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Regensburg - Fahrradfreundliche Stadt
Fahrradstraßen - Städtische (Haupt-) Radlrouten

Foto: Prüfeninger Schloßstraße
Eine Reihe neuer Fahrradstraßen erhöht im Stadtgebiet von Regensburg nicht nur die Sicherheit für den Radverkehr sondern steigert zudem den Reiz und Attraktivität auf das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel umzusteigen bzw. öfter auf den Fahrradsattel zu steigen.
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| © Plakatdesign: AGFK Niedersachsen. Layout: tippingpoints GmbH – Agentur für nachhaltige Kommunikation, Bonn/Berlin. |
Der Regensburger Stadtrat beschloss Anfang 2019 im Rahmen des Gesamtkonzepts „Fahrradfreundliche Stadt“, den Radverkehrsanteil bis 2030 von 19 auf 25 Prozent zu steigern. Eine sportliche Zielvorgabe, die für Planungsreferentin Christine Schimpfermann gleichwohl Ansporn ist, notwendige Maßnahmen einzuleiten. Der Mittelbayerischen Zeitung sagte sie: „Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch die Infrastruktur auf die steigende Zahl an Radlerinnen und Radlern hin ausgerichtet werden. Regensburg will daher erstmals auf das Instrument der Fahrradstraßen zurückgreifen.“ Weitere geplante Maßnahmen wie ein Bike-Sharing-System oder der Bau komplett neuer Radweg-Trassen sollen dem ehrgeizigen Projekt zusätzliche Schubkraft verleihen.
Fahrradstraßen

Um den Radverkehr in Regensburg weiter zu fördern, soll in den kommenden Jahren ein zusammenhängendes und engmaschiges Hauptradroutennetz entstehen, das wichtige Wohn- und Gewerbegebiete, Schulen und Hochschulen, Freizeit- und Einkaufsziele sowie Kultur- und Sportstätten miteinander verbindet. Dieses Netz wird aus Wegen und Straßen bestehen, auf denen Radfahrer Vorrang haben bzw. speziell umgewidmete Fahrradstraßen beinhalten. Innerhalb dieser optisch kenntlich gemachten Fahrradstraßen (Schilder/Bodenmarkierung) dürfen Radler grundsätzlich nebeneinander fahren, wobei sie das Tempo für die Autofahrer vorgeben.

Foto: Holzländestraße (Fahrradstraße) → offizieller Routenverlauf des Donau-Radwegs.
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| © Plakatdesign: AGFK Niedersachsen. Layout: tippingpoints GmbH – Agentur für nachhaltige Kommunikation, Bonn/Berlin. |
Der Donau-Radweg ist im Stadtbereich (zentrale Transitradlerachse) keine durchgängig verkehrsbefreite Radroute. Auf dem Abschnitt Holzländestraße (Fahrradstraße) → Am Weinmarkt → Keplerstraße → Fischmarkt → Goldene-Bären-Straße → Thundorferstraße → Eiserne Brücke/Wöhrdstraße → Proskestraße sowie nach dem Grieser Spitz → Andreasstraße (Fahrradstraße) → Protzenweiher Brücke → und im weiteren Verlauf parallel zur Frankenstraße → Holzgartenstraße → Schwabelweiser Weg (Fahrradstraße) ist wegen des Straßenverkehrs bzw. in Kreuzungsbereichen erhöhte Vorsicht geboten.

Fahrradstraßen

Foto: Prüfeninger Schloßstraße
Seit Juli 2019 wurden folgende Straßen zu offiziellen Fahrradstraßen umgewidmet (Stand Juli 2025):
- Hemauerstraße
- Holzländestraße
- Blumenstraße
- Bienenheimweg
- Schwabelweiser Donauufer
- Weichser Damm
- Ostengasse
- Prebrunnstraße / Am Prebrunntor
- Karthauser Straße
- Burgunderstraße
- Alfons-Auer-Straße
- Andreasstraße
- Prüfeninger Schloßstraße

Auf ausgeschilderten Fahrradstraßen dürfen Radler nebeneinander fahren. Autofahrer müssen ihre Geschwindigkeit an die der Radfahrer anpassen, als Höchstgeschwindigkeit gelten 30 km/h. Aktuell führt die Stadt Regensburg weitere Zählungen in diversen Straßen durch, die potenziell als Fahrradstraßen beschildert werden könnten.

