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  • Ereignisreiche Geschichte und Geschichten einer zweitausend Jahre alten Stadt wollen aufgespürt sein
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  • Regensburg - Viertgrößte Großstadt des Freistaates Bayern
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  • Regensburg (lat. Castra Regina od. Ratisbona) - Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz
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  • UNESCO-Welterbe Altstadt Regensburg mit Stadtamhof
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  • Haus der Bayerischen Geschichte
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  • Die Donau - zweitgrößter und zweitlängster Fluss Europas
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  • Regensburg - einer der schönsten Städte der Welt (Lord Norman Foster)
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  • Internationaler Donau-Radweg (E6)
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  • Mariaorter Holzbrücke über die Naab
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  • Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt an der Mündung der Naab in die Donau
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  • Fahrradstraßen
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  • Familientag der Welt-Kult-Tour Regensburg
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  • Regensburg/Reinhausen - Stand-Up-Paddling auf dem Regen
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  • »Neue Waag« mittelalterliche Patrizier-Hausburg auf dem Haidplatz
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  • Freie Fahrt in Fußgängerzonen
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  • Wehrbrücke "Donaukanal" - verkehrsfreie Verbindung zwischen (Fern-) Radwegen
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  • Regensburg »Eine der schönsten Städte der Welt« - Lord Norman Foster
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  • Steinerne Brücke - Wahrzeichen von Regensburg
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  • Straßenmusikanten auf der Steinernen Brücke
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  • UNESCO-Welterbe Altstadt Regensburg mit Stadtamhof
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  • Romantische Morgenstimmung
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  • Regensburg/Sallern - stimmungsvolles Abendlicht am Regen
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  • Mediterranes Flair in Stadtamhof
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  • Regensburg »Eine der schönsten Städte der Welt« - Lord Norman Foster
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  • Anbindungsradweg ins Regensburger Umland
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  • Nordportal Porta Prätoria - neben Porta Nigra einzige römische Toranlage nördlich der Alpen
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Anbindung zum Radwegeknoten Regensburg Ost

Die An- oder Abreise nach/von der Welterbestadt Regensburg ist für Radtouristen durch hervorragende Zuganbindungen komfortabel möglich. Die Deutsche Bahn bietet Radmitnahme sowohl im Nah- und Fernverkehr als auch in internationalen Zügen an. Überdies gibt's im Freistaat die Fahrrad-Tageskarte Bayern.

Wer umweltfreundlich mit der Bahn anreist, darf sich nach Ankunft in der Domstadt vom Start weg über eine radfreundliche Infrastruktur freuen. Radaffine Bahnreisende die aus dem Bahnhofsgebäude heraustreten, sticht unvermittelt ein großes Radwegeschild ins Auge. Da man sich als Radfahrer direkt angesprochen fühlt, weckt der Service spontane Willkommensgefühle. Eigentlich der ideale Einstand, seine Radtour mit Vorfrreude motiviert zu beginnen. Fest steht: wird ein Naherholungsziel bzw. Radweg von der Innenstadt aus ins Umland angesteuert, der kann sich auf beschilderte Zufahrtswege verlassen. In einer unübersichtlichen Großstadt mit verzwicktem Straßengeflecht allemal eine praktische Orientierungshilfe. Umso mehr, wenn man ortsunkundig in der City aufschlägt. 

Die Maximilianstraße fungiert zwischen Hauptbahnhof und Altstadt als zentrale Verbindungsachse (vornehmlich Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV), weswegen hier täglich tausende Menschen hin und her pendeln. Vom Bahnhofsplatz bis zum nördlichen, verkehrsberuhigten Teil der Maxstraße beim Ernst-Reuter-Platz sind es nur 200 Meter. Im Zuge der aktuellen Umbaumaßnahmen des Busbahnhofareals werden Radfahrer neuerdings über die Maximilianstraße → Königsstraße (KM 0.4) → D. Martin-Luther-Straße (KM 0.5) → Dachauplatz (KM 0.7) → Adolf-Kolping-Straße (KM 0.8) → Hunnenplatz →  St. Georgen-Platz zum Haus der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt (KM 1.0) gelenkt.

