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zu den
Informationen

Regensburg - 2000 Jahre Stadtgeschichte

Regensburg gehört zu den ältesten Städten in Deutschland. Erste nachgewiesene Siedlungsspuren reichen sogar bis um 5000 vor Christus zurück. Das Imperium Romanum (Römisches Reich) erstreckte sich vor 2.000 Jahren bis zum nördlichsten Punkt der Donau, als die Römer 79. n.Chr. im heutigen Stadteil Kumpfmühl mit einem Kohortenkastell erstmals Fuß fassten. Nachdem der Armeestützpunkt von feindlichen Germanen zerstört war vergingen einhundert Jahre, bis das römische Legionslager Castra Regina errichtet und die Legio III Italica Concors stationiert wurde. 179 n. Chr. erfolgte die Platzierung des Legionskastells im Namen Kaiser Marc Aurel (* 26. April 121, † 17. März 180 n.Chr.) strategisch vorteilhaft an der Regenmündung in die Donau, worauf die Bezeichnung Castra Regina (übersetzt „Festung am Regen“) zurückzuführen ist. Wenngleich zwar hundert Jahre vorher im heutigen Vorort Kumpfmühl das Kohortenkastell stationiert war, bezieht sich das offizielle Gründungsdatum von Regensburg auf das Jahr 179 n.Chr., weil der Standort - im Gegensatz zum früheren Kumpfmühl - geographisch der Stadt zugerechnet wurde.

Nachdem das Kastell in der Übergangszeit von der Antike zum Mittelalter in die Hände germanischer Siedler überging und sie darin Schutz fanden, nannten sie den Ort Reganes burg ‘befestigte Siedlung gegenüber dem Regen’. Der germanische Teilbegriff '-burg' (Regensburg, Augsburg, Salzburg) deutet auf römisch befestigte Siedlungen hin.

Castra Regina war im Römischen Reich ein wichtiger Militärstützpunkt (Donau-Limes) und entwickelte sich ab dem Frühen Mittelalter (500 n. Chr.) bis zur Frühen Neuzeit (1500 n.Chr.) zu einer bedeutsamen Stadt im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. 

Foto: das Straßenschild "Marc-Aurel-Ufer" zeugt von Ehrerbietung gegenüber dem Römischen Kaiser und historischem "Gründervater der Stadt". Der Promenadeweg direkt am Donauufer entlang, stellt eine "fußläufige" Verbindung zwischen dem »Haus der Bayerischen Geschichte« und dem Salzstadel neben der Steinernen Brücke her (links im Bildhintergrund zu sehen). Dank Kaiser Mark Aurel kann Regensburg durch eine zufällig aufgefundene Steintafel mit Inschrift ihr Gründungsdatum glaubhaft nachweisen.

Das Legionslager Castra Regina - Hauptquartier der 3. "italienischen" Legion (Legio III Italica Concors) - wurde im Jahr 179 n. Chr. unter Kaiser Marcus Aurelius errichtet. Das Kastell war mit einer wuchtigen - mit Türmen - versehene Mauer aus massiven Quadersteinblöcken geschützt, die von einem vorgelagerten Graben umsäumt war. Sichtbare Zeugnisse vom einzigen Legionslager der römischen Provinz Raetien (2. - 5. Jhrd. n. Chr.) wie z.B. das restaurierte Nordportal Porta Praetoria sowie diverse Mauerreste können heute in der Regensburger Altstadt bestaunt werden.

Das Nordportal Porta Praetoria (heutige Lagebezeichnung "Unter den Schwibbögen") zählt - übrigens neben der Porta Nigra in Trier das einzige und mit am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen - zu den herausragensten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zu Zeiten der Römer bildete es als sogenanntes „Ausfalltor“ das Nordportal des römischen Legionärslagers „Castra Regina“. Im Jahr 739 wählten allem Anschein nach Bischöfe die repräsentative römische Toranlage als repräsentativen Residenzsitz. 