Am 31. Juli 2019 wurden die ersten zwei Fahrradstraßen in Regensburg ihrer umgewidmeten Bestimmung übergeben. Nachdem in der Hemauerstraße und Holzländestraße entsprechende Umstellungsarbeiten vollzogen sowie Markierungen und Beschilderungen angebracht waren, können sich Radfahrer über ein gesteigertes Sicherheitsgefühl auf den ausgewiesen Fahrradstraßen freuen.
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| © Plakatdesign: AGFK Niedersachsen. Layout: tippingpoints GmbH – Agentur für nachhaltige Kommunikation, Bonn/Berlin. |
Viele Pendel- Ausflugsradler- und Radtouristen aus nah und fern wissen die Umwidmung der Holzländestraße in eine Fahrradstraße zu schätzen, zumal die städtische Radwegeverbindung die bedeutenste Transitmagistrale (Donau-Radweg/EuroVelo 6/Deutscher Limes Radweg sowie abzweigende Fernradwege) darstellt.

Foto: Hemauerstraße
Regensburger (Haupt-) Radlrouten
Schon in naher Zukunft wird ein Drittel der Regensburger Verkehrsteilnehmer mit dem Zweirad/ebike unterwegs sein. Das ist keine Vision, sondern das verkehrspolitische Ziel, das sich Regensburg bis 2035 vorgenommen hat. Schon heute weist der Radverkehrsanteil mit 24 Prozent im bayerweiten Vergleich einen überdurchschnittlich hohen Wert auf. Die Stadt erhält künftig ein zusammenhängendes „Hauptroutennetz“ für den Radverkehr, bei denen Wege und Straßen Radfahrer Vorrang haben bzw. speziell für sie vorgesehen sind. In naher Zukunft soll ein engmaschiges Netz an Radlrouten entstehen, das wichtige Wohn- und Gewerbegebiete, Schulen und Hochschulen, Freizeit- und Einkaufsziele, Kultur- und Sportstätten miteinander verknüpfen soll.
- Es ist geplant, dass der Stadtrat noch vor der Sommerpause 2025 einen Beschluss über ein angepasstes Netz fassen soll
- Das Radnetz und dessen aktuellen Umsetzungsstand ist auf dem städtischen Geoportal (Externlink) einsehbar. Sie finden das Radnetz in der Rubrik Fachdaten/Mobilität und Verkehr in dem Menüpunkt Karten.
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| © Nova Plan, Stadt Regensburg |
Bisherige Radlrouten
Seit Oktober 2024 wurden bereits folgende Radlrouten eröffnet:
- rr 05
Radlrouten aktuell in Planung
- rr 12
- rr 01 westlicher Abschnitt
- rr 08 südlicher Abschnitt
Aktuelles
Regensburg unter den TOP 5 beim Deutschen Fahrradpreis 2025
Die Stadt Regensburg wurde mit der Hauptradroute rr 05 in die Top 5 des Deutschen Fahrradpreises 2025 in der Kategorie Infrastruktur gewählt. Ein großer Erfolg für die Radverkehrsförderung!
Einweihung der ersten Radlroute
7. Oktober 2024 - Start für die erste durchgehende Hauptradroute
Startschuss für schnelle Radlroute quer durch die Stadt
Die neue „Radlroute 5“ verbindet Sinzing über den Hauptbahnhof mit dem Hohen Kreuz. Radler können die Strecke ab sofort durchgehend auf Fahrradwegen und -straßen sowie in Grünanlagen und 30er-Zonen fahren.
Nützliche Hinweise
Die aktuelle Untersuchung zur Mobilität in Regensburg zeigt, dass der Radverkehrsanteil inzwischen schon bei 26 % angekommen ist. Erfreulicherweise ist auch der Fußwegeanteil gestiegen, so dass der Anteil der Kfz-Wege gegenüber 2018 um 4 Prozentpunkte gesunken ist und nur noch bei 37 % liegt.
Die Stadt ließ bislang zwei Fahrrad-Reparaturstelen aufstellen, die neben einer Pumpe über diverses Werkzeug verfügen. Eine davon steht bei den Radboxen auf der Ostseite des Hauptbahnhofs (Adresse: Bahnhofstraße 20), die andere an der Mobilitätsdrehscheibe Unterer Wöhrd (südlich der Jugendherberge). Im Mai/Juni 2025 wird eine dritte Reparaturstele in der Obermünsterstraße dazukommen. Auch die OTH errichtet aktuell in der Seybothstraße 2 eine solche Einrichtung.