 In Sichtweite zwischen Schwanenplatz und Dachauplatz befindet sich die Tourist-Information.

In den kommenden Jahren wird das Bahnhofsumfeld (80.000 Quadratmeter) in Regensburg grundlegend neu gestaltet. Als erster Zwischenschritt wurde am 11. Dezember 2021 auf dem Kepler-Areal ein provisorischer Busbahnhof (Interims-ZOB) eröffnet. Geplant sind des Weiteren ein neuer Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) für einen zukunftsfähigen ÖPNV, eine Tiefgarage sowie die grundlegende Umgestaltung der Verkehrs-, Frei- und Grünflächen, auf denen erfreulicherweise Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben werden. Seit Abschluss der ersten Bauphase steht Radfahrern auf der Maximilianstraße eine großzügige - farblich gekennzeichnete - Fahrbahn zur Verfügung. Erklärtes Ziel ist, den Autoverkehr im Umfeld des Hauptbahnhofs zu reduzieren, um mehr Fläche für Fuß- und Radwege sowie den öffentlichen Personennahverkehr zu schaffen bzw. Eingriffe in den wertvollen Baumbestand zu vermeiden.

 Zubringerwege zu außerstädtischen Radwegeanbindungen sind nicht durchgängig verkehrsfrei, weshalb erhöhte Vorsicht geboten ist.

Haus der Bayerischen Geschichte

Verteilerknotenpunkt

Vom Stadtzentrum aus stellen beschildete „Zubringerwege“ (meist auf straßenbegleitenden Radwegen, Fahrradstraßen oder verkehrsberuhigten Nebenstraßen) die Anbindung zu weiterführenden (Fern-) Radwegen her. Der St. Georgen-Platz bei der Eisernen Brücke vis-à-vis dem Haus der Bayerischen Geschichte fungiert für Tourenradler als richtungsweisender Verteilerknoten, der als städtische Transitachse in Ost- und Westrichtung den Anschluß zum (Fern-) Radwegenetz im Landkreis Regensburg herstellt:

  • Geradeaus über die Eiserne Brücke → Anbindung zum Donau-Radweg / EuroVelo6 (Richtung Passau), Falkenstein-Radweg, Regental-Radweg, Fernradweg München-Regensburg-Prag, Deutscher Limes Radweg (Passau), Via Danubia
  • Linksabzweig Thundorferstraße → Anbindung zum Donau-Radweg / EuroVelo6 (Richtung Ulm), Fünf-Flüsse-Radweg (Rundtour), Schwarze Laber Radweg, Niederbayerntour

Streckengrafik mit Höhenprofil


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Von der Eisernen Brücke genießt man ein wunderschönen Blick auf die bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt Regensburg. Die Steinerne Brücke war neben dem gotischen Dom St. Peter sicherlich ein wichtiger Grund für die Aufnahme Regensburgs in die UNESCO-Welterbeliste. Diesen Monumentalbauten - aber auch rund eintausend denkmalgeschützten Gebäuden - ist es zu verdanken, dass die UNESCO das Ensemble „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“ am 13. Juli 2006 als Welterbestätte in die Welterbeliste aufnahm, dessen Ausdehnung der von dem Jahr 1320 entspricht. Seit dem 30. Juli 2021 darf sich die Stadt mit dem Donaulimes sogar mit einem weiteren Welterbetitel schmücken. 

Donaublick Richtung Osten (Standort Eiserne Brücke)

Der Streckenverlauf nach der Eisernen Brücke setzt wie folgt fort: Grieser Steg → Andreasstraße → Protzenweiherbrücke → Frankenstraße → Holzgartenstraße → Bedelgasse → Johannisstraße → Gärtnerstraße →  Schwabelweiser Weg → Vilsstraße → Schwabelweiser Weg  → Radwegeverzweigung Donau-Arena bzw. Radwegeknotenpunkt bei der Ost-Tangente/Odessa-Ring im Stadtosten.