Foto: Verlauf des Germanisch-Raetischen Limes

Teile des Nordtores der Porta Praetoria (Haupttor) - eingebunden in die Nordfassade des Bischofshofs - sind bis in die Gegenwart erhalten geblieben. Von dem 24,5 ha großen Lager gehören die Porta Praetoria, Teilstücke der ehemals rund 6 m hohen Lagermauer sowie Reste von Mannschaftsbaracken unter dem Niedermünster zum Teil des Welterbes. Flächen im Westen beim Velodrom und im Osten um die Königliche Villa repräsentieren zudem die Zivilsiedlung (canabae legionis) des Lagers. Vieles aus der damaligen Zeit befindet sich unter der Erde, wie beispielsweise das sog. Große Gräberfeld, auf dem ab dem späten 2. Jh. n. Chr. bis ins frühe Mittelalter hinein bestattet wurde und mehr als 7000 Gräber geborgen wurden (Weltkulturerbe).

Foto: römische Gründungsinschrift die das Alter von Regensburg glaubhaft nachweist (ausgestellt im Historischen Museum)

Römische Kastell-Lagertore waren üblichweise mit Inschriften gekennzeichnet die das Errichtungsdatum enthielten. 1873 wurden Teile einer solchen steinernen Lagertorinschrift zufällig beim einstigen Osttor unter der Erde entdeckt: die urkundlich das Gründungsdatum von Regensburg belegt. Wenngleich nur etwa ein Drittel der Inschrift erhalten blieb, ließ sich der Text fast vollständig rekonstruieren. Er besagt, dass die Kaiser Marc Aurel und Commodus im Jahr 179 n.Chr. die Umwehrung mit Toren und Türmen für die 3. italische Legion haben errichten lassen. Die Inschrift wurde nach wenigen Jahren abgeändert, denn Kaiser Commodus änderte seinen Siegestitel nach einem siegreichen Feldzug gegen die germanischen Buren und wollte dann als „allergrößter Germanensieger" gelten.

Die Ausdehnung betrug 25 ha, die Befestigungsmauer war etwa 8 m hoch und 2 m breit und ist in Teilen auch heute noch sichtbar. Von den gewaltigen Toren mit den flankierenden, wehrhaften Türmen sind Teile des Nordtores - der Porta Praetoria - erhalten. Die Porta Praetoria ist das höchste, noch in Teilen erhaltene Bauwerk der Römerzeit in Bayern und gilt neben der Porta Nigra in Trier als bedeutendstes römisches Monument in Deutschland. Es bildete das nördliche, dem feindlichen Germanien zugewandte Tor im Geviert (viereckiger Platz) des Legionslagers. Bis 932 war die römische Porta Praetoria als Wassertor „Porta Aquarum“ bekannt und als Zugang zur Donau genutzt, bevor es nach der Errichtung der Steinernen Brücke Mitte des 12. Jahrhunderts ihre einstmalige Funktion als Nordtor endgültig verlor. Erst nach Abbriss (1885) des 1649 angebauten bischöflichen Brauhauses an das Tor kam der römische Torbogen wieder zum Vorschein.

Freie Reichsstadt Regensburg

Der 10. November 1245 stellt für Regensburg eine Zäsur - ja einen bedeutsamen Meilenstein - dar. Die Erhebung zur Freien Reichsstadt, einhergehend mit weitreichenden Privilegien hatte bis zur Abtretung an das Königreich Bayern im Jahr 1810 sage und schreibe 565 Jahre lang Bestand. Der Staufer-Kaiser Friedrich II. sprach (überliefertes Kaiserdiplom wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München aufbewahrt) der Stadt Regensburg die Unabhängigkeit vom Bischof als Stadtherrn zu. Friedrich II. (* 26. Dezember 1194, † 13. Dezember 1250) aus dem Adelsgeschlecht der Staufer war ab 1198 König von Sizilien, ab 1212 römisch-deutscher König und von 1220 bis zu seinem Tod Kaiser des 'Römisch-Deutschen Reiches'. Das bürgerliche Gemeinwesen war einzig dem Oberhaupt des Heiligen Römischen Reiches, den König und Kaiser als übergeordnete Instanz unterstellt. Dies befreite die Stadt vom mächtigen geistlichen und weltlichen Einfluss, keine Bayernherzöge noch Bischöfe konnten in die selbstbestimmten Geschicke der Stadt hineinregieren (städtische Autonomie). Im Gegensatz zu Passau oder Bamberg blieb Regensburg weder eine bischöfliche noch eine bayerische Stadt. Von dem ausgeschlossen blieb das angrenzende 'Stat am Hoff' - das mit Ausnahme der Verpfändung an die Stadt (1409-1486) - ununterbrochen dem Herzogtum bzw. Kurfürstentum Bayern angehörte.

