludwig I. von Bayern im Jahre 1204, die den Grundstein für die Rauten im bayerischen Staatswappen legte.
Anschlussradwege
In Bogen nehmen etliche (familienfreundliche) Radwege - vornehmlich durch die Donauauen - ihren Ausgang. Regionale Routen: „Kultur-Tour”, „Biergarten-Tour”, Tour „Links und Rechts der Donau”, 3 Bäche Radweg (#26) und Feierabend-Tour (#20)
Die Tour "Barockgenuss und Gartenlust" führt den Radler auf 183 km entlang bekannter Fluss-Radwege im Herzen Bayerns durch das barocke Bayerische Thermenland.
Der internationale Donau-Radweg durchquert die Innenstadt von Bogen, weshalb der Fernradweg - je nach Fahrtrichtung - zur Anfahrt oder Weiterfahrt vom Donau-Radweg ohne Umweg direkt genutzt werden kann. Deutschlands beliebtester Flussklassiker feierte 2024 sein vierzigjähriges Jubiläum und ist als Qualitätsroute mit vier Sternen klassifiziert (ADFC-Auszeichnung).
• Fahrtrichtung West → Deggendorf 27 km → Passau 87 km
• Fahrtrichtung (Süd-) Ost → Straubing 10 km → Regensburg 60 km
Des Weiteren durchquert der Deutsche Limes Radweg - genauer gesagt der Raetische Donaulimes (seit 30.07.2021 UNESCO-Welterbe) - die Donaustadt. Deutschlands längster Radweg verläuft flussabwärts bis hinter Niederalteich auf dem Donau-Radweg, bevor er nach einem Flussseitenwechsel bis Vilshofen einen gesonderten Routenverlauf einschlägt.
Wallfahrtsort Bogenberg
Den Abstecher zum Wallfahrtsort Bogenberg könnte man nach der Befahrung des Donau-Regen Radwegs schon fast als "Pflichtprogramm" bezeichnen.

Foto: Donaublick vom Bogenberg
Die Gelegenheit eines Abstechers zum Bogenberg (432 m ü.NN.), auf dessen Felskuppe Bayerns älteste Marienwallfahrtskirche trohnt sollte sich der Bahntrassenradler keinesfalls entgehen lassen. Der Bogenberg ist Lebensraum für eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt und zählt mit Felsgesteinen des Donaurandbruches zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Die Wallfahrtskirche und das Kreisheimatmuseum zeugen von seiner religiösen und kulturellen Bedeutung. Allerdings erfordert die Anhöhe mit 140 Höhenmeter etwas Kraftanstrengung, bevor man den atemberaubenden Panoramablick über die Donauebene genießen kann. Als Lohn für den schweißtreibenden Anstieg ist ein Biergartenbesuch im Berggasthof "Zur schönen Aussicht" an und für sich obligatorisch.

Ohne Biergartenbesuch ist der Aufstieg zum Bogenberg wohl kaum vorstellbar, zumal die Sitzbänke entlang des Geländers eine faszinierende Aussicht über die Gäubodenebene bieten. Da lacht natürlich jedes Radlerherz.
Bahn
In Bogen besteht eine Bahnverbindung nach Straubing (Anschluss ans überörtliche Bahnverbindungsnetz) - Neufahrn i.NB.


Lebenslust" - Mühlenmuseum in Haibach (niederbayernTV)