Fahrradstraßen in Regensburg

Der Regensburger Stadtrat beschloss Anfang 2019 im Rahmen des Gesamtkonzepts „Fahrradfreundliche Stadt“, den Radverkehrsanteil bis 2030 von derzeit 19 auf 25 Prozent zu steigern. Eine sportliche Zielvorgabe, die für Planungsreferentin Christine Schimpfermann gleichwohl Ansporn ist, notwendige Maßnahmen einzuleiten. Der Mittelbayerischen Zeitung sagte sie: „Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch die Infrastruktur auf die steigende Zahl an Radlerinnen und Radlern hin ausgerichtet werden. Regensburg will daher erstmals auf das Instrument der Fahrradstraßen zurückgreifen.“  Weitere geplante Maßnahmen wie ein Bike-Sharing-System oder der Bau komplett neuer Radweg-Trassen sollen dem ehrgeizigen Projekt  zusätzliche Schubkraft verleihen.

Am 31. Juli war es soweit: in der Hemauerstraße und Holzländestraße wurden entsprechende Umstellungsarbeiten vollzogen sowie Markierungen und Beschilderungen angebracht. Somit sind von nun an beide Straßen unverkennbar als Fahrradstraßen klassifiziert.

Besonders Pendel- Ausflugsradler- und Radtouristen werden sich über die Umwidmung der Holzländestraße freuen, verläuft hier doch in Ost-West-Richtung die bedeutenste Radler-Transitmagistrale (hoch frequentierter Donau-Radweg/EuroVelo 6) durch die Stadt, deren Fortsetzung sich durch das Nadelöhr über den Weinmarkt - Keplerstraße - Fischmarkt - Goldene Bären Straße - Weiße Lammgasse - Thundorferstraße - Eiserne Brücke - Proskestraße - Grieser Steg - Andreasstraße zur Protzenweiherbrücke zwängt.