Ab dem 15. Jahrhundert schwand die Bedeutung Regensburgs als Handelszentrum, in deren Folge sich der Handel weitgehend auf Wein, Eisen und Salz beschränkte. Nachdem der Handel 21 Jahre lang unter der Kontrolle des Herzogtums Bayern gestanden hatte, erwarb die Stadt Regensburg 1614 den Salzhandel wieder zurück. Damit erwuchs gegenüber dem Bayerischen Herzog Maximilian I. wirtschaftspolitisch eine ernstzunehmende Konkurrenz, der wenige Jahre zuvor den bayerischen Salzstadel errichten ließ (Stadtamhof), zumal der städtische Salzstadel am südlichen Brückenkopf der Steinernen Brücke  (errichtet 1616 - 1620) die Lagerkapazität von Stein- und Speisesalz mitsamt des älteren Amberger Stadels erheblich erhöhte.

 Stadtgeschichte im Zeitraffer


Foto: Geschichtsquader unterhalb der Wolfgangskirche neben der Augsburger Straße

  • 79 n.Chr.: Die Entstehungsgeschichte Regensburgs begann mit dem Bau eines Kohortenkastells etwa 79 n. Chr. (heutiger Stadtteil Kumpfmühl). Ursprünglich aus Holz erbaut, fällt die Gründung in die Regierungszeit des Kaisers Vespasian bzw. seines Sohnes Titus. Das Lager diente 500-1000 Kohorten als vorgeschobener Beobachtungsposten für die Naab- und Regenmündung, um die sich später eine Zivilsiedlung (vicus) herum bildete. Der spätere Ausbau des Kastells in Stein wird auf die Zeit der Herrschaft des Kaisers Trajan bzw. Hadrian datiert, das 170 n.Chr. von den Markomannen zerstört wurde. 