Nachdem der Nordarm der Donau auf der Eisernen Brücke überquert ist, wird von der Wöhrdstraße halblinks in die Proskestraße abgebogen, die zum Grieser Spitz / Jahninsel (beliebte Naherholungszone) führt. 

Grieser Steg: für Fußgänger und Radfahrer gibt es getrennte Fahrspuren. Der Grieser Steg überquert den zweiten Donauarm - und mündet vorbei am Andreasstadel in die Andreasstraße, an deren nächsten Straßeneinmündung rechts zur Protzenweiherbrücke abgebogen wird. 

Der Grieser Spitz ist ein Biotop, das vornehmlich von Jüngeren gleichzeitig als Feiermeile mit Altstadtpanorama dient. Vor allem in den Sommermonaten steppt hier abends der Bär. 

Die saftiggrüne Auenlandschaft bietet am Grieser Spitz / Jahninsel ein romantisches Licht-Schatten-Schauspiel, wenn Sonnenstahlen durch's dichte Blätterdach der knochigen Pappeln blitzen. Am Ende des Grieser Stegs befindet sich der große Andreasstadel - ein 1597 errichteter, zweigeschossiger Salzstadl - der ab 1640 als Kurbairisches Salzlagerhaus und Salzumschlagplatz diente. 

Die Zubringerroute zu den (Fern-) Radwegen im Stadtosten führt direkt am Andreasstadel - benannt nach der Andreasstraße (siehe Bild) vorbei. Das geschichtsträchtige Gebäude verdient an dieser Stelle eine kurze Erläuterung. Der rund 80 Meter lange zweigeschossige Salzstadel im heutigen Regensburger Stadtteil Stadtamhof nördlich der Donau wurde 1597 erbaut, als Stadtamhof damals noch eine bayerische Kleinstadt nördlich der Steinernen Brücke vor den Toren von Regensburg war. Im 19. und 20. Jahrhundert diente der Andreasstadel als städtisches Zwischenlager für verschiedenste Zwecke, allerdings war das Baudenkmal zunehmend dem Verfall ausgesetzt. 2004 wurde das historisch wertvolle Gebäude nach der Generalisierung durch die Oswald Zitzelsberger Kunst- und Kulturstiftung wieder neu belebt. Heute beherbergt der Andreasstadel als Künstlerhaus Förder- und Gastateliers für Nachwuchskünstler, verschiedene Kulturinitiativen, die Privatschule Akademie für Gestaltung Regensburg sowie private Wohnungen, Ateliers für Künstler, ein Restaurant sowie ein Programmkino. 

Von der Andreasstraße führt eine gesonderte Radwegespur über die Protzenweiherbrücke. 

 Vor der Protzenweiherbrücke zweigt rechts die Grässlstraße ab → Anbindung Mariaort (Naabtal-Radweg) bzw. Ratisbona-Panoramatour (Start/Ziel Pylonentor in Stadtamhof gegenüber Walhalla-Bockerl, 300 m entfernt).

Für manche Zaungäste ist es eine willkommene Attraktion, mal einen Schleusenvorgang auf der Protzenweiherbrücke live zu beobachten. Der zwischen 1972 und 1978 erbaute Europakanal ist im Stadtbereich seiner Funktion nach zugleich der Schleusenkanal der Schleuse Regensburg für die staugeregelte Bundeswasserstraße Donau. Der Europakanal (Rhein-Main-Donau-Kanal) trägt seine Bezeichnung deswegen, weil er als Teil der europäischen Schifffahrtsstraße die Nordsee mit dem Schwarzen Meer verbindet. 

Die Schleusenkammer hat eine Länge von 190 Meter, ist 12 Meter breit und hat eine Schleusen-Fallhöhe von 5,20 Meter. Nur wenige hundert Meter östlich der Schleuse vereint sich der Kanal bei Strom-Kilometer 2379 zunächst mit Fluss Regen und 420 Meter weiter mit dem Nordarm der Donau. Die gesamte Umgehungsstrecke der Donau beträgt im Stadtgebiet rund zwei Kilometer. Der Donau-Nordarm vereinigt sich nach einem weiteren Kilometer stromabwärts bei der Donauinsel Unterer Wöhrd (Lazarettspitze) mit dem Südarm der Donau. 