Akkus können in Schließfächern am Hauptbahnhof, ebenfalls bei den Radboxen, geladen werden. Ein Schließfach kostet pro Tag 1 €, der Strom ist gratis. Natürlich dienen diese Fächer auch dem Verstauen von (allerdings kleineren) Taschen, Helmen oder anderem „Krimskrams“. Allerdings ist eine vorhergehende Registration (Externlink) erforderlich bzw. kann auf der Website die entsprechende App downloaden.
Weitere Lademöglichkeiten bieten die Ladestelen der Donau-Donkeys. Ein Teil der Stelen ist für das Laden durch Dritte freigegeben. Aktuell sind dies 13 Standorte im Stadtgebiet, dazu einer in Sinzing (Externlink).
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| © Harald Hünn |
Foto: Bauphase der neuen Geh- und Radwegbrücke zwischen Großprüfening im westlichen Stadtbezirk Regensburg und der Gemeinde Sinzing im Landkreis Regensburg. Am 26. April 2024 wurde die neugebaute Geh- und Radwegbrücke ihrer Bestimmung übergeben und erlaubt seitdem eine gefahrlose und komfortable Donauüberquerung, die vormals über den extrem schmalen und steilen Steg (wird 2025 komplett demontiert) nicht gewährleistet war.
Auf einer Strecke von neun Kilometern verläuft die „Radlroute 5“ von der neuen Donaubrücke bei Sinzing kommend vorbei am Bahnhof Prüfening, durch das Neubaugebiet „Das Dörnberg“, über den Hauptbahnhof und das Candis-Viertel bis zum Hohen Kreuz im Stadtosten. Sie verbindet somit wichtige Infrastrukturprojekte, größere Unternehmen, Wohngebiete, den westlichen Landkreis und die Altstadt. Obwohl es quer durch die Stadt geht, radelt man häufig abseits des Autoverkehrs. Erkennbar ist die neue Hauptradroute durch zwei Infostelen an den beiden Routenanfangspunkten und an den insgesamt 58 rot-weißen Piktogrammen mit Fahrradsymbol und der Aufschrift „rr 05“ entlang der Strecke. Zeitlich passend zur Einweihung der ersten Hauptradroute wird aktuell auch die Unterführung der Kumpfmühler Brücke fertiggestellt. Diese bietet sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger eine deutlich sicherere Alternative zur Querung der Kumpfmühler Straße. Für 2025 ist geplant, in der Fritz-Fend-Straße in Ost-West-Richtung einen geschützten Radfahrstreifen einzurichten.
Die „Radlroute 5“ ist Teil des geplanten, insgesamt rund 170 Kilometer langen Hauptradroutennetzes, das langfristig alle wichtigen Wohn- und Gewerbegebiete, Schulen und Hochschulen, Freizeit- und Einkaufsziele sowie Kultur- und Sportstätten miteinander verknüpfen soll. Seine Realisierung umfasst dabei verschiedene kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen.
Radfreundliche Stadt
Eine Sightseeing-Tour macht zu Fuß wie per Pedes Laune. Die historischen Prachtbauten, 27 Plätze, 46 Kirchen, Läden, Lokale und Cafés verteilen sich überwiegend auf engem Raum des Altstadtgürtels. Radler profitieren hierbei von vorbildlicher Infrastruktur. Radabstellplätze, E-Bike-Ladestationen, übersichtliches Beschilderungssystem und Fußgängerzonen die das Radfahren in Schrittgeschwindigkeit erlauben, zeichnen die radfreundliche Politik in der Stadt aus. Das ausgeklügelte Fahrradleitsystem hilft auch Ortsunkundigen weiter.
Öffentliche E-Bike-Ladestationen Stadt Regensburg