  • 179 n.Chr. errichteten die Römer unter Kaiser Marc Aurel am Regenufer zur Sicherung der Grenze gegen die Germanen das Legionslager <Castra Regina> (6000 Soldaten). Der Name leitet sich vom Fluss Regen ab, wo sich in unmittelbarer Nähe des Mündungsbereichs in die Donau einst das Römerlager befand. Der Begriff <Regana> ist keltischen Ursprungs, der Gewässer und Flussläufe beschreibt. Der massive Festungsbau ist beurkundet durch eine steinerne Inschrift, die im Historischen Museum hinterlegt ist. Damit kann sich Regensburg als einzige Stadt mit einer römischen Gründungsinschrift rühmen, die das Alter der Stadt glaubhaft nachweist: „Imperator Caesar Marcus Aurelius Antoninus Augustus (…) hat eine Umwehrung mit Toren und Türmen für die 3. Italische Legion (…) machen lassen“, heißt es auf der vor gut hundert Jahren zufällig gefundenen Steintafel. Reste der Römermauer (rund 8 Meter hoch, 2,4 Meter dick; an der Porta Praetoria, dem Haupttor, blieb ein 11 Meter hohes Mauerrelikt erhalten) sowie 4 Toranlagen und Türme lassen heute noch den groben Grundriss der Altstadt erkennen. 
  • 5.Jhrd.: Das Kastell - militärischer Hauptstützpunkt der Provinz Raetia - wurde von den Römern aufgegeben. Die Ansässigen blieben sich selbst überlassen, bei der sich das vormalige Castra Regina sich in eine mauerbewehrte Zivilsiedlung verwandelte, die germanische Siedler Reganesburg (befestigte Siedlung am Regen) nannten, das in der Folgezeit zum ersten religiösen, politischen und wirtschaftlichen Zentrum Bayerns aufstieg
  • 6. Jhrd.: Reganespurc wird Herzogsresidenz der Agilolfinger und erste bayerische Hauptstadt. Der Name wird anno 819 in einer Traditionsurkunde in althochdeutscher (altbairischer) Sprache als "Regan" erwähnt. Das germanische Wort "-burg" deutet auf befestigte Siedlungen aus der Römerzeit hin
  • 8. Jhrd.: Der Name Radaspona ist erstmals um 770 in der Literatur zu finden, was auf eine keltische Bezeichnung hindeutet. Die spätere französische Benennung Regensburgs „Ratisbonne“ beruht auf den keltischen Wörtern rate oder ratis „Wall“, „Stadtmauer“ und bona „Gründung“ oder „Stadt
  • 11./12. Jhrd.: in Regensburg brechen 3 Kreuzfahrerheere ins Heilige Land auf (u.a. unter Führung von Kaiser Friedrich I. Barbarossa)
  • 1245 wurde Regensburg Freie Reichsstadt und lag als souveränes Territorium bis zu den Napoleonischen Kriege 565 Jahre lang als autarke Insel im „ausländischen“ Gebiet des Herzogtums Bayern 
  • 12./13. Jhrd.: der Handel mit Paris, Venedig und Kiew floriert, was für Wohlstand und Reichtum vieler Kaufleute sorgt. Regensburg blüht wirtschaftlich auf, und wächst zu einer der größten Städte Deutschlands heran, in deren prosperierende Epoche u.a. die Steinerne Brücke gebaut wurde. Aus der mittelalterlichen Blütezeit stammt die romanische und gotische Architektur, die heute das Gesicht der Altstadt prägt
  • 1616 - 1620: Bau des Reichsstädtischen Salzstadels 

  • 1633 wurde Regensburg von schwedischen Truppen erstürmt, 1 Jahr später von kaiserlichen und bayerischen Truppen zurückerobert

  • 1640 Fertigstellung des Andreasstadels in Stadtamhof (im Auftrag des Bayerischen Herzogs Maximilian I.), der als Kurbairisches Salzlagerhaus und Umschlagplatz in Konkurrenz zum Reichsstädtischen Salzstadels erbaut wurde, was exemplarisch die Rivalität beider Städte unterstrich.Bayerische Herzöge umgingen das Zollrecht der freien Reichsstadt Regensburg am Salzhandel, was die einflussreiche Macht des bayerischen Adels demonstrierte

  • 1663 – 1806: „Immerwährender Reichstag zu Regensburg“: Ab 1594 waren Reichstage regelmäßig im Reichssaal des Regensburger Rathauses abgehalten worden. 1663 wurde der Reichstag schließlich nicht mehr aufgelöst. Daher Immerwährende Reichstag, in dem sowohl Fürsten des Heiligen Römischen Reiches als auch Gesandte aus ganz Europa tagten.  

  • 1748 wurde der kaiserliche Generaloberpostmeister Fürst Alexander Ferdinand von Thurn und Taxis zum Prinzipalkommissar ernannt, der familiäre Residenzsitz wurde nach Regensburg verlegt

  • 1810: Die Freie Reichsstadt kam durch Erstürmung französischer Truppen (1809) zu Bayern. Napoleon erzwang den Abtritt des geistlichen Fürstentum Regensburg an das neugebildete Königreich Bayern. Regensburg wird Hauptstadt des neugebildeten bayerischen Regenkreises
  • 1830: Feierliche Grundsteinlegung der Walhalla im Beisein von König Ludwig I.
  • 1838: Ernennung Regensburgs zur Hauptstadt des Kreises Oberpfalz und Regensburg (spätere Regierungsbezirk der Oberpfalz)
  • 1845: Fertigstellung des Ludwig-Donau-Main-Kanales
  • 1946: Regensburg wird Großstadt
  • 1967: Eröffnung der Universität am 11. November 
  • 1973: Die Regensburger Altstadt wird unter Denkmalschutz gestellt
  • 2006: Papstbesuch Benedikt XVI. Regensburg (11. - 14. September)
  • 2006: 13. Juli wird das Altstadtensemble von Regensburg mit Stadtamhof zum UNESCO Welterbe ernannt
  • 2021: 27. Juli wird der Donaulimes zum UNESCO Welterbe ernannt