Nach Überquerung des Europakanals verläuft der Radweg nach einer 90° Rechtskurve (KM 2.0) parallel zur Frankenstraße entlang. 

 Vor der Frankenbrücke zweigt an der Fußgänger/Radler-Ampel links die Zufahrt zum Regental-Radweg und Fernradweg München-Regensburg-Prag ab.

 Lohnenswerter Aussichtspunkt: vor der Frankenbrücke rechts über den Bus-Parkplatz zur Regenmündung (200 Meter). Dort befinden sich Sitzbänke und etliche Info-Schautafeln. Flusskunde: mit einem Mündungsabfluss von fast 40 m³/s ist der Regen nach der Naab der zweitgrößte linke Donauzufluss in Deutschland. Er hat eine Länge von 107 km, wobei die Gesamtlänge einschließlich der Zuflüsse Großer Regen und Schwarzer Regen 191 km beträgt.

Idyllische Abendstimmung: Das Häuser-Ensamble im Stadtteil Reinhausen spiegelt sich auf der Flussoberfläche des Regen. 

 Direkt an der Regen-Brücke vis a vis vom Traditions-Wirtshaus Auerbräu (Biergarten) befindet sich der Start/Zielpunkt des Regental-Radweg nach Bayerisch Eisenstein. Zudem verläuft auf identischer Wegtrasse bis zur Streckengabelung Kammerdorf (79 km) der Fernradweg München-Regensburg-Prag.

Regionale Rundtour: Drei-Flüsse-Tour (entgegengesetzt im Uhrzeigersinn, bis Diesenbach identisch den obigen Fernradwegen). 

Der malerische Stadtteil Reinhausen - gelegen am Regen mutet einem dörflichen Charakter an.

Nur wenige hundert Meter von der Regen-Brücke entfernt mündet der Regen in die Donau. Ein neu gebauter Radweg - zweigt vom Regental-Radweg kurz vor Regen-Brücke (wird unterquert) ab und führt direkt zur Mündungsstelle.

Zurück zur Anbindungsroute Ost: Nachdem der Regen via Frankenbrücke überquert ist, zweigt gegenüber vom Regina-Kino die Holzgartenstraße schräg rechts ab (KM 2.4). An der nächsten Gabelung halbrechts halten (Bedelgasse, KM 2.9) und nach 300 m halblinks durch die Unterführung (Nordgaustraße) in die Johannistraße. Nach einem Rechts-links-Knick über die Gärtnerstraße (KM 3.5) folgt man rechts dem Schwabelweiser Weg. Nach gut 300 m geht es nach einem Links-Rechts-Knick weiter in die Vilsstraße/Schwabelweiser Weg (KM 4.0). Schon bald taucht die Donau-Arena ins Blickfeld, bei der der »Regensburg-Falkenstein-Radweg« links vom Donau-Radweg abzweigt.

"Geheimtipp": parallel zur offiziellen Donau-Radweg-Route besteht die Möglichkeit am Anfang der Holzgartenstraße zweimal rechts zum unasphaltierten "Reinhausener Damm" abzubiegen, der permanent in schöner Auenlandschaft des Donau-Nordarms bis zum Weichser Damm (Fahrradstraße) entlang führt. Beide Routen treffen in der Vilsstraße aufeinander, wo rechts der Schwabelweiser Weg zum Radwegeknoten Schwabelweis führt.

 Bei der Donau-Arena (KM 4.8) zweigt der Falkenstein-Radweg sowie die regionale Rundtour R 1 (bis Gfäll identisch mit dem Falkenstein-Radweg) Richtung Gonnersdorf links ab. 

 TRANS BAYERWALD - BIKEGENUSS IN EPISCHER LÄNGE

Tipp für Mountainbiker: Der »Regensburg-Falkenstein-Radweg« bietet sich als ideale Transferstrecke zur TRANS BAYERWALD im Bayerischen Vorwald an. Wer in die Südroute der TRANS BAYERWALD "quer" einsteigen möchte, kann also Regensburg als alternativen Start- oder Zielort wählen, zumal die Langstreckenroute ohnehin 8 km auf dem Bahntrassenradweg verläuft. Diese Variante eröffnet die kontrastreiche Kombinationsmöglichkeit, ein sagenhaftes Offroad-Erlebnis mit einem UNESCO-Welterbe-Highlight zu krönen.