- AVIA Tankstelle, Frankenstraße (Donau-Radweg, Abzweig Holzgartenstraße 200 m geradeaus)
- RWE E-Tankstelle, Langobardenstraße 2
Öffentliche E-Bike-Ladestationen Landkreis Regensburg
- Sinzing, Fährenweg 4 (Rathaus), 1 Ladesäule, kostenlose Aufladung; nahe Schwarze-Laber-Radweg
- Lappersdorf, Marktplatz, Regensburger Str. 10-18 (1 Ladesäule mit 2 Schukosteckdosen, kostenlose Aufladung); nahe Regental-Radweg
- Regenstauf, Masurenweg, 3 Akkustationen mit Spind, Schlüssel stecken im Schloss des Spinds, dieser wird durch Einwurf in das kombinierte Pfand-/Kassierschloss (1 € Pfand und 1 € Gebühr) zugänglich; direkt am Regental-Radweg
- Barbing, Kirchstraße 1, vor dem Rathaus, 1 Steckdose, kostenlose Aufladung; nahe Radweg R7
- Barbing, Kirchplatz in Sarching, Landgasthof Geser, 1 Steckdose, kostenlose Aufladung; nahe Radweg R7, Tour Walhalla, Wein und Wellen
- Wiesent, Bachgasse (am Parkplatz), 1 Ladesäule, kostenlose Aufladung; ca. 3 km vom Donau-Radweg entfernt
- Aufhausen, Kirchplatz- Hofmark 1, vor der Stiftsgaststätte (3 Steckdosen, Freischaltung per Taste, kostenlose Aufladung); direkt am Große-Laaber-Radweg
- Zeitlarn, Ortsteil Laub, Gaststätte Rothammer, Zeitlarnerstr.12, (1 Aufladestation mit 6 Steckdosen); 1.5 km vom Regental-Radweg entfernt (Abzweig Regendorf rechts)
Sternradeln
Wer sich umständliches Ein- Auschecken, nerviges Ein- Auspacken samt Gepäcktransport ersparen möchte, dem bietet Regensburg eine Fülle an Sterntour-Optionen (Rückkehr zum Ausgangspunkt). Von flachen Genießer-Touren bis hin zu anspruchsvollerem Terrain ist alles dabei. Täglich ins selbe Hotel bzw. Unterkunft zurückzukehren birgt Annehmlichkeiten, da ein ständiger Zimmerwechsel und das ganze Drumherum entfällt. Und weil das Radwegenetz rund um Regensburg hält was es verspricht, kommen "Vielradler" voll auf ihre Kosten. Sternradler können angesichts der Routenvielfalt jedenfalls aus dem Vollen schöpfen. Trotz Qual der Wahl ist jede Tour ein Treffer.
Die Bezirkshauptstadt der Oberpfalz liegt im Fadenkreuz regionaler, überregionaler und internationaler (Fern-) Radwege. Zahlreiche Badeseen und sehenswerte Ausflugsorte liegen im Aktionsradius von Tagestouren. Eingebettet im Herzen Bayerns in einer unverwechselbaren Natur-und Kulturlandschaft erstreckt sich der Bayerische Jura, der jede Menge Tour-Potential bereit hält. Tagsüber die Natur als stillen Rückzugsort genießen, entspannt die Seele baumeln lassen um neue Kräfte zu schöpfen. Nur um danach frisch kultiviert ins großstädtische Flair der Stadt einzutauchen, teilzuhaben an Kultur und bayerischer Tradition und den Abend mit kulinarischen Genüssen zu krönen. Die Kombination von Natur und Städteerlebnis bietet zweifelsohne einen Mehrwert das spannende Reizmomente verheißt.
Bademöglichkeiten in der Umgebung
Die Ferienregion Regensburg hat zahlreiche Seen mit guter Wasserqualität, die vom Stadtzentrum aus durch das Fahrradleitsystem für Radler bestens erschlossen sind:
- Guggenberger See bei Neutraubling
- Roither See bei Roith/Neuallkofen
- Sarchinger See bei Barbing / Sarching
- Badesee Schwetzendorfer Weiher bei Pettendorf
- Almer Weiher bei Geisling
- Freizeitgelände „Am Regen“ Gemeinde Lappersdorf
- Regensburg Badeplatz An der Schillerwiese (Donau)
Dazu bieten Fließgewässer wie die Donau (Schillerwiese) und der Regen (Stadtteil Reinhausen, Badewehr Pielmühle) ebenfalls herrliche Erfrischungsmöglichkeiten.