   Donaulimes (UNESCO Weltkulturerbe)

Seit 27. Juli 2021 ist der Donaulimes (600 km langer Abschnitt zwischen Eining im Landkreis Kelheim bis in die Slowakei) UNESCO-Weltkulturerbe. Als Teil des Weltkulturerbes wurden in Regensburg das Kumpfmühler Kastell und Vicus im Stadtteil Kumpfmühl, das Gräberfeld in Großprüfening und das Legionslager (Altstadt) aufgenommen.

Der bayerische Anteil des Donaulimes umfasst Flächen in den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberpfalz, die sich in den Landkreisen Kelheim und Deggendorf und den Städten Regensburg, Straubing und Passau befinden. Sie spiegeln die unterschiedlichen Phasen der römischen Grenzsicherung vom 1. bis in das 5. Jahrhundert n. Chr. wieder. Der Raetische Landlimes traf bei Eining in Niederbayern auf die Donau, die ab hier die „nasse“ Grenze der Provinz Raetien bildete. Damals sicherten zwischen Eining und Bratislava ingesamt zwölf Legionen die umkämpfte Grenze des Imperiums.   

Die ostbayerischen Landkreise sowie die genannten Städte konnten nach einer ungewissen Zitterpartie erleichtert aufatmen, als der Donaulimes vom UN-Komitee nach dem überraschenden Ausstieg von Ungarn wider Erwarten für Welterbe-würdig befunden wurde. Der Donaulimes als Welterbe ergänze in idealer Weise das Prädikat für Regensburgs Altstadt mit Stadtamhof sagte Dr. Matthias Ripp - Regensburgs Welterbe-Koordinator - gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung. Während der Titel für die Altstadt/Stadtamhof primär das mittelalterliche Regensburg fokussiert, reicht das römische Erbe des Donaulimes bis ins antike Zeitalter zurück, welches nunmehr den internationalen Zusammenhang würdigt.

Fast ein halbes Jahrtausend lang bildete die Donau die natürliche Grenze des Römischen Reiches (Nasser Limes). Der Donaulimes bildet in Niederbayern/Oberpfalz - die sich von Eining im Landkreis Kelheim bis nach Passau erstreckt - den nördlichsten Abschnitt der gesamten Flussgrenze bis ans Schwarze Meer.

Als UNESCO-Welterbestätten des Nassen Limes befinden sich von neun Stätten in Bayern drei in Regensburg: als prominenteste Zeugnisse, die an das antike Imperium erinnern gehören die Befestigungsmauern der Porta Praetoria sowie die Befunde unter dem Niedermünster. Weitere Teilflächen in der Zivilsiedlung wurden um das Velodrom, die Königliche Villa  im Großen Gräberfeld an der Kumpfmühler Brücke gelistet.

Der „Donaulimes enthält in Bayern“ Welterbestätten:

1. Bad Gögging – Heilbad (nahe Neustadt a.d. Donau)

2. Eining-Weinberg – Wachtturm und Heiligtum (bei Bad Gögging)

3. Weltenburg - Am Galget – Kleinkastell (Stadt Kelheim/Weltenburg)

4. Regensburg Großprüfening – Kastell und Vicus 

5. Regensburg Kumpfmühl – Kastell und Vicus 

6. Regensburg – Legionslager 

7. Straubing – Ostkastell und Kastell St. Peter 

8. Künzing – Amphitheater und Vicus 

9. Passau Altstadt – Kastell/Passau Boiotro – Kastell/Passau Haibach – Burgus