Bild: die Wegweisung zeigt den identischen Streckenverlauf zwischen Schillertswiesen und Falkenstein an, d.h. die TRANS BAYERWALD folgt in diesem Abschnitt der beliebten Bahntrassenroute durch die urspünglich gebliebene Naturlandschaft des Bayerischen Vorwalds.

Radwegegabelung (Donau-Radweg) im Regensburger Stadtosten gegenüber der Donau-Arena, wo der Falkenstein-Radweg stadtauswärts links abzweigt.

Je nach Fahrtrichtung bietet der »Regensburg-Falkenstein-Radweg« zwei Einstiegsoptionen:  

Quereinstieg 1: Etappe 3 Stamsried - Falkenstein (ca. 43 km/800 hm; Abzweig Hetzenbacher Höhe links (straßenbegleitender Radweg) entlang der Rodinger- und Regensburger Straße 1 km nach Hetzenbach folgen 

Quereinstieg 2:  Etappe 4 Falkenstein - Sankt Englmar → Sankt Englmar (42 km / 1.500 hm): nahe Schillertswiesen mündet die TRANS BAYERWALD 8 km vor Falkenstein in den Falkenstein-Radweg und folgt von dort ab der Wegweisung.

Fahrradbus der Linie 34 verkehrt an Samstagen, Sonn- und Feiertagen bzw. in den Pfingst- und Sommerferien täglich (i.d.R. von Karsamstag bis einschließlich 3. Oktober)

Radwege-Drehkreuz R-Schwabelweis / Osttangente (Odessa-Ring)

Kurz nach der Donau-Arena erreicht man nach Unterquerung der Osttangente-Brücke (Odessa-Ring) vor dem Stadtteil Schwabelweis beim Regensburger Baseballstadion (Armin-Wolf-Baseball-Arena) den östlichsten städtischen Radwege-Knotenpunkt. 

Schräg versetzt geradeaus setzt sich der Donau-Radweg  Richtung Schwabelweis → Donaustauf 6.6 km (Walhalla zzgl. 1.5 km) → Wörth a.d.Donau: 27 km → Straubing → Bogen → Deggendorf → Passau → Linz → Wien fort.

   Welterbe Donaulimes

Die Welterbenominierung „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes“ beinhaltet als „Donaulimes in Bayern“ folgende neun Stätten:

1. Bad Gögging – Heilbad (Stadt Neustadt an der Donau/Bad Gögging)

2. Eining-Weinberg – Wachtturm und Heiligtum (Stadt Neustadt an der Donau/Eining)

3. Weltenburg-Am Galget – Kleinkastell (Stadt Kelheim/Weltenburg)

4. Regensburg Großprüfening – Kastell und Vicus (Stadt Regensburg)

5. Regensburg Kumpfmühl – Kastell und Vicus (Stadt Regensburg)

6. Regensburg – Legionslager (Stadt Regensburg)

7. Straubing – Ostkastell und Kastell St. Peter (Stadt Straubing)

8. Künzing – Amphitheater und Vicus (Künzing)

9. Passau Altstadt – Kastell/Passau Boiotro – Kastell/Passau Haibach – Burgus (Stadt Passau)

 Radwegegabelung Osttangente-Brücke (Odessa-Ring): Während der Donau-Radweg geradeaus nach Schwabelweis bzw. Donaustauf (Walhalla) weiter führt, zweigen links (Brückenauffahrt) regionale Radwegrouten Richtung Barbing bzw. Neutraubling zu den Naherholunggebieten am Guggenberger See, Sarchinger Weiher und Roither Weiher ab.

 Donauradweg 

In Deutschland ist der Donauradweg durchgängig mit dem einheitlichen "Deutsche Donau"-Signet gekennzeichnet, das sich eingehängt in den Ziel- und Pfeilwegweisern befindet. Der Startpunkt des Donau-Radwegs liegt bei der vom römischen Kaiser Tiberius als "Ursprung der Donau" bezeichnete Quelle im Fürstenbergischen Park der Stadt Donaueschingen in Baden-Württemberg (Schwarzwald). Die Streckendistanz beträgt bis Passau (Rathausplatz) 589 Kilometer, wobei ein Gutteil auf den bayerischen Streckenabschnitt (Schwaben, Oberbayern, Oberpfalz, Niederbayern) entfällt.  

Der populäre Donauradweg ist seit 2017 laut ADFC-Klassifizierung mit 4-Sternen prämiert. Die Flussroute quer durch Süddeutschland genießt anhaltend hohe Beliebtheitswerte, was regelmäßige Spitzenränge in der ADFC-Radreiseanalyse belegen. Seit Jahren landet der Donauradweg dort in der TOP-TEN-Liste der beliebtesten Radrouten in Deutschland.

Flussaufwärts: Regensburg → Donaueschingen 443 km
Flüssabwärts:  Regensburg → Passau 153 km (Passau → Landesgrenze Österreich / Kraftwerk Jochenstein 24 km)

Osttangente im stimmungsvollen Sonnenuntergangslicht

In Barbing besteht Anschluss an die regionale Rundtour R 7

  Die Donau

Die Donau ist der längste Fluss Mitteleuropas und nach der Wolga der zweitgrößte Strom Europas. Sie entspringt in Donaueschingen im Schwarzwald und mündet nach 2860 km im weit verzweigten Donau-Delta ins Schwarze Meer (Bulgarien). Sie verbindet von der Quelle bis zur Deltamündung folgende Anrainerstaaten:

  • Deutschland
  • Österreich
  • Slowakische Republik
  • Ungarn
  • Kroatien
  • Serbien & Montenegro
  • Bulgarien
  • Rumänien
  • Republik Moldau
  • Ukraine

Die Donau ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten. Der Strom verbindet unterschiedlichste Kulturkreise und entwässert ein Gebiet von 817.000 Quadratkilometer, was fast das 2,5 fache der Gesamtfläche Deutschlands entspricht. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zählweise flussabwärts wird die Entfernung der Donau von der Mündung ab stromaufwärts bis zu den Quellen in Donaueschingen angegeben. Somit beziehen sich die KM-Angaben immer auf die Distanz bis zur Mündung (nahe Sulina im mittleren Delta in Rumänien). Die Eisenbahnbrücke Großprüfening befindet sich bei Flusskilometer 2385,7.

Die Flussanteile in den einzelnen Donauländern sind sehr unterschiedlich: während Rumänien mit 1075,00 Flusskilometer den längsten Anteil hat, sind es in der Republik Moldau gerade mal 570 Meter! Deutschland: 655 Stromkilometer (inklusive Breg 45,9 km - der größere Quellfluss im Vgl. zur Brigach („Brigach und Breg bringen die Donau zuweg“).

 EuroVelo 6

Die Atlantik-Schwarzes Meer Route - EuroVelo 6 - verläuft von der französischen Atlantikküste ans Schwarze Meer (Rumänien): Nantes - (F) – Tour (F) – Orleans (F) – Besancon (F) – Mulhouse (F) – Basel (CH) – Bad-Säckingen - Waldshut-Tiengen – Schaffhausen - Singen – Tuttlingen – Sigmaringen - Ulm – Günzburg –Donauwörth – Ingolstadt - Regensburg – Straubing – Deggendorf - Passau –Jochenstein – Linz (A) – Wien (A) – Bratislava (SK) – Budapest (H) – Ossijek(HR) – Belgrad (SRB) – Bucarest (RO) – Constanta (RO).

Die Gesamtstreckenlänge der EV 6 beträgt 4.448 km, wovon der Donau-Radweg (ab Tuttlingen) mit ca. 3.100 Streckenkilometern (davon Deutschland: 582 km / Bayern 425 km) den Löwenanteil einnimmt.

Regensburg → Mündungsdelta Sulina ca. 2.700 km